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Warum ist die "Enterprise" immer das einzige Raumschiff vor Ort?

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  • Warum ist die "Enterprise" immer das einzige Raumschiff vor Ort?

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Im Grunde sehe ich es ganz ähnlich. Wurde im Film gesagt, dass die Enterprise das stärkste Schiff der Föderation ist ?

    Diese Enterprise-Einsätze sind ja oft konstruiert. In XI ist es halt nur besonders arg.

    Das mit dem Kadettenschiff gab es ja auch schon in Star Trek II, wobei das Schiff dann auf einem Trainingsflug einen Notruf von der Forschungsstation Regula I auffängt.

    In TMP war die Enterprise das einzige Schiff in Abfangreichweite zu V'Ger, was ich auch nicht sehr glaubwürdig fand, aber da konnte man noch glauben, dass die Föderation nur zwölf Schiffe der Oberklasse, also der Constitution-Klasse besitzt.

    In Star Trek V hatte man dann genug Schiffe, aber keine erfahrenen Captains .

    In Star Trek III musste das halbwracke Schiff geklaut werden.

    Ingesamt ist es erstaunlich, wie oft die Enterprise frisch vom Stapel läuft bzw. mit einer nicht-regulären Crew in den Einsatz geht. In XI war es dann einfach over the top. Reine Konstruktion, damit Kirk direkt vom Kadetten zum Captain gemacht wird (bei der Ernennung hatte er ja auch eine Kadettenuniform an, also waren da wohl wirklich keine drei Jahre dazwischen).

    EDIT: Nicht zu vergessen, den Stapellauf und die Rettungsmission der Enterprise-B in GEN.
    Achtung: Die nachfolgenden Sätze können ein Anflug von Ironie und Sarkasmus enthalten und geben die tatsächlichen Ereignisse unter Umständen etwas überspitzt wieder!

    Das ist der mich am meisten störende Punkt in ganz Star Trek und zieht sich ja auch durch fast alle Serien und durch fast alle Filme.

    ST I -> USS Enterprise einzige funktionsfähige und flugbereite Raumschiff im Sol-Sektor

    Hier könnte man einwenden, dass der Rest der Flotte irgendwelche Trainingsmissionen abgehalten hat oder wegen V'Ger Großalarm an der klingonischen Grenze ausgelöst wurde und man einen großen Teil der Sektorflotte Richtung Grenze geschickt hat.

    ST II -> USS Enterprise auf zufälliger Trainingsmission in Richtung USS Reliant.

    Hier war sogar Khan total überrascht, sodass man diese Ereignisse durchaus als puren Zufall verbuchen kann. Aber trotzdem interessant, dass diesmal das einzig andere vorkommende Föderationsraumschiff gleich den Feind beherbergt

    ST III -> Kirk klaut die USS Enterprise und fliegt entgegen aller Befehle nach Genesis. Nur die USS Excelsior folgt ihm, wird aber sabotiert. Die USS Grissom wird zerstört.

    Eine weitere Steigerung von direkt aktiven Föderationsraumschiffen, die aber alle mehr oder weniger logisch aus der Handlung geschrieben wurden.
    Dieser Film zeichnet halbwegs realistisches Bild.


    ST IV -> Eine übermächtige Raumsonde setzt gefühltes 1/3 der Föderationsflotte außer Gefecht, darunter auch alle Raumschiffe im Sonnensystem.

    Abgesehen davon, dass ich mir bis heute nicht vorstellen kann, wieso eine Sonde, die nur eine Botschaft überbringen soll, so dermaßen brutal eine nicht feindliche Flotte nieder knüppelt, scheinen die Autoren auch hier eine einigermaßen plausible Erklärung gefunden, warum Kirk im Alleingang handeln muss. Interessant finde ich hier eher, wie relativ unempfindlich klingonische Raumschiffe auf Energiefelder sind, mit der Sternenflottenraumschiffe arge Probleme haben.

    ST V -> Es gibt zwar viele Raumschiffe im Krisengebiet, aber keine erfahrene Captains, daher ist Kirk und die Enterprise-A mal wieder Held der Stunde.

    Frage: Werden neuerdings nur noch Kadetten als KO auf Sternenflottenraumschiffen eingesetzt? Das ist schon fast die unkreativste Erklärung die ich gehört habe, wenn auch nicht so dämlich, wie die Tatsache, dass die Föderation im Kernsektor oder an der Neutralen Zone nur immer ein Raumschiff vor hält.

    ST VI -> Diesmal ist die USS Enterprise-A nicht das einzige Raumschiff im Sektor, dafür aber mit dem einzigen XO bemannt, der mit den Klingonen "kuscheln" will.

    Diese Handlung ist im Vergleich zu I-V durchaus plausibel zu erklären, zumal diesmal ja auch die USS Excelsior mit in die Handlung eingebunden wurde und in der geschnittenen Szene im Büro des Föderationspräsidenten andere Raumschiffe gezeigt wurden, die notfalls eingreifen können aber aus politischen Gründen nicht durften.

    ST VII -> Die USS Enterprise-B soll nun plötzlich wieder das einzige Raumschiff im Sol-Sektor sein.

    Da dieser Film intern nur wenige Monate nach Film VI spielt, ist es irgendwie reichlich kurios, wo denn der Rest geblieben ist.
    Das einzig plausible an diesem Szenario war wohl die Tatsache, dass der Nexus sehr dicht am Sonnensystem vorbei geflogen ist und dadurch die Enterprise-B das nächstgelegene warpfähige Raumschiff war, was wohl diesem Phänomen standhalten konnte.


    Die USS Enterprise-D ist im zweiten Teil eher zufällig in die Sache reingezogen worden und war nicht vollkommen alleine... man erinnere sich nur an die erwähnte USS Bozeman.

    ST VIII -> Da man diesmal die Borg als Gegner hatte, konnte man zur Abwechslung auch mal ganze Flotte zeigen

    Das einzig kuriose an diesem Film war die Tatsache, dass dutzende Föderationsraumschiffe die Borg kein Stück aufhalten konnte, aber die heldenhaft aus dem nichts auftauchende Enterprise-E den Borg mächtig in den Hintern getreten hat, wo man sich fragt, ob es nicht effizienter gewesen wäre, Defiant & Co weg zu lassen, um sich unnötige Verluste zu ersparen

    ST IX -> Hier wurde die Enterprise-E per Ruf in die Situation hinein beortert, obwohl andere Raumschiffe in der Nähe war.

    Einiger der wenigen Film, bei denen man zum Thema "Enterprise allein zu Haus" nix aussetzen kann.

    ST X -> USS Enterprise wird alleine nach Romulus geschickt.

    Zumindestens hier leicht durch politische und diplomatische Begründungen zu erklären, warum man nicht eine ganze Flotte zum feindlichen Heimatplaneten für Verhandlungen geschickt hat und sie stattdessen am Rand der neutralen Zone geparkt hat... ABER warum musst dies nun unbedingt hinter einer kommunikations- und sensorenhemenden Raumanomalie sein?
    Hier handelt die Föderation wohl nach dem Prinzip "Och ich will garnicht sehen was da vor sich geht, damit wir nicht unsere Hintern erheben und was tun müssen."


    ST XI -> USS Enterprise Teil einer Flotte von der Erde.

    Geschickt gemacht, wenn man auch nach ST VIII die verbündeten Raumschiffe wieder zu Statisten der Marke "Redshirt" degradiert hat und als Kanonenfutter dem Feind zugeschoben hat, damit die USS Enterprise nur noch glanzvoller die Situation retten kann.
    Hat die Sternenflotte eigentlich jemals etwas von Langstreckensensoren oder so gehört oder wenigsten von Aufklärung?
    Der Oberhammer war ja, die ganze restliche Sektorflotte weit ab vom Schuss in einem entfernten Planetensystem zu parken und sie zu sehen zu lassen, wie Nero einen Mitgliedsplaneten nach dem anderne platt macht. Da bekommt man fast den Eindruck, es gäbe irgendeine Direktive, die der Sternenflotte den Selbstschutz verbietet Naja umso glanzvoller konnte sich Kadett/Lt Kirk zum Captain vorkämpfen.
    Zuletzt geändert von McWire; 29.11.2009, 01:06.
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  • #2
    Ist ne unbefriedigende Antwort, aber sie trifft wohl einfach zu.

    Weil es das Drehbuch so wollte!

    Man, das sind doch alles Filme über einer ST Crew. (es sei denn es treffen sich mal 2 verschiedene Generationen um die Fackel zu überreichen)

    Ob jetzt die TOS Crew, die TNG Crew oder die Klon Crew.

    Das sind die Personen um den es sich dreht, das sind unsere Helden in diesem Film.
    Natürlich sind die dann auch immer zur Stelle.
    Und natürlich sind sie oft die einzig Überlebenden, Überlegende und was weiß ich noch alles.
    Es geht hier doch jedes Mal um immer nur die eine Crew.
    Die anderen sind nur Beiwerk für die Geschichte.

    Klar sind die versuchten Erklärungen in den Filmen schwach.
    Aber es ist wie bei allen Filmen.
    Sofern man etwas versucht zu erklären, läuft man die Gefahr sich lächerlich zu machen.

    Ich sehe hier deswegen auch nicht wirklich ein Problem.
    Das ist dann einfach mal so und muss man so hinnehmen.
    Hier ist nichts wo man auf Logik achten sollte, das Meiste dient nur einen dramaturgischen Spannungsbogen.


    Setzt sich doch auch Niemand ins Kino und sagt, dann soll halt John Connor sterben, wird halt ein Anderer an seiner Stelle den Terminatoren in den Arsch treten.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      [I]Abgesehen davon, dass ich mir bis heute nicht vorstellen kann, wieso eine Sonde, die nur eine Botschaft überbringen soll, so dermaßen brutal eine nicht feindliche Flotte nieder knüppelt, scheinen die Autoren auch hier eine einigermaßen plausible Erklärung gefunden, warum Kirk im Alleingang handeln muss.Interessant finde ich hier eher, wie relativ unempfindlich klingonische Raumschiffe auf Energiefelder sind, mit der Sternenflottenraumschiffe arge Probleme haben.
      Öhm, Veto. Die Sonde prügelt nicht brutal eine nicht feindliche Flotte nieder. So eine Szene gibt es im Film nicht. Die Sonde sendet permanent diese Botschaft an die Wale aus. Auch schon auf dem Weg zur Erde und dieses Signal hat den Nebeneffekt, dass die Energieversorgung der Raumschiffe, Raumbasen oder Planeten in der Nähe komplett ausfallen.

      Der Bird of Prey war am Anfang noch meilenweit weg und man sieht auch z.B. bei dem Schiff der Miranda-Klasse oder der Starbase, dass man der Walsonde schon sehr nah sein muss damit dieser Effekt eintritt.

      Kirks Bird of Prey hat am Anfang gar keinen Kontakt mit der Sonde. Sie empfangen nur die Übertragung des Signals aus der Ferne und da der Bird of Prey noch nicht nah genug dran war wird bleibt er einsatzbereit. Dass der Bird of Prey nicht unverwundbar ist sieht man sehr schön am Ende als er in die Bucht stürtzt.

      Was aber wichtig ist festzuhalten: Hier war die Enterprise respektive Kirks Bird of Prey nicht das einzige Schiff in Reichweite. Es war lediglich das Schiff mit der einzigen Besatzung, welche das Signal der Sonde geknackt hat.


      .
      EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

      Skeletor schrieb nach 3 Minuten und 33 Sekunden:

      Zitat von chaos84 Beitrag anzeigen
      Setzt sich doch auch Niemand ins Kino und sagt, dann soll halt John Connor sterben, wird halt ein Anderer an seiner Stelle den Terminatoren in den Arsch treten.
      Lustig, dass du das erwähnst, aber genau das hab ich am Ende von Terminator 4 gewünscht. Das hätte den Film halbwegs gerettet, aber stattdessen bekamen wir diese kitschige Herz-Tausch Aktion. Ich hätte es besser gefunden, wenn Marcus die Rolle des John Connor am Ende übernommen hätte. Dann hätte seine Geschichte wenigstens Sinn gemacht.
      Zuletzt geändert von Skeletor; 29.11.2009, 01:36. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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      Kommentar


      • #4
        @ McWire

        Zunächst mal wäre meine Frage warum dich dass stört?
        1) ist es wohl das dramatischste für das Schiff, wenn es zerstört wird
        2) wäre ein Kirk ohne Enterprise, das selbe wie ein Han Solo ohne Millenium Falke - das geht einfach nicht
        3) soweit ich das verstanden habe ist die Enterprise kein Unikat in dem Sinne (abgesehen von der Buchstabenfolge), sondern eine Schiffsklasse. D.H. es gibt strenggenommen noch andere Schiffe der gleichen Bauart. Angedeutet wird das wohl auch in STIII.

        Hmmm.....wie lautet die eigentliche "Anklage"?

        "USS Enterprise auf zufälliger Trainingsmission in Richtung USS Reliant."
        Am bemerkenswertest finde ich hier die Tatsache, daß das "Verschwinden" eines Planeten (welcher explodiert war) nicht SOFORT auffällt. Immerhin müsste diese Gegend genauestens kartografiert sein, da sich da eine FORSCHUNGSstation befindet.
        Was sind das eigentlich für Forscher denen das nicht auffällt:
        Experimentieren da an eine "Felsbrocken" rum, von dem sie meinen es sei ein anderer.....


        Zitat von McWire Beitrag anzeigen
        Abgesehen davon, dass ich mir bis heute nicht vorstellen kann, wieso eine Sonde, die nur eine Botschaft überbringen soll, so dermaßen brutal eine nicht feindliche Flotte nieder knüppelt, scheinen die Autoren auch hier eine einigermaßen plausible Erklärung gefunden, warum Kirk im Alleingang handeln muss. Interessant finde ich hier eher, wie relativ unempfindlich klingonische Raumschiffe auf Energiefelder sind, mit der Sternenflottenraumschiffe arge Probleme haben.
        Für diese außerirdische Intelligenz - die ev. sogar aus einer anderen Galaxi stammt - dürften die Schiffchen der Föderation sowas wie Ameisen sein, die "versehentlich" bei dem Versuch "zertrampelt" werden, mit der "Lupe" einen Ameisenhügel nach etwas bestimmten abzusuchen.

        Das ist durchaus logisch, denn als die Crew mit dem Klingonenschiff in die "Gegenwart" zurückkert, steht die fremde Intelligenz bewegungslos im Weltall und "führt Selbstgespräche". Will sagen, sie bewegt sich nicht mehr - und kann somit "nichts mehr zertrampeln" - weil sie sich auf was anderes konzentriert:
        auf die Meere.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          Öhm, Veto. Die Sonde prügelt nicht brutal eine nicht feindliche Flotte nieder. So eine Szene gibt es im Film nicht. Die Sonde sendet permanent diese Botschaft an die Wale aus. Auch schon auf dem Weg zur Erde und dieses Signal hat den Nebeneffekt, dass die Energieversorgung der Raumschiffe, Raumbasen oder Planeten in der Nähe komplett ausfallen.

          Der Bird of Prey war am Anfang noch meilenweit weg und man sieht auch z.B. bei dem Schiff der Miranda-Klasse oder der Starbase, dass man der Walsonde schon sehr nah sein muss damit dieser Effekt eintritt.

          Kirks Bird of Prey hat am Anfang gar keinen Kontakt mit der Sonde. Sie empfangen nur die Übertragung des Signals aus der Ferne und da der Bird of Prey noch nicht nah genug dran war wird bleibt er einsatzbereit. Dass der Bird of Prey nicht unverwundbar ist sieht man sehr schön am Ende als er in die Bucht stürtzt.

          Was aber wichtig ist festzuhalten: Hier war die Enterprise respektive Kirks Bird of Prey nicht das einzige Schiff in Reichweite. Es war lediglich das Schiff mit der einzigen Besatzung, welche das Signal der Sonde geknackt hat.
          Zitat von arthur Beitrag anzeigen
          Für diese außerirdische Intelligenz - die ev. sogar aus einer anderen Galaxi stammt - dürften die Schiffchen der Föderation sowas wie Ameisen sein, die "versehentlich" bei dem Versuch "zertrampelt" werden, mit der "Lupe" einen Ameisenhügel nach etwas bestimmten abzusuchen.

          Das ist durchaus logisch, denn als die Crew mit dem Klingonenschiff in die "Gegenwart" zurückkert, steht die fremde Intelligenz bewegungslos im Weltall und "führt Selbstgespräche". Will sagen, sie bewegt sich nicht mehr - und kann somit "nichts mehr zertrampeln" - weil sie sich auf was anderes konzentriert:
          auf die Meere.
          Es ist schon eigenartig den Lebensraum der Spezies zu kochen, die man mit dem Signal eigentlich erreichen will.
          Die ganze Sondengeschichte ist ziemlich unlogisch und an den Haaren herbei gezogen.

          Selbst das "Ameisen-Argument" will mir nicht so ganz einleuchten, wenn man bedenkt, dass ein Wal noch wesentlich hilfloser wäre als ein Mensch.


          .
          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

          McWire schrieb nach 6 Minuten und 38 Sekunden:

          Zitat von arthur Beitrag anzeigen
          @ McWire

          Zunächst mal wäre meine Frage warum dich dass stört?
          1) ist es wohl das dramatischste für das Schiff, wenn es zerstört wird
          2) wäre ein Kirk ohne Enterprise, das selbe wie ein Han Solo ohne Millenium Falke - das geht einfach nicht
          3) soweit ich das verstanden habe ist die Enterprise kein Unikat in dem Sinne (abgesehen von der Buchstabenfolge), sondern eine Schiffsklasse. D.H. es gibt strenggenommen noch andere Schiffe der gleichen Bauart. Angedeutet wird das wohl auch in STIII.

          Hmmm.....wie lautet die eigentliche "Anklage"?
          Was mich stört, ist die Tatsache, dass viele Ereignisse in wichtigen Föderationssystemen beginnen oder spielen, aber die USS Enterprise immer das einzige warpfähige Raumschiff weit und breit ist.

          Dabei liegen alleine im Sonnensystem halbes dutzend Raumschiffwerften, mit gut hundert Liegeplätzen. Da wird sich doch noch ein anderes Raumschiff finden, was die USS Enterprise unterstützen kann.

          Selbst heute befinden sich in jedem beliebigen Hafen dutzende von Schiffen, die jederzeit auslaufen könnten.

          Ich kann es ja verstehen, wenn die USS Enterprise alleine an einem bestimmten Punkt der neutralen Zone operiert oder alleine in einem Sektor der Föderation ist, wo es keine Mitgliedsplaneten gibt, aber im Kerngebiet, wo mehrere Mitgliedswelten liegen, sollte ständig großer Flugverkehr herrschen.

          Solche Szenen wie in Star Wars Ep I-III im Orbit von Coruscant vermisse ich.

          Ich will ja nicht die USS Enterprise zu einem Statisten degradieren, aber dennoch keine so unrealistischen Ausgangsszenarien haben.
          Zuletzt geändert von McWire; 29.11.2009, 02:02. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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          Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen

            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            Skeletor schrieb nach 3 Minuten und 33 Sekunden:
            Zitat von chaos84
            Setzt sich doch auch Niemand ins Kino und sagt, dann soll halt John Connor sterben, wird halt ein Anderer an seiner Stelle den Terminatoren in den Arsch treten.
            Lustig, dass du das erwähnst, aber genau das hab ich am Ende von Terminator 4 gewünscht. Das hätte den Film halbwegs gerettet, aber stattdessen bekamen wir diese kitschige Herz-Tausch Aktion. Ich hätte es besser gefunden, wenn Marcus die Rolle des John Connor am Ende übernommen hätte. Dann hätte seine Geschichte wenigstens Sinn gemacht.

            Ich hab mir beim schreiben schon gedacht, schreib lieber T1 und 2, da findet sich sonst bestimmt der Ein oder Andere.
            Und Damn, es hat nur 15 Minuten gedauert

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            • #7
              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
              Es ist schon eigenartig den Lebensraum der Spezies zu kochen, die man mit dem Signal eigentlich erreichen will.
              Die ganze Sondengeschichte ist ziemlich unlogisch und an den Haaren herbei gezogen.
              Selbst das "Ameisen-Argument" will mir nicht so ganz einleuchten, wenn man bedenkt, dass ein Wal noch wesentlich hilfloser wäre als ein Mensch.
              Nun. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll.
              Ich finde nur diese Macht so überaus stark, daß es sich bei diesem Ding wohl nicht um ein mit Technik zu erklärendes Phänomen handelt.
              Und ich rede ganz bewußt von einem Phänomen und nicht von einem Angriff, weil man hier wohl in viel größeren Maßstäben denken muss. Es reicht nicht "mal eben in den Deltaquadranten zu linsen", wenn das Ding sonstwo herkommen kann. Der Weltraum ist RIESIG.

              Vielleicht wird dieses Ding - egal wie doof es aussieht - von reiner Intelligenz angetrieben.
              Es ist SO intelligent, so hochentwidckel, daß es uns und unsere "primitive" Technik nicht einmal mehr wahrnehmen kann. Wir existieren sozusagen außerhalb seines Bewußtseins, weil wir so primitiv sind.

              Wir nehmen z.B. für gewöhnlich auch keine Ameisen wahr - es sei denn sie pissen uns ans Bein. Ameisen haben auch nicht annähernd etwas mit Intelligenz zu tun - allenfalls mit Organisation, wenn man alle zusammen nimmt.

              Diese Wahle allerdings haben einen Intellekt, der dem des Außerirdischen wohl ähnlich ist. Vielleicht wurden sie sogar von diesem Ding auf der Erde ausgesetzt oder.......es kommt und fragt Informationen (erneut) ab, die ihm Aufschluß über banale Dinge wie "wer bin ich" und "wo komme ich her" gegebn.
              Wenn WIR etwas über unsere Herkunft/Evolution erfahren wollen, sind wir ja auch nicht zimperlich und graben die Erde um. Das Kleingetier was da so rumgrabbelt interessiert uns dann auch nicht weiter - es sei denn man bekennt sich zum Buddhismus.

              Seine "Mission" scheint jedenfalls etwas mit Intelligenz zu tun zu haben.

              Ich will ja nicht die USS Enterprise zu einem Statisten degradieren, aber dennoch keine so unrealistischen Ausgangsszenarien haben.
              Also am Anfang "stört" mich das auch ein bischen. Wenn es dann aber los geht, hab ich es wieder vergessen.

              Und eigentlich will auch keine anderen sehen, die statt meiner Lieblingscrew die Mission übertragen bekämen.

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              • #8
                Warum ist die "Enterprise" immer das einzige Raumschiff vor Ort?

                Na, weil es in den Star Trek Filmen eben in erster Linie um "unsere" Enterprise, die NCC 1701 und nicht um z.B. die USS "Hintz-und-Kuntz" unter dem Kommando von Captain "Sowieso" geht. Oder sonst irgendwelche anderen Raumschiffe.

                Diese Diskussionen erinnert mich immer an die Voyager-Episode "Rebellion Alpha" , wo es auch um den Punkt "Diktat der Poetik" contra "Vollkommen unerwartete Wendungen" ging.

                Paris: "Dies ist nicht das wirkliche Leben, Tuvok , das ist Fiktion. Lassen Sie sich nicht immer von der Logik leiten."
                Tuvok: "Logik ist ein integraler Bestandteil der Erzählstruktur..."
                usw.

                Aber es ist trotzdem schön, darüber zu diskutieren.
                Unter Zuhilfenahme von bilateralen pathologischen Beziehungsprozessen kann die antiserielle Implikation der normativen Inhibitionsdogmen unter Berücksichtigung der psychoanalytischen Stimuli bei gleichzeitiger residualer Dehydriertheit derart abgeleitet werden, so daß eine Inkontinenz des formalhygienischen Retroeffekts weitgehend invertiert wird.

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                • #9
                  Stimme in fast allen Punkte zu.

                  Zu Star Trek 9 muss ich aber noch sagen, dass es extrem unklug ist das mächtigste Schiff der Flotte mal mitten im Dominion Krieg für so einen Unsinn ab zu stellen. Generell ist ja die Einbindung der Enterprise in diesen Konflikt leider nicht vollzogen worden.

                  Zu Star Trek 8 muss man noch sagen, dass die Flotte ja schon ganz gute Arbeit geleistet hat und der Kubus angeschlagen war. Picard findet einfach die Schwachstelle und entscheidet die Schlacht.

                  Besonders bei TNG gibt es noch unzählige Beispiele, in denen die Enterprise immer alleine ist. Die Romulaner umzingeln sie ständig mit mehreren Warbirds und niemand hilft der Enterprise...

                  DS9 war ja auch bei der Eroberung völlig alleine. Auch wenn ein Angriff auf die Schiffswerften durchgeführte wurde, hätten 30 Schiffe sicherlich zum Halten der Station gereicht.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    Zu Star Trek 9 muss ich aber noch sagen, dass es extrem unklug ist das mächtigste Schiff der Flotte mal mitten im Dominion Krieg für so einen Unsinn ab zu stellen. Generell ist ja die Einbindung der Enterprise in diesen Konflikt leider nicht vollzogen worden.
                    Du überbewertest die Enterprise-E.
                    Klar ist sie das mächtigste Schiff der Sternenflotte (obwohl ich mir selbst da mehr als unsicher bin wenn man sich Schiffe wie die Prometheus ansieht), aber was spielt das im Dominionkrieg, wo es um TAUSENDE Schiffe geht, für eine Rolle? Gar keine.

                    Aber gerade für so eine Mission wie in Star Trek 9 und Star Trek 10, wo es diplomatisch evtl. etwas unklug ist 50 Sternenflottenraumschiffe auf die Reise zu schicken, bietet sich die Enterprise-E doch an, da sie auch alleine schon Eindruck erweckt.

                    Zu Star Trek 8 muss man noch sagen, dass die Flotte ja schon ganz gute Arbeit geleistet hat und der Kubus angeschlagen war. Picard findet einfach die Schwachstelle und entscheidet die Schlacht.
                    Sehe ich genauso. Data erwähnte schon beim Eintreffen der Enterprise Fluktuationen im Energienetz und schwere äußere Schäden. Auch hat man deutlich gesehen dass die Phasenkanonen und Photonentorpedos der Sternenflotte Schäden (d.h. Explosionen) an der Hülle des Borgschiffes erzeugt haben. Bei früheren Begegnungen ("Zeitsprung mit Q", Wolf 359, etc.) ist Waffenfeuer meist einfach an der Hülle des Borgwürfels verpufft ohne dass irgendetwas passiert.
                    Koa Lust mehr auf des Forum, desweng nimma hier unterwegs

                    Kommentar


                    • #11
                      Weil Flottengrößen wie im DS9 Format außer bei DS9 in Star Trek offensichtlich nie vorgesehen waren.

                      Weil das Budget große Flotten nicht erlaubte oder man nicht in Konkurrenz mit SW Schlachten treten wollte.


                      Weil der Zuschauer einer Wahrnehmungsverzerrung erliegt. Es könnte noch tausend andere Situationen geben, in denen die USS Unwichtig am nähsten ist. Der Zuschauer hat jedoch selektiv seine Beobachtungen auf die USS Enterprise fixiert und bekommt daher nur die Situationen mit, in denen die Enterprise am nähsten ist, und die anderen nicht. Damit hat er ein subjektiv verzerrtes Bild der Star Trek Welt, die Dinge wie seltsame Zufälle erscheinen lässt.

                      Kommentar


                      • #12
                        McWires kritik ist natürlich völlig gerechtfertigt, solange man die Universumsinterne Logik heran zieht.
                        Die Wahren Ursachen liegen aber in Budget - Machbarkeits - Konzeptproblemem bzw. dem Drehbuch eben. Das weiß McWire ja auch.

                        Trotzdem.

                        Dass es in der Föderation angeblich keine dauerhafte Flottenpräsenz im zentralen Sektor 001 gibt, vom Solsystem ganz zu schweigen, ist schon irgendwie unglaubwürdig, ließe sich aber notfalls noch mit dem Übermut der Föderation am Ende des 23. Jahrhunderts erklären.

                        Kommentar


                        • #13
                          Die Flotte im 23 Jahundert war doch garnicht so groß, dass man es sich erlauben kann nennenswert viele Schiff zum Schutz eines Systems in Friedenszeiten abzustellen. Die sollten ehr an der klingonisch und romulanischen Grenze stationiert werden. Mich persönlich hat es sogar ehr gewundert, dass in Star Trek XI eine größere Flotte im SOL System stationiert ist. Was macht die denn da? Parken? Es gibt eine Galaxie voll mit Anomalien und unbekannten Völkern, da stationiert man keine Schiffe sondern lässt die was nützliches tun. Und später im 24 Jahundert sieht man doch meistens nur die Enterprise, wie sie in Randgebieten der Föderation unterwegs ist. Dass da nicht die riesen Flottenpräsenz ist, kann man erwarten.

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                          • #14
                            Zitat von Masterhu Beitrag anzeigen
                            Die Flotte im 23 Jahundert war doch garnicht so groß, dass man es sich erlauben kann nennenswert viele Schiff zum Schutz eines Systems in Friedenszeiten abzustellen. Die sollten ehr an der klingonisch und romulanischen Grenze stationiert werden. Mich persönlich hat es sogar ehr gewundert, dass in Star Trek XI eine größere Flotte im SOL System stationiert ist. Was macht die denn da? Parken? Es gibt eine Galaxie voll mit Anomalien und unbekannten Völkern, da stationiert man keine Schiffe sondern lässt die was nützliches tun. Und später im 24 Jahundert sieht man doch meistens nur die Enterprise, wie sie in Randgebieten der Föderation unterwegs ist. Dass da nicht die riesen Flottenpräsenz ist, kann man erwarten.
                            Welchen Sinn macht es, im Weltraum irgendwelche Grenzen zu schützen?

                            Der Weltraum ist dafür einfach viel viel zu voluminös.

                            Stattdessen ist der Schutz von wichtigen Standorten entscheidend. Wirtschaftlich wichtige Welten, bedeutende Knotenpunkte des Raumverkehrs, Ressourcen, Industrieanlagen.

                            Und allein wegen der Utopia Planitia Höfe wäre eine Flottenpräsenz im Sektor 001 1000x wichtiger als die Patrouillie irgendwelcher Randterritorien mit kriegswirtschaftlich absolut irrelevanten Kolonien von 3000 Einwohnern.

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                            • #15
                              Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                              Welchen Sinn macht es, im Weltraum irgendwelche Grenzen zu schützen?
                              Kürzere Abfangzeiten. Warum erst im Sonnensystem kämpfen, wenn man gegnerische Schiffe schon weit vorher abfangen kann? Dann wäre im Falle einer Gegenoffensive der Weg auch kürzer. Außerdem hat man so überhaupt ne Ahnung, was an seinen Grenzen überhaupt passiert. Ich glaube nicht das die Sensorgitter im 23 Jahundert schon flächendeckend waren

                              Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                              Stattdessen ist der Schutz von wichtigen Standorten entscheidend. Wirtschaftlich wichtige Welten, bedeutende Knotenpunkte des Raumverkehrs, Ressourcen, Industrieanlagen.

                              Und allein wegen der Utopia Planitia Höfe wäre eine Flottenpräsenz im Sektor 001 1000x wichtiger als die Patrouillie irgendwelcher Randterritorien mit kriegswirtschaftlich absolut irrelevanten Kolonien von 3000 Einwohnern.
                              Mit ner vierstelligen Zahl von Raumschiffen kann man da gar nix machen mit effektiven Schutz. Später haben sie mehr Schiffe und da stationieren sie auch mal Schiffe auf Planeten,

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