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Mein Sci-Fi-Roman

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  • Mein Sci-Fi-Roman

    Hallo Leute

    Also ich schreibe ein Sci-Fi-Roman Names Die Schatten der Galaxie.

    Jeder kann mir helfen dabei. In dem er sich mit Tipps und auch eignende Ideen beteiligt. Ich werde oft auch fragen an euch haben. Fragen wie z.B. was für euch Wichtig oder was eurer Meinung nach noch reinpassen könnte in die Geschichte. Es können jeder zeit Fragen gestellt werden von euer Seite aus.


    P.S. meine Rechtschreibung ist nicht die beste wie ihr warscheindlich schon gemerkt habt, aber zum Glück habe ich gute Korrekturen Schreiber.

    Ich Freue mich für jede Hilfe die ihr mir geben könnte und sagte im vorraus DANKE!

    P.S. dies ist schon mein Zweites Forum die mir hoffendlich dabei helfen. Das erste ist die SGMG. Dort heiße ich Maltino

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    Also mein Buch ist so aufgebaut: Also die Einleitung habe ich jetzt so weit Fertig. Sie Erzählt eben vom Hauptdarsteller Admiral Ross und zeigt einen kleinen Überblick über den Roman. Dann folgen eben ein paar kurze Daten die ein paar der größten Technologischen Errungenschaften der Menschheit erklären und im welchen Jahr sie veröffentlich wurden. Die im Laufe von 100 Jahren aufgetaucht sind. Dann beginnt die Geschichte. Es gibt ein paar Momente wo der Admiral kein Hauptdarsteller ist, aber im größtem Teil geht es um ihn. Im Jahre 2120 wird die Erde in einen Krieg verwickelt. Zudem wird Admiral Ross von seinem Bruder dem letztem Ratsmitglied verraten und übernimmt die Streitkräfte der VMP. Admiral Ross musste fliehen und scharrt seine getreusten Marines um sich. Während dessen breitet sich der Krieg immer weiter aus. Schon 2 Galaxien sind von dem Krieg betroffen und es ist kein Ende in Sicht, die Menschheit ist nicht so alleine wie sie gedacht hat. Eine Koalition von den 10 mächtigsten Völkern des Universums die auch unter der Tyrannei der Feindlichen Rasse stehen und unterstützen die Menschheit.
    Zuletzt geändert von Puff Daddy; 25.07.2010, 18:09.

  • #2
    Ich habe mir mal deine "leseproben" in dem anderen Forum angesehen.

    Ganz ehrlich, so ambitioniert dein Projekt auch sein mag, mehr als Aufsatz-Niveau haben die Textfetzen nicht. Zwischen dir und einem "Roman" steht in erster Linie eines: Grundlagenwissen.
    Und das zu erwerben wird schwer, vor allem während des laufenden Arbeitsprozesses. Romane folgen festen Strukturen der Dramaturgie. Wenn du diese nicht kennst, und einfach drauflos arbeitest, endest du vor einem Scherbenhaufen der zu nichts mehr taugt, als für den Mülleimer.

    Eine Idee und Engagement ist nur ein Teil, Handwerk ein zweiter. Und daran mangelt es dir noch sehr stark. Ich würde dir raten, selber mehr zu lesen. Vergleiche stellen aus Bücher die du selber gut findest einmal mit dem, was du geschrieben hast.
    Informiere dich im Internet in RICHTIGEN Schreibwerstätten über das Grundzeug und geh das ganze Professionell an. Mehr kann ich dir dazu nicht raten.
    Was ist Ironie?
    Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
    endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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    • #3
      Natürlich hast du recht und ich werde mich Informieren, aber der Meinung von Freunden und auch der Mitglieder der SGMG findet das ich sehr gut Schreiben kann. Nur eben mit meiner Rechtschreibung und Satzbau klapps nicht.

      Und hier ist eine kleine Leseprobe

      Wir schreiben das Jahr 2110, Pressesprecher der Regierung und Geschäftsführer von „NEON“. „Heute ist die Menschheit nicht mehr alleine dort draußen. Vor 100 Stunden hat der Zerstörer “Wenygend” in der Galaxie M82 einen bewohnten Planeten im Sonnensystem Serbis entdeckt. Es handelt sich anscheinend um eine friedvolle Rasse. Wir hatten bereits erste Kontakte mit der außerirdischen Regierung. Sie bieten uns Frieden und Handel an“. Der Sprecher verließ das Pult. Um ihn drängten sich Reporter. Die Sicherheit hielt den Sprecher von den Reportern fern. „Was wird jetzt getan Sir“. Werden wir jetzt ein Bündnis mit ihnen eingehen? Wann werden die ersten Besucher ankommen“. „Bitte meine Herren und Damen morgen gibt es einen zweiten Pressebericht. Warten sie Bitte darauf. Gehen sie zur Seite“ Sie gingen zu der schwarzen Limousine. Einer der Bodyguards öffnete die Tür. Der Regierungssprecher stieg in das Auto ein. „Fahren sie los“, sagte er zum Chauffeur. Neben ihm saß ein Mann mit Anzug. Er drehte sich zu ihm hin. „Es ist erledigt“. „Gut, wahrscheinlich wird das Militär darauf bestehen die ersten Kontakte zuknüpfen“. Sprach der unbekannte. „Wahrscheinlich“. Er schaute aus der verspiegelten Scheibe. Er sah die hohen Gebäude die bis in die Wolken ragten. Die Limousine fuhr auf einer Schnellstraße in Washington D.C im Norden der Stadt. „Das Militär bekommt immer mehr Macht zu gesprochen. Letztens mussten wir den neuen Forschungsplaneten für Waffentests räumen, aber es gibt einen Neuzugang; Neill Ross, der Bruder von Admiral Ross ist heute in den hohen Rat gewählt worden. Meine Informanten meinten man könnte mit ihm reden“. „Gut, kümmern Sie sich darum“. „Ja wird erledigt“. „Wenn alles gut läuft müsste unsere Aktionen die nächsten Monaten um das Doppele ansteigen“. Der Mann im Anzug antwortete: „Dies wird eine ganz neue Entwicklung. Die Wirtschaft wie wir sie kennen könnte zusammenbrechen“. „Nein nicht nur vielleicht sie wird zusammenbrechen und wir werden sie wieder aufbauen Mr. Mckayn.

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      • #4
        kann leider caesar_andy nur zustimmen. Um das mal als Roman rausbringen zu können, solltest du noch viel üben. So wird es nicht reichen.

        Und nur, weil Freunde oder User sagen, du kannst (sehr) gut schreiben, heißt das noch nicht, dass du so gut schreibst, dass du gleich einen Roman veröfftenlichen kannst. Oder ist einer von denen Autor, der das wirklich gut beurteilen kann?

        Ich selbst schreibe auch, und auch mir wurde & wird immer wieder gesagt, dass ich (sehr) gut schreiben kann. das mag stimmen, aber trotzdem würde ich mein bisheriges Geschriebenes nicht wirklich als Buch rausbringen wollen, denn dafür reichts meiner Meinung nach noch nicht. Und ich schreibe seit mittlerweile über 20 Jahren.
        Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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        • #5
          Ihr habt natürlich recht und bevor ich ein richtig guter Schreiberling bin dauert es noch viele Jahre, aber ich sage mir immer man kanns ja mal versuchen und ich hoffe das ihr mir trotzdem hilft. Ich muss es ja nicht veröffendlichen. Ich kanns ja auch in den Forums veröffendlichen.

          Aber natürlich helft ihr mir schon indem ihr sowas sagt.

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          • #6
            Würde ich auch sagen, veröffentliche das erstmal in nem Forum oder in nem Schreib-Forum/Geschichtenarchiv (wie z.B. ff.de) und guck, wie es da ankommt.
            Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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            • #7
              So jetzt brach ich eure hilfe wie findet ihr den Text?

              Die Panzerkampfanzüge kurz PKA sind die neuesten Entwicklung der Militärwissenschaft. 2 Jahre Entwicklungszeit und 5 Milliarden PW haben so gut wie einer der Moderesten Mobilenkampfanzug erschaffen. Die Gestalt ist dem Menschen nach empfunden. Sie sind ca. 4 Meter hoch und 2,5m breit. Sie werden mit Piloten gesteuert die sich in dem Anzug befinden und in davon aus steuern. Die Panzerung ist aus Tolionium. Das Cockpit wo der Pilot sitz wird durch Panzerglas Geschütz. Die Standard Bewaffnung sind Zwei Gatlingmaschinegewehre die an beiden Armen montiert sind. Separat kann der Anzug noch mobile Waffen ihn die Hand bekommen. Zusätzlich wird der Pilot durch verschieden Computergesteuerte Systeme unterstütz so wie in der Reaktion Zeit und Beweglichkeit des Anzuges. Sie laufen mit puren Leason die im Generator verbrennen und dadurch Energie produziert wird. Bei voller Leistung kann er 7 Stunden lang im Kampfgebiet bleiben. Danach ist das Leason aufgebraucht.

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              • #8
                Wenn du das Handwerk des Schreibens wirklich erlernen willst, kann ich dir ein Forum empfehlen, das sehr qualifizierte Kritiker hat und auch gut besucht ist: Kurzgeschichten.de.

                Ich empfehle dir dringend, erst mal mit Kurzgeschichten anzufangen. Vielleicht findest du auf kg.de aber auch ein paar gute Leute, die sich per PN mit dir austauschen, was den Roman betrifft.

                Wenn du eine Geschichte entwickelst, ist das eigentliche Schreiben nur der letzte einer ganzen Reihe von Arbeitsschritten.

                Das Umreißen der Handlung ist einer davon, aber noch wichtiger und entscheidender für die Qualität des Ganzen ist die Entwicklung der Figuren.
                Welche Eigenschaften hat zum Beispiel der Hauptcharakter? Mache eine Liste von Aspekten der Persönlichkeit ( Familienstand, Temperament, Denkstil, politische Einstellung, Hobbies, Zielvorstellungen und vieles, vieles mehr ) und schreibe bei jedem etwas dazu. Nicht alles muss zur Sprache kommen, aber du wirst sehen, dass der Charakter für dich viel plastischer wird - und das wird der Leser merken. Mache das Gleiche auch bei weniger wichtigen Figuren, wenn auch nicht im gleichen Umfang, und schon werden alle aufhören, sich wie mentale Strichmännchen mit ein paar stereotypen Eigenschaften zu verhalten.
                Dann solltest du die Schauplätze, an denen der Roman spielt, für dich selbst beschreiben. Auch davon muss in der Reinschrift selbst nicht alles auftauchen, es dient nur dazu, dass der Autor eine bessere Vorstellung bekommt.

                Beim Schreiben selbst genügt es nicht, einfach nur die Handlung runterzurasseln. Bei dem, was ich an Ausschnitten gelesen habe, denke ich an den Schulaufsatz eines Zwölfjährigen, der zu viele Actionfilme gesehen hat.
                Und vor allem: Es ist mir als Leser gleichgültig, was da passiert. Ich nehme in keinster Weise Anteil an der Handlung, weil du das Innenleben der Charaktere nicht zeigst. Wie reagiert Ross emotional auf die Probleme und unerwarteten Wendungen, besonders auf den Verrat des Bruders? Wie verändert sich seine Wahrnehmung, wenn er müde, gereizt, verzweifelt, verletzt, angespannt, verärgert, erfreut, glücklich, euphorisch ist?
                Solange du dich nicht in die Figuren hineinversetzen kannst, geht auch dem Leser alles am Arsch vorbei.

                Du siehst also, zu einer guten Geschichte gehört viel mehr als eine Idee für actionreiche Handlung und Krachbumm-Effekte. Schreiben erfordert sehr viel Übung und Vorstellungskraft.
                Auch deshalb würde ich dir raten, erst einmal Kurzgeschichten zu schreiben und dich erst später an den Roman heranzuwagen.

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                • #9
                  Ok ich verstehe, dass kann ich machen so ne Kurzgeschichte zu erst verfassen. Danke für die guten Ratschläge

                  Vielleicht mache ich eine Kurgeschichte von jemand anderes in meinem Roman. Ich schau einfach mal
                  Zuletzt geändert von Puff Daddy; 25.07.2010, 21:58.

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                  • #10
                    @Puff Daddy

                    Als erstes las dich nicht entmutigen, Geschichten zu schreiben ist langer und steiniger Weg. Bei deiner Leseprobe vermisse ich hauptsächlich zweierlei: Eine Bezugsfigur (das könnte ein Erzähler sein oder der Pressesprecher) mit dem sich der Leser identifizieren kann. Und einen flüssigen Erzählstil, ein Leser will möglichst schnell mit der Handlung voran kommen. Da wirkt das beschreiben einer Pressekonferenz nicht sehr interessant. Es hätte vollkommen ausgereicht dem Leser den Text der Erklärung (für die Hintergrundinformationen) mitzuteilen und dann sofort auf das Treffen in der Limousine umzublenden. Wie eine Pressekonferenz abläuft und man zum Wagen geht weiß jeder Leser, solche Details will niemand lesen. Eine Handlung sollte man immer möglichst effizient erzählen. Wer will schon davon lesen, wie der Held der Geschichte, vor dem verlassen seiner Wohnung seine Schlüssel sucht? Details können eine Erzählung natürlich aufwerten, aber zu viel davon ist immer schlechter als zu wenig davon. Wenn man Beschreibungen in die Erzählung einbaut, sollten diese dem Leser Neues bieten.
                    Versuch dich doch erst einmal, an Charakterstudien deiner Protagonisten. Nimm z.B. diesen Admiral Ross und bringe ihn in eine peinliche Situation, wie würde er sich verhalten? So eine kurze Erzählung, kann einen helfen die Charatere besser zu entwickeln, und ist gute Übung für den eigenen Schreibstil.
                    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                    Dr. Sheldon Lee Cooper

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                    • #11
                      Eine Anmerkung zu den Eckdaten: im Jahr 2110 kann man in anderen Galaxien fliegen (M82 ist immerhin 12 Mio. Lichtjahre entfernt), aber auf der Erde fährt man noch mit dem Auto? Das wirkt irgendwie unpassend.

                      Dann die Beschreibung der Panzerkampfanzüge: sind das nun eher Anzüge oder eher Mechs? Und bei einem nur vier Meter großen Mech soll es ein Cockpit geben?

                      Und schließlich der Erzählstil: "wir schreiben das Jahr 2110" - das klingt wie aus einem 50er-Jahre-Film, so drückt man sich heutzutage einfach nicht mehr aus. Beispiel: bei Star Trek hieß es in TOS noch "wir schreiben das Jahr 2200", bei TNG wurde daraus "wir befinden uns in einer fernen Zukunft". Oder: "er sah die hohen Gebäude, die bis in die Wolken ragten". Wenn du schon unbedingt die hohen Gebäude beschreiben willst, dann doch bitte nicht mit einer so platten Formulierung wie "er sah die hohen Gebäude". Wenn schon, dann eher so was wie "sein Blick wanderte die hohen Gebäude hinauf" oder "sein Blick haftete an den hohen Gebäuden". "Er schaute auf die hohen Gebäude" ginge theoretisch auch, würde aber damit kollidieren, dass er ja schon aus der verspiegelten Scheibe schaute. Wiederholungen von "er schaute" kämen ganz schlecht (hat uns auf der Schule unser Deutschlehrer eingetrichtert: niemals in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen die gleiche Formulierung benutzen, solange es sich irgendwie vermeiden lässt).

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                      • #12
                        @Puff Daddy bzg. Agent Scullie:

                        zu den Autos: Finde ich nicht unlogisch.
                        Das Auto, als Weiterentwicklung der Kutsche, hat sich jetzt schon eine gute Zeit lang bewährt, ich sehe keinen Grund, warum es nicht auch in 500 Jahren noch Autos geben sollte.
                        Natürlich wären hier Veränderungen zu sehen - Elektromotoren vermutlich, intelligente Verkehrsleitsysteme, in die man sich quasi nur "einklingen" muß, um automatisch von Punkt A nach Punkt B gefahren zu werden, vielleicht.

                        zu den "hohen Gebäuden":
                        Wenn schon, dann würde ich hier noch weiter gehen.
                        Was sind das für Gebäude, was macht sie besonders?
                        Wenn ich sie schon beschreibe, dann sollte diese Beschreibung mir auch ein Bild vermitteln.
                        Beim konkreten Beispiel fehlt mir das vor allem deshalb, weil es mir keinen Eindruck von der Situation vermittelt.
                        Mal die beiden Sätze zitierend:

                        Er sah die hohen Gebäude die bis in die Wolken ragten. Die Limousine fuhr auf einer Schnellstraße in Washington D.C im Norden der Stadt.
                        Hier habe ich keine Vorstellung davon, wie ich mir das zu denken habe. Was mir der erste Satz mitteilt ist nur, daß es da irgendwie irgendwo irgendwelche wie auch immer gearteten Gebäude gibt, die, aus welchen Gründen auch immer, "bis in die Wolken" ragen, was natürlich poetisch klingt, aber letztlich auch keine substanzielle Information ist.

                        Meine konkreten Fragen wären da als Leser also z.B.:

                        - Was sind das für Gebäude, was für einen Zweck haben sie?

                        - WO sind diese Gebäude? Stehen sie direkt an der Schnellstraße, stehen sie als Skyline in weiter Ferne?

                        - WIE ragen sie empor? Vereinzelt oder in Gruppen oder fast wie eine Wand?

                        - Ragen sie wortwörtlich bis in die Wolken? Falls ja - wie hoch hängen die Wolken?
                        Das macht einen immensen Unterschied. Ich kann diesen Satz entweder so verstehen, daß es sich bei diesen Gebäuden halt um ein paar hundert Meter hohe Häuser handelt, oder daß die Gebäude wahrlich gigantisch sind, Kilometer hoch.

                        Entsprechend würde ich diese Informationen halt in den Satz einbinden.
                        Vielleicht so in der Art:
                        "Der Wagen fuhr die Schnellstraße in Washington D.C. entlang, in den Schatten der luxuriösen Bürogebäude, die hier im Norden der Stadt dicht an dicht hunderte Meter in den Himmel trieben."

                        Oder vielleicht so:
                        "Der Wagen fuhr die Schnellstraße 54 entlang, welche Washington D.C.s Hauptgeschäftsviertel mit dem Rest der Stadt verband.
                        Hier im Norden führte sie anfangs ebenerdig an den Häuserschluchten der Bürogebäude vorbei, später, von Pfeilern getragen, hinweg über die Produktionsstädten der Hightech-Industrie - Reihe um Reihe an Wellblechdach-gedeckten Hallen.
                        Ross blickte aus dem Fenster und verfolgte das Meer aus Dächern.
                        Wo es anfänglich noch in der Sonne funkelte, ragten am Horizont vereinzelt die kilometerhohen Gebäude der Wohnviertel in den Himmel wie drohende Riesen.
                        Die meiste Zeit des Jahres über waren ihre Spitzen unsichtbar in den Wolken verborgen, doch heute, an diesem sonnigen Tag, zeichneten sich ihre Konturen scharf gegen das Blau des Himmels ab."


                        Dabei fällt mir gleich eines auf - wie überhaupt sieht die Stadt aus, wie habe ich sie mir vorzustellen?
                        Es wurde hier schon gesagt; um die Szenerie richtig beschreiben zu können, brauchst du erstmal selber eine ausreichende Vorstellung von den örtlichen Begebenheiten.
                        So ganz grundsätzliche Überlegungen wie:

                        Wie wohnen die Einwohner? Gibt es solche kilometerhohen Riesenwohnhäuser? Oder gibt es riesige Slums aus einstöckigen Hütten? Oder sind einfach alte Teile der Stadt sich selbst überlassen worden und über die Zeit zu Slums verkommen? Gibt es große freie Flächen? Gibt es große Grünflächen? Ist die Stadt streng in Viertel mit unterschiedlicher Funktion aufgeteilt, oder mischen sich Wohnhäuser mit Bürogebäuden?
                        Und so weiter.

                        Dafür müsstest du dir vielleicht einfach mal einen Stadtplan von Washington D.C. runterladen, dir den Wikipedia-Artikel dazu durchlesen, um zu wissen wo was ist, und dann anfangen, den Stadtplan für deine Zwecke umzufunktionieren.
                        Dann könntest du nämlich z.B. auch solche Angaben machen wie "sie fuhren auf der Schnellstraße 54", weil du wüsstest welche Schnellstraße sie nehmen werden und wie diese heißt.
                        Das wiederum vermittelt dann dem Leser unterbewusst den Eindruck von Realität, erhöht seine Akzeptanz für das Beschriebene. ("Suspension of disbelief")


                        Ansonsten kann ich auch nur sagen - mach erstmal Kurzgeschichten.
                        Da ist es um einiges leichter, die Zusammenhänge herzustellen und korrekt wiederzugeben.

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                        • #13
                          Noch eine Anmerkung zum Titel: "Schatten der Galaxie" klingt irgendwie... nicht rund. "Schatten der Galaxis" hätte schon einen deutlich bessere Klang. Wem der Unterschied nicht bekannt ist: als Galaxis wird nur unsere Galaxie bezeichnet, jede andere Galaxie nur eine Galaxie, keine Galaxis, Galaxis ist äquivalent zu "Milchstraßensystem". Nun ist der Titel aber auch deswegen unpassend, weil deine Geschichte sich ja über mehrere Galaxien erstreckt. Jetzt könnte man meinen, dann sie ja "Schatten der Galaxie" passender, weil ja eine andere Galaxie als unsere gemeint sein könnte. Das ginge aber ebenfalls nicht auf: der unbedarfte Leser wird, wenn er "Schatten der Galaxie" liest, erstmal an unsere eigene Galaxie denken. Und es ja um mehrere Galaxien gehen soll, würde der Titel auch nicht passen, wenn eine andere Galaxie gemeint wäre.

                          Leider fällt mir auch kein Ersatz für "Galaxie"/"Galaxis" ein. Die nächstgrößeren kosmischen Gebilde, Galaxiengruppe/Galaxienhaufen und Superhaufen, würde sich ganz sicher nicht gut als Titel machen. Bei "Schatten der Galaxiengruppe" würde man an eine schlecht aufgemacht astronomische Veröffentlichung denken, aber nicht an Sci-Fi. "Schatten des Universums" täte es vielleicht zur Not.


                          .
                          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                          Agent Scullie schrieb nach 1 Stunde, 32 Minuten und 8 Sekunden:

                          Noch etwas. Ich habe mir mal den zweiten Teil deines Textes auf

                          Spam

                          durchgelesen. Erstens:
                          "Denken Sie immer daran, Sie dürfen nicht zu spät und nicht zu früh aussteigen. Sonst landen Sie noch im Mittelalter. Und Sie müssen sich im Klaren sein, dass Sie nie wieder zurück kommen können. Vielleicht werden Sie bei den Versuch sterben"
                          Das sind doch alles Dinge, die der Admiral schon vorher weiß, schon seit er beschlossen hat dieses Tor, von dem da die Rede ist, zu benutzen. So etwas würde man ihm doch nicht in dieser Ausführlichtkeit noch einmal erklären. Vielleicht würde man ihn noch ein letztes Mal auf die Gefahren hinweisen, aber dabei würde man sich kurz fassen, spätestens nach dem Satz mit dem Mittelalter wäre Schluss.

                          Und: jemand, der die Kontrollen bedient, wird doch wohl Techniker oder Ingenieur, oder in deinem Fall Wissenschaftler sein. So jemand würde doch nie im Leben so etwas wie "Energiewert 500" sagen, sondern irgendetwas technisches von sich geben, wenn schon ein Zahlenwert, dann mit einer Einheit (z.B. Joule oder Watt oder was auch immer). Oder wenn schon ohne Einheitenangabe, dann etwas ganz kurzes und knackiges wie "Energie 500". Im Film "Das Boot" z.B. sagt der Kaleu beim Abfeuern eines Torpedos einmal "Geschwindigkeit 30" (Kurzform für: Torpedo mit der Geschwindigkeit 30 irgendwas abfeuern). Aber "Energiewert x" klingt einfach nur danach, dass der Autor nicht weiß in welcher Einheit man Energien angibt (Joule).
                          Zuletzt geändert von Agent Scullie; 27.07.2010, 19:26. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                          • #14
                            Vielleicht mache ich eine Kurgeschichte von jemand anderes in meinem Roman.
                            Das Copyright ist dir aber geläufig, oder?
                            Ich kenne auch kaum einen Autoren, der dir ohne Gegenleistung die Geschichte abtreten würde. Eine Geschichte ist ein Teil des Autors, das soll sie nach seiner Vorstellung auch bleiben.
                            Das nur im Voraus, nicht dass du noch böse Überraschungen/Enttäuschungen erlebst.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich glaube, es war eher ein anderer Chara aus dem "Roman" gemeint. Nicht eine Kurzgeschichte von nem andern Autor.

                              Es geht ja drum, dass Puff Daddy erstmal ne KG schreiben sollte/möchte, und nicht dass ereine schreiben lassen möchte.
                              Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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