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  • the great lord ba'al
    antwortet
    Also die alte Garde sehe ich immer wieder gerne im TV, wobei man sich bei der Story meistens nicht wirklich was Großes erwarten darf. Vielleicht macht aber genau das den speziellen Charme dieser Filme aus. Bei der neueren Action-Produktionen konnten mich unter anderem Filme mit Vin Diesel und Jason Statham recht gut unterhalten. Im Serienbereich finde ich z.B. Kiefer Sutherland in 24 genial, hier gibt es Action gepaart mit mMn spannender Story, und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung im Filmformat, wenn die Verantwortlichen die Serie schon absäbeln haben müssen.

    The Expendables habe ich leider noch nicht gesehen, bin aber neugierig ob der Streifen was hergibt, immerhin sind viele "Hau-Drauf-Typen" vertreten, was durchaus Spaß machen könnte.
    Zuletzt geändert von the great lord ba'al; 25.02.2012, 20:36.

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  • Wotschie
    antwortet
    Bei den Alten würde Ich noch Mel Gibson erwähnen allein durch die Filmreihe Lethal Weapon, oder Mad Max!
    Und was Neue betrifft, Hugh Jackmann, als Wolverine einfach Klasse!

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  • Leandertaler
    antwortet
    Solche Schauspieler braucht es heute einfach nicht mehr. Erstens gibt es solche Filme fast nicht mehr, wenn man mal von einzelnen Ausnahmen wie den letzten Stallone Filmen absieht und selbst wenn man sowas macht, braucht es diese Muskelberge nicht, um entsprechende Rollen darzustellen. Der T-1000 hatte keine Anabolika-Figur und war trotzdem ein guter Gegner.
    Und wenn man keine Muskelberge braucht, dann nimmt man stattdessen besser einen richtigen Schauspieler.

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  • Achilles
    antwortet
    Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
    Da bin ich mir nicht so sicher. Wodurch zeichnet sich Arni in Terminator denn aus? Er ist ein hölzerner Fleischberg und nicht mehr. Natürlich kommt sein schauspielerisches Unvermögen der Darstellung einer Maschine irgendwie zugute, aber ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass er problemlos zu ersetzen gewesen wäre.
    Mehr hat die Rolle aber auch (bewusst) nicht hergegeben. Das war ja gerade das Reizvolle am T-800, dass es sich um einen völlig emotionslosen Cyborg mit simplem Tötungsauftrag handelte – jede andere Darstellung wäre widersinnig gewesen. Und genau diese Rolle war Arnie aufgrund seiner zweifelsohne begrenzten schauspielerischen Fähigkeiten auf den Leib geschrieben. Dass auch ein anderer, vergleichbarer Darsteller den Terminator hätte spielen können, ist klar. Aus heutiger Sicht war Arnie dafür aber die perfekte Besetzung, das steht für mich außer Frage.

    Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
    Und bei Stallone würde es mich ja interessieren, wie wir ihn heute sehen würden, wenn es zu Rocky und Rambo keine Sequels gegeben hätte. Rambo ist heute ja nicht wirklich als der Vietnam-Veteran bekannt, den keiner verstanden hat, sondern als die Ein-Mann-Armee, die haufenweiße Russen abknallt.
    Richtig, aber auch in dieser Rolle war Stallone überzeugend. Ein typischer Charakterdarsteller wäre für die Figur des Rambo schlicht und einfach überqualifiziert gewesen. Stallone brachte aber alle Voraussetzungen mit: Muskelberge und eine eindimensionale, grimmige Entschlossenheit, die keine besonderen schauspielerischen Talente benötigte. Also war Stallone auch hier die optimale Besetzung, wobei die Frage interessant wäre, wer Rambo heute spielen könnte und wie die Figur heute interpretiert würde. Vielleicht Russel Crowe, der mir als „Gladiator“ sehr gut gefallen hat oder Brad Pitt, der in „Troja“ seine Verwandlungsfähigkeit unter Beweis stellte.

    Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
    Ein-Mann-Armee-Filme sind einfach 80er und gibt es heute nurnoch als kleinere Genre-Filme.
    Sicher, diese Filme wären heute schon alleine aufgrund der veränderten politischen Situation kaum noch realistisch. Damals gab´s den Kalten Krieg, heute drehen sich vergleichbare Produktionen eher um den Irak-Krieg oder ähnliche Schauplätze.

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  • caesar_andy
    antwortet
    Also ich würde Stallone und Arnie in ihren Filmrollen jetzt auch nicht unbedingt "Charisma" zusprechen, wie HanSolo oO

    Ich sehe da erher einen ziemlich naiven und nostalgischen Charme. Aber diese Action-Bestien sind mir jetzt weder als "tolle Menschen" (in character) noch als "tolle Schauspieler" im Gedächtniss geblieben.

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  • Leandertaler
    antwortet
    Zitat von Lt.Cmdr.CK Beitrag anzeigen
    Zumal sie natürlich auch Parade-Rollen hatten, die für sie maßgeschneidert waren. Wer sonst hätte Rocky und Rambo spielen sollen, wer den Terminator? Klar, irgendjemand hätte sich schon gefunden, aber diese kultigen Action-Rollen waren mit Stallone, Arnie & Co. einfach perfekt besetzt.
    Da bin ich mir nicht so sicher. Wodurch zeichnet sich Arni in Terminator denn aus? Er ist ein hölzerner Fleischberg und nicht mehr. Natürlich kommt sein schauspielerisches Unvermögen der Darstellung einer Maschine irgendwie zugute, aber ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass er problemlos zu ersetzen gewesen wäre.
    Ohne ein vergleichbare Rolle bringt es nämlich auch niemand zum Status eines solchen Actionhelden.
    Und bei Stallone würde es mich ja interessieren, wie wir ihn heute sehen würden, wenn es zu Rocky und Rambo keine Sequels gegeben hätte. Rambo ist heute ja nicht wirklich als der Vietnam-Veteran bekannt, den keiner verstanden hat, sondern als die Ein-Mann-Armee, die haufenweiße Russen abknallt.

    So ist es, und dieser allgemein zu beobachtende Trend zur technischen Perfektion entwickelt sich zwangsläufig zulasten der Darsteller, die es immer schwerer haben, sich gegen die oftmals erdrückende Präsenz der Special effects durchzusetzen.
    Deshalb glaube ich auch, dass es mehr an den heutigen Rollen als an den CGI-Effekten liegt. Ein-Mann-Armee-Filme sind einfach 80er und gibt es heute nurnoch als kleinere Genre-Filme.

    Dagegen hatten wir in den letzten paar Jahren durchaus auch Actionfilme mit Schauspielern, die nicht nur von den CGI erdrückt wurden. Ein Jason Bourne ist einfach etwas völlig anderes als Rambo. 80er typisch sind da eher Filme wie Shooter mit Marky Mark oder Taken mit Liam Neeson. Beides Filme mit relativ wenig CGI, aber eben Nischen-Produktionen.

    Aber vielleicht gibt es aktuell ja sogar jemanden, der für soetwas wieder infrage kommt.
    Zuletzt geändert von Leandertaler; 24.02.2012, 12:38.

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  • Achilles
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Ich sehe heutzutage wirklich kaum Schauspieler, die in Sachen Coolness an die alten Haudegen rankommen. An das Charisma eines Schwarzenegger, Stallone und Co, kommt man einfach nicht sooo leicht ran.
    Zumal sie natürlich auch Parade-Rollen hatten, die für sie maßgeschneidert waren. Wer sonst hätte Rocky und Rambo spielen sollen, wer den Terminator? Klar, irgendjemand hätte sich schon gefunden, aber diese kultigen Action-Rollen waren mit Stallone, Arnie & Co. einfach perfekt besetzt.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    da steht dann einfach die Technik und nicht die Schauspieler im Vordergrund
    So ist es, und dieser allgemein zu beobachtende Trend zur technischen Perfektion entwickelt sich zwangsläufig zulasten der Darsteller, die es immer schwerer haben, sich gegen die oftmals erdrückende Präsenz der Special effects durchzusetzen.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Resultat: Wir erinnern uns in der aktuellen Batman-Reihe an Heath Ledger als Joker, aber Christian Bale hinterläßt weniger Spuren. Und ohne Eindruck wird ein Action-Darsteller nicht zum Action-Star in der Art, wie die alte Garde den Begriff geprägt hat.
    Na ja, das war mit Michael Keaton und Jack Nicholson auch schon nicht anders... (bei Ledger eben durch seinen Tod und das IMO einfach unglaublich aufregende Geschreibsel Nolans bei den Jokerpassagen halt nochmal gesteigert)

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  • HanSolo
    antwortet
    Ich sehe heutzutage wirklich kaum Schauspieler, die in Sachen Coolness an die alten Haudegen rankommen. An das Charisma eines Schwarzenegger, Stallone und Co, kommt man einfach nicht sooo leicht ran. Dazu kommt, dass heutzutage die Actionfilme oftmals einfach schlecht sind. Oft sind sie reine CGI-Orgien wie z.B. "Riddick" oder die "Transformers"-Filme (da steht dann einfach die Technik und nicht die Schauspieler im Vordergrund). Dazu kommt, dass viele heutige Action-Reißer sich viel zu ernst nehmen und den Charme der Alten vermissen lassen. Siehe z.B. die modernen Steven-Seagal-Filme, welche außer "Machete" allesamt eine schlechte Selbstkopie sind.

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  • caesar_andy
    antwortet
    Das mit Ledger sehe ich ähnlich. Klar, sein Joker war nicht schlecht. Aber so umwerfend legendär war er jetzt auch nicht. Vieles davon war ja auch schlicht Charakterdesign. Von Ledger stammte letztlich nur die Darstellung auf der Leinwand. Und wenn Ledger nicht verstorben wäre, hätte es deutlich weniger Aufmerksamkeit gegeben.

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  • Leandertaler
    antwortet
    Die Filme mit Lian Neeson (Taken, Unknown, aktuell The Grey), der sich in den letzten Jahren ja auch als Actionheld neu erfindet, sind ja eigentlich recht gut gelaufen. Bis auf The Grey, den ich noch nicht gesehen habe, sind die IMHO allerdings auch besser als das meiste, was von Statham kommt.

    Und Christian Bale wird IMHO durchaus als guter Schauspieler wahrgenommen, nur beschränkt der sich eben auch nicht auf Actionrollen. Dazu wäre der Trouble um heath Ledgers Joker wohl wesentlich kleiner gewesen, wenn er heute noch leben würde.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Das Problem ist die Medienlandschaft. In "Rambo" 1-3 sind die Jugis damals trotz fehlender Story massenhaft ins Kino gelaufen; heute würde so ein Film eher ein Download-Hit. Ins Kino kommen im Moment Filme, die als Epos gemacht sein müssen, um erfolgreich zu sein. Klassische Actionfilme - letztes Jahr vor allem mit Statham, z.B "The Mechanic" (Remake des Films mit Charles Bronson, den man in der Liste der "alten" Actionhelden hier vergessen hat) oder "Die Killer Elite" (kein Remake des gleichnamigen Films mit Duvall und Caan, dafür aber nicht nur im Setting sondern auch im ganzen Ablauf klassisch 80er) - ziehen an der Kino-Kasse nicht wie Terminator, Total Recall, Rambo, Stirb Langsam, oder auch Überraschungshits wie "American Fighter" mit B-Besetzung. Dafür ist Kino heute zu teuer geworden mit all den Zuschlägen für (unnötiges) 3D, Überlänge, falscher Tag usw.

    Ausserdem gehört zu einem richtigen "Kracher" ja der Mainstream, und heute ist es nunmal total out, im Mainstream zu sein Und wenn uns mal ein effektüberladener Hau-Drauf-Film mit dürftiger Story präsentiert wird, ergibt das wie zB beim "Krieg der Götter" ein Alt-Darsteller als einziges Highlight des Films in der Rolle des charismatischen Bösewichts - den es heute auch viel häufiger gibt. Resultat: Wir erinnern uns in der aktuellen Batman-Reihe an Heath Ledger als Joker, aber Christian Bale hinterläßt weniger Spuren. Und ohne Eindruck wird ein Action-Darsteller nicht zum Action-Star in der Art, wie die alte Garde den Begriff geprägt hat.

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  • Zeno-2
    antwortet
    Ich denke, man darf nicht vergessen in welcher Zeit und vor welchem Hintergrund Rambo, Arnie und Bruce waffenmäßig durch die Landschaft gepflügt sind. Damals war Gut und Böse noch eindeutig geregelt: Wir, der aufgeklärte freie Westen waren die Guten und die waren die Bösen. Wobei die Bösen mal die Russen und mal die Nazis waren, oder ähnliche Gesellen.

    Heutzutage merkt man an jedem Film und jeder Serie, dass es plötzlich gar nicht mehr so einfach ist rauszufinden, wer die Bösen und wer die Guten sind. Entsprechend muß der Action-Held zwischendurch mal eine Phase des großen Grübelns durchlaufen, bevor er wieder für Frauen, Kinder und America metzeln kann.

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  • Achilles
    antwortet
    Naja, auch Arnie, Stallone und Co. waren keine reinen Actionfiguren, sondern hatten auch andere, seriösere Rollen, wenngleich diese in der Minderheit waren.

    Die heutigen Schauspieler sind meines Erachtens tatsächlich etwas vielseitiger, schon deswegen, weil sich niemand mehr so einfach kategorisieren lassen will, denn dies schmälert die Chancen, gute und flexible Rollen zu bekommen.

    Ein weiterer Grund könnte sein, dass die technischen Möglichkeiten von heutigen Filmproduktionen es leichter machen, auch körperlich eher durchschnittliche Schauspieler actionreich in Szene zu setzen (siehe Tobey Maguire in „Spider-Man“). Die Zeit der eindimensionalen, muskelbepackten Hau-drauf-Heroes dürfte damit früher oder später ohnehin zu Ende gehen.

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  • caesar_andy
    antwortet
    Ich glaube wir sind heute einfach an dem Punkt, an dem die Wahrnehmung der Medienlandschaft so differenziert ist, dass sich kein Schauspieler mehr einfach zum "Action Hero" marke "Arnie" abstempeln lassen will.

    Aus neuen Generationen kämen im Action-Metier sicherlich Will Smith und Daniel Craig ganz weit vorne, aber keiner von den beiden dreht ausschließlich Actionfilme.

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