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[502] "Redux I" / "Redux"

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    [502] "Redux I" / "Redux"

    Buch:
    Chris Carter

    Regie:
    R.W. Goodwin

    Darsteller:
    Assistant Director Skinner (Mitch Pileggi) [Norbert Gescher]
    The Cigarette-Smoking Man (William B. Davis) [Thomas Kästner]
    Byers (Bruce Harwood) [Udo Schenk]
    Frohike (Tom Braidwood) [Lothar Mann]
    Langly (Dean Haglund) [Frank Schröder]
    Detective Rempulski (Rob Freeman) [Ralph Beckmann]
    Dr. Vitagliano (Barry W. Levy) [Andreas Hosang]
    Elder (Don S. Williams) [Gerhard Paul]
    Holly (Julie Arkos) [Andrea Plany]
    Michael Kritschgau (John Finn) [Klaus-Dieter Klebsch]
    Scott Blevins (Charles Cioffi) [Gerd Holtenau]
    Scott Ostelhoff (Steve Makaj) [Boris Erdtmann]
    Senior Agent (Ken Camroux) [Kaspar Eichel]

    Inhaltsangabe:
    Rückblick; 24 Stunden bevor Agent Scully einem FBI Komitee vom Tod ihres Partners berichtet:
    Mulder erhält von Kritschgau einen Tip, daß ihre Unterhaltungen abgehört wurden. Mulder schaut zur Decke und erkennt ein kleines Loch. Er rennt die Treppe hinauf und trifft im Appartement direkt über ihm Scott Ostelhoff, der gerade versucht ein Papier anzuzünden. Ein Kampf beginnt, in dessen Verlauf sich ein Schuß löst.

    Mulder erzählt Scully er hätte Ostelhoff getötet. Er informiert sie auch über das Papier das Ostelhoff vernichten wollte, es enthielt eine Liste von 17 Telefonaten zum FBI. Daraus folgern sie, ihre eigene Organisation, das FBI, steckt hinter allem und das schon seit längerem. Mulder vermutet sie sie haben ihre Lügen erfunden in der Hoffnung die Wahrheit zu verschleiern.

    Kurze Zeit später, kommt Scully zu Mulders Appartement und identifiziert Ostelhoffs Körper, dessen Gesicht durch den Schuß zerfetzt wurde, als den ihres Partners. Noch später wird sie bei einem Treffen mit Skinner und Blevins zum Erscheinen vor einem FBI Komitee aufgefordert. Daraufhin verfolgt sie die Nummern auf dem Papier von Ostelhoff, die zu einer FBI-Abteilung gehen, der Skinner angehört. Dies läßt sie folgern, Skinner wäre möglicherweise der "Maulwurf". In der Zwischenzeit erzählt der Cigarette-Smoking Man dem Syndikat von seinem Versuch Mulder aufzuspüren.

    Mulder nutzt Ostelhoffs Identitätskarte um ins DARPA zu gelangen, ein geheimes Forschungszentrum. Dort trifft er Kritschgau, der ihm eröffnet die Karte würde ihm Zugang im gesamten Gebäude bieten. Kritschgau erzählt ihm dann die Geschichte der ganzen Lüge in die Mulder geraten ist und die zurückreicht in die Tage kurz nach dem zweitem Weltkrieg, eine Zeit in der die Generäle die militärische Aufrüstung gestartet haben. 1947, behauptet Kritschgau, begann die Regierung den Roswell-Vorfall als Schutz vor der Wahrheit aufzubauen, eine Wahrheit die ein Programm die menschliche DNA betreffend enthielt. Er selber war Teil der Lüge - bis sein eigener Sohn Opfer von Biowaffen im Golfkrieg wurde. Kurze darauf wird Kritschgau von Wachen festgenommen, doch Mulder gelingt es zu entkommen und tiefer in den Komplex vorzudringen. Er entdeckt einen Raum der Dutzende von Alienkörpern enthält, identisch zu denen aus der Eishöhle, was Kritschgaus Geschichte zu bestätigen scheint.

    Dr. Vitagliano beendet die Untersuchung an den Proben aus dem Eis die er von Scully bekommen hat. Die Zellen die die Proben enthalten, so erklärt er, sind der Anfang einer neuen Lebensform. Scully beschließt daraufhin einen Test durchzuführen der den fremden Organismus mit ihrer eigenen DNA vergleicht. Bevor sie damit beginnen kann trifft sie Skinner, der ihr eröffnet der Körper des Toten in Mulders Appartement wäre laut der Untersuchung des Pathologen nicht der von Mulder. Der DNA Test von Scully zeigt später ein vergleichbares Ergebnis, sie folgert daraus ihr Krebs resultiert aus dem ungeschütztem Kontakt mit dem Organismus.

    Als Mulder seine Durchsuchung des Gebäudes fortsetzt entdeckt er einen Lagerraum, hier findet er alle Teile die Aliens betreffen und die der Cigarette-Smoking Man im Laufe der Jahre von Mulder einkassiert hat. Dann entdeckt er ein gigantisches Karteisystem, mit Karten von Scully, Kritschgau und einer leeren Karte für Kritschgaus Sohn. Er entdeckt auch einen metallischen Behälter, welcher bei der Heilung von Scullys Krankheit helfen könnte.

    Scully erscheint vor dem FBI Komitee und kündigt an sie werde die ganze Täuschung aufdecken, die ihren Partner und sie selber in die Geschichte gezogen hat. Sie informiert dann das Komitee über den Tod ihres Partners in der vergangenen Nacht durch einen Schuß in den Kopf. Als sie beginnen will wissenschaftliche Beweise zu präsentieren, die ihre Geschichte belegen sollen, kommt plötzlich Blut aus ihrer Nase und sie wird ohnmächtig.

    Währenddessen arrangiert der Cigarette-Smoking Man aus dem Hintergrund die Flucht von Mulder aus dem Forschungszentrum, der sich draufhin zu den Lone Gunmen begibt um den Behälter untersuchen zu lassen. Doch sie stellen nur fest, daß er deionisiertes Wasser enthält.



    Quelle
    9
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
    22,22%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    44,44%
    4
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    22,22%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    11,11%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
    0%
    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

    #2
    Eine klasse Weiterführung der begonnenen Story.
    In dieser Folge wird Mulders angeblicher Selbstmord weiter erläutert und wie ich schon vorher geahnt habe stellte sich dieser als gekonntes Täuschungsmanöver heraus.
    Besonders gut hat mir die Szene gefallen wo Mulder in Scullys Wohnung aus sie wartete und sie gerade dabei war sich auszuziehn und Mulder sagte: "Nur weiter so!"
    Auch sehr gut fand ich den Cigarette-Smoking Man, welcher von seinen "Partnern" nicht mehr in die geheimen Geschäfte eingeweiht wurde, er sich aber jedoch durch einen geschickten Schachzug wieder versucht ins Spiel zurück zu bringen.
    Weiters waren die Dialoge zwischen Scully und Skinner auch sehr gut, weil man wußte nicht wirklich auf welcher Seite nun Skinner steht.
    Somit vergebe ich sechs Sterne und bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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      #3
      Ein solider Staffeleinstieg, der aber für meinen Geschmack etwas zu wenig Struktur erkennen lässt.

      Die Szenen im Pentagon sind äußerst eindrucksvoll und sehr spannend umgesetzt. Weniger überzeugend hingegen sind die Szenen rund um den Tod Ostelhoffs.

      Von mir gibt's für diese Episode vier Sterne.

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        #4
        Also ich war nicht wirklich begeistert, irgendwie dreht sich jede Doppelfolge immer um das Gleiche. Mulder sucht Beweise für die Existenz von Aliens, kommt dabei einer riesigen Verschwörung auf die Spur und am Ende hat er dann doch nie irgendwelche Beweise.
        Auch die Auflösung des Cliffhangers fand ich ziemlich billig, aber mir wäre jetzt auch keine andere Möglichkeit eingefallen, das glaubwürdig aufzulösen.
        Im Prinzip sieht man Mulder und Scully, wie beide versuchen ein Heilmittel gegen Scullys Krebs zu finden. Interessant ist auch, dass die beiden wiedermal Skinner verdächtigen, dass er gegen sie intregiert.
        Ja und auch den CSM hat man gesehen, da liegt wohl auch Ärger in der Luft mit seinen Partnern.
        Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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          #5
          Sechs Sterne.

          Einziger echter Kritikpunkt: Die Erklärung für den Cliffhanger war doch etwas unglaubwürdig. Selbst wenn er ihm ins Gesicht geschossen hat, um die Identität zu vertuschen...was ist mit Haarfarbe? Grösse? Statur? Schon von daher kann man ihn eigentlich nicht mit Mulder verwechseln, selbst wenn er seine Klamotten an hat.

          Ansonsten ist die Mythologie Folge gewohnt spannend. Der Glaube von Mulder an Ausserirdische wird auf eine harte Probe gestellt.

          Sehr gut fand ich, dass die Verschwörer langsam aber sicher das Vertrauen in den Raucher verlieren, da der oft sein eigenes Süppchen kocht.

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            #6
            Mir hat die Weiterführung des Cliffhangers der vierten Staffel wieder sehr gut gefallen und nun haben Mulder und Scully endlich einmal den Spieß umgedreht und Täuschen und Belügen die anderen. Sehr gut gefallen haben mir die getrennt voneienader arbeitenden und nach einen Heilmittel und Antworten suchenden Mulder und Scully.
            Interessant war es zu sehen das der Cigarette Smoking Man Probleme mit seinen Partnern hat und das der Cigarette Smoking Man in dieser Folge Mulder sogar half, vermutlich sollte das seine Rache an seinen Partnern sein.
            Bitter war der Schluss wo Scully während der Anhöhrung durchs FBI zusammenbrach.
            Von mir bekommt diese Folge somit wieder sechs Sterne.
            Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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              #7
              Zum Auftakt der fünften Staffel wird der Cliffhanger aus "Gethsemane" aufgelöst: Mulder hat mit Scullys Hilfe seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um unerkannt ermitteln zu können. Indizien am Tatort deuten darauf hin, dass im FBI jemand an der Verschwörung beteiligt ist. Während Mulder unter falscher Identität ins Pentagon eindringt und ein Heilmittel für Scullys Krebs sucht, forscht Scully nach Beweisen für den Zusammenhang zwischen dem falschen Alienkörper und ihrer Krebserkrankung.

              "All Lies Lead to the Truth" lautet die Tagline des zweiten Teils des Dreiteilers, "Redux", und sie bezieht sich auf das Lügengebäude, die Mulder und Scully nun ihrerseits aufbieten, um endlich die Wahrheit über die Hintergründe von Scullys Krebserkrankungen aufzudecken. Die Zeile stammt aus einer Unterhaltung zwischen Scully und Skinner, nachdem dieser erfahren hat, dass Scully ihn, was die Identität der Leiche in Mulders Wohnung angeht, belogen hat. Wie die zu Beginn von "Redux" gezeigte Rückblende zeigt, war Mulder tatsächlich drauf und dran, sich mit seiner eigenen Waffe zu erschießen, erhielt aber noch einen Anruf von Kritschgau, der ihm mitteilte, dass seine Wohnung videoüberwacht wird. Mulder überraschte den Spion Ostelhoff in der Wohnung über der seinen, als der gerade versuchte, Beweismaterial zu vernichten, und erschoß ihn in der entstehenden Konfrontation. Ostelhoff hat für das Verteidigungsministerium gearbeitet und Mulder seit mindestens zwei Monaten überwacht. Nachdem Mulder Scully daraufhin überzeugt hat, seinen Tod vorzutäuschen, macht er sich mit Ostelhoffs Zugangskarte ins Verteidigungsministerum auf, um die Hintergründe der Geschehnisse zu ergründen.

              Kritschgau, den er dort antrifft, enthüllt weitere Informationen über die Manöver der Regierung, um die Existenz Außerirdischer vorzutäuschen, und deren Hintergründe. Er bestätigt erneut, dass das Verteidigungsministerium medizinische Daten jedes US-Bürgers katalogisiert (das wissen wir schon aus "Paper Clip" und "Talitha Cumi/Herrenvolk"). Der Zweck ist nach Aussage von Kritschgau die Forschung an Biowaffen. Als Beispiel führt Kritschgau den Koreakrieg in den 1950ern an, in dem angeblich durch Aussetzen von infizierten Bienen und anderen Insekten unter Einsatz von US-Flugzeugen die koreanische Bevölkerung biologischen Waffen ausgesetzt wurde. Diese realhistorisch tatsächlich existierenden Anklagen seitens Nordkorea und China wurden nie verifiziert, es ist jedoch naheliegend, dass sie die Idee für die Experimente in "F. Emasculata" und "Zero Sum" lieferten. Auch im Irakkrieg, so Kritschgau, seien sowohl von Russland als auch den USA Biowaffen eingesetzt worden, die so weit entwickelt seien, dass sie praktisch unidentifzierbar waren.

              Kritschgaus Forschungsreinrichtung ist eine Abteilung des Verteidigungsministeriums und scheint sich ausschließlich mit Biowaffen zu beschäftigen. Mulder, der dank Osterloffs Zugangskarte in die geheimsten Sektionen eindringen kann, zu denen nicht einmal Kritschgau Zugang hat, findet dort Bahren mit Frauen, an denen experimentiert wird - ähnlich wie Scully und andere Entführte - sowie Körper außerirdischen Aussehens, die offensichtlich in der Einrichtung erzeugt wurden. Ein unterirdischer Durchgang führt von der Forschungseinrichtung ins Pentagon und zu dem riesigen Lager und Archiv, das schon im Pilotfilm und in "The Erlenmeyer Flask" zu sehen war. Dort findet er unter Scullys Namen archiviert eine Viole mit einer Flüssigkeit - das vermeintliche Heilmittel. Leider teilen ihm am Ende der Episode die Lone Gunmen mit, dass in der Viole nur ionisiertes Wasser ist.

              In der Zwischenzeit untersucht Scully zusammen mit Dr. Vitagliano die Eisproben aus dem Yukon-Gletscher. Die von Vitagliano im Eis entdeckten Chimärenzellen treten mysteriöserweise in einer Nährlösung in die Anfangsstadien einer embryonalen Entwicklung ein. Ein Test, den Scully durchführt, ein Vergleich zwischen den in den Zellen enthaltenen Viren und ihrem eigenen Blut, an dem bei ihrer Entführung experimentiert wurde, ergibt eine Übereinstimmung der DNA. Dies bedeutet, das gentechnische Material, mit dem die Chimären erzeugt wurden und das, welches Scully injiziert wurde, ist ein und dasselbe. Dies ist der wissenschaftliche Beweis, mit dem Scully die Anhörung konfrontieren will. Ihr Verdacht, was die Mittelsperson im FBI angeht, fällt aufgrund der Telefonverbindungen von Ostelhoff auf Walter Skinner. Skinners Loyalitäten waren immer wieder in Zweifel, allerdings ist es nach "Zero Sum" recht unwahrscheinlich, dass Skinner zu Scullys Krebserkrankung beigetragen hat - ist er doch derjenige, der einen Deal mit dem Raucher einging, um ein Heilmittel dagegen zu erhalten. Davon weiß Scully aber möglicherweise nichts, und es besteht zumindest die Möglichkeit, dass Skinner mit Hilfe von Halb-Informationen instrumentalisiert wurde. In jedem Fall sorgt Scullys Verdacht für einige dramatische Szenen zwischen ihr und Skinner, und sie will in der Anhörung gerade Skinner als Verdächtigen nennen, als sie zusammenbricht.

              Auch der Raucher hat in "Redux" wieder einen Auftritt. Dass die anderen Syndikatsmitglieder, u.a. der Grauhaarige, dem Raucher nicht hundertprozentig über den Weg trauen, hat sich schon in früheren Episoden angedeutet. In "Redux" nun stellt sich heraus, dass man ihn über die Überwachung von Mulder nicht informiert hat; dass der Grauhaarige nichts davon wusste, glaubt der Raucher ebensowenig wie ich. Auch auf die Familienverhältnisse gibt es wieder Hinweise. So sieht man, dass er zu trauern scheint, als er die Nachricht von Mulders (angeblichem) Tod erhält, und zum Grauhaarigen sagt er, er hätte Mulder "erschaffen" - ob sich das auf die vermutliche Vaterschaft bezieht oder etwas anderes, ist an dieser Stelle nicht ganz klar. SPOILEREs könnte auch sein, dass er von Mulders Tätigkeit bei den X-Akten redet; wie sich später in der Serie herausstellt, eröffnete Mulder zunächst mit Diana Fowley die X-Akten, die mit dem Raucher unter einer Decke steckte. Auf jeden Fall stützt "Redux" wieder die Vermutung, dass der Raucher Mulder aus persönlichen Gründen schützt; die anderen Syndikatsmitglieder sehen Mulder eher als ein Ärgernis. Im Unterschied zu den anderen scheint der Raucher auch Zweifel an Mulders Tod zu haben. "I've never underestimated Mulder. I still don't." Gegen Ende der Episode erteilt er den Befehl, Mulder aus dem Pentagon entkommen zu lassen.

              Der Titel "Redux" bezieht sich auf den Reset, der sich in "Gethsemane" schon andeutete und der in dieser Episode vollendet wird. Die Grundprämisse der Serie, dass intelligentes außerirdisches Leben auf der Erde anwesend ist, wird in "Redux" massiv in Frage gestellt. Wie um dies zu unterstreichen, werden Szenen, die eine Entsprechung im Pilotfilm haben, eingestreut, so z.B. Scullys Aussagen in Blevins Büro, vor allem aber die Aufnahmen im Lagerraum des Pentagons, der schon am Ende des Piloten zu sehen war - nur dass es diesmal Mulder ist und nicht der Raucher, der das riesige Lager besucht. Scullys Monolog am Ende von "Redux" schließlich fasst die Ereignisse der ersten vier Staffeln zusammen, ebenso wie die Schlussfolgerungen, die sie daraus zieht.

              Der Reset ist auch das größte Problem von "Redux", das die Episode von "Gethsemane" geerbt hat. Dass Mulder die Geschichte von Kritschgau so einfach glaubt, ist nach wie vor nicht überzeugend für mich - ebenso, dass er drauf und dran war, wegen der Eröffnung, die Verschwörer hätten Scully seinetwegen zur Krebspatientin gemacht, Selbstmord zu begehen. Etwas merkwürdig fand ich auch, dass Osterloffs Zugangskarte ausreichte, um Mulder so einfach in diesen Hochsicherheitstrakt hineinspazieren zu lassen. Man sollte meinen, dass irgendwer der dortigen Wachleute die zugangsberechtigen Personen auch persönlich kennt - so viele sind es ja offenbar nicht.

              Ansonsten fand ich die Episode eigentlich gut gelungen. Sie hat einige fantastische Szenen; vor allem die geheimen Laborräume in der militärischen Forschungseinrichtung mit den schwangeren Frauen und den vermeintlichen Außerirdischen sind eindringlich. Auch die Szenen mit Scully im Labor und ihre Konfrontationen mit Skinner haben mir gut gefallen, und Scullys Zusammenbruch am Ende - gleichzeitig der Cliffhanger - ist wirklich erschreckend. Überhaupt ist Gillian Anderson hier wieder sehr überzeugend. An der Inszenierung, die durch extrem viele Voice-Over-Monologe vor allem von Mulder und Scully gekennzeichnet ist, scheiden sich etwas die Geister. Ich fand die Schnittfolge der Monologe mit den Handlungen der beiden Agenten interessant und gut gelungen, insgesamt waren die Monologe aber vielleicht wirklich etwas zu viel. Insgesamt fand ich "Redux" besser als "Gethsemane" und gebe knappe fünf Chimärenzellen dafür.

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                #8
                im großen und ganzen ein solider Staffelauftakt.
                Obwohl ich es auch nciht so einfach glaube, das Mulder so dermaßen reagiert. nach all den Jahren. Aber ok.
                Wenn man die Serie soweit gesehen hat. lässt man sich auch darauf ein.
                Der Episodentitel ist dabei überaus passend. Da man natürlich bezug auf das letzte Staffelfinale nimmt.
                Wobei auch diese Folge deutliche Fehler aufweisst. Das Mulder so einfach die Identität von Scott Ostelhoff stehlen konnte z.B
                Mir fällt jetzt erst wiedermal auf das Mulder "ohne Stützräder" bzw einen Informanten unterwegs ist. Mittlerweile hat er auch niemanden mehr nötig, der ihm diesbezüglich hilft. da er so oder so eine Schlüsselfigur ist. Der rauer scheint ähnlich wie Janet18 es schon beschrieben hat, unter den Mitgliedern des Syndikats eine Sonderolle einzunehmen. Mittlerweile haben wir ja schon den "Engländer" und den "grauhaarigen" kennengelernt. Der Plot war diesmal auch sehr spannend umgesetzt, wesentlich besser noch als in der vorigen Episode.
                Obwohl Mulder einfach zu leicht seinen Tod vortäuschen konnte.

                vergebe ich 4 Zugangskarten.

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                  #9
                  Die Auflösung des Cliffhangers wirkt schon ziemlich erkauft. Wie kann man trotz Gesichtsschuss die Leiche einfach so für Mulder halten? Auch sind seine Zweifel (wie in der Vorfolge) nach allem was er erlebt hat, kaum nachvollziehbar.

                  Ansonsten aber ne sauspannende Mythologie-Folge. Vor allem die Machart mit Mulders und Scullys Monologen, während sie getrennt ermitteln waren toll inkl. super Schnitten dazwischen. Skinner kann einem echt leid tun, so oft wie er den beiden schon geholfen hat, und immer noch verdächtigen sie ihn ein Maulwurf zu sein .

                  Der Cliffhanger ist IMO gemeiner als der des Staffel-Finales. Scully bricht während der Anhörung zusammen und Mulders gefundenes Heilmittel stellt sich lt. Lone Gunmen als Niete heraus.

                  Gute
                  5 Sterne (hätte man den Leichen-Cliffhanger besser gelöst, wäre es wohl die Höchstpunktezahl geworden)!

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