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Euer liebster Filmschurke

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    Euer liebster Filmschurke

    Da auch ich gerne schreibe, bin ich immer wieder auf der Suche nach Meinungen, Inspiration und neuen Perspektiven. Derzeit beschäftige ich mich mit Schurken. Beim Schreiben und Planen wird der Kreation von Protagonisten bekanntlich immer besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei ist es nicht selten der Bösewicht, der das Werk beliebt, kultig oder einfach glaubhaft macht. Trotzdem gerät er oft zu unrecht in den Schatten anderer Figuren.
    Um dem abzuhelfen, möchte ich euch bitten, euren liebsten Schurken/Bösewicht aus den Universen des Films mit uns zu teilen. Welcher ist es und was gefällt euch an ihm/ihr?

    Meine Wahl:
    Roy Batty: Roy ist einer meiner Top-Schurken, weil sein Motiv, seinen einprogrammierten Tod zu überleben, nachvollziehbar ist. Dies und dass er den Protagonisten am Ende verschont, macht ihn trotz seines schurkischen Verhaltens durchaus menschlich und seine Handlungen damit plausibel. Zudem ist seine Wut auf die Menschen aus seiner Perspektive verständlich.
    All das gepaart mit einem haarsträubenden Hintergrund, ein paar wirklich coolen Sprüchen und Aktionen machen ihn zu einem erstklassigen Schurken.

    https://static.wikia.nocookie.net/bl...20190301233437
    Buchveröffentlichung Dez. 2020
    Omega von Oscar Winter. Science Fiction

    Blick ins Buch >hier< (Leseprobe auf Amazon)

    #2
    Einige Bond-Bösewichte glaubten aus ihrer "verdrehten" Sichtweise ebenfalls eine quasi-"verständliche" Motivation zu haben, die Welt zu "revolutionieren"; allerdings gibt ihnen das, wie Commander Amassova (Schreibt man das so?) in "The Spy Who Loved Me" schon richtig betonte, natürlich trotz allem kein Recht auf einen Genozid. Hoffen wir mal, dass in naher Zukunft keine radikalen Terrorgruppen oder Umweltaktivisten à la "12 Monkeys" auf die Idee kommen, diese Pläne im RL wirklich in die Tat umzusetzen... *Brrrr*
    Zuletzt geändert von Schpucki; 13.01.2021, 08:51.
    Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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      #3
      1. Darth Vader (super bedrohlich und letztenendes doch verletzlich, klar DAS Paradebeispiel für einen guten Schurken)
      2. Hannibal Lecter (von Hopkins perfekt gespielt und hat durchaus auch seine "grauen" Momente - wenn auch mehr in den Büchern)
      3. Bill (da wartet man 1,5 Filme, dass die Braut endlich Bill killt und am Ende ist man einfach nur traurig darüber)
      4. Gul Dukat (ist zwar ne Serie, aber trotzdem ist seine Wandlung einfach nur perfekt geschrieben)
      5. Danerys Tagaryion (wieder ne Serie und der endgültige Fall ist etwas prupt, aber gerade bei meinem aktuellen GoT-Rerun merke ich, wie schön darauf hingearbeitet wurde)
      6. Commodus (einfach nur ein verachtenswertes A-Loch)
      7. Joffrey Baratheon und Ramsey Bolton (was hab ich es geliebt sie zu hassen )
      8. Sheriff von Nottingham (hat dem König der Diebe zu Recht die Show gestohlen)
      9. Hans Gruber (ohne ihn wäre "Stirb langsam" wohl nicht DER Kult geworden)
      10. JarJar Binks (der geheime Strippenzieher im Star-Wars-Universum )

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        #4
        Der Asteroid aus Armageddon.
        Er ist eine ständige Bedrohung für die Helden und man weiß nie wann er wieder zuschlägt. Dadurch wird eine ständige Spannung aufrechterhalten. Wenn er zuschlägt, dann ist es immer ein Kampf um Leben und Tod. Er fordert die Helden also bis zum Letzten. Und selbst wenn sie es am Ende schaffen alle Aufgaben zu erledigen, so muss sich noch jemand opfern um ihn zu besiegen, und zwar auf eine wirklich emotionale Weise. Also ja, der Asteroid aus Armageddon ist einer der besten "Filmschurken", denn er zwingt die Helden dazu Höchstleistung zu erbringen.

        Natürlich sind auch charismatische Schurken wie Joke aus TDK, Moriarty aus AGoS und Khan aus ST 12 immer gut.

        Wenn du aber einen Schurken schreiben willst, dann empfehle ich dir die Videos von Filmento.
        https://www.youtube.com/c/Filmento/videos
        Schlechte Filme sind ein gutes Beispiel dafür warum der Schurke oder Held nicht funktioniert.

        Kurzgesagt, der Schurke muss den Helden fordern. Er muss ihn provozieren und die Ziele müssen entgegengesetzt sein, aber gleichzeitig auch persönlich.

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          #5
          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Hans Gruber (ohne ihn wäre "Stirb langsam" wohl nicht DER Kult geworden)
          Schieß dem Fenster!

          Absolut guter Film! Ich kam wirklich geflasht aus dem Kino damals.

          Ich werfe mal Boba Fett in die Runde. Er hatte zwar in der OT nicht wirklich viel zu tun, sah aber cool aus und hatte nette Gadgets. Ich freue mich auf The Book of Boba Fett!

          Ich orakel mal etwas: Hier im Thread wird es ein Zweikampf zwischen Vader und dem Joker (TDK)...
          LOAD "SCIFI-FORUM.DE",8,1

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            #6
            Zitat von SBH Beitrag anzeigen
            Ich orakel mal etwas: Hier im Thread wird es ein Zweikampf zwischen Vader und dem Joker (TDK)...
            Neeein! Den hab ich vergessen. Gut, JarJar Binks war sowieso nicht ganz ernst gemeint . Der Imperator aus Star Wars zählt natürlich auch zu den besten Film-Schurken aller Zeiten.

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              #7
              Scorpius aus Farscape. Eine faszinierende Figur.
              "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                #8

                1. Goldfinger (Gerd Fröbe ist einfach göttlich)
                2. Die Borg-Königin (Sexy und bedrohlich)
                3. Hannibal Lecter (Böse mit Eleganz und Stil)
                4. Catherine Tramell (die undurchschaubare Sharon Stone)
                5. Darth Vader (Nie hat jemand bedrohlicher geatmet)
                6. Frank (Henry Fonda in Spiel mir das Lied vom Tod, genialer und dramatischer Imagewechsel eines Überschauspielers)
                7. General Chang (Christopher Plummer als kalter Klingonenkrieger)
                8. Elle Driver (Viel bedrohlicher als Bill)
                9. Xenia Onatopp (Famke Janssen macht James Bond Feuer unterm Hintern)
                10. Cersei Lennister (durchtriebener geht nicht)

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                  #9
                  Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
                  Der Asteroid aus Armageddon.

                  Wenn du aber einen Schurken schreiben willst, dann empfehle ich dir die Videos von Filmento.
                  https://www.youtube.com/c/Filmento/videos
                  Schlechte Filme sind ein gutes Beispiel dafür warum der Schurke oder Held nicht funktioniert.

                  Kurzgesagt, der Schurke muss den Helden fordern. Er muss ihn provozieren und die Ziele müssen entgegengesetzt sein, aber gleichzeitig auch persönlich.
                  Die Welt ist klein, aber ich kenne ein Paar Videos des Channels. Ein anderer guter Ratgeber ist Nerdwriter (mehr Richtung Storytelling) kennst du ihn? https://www.youtube.com/watch?v=Gksxu-yeWcU

                  Ich habe gerade einen Roman geschrieben, der im Dezember rauskam. Den Schurken dort habe ich u.a mit einem Aspekt versehen, der mir persönlich wichtig ist: Der Schurke muss ein Motiv haben, dass für den Leser nachvollziehbar ist. Man muss ihn ein Stück weit verstehen. z.b wie Vader oder Thanos. Natürlich auch persönlich, wie du oben erwähnst.
                  Buchveröffentlichung Dez. 2020
                  Omega von Oscar Winter. Science Fiction

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                    #10
                    Zitat von Oscarillio Beitrag anzeigen
                    Die Welt ist klein, aber ich kenne ein Paar Videos des Channels. Ein anderer guter Ratgeber ist Nerdwriter (mehr Richtung Storytelling) kennst du ihn? https://www.youtube.com/watch?v=Gksxu-yeWcU
                    Nein, aber dafür kenne ich Schaffrillas Productions.
                    https://www.youtube.com/watch?v=c-2Tjm2M2cg
                    Und sie sind nicht die einzigen auf Youtube. Es gibt dort einige gute Seiten.
                    Zitat von Oscarillio Beitrag anzeigen
                    Ich habe gerade einen Roman geschrieben, der im Dezember rauskam. Den Schurken dort habe ich u.a mit einem Aspekt versehen, der mir persönlich wichtig ist: Der Schurke muss ein Motiv haben, dass für den Leser nachvollziehbar ist. Man muss ihn ein Stück weit verstehen. z.b wie Vader oder Thanos. Natürlich auch persönlich, wie du oben erwähnst.
                    Dann haben Schurke und Konflikt gute Chancen interessant zu sein.

                    Nicht so wie in SW Ep. 9, wo alle, wirklich alle wollen, dass Palpie stürbt. Selbst er selbst.

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                      #11
                      An Hans Gruner musste ich bei diesem Fadentitel auch als erstes denken.

                      Ramsey Bolton, die Folterer, die sich am Leid ergötzen, die kann ich nicht "liebst" finden.

                      Heath Leadgers Joker als Inbegriff des "Chaotic Evil" (wobei im Wahnsinn Methode steckt).

                      Der Weisse Haus, das Alien, Godzilla, passen die hier rein?

                      Do I contradict myself? Very well, then I contradict myself. I am large, I contain multitudes. -- Walt Whitman


                      If someone says: That's impossible. You should understand it as:
                      According to my very limited experience and narrow understanding of reality, that's very unlikely -- Paul Buchheit

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                        #12
                        Wie wäre es denn mit Thanos, um mal einen aktuelleren Schurken zu nennen?

                        Er tut furchtbare Dinge, aber seine Beweggründe sind zum Teil durchaus nachvollziehbar. Und er ist kein Heuchler, sondern steht zu der Sache. Nach getanen Werk schwingt er sich nicht zum bösen Imperator auf, sondern zieht sich zurück und wird Biobauer.
                        Das nenn ich mal konsequent!

                        Gruß, succo
                        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                          #13
                          Zitat von succo Beitrag anzeigen
                          Wie wäre es denn mit Thanos, um mal einen aktuelleren Schurken zu nennen?

                          Er tut furchtbare Dinge, aber seine Beweggründe sind zum Teil durchaus nachvollziehbar. Und er ist kein Heuchler, sondern steht zu der Sache. Nach getanen Werk schwingt er sich nicht zum bösen Imperator auf, sondern zieht sich zurück und wird Biobauer.
                          Das nenn ich mal konsequent!

                          Gruß, succo
                          Habe bisher nur Inf. War bisher gesehen, also keine Spoiler bitte.

                          Thanos ist verrückt, auch wenn man es ihm nicht ansieht. Das ist ein durchaus interessantes Konzept.
                          Aber wenn du die Macht hast die halbe Bevölkerung auszulöschen, dann hast du auch genügend Macht um alle irgendwie zu retten. Der ganze Plan ist logisch betrachte also nachvollziehbar, aber auch völlig bescheuert.

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                            #14
                            Unangefochten auf Platz 1 ist Imperator Palpatine. Wie er die demokratische Republik in das Imperium verwandelt und die Jedi fast ausgerottet hat war einfach genial.

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                              #15
                              Für mich ist Beisser aus den beiden 007 Filmen "Der Spion der mich liebte" und "Moonraker", der allerliebste Bösewicht. Aber auch Darth Vader ist auch nicht ohne.

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