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[04x16] "Hoffnung" / "... I Lose Myself"

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    [04x16] "Hoffnung" / "... I Lose Myself"

    Morgen versucht Martha zu retten, während diese den Rest der Gruppe mit Frostschutzmittel vergiftet - da kann nur noch eine Bierparty helfen.
    Der Inhalt der Folge klingt kake. Ist er auch. Was war das bitteschön für ein Bullshit?! Nicht nur, dass Morgen wiiiiiieder die Psycho-Tante retten möchte (mittlerweile zähle ich beide zu den nervigsten Walking-Dead-Charakteren überhaupt, da wünscht man sich ja den Staffel-5-Gabriel, Andrea oder Carl zurück ), welche wiiiiieder ihn angreift und Schaden anrichtet. Dazu die ganze Frostschutzmittel-Handlung, welche dermaßen plemplem ist, dass es nicht ärger geht.

    Nachdem alle schon fast tot sind, raufen sie sich auf um das Ethanol aus dem Tank zu bekommen. Dass Althea vorher nicht mal wirklich stehen konnte und alle jetzt sogar gegen Zombies kämpfen können, lass ich mal dank Adrenalin durchgehen. Aber dass man sich anschließend mittels Bierparty heilt ist völliger Schwachsinn. So großer Schwachsinn, dass sogar die Autoren selbst am Ende der Folge eine Warnung in den Abspann schreiben müssen, dass die Zuseher das ja nicht nachmachen. Klar hilft Ethanol / Alkohol gegen eine Frostschutzmittel-Vergiftung. Aber nur im Anfangsstadium hochprozentiger Alkohol. Sprich eigentlich müsste unsere Gruppe jetzt tot sein.

    Das Ende ist ebenfalls blöd. Die ganzen USA sind im Ars**. Warum will man genau HIER bleiben um den Menschen zu helfen? Wäre jeder Ort genauso gut. Wenn es wenigstens ihre Heimat wäre, aber so wirkt es völlig willkürlich. Zumal man von Alexandria / Washington aus dabei helfen könnte eine nationale Infrastruktur aufzubauen und damit allen helfen. Das wirkt so, als hätten die Autoren die ganze Zeit die Hoffnung auf eine Vereinigung der beiden Serien geschührt um die Quoten zu pushen, nur um am Ende wieder zurückzurudern für ne fünfte Single-Staffel FTWD (was man sich bei den miserablen Quoten davon erhofft, weiß ich auch nicht, aber bitte).

    Wenigstens ist Psycho-Tante jetzt eeeeeendlich tot. Von dem her hoffe ich zumindest auf ne bessere nächste Halbstaffel. Für die Folge gibt es allerdings die Mindestpunktezahl (glaub erst das zweite mal im Franchise):
    1 Stern!
    4
    ****** - eine der besten Folgen aller Zeiten
    0%
    0
    ***** - sehr gute Folge, hat alles, was die Serie ausmacht
    0%
    0
    **** - gute Folge mit unterhaltsamer Story
    0%
    0
    *** - komplett durchschnittliche Folge
    0%
    0
    ** - realtiv schwache Folge, nicht weiter erwähnenswert
    25,00%
    1
    * - eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten
    75,00%
    3

    #2
    Ich reg mich ja selten über Logikschwächen auf, aber die Folge ist diesbezüglich schon ein neuer Meilenstein.

    Fängt schon am Anfang an, dass Althea die was-weiß-ich-wievielte Chance nicht nutzt, das Problem Martha zu beseitigen (immerhin, diesmal hat der Zombie Geräusche gemacht, die sie hören konnte). Noch dazu, dass wenn sie schon erstmal reden will, sie die akute Bedrohung durch den verblichenen Bierbrauer nicht erstmal ausschaltet. So wie sie da positioniert waren, hätte sie mit einem Schuss womöglich gleich beide beseitigen können.

    Dass Morgan Martha dann noch unbedingt retten wollte, geschenkt. Dass er an dem durchstochenen Bein nicht verblutet, obwohl er augenscheinlich längere Zeit zu Fuß unterwegs war, ist schon harter Tobak. Dass er in dem Zustand dann aber auch weiter seine Aikido-Moves machen kann, ist Bullshit.

    Dann die Geschichte mit dem Ethanol. Dass die Gruppe erst schon nahezu bewegungsunfähig ist, dann aber doch ganz gut kämpfen kann, ok, wie Han Solo schon sagte, kann man mit Adrenalin erklären. Aber dann soll das Ethnol verloren sein, weil der Tanklaster von Kugeln getroffen wurde und nun ausläuft? Wollen die Autoren mir ernsthaft weißmachen, dass es in dem ganzen Laden kein Gefäß gab, um da was aufzufangen? Und selbst wenn, die Leute hätten sich einfach nur davor hocken und das Zeug mit ihrem Mund auffangen müssen. Bei Luciana und Strand hätte es wohl schon gereicht, das Zeug vom Boden aufzulecken. So ein Schwachsinn. Da wäre es realistischer gewesen, wenn der Tanklaster durch den Beschuss explodiert wäre.

    Dann kommt noch das Thema Entfernungen dazu. Ok, die Vorratsstelle lag in Mississippi, das Krankenhaus offenkundig in Austin (bei den Szenen auf dem Dach war hier und da im Hintergrund das Texas State Capitol zu sehen). Die Gruppe fährt (nach dem, was gezeigt wurde, nicht sehr lange) zum Vorratspunkt, Morgan läuft zum Treffen mit Martha. Dann fährt er mit Martha auf der Rückbank eine ganze Weile Richtung Vorratspunkt, läuft dann nach dem Unfall längere Zeit, findet ein Auto, fährt dessen (zum Start ca. dreiviertel vollen) Tank leer und ist immer noch nicht da? Wie passt das denn zusammen? Das schlägt die Aktionen, die sie in der letzten TWD-Staffel gemacht haben, nochmal um Längen.

    Ein Glück, ist diese Staffel vorbei. FtWD war in der dritten Staffel so gut, die erste Hälfte der vierten ging auch noch, aber die zweite Hälfte war schlimmer als die zweite Hälfte der zweiten, die bisher der Tiefpunkt der Serie war. Aber diese endete immerhin interessant...

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      #3
      Das was wirklich eine ganz miese zweite Staffelhälfte. Nochmals macht diese Irre trotz schwerer Verletzung der Gruppe das Leben schwer, kann sich problemlos durch Zombies bewegen und alle sind dämlich genug die nicht einfach ab zu knallen. Was Morgan da schon wieder reitet die unbedingt retten zu wollen, als gäbe es nichts sinnvolleres auf der Welt. Der Typ ist einfach nur durch.
      Die Irre hatte also irgendwas nichts besseres zu tun als unzählige Flaschen ordentlich dosiert mit Frostschutzmittel zu dosieren. Dieses wirkt dann auch nahezu gleichzeitig auf alle Gruppenmitglieder, egal ob Kind, zierliche Frau oder großer Mann. Dann dieser ganze Unsinn, der Kampf...wieso kann der Panzerwagen eigentlich so gut Untote erledigen, es bringt ja nichts die nieder zu holzen, es müssen schon Kopfschüsse sein. Nun ja, egal, es gibt soviel Schwachsinn, das stört das kaum noch.
      Und diese Entfernungen, das tut einfach nur weh. Wie oft will Morgan noch zu Fuß aufbrechen, um binnen von Stunden alles und jeden erreichen zu können? Mal dauert es zu Fuß genauso lange wie mit dem Auto. Dieser dämlich Leichtsinn, der grundsätzlich bei Walking Dead zu unzähligen Autounfällen führt kann ich auch nicht mehr sehen. Die Serien wissen einfach nicht mehr mit halbwegs durchdachten Stories zu überzeugen.

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        #4
        Leider war auch das Staffelfinale recht schwach und mit vielen dämlichen Szenen versehen!
        Angefangen hat der ganze Mist schon mit Althea, welche mal wieder eine Chance verpaßt die irre Martha zu erledigen. Ganz im Gegenteil, Martha schafft es ohne Waffen die bewaffnete Althea niederzustrecken! Wenigstens erfährt man bei diesen Handlungsstrang wie Althea aus dem Krankenhaus entkommen ist.
        Dann kommt noch der Teil mit Morgan, welcher nach Martha sucht und sie retten will. Diese schafft es natürlich mal wieder schwerverletzt einen gesunden Mann auszuschalten und mit ihm ein Psychospielchen zu spielen!
        Und dann kommt noch der Teil mit der Frostschutzmittelvergiftung. Das Martha das Wasser vergiftet hat, ist ja noch storytechnisch in Ordnung, da es eine Szene gab, wo gezeigt wurde das Martha das Wasser in den abgestellten Boxen an der Straße vergiftet. Aber das dann alle auf einmal todkrank sind, nicht merken das das Wasser komisch schmeckt und dahinvegetieren, fand ich nicht glaubwürdig. Sowie auch der gesamte Teil mit dem Ethanol und die Rettung der Gruppe durch Morgan mit ein paar Bier, einfach nur großer Schwachsinn ist. Selten so was dummes gesehen.
        Der einzige Lichtblick dieser Folge ist der Umstand das Martha nun endlich tot ist!
        Ich gebe dem Staffelfinale somit nur einen Stern.
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