Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

STD Review zu "Temporale Paradoxie" [Frage nach Rezensionen]

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • STD Review zu "Temporale Paradoxie" [Frage nach Rezensionen]

    Hallo Leute,

    seit einiger Zeit schreibe ich recht umfangreiche Reviews zu den jeweils aktuellen Episoden von Star Trek: Voyager. Diese sind - zusammen mit Episodenbild, Cast & Crew Infos, Dialogstellen, Star Trek Fakten und Backgroundinfos - im ST:VOY Guide unter http://www.stdimension.de zu finden. Ab jetzt möchte ich meine Rezensionen aber auch regelmäßig in diesem Forum veröffentlichen, beginnend mit der gestrigen Folge "Temporale Paradoxie". Über eure Meinung dazu, ob nun
    zustimmend oder ablehnend, würde ich mich übrigens freuen.

    Story

    In einer öden Eiswüste irgendwo im Weltall materialisieren zwei vertraute Gestalten. Es sind Harry und Chakotay, 15 Jahre in der Zukunft, die nach den Überresten der Voyager suchen. Sie finden das Schiff tatsächlich, begraben unter Tonnen von Eis, und beamen an Bord. Wie sie feststellen müssen, ist die Voyager beim Absturz auf dem Klasse L Planeten schwer beschädigt worden, und die gesamte Besatzung hat einen eisigen Tod gefunden - bis auf sie selber. Mit dem steifgefrorenen Körper von Seven of Nine und dem in den mobilen Emitter geladenen Doktor kehren sie zum Delta Flyer zurück, der den Planeten im Tekara Sektor umkreist. Wie sich herausstellt, haben die beiden zusammen mit Chakotays Gefährtin, Tessa Omond, den Delta Flyer und einen temporalen Borgtransmitter entwendet, um einen wahnwitzigen Plan zu verwirklichen: 15 Jahre nachdem der Quanten-Slipstream-Flug der Voyager in einer Katastrophe endete, der sie nur entgingen, weil sie im Delta Flyer voranflogen, wollen die beiden die Vergangenheit verändern, um die Katastrophe zu verhindern und Besatzung und Schiff zu retten ...

    Review

    Vor vier Staffeln und einhundert Episoden strandete die Crew der Voyager im Deltaquadranten. Der Pilotfilm "Der Fürsorger" zeigte eine bunt gemischte Raumschiffbesatzung, bestehend aus Maquis, Sternenflottenoffizieren und Bewohnern des Deltaquadranten, die gerade erst zusammengefunden hat. Am Anfang einer langen Reise stehend war die Crew weder mit der neuen, schwierigen Situation, der rauen Umgebung des Deltaquadranten noch mit sich selbst vertraut.
    "Temporale Paradoxie" zeigt nun vier Jahre später, wie weit die USS Voyager - und die Serie - gekommen ist. In der ersten Szene sieht der Zuschauer die Voyager, welche unter Schnee und Eis begraben liegt und von zwei überlebenden Crewitgliedern ihrer - seit Jahren toten - Crew gefunden wird. Dieses Bild ist der Ausgangspunkt für eine Zeitreisegeschichte von wahrhaft epischem Ausmaß, deren Handlung - ähnlich wie das Finale von ST:TNG "Gestern, Heute, Morgen" - parallel und gleichzeitig in zwei Zeitperioden, Gegenwart und Zukunft, verläuft und uns so Ursache, Verlauf und Konsequenz eines einschneidenen Ereignisses für die Crew in eindrucksvollen, eindringlichen Bildern aufzeigt: die letztendliche Heimreise der Voyager - nicht durch Zufall oder Fremdeinwirkung, sondern durch die unermüdliche Arbeit der Besatzung -, welche in einer Katastrophe mündet. Eine besondere Rolle spielen in der Episode die emotionalen Auswirkungen dieses traumatischen Erlebnisses auf die einzigen Überlebenden Harry Kim und Chakotay, welche ihre verzweifelten Taten in dem 15 Jahre später angesiedelten Handlungsstrang beeinflussen. Die Ereigniskette ist dabei rekursiv angelegt, d.h. wir sehen die Wirkung vor der Ursache, die Folgen der Heimreise 2390 vor dem Ereignis selbst im Jahre 2375. Diese wirklich geniale Struktur (in weniger hochentwickelter Form zuletzt in "Subraumspalten" verwendet), die sich in vielen kleinen Details widerspiegelt (etwa der Logbucheintrag Janeways, der verstümmelt auf der vereisten Voyager ertönt, bevor er von ihr tatsächlich gesprochen wurde) und für eine Zeitreiseepisode umso passender ist, hat nicht geringe Auswirkungen auf die Dramatik der Episode und die allgemeine emotionale Wirkung, welche, das muß man wirklich sagen, lange nicht mehr so überwältigend war. Wir sehen die freudigen Gesichter der Voyager-Crew, ihre Erwartung, nach Jahren im Deltaquadranten endlich nach Hause zu kommen, aber wir können uns nicht mit ihnen freuen, kennen wir doch die schrecklichen Folgen der unheilvollen Reise, die umso wahrscheinlicher wirken, da die möglichen Risiken der experimentellen Slipstream-Technologie von Anfang an bekannt sind. Jedoch liegt die starke gefühlsmäßige Resonanz des Zuschauers nicht nur in dieser erschütternden Heimkehr begründet. Es ist die tragische Entwicklung der zwei im Mittelpunkt stehenden Figuren - Chakotay und Harry Kim -, die uns berühren. Beide sind durch die "Heimkehr um jeden Preis" in ihren Ansichten sehr beeinflußt worden, und speziell für Harry Kim, dessen Darsteller Garrett Wang wohl zuletzt in "Das Unvorstellbare" einen solch überzeugenden und tiefgründigen Auftritt hatte, war der Preis letztendlich viel zu hoch. Schicksal - Schuld - Verantwortung, das sind Themen, die bei der dramatischen Darstellung von Harry Kim mitklingen. Er fühlt sich persönlich verantwortlich für die Katastrophe, obwohl deren Ursache wohl eher im zu großen, fast blinden Vertrauen aller Crewmitglieder in die Allmacht der Technologie liegt (als Anschnitt des Themenkomplexes "Mensch vs. Technik"). Es war Harrys Plan, doch Captain Janeway hat ihn letztendlich genehmigt, und Chakotay seine Einwände fallengelassen. Die Folgen dieses Fehlers sind längst Geschichte, und doch glauben Chakotay und Harry daran, das Unmögliche zu erreichen - die Ereignisse rückgängig zu machen, die Vergangenheit zu verändern und die Crew zu retten. Von Anfang an sind sie (wie der gealterte Jake Sisko in der thematisch sehr ähnlichen DS9 Episode "Der Besuch") bereit, dafür ihr Leben zu opfern, und in gewisser Weise haben sie das auch. 15 Jahre lang haben beide nach einer Lösung für ein Problem gesucht, das nicht mehr gelöst werden kann, versucht, eine Veränderung zu bewirken, wo eigentlich keine Veränderung mehr möglich ist. 15 Jahre lang ist ihr Herz fortwährend auf der Voyager geblieben - denn das Geschehene haben sie niemals akzeptiert, und niemals ihr Leben fortgesetzt. Stattdessen sind sie zu Ausgestoßenen und Kriminellen geworden. Ihr Kampf gegen die Geschichte und für das Leben von 150 Besatzungsmitgliedern, der unerschütterliche Glaube an ein hoffnungsloses Unterfangen, welches gegen alle Wahrscheinlichkeiten mit der Änderung der Ereignisse und der Rettung von Besatzung und Schiff am Ende der Folge gelingt, ist dabei wohl die vollendetste Form des Optimimus der Roddenberry'schen Star Trek Vision. Aus diesem Grund ist der persönliche Einsatz von Harry und Chakotay umso bemerkenswerter, und offenbart die edelsten menschlichen Motive ebenso wie er den innigen (angeblich nicht existenten) Zusammenhalt der "Voyager-Familie" untermauert. Ist es moralisch richtig, eine ganze Zeitlinie zu verändern, nur um 150 Kameraden zurückzuholen? "Temporale Paradoxie" hat keine objektive, aber dafür eine sehr menschliche, emotionale Antwort darauf, wobei das Handeln nach dem Motiv "Das Wohl weniger wiegt nicht weniger als das Wohl vieler" in perfekter Kontinuität mit der individualistischen Star Trek Tradition steht (etwa die Suche nach Spock in "Star Trek III"). Überhaupt läßt die Episode mit ihren vielen kleinen Charakterstücken - es werden eigentlich alle wichtigen Beziehungen (Janeway und Chakotay, Harry und Tom, Seven und der Doktor, Tuvok und Neelix, Janeway und Harry) mit Betonung auf die Motive "Freundschaft" und "Familie" beleuchtet - ein Ensemblegefühl aufkommen, wie es bei der Next Generation so bezeichnend war. Die Charakterzeichnung ist dabei konsistent und zugleich wesentlich gereifter als zu Beginn der Serie - die Figuren wirken nicht länger eindimensional oder konstruiert. Tom Paris ist natürlich der Pilot aus Fleisch und Blut, der jedoch einmal nicht mit leichtsinnigen und unreifen Bemerkungen um sich wirft, sondern im Gegenteil derjenige ist, der die möglichen Risiken entdeckt und zu Verantwortung und Objektivität aufruft. Janeway ist der Captain, der zwischen dem Versprechen, die Crew nach Hause zu bringen, und der Verantwortung den Leben an Bord gegenüber hin- und hergerissen wird, wobei sie sich auf den Rat und die Unterstützung ihres ersten Offiziers Chakotay verlassen kann, wie das traditionelle Abendessen, welches an Picards und Bevelys gemeinsame Mahlzeiten erinnert, zeigt. Als die Hauptfigur der Episode zeigt Harry Kim wahrscheinlich die größte Veränderung - allerdings zwischen Gegenwart und Zukunft und weniger zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im hier und jetzt ist Harry nach wie vor der enthusiastische Träumer, der noch immer auf eine schnelle, problemlose Heimkehr hofft ("Das oberste Gebot", "Das Nadelöhr", "In Furcht und Hoffnung"), sich aber den möglichen Opfern und Risiken nicht bewußt ist (oder bewußt sein will). Die Botschaft des alternativen (zukünftigen) Ichs gibt Harry (und allen anderen) jedoch die Möglichkeit, aus den eigenen Fehlern zu lernen und nicht mehr allzu leichtfertig und bedenkenlos zu handeln, sondern immer die möglichen Folgen mit einzukalkulieren. Die abschließende Szene mit Janeway und Kim im Kasino, in der der Captain einmal mehr mütterlich gegenüber dem jungen Offizier erscheint ("Der Fürsorger"), erinnert dabei an ein entsprechendes Gespräch zur Klärung eines ähnlich unglaublichen Ereignisses in "Das Unvorstellbare", und gibt der hundertsten Episode einen würdigen Abschluß. Ganz im Sinne von Star Trek ist am Ende das allgemeine Gefühl der Crew - und des Zuschauers - trotz des offensichtlichen Scheiterns ein optimistisches. Der Glauben, einen Weg nach Hause zu finden, ist durch die Ereignisse wohl eher noch bestärkt denn vermindert worden, wenn der Captain verkündet: "Es ist nicht länger die Frage, ob wir heimkehren, sondern wann."
    Letztendlich kann man "Temporale Paradoxie" als ganzes als eine Abrechnung zur Halbzeit oder eine "Probe aufs Exempel" betrachten, deren Ausgang äußerst positiv zu bewerten ist. Nur weil die Charaktere und ihre Intentionen nachvollziehbar sind, die Beziehungen funktionieren und es dem Zuschauer - wie Harry und Chakotay - eben nicht egal ist, was mit der Besatzung passiert, hat die Episode den gewünschten Effekt: sie schockiert, bewegt und rührt den Zuschauer. Als ein Meilenstein für die Reise der Voyager (man hat den Weg nach Hause um immerhin 10 Jahre verkürzt) und für die Serie ist "Temporale Paradoxie" mit einer dramatischen, klimaktischen, zeitlosen Geschichte, überragenden schauspielerischen Leistungen, superben Special Effects und einer mitreißenden musikalischen Untermalung eine wahrhaft unvergeßliche, klassische Stunde Star Trek, und gehört meiner Meinung nach zu den besten Star Trek Episoden überhaupt. Aus diesem Grund erhält die Episode von mir mehr als die volle Punktzahl, was bei Star Trek: Voyager bisher nur bei dem ähnlich bewegenden Zweiteiler "Ein Jahr Hölle" der Fall war. -- Fazit: 5 Punkte!

    --Chris




  • #2
    Kann ich Dir sagen, D.K. : ABLEHNEND!!

    Ich kann auch begründen warum:
    a) Wir sind keine "doofi-ST-Freaks"
    b) Wenn jemand Reviews lesen will, tut er das woanders
    c) Es gibt News-Groups, wo man das ebenfalls lesen kann
    d) Ich HASSE Werbung
    e) Bei uns gibt es das Sign ":spoiler:"
    f) Diese Seite ist nicht umsonst auf Platz 6 der Spacehits, also zieh Leine mit Deiner Werbung!

    Sorry, leutz, aber das musste ich mal loswerden.

    Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

    Kommentar


    • #3
      Erstmal möchte ich mal sagen, dass diese Rezension inhaltlich wirklich gut ist, aber wie Amasov schon gesagt hat: Ich denke nicht, dass das hier jemand nötig hat! In diesem Forum wird wunderbar diskutiert, gerätselt, philosophiert, zitiert...aber Reviews zu Voyager-Folgen...braaaucht man hier glaub ich weniger, da sich die Leute hier mit den Folgen auskennen; und wenn nicht, kennen sie bestimmt schon verlässliche Quellen für gute Reviews!
      Und...es riecht verdammt nach Werbung! Falls das keine Absicht war: Danke für das Angebot; ich halte es nicht für nötig!

      Kommentar


      • #4
        Danke, Zefram.
        Wir huldigen Deiner Forschung, Erkenntnis und Umsetzung der Warp-Technologie!


        Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

        Kommentar


        • #5
          Sorry, aber einen so rüden Umgangston muß *ich* mir jetzt nicht gefallen lassen, Meister Amasov. Einen solchen Ton verbitte ich mir! Wärst du ein echter Trekker, wüßtest du dich zivilisiert auszudrücken! Wieso nimmst du dir eigentlich das Recht heraus, für alle zu sprechen? Und wo sind hier bitte Spoiler?

          An alle anderen: es tut mir leid, aber ich war der Meinung, das Reviews in Foren genauso ihren Platz hätten wie in Newsgroups (und es soll einer sagen, daß ich das schon mal versucht hätte!). Mir geht es nicht um Werbung (ich bin selber weit genug vorn, und hole täglich auf, Anm.an.Meister Amasov), sondern daß ich meine Meinung etwas "öffentlicher" präsentieren kann (das ist praktisch ein Kompliment für dieses Forum, sieh mal an!) und sie auch diskutiert werden kann (was ja nun mal beim trögen Download von sonstwoher nicht geht). Aber gut, wenn ihr nicht wollt, dann eben nicht. Dann beschränke ich mich halt auf Newsgroups.

          --Chris

          Kommentar


          • #6
            Also *hüstel* - dann sag ich auch mal was dazu

            Vorneweg:
            Ich schreibe auch seit Jahren Episodenguide zu Star Trek-Serien (unter http://www.st-inside.de nachzulesen).
            Diese wurden mittlerweile von mehreren großen ST-Seiten ( http://www.startrek-download.de oder http://www.startrekarchiv.com ) übernommen und bilden auch den Inhalt von Scotty´s "Star Trek-Infos" ( http://www.e-hahn.de ).
            Ach ja: Und Moderator des Voy-Forums hier bin ich auch!

            Aber ich bin mir nicht sicher, daß Episodenguides oder ausführliche Reviews hierher passen - in einem Forum soll ja schließlich diskutiert werden über eine Folge - ein Review irgendwo rauskopieren (auch wenns das eigene Review ist...) ist nicht der Sinn der Sache.
            Auf der anderen Seite ist mir klar, daß Du´s wahrscheinlich "gut gemeint" hast und das Review als Anlaß zum Diskutieren über die entsprechende Folge gesehen hast.
            Aber dafür ist es mir - ehrlich gesagt - zu umfangreich und ausschweifend. Ich glaube einfach nicht, daß das diskussionsfördernd ist.

            Vorschlag: Irgendwer (wer auch immer...) postet eine kurze Inhaltsangabe zu der gerade aktuell gelaufenen Episode und schreibt danach, was ihm gefallen hat und was nicht - aber nicht als "Aufsatz". Ich denke, das ist ein vernünftiger Mittelweg - was meint Ihr?

            (Die kurze Inhaltsangabe halte ich deshalb für sinnvoll, weil ja evtl. nach einiger Zeit der Thread mal wieder rausgekramt wird und man so schnell sehen kann, um welche Folge es sich gleich nochmal handelte...)

            Viele Grüße,
            Data

            P.S.: Als "Werbung" habe ich persönlich das Posting aber nicht empfunden!

            2. P.S.: Deine HP sieht echt klasse aus - das aber nur am Rande!
            "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

            "Das X markiert den Punkt...!"

            Kommentar


            • #7
              Zu der Sache mit den Spoilern, da muss ich Dimensionkeeper mal verteidigen.
              Die Folge lief ja nun schon zwei mal im Free-TV , also hatte jeder die Gelegenheit sie zu sehen. Darum sind hier Spoiler nicht von nöten.

              Kommentar


              • #8


                @ DimensionKeeper,

                ich finde deine Reviews zu lesen ist für mich sehr lohnend, mit dir darüber in Gedankenaustausch zu treten mag ich auch,
                doch deine Reviews drucke ich mir aus, und lese sie gemütlich im Liegen oder sitzend auf meiner Couch,

                so am PC sind sie mir zu lang,

                deshalb denke ich mir ist die Idee unseres Mod recht gut und brauchbar,


                ********************************
                dass du Werbung machen wolltest, unterstelle ich dir nicht gleich, denn ich hole mir deine Reviews vom täglichenTrekkie
                ********************************

                Kommentar


                • #9
                  Originally posted by DimensionKeeper
                  Sorry, aber einen so rüden Umgangston muß *ich* mir jetzt nicht gefallen lassen, Meister Amasov.
                  Nunja, daß Du Dich auf die vermeintlich gleiche Ebene begibst, bestätigt nur meine Annahme. Außerdem: Amasov reicht.



                  Einen solchen Ton verbitte ich mir! Wärst du ein echter Trekker, wüßtest du dich zivilisiert auszudrücken!
                  Tatsächlich? Also Töne schreibe ich nicht. Allerhöchstens Text. Und wenn Du Dir den "Text" verbittest, dann verbittest Du Meinungen? Kannst Du damit nicht umgehen?
                  (Ich gebe zu, daß ich hinsichtlich dessen etwas empfindlich bin und hatte es so interpretiert, weil ich dachte, daß wenn jemand hier so etwas sinnvolles postet auch mal nachschaut, was hier so gepostet wird.)


                  Wieso nimmst du dir eigentlich das Recht heraus, für alle zu sprechen? Und wo sind hier bitte Spoiler?
                  Ich nehme mir das Recht heraus für alle zu sprechen, weil ich meiner Meinung nach, nachdem was ich so gesehen habe in den ganzen Forum-Threads, das beurteilen kann, daß (fast) jeder hier ein genialer (oder geniale) Trekkie-Fan ist und ganz bestimmt nicht doof, was das angeht.
                  Das mit den Spoilern nehme ich zurück. Tut mir leid, da habe ich mich vergriffen.


                  An alle anderen: es tut mir leid, aber ich war der Meinung, das Reviews in Foren genauso ihren Platz hätten wie in Newsgroups (und es soll einer sagen, daß ich das schon mal versucht hätte!). Mir geht es nicht um Werbung (ich bin selber weit genug vorn, und hole täglich auf, Anm.an.Meister Amasov)
                  Nun, bevor ICH einen Review irgendwo, in irgendeinem Forum plaziere, dann schaue ich doch mal nach, was denn in dem Forum so gepostet wird, oder? Da muss ich Dir Nachlässigkeit vorwerfen, Master Dimensionkeeper. ( )
                  Nun, das Du in puncto Werbung weit vorn bist, kann ich mir denken, was Data oder jemand anders hier vielleicht als Werbung erachtet, ich bin immernoch der Meinung, daß es eine war, siehe Anfang des Absatzes. (Achja... ich bin lediglich Amasov, ok?)



                  , sondern daß ich meine Meinung etwas "öffentlicher" präsentieren kann (das ist praktisch ein Kompliment für dieses Forum, sieh mal an!) und sie auch diskutiert werden kann (was ja nun mal beim trögen Download von sonstwoher nicht geht). Aber gut, wenn ihr nicht wollt, dann eben nicht. Dann beschränke ich mich halt auf Newsgroups.

                  --Chris
                  Nunja, etwas Öffentliches kannst Du ja gern präsentieren. Aber (und da spreche ich nur für mich) das geht auch kürzer, wenn ich als "Trekkie" (für Dich bin ich ja keiner) meine Reviews über Trekzone oder Anderem beziehe, dann brauch ich die hier nicht ins Forum zu stellen, weil ich einfach mal behaupte, daß die keinen interessieren. Als Trekkie zieh ich mir eben halt die Videos als Review rein, so nebenbei, während ich hier poste, verstehst Du was ich meine? Und genau DAS wüßtest Du auch, wenn Du Dich intensiver mit dem Forum beschäftigt hättest.

                  Nun... wie dem auch sei, ich möchte auf keinen Fall, daß sich hier irgendjemand durch meine Meinung in seinem Drang nach Anerkennung beschnitten fühlt.



                  EDIT:

                  Zu Deiner Site:

                  a) Im Allgemeinen: Sehr gut! Gut begründet, sehr effektiv und aufschlußreich! Suppa! Konstruktive Arbeit, finde ich. Und sehr gelungen.

                  b) Ich finde ST ist auch Fantasy... was bedeutet, daß sich das ST-Universum nicht mit physikalischen Begebenheiten begründen läßt. Es ist eine Story, created by Gene Roddenberry. Entsprungen aus einem Herzen, welches sich nach mehr sehnt, als wissenschaftliche Thesen. Und die Charaktere und die Umgebung im *Licht* erscheinen läßt. Wir brauchen die Fehler des ST-Universums, sonst hätten wir eine Ecke weniger zu diskutieren in diesem Forum. Meiner Meinung nach, ist es NICHT möglich z.B. die WARP-Technologie auf Grund unserer heutigen physikalischen Erkenntnissen zu beweisen... weil wir sie nicht haben! Wer behauptet daß sich ein Objekt im Weltraum, mit Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, sich so und so verhält..... ist für mich ein bloßer Theoretiker... aber ST ist nicht bloße Theorie... ST ist Fantasy und nimmt uns mit, wie jeden Menschen mit Gefühlen, der sich dafür interessiert.

                  [Edited by Amasov on 19-02-2001 at 23:24]
                  Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich bin bei dem Thema auch der Ansicht von Data, das lange Reviews im Forum nicht sonderlich passend sind.
                    Außerdem schaue ich (und warscheinlich auch andere in diesem Forum ) mir sowieso auf deiner (und auch auf anderen Seiten) regelmäßig die jeweiligen Reviews an.

                    Desweiteren möchte ich dir zu deiner Seite gratulieren, die wirklich sehr gelungen ist und zu meinen absoluten Favoriten zählt. Vorallem die Kartographiesection gefällt mir sehr gut, da ich noch nichts vergleichbares gefunden habe.
                    Alles ist käuflich, auch die Freundschaft! (Regel des Erwerbs Nr. 121)
                    Das Quarx - Besuchen sie uns in der Forum City

                    Kommentar


                    • #11
                      Schön, daß das alles geklärt ist. Ich kann Konflikte nämlich eigentlich nicht leiden.

                      Sicherlich beschäftigen sich viele Projekte meiner Site mit der Wissenschaft und Technik von Star Trek, doch zeigen gerade meine Reviews (hoffe ich), daß auch für mich die Saga mehr als die Summe ihrer Teile ist und eine emotionale Basis hat...
                      Im übrigen, Amasov, bezog ich mich mit meinen Kommentaren weniger auf deine grundsätzliche Meinung als auf den eher unsachlichen Teil deiner Punkteliste, nichts für ungut.

                      Ansonsten: Danke für das Lob für meine Site, an alle.

                      -- Chris


                      Kommentar


                      • #12
                        Kopfausdemlochsteckundguckobnochbombenfliegen-nichtmehr-puuu

                        Also nachdem hier ja einiges zu klären war nur eins, für mich zählt die Folge "Temporale Paradoxie" auch zum besten was Voyager seit einer Ewigkeit zu bieten hatte.
                        Und jetzt klau ich mal, denn der Kernsatz trifft meiner Meinung echt zu:

                        "-hat die Episode den gewünschten Effekt: sie schockiert, bewegt und rührt den Zuschauer. Als ein Meilenstein für die Reise der Voyager (man hat den Weg nach Hause um immerhin 10 Jahre verkürzt) und für die Serie ist "Temporale Paradoxie" mit einer dramatischen, klimaktischen, zeitlosen Geschichte, überragenden schauspielerischen Leistungen, superben Special Effects und einer mitreißenden musikalischen Untermalung eine wahrhaft unvergeßliche, klassische Stunde Star Trek, und gehört meiner Meinung nach zu den besten Star Trek Episoden überhaupt. Aus diesem Grund erhält die Episode von mir mehr als die volle Punktzahl"


                        Besonders die Verbitterung Harry Kim's über seinen "Fehler" zeigt ihn mal aus einem völlig neuen Blickwinkel.

                        Lebt lange und in FRIEDEN
                        Kuno
                        O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
                        ----------------------------------------
                        Streite nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung nieder!

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X