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Was ist die ideale Weltbevölkerung?

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  • Was ist die ideale Weltbevölkerung?

    Mal angenommen, es gäbe überall auf der Welt eine große Bereitschaft, Geburtenkontrolle einzusetzen, um die Menschheit über Generationen hinweg auf eine gesunde Größe schrumpfen zu lassen. Und sehen wir mal ab von den Problemen, die ein solcher Schrumpfungsprozess, während er im Gang ist, auslösen würde (Überalterung etc.).

    Wäs wäre die ideale Weltbevölkerung? Wie groß sollte die Weltbevölkerung sein, damit einerseits Vielfalt und Fortschritt gewahrt bleiben, und andererseits ein Leben ohne Armut, Umweltzerstörung, Klimaerwärmung etc. ermöglicht wird?

  • #2
    Ich würde einfachmal behaupten die ideale (Zwar nicht vür die Menschen aber alle andern) Bevolkerung wären 0 Menschen alles andere zieht automatisch die oben genanten Probleme mitsich.

    Um die Fortschritte zu Behalten würden warscheinlich 500000 Menschen mehr als genügen, bei der Vielfalt weiß ich es nicht.

    Ich Glaube auch das nicht die größe der Erdbeföllkerrung das Hauptproblem ist sondern einfach die Menschliche Psyche.
    Die Jagd hat begonnen, die Jagd auf das gefährlichste Lebewesen, das die Erde je bewohnt hat, auf uns.

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    • #3
      Die ideale Weltbevölkerung ist natürlich relativ. Vor 10.000 Jahren wäre eine Weltbevölkerung von 100 Mio. fatal gewesen, heute käme einem die Erde bei so wenigen Menschen hingegen sehr leer vor.

      Ich sage mal einfach 9. Mrd (intelligente Maschinen nicht eingerechnet), was glücklicherweise auch die Zahl ist, bei der sich Weltbevölkerung in der Mitte der Jahrhunderts vermutlich einpendeln wird. Die Basis für wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt ist damit gegeben, gleichzeitig sind die Anforderungen an Ressourcen und der Ausstoß von Schadstoffe nicht zu hoch, als dass sie ein ernsthaftes Problem darstellen würden.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Zitat von Wasser666 Beitrag anzeigen
        Um die Fortschritte zu Behalten würden warscheinlich 500000 Menschen mehr als genügen, bei der Vielfalt weiß ich es nicht.
        500.000 entspräche in etwa der Bevölkerung von Dortmund. Wenn man bedenkt, dass nicht jeder ein Wissenschaftler, Ingenieur, Informatiker etc. ist, glaube ich kaum, dass das beim heutigen Spezialistentum ausreichen würde, um den Entwicklungsstand zu halten.

        @kenner:
        Die ideale Weltbevölkerung ist natürlich relativ. Vor 10.000 Jahren wäre eine Weltbevölkerung von 100 Mio. fatal gewesen, heute käme einem die Erde bei so wenigen Menschen hingegen sehr leer vor.

        Ich sage mal einfach 9. Mrd (intelligente Maschinen nicht eingerechnet), was glücklicherweise auch die Zahl ist, bei der sich Weltbevölkerung in der Mitte der Jahrhunderts vermutlich einpendeln wird.
        9 Milliarden scheint mir eher nahe an der maximalen Weltbevölkerung zu sein, die noch nicht zur Katastrophe führen würde. Aber 9 Mrd ein gutes Leben mit entsprechendem Energieverbrauch etc. zu ermöglichen, erscheint mir beinahe unmöglich. Selbst bei der jetzigen Weltbevölkerung haben wir große Probleme mit Klima, Umweltzerstörung, Ölreserven, Artensterben - und das obwohl die meisten Menschen als Folge ihre Armut (noch) sehr wenig zu diesen Dingen beitragen. Aber die Chinesen wollen auch nicht für immer Fahrrad fahren wenn erst mal jeder Weltbürger Zugang zu motorisierten Verkehrsmitteln und gewissen Konsummöglichkeiten hat, dann könnten 9 Mrd viel zu viel sein.

        Ich präferiere daher eine Zahl, die deutlich darunter liegt: 500 Millionen, was der Weltbevölkerung des 17. Jahrhunderts entspricht. Mit so einer Bevölkerung könnten wir Ressourcen- und Umweltproblemen gelassen entgegenblicken, und hätten reele Chancen, Hunger und Armut endgültig zu verabschieden. Wenn die 500 Millionen alle Zugang zu Bildung und Industrie hätten, würde der Fortschritt verglichen mit heute nicht mal nennenswert abgebremst werden.

        Bei einer kleinen Weltbevölkerung wäre vielleicht auch die Sensibilität für Tod und Katastrophen größer als heute. Mao hat mal (sinngemäß) gesagt, die Amerikaner könnten ruhig eine Atombombe auf China werfen, danach gäbe es immer noch genug Chinesen. So ein Zynismus wäre kaum möglich, wenn es global nur 500 Millionen Menschen gäbe.

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        • #5
          Ich wage zu bezweifeln das man bei 500 Millionen Menschen keine Armut mehr hat den schon in einem sehr sozialen Land wie Deutschland mit nur 82,000,000 Menschen gipt es Armut. und um 500 Millionen Menschen zu ernähren bracht man auch Akaflächen, Weiden, Befischt die Meere und bracht Nahrungsmittelfabriken die widerum auch Energiebenötigen.
          Im vergleich zu heute werden die Pobleme proportional zwar weniger aber wir werden sie nicht los.
          Die Jagd hat begonnen, die Jagd auf das gefährlichste Lebewesen, das die Erde je bewohnt hat, auf uns.

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          • #6
            Zitat von Wasser666 Beitrag anzeigen
            Ich wage zu bezweifeln das man bei 500 Millionen Menschen keine Armut mehr hat den schon in einem sehr sozialen Land wie Deutschland mit nur 82,000,000 Menschen gipt es Armut
            Das ist aber relative Armut, nach der sich - und das soll nicht zynisch klingen - die meisten Menschen in der 3. Welt die Finger lecken würden. Wenn wir erst mal so weit wären, dass die Ärmsten so arm sind wie der durchschnittliche Arme in Deutschland, dann wäre viel gewonnen.

            . und um 500 Millionen Menschen zu ernähren bracht man auch Akaflächen, Weiden, Befischt die Meere und bracht Nahrungsmittelfabriken die widerum auch Energiebenötigen.
            Im vergleich zu heute werden die Pobleme proportional zwar weniger aber wir werden sie nicht los.
            Anbaufläche und Energie für 500 Millionen ist aber wirklich realistisch - das entspricht ja gerade mal 1 2/3 der jetzigen US-Bevölkerung.

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            • #7
              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Die ideale Weltbevölkerung ist natürlich relativ. Vor 10.000 Jahren wäre eine Weltbevölkerung von 100 Mio. fatal gewesen, heute käme einem die Erde bei so wenigen Menschen hingegen sehr leer vor.

              Ich sage mal einfach 9. Mrd (intelligente Maschinen nicht eingerechnet), was glücklicherweise auch die Zahl ist, bei der sich Weltbevölkerung in der Mitte der Jahrhunderts vermutlich einpendeln wird. Die Basis für wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt ist damit gegeben, gleichzeitig sind die Anforderungen an Ressourcen und der Ausstoß von Schadstoffe nicht zu hoch, als dass sie ein ernsthaftes Problem darstellen würden.
              Das halte ich für ein bischen zu hoch. Die Frage ist gerade beim Schadstoffausstoß/Ressourcenverbrauch natürlich aber auch, was für ein Niveau an Wohlstand man da ansetzt. Ob es jetzt ein paar Millionen chinesische Bauern mehr oder weniger gibt, die jeden Tag mit der Hacke auf's Feld gehen, ist in der Hinsicht ja eigentlich ziemlich egal.
              Nimmt man jedoch den durchschnittlichen Mitteleuropäer (oder noch schlimmer Amerikaner) als Maßstab, dann müsste die Weltbevölkerung noch ein ganzes Stückchen reduziert werden, damit jeder so leben kann wie wir.
              Natürlich steigt die Anzahl der Menschen, die noch erträglich sind mit sich verbessernder Technik, aber dass man da jemals auf 9 Milliarden Leute mit unserem Wohlstand kommt, glaube ich nicht. Aktuell würde ich das eher bei 4-5 Milliarden ansetzen.
              When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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              • #8
                Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen

                Bei einer kleinen Weltbevölkerung wäre vielleicht auch die Sensibilität für Tod und Katastrophen größer als heute. Mao hat mal (sinngemäß) gesagt, die Amerikaner könnten ruhig eine Atombombe auf China werfen, danach gäbe es immer noch genug Chinesen. So ein Zynismus wäre kaum möglich, wenn es global nur 500 Millionen Menschen gäbe.
                Mao war ein geisteskranker Massenmörder, dem menschliches Leben nicht viel bedeutet hat. Ich denke nicht, dass seine Sensibilität größer gewesen wäre, hätte er weniger Leute zum verheizen gehabt.

                Beispiel Krieg: Die Bevölkerung der USA ist heute dreimal so groß wie zur Zeit des 2.Weltkrieges. In diesem Krieg war die Opferzahl der USA rund 100 mal so hoch wie über einen ähnlichen Zeitraum im Irak. Die Bestürzung über die eigenen Verluste ist heute hingegen trotz der geringeren Verluste größer. Richtig inszeniert kann bereits der Tod von deutlich weniger Soldaten unannehmbar werden. Somalia, 18 tote GIs sind genug die USA zum Abzug zu bewegen. 90 Jahren zuvor wären solche minimalen Verluste im Krieg um die Phillipinen nicht einmal weiter beachtet worden. Stammesgemeinschaften mit wenigen hundert Mitgliedern sind ebenfalls nicht bekannt für Sensibilität hinsichtlich ihrer Toten. Die Opferzahlen in prähistorischen Stammeskriegen übersteigt relativ zur Gesamtbevölkerung alles was moderne, bevölkerungsreiche Staaten auf die Beine gestellt haben.

                Bei Seuchen und Naturkatastrophen sieht es ähnlich aus: Die Sensibilität für Opfer ist heute höher, obgleich die Bevölkerung größer ist als je zuvor. Die Schweingrippe und ihre Opfer erfreuen sich heute einer Aufmerksamkeit, wie es die spanische Grippe vor 90 Jahren (20 Millionen Tote) nicht tat.

                Aber 9 Mrd ein gutes Leben mit entsprechendem Energieverbrauch etc. zu ermöglichen, erscheint mir beinahe unmöglich.
                9.Mrd ist meine optimistische Schätzung, die davon ausgeht, dass die enorme Energieverschwendung der heutigen Zeit deutlich zurückgeschraubt werden kann und dass die Ausnutzung planetarer Ressourcen durch verbesserte Technik deutlich gesteigert werden kann. Mehr schlecht als recht durchfüttern (vielleicht mit gewissen grünen Algenprodukten) könnte dann sogar noch mehr. Etwas weniger optimistisch liegt das Optimum vielleich auch nur bei 3-6. Mrd, während die Obergrenze schon bei 9 Mrd. langsam in Sicht kommt. Prognosen, die die Zukunft betreffen sind bekanntlich schwierig: So wie es vor 10.000 Jahren undenkbar war 100 Mio. Menschen auf der Erde unterzubringen, so wie es im 18.Jahrhundert für Malthus undenkbar war, eine Bevölkerung von über 1 Mrd. zu unterhalten, so ist für viele heute eine Bevölkerung von 9 Mrd. undenkbar, die nicht nur wohlhabend, sondern auch sparsamer mit natürlichen Ressourcen ist. Auszuschließen ist es aber nicht.

                Zurück ins 17.Jahrundert ist aber schon ein recht extremer Vorschlag. Dann läge die weltweite Bevölkerunsdichte ungefähr auf dem Niveau von Island.
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                  Wäs wäre die ideale Weltbevölkerung? Wie groß sollte die Weltbevölkerung sein, damit einerseits Vielfalt und Fortschritt gewahrt bleiben, und andererseits ein Leben ohne Armut, Umweltzerstörung, Klimaerwärmung etc. ermöglicht wird?
                  Plan A: Es sollte gar keine Menschen geben, dann gäbe es auch keine Probleme wie Geburtenkontrolle und Umweltzestörung und Klimawandel und Artenvielfaltprobleme. Dann könnte man sich solche Fragen echt sparen.

                  Aber das will bestimmt keiner hören.

                  Plan B: Ich würde sagen, so wenig Menschen wie möglich, damit alles klappen kann. Je weniger Menschen, desto weniger Probleme, Fortschritt gäbe es zwar trotzdem aber nur langsamen. Die umwelt würde auch erst später wieder zerstört werden, spätestens, wenn der Fortschritt dafür sorgt, dass Menschen über 30 jahre alt werden und wieder mehr wollen. Dann beginnt alles weider von vorn und man fragt sich dann wieder, was man dagegen tun kann. Ich würde dann wieder bei Plan A ansetzen, und wenn das keiner hören will Plan B.

                  Plan C: Die Menscheit rottet sich selbst aus. Dann gibt es keine weiteren Pläne.

                  Armut gibt es immer, weil nur wenn es Armut gibt, können reiche Industriestaaten wie wir existieren. I-einer wird immer ausgenutzt.
                  Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

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                  • #10
                    Wenn die Menschheit so vernünftig und einig ist, dass sie sich auf globale und einheitliche Geburtenkontrolle einlässt, dann schätze ich mal, dass wir durchaus 100 Milliarden Menschen auf diesem Planeten unterbringen können, ohne die übrige Natur viel mehr als im Moment zu beeinträchtigen.

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                    • #11
                      Zitat von Rebellion666 Beitrag anzeigen
                      Plan B: Ich würde sagen, so wenig Menschen wie möglich, damit alles klappen kann. Je weniger Menschen, desto weniger Probleme, Fortschritt gäbe es zwar trotzdem aber nur langsamen. Die umwelt würde auch erst später wieder zerstört werden, spätestens, wenn der Fortschritt dafür sorgt, dass Menschen über 30 jahre alt werden und wieder mehr wollen.
                      ich glaube du hast das Threadthema missverstanden. Es ging nicht darum, die Menschheit in die Steinzeit zurückzuversetzen, um dann noch einmal landwirtschaftliche und industrielle Revolution ablaufen zu lassen, sondern auf dem heutigen Stand der industriellen, technischen und medizinischen Errungenschaften die Menschheit auf eine niedrigere Bevölkerungszahl schrumpfen zu lassen. Also nichts mit "wieder über 30 Jahre alt werden und mehr wollen".

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                      • #12
                        Ich denke mal, dass Problem ist nicht die Bevölkerungszahl an sich, sondern die Bevölkerungsverteilung. Momentan leben z.B. die Hälfte aller Menschen auf dem eurasischen Kontinent... dafür in vielen unwirtlichen Regionen und auf den Ozeanen so ziemlich niemand... was ja auch nicht verwunderlich ist.

                        Das Problem mit der Umweltverschmutzung entsteht durch die hohe Bevölkerungsdichte. Würde man die Menschen gleichmäßiger verteilen, würde die Infrastruktur ganz anders aussehen, da die Menschen autonomer wären und sich mehr selbst versorgen müssten, was umweltschonende Technologien vorranbringen würde.
                        Man bräuchte keine riesigen Kraftwerke, keine zugepflasterten Ballungszentren, keine Monster-Häfen und Monster-Flughäfen.
                        Der Nachteil wäre, dass man mehr Individualverkehr als heutzutage hätte.

                        Ich denke, die ideale Weltbevölkerung liegt bei 10 Mrd gleichmäßig verteilt über die gesamte Oberfläche, einige wirklich unbewohnbare Zonen ausgenommen (Pole, einige wenige Wüsten, einige Vulkangebiete).

                        Die Erde kann von den Rohstoffen her (z.B. bessere Nutzung der Ozeane als Anbaufläche von neuen Nahrungsmitteln) locker 10 Mrd Menschen ernähren, kleiden und mit Energie versorgen.

                        Deutschland hätte dann allerdings nach meiner Vorstellung nur noch maximal 20 Mio Einwohner, da wir die Einwohnerdichte erstmal vierteln müssten.
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                        Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                        • #13
                          Wie soll eine gleichmäßige Verteilung der Bevölkerung denn funktionieren? Die Leute müssen doch auch irgendwas arbeiten, irgendwo einkaufen usw. Und wie sollen sich die Leuten bitte selbst versorgen? Im Garten Gemüse anbauen? Ich glaube kaum, dass wir unseren Lebensstandard ohne Städte und Arbeitsteilung halten könnten.
                          Und Monsterhäfen usw. würde man dadurch auch nicht vermeiden, da man das Zeug dann genauso wie jetzt auch mit dem LKW zum Hafen bringen würde (kostet ja beinahe nix). Vermutlcih würde nur die Energieverorgung dezentralisiert, was mit Städten aber auch möglich wäre, jedenfalls deutlich mehr als jetzt.
                          Zuletzt geändert von Makrovirus; 17.08.2009, 09:34.
                          When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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                          • #14
                            Zitat von Wasser666 Beitrag anzeigen
                            Um die Fortschritte zu Behalten würden warscheinlich 500000 Menschen mehr als genügen, bei der Vielfalt weiß ich es nicht.
                            Und was ist mit Forschung?

                            Meine Heimatstadt hat ca. 100000 Einwohner, wenn ich 5 gleichgroße Städte nehme dann kommen da nie und nimmer genug gute Naturwissenschaftler in ausreichender Zahl zusammen.
                            So jemanden wie Einstein gibt es nicht alle Tage, d.h. man braucht eine Menge die groß genug ist damit man durch reinen Zufall und Glück auf eine Handvoll entdeckter Genies trifft.

                            Und entdeckter Genies schreibe ich hier deswegen, weil es sicher Leute gibt deren Lebensumstände es nie zuliesen das sie einen Weg des Genies einschlugen.
                            Schon die Freundin mit 17 und 3 Kinder mit 20 kann das Leben auf den Kopf stellen und das Geldverdienen kommt in den Vordergrund.


                            Außerdem sind moderne Projekte überwiegend nur noch in Teamarbeit zu meistern, das heißt man braucht gleich mehrere Einsteins oder Personen die
                            dem möglichst nahe kommen.

                            So und bei 500000 Einwohnern finde ich mit viel Optimisus vielleicht 100 dieser Leute und davon stecke ich 50 in die Verbesserung des Verbrennungsmotors und die anderen 50 in die Materialforschung.

                            Frage: Wer bleibt jetzt fürs LHC übrig?



                            Das erstmal zu den 500000.
                            Ne Zahl zu finden die wirklich paßt dürfte schwer sind.
                            Fest steht aber, daß 6 Milliarden wohl zu viele sind, denn wenn es anders wäre, dann gäbe es nicht so viele Menschen die hungern oder in Kriegen um Resourcen kämpfen und 500000 wären aus obigen Gründen zu wenige.
                            Daher denke ich man braucht ein gesundes Maß, nicht zu viele und nicht zu wenige.
                            Ich würde daher auf 500 Mio bis 1 Milliarde Menschen tippen, zumal man auch immer lieber etwas mehr Menschen hat als zu wenige, denn schon eine Seuche, ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag könnte die Anzahl der Menschen so stark reduzieren, daß die Menschheit durch einen Genetischen Flaschenhals müßte, wobei hier die Wahrscheinlichkeit dafür steigt je weniger Menschen es gibt.
                            Daher sind lieber etwas mehr Menschen in diesem Sinne besser.



                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Cordess schrieb nach 8 Minuten und 16 Sekunden:

                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Etwas weniger optimistisch liegt das Optimum vielleich auch nur bei 3-6. Mrd, während die Obergrenze schon bei 9 Mrd. langsam in Sicht kommt. Prognosen, die die Zukunft betreffen sind bekanntlich schwierig: So wie es vor 10.000 Jahren undenkbar war 100 Mio. Menschen auf der Erde unterzubringen, so wie es im 18.Jahrhundert für Malthus undenkbar war, eine Bevölkerung von über 1 Mrd. zu unterhalten, so ist für viele heute eine Bevölkerung von 9 Mrd. undenkbar, die nicht nur wohlhabend, sondern auch sparsamer mit natürlichen Ressourcen ist. Auszuschließen ist es aber nicht.
                            Die heutige Bevölkerungszahl können wir uns eigentlich nur leisten, weil wir im übertragenen Sinne unsere Felder mit Erdöl düngen.
                            Ohne Kunstdünger wären die landwirtschaftlichen Erträge um Größenordnungen niedriger und wenn das Erdöl erstmal alle ist, dann muß man diese Zahl von "9 Milliarden = geht noch" sicher drastisch nach unten korrigieren.
                            Denn es geht leider nicht nur um elektrischen Strom den man durchaus mit Sonnenenergie decken könnte.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Cordess schrieb nach 5 Minuten und 42 Sekunden:

                            Zitat von Rebellion666 Beitrag anzeigen

                            Armut gibt es immer, weil nur wenn es Armut gibt, können reiche Industriestaaten wie wir existieren. I-einer wird immer ausgenutzt.
                            Das würde ich so nicht unterschreiben.
                            Denn man muß sicher erstmal fragen was Armut ist und welche Art von Armut wirklich schlimm ist.

                            Ich würde sagen ein Mensch braucht etwas Stück Land und genug zu essen.
                            Falls die Nahrungsmittel im Überfluß vorhanden sind und kostendeckend an Menschen abgegeben werden, dann reicht auch schon ein kleines Haus mit Garten.
                            Bei 1 Milliarde Menschen wäre die Fläche der Erde eigentlich groß genug, um jedem sein Haus zu geben und die Nahrungsversorgung wäre mit heutiger Technik auch kein Problem.
                            Daraus folgt, alle diese Menschen wären nicht mehr arm in der Frage, wenn es um Grundbedürfnisse geht.

                            Anders sieht es lediglich aus wenn man Armut dadurch definiert, in dem man sich fragt, ob der Arme sich ne Flug- und Urlaubsreise für 2-3 Wochen pro Jahr in die Karibik leisten kann.
                            Zuletzt geändert von Cordess; 17.08.2009, 11:28. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                            Ein paar praktische Links:
                            In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                            Aktuelles Satellitenbild
                            Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                            • #15
                              Das sehe ich ähnlich. 500.000 Menschen dürften zu wenig sein, um das heutige Maß an Fortschritt beizubehalten. Zudem ist die Reduzierung der Weltbevölkerung auf ein bestimmtes Maß nicht gleichzusetzen mit der Lösung von Problemen wie Hunger, Krankheiten, Resourcenverteilung, u.s.w., wengleich ich es für sinnvoll halten würde, das Wachstum der Bevölkerung einzuschränken, bis die schwerwiegenden Probleme gelöst werden können, aber das ist utopisch.

                              Die Weltbevölkerung läßt sich leider nicht geregelt reduzieren. Das wird wahrscheilich von selber geschehen, durch eben jene Probleme die ich erwähnt habe. Hunger, Krankheiten, Kriege, Naturkatastrophen und Wirtschaftskriesen werden die Weltbevölkerung auf dem Niveau halten, das unser Lebensraum verkraften kann. So gesehen ist die "ideale" Weltbevölkerung diejenige die überlebt, ohne dass das System kollabiert.

                              Natürlich ist das eine Frage des Standpunktes. Aus Sicht der aussterbenden Tierarten ist es nicht wünschenswert, dass der Mensch seinen Lebensraum derart ausbreitet und damit andere Arten verdrängt. Aber wenn man es mal evolutionsgeschichtlich betrachtet, so ist das auch nur eine kleine Episode in der Geschichte des Lebens und sicherlich nicht die letzte. Fast alle Tierarten die jemals auf der Erde gelebt habe sind ausgestorben, der Mensch wird vermutlich irgendwann folgen und dann könnten es die Kopffüßler sein, die unseren Platz als dominante Spezies einnehmen.
                              Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt

                              Oscar Wilde

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