Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[101/102] "Die Destiny" / "Air, Part 1 & 2"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [101/102] "Die Destiny" / "Air, Part 1 & 2"


    US-Erstaustrahlung: 02.10.2009
    Story: Brad Wright & Robert C. Cooper
    Regie: Andy Mikita

    Gastrollen: Richard Dean Anderson (Jack O'Neill), Amanda Tapping (Samantha Carter), Michael Shanks (Daniel Jackson), Ona Grauer (Mrs. Young), Peter Kelamis (Adam Brody), Mark Burgess (Jeremy Franklin), Jennifer Spence (Lisa Park), Martin Christopher (Major Marks), Gary Jones (Walter Harriman), Bradley Stryker (Curtis), Christopher McDonald (Senator Armstrong), Lou Diamond Phillips (Colonel Telford), Julia Benson (2nd Lt. Vanessa James), Haig Sutherland (Sgt. Hunter Riley), Patrick Gilmore (Dale Volker), Josh Blacker (Marine Sgt. Spencer), Jeffrey Bowyer-Chapman (Pvt. Darren Becker), Glynis Davies (Maryann Wallace), Christina Schild (Andrea Palmer), Michael Lenic (Eli's Friend), Andrew Dunbar (Marine Cpl. Gorman), Agam Darshi (Dr. Sonja Damji), Jim K. Chan (Dr. Simms)

    Kurzinhalt:
    Die Ikarus-Basis wird von Goa'uld-Schiffen angegriffen und die Besatzung, bestehend aus Wissenschaftlern, Zivilisten und dem Millitär muss durch das Stargate flüchten. Nicholas Rush hat es geschafft eine Stargate-Adresse, bestehend aus neun Symbolen, anzuwählen. Nun befinden sich die Flüchtlinge der Ikarus-Basis auf einem jahrtausende alten Antiker-Raumschiff mit einem vorprogrammierten Kurs den man nicht verändern kann. Zu allem Übel können sie nicht mit der Erde kommunizieren. Das Schiff befindet sich Milliarden von Lichtjahren, in einer fernen Galaxie. Sogar noch weiter als die Pegasus-Galaxie.
    ---

    Ich hab nicht ganz bis zum Schluss durchgehalten (war doch ziemlich spät), aber den Einstieg fand ich eigentlich recht gelungen. Muss aber nichts heißen, Atlantis fing auch stark an, bevor es ganz schnell nach unten ging. Bewertung erfolgt, wenn ich mal irgendwann den Rest gesehen habe.
    1
    ****** eine der besten Stargate- Folgen aller Zeiten!
    18.25%
    25
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was das Stargate- Universum ausmacht!
    30.66%
    42
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    27.74%
    38
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    13.14%
    18
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    7.30%
    10
    * eine der schlechtesten Stargate- Folgen aller Zeiten!!
    2.92%
    4
    Zuletzt geändert von Dr.Bock; 10.10.2009, 11:12.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Also ich bin gerade bei meinem 2. Durchgang. Ich habe es tatsächlich geschafft bis 5:00 Uhr morgens durchzuhalten.

    Ich muss sagen ich bin überrascht und ich habe das Gefühl das die Macher tatsächlich etwas vollkommen anderes machen wollen. Zuerst fängt alles wie eine gewöhnliche Stargatefolge an. Okay das man die Hauptstory dadurch aufgeteilt hat das man auf einer Ebene sieht wie die Mannschaft auf die Destiny kommt und auf einer zweiten Ebene in Rückblenden sieht wie es überhaupt dazu kam könnte man wohl für Stargateverhältnisse als Bruch der herkömmlichen Erzählweise ansehen. Aber dadurch wirkt gleichzeitig die Folge sehr dynamisch, die man mit der herkömmlichen Erzählweise (die Destiny wird erst in der Mitte des Zweiteilers erreicht) so nicht bekommen hätte. Aber wie schon gesagt beginnt die Folge wie eine herkömmliche Stargatefolge. Ein bischen Action, ein paar Witze zwischen O'Neill und dem Mathboy und natürlich die unvermeidliche geheimnisvolle Antikertechnologie.

    Doch dann dreht sich die Story meines Empfinden um 180° denn ich hatte einfach nicht das Gefühl eine Stargatefolge zu sehen. Der zweite Teil erinnert mich eher an eine typische Lostfolge. Alle sind verängstigt (wirklich verängsigt, nicht dieses typische wir sind verängstigt aber jeder weiß das man die Situation zum Schluss doch noch in den Griff bekommt), kein Friede-Freude-Eierkuchen zwischen den Chars (da war doch der Sergeant (keine Ahnung wie er heißt für mich persönlich heißt er einfach nur young Obama ) war drauf und dran den Chefwissenschaftler zu erschiessen) und es gibt kein Vertrauensverhältnis zwischen der Mannschaft. Okay die Frage ob man gewissen Personen vertrauen kann, stellte sich eigentlich immer in Stargate, aber das kam eigentlich immer von Außenstehenden (können wir Teal'C, Ronon oder Teyla vertrauen). Hier hatte ich wirklich das Gefühl dem Chefwissenschaftler (gespielt von Robert Carlyle) nicht vertrauen zu können. Ich bin wirklich froh das man das Gespräch zwischen ihm und O'Neill nicht gesehen hat, denn man kann sich nur auf sein Wort verlassen, wer denn nun das Kommando über die Destiny und das Team hat. Er ist einfach nicht vertrauenswürdig und man weiß nie so richtig was er eigentlich im Schilde führt und das ist für mich ein Novum in Stargate. Wenn die das auf diesem Niveau weiterführen können bin ich wirklich beeindruckt. In den Trailer kann man ja schon vermuten das es in erster Linie darum geht wie die Chars auf der Destiny miteinander klar kommen, denn im Trailer wird nichts über irgendwelche Alienrassen berichtet.

    Kommen wir nun zur Destiny. Hier hat man sich wirklich BSG zum Vorbild genommen. Das Raumschiff ist versifft, rostig und kaputt, ähnlich wie die Galactica in der 3. und 4. Staffel. Die Mannschaft hat so gut wie überhaupt keine Ressorucen zur Verfügung. Auch von der Architektur hatte ich das Gefühl ich bin auf einem Raumschiff der Rag-Tag-Fleet aus BSG. Ich hoffe dieser Zustand wird im Großen und Ganzen beibehalten. Das man Systeme wieder zum Laufen kriegen wird dürfte klar sein, aber ich hoffe die Crew macht nur kleine dringend benötigte Fortschritte und nicht so das dann die Destiny am Ende der 1. Staffel zu einem waffenstarrenden Schlachtschiff ausartet.

    Dieser Pilot war in der Tat ernster als die sonstigen Stargatefolgen. Dies könnte vielleicht zu einem Problem mit einer bestimmten Fangruppe führen und zwar die die Stargate vor allem wegen dem Humor aus SG1 und SGA anschaut. Zwar gab es diesem am Anfang des Piloten aber dies wurde immer weiter in den Hintergrund gedrängt und Verzweiflung machte sich zunehmends breit.

    Ich war wirklich erstaunt wie weit sich SGU von den anderen Stargateserien unterschied. Man hat doch tatsächlich eine Sexszene gesehen. Okay sie war relativ harmlos, aber der Quikie in der Abstellkammer war doch wieder ein Novum in der Geschichte des Franchise wo es doch zu so etwas nie kommen durfte. Selbst als Teyla schwanger war hat man sich doch irgendeinen Hillbillie aus ihrem Volk als Vater ausgedacht (der dann auch gleich von der Bildfläche verschwand), als eine Liebesbeziehung zwischen einem der Mainchars zu schreiben.

    Sehr schön fand ich das das Ende offen war. Das bedeutet die nächste Folge wird also dort beginnen wo der Pilot endete. Also wird es vielleicht einen ähnlichen Erzählstil wie bei 24, Lost, Rom und teilweise auch BSG und natürlich all die anderen Serien mit einer durchgehenden Handlung geben

    Eine Bewertung möchte ich erst abgeben wenn ich die Folge noch mal mit deutschen Untertitel gesehen habe.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

    Kommentar


    • #3
      So, das war er also- der Pilotfilm zum neuen SG-U.

      1 Wort: GEIL!
      Ein absolut stimmiger Einstieg in diese Serie, der wirklich Lust auf mehr macht.
      Wie erwartet, ist das ganze wesentlich düsterer als SG1 oder SGA...trotzdem hat man zumindest ein paar Lacher eingebaut (puh...das war meine größte Befürchtung, dass man komplett auf Humor verzichtet).

      Von den Charakteren her habe ich Eli sofort ins Herz geschlossen...der ist witzig. Bei den anderen bin ich noch nicht so sicher...aber Lt. Scott und Dr. Rush machen schon mal nen guten Eindruck.

      Sehr dramatisch war ja der Tod vom Senator...aber dass der eh drauf geht, war klar. So durfte er den Leuten eben das Leben retten. ^^
      Und was zum Teufel macht dieses Schiff, die Destiny? Die haben jetzt 12h Zeit, irgendwas zu finden, um ihr Lifesupport-Problem zu lösen und dann springt das Schiff weiter? Interessant!

      Schön waren die Kurzauftritte der SG1-Leute, auch wenn O'Neill einfach furchtbar (fett) aussah, Daniel nur im Einführungsvideo "Stargate für Dummies" zu sehen war und Sam auch nur kurz zu sehen war.

      Der Pilot macht Lust auf mehr.
      Ich gebe 6*** ***, auch wenn mir der Pilot zu SGA einen Tick besser gefallen hat.

      So, ich guck das Ganze jetzt nochmal.


      Edit:
      Noch vergessen zu erwähnen:
      Geile Effekte (die aber nicht notwendig sind für eine gute Serie ^^) und ein grandioser Soundtrack, grade zum Ende der Episode.
      Zuletzt geändert von ArwenEvenstar; 03.10.2009, 16:44.

      "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

      Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

      Kommentar


      • #4
        Nachdem ich jetzt den Piloten zu SGU gesehen hab, muss ich sagen .... hat mir echt gefallen.

        Alles in Allem ist die Stimmung sehr viel düsterer als bei SG-1 und Atlantis.
        Es herrscht nicht allzu viel Harmonie im Main-Cast, eher Misstrauen.
        Insgesamt ein frischer neuer Betrachtungswinkel ins STARGATE Franchise.

        Potential ist auf jeden Fall genug vorhanden, mal sehen, ob es nun auch genutzt wird.

        Für einen gelungenen Pilot-Film gibt es von mir 6 *
        "Wir fahren ja eh nur eine Station oder wir warten bis der Schauer vorbei ist."
        Das 10. TdG hat Hamburg trocken gelegt.

        Kommentar


        • #5
          Ich habe bisher immer nur so Halbinformationen zu SGU gelesen, daher mal eine kurze Zwischenfrage, hoffe das stört hier nicht:
          Spielt das ganze noch in der Gegenwart? Also fliegt die Destiny mit den Leuten durchs All, während Millionen von Lichtjahren entfernt Atlantis gegen die Wraith kämpfen?
          Falls dem so ist, wie muss die Destiny dann nicht schon seit 10000 Jahren unterwegs sein?

          Kommentar


          • #6
            Spielt das ganze noch in der Gegenwart? Also fliegt die Destiny mit den Leuten durchs All, während Millionen von Lichtjahren entfernt Atlantis gegen die Wraith kämpfen?
            Ja, also fast. Universe spielt nach dem Ende von SG-1 und Atlantis.
            Falls dem so ist, wie muss die Destiny dann nicht schon seit 10000 Jahren unterwegs sein?
            Wesentlich länger. Sie wurde losgeschickt als die Antiker noch in der Milchstraße waren.
            "Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten von Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." - Benjamin Franklin
            "Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein." -John Adams

            Kommentar


            • #7
              Ich hab diese Nacht auch nicht ganz bis zum Ende durchgehalten
              Aber der Anfang war doch sehr gut gelungen,dazu noch eine schöne,wenn auch deutlich zu kurze Einführung der USS.George Hammond.Auch schade das Teal`C nirgends zu sehen war.Ich bin mal sehr gespannt auf den Rest!

              Kommentar


              • #8
                Sehr gelungener Einstieg. Hat mir gefallen. Erfreulicherweise hatte ich über weite Strecken tatsächlich das Gefühl, eine neue Serie zu sehen und nicht einfach eine Neuauflage des alten Konzepts. Die ungewöhnlichen Charakterkonstellationen und das offene Misstrauen der Leute untereinander verspricht interessant zu werden. Und trotzdem gab es noch genügend Verknüpfungen zum bestehenden Universum, um klar als Stargate erkennbar zu sein - aber eben im neuen Gewand.

                Rush ist mir ziemlich unsympathisch und gerade deshalb mag ich den Charakter. Er wird wohl so eine Art Antagonist der Serie werden, hatte in dieser Folge aber immer gute Gründe für seine Entscheidungen vorzubringen (außer vielleicht dafür, die Destiny anzuwählen und nicht einen sicheren Planeten in der Milchstraße...).

                Die Musik fiel mir ebenfalls sehr positiv auf. Joel Goldsmith hat sich gekonnt von seiner Arbeit bei SG1 und SGA abgesetzt, ohne ins vollkommene Gegenteil zu verfallen.

                Ich bin gespannt, wie lange die Autoren die Qualität hochhalten können. Bei SGA haben sie den Fehler gemacht, sehr schnell wieder in alten Strickmustern zu denken. "Air" wirkt frisch und neu. Das sollte man sich möglichst lange bewahren.

                5*****
                "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
                "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
                "Life... you can't make this crap up."

                Kommentar


                • #9
                  Ich brauche eigentlich kaum etwas hinzuzufügen.

                  Interessant finde ich dass man in der Pilotfolge keinen neuen Supergegner bekommen hat. Fragt sich ob das bei dem Konzept der Serie überhaupt funktioniert.
                  Die Folge erinnert tatsächlich mehr aus einem Mix von Lost ("gestrandet", Panik, Rückblenden) und BSG (Alltägliche probleme wie "Luft"). Gefällt mir sehr gut weil es sich so vom 08/15 Stargate absetzt. Noch eine Serie in dem Stil wäre wirklich langweilig.

                  Mal sehen wie es weitergeht.

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich muss sagen, es hat mir überraschend gut gefallen. Die Macher scheinen tatsächlich auf was Neues aus zu sein. Dazu hat man allerdings nicht das Rad neu erfunden, sondern sich meiner Ansicht nach in weiten Teilen von BSG inspirieren lassen. Besonders stilistisch und filmtechnisch fallen einige Gemeinsamkeiten auf, die in SG-1 oder SGA so nicht vorgekommen sind (Musikmix, Wackelkamera, Kamerazoom...). Aber auch die Handlung selbst und die Charaktere (haben Sex ) lassen durchaus das alte SG-Universum hinter sich und scheinen sich eher an BSG zu orientieren. Die Serie scheint jedenfalls drauf aus zu sein dreckiger, schneller und schockierender zu werden. Mal sehen ob man das so halten kann.

                    Kommentar


                    • #11
                      Nachdem ich gestern Nacht nur den Anfang sehen konnte hab ich nun die ersten beiden Episoden auch komplett gesehen.

                      Ich muss wirklich sagen ich bin positiv überascht.
                      Die Serie startet zwar in der altbekannten Stargate-Stimmung, aber spätestens auf der Basis auf dem anderen Planeten merkt man, dass es nicht so läuft wie bisher. Das übliche gekabbel zwischen Militärs, Zivilisten und Wissenschaftlern ist einer ausgeprägten Abneigung gewichen, man hat kein Vertrauen zueinander und deutlich unterschiedliche Meinungen wie es zu verfahren gilt.
                      Das alles hat natürlich deutlich stärkere Auswirkungen wenn sie dann auf der Destiny auf sich gestellt sind.
                      All das zeigt, dass man offensichtlich tatsächlich eine neue Richtung einschlagen will.

                      Ich hoffe mal dass sie diese Konsequenz beibehalten und nicht zum "Wir besuchen den Planeten der Woche"-System zurück fallen.

                      Worauf ich auch echt gespannt bin ist welche Rolle Colonel Telford (Lou Diamond Phillips) noch spielen wird, denn dessen Schicksal war ja gänzlich ungeklärt (oder hab ich da was verpasst) und ich denke nicht dass man sich einen namhaften Schauspieler holt um ihn dann nach ein par Sekunden Screentime wieder zu vergessen.

                      Alles in allem war dieser Start wirklich gelungen, die Story war gut, die Effekte waren super, die Schauspieler größtenteils gut. EIn par haben mir nicht gefunden, aber da will ich mal nicht so streng sein und mal abwarten wie sich das entwickelt.
                      Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

                      Kommentar


                      • #12
                        Ich hab die Folge auch gesehen und finde es klasse!
                        Da kommt richtig Feeling auf. Auch der Score passt perfekt, als der Rush vom Aufstieg erzählte, erklang das Aufstiegsthema aus SG1 und SGA.
                        Die CGI-Effekte sahen auch irgendwie realistischer aus, als zuvor, oder mein ich das nur?
                        Die Schauspieler sind auch richtig gut, das hätte ich nicht gedacht, dafür das es recht viele Neulinge sind.
                        Die Szene im Lagerraum war auch unerwartet für das sonst eher prüde Stargategenre. Und der Tod vom Senator, ich hatte mehr gedacht, das der überlebt und dann alles madig macht und sich ein Shuttle klaut, aber nicht dass er sich opfert. Und die allgemeine Stimmung erinnerte mich weniger an Stargate, sondern mehr an BSG, wie es die Autoren von anfang an wollten .
                        Ich jedenfalls freue mich auf die nächste Folge!
                        Von mir gibt es die volle Punktzahl .
                        68 61 62 61 64 61 2d 68 61 62 61 64 61

                        Kommentar


                        • #13
                          Ich bin gerade fertig.

                          Mein Bauchgefühl: Toller Pilotfilm, vielleicht der bisher Beste der Stargate-Reihe.

                          - Hervorragende Einführung der Charaktere. Man erfährt etwas über die Personen, aber nicht zuviel. Man kann mit den Figuren mitfühlen obwohl man eigentlich nichts über sie weiß. Die Figuren haben bei mir definitiv interesse geweckt.
                          Rush: Toller Charakter. Eigentlich sollte man ihn nicht mögen, aber gerade das macht ihn interessant. Der Strahlemann ist er sicherlich nicht. Der Tod des Senators kam zwar nicht überraschend, aber wenigstens bestand eine 50:50 Chance zwischen ihm und dem Colonel.

                          - Die Figurenkonstellation: Während schon in den Pilotfilmen von SG-1 und SG-A jedeweger Konflik zwischen den Hauptcharakteren aus dem Weg geräumt wurde, so sehe ich bei SG-U sehr großes Potential. Friede-Freude-Eierkuchen hat bisher zwar meistens im Stargate-Universum funktioniert, aber ich begrüße diese Entwicklung und eventuelle Machtkämpfe an Bord der Destiny.

                          - auch ohne Action bleibt es spannend. Am störensten habe ich noch die Kampfeinlagen empfunden. Der Angriff wirkt unmotiviert und dadurch schon fast etwas störend, aber vielleicht spielt das später noch einmal eine Rolle.

                          - kein Supergegner und ich hoffe auf kreativere Aliens. Die Destiny dürfte es schwer haben auf die typischen Siedlungen von Menschen zu treffen.

                          - die Destiny: Sehr schönes Set. Dunkel. dreckig und kaputt. So muss das aussehen! In SG.A hat es keine Episode gedauert und alles war funktionsfähig und frisch geputzt. Hier bleibt es hoffentlich über einen längeren Zeitraum etwas schmuddelig.

                          Das Setting der Serie: Das Konzept begrüße ich definitiv. Zum einen besitzt das Team nur eine begrenzte Anzahl an Versorgungskisten. Sie müssen sich also etwas einfallen lassen um zu überleben und gleichzeitig besitzen die Menschen in der Serie keine Übertechnologien mehr. Irgendwann wurde mir das vor allem in SG-A zu viel.
                          "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                          Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                            Rush: Toller Charakter. Eigentlich sollte man ihn nicht mögen, aber gerade das macht ihn interessant. Der Strahlemann ist er sicherlich nicht.
                            Warum sollte man ihn nicht mögen? Ich finde den Charakter eigentlich recht tiefgründig hinter seiner Wissenschaftlerschale, das macht ihn gerade sympathisch.
                            68 61 62 61 64 61 2d 68 61 62 61 64 61

                            Kommentar


                            • #15
                              Im Universum nichts neues...

                              Für meinen Geschmack ist in SGU nichts zu sehen, was nicht auch in anderen Serien schon zu sehen war.
                              Als Elii auf das Raumschiff gebeamt wurde ist das fast die gleiche Szene aus SGA als Rodneys Schweser an Bord gebeamt wurde. Dann benehmen sich Charaktere ausserordentlich strunzedumm:
                              Soldat droht damit die einzige Person zu erschiessen, die überhaupt im Ansatz in der Lage ist die Leute zurückzubringen.(Rush)
                              Eli alle zurückbringen? nach einem Videospiel auf einmal Antikerexperte?
                              IOA Zivilistin macht bewaffneten Soldaten an, der in eine Zelle weggesperrt wurde. Total undiplomatisch. OK ausserordentliche Umstände, aber dann macht sie einen Typen an, der ziemlich gewalttätig und unkontrolliert scheint, aber eine Waffe besitzt.
                              Wenn die Leute in Lost genau so bescheuert agieren, dann ist das der Grund warum Ich Lost nie sehen wollte.

                              Lou Diamond Phillips hätte ich mehr sehen wollen, war ja nur ein kurzer Auftritt.
                              Ganz unerträglich wurde es als die Diplomatentochter und Soldierboy ihre tiefgründige Sülze im "Panoramadeck" abgehalten haben: Musste vorspulen.

                              Dann die Zeit um das Stargate zu benutzen...
                              Das soll wohl ein Lost/Sliders mix werden.

                              Vielleicht sollte ich noch sagen, das ich keinen TV besitze und deswegen mein Ansprüche nicht auf derzeitigem Serienniveau eingepegelt sind.

                              Wertung: Drei Sterne, das ist IMO großzügig.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X