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[503] "Redux II" / "Redux II"

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    [503] "Redux II" / "Redux II"

    Buch:
    Chris Carter

    Regie:
    Kim Manners

    Darsteller:
    Assistant Director Skinner (Mitch Pileggi) [Norbert Gescher]
    The Cigarette-Smoking Man (William B. Davis) [Thomas Kästner]
    Byers (Bruce Harwood) [Udo Schenk]
    Frohike (Tom Braidwood) [Lothar Mann]
    Langly (Dean Haglund) [Frank Schröder]
    Bill Scully (Pat Skipper) [Bernd Rumpf]
    Doktor (Brent Sheppard)
    Dr. Zuckerman (Robert Wright) [Erich Räuker]
    Elder (Don S. Williams) [Gerhard Paul]
    Father McCue (Arnie Walters) [Eric Vaessen]
    Michael Kritschgau (John Finn) [Klaus-Dieter Klebsch]
    Mrs. Scully (Sheila Larken) [Renate Danz]
    Samantha Mulder (Megan Leitch) [Maud Ackermann]
    Scott Blevins (Charles Cioffi) [Gerd Holtenau]
    Senior Agent (Ken Camroux) [Kaspar Eichel]

    Inhaltsangabe:
    Mulder kommt ziemlich verzweifelt in das Krankenhaus um Scully zu suchen, die vor dem FBI Komitee zusammgebrochen ist. Er findet sie bewußtlos und an ein Beatmungsgerät angeschlossen vor. Skinner erklärt ihm sie hätte einen Schock bekommen und würde im Sterben liegen. Als Mulder sich weigert mit Skinner zusammenzuarbeiten, wird er ins FBI-Gebäude gebracht und von Section Chief Scott Blevins und einem Senior Agent befragt. Doch auch hier weigert sich Mulder zu kooperieren und verläßt den Raum.

    Der Cigarette-Smoking Man trifft sich mit Elder und dem Mitglied des Syndikats Quiet Willy. Elder weist den Cigarette-Smoking Man dafür zurecht, daß er Mulder hat aus dem Forschungszentrum entkommen lassen, da er damit das ganze Projekt gefährdet. Doch der Cigarette-Smoking Man erwidert Mulder wäre lebend mehr Wert und beteuert seine Loyalität zum Syndikat. Nachdem der Cigarette-Smoking Man das Treffen verlassen hat, fordert Elder Quiet Willy auf seine Arbeit fortzusetzen.

    Scully kommt wieder zu Bewußtsein. Sie erzählt Mulder von ihren Mutmaßungen über Skinner, doch der ist davon nicht überzeugt. Ihre Unterhaltung wird unterbrochen, als Mrs. Scully und Danas Bruder Bill Jr. ins Zimmer kommen, Bill wirft Mulder vor eine Mitschuld an der Krankheit seiner Schwester zu tragen.

    Kurze Zeit später sucht der Cigarette-Smoking Man Mulder auf und teilt ihm mit, der metallische Behälter enthielte einen kleinen Mikrochip der Scullys Krankheit heilen könnte. Als Mulder damit zu Scully kommt, zweifelt Bill Jr. ziemlich an dieser Geschichte, doch Scully bittet Dr. Zuckerman es damit zu versuchen. In der Zwischenzeit erscheint Kritschgau vor dem FBI Komitee. Er bestreitet die Identität von Ostelhoffs Mörder zu kennen und erklärt sein eigener Sohn wäre am Morgen gestorben. Er gibt auch zu von der Biotechnikfirma Roush bezahlt zu werden.

    Um Mulders Vertrauen zu gewinnen arrangiert der Cigarette-Smoking Man ein Treffen zwischen Mulder und seiner Schwester Samantha. Sie erzählt ihm, einige Zeit nach ihrer Entführung wurde sie in ein Hotelzimmer gebracht und ihr wurde mitgeteilt der Cigarette-Smoking Man wäre ihr Vater. Mulder erzählt ihr daraufhin ihre Mutter würde noch leben, entgegen dem was man ihr erzählt hätte, der Cigarette-Smoking Man würde sie nur anlügen. Doch Samantha wird dadurch nur verwirrt und erklärt sie würde erstmal zum Cigarette-Smoking Man zurückgehen. Später erzählt der Cigarette-Smoking Man Mulder Kritschgau hätte ihm einen Haufen Lügen erzählt und bietet ihm an beim FBI aufzuhören und für ihn zu arbeiten, doch Mulder lehnt dies ab.

    Während er die Fernsehübertragung eines Hearings aus dem Kongress über Biotechnologie sieht bemerkt Elder Skinner, der im Publikum sitzt. Er informiert einen Mitarbeiter das Problem zu "beheben".

    Blevins informiert Mulder darüber, daß die Kugel aus Ostelhoffs Körper aus Mulders Dienstwaffe stammt. Er behauptet auch Skinner würde innerhalb des FBI mit einem Geheimauftrag arbeiten. Doch Mulder glaubt die Geschichte nicht und weigert sich auch Skinner vor dem FBI Komitee als "Maulwurf" darzustellen, auch wenn er sich dadurch selbst entlasten könnte.

    Danach erscheint Mulder vor dem Komitee. - Zur selben Zeit legt Quiet Willy sein Gewehr aus einem Parkhaus, gegenüber der Wohnung des Cigarette-Smoking Man in Position. - Bevor Mulder Fragen nach seiner Verwicklung in den Tod von Ostelhoff beantwortet, kündigt er an den "Maulwurf" im FBI zu enttarnen: Section Chief Scott Blevins. - Im gleichen Moment eröffnet Quiet Willy das Feuer auf den Cigarette-Smoking Man. - Blevins kehrt zurück in sein Büro, dort trifft er den Senior Agent, mit einer Waffe in der Hand. Ein Schuß löst sich und Blevins fällt zu Boden, der Senior Agent drückt Blevins dann die Waffe in die Hand um einen Selbstmord vorzutäuschen.

    Kurz darauf teilt Skinner Mulder den Tod des Cigarette-Smoking Man mit. Obwohl keine Leiche gefunden wurde, läßt der massive Blutverlust keinen anderen Schluß zu. Weiterhin bestätigt Skinner Mulder, daß er Blevins schon länger in Verdacht hatte, da der seit vier Jahren für die Biotechnikfirma Roush arbeitete. Mulder teilt Skinner dann mit Scullys Krebs wäre dabei sich aufzulösen.



    Quelle
    7
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    100,00%
    7
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
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    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
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    #2
    Eine sehr interessante Auflösung bzw. Ende des Mehrteilers.

    Scully spielte ihre Rolle sehr überzeugend und es ist schön das sie wieder auf dem Weg der Besserung ist. Ihre Dialoge und Szenen mit Mulder haben mir sehr gut gefallen. Auch Scullys Familie wurde sehr gut in die Story integriert.

    Weiters war mir der Cigarette-Smoking Man in dieser Folge auch sehr sympathisch und es ist sehr schade das man ihn am Ende erschießt. Jedoch da keine Leiche von ihm gefunden wird, vermute ich sehr stark, daß man von ihm noch etwas zu sehen bekommen wird.

    Alles in allem ein sehr gelungener Abschluß des Mehrteilers der von mir fünf Sterne bekommt. Für sechs hat es gerade nicht gereicht.
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      #3
      Eine recht gute Episode, besser als der Vorgänger.

      Scullys Genesung wird sehr ergreifend dargestellt und gibt der Folge damit einiges an Tiefsinn. Mulders Dialoge mit dem CSM geben dazu ihr Übriges.

      Das Treffen mit Samantha aber hat mir absolut nicht zugesagt, ist doch eigentlich von Anfang an klar, dass sie es nicht wirklich ist.

      Fünf Sterne.

      Kommentar


        #4
        Deutlich besser als der erste Teil. Hier wird es also nun wirklich ernst mit Scullys Krebs, es sieht so aus als würde sie ihren Kampf verlieren. Schöne Szenen mit ihrer Familie und Mulder, wie er mit dem Kopf auf ihrem Bett liegt. Allerdings fand ich es etwas unnötig, dass auch der Pfarrer ihr wieder einen Besuch abstattet sowie diese Diskussion über Glaube.
        Der Maulwurf innerhalb des FBI wird nun endlich enttarnt, und es ist direkt der Vorsitzende, welcher daraufhin "Selbstmord" begeht.
        Zeitgleich auch der Tod des CSM, das war nun der Höhepunkt im Konflikt mit seinen "Partnern", aber man hielt sich die Option offen, ihn zurückzubringen, obwohl ich nicht weiß ob er wieder erscheinen wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir ihn im Verlauf der Serie nochmal sehen wird. Er ist ein absolut faszinierender Charakter, der ein absoluter Pluspunkt für die Serie ist.
        Und auch das Treffen von Mulder mit seiner Schwester, hmmm weiß nicht was ich davon halten soll. Ich frage mich ob dies wirklich Samantha war oder nicht. Hoffentlich löst man dieses Rätsel auch bald auf.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

        Kommentar


          #5
          Fünf Sterne.

          An sich finde ich die Folge sehr gut, spannend inszeniert und gerade Scully´s Kampf ums Überleben und die Zweifel von ihr an der Echtheit Skinners sind sehr interessant in dieser Folge.

          Super war natürlich der Dialog zwischen Mulder und dem Raucher, der allen ernstes glaubt, für die Wahrheit würde er für ihn arbeiten...nee nee so nicht!

          Weniger gut war, dass er mal kurz ihm angeblich seine Schwester zeigt (die dann auch ruckizucki wieder weg ist). Dass er selbst später zum Opfer wird, fand ich dagegen wieder richtig klasse.

          Weiterer Schwachpunkt: Das Verhör ist zwar sehr spannend gemacht und das Vorgespräch mit dem Sektionschef, aber das Ende war dann mal wieder bescheuert: Sobald er enttarnt ist, wird er umgebracht und mal wieder kann nix bewiesen werden.

          Deshalb "nur" fünf Sterne von mir.

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            #6
            Starke fünf Sterne gebe ich der Folge auch diesmal wieder, alleine schon wegen dem sehr spannenden Überlebenskampf von Scully. Hierbei fand ich es glaubhaft umgesetzt wie ihre Hoffnung auf Überleben mehr und mehr schwindet und sie am Ende wieder ihren Glauben an Gott findet, weil ich finde das passt sehr gut zu ihrem Charakter.
            Genial war in dieser Episode auch der Teil mit dem Cigarette Smoking Man und Mulder. Sein Angebot an Mulder, nämlich das Mulder für ihn arbeiten soll und im Gegenzug dafür die Wahrheit erfährt, war sehr interessant und wie es scheint für Mulder auch sehr verlockend. Interessant war es aber auch zu erfahren das der Cigarette Smoking Man immer eine schützende Hand über Mulder hatte, was ja schon öfters in anderen Folgen angedeutet und gezeigt wurde. Und endlich wird der Maulwurf innerhalb des FBI enttarnt, nämlich der Sektionschef Scott Blevins.
            Jedoch hat mir in dieser Folge der Teil mit Samantha nicht so gut gefallen, da dieser nicht überzeugen konnte. Ich finde diesen Teil hätte man problemlos weglassen können.
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              #7
              Scully wird nach ihrem Zusammenbruch in der FBI-Anhörung ins Krankenhaus gebracht, woraufhin Mulder aus der Deckung kommt, um sie zu besuchen. Von Skinner befragt sagt er diesem, dass es im FBI einen Verschwörer gibt, der für Scullys Krebserkrankung verantwortlich ist. Der Raucher gibt Mulder einen Tipp, was das Heilmittel für Scully angeht, bietet ihm einen Deal an, um ihn auf seine Seite zu ziehen, und arrangiert ein Treffen mit einer jungen Frau, von der er behauptet, dass sie Samantha ist. Scullys Krebs geht in Remission und der Raucher fällt einem Attentat zum Opfer.

              "Redux II" nimmt den Handlungsfaden direkt dort wieder auf, wo "Redux" endete: Im Krankenhaus, wo Scully bewusstlos auf der Intensivstation liegt. Nicht nur in dieser Hinsicht erinnerte mich "Redux II" an die Staffel 2-Episode "One Breath", als Scully ebenfalls dem Tode nahe nach ihrer Entführung in einem Krankenhaus aufgefunden wurde, und Mulder in Versuchung gebracht wurde, sozusagen auf die "dunkle Seite" zu wechseln. War es dort vor allem X, der Mulder dazu bewegen wollte, Rache zu nehmen, so sind es hier Blevins und der Raucher, die ihn zum Verrat bewegen wollen, um die eigene Haut und/oder Scully zu retten.

              Sektionschef Blevins, der mit dem Raucher unter einer Decke steckt, hat Beweise dafür, dass Mulder Ostelhoff erschossen hat, und bietet ihm einen Deal an, eine Mordanklage gegen ihn fallen zu lassen, wenn er dafür Skinner als den Verräter innerhalb des FBI benennt, der für Scullys Krankheit und die Kollaboration in der Täuschung der Öffentlichkeit durch falsche Alien-Leichen verantwortlich. In "Redux" hat es zeitweise den Anschein, Skinner sei in der Tat der Schuldige - Scully ist ja davon beinahe überzeugt - und auch als Zuschauer ist man im Zweifel, da zumindest nicht klar ist, was Skinner im Labor von Dr. Vitagliano wollte. Tatsächlich ist Blevins selber der Verbindungsmann des Syndikatos im FBI, und Skinner ist das "Problem", von dem beim Anruf des Grauhaarigen die Rede war: Skinner hat von Mulder erfahren, dass jemand im FBI für Scullys Erkrankung mitverantwortlich ist, er erfuhr von Kritschgau von der Firma Roush Technologies, die Zahlungen an diesen leistete, und war bei den Anhörungen zum menschlichen Klonprojekt, um weitere Informationen zu sammeln. (Die Anhörungen haben wieder einmal einen realen Hintergrund; sie führten zum Human Cloning Prohibition Act, der Anfang 1998 von der US-Regierung verabschiedet wurde.) Roush Technologies ist eine Biotechnologie-Firma, die offiziell als Unternehmen auftritt, im Geheimen aber Projekte für das Syndikat durchführt. Wie Skinner herausfand, wurde nicht nur Kritschgau, sondern auch Blevins von ihr bezahlt. Blevins wollte Skinner daher aus dem Verkehr ziehen und Scullys Verdacht kam ihm gerade recht; als Scully ins Krankenhaus gebracht werden musste, versuchte er statt dessen Mulder mit der Mordanklage unter Druck zu setzen, damit der Skinner als den Verräter benennt. "Name Skinner and save myself?" Mulder durchschaut die Sache aber und benennt statt dessen vor der Anhörung Blevins selbst (auf eine reine Ahnung hin, wie er Skinner gesteht). Der reagiert daraufhin panisch und wird von einem Syndikatsbeauftragten erschossen.

              Was den Raucher angeht, so ist dieser sichtlich stolz auf Mulders gelungene Finte mit dem vorgetäuschten Selbstmord und sein Eindringen ins Pentagon, und eröffnet dem Syndikatsvorsitzenden seine Pläne, was Mulder angeht. Die Arbeit Mulders an den X-Akten war für den Raucher eine Art Test; als Mulder ihn besteht, will der Raucher ihn auf die Seite des Syndikats an. Der Grauhaarige, dessen Unmut der Racher scon länger auf sich gezogen hat, wirkt wenig begeistert - er sieht Mulder eher als ein Ärgernis, wenn nicht gar eine Gefahr für ihre Pläne an. Er hat einen Attentäter angeheuert, den er nun answeit, mit seinem Auftrag "weiterzumachen" - ohne dass zunächst klar ist, was dieser Auftrag ist. Der Raucher macht sich dennoch an das Unternehmen, Mulders Mitarbeit zu gewinnen. Zunächst gibt er ihm den Hinweis auf den Chip, der in der Viole mit dem entionisierten Wasser aufbewahrt wird, und nach seiner Aussage das Heilmittel für Scullys Krebserkrankung ist. Die Aussage ist plausibel: Ein ähnlicher Chip wurde sowohl Scully als auch den entführten MUFON-Frauen bei ihrer Entführung implantiert; nachdem sie ihn entnehmen ließen, brach die Krebserkrankung aus. Es hat den Anschein, dass der Chip den Krebs-Auslöser kontrolliert. Anschließend arrangiert er ein Treffen mit einer jungen Frau, von der er behauptet, dass sie Mulders Schwester Samantha ist. Schließlich erzählt er Mulder, dass Kritschgaus Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen, und bietet Mulder an, ihm diese Wahrheit zu offenbaren, wenn Mulder die Seiten wechselt: "Quit the FBI, come work for me. I can make your problems go away." Im Prinzip ist es ein ähnlicher Deal, wie er ihn Skinner angeboten hat - der aber von Mulder sofort abgelehnt wird ("No deal"). Für den Grauhaarigen und seinen Attentäter ist das offenbar der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt - der Attentäter erschießt den Raucher. Der Raucher hält ein Bild der Mulder-Kinder in der Hand, als er auf dem Boden liegt. Nach Skinners Aussage ist der Raucher tot, allerdings wurde am Tatort nur jede Menge Blut, aber keine Leiche gefunden.

              Spoiler
              Schaut man sich die Reviews von damals an, glaubten die Leute wohl wirklich, dass der Raucher tot war. Heute wissen wir es besser - der Kerl hat mehr Leben als jede Katze.


              Das Treffen mit der jungen Frau, die der Raucher als "Samantha" ausgibt, gibt einige Rätsel auf. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Frau nicht Samantha ist. Sie offenbart, dass sie sich an kaum etwas vor ihrer Entführung erinnern kann, und erzählt, dass sie nach einer kurzen Zeit in einer Pflegefamilie praktisch die ganze Zeit beim Raucher aufgewachsen ist, den sie als ihren "Vater" bezeichnet. Dieser hat ihr vorgegaukelt, dass er erst vor kurzem Mulder ausfindig machen konnte. Es ist völlig unklar, wer oder was "Samantha" ist - ein weiterer geklonter Hybrid, dem falsche Erinnerungen eingepflanzt wurden (dagegen spricht, dass sie behauptet, selber Kinder zu haben), ein anderes genetisches Experiment? Klar ist, dass sie durch etliche echte oder ihr fälschlich suggerierte Traumen gegangen ist. Als Mulder ihr vorschlägt, ihre Mutter zu besuchen, kann sie das emotional nicht verkraften; das ganze Treffen geht offensichtlich schon an die Grenze dessen, was sie ertragen kann. Am Ende fleht sie Mulder an, ihn gehen zu lassen, und der muss zusehen, wie seine so lange gesuchte tatsächliche oder vermeintliche Schwester mit dem Raucher wegfährt, ohne zu wissen, ob er sie jemals wieder sieht.

              Mulder hat in dieser Episode somit zwei große Prüfungen seiner Integrität bestanden und mit dem Treffen mit "Samantha", die ihm gleich wieder weggenommen wurde, wurde ihm emotional noch einmal sehr zugesetzt. Das ist aber noch nicht alles, was er zu überstehen hat, denn da ist noch Scullys bevorstehender Krebstod und ihre Familie. War ihm in "One Breath" Scullys Schwester Melissa noch eine große Hilfe, so gilt das überhaupt nicht für ihren Bruder Bill. Bill kann Mulder nicht ausstehen und macht ihn für alles verantwortlich, was Melissa und Scully dank ihrer Verwicklung in Mulders Suche nach "grünen Männchen", wie er es ausdrückt, wiederfahren ist. Dass Mulder eine Spur von Katastrophen hinter sich her zieht, kann man kaum bestreiten, aber Bill Mulders Anklage und vor allem sein Versuch, Scully den Chip auszureden - mit dem anscheinend alleinigen Grund, dass der von Mulder herbeigeschafft wurde - sind doch wieder ausgesprochen ärgerlich. Es ist jetzt nicht so, dass Mulder das absichtlich herbeigeführt hätte, oder eine willenlose Scully hinter sich hergezogen hätte, und er tut offensichtlich alles, was er kann, um Scully zu helfen. Bei allem verständlichen Ärger, Bill Mulder ist bisher nicht als jemand aufgefallen, der sich ständig um Scully gekümmert hat und an ihrer Seite war.

              Scully selber will den Chip ausprobieren, als aber weder der Chip noch die Behandlung des Krankenhauses anzuschlagen scheint, gibt es noch einmal eine sehr emotionale Szene, in der sie über ihren Mangel an Glauben reflektiert. Ein Priester wird daraufhin herbeigerufen, und Scully findet zu ihrem Glauben zurück. Als ihr Krebs schließlich in Remission geht, lässt die Episode offen, was dies bewirkt hat - der Chip, die ärztliche Behandlung, oder Scullys Rückkehr zum Glauben. "I don't think we'll ever know."

              Auffallend im "Redux"-Zweiteiler (oder Dreiteiler, rechnet man das Staffel-4-Finale "Gethsemane" hinzu) sind die häufigen Bezüge zum Pilotfilm, vor allem auch mit der Figur Blevins, die seither praktisch nicht mehr zu sehen war. Er wurde daher mit einer Art "Reboot" verglichen: Mulder hat seinen Glauben an Außerirdische verloren, Scully hingegen hat ihren wiedergefunden. Sie belügt bewusst das FBI, um die Wahrheit über eine Verschwörung unter Beteiligung eines ihrer Vorgesetzten aufzudecken - eine Abkehr von der loyalen jungen Agentin aus dem Pilotfilm, wie sie größer nicht sein könnte. Die Partnerschaft beider Agenten geht gestärkt aus den Prüfungen hervor.

              Hervorzuheben sind in "Redux II" die schauspielerischen Leistungen - beide Hauptdarsteller sind in Hochform. David Duchovnys Zusammentreffen mit Skinner, dem Raucher, und Bill Mulder sind gut inszeniert und von allen Beteiligten überzeugend gespielt. Dasselbe gilt für sein Treffen mit "Samantha", wenn mir auch völlig unklar ist, was es mit dieser jungen Frau auf sich hat.

              Spoiler
              m.W. wird das auch niemals aufgeklärt.
              Auch Anderson war sehr überzeugend, vor allem in der Szene mit ihrer Mutter, als es um ihren verlorengegangenen Glauben geht. Was die Regie angeht, finde ich "Redux II" nicht auf demselben Niveau wie die anderen beiden Teile des Dreiteilers. Ich gebe insgesamt gute fünf zurückimplantierte Chips dafür.

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                #8
                ein guter Abschluss für diesen Dreiteiler. Mulder ist vom Glauben abgekommen und Scully hat ihren Glauben wieder erlangt.
                Mulder muss hier genauso viel durchmachen wie Scully. auf seine weiße . die letzte Staffel hat in auch nicht verschont im Gegenteil.
                Er musste zwar nicht körperlich so leiden wie Scully aber er hat doch einige mitgemacht. Der rauer triebt das ganze hierbei wieder auf die Spitze in dem er Mulder mehrmals testet.
                Interessant das man hier wieder Sektionschef Blevins sieht. der schon am Anfang unsympatischer nicht hätte seien können.

                Ich vergebe 5 Dreiteiler.

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