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City of Ember

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    Ein Blindkauf - das schöne Cover hatte mich angesprochen, der Klappentext verheißt ein Fantasy-Abenteuer.

    Es handelt sich um die Verfilmung des ersten Teils einer vierteiligen Jugendbuchreihe der amerikanischen Autorin Jeanne DuPrau.
    The four Books of Ember tell the story of a city where it’s always dark. There’s no sun, no moon, no light at all unless the electricity is on. And the electricity is beginning to fail.
    Die Geschichte spielt in einer postapokalyptischen Welt. Ember ist eine unterirdische Stadt, die errichtet wurde, um einigen Menschen das Überleben zu ermöglichen. Eigentlich sollten die Nachfahren nach 200 Jahren wieder an die Oberfläche kommen, aber das Wissen darum ging verloren.
    Die Bewohner leben in einer ständischen Gesellschaft, die vom Generator abhängig ist, der die Stadt mit Elektrizität versorgt. Langsam verfällt die Infrastruktur und die Nahrungsmittel sind aufgebraucht.
    Das Mädchen Lina, Nachfahrin eines Bürgermeisters der Stadt, gelangt in den Besitz einer Schatulle mit Anweisungen, wie die Stadt verlassen werden kann. Zusammen mit ihrem Freund Doon will sie die verfallenen Instruktionen entschlüsseln. Doch der jetzige Bürgermeister ist ihr auf den Fersen ...

    Eine schöne, düstere Zukunftsvision mit einem wunderschönen Szenenbild und guten Darstellern (u. a. Bill Murray und Tim Robbins). Leider weist das Drehbuch einige Schwächen auf. Der Film floppte in den Kinos.

    Offizielle Website mit Trailer und Screenshots:
    CITY OF EMBER | AVAILABLE ON DVD
    "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

  • #2
    Ich kenne zwar die Bücher nicht, kann aber durchaus nachvollziehen, dass der Film flopte.
    Ich glaube nicht, dass ich jemals einen schlechteren Sci-Fi Film gesehen habe. Da freue ich mich schon darauf mir Battelfield Earth anzugucken.
    Die Story des Films ist äusserst schwammig. Am Anfang wird gesagt, dass die Menschen unter die Erde gehen, aber nicht warum.
    Danach wird in einem 160jährigem Zeitraffer gezeigt, wie eine geheimnisvolle Box, die sich nach 200 Jahren öffnen soll, die den Weg der Menschen zurück an die Erdoberfläche beschreiben solll, von einem Bürgermeister zum nächsten übergeben wir. Aber dann stirbt der aktuelle Bürgermeister plötzlich und die "geheimnisvolle" Box wird nicht weitergegeben und geht verloren.
    Nach weiteren 40 Jahren beginnt dann der eigentliche Film. Nach 200 Jahren hat die Bevölkerung von Ember vergessen, dass sie von der Erdoberfläche stammt. Die berufe jedes Bewohners werden per Los zugeteilt, Papier gibt es nicht mehr und Gemüse wird ohne Tageslicht gezüchtet.
    Der Film handelt dann von einem Mädchen und einem Jungen, die gerade ihre Berufe zugelost bekommen haben. Zwar gibt es da noch einen Bürgermeister (gespielt von Bill Murray), der in der dramarturgie so uninterresant ist, dass man ihn auch weglassen könnte und den Film 20 min. kürzer machen könnte.
    Die beiden finden dann die geheimnisvolle Box und versuchen mit derren Anweisungen irgendwohin zu kommen. Wohin wissen Sie aber nicht, da sie ja nicht mehr wissen, dass sie von der Oberfläche kommen.
    Mit den Hinweisen, die in der Box sind, diese sind so cryptisch, dass ein Eingeborenenvolk aus Timbuktu ohne die Box schneller ans Ziel gekomme wäre, gehen die beiden dann den vorgeschriebenen Weg.
    Letztendlich kommen sie dann an der Oberfläche an. Oben angekommen finden sie dann ein Loch auf das sie direkt auf Ember gucken können, ein Loch ans Tageslicht, welches niemand aus der Stadt 200 Jahre lang nicht gesehen hat.

    jeder der 90 min. seines Lebens unwiederbringlich verschenken will, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.
    Jeder der etwas besseres zu tun hat, wie etwa zum Zahnarzt gehen, der sollte es unbedingt tun!
    Zuletzt geändert von Darth Adama; 16.04.2010, 22:30.

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    • #3
      Das Warum ist nicht so wichtig denk ich, oftmals schadet es doch Filmen auf lange Sicht wenn zuviel erklärt wird, viele Filme aus den 50ern wirken gerade deshalb heute unfreiwillig komisch.

      In den 50ern war es der Atomkrieg, in den 70ern die Umweltzerstörung, in den 90ern Meteoriten, dann die Erderwärmung...

      Der Film floppte sicherlich weil das Zielpublikum eindeutig im einstelligen Jahrgang zu suchen war.

      TP

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      • #4
        Ich hab den Eindruck das ich offenbar einer minderheit angehöre und zwar derer denen der Film gefällt.

        Ich gehe grundsätzlich mit nicht vielen ansprüchen an einen Film heran und lasse mich dann überraschen.
        City of Ember war auch bei mir ein Blindkauf und zumindest ich habe es nicht berreut.

        Die Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht und waren durchaus überzeugend in dem was sie taten.
        Die Story mag nicht jedem gefallen aber leute die auch durchaus auf leichte kost stehen denen könnte der Film durchaus gefallen.

        Verteufelt ihn also nicht zu schnell und denkt vielleicht auch mal nach.

        Denn der Film zeigt doch auch was passieren kann wenn die Oberfläche unbewohnbar wird und die Menschen in den Untergrund müssen und was dann passieren kann. Er zeigt eine düstere Zukunft und genau das gefällt mir an diesem Film. Wir alt die Schauspieler sind sind mir in dem fall egal.

        Die Story und auch die Schauspieler auswahl haben meines erachtens nach gut gestimmt.
        Banana?


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        • #5
          Ich habe ja nicht gesagt, dass er mich nicht gefällt - ich finde ihn ganz passabel. Er hätte aber durchaus besser sein können, wenn das Drehbuch etwas stringenter gewesen wäre.
          Man hätte aus manchen Sachen mehr raus holen können.

          Wie gesagt, vom Szenenbild und der Stimmung her ist der Film wirklich Klasse.
          Zuletzt geändert von Mondkalb; 17.04.2010, 08:04.
          "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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          • #6
            Ja, da geb ich Dir völlig recht.
            Ich kenn zwar das Buch nicht aber ich könnte mir vorstellen das ich es mir demnächst mal zulegen werde.

            Ich habe mir mal die extras angeschaut und was den Bau des Sets angeht finde ich das die macher sehr viel wert auf Detail gelegt haben was ich z.B. bei diversen anderen Filmen doch ab und an vermisse.

            Z.B. die gebäude haben sie wirklich alle an einem stück gebaut und nicht alles nur auf einer ebene wie sonst üblich (also 1. Stock ist neben dem EG).
            Banana?


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            • #7
              fand den film wie ich ihn gesehen hab ziemlich cool, ist zwar eigentlich n Kinderfilm trotzdem gefiel mir das beklemmende Bunkersetting sehr gut. Schöne Kulissen, schöner Hintergrund und viele nette Details die überzeugen.
              Nichts gegen Gott, aber seine Fans und Fanclubs regen mich auf!

              "Viele werden fragen welches Recht wir haben Milliarden von Leben auszulöschen, jende die verstehen werden erkennen, dass wir kein Recht haben sie Leben zu lassen!" - 40k Inquisition

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              • #8
                Also ich fand den Film klasse!

                Hab ihn auch nur durch Zufall entdeckt. Hatte bis heute noch nie etwas davon gehört.
                Die Story fand ich in Ordnung. Natürlich hätte es mich noch gefreut, wenn man erfahren hätte, was mit der Menschheit passiert ist.
                Die Bilder von der Stadt fand ich recht beeindruckend und der Cast war sympatisch.
                Ich kann den Film nur empfehlen!
                "Kinder, ihr habt euer Bestes gegeben und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen."
                Homer J. Simpson

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                • #9
                  Zitat von Mister Cavit Beitrag anzeigen
                  Natürlich hätte es mich noch gefreut, wenn man erfahren hätte, was mit der Menschheit passiert ist.
                  City of Amber ist die Verfilmung des ersten Bandes einer vierbändigen Buchreihe. Was aus der Menschheit wurde erfährt man auch in den Büchern erst in den anderen 3 Teilen

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                  • #10
                    Zitat von Eja Beitrag anzeigen
                    City of Amber ist die Verfilmung des ersten Bandes einer vierbändigen Buchreihe. Was aus der Menschheit wurde erfährt man auch in den Büchern erst in den anderen 3 Teilen
                    Hast du denn die Bücher gelesen und weißt, warum die Menschheit diese unterirdische Stadt gebaut hat? Was die Katastrophe denn nun war?
                    "Kinder, ihr habt euer Bestes gegeben und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen."
                    Homer J. Simpson

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                    • #11
                      Zitat von Mister Cavit Beitrag anzeigen
                      Hast du denn die Bücher gelesen und weißt, warum die Menschheit diese unterirdische Stadt gebaut hat? Was die Katastrophe denn nun war?
                      Zur Herkunft der Stadt:


                      Spoiler
                      Man befürchtete einen Atomkrieg und wollte der Menschheit eine Chance zum Überleben geben. Damit sie dem Verlorenen nicht nachtrauern, wurden nur Wissenschaftler im Rentenalter mit Babys in die Stadt geschickt, mit dem strengen Verbot, je zu erwähnen, was vor Ember war. Deswegen wusste bereits die junge Gereration nichts mehr von ihrer Herkunft.


                      Hier noch die Antwort zur Katastrophe (Nur weiterlesen, wenn du die Bücher nicht lesen möchtest):


                      Spoiler
                      Mir persöhnlich hätte es gefallen, wenn die Katastrophe nicht stattgefunden hätte, und die Leute von Ember in eine "Heile Welt" kommen, in der man von der Existenz des Geheimprojektes nichts gewusst hätte ...
                      In den Büchern hat der Krieg aber tatsächlich stattgefunden und die Menschen aus Ember müsen sich nun in einer postapokalyptischen Welt ein neues Leben aufbauen.

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                      • #12
                        @Eja: Vielen Dank!
                        Genau die Info wollte ich haben.
                        "Kinder, ihr habt euer Bestes gegeben und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen."
                        Homer J. Simpson

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                        • #13
                          Gern geschehen .
                          Genau die selben Fragen hatten mich damals dazu bewogen, mir die Bücher zum Film zu besorgen .

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                          • #14
                            Zitat von Eja Beitrag anzeigen
                            Gern geschehen .
                            Genau die selben Fragen hatten mich damals dazu bewogen, mir die Bücher zum Film zu besorgen .
                            Kann man denn das Thema wirklich noch auf 3 Bücher ausweiten? Also der Film war schon, bis auf die Sache mit der Katastrophe, sehr aufschlussreich.
                            Vielleicht lese ich die irgendwann auch mal, denn das Thema find ich echt interessant.
                            "Kinder, ihr habt euer Bestes gegeben und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen."
                            Homer J. Simpson

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                            • #15
                              Hab ihn gestern zum erstenmal gesehen.
                              Sehr guter Kinderfilm, der nicht nur Kinder gefallen muss.
                              Erinnerte mich so leicht an "Logans Run".
                              Das Ende des Films schreit eigentlich nach einer Fortsetzung.
                              "Man muss erst einmal das Unmögliche abgrenzen.
                              In dem, was dann noch da ist und sei's auch noch so unwahrscheinlich, muss die Wahrheit stecken."

                              Captain Spock in Star Trek VI

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