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Wie beurteilt ihr Filme?

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  • Robater
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    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Ich mag beispielsweise nur sehr wenige Horrorfilme. [...]Dennoch gestehe ich auch Horrorfilmen ein, durchaus anspruchsvolle Filmkunst zu sein - und wenn sie eben eine Filmkunst darstellen, die mich nicht interessiert.
    Genau diese Einstellung scheint bei vielen Leuten irgendwie zu fehlen. Wenn wir beide zusammen einen Horrorfilm gucken würden und ich dich nach dem Film nach deiner Meinung zu dem Film fragen würde, würdest du doch bestimmt nicht sagen "War sch***e, war ja nen Horrorfilm", sondern du würdest schätze mal ich etwas genauer erörtern wieso der Film dir nicht gefallen, oder vielleicht trotzdem gefallen hat.
    So stell ich mir jedenfalls eine Diskussion über einen Film vor, in meiner kleinen heilen Welt.

    Um nochmal auf das "Terminator"-Thema zurück zu kommen: Ich denke, dass die, von denen die Aussage mit Arnold Schwarzenegger kam, tatsächlich nicht dazu in der Lage sind zu differenzieren warum genau denen das dann nicht gefällt. Oder besser gesagt, sie wollen das nicht weiter differenzieren, so als wäre das unter deren Niveau. Kennt ihr das, wenn Leute so tun als würden die zu Schlau sein um etwas gut zu finden, aber statt dessen eher so rüberkommen, als wären die zu dumm um es gut zu finden? ^^

    PS: Bevor das hier jemand in den falschen Hals bekommt, es geht hier nicht um Diskussionen aus dem Forum.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Bewertung ist nun einmal etwas höchst subjektives. Das gilt sowohl für die Art und Weise, in der mein Element bewertet (Findet man es gut oder eher schlecht?) als auch für die Gewichtung bei der eigenen Bewertung. Das muss man akzeptieren und ich finde, gerade im Rahmen des Forums und sonstiger Diskussionen über Filme muss man eben ganz klar dazu im Stande sein, zwischen Befund und Bewertung unterscheiden. Über einen Film herzuziehen, den man selbst nicht gesehen hat, finde ich dennoch unqualifiziert. Allerdings kann ich auch verstehen, wenn man keine Lust auf "Terminator" hat, wenn man vorher die Erfahrung gemacht hat, dass einem Actionfilme mit Arnold Schwarzenegger nicht gefallen. (Hier steht der Name zumindest teilweise eben tatsächlich noch für die Richtung des Films.) Leider sind manchmal aber einige nicht dazu fähig, zu differenzieren - gerade, wenn es um Kritik geht. Mich hätte bei deinem "Terminator"-Beispiel etwa interessiert, ob es

    a) tatsächlich um Arnold Schwarzenegger als Person geht (so, wie viele Charlton-Heston-Filme einfach nicht mögen, weil da ein Waffennarr Moses spielt und ähnliches),
    b) um Arnold Schwarzeneggers schauspielerische Fähigkeiten (ein schlechter Schauspieler kann schon dazu beitragen, dass man sich der Filmillusion wesentlich schlechter hingeben kann)
    oder
    c) die Art der Filme, in denen Arnold Schwarzenegger üblicherweise mitspielt
    oder
    d) etwas völlig anderes
    geht. Vielleicht sind es ja sogar alle Punkte zusammen oder die zwei ja, die beiden anderen nicht.

    Ansonsten kann man auch noch sagen, dass es quasi zwei Arten der Bewertung gibt, deren Unterschied ich aber nur an einem Beispiel festmachen kann: Ich mag beispielsweise nur sehr wenige Horrorfilme. Deswegen ziehe ich aber nicht über alle Horrorfilme her, sondern stelle fest, dass das nun einmal ein Genre ist, mit dem ich - aufgrund gewisser Genrekonstanten - nun einmal nicht viel anfangen kann. Dennoch gestehe ich auch Horrorfilmen ein, durchaus anspruchsvolle Filmkunst zu sein - und wenn sie eben eine Filmkunst darstellen, die mich nicht interessiert.

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  • Robater
    hat ein Thema erstellt Wie beurteilt ihr Filme?.

    Wie beurteilt ihr Filme?

    Ich war gestern im Kino in Need For Speed und fand den Film eher durchschnittlich. 2 Freunde von mir, die dabei waren fanden den Film offensichtlich besser als ich.
    Mir ist schon öfter aufgefallen, dass die Kriterien, nach denen Leute Filme beurteilen sehr verschieden sein können, und das zum Beispiel manche Leute einen Film wegen völlig unwichtigen Kleinigkeiten (aus meiner Sicht) hassen. Vor allem bei Youtube-Kommentaren fällt mir sowas auf. Oder das Leute allein vom Titel oder einem Schauspieler darauf schließen, dass der Film schlecht sein muss. Mir selbst ist bei Filmen wichtig, dass die mich Unterhalten und ich habe's auch gerne, wenn Charaktere mitmachen, in die man sich reinversetzen kann oder die zumindest nachvollziehbar sind und sich realistisch "anfühlen". ^^
    Hier Zwei Beispiele:
    - Ich finde den Film Der Soldat James Ryan gut, weil man sich durch ihn wirklich in die Lage eines Soldaten hineinversetzt fühlt, im Verlauf des Films fängt man an sich für das Schicksal der Protagonisten zu interessieren und zu hoffen, dass es gut ausgeht, wobei einem die konstante Gefahr der Kriegssituation bewusst bleibt.
    Aber ich habe zum Beispiel von einem gehört, der den Film schlecht findet, vor allem weil die Szene, wo der Scharfschütze bei Regen einen anderen Scharfschützen in einem Glockenturm erschießt so unrealistisch ist. Oder ich kenne noch jemanden anderen, der den Film schlecht findet, weil er viel zu patriotisch ist.
    Diese Kritikpunkte sind an sich ja nachvollziehbar, aber den ganzen Film deswegen runter zu machen finde ich doch sehr übertrieben.
    - Ich finde, die Terminator-Filme (zumindest der 1. und der 2.) gut, weil ide Unterhaltsam sind, die Action gut ist und das Drama einen fesselt. Im zweiten Teil gefällt mir vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen dem Roboter und dem Jungen, allgemein finde ich den Charakter vom jungen John Connor gut gemacht und den Schauspieler sehr gut.
    Jetzt habe ich die Filme ja letztens geguckt und dann an einem Abend in meinem Freundeskreis erzählt, dass ich die gut finde und es kam relativ Einstimmig, dass das nicht so ist. Auf genaueres Nachfragen kam dann raus, dass die die Filme überhaupt nicht gesehen haben, aber es sind Actionfilme mit Arnold Schwarzenegger, was soll da schon gut dran sein?
    Sowas finde ich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich würde es ja einsehen, wenn jemand sagt, dass er den Schauspieler nicht mag und deswegen die Filme nicht sieht, aber zu sagen, dass die Filme schlecht sind, nur wegen dem Schauspieler, und dass auch noch ohne sie gesehen zu haben, finde ich dem ganzen Film gegenüber unfair.
    Wie seht ihr sowas?
    Zuletzt geändert von Robater; 16.04.2014, 10:19.
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