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[406] "Hexensabbat" / "Sanguinarium"

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    [406] "Hexensabbat" / "Sanguinarium"

    Buch: Valerie Mayhew, Vivian Mayhew
    Regie: Kim Manners

    Darsteller:


    * Anwalt (Andrew Airlie)
    * Dr. Eric Ilacqua (Paul Raskin)
    * Dr. Harrison Lloyd (John Juliani)
    * Dr. Hartman (Martin Evans)
    * Dr. Jack Franklyn (Richard Beymer)
    * Dr. Mitchell Kaplan (Gregory Thirloway)
    * Dr. Sally Sanford (Marie Stillen)
    * Dr. Theresa Shannon (Arlene Mazerolle)
    * Fettabsaugungspatientin (Nancy J. Lilley)
    * Jill Holwagerm (Nina Roman)
    * Krankenschwester (Constance Barnes)
    * Notarzt (Norman Armour)
    * Notaufnahmechirurg (Kevin McCrae)
    * Notaufnahmeschwester (Erin Jeffery)
    * Notaufnahmeschwester (Leanne Adachi)
    * Patientin (Celine Lockhart)
    * Rebecca Waite R.N. (O-Lan Jones)

    Inhalt:


    Jeder möchte schön sein. Und die Abteilung für Schönheitschirurgie des Chicago Greenwood Memorial Krankenhauses kann diesen Wunsch erfüllen - doch das hat seinen Preis. Für einen Patienten der eine Fettabsaugung vor sich hat bedeutet der Preis einen grausamen Tod, als Dr. Lloyd bei der Operation durchdreht, er saugt ihm stattdessen im wahrsten Sinne des Wortes das Blut aus.

    Scully und Mulder werden hinzugerufen als der Arzt behauptet vom Teufel besessen zu sein. Scully glaubt allerdings eher die Medikamentensucht des Arztes hätte bei ihm eine Psychose ausgelöst. Mulder dagegen glaubt an einen anderen Hintergrund als er in einem Operationsaal ein Pentagramm entdeckt, ein okkultes Schutzsymbol. Scully zweifelt dies allerdings an. Später gerät ein weitere Arzt außer Kontrolle und brennt mit einem Laser in das Fleisch des Patienten. Mulder entdeckt auch da ein Pentagramm auf seinem Körper, angebracht von der Krankenschwester Waite, einer praktizierenden Hexe.

    Dr. Franklyn gibt daraufhin zu , daß Waite bereits vor 10 Jahren in dem Krankenhaus gearbeitet hat als ein paar ähnliche Todesfälle geschahen. Scully und Mulder durchsuchen daraufhin ihr Haus und finden dort ein unheimliches Zimmer mit Kerzen, Weihrauch, Kräutern und anderen für die Hexerei notwendigen Zutaten. Doch Waite es nicht mehr dort, sie wartet in Dr. Franklyns Wohnung auf den Arzt. Als er nach Hause kommt attackiert sie ihn mit einem Messer, doch er kann sie überwältigen und sie wird verhaftet. Bevor sie jedoch Mulder ihre Geschichte erzählen kann stirbt sie einen grausamen Tod, wie er in ihren Hexen-Büchern als klassischen Fall für den Tod einer Hexe beschrieben wird.

    Waite hat nur versucht die Patienten zu beschützen, doch vor wem? Vor Dr. Franklyn, der lächelt als er einen Meter über seinem Bett im Liegen schwebt?

    Nach Mulders Schlußfolgerung betreibt Dr. Franklyn schwarze Magie. Verflucht mit der Sünde der Eitelkeit transformiert er sein Aussehen über die Möglichkeiten der Chirurgie hinaus indem er Zauberei und Ritualopfer benutzt. Zehn Jahre vorher konnte er jeden Verdacht abschütteln und auch diesmal kann er Mulder entkommen. Mulder kann das finale Opfer nicht mehr verhindern, als Dr. Franklyn für immer verschwindet.

    Kurz darauf erscheint ein Dr. Hartman in Los Angeles in einer Schönheitsklinik.
    Quelle
    8
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    12,50%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    37,50%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    25,00%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    25,00%
    2
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0%
    0
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

    #2
    Eine recht gute Folge mit sehr spannender Story.

    Besonders gut hat mir die Szene in Dr. Franklyns Haus gefallen, wo dieser von der Krankenschwester angegriffen wird. Wo diese aus der Badewanne voll mit Blut auf Dr. Franklyn herausstürtzt war schon klasse gemacht. Auch die Szene wo die Krankenschwester die Nägel erbricht war sehr gut umgesetzt.
    Sehr gruselig, aber klasse gemacht fand ich die Szene wo Dr. Franklyn sich selbst ein neues Gesicht verpaßt.

    Alles in allem eine sehr gute und spannende Folge, die ich mit fünf Sternen bewerte.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2018
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2019
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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      #3
      Eine gute und sehr spannende Folge, bei der mir besonders die Darstellungen im Haus der Krankenschwester gefallen haben.

      Die Idee, den Ort des Geschehens in eine Schönheitsklinik zu verlagern, fand ich zwar weniger gut, die Umsetzung allerdings war klasse.

      Insgesamt vier Sterne für eine solide Episode.

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        #4
        Hat mir nicht sogut gefallen. Irgendwie fand ich eine Schönheitschirurgie nicht als passenden Ort, um eine Geschichte über Okkultismus zu erzählen. Einige Szene waren ziemlich eklig, v.a. wie sich Dr. Franklin selbst operierte.
        Anfangs dachte ich noch, die gesamte Führung des Hospitals wäre involviert, aber es stellte sich bald heraus, dass der Täter keine Komplizen hat.
        Schön auch die letzte Szene, wo sich wieder ein neuer Chirurg bewirbt.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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          #5
          Vier Sterne.

          Hier ist mal wieder Okkultismus das Thema. Diesmal aber in einem Krankenhaus für Schönheitsoperationen, was hier und da zu lustigen Sprüchen führt.

          Fand die Folge aber nicht sooo furchtbar spannend, was Okkultismus angeht, fand ich die Folge mit den satanischen Lehrern an der High School irgendwie cooler.

          Eklig natürlich die Szene, in der der Chirurg das Fett absaugt bis Blut fliesst.

          Ganz nett, nicht mehr.

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            #6
            Wieder mal eine recht eklige Folge direkt aus dem Akte X-Giftschrank. Ich bin persönlich kein Freund von okkulten Folgen und in Zusammenhang mit Operationstischen schon mal gar nicht. Darüber hinaus fand ich hier wenig Typisches: Kaum Humor, keine erwähnenswerten Mulder & Scully Momente und auch kein überzeugendes Finale. Eigentlich hangelt sich die Folge von Schock zu Schock und versucht v.a. mit reißerischen Effekten zu punkten. Die Story ist total an den Haaren herbeigezogen und weist riesige Löcher auf. Mal ehrlich: Ein zaubernder Arzt, der nicht mal ansatzweise Narben von der eigenen Schönheits-OP zurückbehält und den niemand der eigenen Belegschaft wiedererkennt? Eine Schwester, die ihm durch okkulte Rituale auf die Schliche kommt und ihm unsinnigerweise in einer Badewanne voll Blut auflauert?

            Ich hoffe, da kommen nicht noch mehr solcher Aussetzer im Rest der Staffel?!

            2 Sterne.

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              #7
              Diesmal gibt es von mir wieder fünf Sterne für diese spannende Okkultismus-Folge mit einigen optisch sehr gut, aber auch ekelig umgesetzten Szenen. Diese schief gegangenen Schönheitsoperationen waren sicherlich nichts für unruhige Mägen, besonders der Eingriff mit dem Laser oder der mit der Säure. Optisch gut umgesetzt wurde aber auch das Erbrechen der spitzen Nägel der Krankenschwester. Weiters wurde die Handlung spannend präsentiert und lieferte auch ein paar überraschende Wendungen, sowie einem gelungenen Schluss mit der Option einer Weiterführung dieser Handlung.
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                #8
                Bei einer Routineoperation in einer Klinik für plastische Chirurgie scheint ein Arzt plötzlich den Verstand zu verlieren und massakriert die Patietin, die daraufhin stirbt. Als Mulder und Scully sich des Falls annehmen, stoßen sie auf Anzeichen, dass schwarze Magie eine Rolle spielt.

                "Sanguinarium" ist wieder einer dieser Freelancer-Skripts, bei dem man die Probleme in der Produktion auch dem Endprodukt noch ansieht. Es war das erste Drehbuch, das Vivian und Valerie Mayhew überhaupt für eine Fernsehepisode verfassten und musste den Produktionsnotizen und Episodenguides zufolge von Gordon, Gilligan, Morgan und Wong massiv umgeschrieben werden. Besonders der Einfluss von Morgan & Wong ist an mehreren Stellen sichtbar; die Szenen mit dem korrupten Krankenhauspersonal erinnern stark an die der satanistischen Eltern-Lehrerversammlung in der Morgan & Wong-Episode "Die Hand, die verletzt", ebenso weist die Episode mehrere Elemente auf, die an "Die Hand, die verletzt" erinnernd bis ins Parodistische überzeichnet sind - beispielsweise die miauende Katze und der Besen vor der Tür der praktizierenden Hexe, bei dessen Anblick Mulder bemerkt, "probable cause?", Dr. Franklin, der mit einer Gabel sein Gesicht häutet, oder wenn Dr. Kaplan bemerkt, "if we give any credence or credibility to Dr. Lloyd’s story, they're going to burn us at the stake". Auch der Anfang, als der Arzt wie besessen die Patietin massakriert und das Blutbad in der Wohnung von Dr. Franklin waren nah an der Parodie. Überhaupt sind die Szenen in "Sanguinarium" ungewöhnlich drastisch, stärker noch als in "Home", und erinnern teilweise eher an "Saw" als an eine X-Akten-Episode. An "Die Hand, die verletzt" erinnert auch die Art und Weise, wie Mulder und Scully ständig den Geschehnissen hinterherzulaufen scheinen und letztlich von Franklin ausgetrickst werden.

                Eine weitere Parallele zu "Die Hand, die verletzt" ist das Thema Hexerei, und auch hier wird Wert darauf gelegt, dass die Hexe Schwester Waite (vermutlich nach dem Okkultisten Arthur Edward Waite benannt, auch der Namensgeber der Rider-Waite-Tarotkarten) nicht der Bösewicht ist, sondern ihre Pentagramme Schutzsymbole sind. Waites Glauben wird nicht genau benannt, aber die Vermutung, dass sie eine Wicca ist, ist naheliegend. Der wahre Bösewicht Dr. Franklin, den Schwester Waite bekämpfen will, hat hingegen mit Wicca nichts zu tun.

                Im Vergleich zu "Die Hand, die verletzt" oder auch "Home" finde ich allerdings die Idee und vor allem die Handlung von "Sanguinarium" recht schwach. Die Thematik der plastischen Chirurgie und der wirtschaftlichen Bedeutung einer solchen Abteilung für ein Krankenhaus wird zwar angerissen, aber - wenn man von Andeutungen über Mulders Unzufriedenheit mit seiner Nase absieht - ohne auf irgendwelche gesellschaftlichen Implikationen einzugehen (was für Akte X eher ungewöhnlich ist). Es gibt einige gut inszenierte Szenen, wie beispielsweise die Szene in Dr. Franklins Badezimmer. Insgesamt scheint das ganze Gemetzel aber eher dazu zu dienen, von der recht dünnen Geschichte abzulenken. Für mich ist "Sanguinarium" eine der schwächsten Episoden von Staffel 4, allzuviel kann ich der Folge nicht abgewinnen. Ich gebe knapp drei Hexenbesen dafür.

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                  #9
                  Mit dieser Folge wurde ich nicht wirklich warm. Auch wenn ich die Tatsache erfrischend fand. Das man anfangs diese Krankenschwester in verdacht hat.
                  Bis dahin hatte die Episode fast schon Spannung aufgebaut und man wollte wissen wo sich das ganze hin entwickelt. Jedoch selbst für die Hexereifolgen, die in der Regel in Akte X eher mittelmäßig ausfallen, wurde es zur Mitte der Folge hin immer absurder. Ich finde den Originaltitel auch irgendwie unpassend gewählt muss ich sagen. Man kann davon ausgehen, dass man diesen erst gewählt hat, nachdem man das Drehbuch geschrieben hat. Da gefällt mir ausnahmsweise der Deutsche Titel besser. da man hier darauf bezug nimmt, das die Folge eine gewisse Zahlen bzw Geburtsdaten Mystik hatte.

                  "die Hand die verletzt" fand ich jedoch noch um einiges spannender als das. " Vanitas Vanitatum" hätte ich mir eher als Orginaltitel vorstellen können, aber nun gut macht braucht nciht mehr über die verschüttete Milch jammern.

                  wirklich erwähnenswert ist eigentlich nichts an dieser Folge.

                  Ich würde hier 2 verschmierte Spiegel verteilen.

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