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Jojo Rabbit

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  • One of them
    antwortet
    Ein toller Film, der mir ausserordentlich gut gefallen hat.
    Sowohl witzig als auch dramatisch/nachdenklich zugleich. Die Kombination muss man auch erstmal so glaubwürdig hinkriegen.

    Bei einigen Szenen musste ich spontan laut herauslachen. Z.B. als Jojos Freund vor Freude über das Wiedersehen die Kanone fallen lässt und damit mal schnell ein Haus in die Luft jagt.
    Auch der Fantasie-Hitler war echt witzig gespielt.
    An vielen Stellen bleibt einem aber das Lachen auch im Halse stecken.

    Super gute Kinder-Darsteller! Insbesondere wenn man dann erfährt, dass das für Jojo seine erste Rolle überhaupt war. Und sein pummeliger Freund hat ihm sogar oftmals noch die Show gestohlen. Aber auch das etwas ältere Mädchen hat sehr gut gespielt.

    Auch von mir 5.5 Sterne.
    Absolut sehenswert.

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  • HanSolo
    antwortet
    Hab den Film dieses Wochenende gesehen und für sehr gut befunden.

    Klar war der Film stellenweise recht witzig und skurill, aber würde ihn schon mehr als Drama denn Comedy bezeichnen. Gerade das letzte Drittel hatte ich öfters nen Kloss im Hals.

    Großes Lob an das Drehbuch und die Darsteller. Sicherlich nicht einfach Nazis durchaus sympathisch und witzig, aber dennoch nicht piätätlos darzustellen. Die Wandlung des Kleinen fand ich sehr glaubwürdig (sowohl er, als auch seine Schwester, aber auch sein bester Freund waren süß). Der Tod der Mutter war erschreckend.

    Hab mir auf Wikipedia eine Beschreibung der Buchhandlung durchgelesen und empfand das Film-Ende als weit besser. Dort sagt Jojo zwar auch, dass die Deutschen gewonnen haben, knickt aber bald darauf ein, während er im Buch seine "Schwester" jahrelang im Glauben lässt (damit dürfte Jojo im Buch doch eher der obligoatorische "Nazi-Psycho" denn einem normalen, der Propaganda aufgesessenen Kind, wie im Film sein). Das Ende mit dem Tanzen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und war ein Gänsehautmoment.

    Alles in allem sicher einer der besten Filme letztes Jahr (und 2019 war generell ein starkes Filmjahr), welchem ich die Oscar-Nomierungen sehr gönne:

    5,5 Sterne (IMDB 9/10)!

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  • Ductos
    antwortet
    Heute gesehen.

    Ich saß völlig alleine im Kino und konnte entsprechend den Film genießen.

    Wie erwartet hat der Film Humor. Eine ganze Menge sogar. Unerwartet für mich waren die Szenen, die mal mal so überhaupt nicht witzig waren. Da bleibt einem das Lachen fast schon im Halse stecken.

    Im Herzen ist der Film eine Coming-of-Age Tragikomödie. Beeindruckt hat mich vor allem Roman Griffin Davis. Sein Jojo ist kindlich naiv und verschlossen der Wahrheit durch seinen kindlichen Übermut, aber so wie sich die Dinge für ihn entwickeln, so erkennt er langsam den Ernst seiner Lage. Sein imaginärer Hitler wird von Taika Waititi als genau die Art von Figur gespielt, die ein Kind sich ausdenkt und Waititi stiehlt jede Szene durch seine bloße Anwesenheit. Genauso verhält es sich bei Yorki.
    In diesem Kabinett skurriler Figuren ist Scarlett Johansson fast schon eine normale Person. Sie ist witzig und tiefgründig zugleich, aber ich zweifle, dass es für einen Oscar reicht.

    ​​​​​​Ich gebe mal 5*.
    ​​​​​​

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  • Ductos
    hat ein Thema erstellt Jojo Rabbit.

    Jojo Rabbit

    Jojo Rabbit

    USA / CZE / NZ 2019



    Johannes Betzler, genannt "Jojo" (Roman Griffin Davis) ist zwar erst 10, aber ein geradezu fanatischer Anhänger der Nationalsozialisten. Die Bewunderung geht soweit, dass sogar sein imaginärer Freund in der Gestalt Adolf Hitlers (Taika Waititi) auftaucht. Sein Leben bekommt Risse, als er von anderen Hitlerjungen in einem Sommerlager ausgelacht wird. Nur sein Kumpel Yorki (Archie Yates) hält zu ihm. Und dann versteckt seine weit weniger Regime-treue Mutter Rosie (Scarlett Johansson) auch noch ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie) in ihrem Haus...
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    Der neue Film von Taika Waititi (Thor 3: Ragnarok) läuft ab Donnerstag in deutschen Kinos. Er war zweimal für den Golden Globe nominiert (Beste Komödie und Bester Hauptdarsteller in einer Komödie für Roman Griffin Davis) und ist aktuell für sechs Oscars nominiert, darunter Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch und Scarlett Johansson als Beste Nebendarstellerin.
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