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Wolfman (2010)

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    Wolfman (2010)

    Wolfman
    (The Wolfman)
    Horror/Thriller - USA 2010
    FSK: Freigegeben ab 16 Jahren - 102 Min. - Verleih: Universal
    Start: 11.02.2010

    Hauptdarsteller:

    Lawrence Talbot (Wolfman) Benicio Del Toro
    Sir John Talbot (Vater des Wolfman) Anthony Hopkins

    Alle weiteren Darsteller und die gesamte Crew:

    Wolfman | Cast & Crew zum Film | kino.de

    Story:

    Der aus adligem Hause stammende Lawrence Talbot verlor seine Kindheit in dem Augenblick, als seine Mutter starb. Inzwischen erwachsen, hört er eines Tages von dem Verschwinden seines Bruders - was ihn zurückkehren lässt in seine einstige Heimat. Dort trifft er nicht nur auf seinen entfremdeten Vater, sondern erfährt auch von einer blutrünstigen Bestie, die die Dorfbewohner reihenweise tötet. Allmählich sieht Lawrence sich auf der Suche nach seinem Bruder mit seiner eigenen dunklen Seite konfrontiert und macht eine unheilvolle Entdeckung.

    Kritik:

    Ich liebe Werwolf Filme, ich finde das beide männliche Hauptdarsteller zu den wenigen wirklich guten gehören, insbesondere Herr Hopkins.

    Den Film selber find ich nicht sehr gut gelungen, aufgrund der übertriebenen Effekte. Sie wurden zu Ungunsten des Filmes extrem übertrieben. Durch diese Übertreibungen verliert man die Angst vor dem Wolf. Wenn er verwandelt ist, dann ist er der Superman Werwolf sozusagen, das nimmt einem die Spannung, meines Erachtens.

    Exkurs:

    Wer einen richtig guten Werwolf Film angucken will und ihn nicht kennt: Der Fluch des Siniestros von 1961. Dort wird die Spannung genial aufgebaut, für die damaligen Mittel ohne nenneswerte Animationen einfach grandios. Der Schauspieler Oliver Reed ist für mich der beste Werwolf Darsteller aller Zeiten.

    Na ja ich will nicht zuviel Kritisieren, da ich den Thread eröffnet habe.

    Eure Meinungen please:-)

    #2
    Zitat von Moscher01 Beitrag anzeigen
    Eure Meinungen please:-)
    Klingt interessant. Unter den Schwarzweiß-Klassikern gibt es "Der Wolfsmensch" (The Wolf Man) von 1941 mit Claude Rains als gut aufgemachte DVD. Was in diesem Film gut rauskommt, ist einfach die Tragik. Ich habe gehört, dass dies in dem neuen Film ähnlich sein soll, d.h. der Film soll eher Drama als Horror sein. Auf Horror und Effekte kommt es mir auch gar nicht an.

    Kommentar


      #3
      Kürzlich angeschaut und für brauchbar befunden:


      WOLFMAN (REMAKE):

      Dieses Remake eines Uralt-Schinkens aus den 40ern greift mit der Werwolf-Thematik eine Facette des Horrorfilmes auf, die schon seit vielen Jahrzehnten ein gewisses Schattendasein fristet.
      Es gab zwar immer wieder ein paar Werwolf-Filme, aber die meisten waren ziemlich durchwachsen.
      Grad die optische Erscheinung der Werwölfchen regte meist eher zum Schmunzeln an, als dass sie einen ängstlich in den Kinosessel beißen ließ.
      "Wolfman" bildet in diesem Punkt leider keine Ausnahme.
      Die Verwandlungsszenen bieten zwar brauchbare CGI-Effekte, aber das bring nunmal auch nicht viel, wenn dabei ein häßlicher, wenig furchteinflößender Affenmensch rauskommt.
      Wenn ich mir den Remake-Wolf so ansehe, dann vermute ich , dass er eine Hommage an das Original sein soll.
      Denn da sah er auch schon aus wie ein tollwütiger Affe.
      Was man damals noch verzeihen konnte, ist heute nur noch ein Witz.
      Gottlob müssen wir den Viechern nicht allzu oft direkt ins Affengesicht schauen.
      Die Wolfsmenschen haben ihre starken Szenen immer dann, wenn sie auf allen Vieren durch die Botanik spurten und beinahe unsichtbar über diverse Nebendarsteller herfallen.
      Da gibts dann für Gorehound ein paar abgetrennte Gliedmaßen, viel Blut und auch mal diverse Innereien zu bewundern.

      Ansonsten bleibt "Wolfman" recht bieder, ist meist nicht in der Lage, die dramatischen und romantischen Elemente in den Fokus zu rücken und protzt lieber mit ein paar coolen Action-Szenen.
      Diese Szenen machen dann aber auch wirklich Spaß und fügen sich relativ nahtlos in die gelungene, gotische Optik ein.

      Auch schauspielerisch gibts nicht viel zu meckern.
      Benicio d. T. und Emily Blunt spielen ihre Rollen routiniert, aber setzten keine neuen Maßstäbe.
      Hätte man Sir Anthony Hopkins nicht schon zigmal in ähnlichen Rollen gesehen, dann wäre seine Performance sicher erwähnenswert, aber so kennt man ihn halt.
      Trotzdem liefert er zusammen mit Art Malik als Singh die beste Leistung in "Wolfman" ab.

      Ahja...
      Der "Endkampf" hat ohne Frage ein paar negative Zeilen verdient:

      OMG: Gleich 2 häßliche Affenwölfe versuchen möglichst alles an CGI-Effekten rauszukitzeln, was drin ist und lassen "Wolfman" damit für ein paar Minuten als lupenreine Slapstick-Comedy erscheinen.
      Das war eindeutig der Tiefpunkt von "Wolfman".

      So, jetzt wäre es vermutlich an der Zeit für 4,5/10 oder sowas...

      Mitnichten!

      Es gab genug Blut/Gekrösel für einen Mainstream-Film, also addiere ich 0,5 Punkte.
      Zudem mache in diesem Falle gleich 1,5 Punkte für die absolut geniale Optik locker.

      Von Anfang an wird das Viktorianisches Zeitalter wundervoll dargestellt.
      Mal abgesehen davon, dass ich natürlich nicht weiß, wie die Welt damals wirklich ausgesehen hat, ist mir das auch völlig egal.
      Düstere Moore, riesige Herrenhäuser und das Zigeunerlager wirken einfach stimmig und erinnern an atmosphärische Wunderwerke wie "Sleepy Hollow" oder "Pakt der Wölfe".
      Hier brennt "Wolfman" ein echtes Feuerwerk ab und weil ich dabei einfach in Verzückung gerate, muss ich zu folgender Wertung greifen:

      6,5/10 Punkte!!!

      P.S. In Bezug auf modernes Werwolf-Design ohne Lachgarantie kniefalle ich hiermit offiziell vor:
      ""Ginger Snaps 1-3", "Wolfgirl", "American Werewolf", "Verflucht" und last but not least "Dog Soldiers".
      MUMOMANIA - Musik, Filme und so weiter...

      http://mumomania.blog.de/

      Kommentar


        #4
        Beim Media Markt gibts die DVD gerade für 4,33 Euro, da habe ich natürlich gleich zugeschlagen!
        Ich habe den Film zwar damals schon gesehen aber ich finde ihn immer wieder genial, ich mag den Look des Films, er ist so richtig schön schaurig!

        Und die Transformation von Lawrence Talbot zum Wolfmenschen fand ich absolut klasse, ich glaube das war eine der besten Werewolf Transformationsszenen die ich je in einem Film gesehen habe.

        Zudem ist der Film stellenweise recht blutig, ich denke damals in den 80ern hätte man ihn erst ab 18 Jahren freigegeben oder sogar indiziert, damals hat man sowas ja sehr schnell gemacht, und darum sind ja jetzt sehr viele Filme die damals ab 18 oder indieziert waren nach einer Neuprüfung ab 16 Jahren freigegeben.

        Der Film hat auch ein offenes Ende und ich hoffe ja das noch eine Fortsetzung kommt!


        Spoiler
        Inspector Abberline wurde am Ende ja gebissen und trägt nun auch den silbernen Stock von Lawrence Talbot, ich vermute mal er wird nun selbst zum Werewolf, man könnte daraus durchaus einen zweiten Teil drehen.
        Und Hugo Weaving der Abberline spielt würde sich auch ganz gut als Werewolf machen!

        Kommentar


          #5
          Ich habe den Film mit meiner Frau im Kino gesehen - übelst! Nach 10 Minuten wusste man wie der endet... Und die Tricks waren jetzt auch nicht so richtig toll, die Werwölfe sahen auch nach ihrer Verwandlung noch wie Menschen aus.
          Do not base your joy upon the deeds of others, for what is given can be taken away.

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            #6
            Heute gesehen und...ja, ist ok.

            Mir wurde schnell deutlich, wieso man Del Toro als den Wolfman gecastet hat: Er sieht dem Originaldarsteller Lon Chaney jr. zum Verwechseln ähnlich. Und er passt auch ähnlich gut in die Rolle. Die anderen Darsteller waren ganz ok. Nichts weltbewegendes.
            Die Effekte haben mich nicht wirklich gestört. Die Actionszenen sind immerhin unterhaltend, wenn auch teilweise ein wenig zu überzogen (der schon angesprochene Endkampf). Und auch bemerkenswert, dass man sich nicht dazu herabließ am Gewaltgrad rumzuschnippln. Dadurch hält man zumindest etwas die Glaubwürdigkeit aufrecht.
            Leider brauch der Film sehr lange, um mal in Fahrt zu kommen. Kann aber auch daran liegen, dass ich den Director's Cut gesehen habe (u.a. mit einem sehenswerten Cameo von Max von Sydow).

            Als Horrorfilm nicht wirklich gruselig.
            Für einen Abend aber doch annehmbar.

            6 Punkte und 4*
            To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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              #7
              Sehr gut gefallen hat mir die Transformation vom Menschen zum Werwolf, dies wurde nämlich optisch klasse inszeniert. Ein wenig verwundert war ich jedoch von dem doch recht brutalen Blutgemetzel. Weiters paßten die Kulissen und die Landschaften und Wälder sehr gut zur Story. Auch gut gefallen hat mir Anthony Hopkins in der Rolle des Sir John Talbot. Von ihm hätte man gerne mehr zeigen können. Weniger gut fand ich Benicio del Toro als Lawrence Talbot, welcher einfach nicht wirklich glaubhaft rüberkam. Auch fand ich die Story nicht gerade fesselnd und spannend, teilweise war diese leider zu sehr vorhersehbar. Auch gab es für meinen Geschmack einfach zu wenige Horror.- bzw. Gruselszenen.
              Somit vergebe ich drei von sechs Sterne für den Film.
              Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2017
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                #8
                Vielleicht ist die Bewertung jetzt etwas unfair, da ich nicht den kompletten Film gesehen habe, aber ich fand Wolfman so langweilig, dass ich dann irgendwann eingeschlafen bin.

                4/10
                I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

                - George Lucas

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                  #9
                  Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
                  Vielleicht ist die Bewertung jetzt etwas unfair, da ich nicht den kompletten Film gesehen habe, aber ich fand Wolfman so langweilig, dass ich dann irgendwann eingeschlafen bin.
                  Storymäßig kann ich das nachvollziehen, weil es ein paar Stellen gab, wo ich selbst fast eingeschlafen wäre!
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