Ghostbusters: Legacy (Ghostbusters: Afterlife) — Jason Reitman/Gil Kenan - SciFi-Forum

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Ghostbusters: Legacy (Ghostbusters: Afterlife) — Jason Reitman/Gil Kenan

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    #16
    Der Film ist eine Liebeserklärung an die beiden alten Filme. Das Ende hat es geschafft mich zu Tränen zu rühren. So muss ein Film aussehen, der eine Brücke zwischen alt und neu schlagen will.

    Der Anfang rund um die Familie nimmt sich die Zeit jeden vorzustellen. Dadurch braucht der Film etwas um loszulegen, aber sobald sie dem Geheimnis der Ghostbusters auf die Spur kommen, wird der Film besser und besser. Es macht Spaß den Kindern und dem Lehrer dabei zuzusehen. Und das Geheimnis rund um die Erdbeben hat mich tief getroffen. Das war so Egon.

    Und wenn sie dann auf ihre erste Geisterjagd gehen schlägt die Nostalgie voll zu Sogar die Zerstörung ist genau so groß wie im ersten Teil.

    Auch erwähnenswert ist der 80er Jahrs Stil des Films, der sehr gut funktioniert. Es fühlt sich an als ob hatte man eben erst die beiden ersten Filme gesehen.

    Die Figuren haben mir alle wie gesagt gut gefallen. Sogar die Mutter, die zwar immer versucht positiv zu bleiben, aber eindeutig innerlich aufgegeben hat. Darum schafft es auch nichts sie wirklich zu schocken. Die Jugend von heute ist wohl auch zu abgebrüht um noch vor Geistern Angst zu haben.
    Oder es liegt daran, dass die Existenz von Geistern in dieser Welt eigentlich allgemein bekannt ist.

    Ein großes Lob noch für die Protagonistin Phoebe. Ich kann nachvollziehen wie sie sich fühlt und sie ist Egon wirklich sehr ähnlich, ohne eine plumpe Kopie zu sein.

    Und dann das Ende. Ja, der Film lebt von Fanservice und recycelt Ideen, aber das in Perfektion. Man merkt, dass der Film mit Liebe gemacht wurde und keine Kopie sein will, sondern eine eigene Geschichte hat.

    10/10 Punkte von mir für einen der besten Ghostbustersfilme aller Zeiten.


    Sollte es eine Fortsetzung geben, dann aber bitte mit neuen eigenen Ideen.

    PS: Wie sind die alle wieder aus dem Keller gekommen? War da noch irgendwo eine Treppe?

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      #17
      Den Film heute gesehen. Ein herrlicher Nostalgie Trip in die 80er. Wie schon "Es" wirkt der Film wie tlw "Stranger Things: Der Film" (nicht nur wegen dem Hauptdarsteller). Es gibt aber auch mehrere Verweise auf The Walking Dead.

      Im Gegensatz zum 2016er Film hat der Film viel Respekt vor dem Original und setzt diesen clever fort. Vor allem die letzten 20 Minuten hatte ich dahingehend einen Dauergrinser. Von Nerds / Fans für Nerds / Fans.

      Die Kinder waren recht gut ausgewählt und haben Gott sei Dank nicht genervt. Vor allem Phoebe mit ihren Witzen fand ich cool. Mit dem Lehrer konnte ich mich gut identifizieren .

      IMO der beste Streifen der Reihe seit Teil 1:
      5 Sterne!

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        #18
        Eine wirklich charmante Verfilmung. Gefällt mir sogar besser als die ersten beiden Verfilmungen. Phoebe ist klasse! Aber auch Trevor, Podcast, der Lehrer und die Mutter sind gelungene Charaktere. Die Story orientiert sich am ersten Ghostbusters und gewinnt sicher kein Originalitätswettbewerb, weiß aber zu unterhalten. Die Effekte nehmen nicht überhand und sehen wirklich gut aus. Gegen Ende des Films wird es sogar noch emotional.

        Insgesamt 5 Sterne!

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          #19
          Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
          PS: Wie sind die alle wieder aus dem Keller gekommen? War da noch irgendwo eine Treppe?
          Welchen meinst du? Das Labor des Typen? Dann habe ich mir die gleiche Frag gestellt, vor allem wie naiv die alle die Feuerwehrstange runterrutschen, daran hoch zu klettern schaffen sicherlich nur die wenigstens

          Insgesamt einfach ein guter Film. Ich bin und war nie großer Ghost Busters Fan, von daher hat er mich jetzt nicht total gecatched. Ich kann aber sehr gut verstehen, wie gut der Film den Fans gefallen haben muss.
          Die Kinder waren erstaunlich gut geschrieben, zwar übertrieben, aber doch nicht nervig.
          Relativ dämlich fand ich, dass die Menschheit die Geister wohl vergessen oder für alberne Relikte der Vergangenheit hält. Die Ghost Busters sind mit der Freiheitsstatue durch New York marschiert um gegen die Geister zu kämpfen! Dieses Ereignis sollte den Stellenwert von Hiroshima haben, sowas vergisst man doch nicht 30 Jahre später.

          Wo war eigentlich Slimer? Gibt es den nicht mehr?

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            #20
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Welchen meinst du? Das Labor des Typen? Dann habe ich mir die gleiche Frag gestellt, vor allem wie naiv die alle die Feuerwehrstange runterrutschen, daran hoch zu klettern schaffen sicherlich nur die wenigstens
            Ja, genau die. Also ich war beim Stangenklettern schon froh, wenn ich genügend Haftreibung erzeugen konnte um nicht sofort wieder herunterzurutschen. Ich hätte da 0 Chance wieder hochzukommen.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Relativ dämlich fand ich, dass die Menschheit die Geister wohl vergessen oder für alberne Relikte der Vergangenheit hält. Die Ghost Busters sind mit der Freiheitsstatue durch New York marschiert um gegen die Geister zu kämpfen! Dieses Ereignis sollte den Stellenwert von Hiroshima haben, sowas vergisst man doch nicht 30 Jahre später.
            Schon in den alten Filmen wurde angezweifelt, ob Geister tatsächlich existieren. Die Ghostbusters wurden deshalb sogar eingesperrt. Wenn du dir jetzt die ganzen Verschwörungstheorien ansiehst, die alles mögliche anzweifeln, dann ist es gut möglich, dass die Menschen außerhalb von New York dem Ganzen skeptisch gegenüber sind. Die globale Feier fällt also schon einmal weg.
            Dazu kommt, dass sich die Medien und Leute mehr für den letzten Alkoholrausch irgendeines Promis interessieren als für sowas.

            Es ist aber vielmehr eine Kritik an der momentanen Popularität von Ghostbusters. Woher sollen die Kinder die Truppe kennen, wenn die letzte Serie (Extreme Ghostbusters) um das Jahr 2000 lief. Von einem wirklich schlechten 2016er Film, wo man nicht wusste ob man ernst oder Parodie sein will, einmal abgesehen, gibt es nichts. Es würde mich nicht wundern, wenn die TikTok-Generation vorher noch nie etwas von den Geisterjägern gehört hat, oder höchstens Serien wie Supernatural damit verbindet.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Wo war eigentlich Slimer? Gibt es den nicht mehr?
            Hat dir Slimer 2.0 etwa nicht gefallen.
            Aber ernsthaft, nachdem er gefangen wurde und in Teil 2 geholfen hat, spukt er vielleicht noch immer irgendwo herum. Oder er wurde wieder gefangen, oder ist ins Geisterreich zurückgekehrt. Das hier ist schließlich nicht das Serienuniversum, wo die Geisterjäger ihn als "Haustier" behalten haben.

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              #21
              Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
              Hat dir Slimer 2.0 etwa nicht gefallen.
              Aber ernsthaft, nachdem er gefangen wurde und in Teil 2 geholfen hat, spukt er vielleicht noch immer irgendwo herum. Oder er wurde wieder gefangen, oder ist ins Geisterreich zurückgekehrt. Das hier ist schließlich nicht das Serienuniversum, wo die Geisterjäger ihn als "Haustier" behalten haben.
              Achso, dann habe ich Filme und Serien vermischt. Ich dachte Slimer wäre auch in den Filmen ein guter Buddy gewesen, der die Truppe immer begleitet.
              War mir daher bei Slimer 2.0 nicht sicher, ob er das sein soll, oder nur eine Anlehnung. Schließlich hat er ja direkt mit tötlicher Gewalt reagiert, als er entdeckt wurde.

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                #22
                Toller Film, den ich ohne die vierte Welle schon längst ein zweites Mal gesehen hätte.

                Es ist Mckenna Grace anzurechnen, wie gut sie in die Rolle von Egons Enkelin fand und als Hauptdarstellerin den Film auf ihren Schultern trägt wie einen nicht lizensierten Nuklearbeschleuniger. Das hätte derart schief gehen können und das tat es nicht. Sowohl mit Podcast als auch mit Grooberson hat sie eine exzellente Chemie und sie hätte den verstorbenen Harold Ramis stolz gemacht.
                Finn Wolfhard ist tatsächlich mehr im Hintergrund und seine Geschichte mit Lucky geht ein wenig ins Leere. Hab das Gefühl, da sind einige Szenen unter den Schneidetisch gefallen.

                Und dann natürlich, wie die Original-Geisterjäger eingebaut wurden: Ray betreibt immer noch seinen Buchladen, dessen Miete inzwischen Winston bezahlt, der einst seinen Lohn aus der Geisterjägerarbeit in Aktien steckte und inzwischen schwer reich ist. Der Part für Venkman wirkte auf mich so zurechtgeschrieben, dass Bill Murray sich ohne schlechtes Gewissen aus der Serie verabschieden kann. Er doziert einfach weiter über Marketing und genießt seine Ehe mit Dana.
                Dicke Siegesfaust, als die drei auftauchten, um Gozer den Gozerianer ein für alle Mal auszuschalten. Dazu Ray mit seiner angepassten Ansprache
                Nur eine Sache ist mir negativ aufgestoßen: Janine. Der Film will uns wirklich sagen, dass Janine und Egon nach all den Jahren nie zusammenfanden? Sie blieb bis zuletzt eine Freundin und seine Finanzverwalterin, aber wenn nicht sie, wer ist dann bitte Callies Mutter gewesen? Wieso wird diese Frage offen gelassen? Egon hat ja sogar ihre Kinderfotos bei sich im Labor aufgehängt, um sich zu motivieren. Muss also heißen, wer immer die Mutter war, er blieb lange mit ihr in Kontakt.

                Das Ende war ergreifend und toll gelöst. Meine Augen wurden schon etwas wässrig. Und die Postcredit-Szene lässt eine Fortsetzung offen. Und ich denke die kommt bald. Der Film ist jetzt schon ein größerer Erfolg für Sony als der 2016er Reboot.

                5* und ich kann die Heimkino-Veröffentlichung kaum erwarten.

                To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.

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                  #23
                  Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
                  Der Film will uns wirklich sagen, dass Janine und Egon nach all den Jahren nie zusammenfanden? Sie blieb bis zuletzt eine Freundin und seine Finanzverwalterin, aber wenn nicht sie, wer ist dann bitte Callies Mutter gewesen? Wieso wird diese Frage offen gelassen? Egon hat ja sogar ihre Kinderfotos bei sich im Labor aufgehängt, um sich zu motivieren. Muss also heißen, wer immer die Mutter war, er blieb lange mit ihr in Kontakt.
                  Also ich dachte eigentlich, dass die unbekannte Frau in der Rückblene, die ihm eine Münze? gegeben hat, die Mutter sein soll.

                  Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
                  Der Film ist jetzt schon ein größerer Erfolg für Sony als der 2016er Reboot.
                  Das war jetzt auch nicht so schwer. Der 2016er Film wusste schließlich nie ob er ernst oder eine Parodie aller Scary Movie sein will.

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                    #24
                    Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
                    Also ich dachte eigentlich, dass die unbekannte Frau in der Rückblene, die ihm eine Münze? gegeben hat, die Mutter sein soll.
                    Das war Annie Potts als Janine in einer herausgeschnittenen Szene aus dem Original, kurz bevor die Geisterjäger mit ihrer Armee- und Polizei-Begleitung zum Einsatz gegen Gozer fahren. Man sieht sie in der Endcredit-Szene im Film, wo sie Egon beim Verlassen des Hauses umarmt.
                    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.

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                      #25
                      Ich habe den Film auch gerade gesehen und mir hat dieser gut gefallen. Die Handlung war spannend und die Verknüpfungen zu den alten Filmen fand ich sehr gut gemacht. Die Darsteller wurden gut ausgewählt und machten ihren Job überzeugend. Die Geisterszenen bzw. die Spezialeffekte konnten überzeugen und sehr schön gemacht fand ich die Schlussszene.
                      Somit bekommt der Film von mir gute vier von sechs Sterne.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

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