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Die besten Filme 2025

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    Die besten Filme 2025

    Mit "Medicus 2" endete heute das Kinojahr 2025 für mich. Mit 134 Folgen habe ich so viele Filme wie noch nie gesehen. Wobei es mehr Quantität als Qualität war. Dass "Predator: Badlands" der für mich beste Film des Jahres wird, hätte ich auch nie geglaubt:

    1. Predator: Badlands
    Das Predator-Franchise hatte bisher mit Teil 1 und „Prey“ zwei halbwegs gute Filme, der Rest war eher zum in die Tonne kippen. Hätte nie gedacht, dass dieses noch so gut wird: Episch-wuchtig wie „Dune“ (zumindest fast), emotional wie „Guardians of the Galaxy Vol. 3“. Hatte mehrmals Gänsehaut. Dazu tolles World Building. Dan Trachtenberg könnte als neuer Blockbuster Regisseur noch ne große Karriere vor sich haben.

    2. Wake up Dead Man: A Knives Out Mystery
    Der dritte Knives-Out-Fall. Benoit Blanc war diesmal mehr ne Nebenfigur und ging es eher um den Priester. Der Fall selbst hatte wieder einige WTF-Twists (die Auferstehung), war interessant und spannend. Dazu hatte man als Zuseher im Gegensatz zum 2er diesmal wieder alle Infos, um mitraten zu können. Witz gab es etwas weniger als bei Teil 1 und 2. Alles in allem schwächer als der geniale 1er, aber besser als Teil 2. Gerne mehr davon.

    3. Avatar: Feuer und Asche
    Optisch ist der neue Avatar-Film wieder allererste Sahne. Pandora hat noch nie so gut ausgesehen. Auch ist der Film wieder epischer und emotionaler als Teil 2. Leider ist die Story im Grunde ein Best of der bisherigen Teile und gerade die Endschlacht die von Teil 1 noch einmal. Das Ende funktioniert gut als Ende einer Trilogie. Sprich für das Kino wieder ein absolutes Erlebnis, aber Teil 1 bleibt der beste der Reihe.

    4. Das Kanu des Manitu
    Ich war sehr skeptisch bei einer Fortsetzung nach 25 Jahren, ist aber ist Gott sei Dank kein Remake des 1ers geworden, sondern hatte sehrwohl eigene Ideen und viel gelungenen Witz. Dazu nettes Abenteuer-Feeling und wunderschöne Landschaftsaufnahmen. Jetzt kein Meisterwerk, wie das Original, aber trotzdem einer der besseren Filme die letzten Jahre.

    5. Wicked: Teil 2
    Hält sich wie schon Teil 1 sehr nahe ans Musical. Gute Songs (wenn auch nicht ganz so eingängig wie beim 1er), starke Optik, episch (die Eröffnungsszene oder wie Elphabeth böse wird) und sehr emotional. Ist mit Teil 1 das beste in Sachen Fantasy-Filme seit Harry Potter.

    6. Drachenzähmen leicht gemacht (2025)
    Der Film ist zwar fast 1:1 der Zeichentrickfilm nochmal, aber dafür gab es wenigstens keine Verschlimmbesserungen und optisch ist der Streifen einfach nur gaaanz großes Kino. Sowohl die Effekte als auch die Landschaftsaufnahmen und die Drachen-Action sehen extrem gut aus und sind einfach nur wow. Wäre es das Original und kein Remake wäre es wohl einer der besten Filme aller Zeiten.

    7. Aufputz is‘
    Die beste österreichische Komödie seit „Hinterholz 8“ und „Poppitz“. In bester „Single Bells“-Tradition wird das Weihnachtsfest zum absoluten Desaster, wobei der Film nicht nur bitterböse ist (jeder dürfte sich tlw. darin wiedererkennen), sondern auch das Herz am rechten Fleck hat. Zu recht einer der ganz großen deutschsprachigen Hits heuer.

    8. Ne Zha 2
    Wer hätte gedacht, dass ein chinesischer Film der erfolgreichste Film des Jahres mit rund 2 Milliarden Einspiel wird? Hat sich „Ne Zha 2“ aber absolut verdient. Der Film ist nicht nur sehr episch und herzerwärmend, sondern einfach nur „optisches Wixen“ und mit „Avatar“ und „Dune“ dahingehend das Beeindruckendste im Kino die letzten Jahre gewesen.

    9. Für immer hier
    Ein unverbrauchtes Thema (die Diktatur in Brasilien) sehr emotional und nachvollziehbar aufbereitet. Fernada Torres hat die starke weibliche Hauptrolle klasse verkörpert. Zwar kein Gute-Laune-Film, aber eindringlich und im Gedächtnis bleibend.

    10. Die nackte Kanone (2025)
    Ich war sehr skeptisch, aber der Film hat den Ton und den Schmäh des Originals perfekt getroffen. Trotz enorm hoher Gag-Dichte (man muss den Film klar mehrfach sehen), gab es so gut wie keine Fremdschäm-Momente. Sowohl Liam Neeson als auch Pamela Anderson haben in ihren Rollen perfekt gepasst und dazu gibt es einige nette Cameos. IMO der beste Teil seit dem 1er.

    11. Frankenstein
    Del Torros Frankenstein-Verfilmung hält sich ähnlich der der 90er recht nahe an Merry Shellys Roman, weshalb sich auch die beiden Filme, trotz einiger Abweichungen, ziemlich ähnlich sind. Optisch ist der Film sehr opulent, klasse gespielt und oft wunderschön. Altmodische Gruselfilme scheinen generell gerade hoch im Kurs zu stehen.

    12. Mission Impossible: The Final Reckoning
    Etwas zu viel Exposition in der ersten Hälfte, dafür war die zweite aber mit dem U-Boot und dem Flugzeug großes Action-Kino mit hohem Schauwert (vor allem im IMAX empfehlenswert). Insgesamt ein würdiger und epischer Abschluss der Reihe, welche man nun hoffentlich ruhen lässt.

    13. Thunderbolts*
    Der beste Comic-Film des Jahres. War weniger witzig als gedacht (trotz einiger guter Schmähs), dafür aber erfreulich ruhig und charakterbezogen. Die „neuen Avengers“ waren ebenfalls sehr sympathisch und hatten eine gute Chemie. Macht Lust auf den nächsten großen Avengers-Film nächstes Jahr.

    14. September 5
    Quasi das Prequel zu Steven Spielbergs „München“. Zeigt erschreckend die Macht der Medien und die damals gemachten Fehler. Trotz alles in der Medienzentrale spielend ist der Film auch ein ziemlicher Fingernägel-Beißer geworden und einer der spannendsten Filme des Jahres.

    15. Zoomania 2
    Leider nicht mehr ganz so gut wie der 1er. Es gab zwar auch Witz und Herz (und optisch ist der Film trotz schwachem 3D stark), die Biber Dame hat aber auch etwas genervt und die Schlange war „zu gut“. Die Chemie zwischen Hobbs und Wild passte dafür wieder perfekt und manche Schmähs waren echte Schenkelklopfer.

    16. The Long Walk: Todesmarsch
    „Die Tribute von Panem“ trifft „Stand by me“ bei dieser Stephen-King-Verfilmung. Mark Hamill als Major war so richtig schön verachtenswert, aber auch die jugendlichen Charaktere und ihre Dialoge waren interessant und das Setting unverbraucht. Einzig das Ende hat mir nicht sooo gefallen und wäre das Buch-Ende wohl besser gewesen.

    17. Die Unfassbaren 3: Now you see me
    Ein klassisches „Requel“, mit anfangs einer neuen Truppe, wo nach und nach die alten Hasen auftauchen. Positiv ist die ganze Nostalgie, die Twists (auch wenn nicht alle funktionieren) und, dass es im Gegensatz zum 2er wieder mehr um Zauberei anstelle von klassischem Heist geht. Das Ende macht Lust auf einen 4er.

    18. Anconda (2025)
    Eine sehr gute Hommage an den 97er Film und großteils echt witzig. Die Effekte waren nicht immer die besten und nicht jeder Gag hat gezündet, aber trotzdem extrem unterhaltsam, wo die Meta-Ebene ähnlich „Massive Talent“ funktionierte. Hoffentlich ein Revival der altmodischen Abenteuer-Komödien.

    19. Eden
    Ein kleiner Film von Ron Howard. War aber sehr unterhaltsam mit wunderschöner Naturkulisse der Galapagos Inseln und einem vortrefflich spielenden Schauspiel-Cast. Vor allem Jude Law und Ana de Armas (als Baroness herrlich biestig) haben klasse gespielt.

    20. Freakier Friday
    Tlw. ein Remake von Teil 1, aber trotzdem sehr witzig und herzerwärmend. Jamie Lee Curtis spiel wieder exzellent und scheint eine Freude daran zu haben erneut eine Teenagerin zu verkörpern. Insgesamt ein echt unterhaltsamer Film.

    21. Superman (2025)
    James Gunns Neustart für das DCU war ziemlich vielversprechend. Vor allem Green Lantern und der Hund Crypto waren Schenkelklopfer. Atmosphärisch und vom Witz viel leichter als „Man of Steel“. Allerdings hat man es ab und zu auch etwas übertrieben (zu viel Action im Endkampf, das Taschen-Universum, zu viele Superhelden generell).

    22. Jurassic World: Die Wiedergeburt
    Der neue Jurassic wurde leider nicht die versprochene Frischzellenkur. Immer noch gibt es die klassische Dino-Insel, die eigens gezüchteten Saurier-Mutanten und Unmengen Logik-Buggs. Trotzdem fand ich den Film, trotz eines der schwächeren der Reihe, immer noch sehr unterhaltsam, die Meeresaction war super und Dinos funktionieren immer.

    23. One Battle After Another
    Wenn Leonardo DiCaprio alle 2, 3 Jahre mal einen Film dreht, kommt meist etwas Gutes dabei heraus. Aber auch Sean Penn war als Nazi-Soldat grandios. Das Finale mit der Hügelverfolgungsjagd gefiel ebenso. Zwischendurch war der Film aber auch etwas langatmig und zu überzogen, weshalb ich die völlig überragenden Kritiken nicht ganz verstehen kann.

    24. F1: Der Film
    In Sachen Formel 1 gab es schon einige Fehler (Brad Pitt darf beim finalen Rennen ohne Qualifying antreten und wird mit all den verursachten Unfällen nie suspendiert) und Story war so gut wie nicht vorhanden, dafür aber optisch und vom Sound her klasse Action. Im IMAX hat man tatsächlich das Gefühl in einem Formel-1-Auto zu sitzen. IMO der beste Rennfilm seit „Rush“.

    25. My Oxford Year
    Die Romanze zwischen dem jungen Dozenten und der Studentin ist jetzt vielleicht nicht völlig glaubwürdig, aber trotzdem ein guter Film: Süße Hauptdarstellerin, very british, zum Niederkniehen schön und gegen Ende tieftraurig. Kitschig ja, aber von seiner besten Seite. Einer der besseren Netflix-Filme.

    26. Der Graf von Monte Christo
    Der Stoff ist altbekannt und an die geniale Depardieu-Verfilmung wird wohl nie jemand herankommen. Trotzdem eine interessante Neuinterpretation als episches Heist-Movie. Von der Story gab es ein paar Verschlimmbesserungen, aber im Großen und Ganzen hielt man sich an Dumas und der Cast hat gepasst.

    27. A Real Pain
    Eigentlich mehr ein „Urlaubs-Video“ aber überraschend unterhaltsam. Kieran Culkin hat als Cousin genial gespielt und für viel Witz gesorgt. Aber es gab auch ernste Töne in Sachen Familie und Holocaust. Dazu hatte ich erst diesen Sommer einen vergleichbaren Polen-Urlaub.

    28. Drop: Tödliches Date
    Ein altmodischer Thriller ganz im Stil von „Nicht auflegen“ oder „Non Stop“. War stellenweise schon saumäßig spannend. Leider ist das Ende dann voller Logikbuggs und mehr ein normaler Slasher geworden. Trotzdem bitte wieder mehr von solchen Filmen.

    29. Fantastic 4: First Steps
    Hatte von dem Film etwas mehr erwartet, aber der gut aufgelegte Cast und das futuristische Retro-Design haben perfekt gepasst. Schade, dass man das ikonische Musik-Theme kaum gehört hat und der Plan mit dem Erden-Teleportieren bzw. der Falle für Galactus erschien ziemlich gaga.

    30. Der Hochstapler: Rootman
    Um die McDonalds-Einbrüche ging es widererwarte kaum, eher um das Leben im Supermarkt nach dem Ausbruch gewürzt mit einer netten Lovestory. Die Figuren waren hierbei sympathisch (sofern ein Verbrecher sympathisch sein kann), auch wenn Kirsten Dunst ziemlich alt geworden ist. Das Ende mit der Wiederverhaftung dank Dunsts Charakter war bittersüß. Insgesamt mehr Drama als Komödie.

    31. The Woman in Cabin 10
    Die Story mit dem „Nicht-Gast“, wo der Protagonistin keiner glaubt, erinnerte „etwas“ an „Flight Plan“ mit Jodie Foster. Aber auch Keira Knighley macht als an ihrem Verstand zweifelnde Journalistin eine recht gute Figur. Der Film war durchgehend spannend und hatte gute Twists, auch wenn die Auflösung letztlich etwas unspektakulär war. Dazu gibt es schöne Landschaftsaufnahmen von Norwegen.

    32. Lilo & Stitch
    Mal ein ziemlich gutes Zeichentrick-Remake. Das Original ist IMO einer der unterschätzteren Disney-Filme und auch der neue hat das Herz am rechten Fleck. Die Effekte haben ebenfalls gut ausgesehen. Einzig bei den Undercover-Aliens gab es minimale Verschlimmbesserungen (mehr Fremdschämen als beim Original) und Elvis hat gefehlt.

    33. Sing Sing
    Gefängnis-Filme haben seit „Die Verurteilten“ bei mir einen Stein im Brett. Ganz kommt man an die großen Klassiker nicht heran, da zu viele Theater-Szenen, aber trotzdem gut und emotional mitreißend. Colman Domingo hat auch sehr charismatisch gespielt.

    34. Blood & Sinners
    Weniger Vampir-Film als gedacht (spielen diese nur im letzten Drittel eine Rolle). Trotzdem war auch die Story rund um die Brüder und ihre Bar sehr unterhaltsam und die Jazz-Musik grandios. Ryan Coogler zeigt, dass er auch außerhalb großer Franchises gute Filme machen kann.

    35. Weapons
    Dank der nicht chronologischen Erzählweise (Centrics), guter Atmosphäre und einiger gelungenen Twists sehr unterhaltsam. Hätte bei all den euphorischen Kritiken zwar (noch) mehr erwartet, aber sicherlich einer der besten Horrorfilme die letzten Jahre.

    36. Anora
    Der heurige Oscar-Abräumer. War ganz witzig und Mickey Madison hat als Anora gut gespielt, aber trotzdem mehr ein kleiner Indie-Film, welcher Sean Baker (zu Unrecht) zu einem der meist ausgezeichneten Hollywood-Titanen machte. Hätte mehr erwartet.

    37. Bring her back
    Der nächste ziemlich gute Horror-Film. Sehr atmosphärisch mit tollen (heftigen) Szenen. Die Figurendynamik hat mir ebenfalls gefallen und dass einmal eine sehbeeinträchtigte Jugendliche im Mittelpunkt steht. Leider wurden etliche der Mystery-Boxen nicht wirklich befüllt, weshalb ich auch nach dem Film ein ziemliches ? habe.

    38. Captain America: Brave New World
    Nicht gerade zimperlich ging die Kritik mit dem neuen Captain-America um. Und ja, der Film ist der schwächste Comic-Film des Jahres und Falcon immer noch ne Schnarchsocke, aber trotzdem fand ich den Film ganz unterhaltsam und es gab einige schöne Querverweise zum bisherigen MCU.

    39. Paddington in Peru
    Mehr Abenteuerfilm als die bisherigen Teile, aber trotzdem wieder witzig und süß. Würde als Abschluss der Filmreihe perfekt passen. Dazu gab es einige „Indiana-Jones-Momente“ und schöne Bilder von Peru. Gibt heutzutage ja immer weniger solcher Filme.

    40. Better Man: Die Robbie Williams Story
    Musik-Biopics gibt es heute wie Sand am Meer und hängen mir schon ziemlich beim Hals raus, aber dieses war klar eines der Besseren. Dank Robbie Williams als Affe war der Film sehr witzig und „süß“ und als Biopic auch überraschend ehrlich (keine reine Beweihräucherung). Von dem her sehr unterhaltsam.

    41. Back in Action
    Der Titel ist bei Cameron Diaz‘ Comeback-Film nach über 10 Jahren Kino-Abstinenz Programm. Die Story ist zwar ziemlich 0815 (ehemalige Agenten versuchen ein ruhiges Familien-Leben zu führen und werden mit den Kids von ihrer Vergangenheit eingeholt), aber ist unterhaltsam erzählt, mit London gibt es nette Schauplätze und Helen Mirren hat als unkonventionelle (Groß-)Mutter sichtlich ihren Spaß.

    42. KPop: Demon Hunters
    Der bisher erfolgreichste Netflix-Film überhaupt: Hätte nicht gedacht, dass ein Film über eine Dämonen jagende Girl-Band gelungen sein kann. War aber echt witzig, mit guter Musik und „süß“. Von dem her auch Erwachsenen zu empfehlen und besser als so mancher Animationsfilm aus der Disney-Schmiede.

    43. The Running Man (2025)
    Der Film ist weitaus buchnäher und gesellschaftskritischer als der Arnie-Action-Reisser der 80er. Das Flucht-Szenario (Running Man taucht unter, glaubt sich in Sicherheit, wird verraten) hat sich allerdings etwas zu oft wiederholt, als dass der Film ein Fingernägelbeisser wie „Auf der Flucht“ werden könnte. Dazu war das Ende völlig gaga.

    44. The Accountant 2
    Um Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung ging es im neuen Teil leider im Grunde nicht mehr, aber trotzdem konnte Ben Affleck als authistischer Killer wieder überzeugen. Die Chemie zu seinem Bruder passte auch und verschaffte dem Film eine Rain-Man-Atmosphäre. Jetzt kein Meisterwerk, aber ganz unterhaltsam.

    45. The Ugly Stepsister
    Überraschend gelungene Aschenputtel-Variante als feministischer Body-Horror mit der bösen Stiefschwester im Mittelpunkt. Einige Szenen waren vielleicht schon „zu grauslich“, aber sollten halt das Leid der Frauen, die alles für einen Mann tun, zeigen. Dazu gab es auch einige wirklich „schöne“ Szenen.

    46. Fountain of Youth
    Leider mehr Indiana Jones für Arme. Natalie Portman spielte eher gelangweilt, es gab kaum Fallen oder größere Schauwerte und das Finale war zu lange / trashig. Wirkte fast wie ein „Netflix-Film von Apple“. Trotzdem mag ich Abenteuer-Filme, weshalb er immer noch zumindest ein „gut“ von mir bekommt.

    47. Die Gangster Gang 2
    Teil 1 war eine spritzige Komödie, die Tier-Animationsfilm mit Heist-Movie perfekt verband. Teil 2 hat zwar tlw. auch noch etwas davon, aber verbindet es nun auch mit SF-Elementen, was nicht immer gelungen (McGuffonit war als Name z.B. schon übertrieben – oder, dass der Schurke des 1ern nun anscheinend ein Außerirdischer ist), aber zumindest wieder recht unterhaltsam und witzig ist.

    48. Die Rosenschlacht
    Die Chemie zwischen Cumberbatch und Coleman passt in diesem Remake von DeVitos 80er Jahre Klassiker ganz gut. Leider ist der Film nicht halb so bissig wie das Original geworden und dauert es 2/3 des Films bevor der eigentliche Rosenkrieg losgeht. Das Ende mit dem Versöhnen und trotzdem Tod war aber mal etwas anderes.

    49. The Brutalist
    Der Film wurde als großes Epos im Stil von „Vom Winde verweht“ und der alten Hollywood-Klassiker angepriesen. Tatsächlich gab es optisch einige wirklich schöne Szenen, aber der Film war auch ziemlich langatmig (und sexuell überraschend explizit). Das offene Ende hat mir ebenfalls nicht wirklich gefallen. Von dem her, obwohl nicht schlecht, eher eine Enttäuschung.

    50. The Thursday Murder Club
    Herrliches britisches Ambiente mit dem „Altersheim-Herrenhaus“ und gut aufgelegte Briten-Stars zeichnen den Film aus. Leider war er nicht ganz so witzig und der Kriminalfall spannend, wie der Trailer vermuten ließ. Eigentlich ne klassische Miss-Marple-Folge in Spielfilmlänge.

    51. The Lost Bus
    Katastrophenfilme sind die letzten Jahre etwas rar geworden, von dem her war der Film eine gelungene Abwechslung. Die Feuereffekte haben mir auch gefallen. Leider konzentriert sich der Film zu stark auf den Brand und gibt es keinen wirklichen Aufbau oder Charakter-Building, weshalb er fast etwas Doku-artig anmutet.

    52. Monster Summer
    Mel Gibsons Rolle war überraschend groß. Ansonsten ein netter Stranger-Things-Verschnitt mit Hexen. Hatte Goonies-Feeling. Überrascht war ich, wie gruselig und heftig der Film stellenweise war (hatte einen Kinderfilm erwartet). Jetzt kein großer Wurf, aber ganz unterhaltsam.

    53. Karte Kid: Legends
    Das „Treffen der Generationen“ von Karate Kid war leider nur sehr kurz. Jackie Chan hatte eine recht kleine Rolle, Ralph Macchio tritt überhaupt erst im letzten Drittel auf und Johnny Lawrence sowieso erst in der Post-Credit-Szene. „Cobra Kai“-Anspielungen gibt es ebenfalls so gut wie keine. Mehr ein weiteres Remake des 1ers mit fast 1:1 der selben Story.

    54. Heads of State
    John Cena und Idris Elba konnten als Regierungschefs der USA und von Großbritannien ziemlich überzeugen und waren ein ganz witziges Gespannt. Etwas mehr Kultur-Clash wäre aber sicherlich noch drinnen gewesen. Die Effekte waren auch nicht immer die besten und die Action etwas unspektakulär. Sprich nette kleine Action-Komödie.

    55. Final Destination 6: Bloodlines
    Die nächste Aufwärmrunde für ein Franchise. Hat besser als manche Fortsetzungen zuvor funktioniert und erklärt endlich, warum Tony Todd „Yoda“ ist. Trotzdem im Grunde wieder ne fast 1:1 Aufwärmrunde von Teil 1 mit tlw. schlechten Effekten (der Beginn und die Krankenhaus-Szene).

    56. Memoiren einer Schnecke
    Quasi der „Nachfolgefilm“ von „Mary & Max“. Leider kommt der Film nicht wirklich an das Original heran, obwohl er es ziemlich versucht von diesem abzukupfern. Weder die Tragikomik nur die Schrulligkeit funktionieren wie bei diesem. Dazu stört das etwas erkaufte Happy End mit dem überlebt habenden Bruder.

    57. Bridget Jones: Verrückt nach ihm
    Auch wenn es in der Buchvorlage auch so ist, finde ich es sehr schade, dass man Mr. Darcy über den Jordan schickt, nur damit Bridget ein neues Love-Interest bekommt. Eigentlich war die Reihe schon mit dem 3er abgeschlossen. War zwar ganz sympathisch und nett, aber den Nachschlag hätte es nicht gebraucht.

    58. Jay Kelly
    Nette Mischung aus Familien-Tragikomödie, Buddy-Comedy und Showbiz Satire. George Clooney spielt überraschend ehrlich und sich tlw. selbst. Adam Sandler ist als sein Manager auch überzeugend. Ne wirkliche Story sucht man zwar großteils vergebens, aber trotzdem ist der Film ziemlich unterhaltsam geworden.

    59. The Smashing Machine
    Anti-Schauspieler Dwayne Johnson kann ja doch schauspielern, wenn die Rolle auf ihn zugeschnitten ist. Obwohl seine Figur viele Fehler, Ecken und Kanten hatte, war Mark Kerr sehr sympathisch und mir gefiel seine Beziehung zu Emely Blunt. Leider ist es trotzdem kein zweites „The Wrestler“ geworden, gab die Biographie-Vorlage nicht so viele Steilvorlagen her und war der Film stellenweise etwas langatmig.

    60. Downton Abbey: Das große Finale
    Leider musste das Finale (außer in einer Hommage zum Schluss) ohne Maggie Smith auskommen, allerdings wurde der Charakter ja bereits im 2er rausgeschrieben. Ein netter Abschluss für die Downton-Saga, wenn Robert Mary die Verantwortung in Downton überträgt. Ich war zwar nicht der große Fan der Serie und fand den Film stellenweise langatmig, aber trotzdem konnte mir das Ende ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Nun sollte aber wirklich Schluss sein.

    61. Heretic
    Interessantes Thema mit der Glaubensprüfung, aber ich habe Hugh Grants Motiv und worauf er hinauswill nicht wirklich verstanden. Dazu erscheint es mit seinem „Keller-Harem“ auch etwas trashig und übertrieben. Bis der Film in die Gänge kommt dauert es mit der ganzen Anfangs-Diskussion ebenfalls etwas.

    62. Nur noch ein kleiner Gefallen
    Nette kleine Komödie. Setzt den 1er nett fort und passt, dass die beiden Frauen diesmal zusammenarbeiten. Mancher Twist (die Zwillingsschwester) wirkte aber mehr aufgesetzt. Schön waren die Mittelmeer-Landschafts-Bilder, erzeugten Urlaubsfeeling.

    63. Nobody 2
    Teil 1 war im Grunde John Wick 1 noch einmal mit Familien-Elementen und etwas mehr Schmäh. Teil 2 ist nun endgültig eine Action-Komödie, die sich keine Sekunde ernst nimmt. Nette Action, viel Gore und Witz zeichnen den Film aus. Höhepunkt war wie bei Teil 1 Christopher Lloyd als (Groß-)Vater. Jetzt nicht immer treffsicher und für Leute, die sich einen harten Action-Reißer erwartet haben, wohl eine Enttäuschung aber ganz unterhaltsam.

    64. Der Medicus 2
    Optisch (bis auf die Strandszene zu Beginn) ganz nett, hat aber weder mit den letzten Kapitel des Romans noch mit der tatsächlichen Historie etwas zu tun. Dazu ist der Film viel zu esotherisch anstelle von wissenschaftlich. Wenigstens mit Hirnausschalten halbwegs unterhaltsam.

    65. The Order
    Guter Thriller gegen rechtsradikale Terroristen (mal etwas anderes als die pöhsen Moslems der Woche). Jude Low und Nicholas Hoult haben auch funktioniert. Die Action war aber mehr 0815 und ich kann mich kein Jahr danach kaum mehr an den Film erinnern.

    66. 28 Years Later
    Hatte nach den ganzen Trailern und der Ankündigung, dass Danny Boyle selbst wieder Regie führt, mehr erwartet. Waren im Grunde zwei fast unabhängige Filme mit zwar guter Atmosphäre aber seltsamen Schnitt (immer wieder andere Szenen zwischengeschnitten). Schön war das letzte Drittel mit dem Tod der Mutter. Der Cliffhanger aber etwas gaga.

    67. Wilhelm Tell
    Eigentlich bin ich ein Fan von Kostümfilmen und das Thema Wilhelm Tell als schweizer Nationalheld ist auch ziemlich unverbraucht. Allerdings hielt man sich kaum an die Sage und manche Historienfehler (König von Österreich, Habsburger-Schloss mitten im Wald) waren ähnlich zum Fremdschämen wie die Küste der Steiermark in „Der letzte Tempelritter“. Dazu kommt etwas zu viel erzwungenes Mulikulti mit der Kreuzzugs-Familie.

    68. The Monkey
    Nette Horror-Comedy mit überraschend viel Gore. Die Handlung mit dem Affen und den kreativen Toden erinnerte aber etwas an „Final Destination“ und das Motiv des Schurken erschien etwas gaga (war auch schnell klar, dass es der Bruder ist, der den Affen hat).

    69. Tron: Ares
    Von der Kritik wurde der Film ja nicht wirklich geliebt und auch an den Kinokassen ging er ziemlich unter. Sooo mies war der dritte TRON-Aufguss dann doch wieder nicht. Optisch und musikalisch machte er schon einiges her. Auch fand ich Jared Leto als menschlich werdende KI ok. Nur Story gab es ziemlich wenig, TRON selbst taucht in seinem eigenen Film nicht auf und bestand der Streifen aus rund 50 % Action.

    70. Elio
    Pixar hat seine besten Zeiten leider schon lange hinter sich. Die Freundschaft zwischen Elio und dem Schurken-Sohn war zwar ganz süß, aber Elio selbst („Herrscher der Erde“, zu tode kitzeln) etwas zum Fremdschämen mit Nerv-Faktor.

    71. Emilia Perez
    Mehr eine Schuld-und-Sühne-Story denn wirklichem Trans-Drama. Die Songs waren ganz nett, auch wenn der „Penis or Vagina“-Song mehr zum Fremdschämen war. Der Übergang zwischen dem Gangsterboss zu „Mutter Theresa“ war auch nicht ganz glaubwürdig.

    72. Companion: Die perfekte Begleitung
    Hatte mehr einen SF-Thriller denn 0815-Horrorfilm erwartet. Die Twists, wer denn nun eine A.I. ist, haben auch nicht immer funktioniert. Nett war der Knilch aus The Boys der tlw. wieder den Hughie von dort gibt.

    73. The Amateur
    Um Rami Malek ist es seit seinem Oscar- und Bond-Auftritt auch recht ruhig geworden. Leider wurde sein Comeback-Film mehr ein 0815-Thriller, den man schnell wieder vergisst. Klassische Rache-Story halt, wie schon x-male gesehen ohne interessante Action, Spannungsmomente oder Twists

    74. Caught Stealing
    Ein Film von Darren Aronofsky, der sich mehr nach Guy Ritchie anfühlt. Matt Smith als Punk war cool und so richtig schön hassenswert. Zoe Kravitz Rolle dafür überraschend klein. Ansonsten ein klassischer Normalo-stolpert in größere Sache“-Gangster-Thriller ohne größere Höhen oder Tiefen.

    75. Black Phone 2
    Der 1er war ne nette Mischung aus Serienkiller- und Mystery-Thriller. Teil 2 ist jetzt eher ein konventioneller Horror-Film mit einem mordenden Geist. Ethan Hawke wirkt aber mit Maske wieder sehr bedrohlich und auch sonst war der Film recht unterhaltsam, wenn auch nichts, was wohl länger im Gedächtnis bleibt.

    76. The Electric State
    Der neue Film der Russo-Brüder war leider wie ihr vorheriger mehr ein 0815-Netflix-Streifen. Standard-Roboter-Krieg-Handlung mit tlw. seltsamen Designs und die Handlung rund um Millie Bobby Browns Bruder war moralisch höchst fragwürdig. Chris Pratt wirkte auch stellenweise etwas zum Fremdschämen.

    77. Troll 2
    Da ich im Sommer in Nowegen auf Urlaub war, hat mir das Setting natürlich gefallen. Auch war der Film, ähnlich Teil 1, für eine europäischen Film sehr aufwendig, was CGI und spektakuläre Landschaftsaufnahmen anbbelangt.. Klar war das Ganze tlw. ein B-Movie und vieles ziemlich gaga (der schnelle Fund vom Grab von König Olaf), aber immer noch sehr unterhaltsam.

    78. The Latest Showgirl
    Pamela Andersons Fast-Oscar-Rolle als sie selbst. Hatte eigentlich recht hohe Erwartungen an den Film, empfand diesen aber dann recht langatmig und wenig witzig bzw. emotional mitreißend. Kann mich ein halbes Jahr später so gut wie nicht mehr daran erinnern.

    79. From the World of John Wick: Ballerina
    Der Titel ist leider ne ziemliche Mogel-Packung, geht es darum, dass Ana de Amras ne „Ballerina“ ist, so gut wie gar nicht. Hallstatt als Verbrecher-Ort war leider als Österreicher zum Fremdschämen und zeitlich lässt sich der Film nirgendwo bei den Original-Filmen einordnen. Wenigstens ist die Non-Stop-Action wieder sehr gut gemacht und es gibt mit Hallstatt ne schöne Location.

    80. Schneewittchen
    Der Film wurde von Kritik und Fans ja massiv verrissen. Fand ihn jetzt nicht sooo mies. Klar war die CGI nicht wirklich gut und die zwei „Zwergen-Gruppen“ hätte es nicht gebraucht, aber wenigstens war der Film nicht so zum Fremdschämen wie „Arielle“ und Rachel Zegler als Schneewittchen ganz süß.

    81. Dracula: Die Auferstehung
    Nicht mal ein Jahr nach Robert Eggers Nosferatu wagt sich Luc Besson an Bram Stockers Roman. Diesmal mehr als romantischer Kostümfilm denn Horror. Wirkte stellenweise etwas seltsam. Positiv sind die opulenten Kostüme (allen voran die Rüstungen in den ersten 10 Minuten) und das Makeup. Ansonsten hätte es den Film eher weniger gebraucht.

    82. Steve
    Cillian Murphys erster Post-Oppenheimer-Film: Das Setting mit dem Lehrer und den schwer erziehbaren Jugendlichen hat mir als selbst Lehrer recht gut gefallen, auch wenn es ziemlich klischeehaft umgesetzt wurde. Die Machart war dafür recht strange und für meinen Geschmack zu viel Wackelkamera. Auch gefiel mir das offene Ende weniger.

    83. Die Legende von Ochi
    Optisch war der Film echt großes Kino. Auch gab es einige sehr süße Szenen und es gefällt, dass mehr auf 80er Animatronics denn CGI gesetzt wurde. Leider ist der Streifen auch etwas gaga (William Dafoe in Rüstung, die seltsamen Zähne) und stellenweise langatmig (viele „ruhige“ Szenen ohne Dialog) geworden.

    84. M3GAN 2.0
    Dass M3GAN auf einmal gut ist hab ich recht seltsam gefunden und hat IMO nicht wirklich zu der Psycho-Mörderin des 1ers gepasst. Ansonsten ein netter kleiner SF-Horror-Film. Hätte es nicht gebraucht, aber war zumindest halbwegs unterhaltsam. Nach dem Flop dürfte es das mit dem Franchise wieder gewesen sein.

    85. Train Dreams
    Optisch und erzählerisch eher distanziert und trotz der langen Zeitspanne in kurzer Zeit etwas langatmig. Die Offstimme war recht witzig und sorgte für Unterhaltung bei der eher wortkargen Hauptfigur. Joel Edgerton hat diese aber gut verkörpert. Felicity Jones‘ Rolle war überraschend klein. Insgesamt ein netter kleiner Film, aber nicht wirklich das Meisterwerk, als das es manche Kritiker hinstellen.

    86. Like a Complete Unkown
    Timothee Chalament hat einen tollen Bob Dylen abgegeben. Ansonsten aber mal wieder eines der vielen Musik-Biopics die kein Mensch braucht und kaum eine Story zu erzählen haben. Wundert mich, warum der Streifen von den Kritikern und der Oscar-Jury so gut aufgenommen wurde.

    87. Criminal Squad 2
    Teil 1 war schon ein eher unspektakulärerer 0815-Thriller. Von dem her wunderte es mich, dass es überhaupt einen 2er gab. Dieser war tlw. der 1er noch einmal und von anderen Filmen wie „Fast Five“ geklaut, nicht jede Entwicklung glaubwürdig und recht schnell vermutlich wieder vergessen. Dank des Flops dürfte sich Gerhard Butler wohl jetzt eine neue „Beschäftigungs-Reihe“ suchen müssen.

    88. The Toxic Avenger
    Das Remake des 80er-Trahsfilms ist eigentlich ganz witzig, auch wenn nicht alle Schmähs gezündet haben. Gut waren auch das Makeup und die Splatter-Effekte. Der Schnitt war dafür stellenweise sehr seltsam und die Handlung nicht immer nachvollziehbar. Zumindest ganz unterhaltsam.

    89. Sisu: Road to Revenge
    Wie Teil 1 ultraharte handgemachte Action, welche sehr gut ausschaut. Story und Dialoge gibt es diesmal sogar minimal mehr, aber immer noch mehr Non-Stop-Action-Gewitter. Die Szene mit dem sich überschlagenden Panzer war schon zu übertrieben und eher zum Fremdschämen. Alles in allem ok.

    91. Ice Road: Vengeance
    Hatte gar nicht auf dem Schirm, dass eine Fortsetzung zu dem Liam-Neeson-Action-Film kommt. Teil 1 war schon so lala und das trifft auch auf die Fortsetzung zu. Nette Landschaftsaufnahmen, aber die Action ist ziemlich unspektakulär, Story und Spannung sind so gut wie nicht vorhanden. Auch gab es diesmal storybedingt leider nicht die Brüder-Dynamik vom 1er.

    92. Play Dirty
    Der neueste Parker-Streich, diesmal mit Mark Wahlberg in der Rolle des Meisterdiebes. Optisch gibt es einige nette Action-Szenen allerdings lässt der Film den für ein Heist-Movie üblichen Charme großteils vermissen und sind die Figuren nicht wirklich sympathisch. Dazu kommt eine recht seltsame Synchronstimme von Wahlberg.

    93. A Different Man
    Interessante Idee mit dem Mann, der mit der Aufhebung seiner Behinderung nicht klarkommt. Dazu gefällt, dass man mit Adam Pearson einen tatsächlich an der Krankheit leidenden Mann verpflichtet hat. Sebastian Stan hat ebenfalls gut gespielt, auch wenn der Mord im letzten Drittel nicht hätte sein müssen. Generell war das Writing stellenweise sehr konfus, weshalb mir der Film öfter als „gut gewollt, aber schlecht gekonnt“ erschien.

    94. Black Bag: Doppeltes Spiel
    Die bereits dritte Zusammenarbeit von Steven Soderbergh mit David Koepp ist ein altmodischer Agenten-Film ohne viel Action geworden. Leider waren weder die Ehe-Story noch die Krimi-Handlung sonderlich spannend oder überraschungsreich. Große Chemie hat es zwischen Cate Blanchett und Michael Fassbender (ist echt alt geworden) auch nicht gegeben. Von dem her eher gepflegte Langweile.

    95. Der Phönizische Meisterstreich
    Konventioneller und mehr Mainstream als die letzten Wes Anderson Filme. Leider aber gehen ziemlich viele Gags in die Hose und sind mehr zum Fremdschämen, auch wenn Del Toro den Gangsterboss sehr gut gespielt hat. Wirkte stellenweise wie eine 60er Jahre Komödie.

    96. After the Hunt
    Julia Roberts hat sehr gut gespielt und aus dem #Metoo-Thema hätte man echt etwas machen können. Leider war die Auflösung letztlich sehr unbefriedigend und der Film über weite Strecken nicht wirklich spannend. Überlänge hätte es auch nicht gebraucht. Vermutlich schnell wieder vergessen.

    97. Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (2025)
    Nun bekommt auch dieser 90er Slasher ein Requel, das es eigentlich nicht gebraucht hätte. Von der Story her Teil 1 noch einmal mit Cameos der alten Stars. Wer denn nun der Mörder ist, war allerdings ein ziemliches WTF, wenn auch mir nicht wirklich gefallend, passt es nicht wirklich zu dem Charakter. Am Ende wird ein 4er geteast, zu dem es dank des Flops wohl nicht mehr kommen wird.

    98. A House of Dynamite
    Kathryn Bigelows neuester Polit-Thriller hat ne interessante Ausgangslage (eine Atombombe auf dem Weg auf Chicago) und beginnt auch ungemein spannend. Allerdings nerven die ständigen Wiederholungen mit den drei Perspektiven mit der Zeit etwas. Das Ende ist dafür absolut unbefriedigend und klärt Null auf, so dass der Zuseher völlig unbefriedigt aus dem Film entlassen wird.

    99. Liebe findet uns
    Schöne Bilder von Barcelona und Spanien generell. Von der Story her im Grunde „My Oxford Year“ noch einmal (US-Twen verliebt sich während Aufenthalts in Europa, verlängert diesen, Love Interest hat Krebs und möchte die Beziehung deshalb beenden, man findet aber wieder zusammen). Dazu kommt, dass der Film recht langatmig ist und oft mehr wie ein Urlaubsvideo wirkt.

    100. Peter Pans Neverland Nightmare
    Das Poohniverse-Universum scheint sich nach dem grottenschlechten ersten „Blood and Honey“ vielleicht doch noch zu machen und wird von Film zu Film besser. War ne nette Idee mit Peter Pan als Kinder mordender Serien-Killer. In Sachen Gore war der Film nicht gerade zimperlich und wäre weniger mehr gewesen (dazu ist der Streifen sehr wohl noch als B Movie zu erkennen), aber trotzdem ein netter Slasher-Thriller.

    101. The Gorge
    Die erste Hälfte ist mehr eine Lovestory, aber von der faden Seite. Die zweite in der Monster-Grube war dann etwas spannender, aber strotzte (wie der gesamte Streifen) nicht gerade von Logik, ehe das Ende ziemlich zum Hirngreifen ist.

    102. The Surfer
    Nicolas Cages neuester Streich lässt ihn als namenloser Surfer mit einer Gruppe Raudi-Jugendlicher zusammenkrachen, wobei er nicht nur Hab und Gut, sondern auch fast seinen Verstand verliert. War von der Story eigentlich recht spannend, aber auch ziemlich surreal inszeniert und das Ende mit dem Alles-nur-ein-Test und dem Penner ist eher gaga.

    103. Babygirl
    Eine sehr freizügige Nicole Kidman, ein recht langweiliger Film. Vor allem ist das Thema der älteren Frau mit jungem Lover dank letztem Jahr gleich drei Filmen (mit „A Family Affair“ sogar schon einmal mit Kidman selbst) mittlerweile echt ausgereizt.

    104. Highest 2 Lowest
    Spike Lee nimmt sich mit seinem Lieblingsschauspieler Danzel Washington Kurosawas 60er-Klassiker an. Die erste Hälfte rund um die Entführung und das Lösegeldzahlen für den versehentlich entführten Chauffeurs-Sohn, war recht gelungen. Die zweite aber leider ein ziemlicher Griff ins Klo. Während Kurosawa hier eine tolle Gesellschafts-Parabel ablieferte, ist das Remake einfach ein Hip-Hop-Drama rund um einen (gescheiterten) Hip-Hop-Sänger, weshalb der Titel nur durch den Schlusssong wirklich Sinn ergibt.

    105. Flight Risk
    Auch in Mel Gibsons neuer Regie-Arbeit gab es Unmengen Logik-Buggs (warum fesselt man Mark Wahlberg nie gescheit). Zwar ganz spannend, aber nur mit Hirnausschalten zu ertragen. Nachdem Mel Gibson sich dank „Braveheart“ und Co einen Ruf als klasse Regisseur erarbeitet hat, wundert es, dass er sich nun für so ein B-Movie hergibt.

    106. Conjung: Das letzte Kapitel
    Die Luft ist aus der Conjunring-Reihe schon lange draußen. Allerdings hat mir der Trailer zum angeblichen Finale doch recht gut gefallen. Letztlich ist es ein 0815-Franchise-Film mit den klassischen Zutaten (Geräusche, Jump Scares, Exorzismen) und einem überraschend süßen Happy End geworden. Hoffentlich ist jetzt wirklich Schluss.

    107. Flow
    Der Film, der heuer „The Wild Robot“ sowohl den Animationsfilm-Oscar als auch den -Globe weggeschnappt hat. Optisch war der Film sogar echt gelungen. Allerdings gab es dank den nicht redenden Tieren auch kaum eine Story und war der Film auch eher fad.

    108. Wolf Man
    Horrorfilm von der Stange. Gibt es ja jedes Jahr seit Blumhouse zu Hauf. Hätte ein netter kleiner Werwolf-Film werden können, aber nahm sich dafür zu ernst, war aber für einen ernsten Film wieder zu trashig.

    109. The Cleaner
    „Stirb langsam“ auf Wunsch bestellt, aber leider nicht geworden. Mal etwas anderes waren die linken Aktivisten als Terroristen. Daisy Ridleys Charakter als Super-Agentin, die Fenster putzt, war leider nicht wirklich glaubwürdig. Clive Owens Auftritt als Schurke war leider nur ein Cameo. Schade, seine Figur war interessanter als der eigentliche 0815 Bösewicht.

    110. Chainsaw Man: Reze Arc
    Kenne von der Serie nur die ersten 4 Folgen, konnte dem Film aber trotzdem sehr leicht folgen. Wirklich das Gelbe vom Ei war er aber nicht. Die erste Hälfte wirkte mit Denjis Notgeilheit ziemlich infantil und die zweite war fast ausschließlich Action. Schön war das Ende mit dem finalen Gespräch zwischen Denji und Reze und Reze anschließender Ermordung. War ziemlich emotional.

    111. A Working Man
    „The Beekeeper“ war ja letztes Jahr eine ganz witzige 80er-Actionfilme-Hommage, aber der Nachschlag war jetzt eher fade und kaum erinnerungswürdig. Darauf, dass Statham ein „Working Man“ ist, wurde auch kaum eingegangen. Einfach ein B-Movie zum gleich wieder vergessen.

    112. Sonic the Hedgehog 3
    Mit der Sonic-Reihe werde ich wohl auch nie warm. Ist mir einfach zu trashig, zu sehr auf Teenys zugeschnitten und ich mag Jim Carry nicht. War mal wieder mehr zum Fremdschämen denn unterhaltsam. Dank des Erfolgs des Film, wird es aber wohl noch weitere Teile geben.

    113. Five Nights at Freddy’s 2
    Positiv ist, dass der Film wirklich ne Fortführung des 1ers darstelle, anstelle, wie so oft bei Horror-Fortsetzungen, eines Remakes dieses zu sein. Leider ist er trotzdem nicht wirklich besser als Teil 1 und manche Figuren verhalten sich ziemlich seltsam. Dazu kommt, dass Teil 1 zumindest halbwegs abgeschlossen war, Teil 2 endet dank dem Mörder-Bruder, Charlotte und dem Bruch zwischen Mike und (der jetzt besessenen) Vanessa auch noch ziemlich offen und unbefriedigend. Sprich ein 3er wird uns dank des Erfolgs wohl nicht erspart bleiben.

    114. Havoc
    Ziemlich fader Verschwörungs- und -Drogenthriller. Der Film bestand eigentlich aus 90 % Action und die war nicht wirklich gut insziniert (kein Vergleich mit John Wick). Die Splatter-Einlagen empfand ich auch als eher reißerisch denn passend.

    115. Warfare
    Ein Kriegsfilm wie eine Doku. Sprich keine wirkliche Story oder Charakter-Entwicklung sondern nur der Einsatz. Ist ne nette Idee und hätte auch funktionieren können, aber wurde dadurch mehr zu einer inhaltslosen Baller-Nummer, wo mir die Chars völlig egal waren. Sprich ziemlich fad.

    116. Wallace & Gromit: Vergeltung mit Flügeln
    Kenne ehrlich gesagt die Animations-Reihe gar nicht. Ist vom Stop-Motion ja ähnlich „Chicken Run“ wirklich gelungen. Aber Slapstick ist einfach nicht mein Humor und empfand den Film darum eher anstrengend denn witzig.

    116. Demon Slayer: Infinty Castle
    Habe vor ein paar Jahren Staffel 1 und den Film „Muggen Train“ gesehen. Leider baute der neue Film auf ziemlich viel Vorwissen auf, weshalb ich tlw. schwer folgen konnte. War aber kein wirkliches Problem, besteht dieser zu 90 Prozent aus fader Action. Werde den Hype darum leider nie verstehen.

    117. G20
    Filme, wo ein US-Präsident als Ein-Mann-Armee gegen pöhse Terroristen zu Felde zieht war schon bei „Air Force One“ oder „London has fallen“ mehr zum Fremdschämen und funktioniert mit Viola Davis als schwarze Präsidentin genauso wenig. Dazu ist die Grundhandlung mit den Entführungen für Deep Fake einfach nur schwachsinnig.

    118. Ein Minecraft Film
    Sowohl Jack Black als auch Jason Momoa waren einfach nur zum Fremdschämen. Generell ist der Film weder spannend noch witzig sondern einfach nur quietschbunte Kinder-Unterhaltung im Stil von „Spy Kids“ und Co. Dürfte einfach nicht die Zielgruppe dafür sein.

    119. Here
    Die Idee mit dem immer gleichen Raum über die verschiedenen Zeitebenen war eigentlich sogar ganz interessant, aber leider stolpert dadurch der Film über seine eigene Prämisse, erzählt er so gut wie kaum eine Story und ist einfach nur anstrengend und fad. Schade, aus der Reunion von Robert Zemeckis und Tom Hanks hätte man echt etwas machen können.

    120. In the Lost Lands
    Die Kombination von Paul W. S. Anderson als Regisseur und Milla Jovovich als Hauptdarstellerin ist seit der Resident-Evil-Reihe ein Garant für schwache B-Movie-Action und ist auch bei einer GRR-Martin-Vorlage Programm. Hätte man Dave Baustia am Ende nicht wiederbelegt, hätte es zumindest einen GoT-artigen Twist gegeben, aber so völlig zu recht ein totaler Flop.

    121. The Bayou
    Hätte ein netter trashiger Krokodil-Horrorfilm werden können. Leider ist er aber eher fade mit so gut wie keinem Witz und zu verkorksten Charakteren geworden. Die Teeny-Stars waren jetzt auch keine Schauspiel-Könner und die CGI ziemlich schwach.

    122. Bambi: The Reckoning
    Der 2te Poohniverse-Film dieses Jahr, ehe es nächstes Jahr mit „Pinoccio“ und den Poohni-Vengers weitergeht. Das mordende Reh schaute überraschend gut aus (auch wenn der Film großteils im Dunkeln spielt). Auch hielt man sich in Sachen Gore diesmal eher zurück. Trotzdem hätte etwas mehr Charaktertiefe, Story und Licht ???? dem Film gutgetan.

    123. Bugonia
    Das koreanische Original war schon ziemlich gaga und sehr skurill. Das Remake von Giorgos Lanthimos war nun wenigstens etwas weniger Tortue-Porn und Emma Stone trotz Glatze gewohnt heiß, aber trotzdem auch sehr seltsam und das Ende mit dem Auslöschen der Menschheit trashig.

    124. Dog Man
    Noch ein Film, bei dem ich wohl nicht die Zielgruppe war. Ich kenne Captain-Underpants nicht, aber auch das Spin-Off war einfach ein Kinder-Animationsfilm, mit Gags, die für Erwachsene großteils zum Fremdschämen sind. Auch die Grundprämisse mit dem Hundecop ist so richtig schwachsinnig.

    125. Die Schlümpfe: Der große Kinofilm
    Der vierte Kinoausflug der Schlümpfe ist der erste von Paramount anstelle von Sony produziert und mit Chris Miller vom Shrek-Macher als Regisseur. Sprich man konnte auf eine Qualitätssteigerung hoffen, leider vergebens. Weiterhin mehr zum Fremdschämen, Paris wurde als Location kaum genutzt (mehr ein Animationsfilm) und Papa Schlumpfs Bruder, das Mulitversum, Schlümpfe als eine Art Superhelden sowie die Frauen-Gang haben IMO nicht wirklich gepasst.

    126. Freaky Tales
    Vier lose zusammenhängende Geschichten als Möchtegern-Tarantino-Film. Leider fehlt dafür klar die Coolness von „Pulp Fiction“ und gerade die ersten beiden Geschichten waren sehr fad, ehe Geschichte 3 und 4 ganz passabel aber auch nichts Besonderes waren.

    127. Hedda
    Ziemlich langatmige Verfilmung eines Bühnenstücks, nur bei einer Party spielend. Schauspielerisch ganz gut mit einigen schönen Bildern, aber großteils ohne eine richtige Story und todlangweilig. Sprich ein Arthouse Film eher zum Abgewöhnen.

    128. Together: Unzertrennlich
    Der Beginn mit der Höhle hatte noch ziemliches Grusel/Abenteuer-Feeling, doch später wurde der Film immer mehr gaga. Wer braucht schon bei verschmolzenen Händen einen Notarzt, wenn es eine Haushaltssäge auch tut? Das Ende, wo sich die beiden ihrem Schicksal fügen und miteinander verschmelzend Sex haben, hat mir auch nicht wirklich gefallen.

    129. War oft the Worlds (2025)
    Ein Corona-Film, der erst heuer erschienen ist. Billig gemacht, lächerliche Effekte und Ice T ist und bleibt ein Anti-Schauspieler. Auch wenn der Film nicht von Amazon produziert wurde, ist es lächerlich, wenn bei einem Amazon Film am Ende das Unternehmen den Tag rettet. Sprich ganz witzig, aber man lacht mehr über den Film als mit ihm.

    130. Nightbitch
    Wieder ein Hunde-Film. Mir ist schon klar, dass das eine Parabel auf Mutterschaft und die einhergehenden Veränderungen des weiblichen Körpers sein soll. Trotzdem war die Verwandlung von Amy Adams zum Hund nicht nur grauslich, sondern einfach nur blödsinnig und für meinen Geschmack viel zu skurril.

    131. Queer
    Noch ein skurriler Film. Daniel Craig hat ja nicht schlecht gespielt, aber die ganzen Drogen-Trips wirkten als wären die Macher selbst auf Droge gewesen. Sprich viel zu surreal für meinen Geschmack und noch dazu todlangweilig.

    132. Star Trek: Sektion 31
    Hatte keine hohen Erwartungen an den neuesten Star-Trek-Film, aber dass er so mies wird, hatte ich nicht erwartet. Der Film hatte nicht nur nichts mit Star Trek zu tun, sondern war auch noch ein extrem trashiges B-Movie, schlecht gemacht (die ganzen Erklärbär-Szenen) und noch dazu dank der nervigen Charaktere und der schnellen Machart sehr anstrengend zum Schauen.

    133. Fairest oft Them All
    Alice, Schneewittchen, Dornröschen, Arielle und Co in einem Panem-artigen Kampf auf Leben und Tod. Klingt nach trashigem Splatter-Spaß, aber ist leider überraschend blutleer, lieblos und fad produziert worden. Von dem her nicht mal so schlecht, dass er wieder gut ist. Bin gespannt, wie lange man noch die alten Disney-Klassiker (jetzt wo die Rechte Allgemeingut sind) für miese Horror-Filme ausschlachtet.

    134. Hundreds of Beavers
    Den Film habe ich nicht einmal bis zum Ende durchgehalten: Billiger Trash (die Kostüme wirken wie bei „Winnie Puh: Blood and Honey“) trifft Stummfilm Slapstick, trifft Arthouse Kino. Sprich wirkte nicht nur billig, sondern war auch noch nicht mein Humor und für meinen Geschmack viel zu skurril. Alles in allem seeehr anstrengend und trotz der guten Kritiken für mich einer der schlechtesten Filme des Jahrzehnts.


    Zu Erinnerung wie immer das Vorjahr:
    1. Dune: Teil 2
    2. Der wilde Roboter
    3. Gladiator II
    4. Deadpool & Wolverine
    5. The Holdovers
    6. Mufasa: Der König der Löwen
    7. Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim
    8. Poor Things
    9. Wicked: Teil 1
    10. Die junge Frau und das Meer
    11. Konklave
    12. Beetlejuice Beetlejuice
    13. The Fall Guy
    14. Die Schneegemeinschaft
    15. Nosferatu: Der Untote
    16. The Iron Claw
    17. Hit Man: A Killer Romance
    18. Horizon: An American Saga – Teil 1
    19. Planet der Affen: New Kingdom
    20. Civil War
    21. Transformers One
    22. Challengers ­– Rivalen
    23. Speak no Evil
    24. American Fiction
    25. Abigail
    26. Alien: Romulus
    27. Ricky Stanicky
    28. Venom 3: The Last Dance
    29. Beverly Hills Cop: Axel F
    30. Carry-on
    31. Ghostbusters: Frozen Empire
    32. Als du mich sahst
    33. Die drei Musketiere: Milady
    34. The Apprentice: Die Trump-Story
    35. Late Night with the Devil
    36. The Monkey Man
    37. Furiosa: A Mad Max Saga
    38. IF: Imaginäre Freunde
    39. Saltburn
    40. Next Goal Wins
    41. Vaiana 2
    42. Kleine schmutzige Briefe
    43. Wolfs
    44. Alles steht Kopf 2
    45. Bad Boys: Ride or Die
    46. Der Junge und der Reiher
    47. Apartment 7A
    48. Alter weißer Mann
    49. Twisters
    50. May December
    51. Der Spion von nebenan 2
    52. Godzilla x Kong: Das neue Imperium
    53. Wo die Lüge hinfällt
    54. Land of Bad
    55. Atlas
    56. Damsel
    57. Kung Fu Panda 4
    58. To the Moon
    59. Ferrari
    60. Mean Girls: The Girls Club
    61. Raus aus dem Teich
    62. The Beekeeper
    63. Argylle
    64. The Land of Saints and Sinners
    65. Smile 2
    66. A Family Affair
    67. The Ministry of Ungentlemanly Warfare
    68. Road House
    69. MaXXXine
    70. Hagen: Im Tal der Nibelungen
    71. Priscilla
    72. Das erste Omen
    73. Trap
    74. Nur noch ein einziges Mal
    75. Bob Marley: One Love
    76. Red One: Alarmstufe Weihnachten
    77. The Substance
    78. Kraven the Hunter
    79. A Quiet Place: Tag Eins
    80. Das Erwachen der Jägerin
    81. Garfield: Eine extra Portion Abenteuer
    82. Back to Black
    83. Madame Web
    84. Dream Scenario
    85. Im Wasser der Seine
    86. Spaceman: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt
    87. Longlegs
    88. Joker: Folie a Deux
    89. Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin
    90. Trunk: Locked in
    91. The Crow
    92. Night Swim
    93. Chantal im Märchenland
    94. Love Lies Bleeding
    95. All of us Strangers
    96. Ich, einfach unverbesserlich 4
    97. Borderlands
    98. Uglies: Verlier nicht dein Gesicht
    99. Megalopolis
    100. Winnie the Pooh: Blood and Honey 2
    101. The Zone of Interest
    102. Der Schacht 2
    103. Kinds of Kindness
    104. Terrifier 3
    105. Unfrosted



    Und noch kurz wieder zu den einzelnen Kategorien (Bester Film hatten wir ja schon):

    Beste Regie
    1. James Cameron (Avatar: Feuer und Asche)

    2. Dan Trachtenberg (Predator: Badlands)
    3. Joseph Kosinski (F1: Der Film)

    Bestes Drehbuch
    1. Für immer hier
    2. Wake up Dead Man: A Knives Out Mystery
    3. Eden

    Bester Hauptdarsteller
    1.Leondo DiCaprio (One Battle after Another)

    2. Adrien Brody (The Brutalist)
    2. Dwayne Johnson (The Smashing Machine)

    Beste Hauptdarstellerin
    1. Fernanda Torres (Für immer hier)

    2. Mickey Madison (Anora)
    3. Cynthia Erivo (Wicked: Teil 2)

    Bester Nebendarsteller
    1. Kieran Culkin (A Real Pain)

    2. Sean Penn (One Battle after Another)
    3. Josh Brolin (Wake up Dead Man: A Knives Out Mystery)

    Beste Nebendarstellerin
    1. Ana de Armas (Eden)
    2. Zoe Saldana (Emilia Perez)
    3. Ariana Grande (Wicked: Teil 2)

    Beste visuelle Effekte
    1. Avatar: Feuer und Asche
    2. Drachenzähmen leicht gemacht
    3. Mission: Impossible – The Final Reckoning

    Beste Musik
    1. Blood & Sinners

    2. Predator: Badlands
    3. Ne Zha 2

    Beste Kamera
    1. Avatar: Feuer und Asche
    2. Mission Impossible – The Final Reckoning
    3. One Battle after Another

    Bester Schnitt
    1. F1: Der Film

    2. Mission Impossible: The Final Reckoning
    3. Avatar: Feuer und Asche

    Beste Kostüme
    1. Dracula: Die Auferstehung

    2. Frankenstein
    3. Wicked: Teil 2

    Beste Ausstattung
    1. Avatar: Feuer und Asche

    2. Frankenstein
    3. Wicked: Teil 2

    Bester Sound
    1. F1: Der Film
    2. Predator: Badlands
    3. Mission Impossible: The Final Reckoning

    Bestes Makeup
    1. Predator: Badlands

    2. Captain America: Brave New World
    3. The Toxic Avenger



    Zuletzt geändert von HanSolo; 28.12.2025, 17:37.

    #2
    Danke für die Eröffnung des traditionellen Film-Threads, HanSolo! :-)

    Ich habe im Lauf des Jahres natürlich auch wieder eine Liste mit aktuell gesehenen Filmen geführt. In diesem Jahr waren es 18. Der eine oder andere Film wäre noch auf einer Watchlist, aber ich glaube, dass ich derzeit keine Lust auf den jeweiligen Stream verspüre, sagt schon aus, dass ich mir nicht so viel erwarte. Für Kino bleibt weiter keine Zeit, sodass ich einige interessante Filme wie die dritten Teile von "Avatar" und "Die Unfassbaren" oder "Tron: Ares" erst im Jahr 2026 sehen werde.

    Nun aber zu jenen Filmen, die ich 2025 tatsächlich gesehen habe. Es war ein wenig das Comeback der Parodie - im Falle von "Die nackte Kanone" und "Das Kanu des Manitu" kombiniert mit dem schon länger anhaltenden Trend später Fortsetzungen. Eine Realverfilmung eines Animationsfilms darf auch nicht fehlen sowie Reboots und weitere Fortsetzungen. Originelles war wenig dabei, dafür geht der Sieg an einen originellen Film.
    _ _
    - Sehr gut -
    _
    1.) Hundreds of Beavers
    Der Film stammt zwar aus dem Jahr 2022, hatte aber erst im Februar 2025 sein Kinodebüt im deutschsprachigen Raum. Der Film selbst ist eine surreale aber tiefe Verbeugung vor den Schwarz-Weiß-Slapstick-Klassikern des frühen 20. Jahrhunderts und obwohl mit minimalem Budget umgesetzt, hat er mich ganz hervorragend unterhalten. Es verging sicher keine Minute, in der ich nicht mindestens einmal gelacht habe. Die Gag-Dichte ist also enorm hoch und meinen Respekt vor den Produzenten, die dies so gut wie ausschließlich über das Visuelle erreicht habe, denn immerhin handelt es sich bei „Hundreds of Beavers“ um einen Beinahe-Stummfilm. Die Laufzeit von 108 Minuten ist wirklich vollgestopft mit kreativen Ideen.

    2.) Drachenzähmen leicht gemacht
    Ich bin großer Fan der Animationsfilme und da diese Realverfilmung dem ersten Teil wirklich durchgehend fast exakt folgt, funktioniert sie ebenfalls sehr gut, obwohl sie natürlich keinen Originalitätspreis gewinnen wird. Dialoge, Kameraperspektiven, Musikuntermalung, Schnitt, Design … das ist alles beinahe identisch zum Animationsfilm und kann auch die Spannung und Emotionalität der Geschichte genauso gut vermitteln. Die Darsteller bringen die Charaktere auch gut rüber, auch wenn allgemein der Cast der Vorlage entsprechend etwas „nordischer“ hätte sein dürfe. (Die Internationalität der Drachenjäger hat man aber immerhin im Film thematisiert und es wäre eigentlich ganz interessant, dieses Thema weiterzuverfolgen und generell wenn Fortsetzungen von den Animationsfilmen abweichende Geschichten erzählen würden.) Weil mit der Handlung kein Risiko eingegangen wird und im Vergleich zum Animationsfilm eine mMn. wichtige Szene für den Schluss fehlt („Innen seid ihr nicht so feuerfest“), die jedoch gedreht wurde, werte ich die Realverfilmung doch etwas schwächer als das Original.

    3.) Jurassic World – Die Wiedergeburt
    Nachdem die letzten beiden JW-Filme auch andere Genres bedienten (was mir aber auch gut gefiel), kehrt man mit „Die Wiedergeburt“ zum klassischen Abenteuer-Genre zurück – und dies in geballter Ladung. Vor allem die Action auf hoher See gefiel mir und war mal etwas Neues für die Filmreihe. Gelegentlich kommt auch der „Sense of Wonder“ zur Geltung. Der Cast erledigt seine Aufgabe souverän, die Charaktere sind ganz okay, einige bekommen auch ihre ruhigen Szenen für mehr charakterliche Tiefe, was vor allem am Ende dann sehr hilfreich ist, was die Spannung angeht. Dort kann man durchaus gut mitzittern. Die Einbindung der Familie samt kleinem Kind wirkt etwas erzwungen, aber „Kinder in Gefahr“ sind zu einem gewissen Grad Teil der Filmreihe. Nach der letzten Trilogie, deren Filme inhaltlich stärker miteinander verbunden waren, hat mir dieses für sich stehende Inselabenteuer insgesamt sehr gut gefallen.

    4.) Die nackte Kanone
    Nach über 30 Jahren ist Frank Drebin – diesmal der „Junior“ – wieder im Einsatz der Spezialeinheit. Die Gag-Dichte ist nicht ganz so hoch wie bei den originalen drei Filmen, aber trotzdem sehr gut und mit einigen echten Schenkelklopfern garniert. Und vor allem – anders als Spoof-Movies bis Mitte der 2000er, als das Genre seinem zwischenzeitlichen Ende zuging – sind die Gags originell im Sinne, dass Zuseher nicht auf Vorkenntnisse anderer Filme angewiesen sind (einzige Ausnahme ist die M:I-Szene). „Die nackte Kanone“ ist einfach witzig, eine allgemeine Parodie auf das Krimi-Genre. Liam Neeson ist eine Idealbesetzung, kann wie Leslie Nielsen den größten Blödsinn spielen und dabei ein völlig ernstes Gesicht machen. Auch Pamela Anderson ist sich für keinen Spaß zu schade (wenn man bedenkt, dass sie in ihrer aktuellen Karrierephase ernstere Stoffe bevorzugt). Alles in allem eine gelungener Neustart der Reihe, der hoffentlich fortgesetzt wird.

    5.) Wake up dead Man – A Knives Out Mystery
    Rian Johnson hat die zweite „Knives Out“-Fortsetzung wieder effektiv inszeniert und visuell raffiniert vor allem mit Lichteffekten gearbeitet, um diesem Krimi im Kirchenambiente die passende Stimmung zu verleihen. Die Geschichte selbst wirkt aber etwas konventioneller im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Das liegt auch daran, dass man sich an dem klassischen Krimirätsels des Mords im verschlossenen Raum orientiert hat, was der Film ja auch deutlich hervorhebt. Aber es gibt zum Glück noch zusätzliche Aspekte, die das Interesse an der Story durchgehend hoch halten, trotz ein paar etwas zu lang gezogenen Szenen. Daniel Craig verkörpert Benoit Blanc erneut hervorragend mit dessen speziellen Manierismen. Der Rest des Cast macht seine Aufgabe ebenfalls hervorragend, speziell Josh O’Connor und Josh Brolin, die ein Duell zweier unterschiedlicher Auslegungen der Kirche ausfechten, wobei Gesellschaftskritik speziell am Populismus nicht zu kurz kommt. „Knives Out“ bleibt für mich der beste Teil der Reihe, knapp dahinter „Glass Onion“ und ebenfalls wiederum nur knapp dahinter folgt „Wake up dead Man“.

    6.) The Accountant²
    Schon Teil 1 gefiel mir sehr gut; auch weil Ben Affleck als autistischer Buchhalter, der bevorzugt für Verbrecherorganisationen arbeitet, die Rolle hervorragend verkörperte und die Action wohldosiert und dann aber immer sehr effizient eingesetzt wurde. Letzteres gilt auch für Teil 2, aber diesmal steht weniger der Accountant selbst im Mittelpunkt, sondern viel mehr das Zusammenspiel mit dessen Bruder, dargestellt von Jon Bernthal. Dieses Duo funktioniert ganz hervorragend und sorgt für jede Menge spaßige Szenen und Dialogen. Aber auch die Story gefiel mir, die mit einem Twist aufwartet, den ich nicht kommen sah. Das einzige, das mir nicht so gefallen hat, war das geheime Hacker-Kollektiv im Heim. Natürlich hat der Accountant reichlich Geld, aber eine große, nahezu allmächtige Hacker-Gruppe zu seiner Verfügung zu haben, passt nicht so recht zu seinem riskanten Geschäftsmodell. Die Hacker-Kompetenz hätte ich wesentlich kleiner gehalten. Aber ansonsten ein sehr gelungener Action-Thriller.

    7.) Das Kanu des Manitu
    Nach fast einem Vierteljahrhundert kam die Fortsetzung einer weiteren Parodie ins Kino. Und im Grunde lässt sich das gleiche sagen, wie zu „Die nackte Kanone“: Die Gagdichte ist nicht mehr ganz so hoch, aber trotzdem bereitet der Film sehr viel Freude mit vielen gelungenen Gags – ein paar gehen aber auch ins Leere. Von der Produktion her ist der Film auf hohem Niveau mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen und Herbig und Tramitz haben auch mühelos in ihre Rollen zurückgefunden wie auch der Film im Allgemeinen sich stilistisch nahtlos an „Der Schuh des Manitu“ anreiht. Das Wiedersehen mit Sky du Mont als Santa Maria hat auch Spaß gemacht – wie er das Ende von Teil 1 überlebt hat, ist vielleicht sogar der beste Gag, auch weil ich vermutet hätte, dass sie einfach über seinen „Tod“ kommentarlos hinweggehen könnten.
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    - Gut -
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    8.) Karate Kid Legends
    Der Film verbindet die alten Karate Kid-Filme mit Ralph Macchio mit dem 2010er-Film mit Jackie Chan. Mit dem Background, der aus „Karate Kid 2“ stammt und im Prolog nacherzählt wird, funktioniert dieses Unterfangen nahtlos. Die Ausgangslage ist vertraut; ein Teenager kommt in eine neue Stadt, gerät mit dem Top-Karate-Nachwuchskämpfer aneinander und besiegt ihn im Rahmen eines Turniers. So läuft es auch diesmal ab, aber dank des sympathischen Ben Wang sieht man gerne zu; mit der Boxer-Story in der ersten Filmhälfte gibt es auch eine neue Idee für die Reihe und daher hat mir die erste Hälfte sogar besser gefallen, auch wenn das Trainerduo Macchio/Chang in der zweiten Hälfte auch sehr witzige Szenen hat. Und für „Cobra Kai“-Fans gibt es im Epilog noch eine Szene, die wie aus der Serie entnommen wirkt und Spaß macht. Der Film hat mir gefallen, aber es ist ziemlich viel drinnen bei nur 93 Minuten Laufzeit. Zehn Minuten mehr in der zweiten Filmhälfte hätten nicht geschadet.

    9.) The Fantastic 4 – First Steps
    Seit meiner Kindheit haben die Fantastic 4 unter den Comic-Helden einen besonderen Stellenwert für mich – wohl nur deshalb, weil in den Sammelalben damals gefühlt die Hälfte F4-Comics waren. Da der Cast in dieser Verfilmung wieder sehr gut funktioniert (anders als beim 2015er-Film), fand ich auch „First Steps“ sehr sympathisch. Das retrofuturistische Space-Ace-Design ist wirklich ein Hingucker und dass die Story unabhängig vom MCU funktioniert ein großer Pluspunkt für mich. Dadurch ist „First Steps“ aber auch etwas sehr Eigenes und mit einer gewissen Grundnaivität ausgestattet, die neben dem Design wohl auch der Entstehungszeit der Comics geschuldet ist. Im Finale wird’s mir aber schon zu naiv. Es wäre viel einfacher gegangen, Galactus über die Brücke zu schicken, hätten Sue und Reed ihre Fähigkeiten verbunden. Grundsätzlich ist Mr. Fantastic sehr wenig in die Action eingebunden. In diesem Film stehen hauptsächlich seine Intelligenz und sein Erfindergeist im Vordergrund. Im Gegenzug gab’s aber dafür in der Mitte aber einen schönen Weltraumausflug.

    10.) Heads of State
    John Cena als US-Präsident und Idris Elba als britischer Premierminister, die sich nicht leiden können, aber nach einem Angriff auf die Air Force One sich gemeinsam durch Osteuropa durchschlagen – und durchballern – müssen. Der Film braucht ein wenig Zeit, um in die Gänge zu kommen („Gut Ding will Pfeile haben“), aber spätestens nach dem Absturz der Air Force One macht der Film richtig Spaß. Elba und Cena harmonieren sehr gut, die Dialoge sind witzig und die Action schön übertrieben. Bei so einem Film wäre action-mäßig sogar noch mehr Übertreibung angebracht gewesen, aber auch so passt es schon gut; es ist nicht ganz falsch, sich zurückzuhalten und ein paar wenige Actionszenen zu überhöhen und dadurch hervorzuheben. Insgesamt ist „Heads of State“ aber sehr unterhaltsame Action-Comedy.

    11.) Mission: Impossible – The Final Reckoning
    Als Fortsetzung von „Dead Reckoning“ (ehm. „Teil 1“) war etwas ausführlichere Exposition erwartbar, aber die erste Stunde des überlangen Film übertreibt es damit. Einerseits wird einiges ständig wiederholt, andererseits scheint mir manches nicht klar genug ausgesprochen zu werden. Das wäre schnitttechnisch sicher besser gegangen. Die Verbindungen zu den früheren Filmen war teilweise sehr gut (Einbindung von Donloe ins Team), teilweise bisschen weit her geholt (Hasenpfote) und teilweise unnötig (Briggs‘ Herkunft). Die Action ist sichtbar aufwendig inszeniert und unterhaltsam, aber in der M:I-Reihe hat man doch schon mitreißendere Tauch- und Luft-Action gesehen. Aber spektakulär gefilmt ist die Action auch in „The Final Reckoning“ meistens und spannend war dann vor allem die nukleare Komponente – hier erinnerte der Film im besten Sinne an „Der Anschlag“ oder „Salt“. Grundsätzlich vermittelt „Final Reckoning“ mehr die Stimmung eines Tom Clancy-Thrillers, während die M:I-Komponente der Täuschung mit Masken, Verkleidungen und falschen Identitäten (abgesehen von der für mich als Grazer etwas enttäuschenden Karlau-Szene) keine Rolle spielt. Davon gab es in „Dead Reckoning“ mehr.

    12.) Captain America – Brave new World
    Der vierte Captain America-Film und der erste mit Anthony Mackie in der Titelrolle. Wie schon im 2. Film der Reihe wird hier das Polit-Thriller-Genre bedient und das gar nicht mal so schlecht. Wirklich neu ist das zwar nicht, erinnert teils sehr an „Manchurian Candidate“ oder „Der Anschlag“. Mit der durchs Marketing vorweggenommenen Enthüllung rund um Präsident Ross lässt man sich dann überraschend viel Zeit, aber mir gefiel, wie sie den einen losen Handlungsstrang des 2008er Hulk-Films nach so langer Zeit wieder aufgegriffen haben. Harrison Ford als Neubesetzung für Ross funktioniert überraschend gut und es hat mich gefreut, Carl Lumbly („Alias“) wiederzusehen. Alles in allem konnte mich der Film besser unterhalten als die meisten anderen Marvel-Filme, die sich an einem anderen Genre versuchen. Das Ausmaß der Anspielungen war okay und sie wurden im Film selbst absolut ausreichend erklärt; vom Multiversum bleibt man verschont. Lediglich den Gastauftritt von Bucky hätte es nicht gebraucht.
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    - Okay -

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    13.) F1 – Der Film
    Diesen Film kann ich schwer einordnen. Ja, Brad Pitt und der Großteil des Cast kommen gut rüber, der Film ist unterhaltsam und da im Rahmen der F1-Rennwochenenden gedreht wurde und sich das fiktive APX-Team einfügen muss, kommt das Ambiente an den Strecken schon authentisch rüber. Aber … noch authentischer sind halt die richtigen Rennen und ich bin schon erstaunt über die vielen Kritiken, die über Joseph Kosinskis Aufnahmen staunen. Die Cockpitaufnahmen in „Top Gun: Maverick“ aus einem Kampfjet waren ja noch ungewöhnlich, weil man sowas nicht ständig sieht. Aber wesentlich spektakulärer als eine normale TV-Übertragung von F1-Rennen war dieser Film in visueller Hinsicht nicht. Und auch die Dramaturgie wirkt oft arg gekünstelt und regeltechnisch unrealistisch. Dass das Happy End noch dazu durch eine Regel entsteht, die ich persönlich gar nicht mag (Reifenwechsel unter Roter Flagge), ist natürlich auch nicht hilfreich. Im direkten Vergleich ist „Rush“ – die Verfilmung einer historischen F1-Saison – wesentlich mitreißender und insgesamt der klar bessere Formel-1-Film.

    14.) Superman
    Und auch dieser Film ist für mich schwer einzuordnen. Grundsätzlich bin ich kein allzu großer Fan von James Gunns Filmen, aber ich denke, dass er doch meist Komik und Dramatik ausgewogener gemischt hat, als in „Superman“. Anders als das beendete „Snyderverse“ geht es hier wesentlich bunter zu, wie einem der fröhlicheren Comic-Hefte entsprungen und manchmal – Krypto und Mr. Terrific sei dank – ist der Film auch enorm witzig und unterhaltsam. Manchmal kratzt der Film aber an der Grenze zur Karikatur und dann wird es zwischendurch auch mal zynisch. Das macht es schwer, am Ende mitzuzittern, dafür war der Film zuvor schon etwas zu überladen, denn Gunns neues DCU ist eine Welt, in der zumindest Godzilla-mäßige Ereignisse an der Tagesordnung stehen und Alternativen zu Superman verfügbar sind. Auch die Auflösung von Supermans Image-Problem scheint am Ende einfach durch Whataboutism aufgelöst zu werden. Phasenweise ist der Film daher unterhaltsam, insgesamt aber dürftig. Schwer zu sagen, ob die relative Kürze des Films ein Segen ist, oder ob es nicht doch ganz gut gewesen wäre, den Inhalt ein bisschen zu vertiefen.
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    - Schwach -
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    15.) The Thursday Murder Club
    Mirren, Kingsley, Brosnan, Pryce, Ellis, Tennant und weitere bekannte Gesichter aus dem britischen Film und Fernsehen sowie Regie von Chris Columbus. Das Personal dieser Netflix-Produktion beeindruckt. Der Film leider weniger. Dieses heiter angehauchte aber auch mit Drama unterlegte Krimirätsel hat es von der Story her nicht so gut geschafft, mich zu fesseln. Die Darsteller haben viel rausgerissen, speziell Helen Mirren und das Duo Pierce Brosnan/Tom Ellis, aber die Geschichte rund um die Hobby-Detektive, die statt eines Cold Case den Mord an einem der Eigentümer ihrer Seniorenresidenz aufklären, nimmt nie so recht Fahrt auf. Die Story ist solide, aber nichts, das sich großartig von einem Nachmittags-Krimi im Fernsehen abheben würde; auch inszenatorisch nicht. Nur die tollen Darsteller heben den Film über Mittelmaß.

    16.) Star Trek – Sektion 31
    Von vielen Trekkies abgrundtief gehasst und verteufelt, fand ich den Streaming-Film aber ganz in Ordnung. Ich mag das Agentenfilm-Genre und der Ansatz von „Sektion 31“ gefällt mir sogar ganz gut, die Charaktere waren okay, das Produktionsdesign wirkte aufwändig (für eine Streaming-Produktion). Holprigkeiten im Drehbuch verhindern aber eine höhere Platzierung, was wiederum mit ziemlicher Sicherheit daraus resultiert, dass die Handlung des Films eigentlich jene einer ganzen Serienstaffel hätte sein sollen. So spielen die Spezialisierungen der Charaktere nach dem Beginn kaum noch eine Rolle und die finale Konfrontation wirkt unausgegoren. Man merkt, dass etwas fehlt, auch wenn man nicht genau sagen kann, wo genau, weil der Film wahrscheinlich nur ein Fünftel des Inhalts hatte, der für die Geschichte ursprünglich vorgesehen war. (Daher habe ich auch lange überlegt, ob ich den Film überhaupt in die Jahresrangliste aufnehmen soll, aber zusammen mit anderen Streaming-Filmen habe ich ihn dann doch aufgenommen.)

    17.) Bridget Jones – Verrückt nach ihm
    Renée Zellweger kehrte ein weiteres Mal in ihre Paraderolle zurück. Anders als im 3. Teil der Reihe ist diesmal auch Hugh Grant wieder dabei und auch wenn er nicht so viel Screentime hat. Aber sowohl am Beginn, in der Mitte und am Schluss ist er dabei und seine Szenen sind auch sehr witzig. Der Spaß der ersten 3 Teile über die gesamte Strecke ist in „Verrückt nach ihm“ aber in wesentlich geringerem Ausmaß zu finden, denn immerhin thematisiert der Film vordergründig Verlust und insofern ist eine gewisse Zurückhaltung auch verständlich. Andererseits: Es ist eine britische Komödie und wenn die für etwas prädestiniert sind, dann richtig viel Spaß mit dem Tod zu haben. „Verrückt nach ihm“ wählt aber den zurückhaltenderen Weg und deshalb reihe ich ihn doch deutlich hinter die ersten drei Filme.
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    - Enttäuschend -
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    18.) Black Bag
    Von den Kritikern hoch gelobt, hat mich Steven Soderberghs neuer Agenten-Thriller leider nicht so recht überzeugt. Soderberghs elegante Bildkomposition funktioniert auch hier sehr gut, aber am Endeffekt schien mir der Film zu unentschlossen und schwankend zwischen Kammerspiel und großer Agentenwelt. Die kleine Verräterjagd hat für mich nicht so gut mit dem, was auf dem Spiel stand, harmoniert. Wirklich schade, denn die Grundidee der Geschichte und das Genre an sich hätten mir schon gefallen, aber schlussendlich waren es wohl die Dialoge, die mich nicht abgeholt haben. Zu oft wurde es technisch, man konzentrierte sich darauf, um dranzubleiben, nur um es dann meist mit drei Minuten Verspätung sowieso visuell vereinfacht präsentiert zu bekommen. Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen dialoglastige Filme, aber viel von den nur ca. 90 Minuten, die der Film dauert, wirkt vergeudet. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob Michael Fassbender und Cate Blanchett ideal gecastet waren. Ja, sie passen vom Style und der Darbietung hervorragend in die bekannte Soderbergh-Ästhetik hinein, aber meiner Meinung nach nicht wirklich in die Rollen. Und Pierce Brosnans falsche Nase irritiert auch ein bisschen.


    Und hier die aktualisierte Gesamtübersicht meiner Nummer-1-Filme seit 2007. Stand jeweiliges Jahr; nicht berücksichtigt sind Filme, die ich vielleicht erst nach Ende des jeweiligen Jahres gesehen habe und rückwirkend betrachtet gewonnen hätten oder Filme, die sich erst später nach wiederholtem Sehen zum Lieblingsfilm eines Jahres entwickelt haben.

    2007 Sterben für Anfänger
    2008 The Dark Knight
    2009 Star Trek
    2010 Sherlock Holmes
    2011 Fast & Furious Five
    2012 The Hunger Games - Die Tribute von Panem
    2013 Star Trek Into Darkness ex aequo mit Jack Reacher, Die Tribute von Panem - Catching Fire und Rush - Alles für den Sieg
    2014 The Wolf of Wall Street
    2015 Focus
    2016 Star Trek Beyond
    2017 Mord im Orient Express
    2018 Solo: A Star Wars Story
    2019 Drachenzähmen leicht gemacht 3 - Die geheime Welt
    2020 Bill & Ted retten das Universum
    2021 Zack Snyder’s Justice League
    2022 Tod auf dem Nil​​
    2023 Der Super Mario Bros. Film​
    2024 Transformers One​
    2025 Hundreds of Beavers
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      #3
      Herzlichen Dank für dein Posting. Habe ich wie immer gerne gelesen. Lustig, dass dein erster Platz mein letzter ist. Aber bei dem Film dürften sich die Geister scheiden .

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        #4
        Hab jetzt noch einen 135sten Film "Death of a Unicorn" nachgeholt. Der Film würde sich auf Platz 88 einordnen:

        Ganz witzige Idee mit den rachesüchtigen Einhörnern und Jenna Ortega ist süß wie eh und je. Über Logik sollte man nicht zu viel nachdenken (warum vergeben die Einhörner dem „Mörder“ ihres Kindes, wenn sie die Leichennichtherausgeber killen, warum gibt es in der „neuen Welt“ Kanada überhaupt Einhörner, über die im Mittelalter berichtet wurde), die zweite Hälfte spielte zu stark im Finsteren und die CGI-Einhörner sahen nicht wirklich gut aus.

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