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[520] "Das Ende" / "The End"

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    [520] "Das Ende" / "The End"

    Buch:
    Chris Carter

    Regie:
    R.W. Goodwin

    Darsteller:
    1st Elder (Don S. Williams) [Gerhard Paul]
    2nd Elder (George Murdock)
    3rd Elder (John Moore)
    Agent Diana Fowley (Mimi Rogers) [Evelyn Maron]
    Agent Spender (Chris Owens) [Martin Keßler]
    Alex Krycek (Nicholas Lea) [Michael Iwannek]
    Assistant Director Walter Skinner (Mitch Pileggi) [Norbert Gescher]
    Attentäter (Martin Ferraro) [Kaspar Eichel]
    Byers (Bruce Harwood) [Udo Schenk]
    Cigarette-Smoking Man (William B. Davis) [Thomas Kästner]
    Frohike (Tom Braidwood) [Lothar Mann]
    Gibson (Jeff Gulka) [Nick Forsberg]
    Langly (Dean Haglund) [Frank Schröder]
    Well-Manicured Man (John Neville) [Jürgen Thormann]

    Inhaltsangabe:
    In einer Veranstaltungshalle sitzen zwei Schachgroßmeister, ein Russe und ein 12jähriger Junge namens Gibson Praise und liefern sich eine Schachpartie während das Publikum in ehrerbietiger Stille zuschaut. Hoch über der Menge legt derweil ein Heckenschütze sein Gewehr an und zielt auf den Hinterkopf des Jungen. Als der Killer langsam den Abzug durchdrückt kündigt der Junge "Schachmatt" an und setzt sich zurück auf seinen Stuhl. Ein Schuß ertönt und der Russe fällt tot zu Boden.

    In der Zwischenzeit springen zwei Fallschirmspringer in der Nähe der Waldhütte ab wo der Cigarette-Smoking Man Zuflucht gesucht hat. Ein Lichtschranke weckt seine Aufmerksamkeit und er kann einen der Männer erschießen als der die Hütte betreten will. Danach flüchtet er in den Wald. Der zweite Mann macht sich an die Verfolgung seines Opfers - dabei erkennt man ihn als Alex Krycek.

    Skinner erzählt Mulder vom Tod des russischen Schachspielers, wie man festgestellt hat ist der Heckenschütze ein ehemaliger Angestellter der National Security Agency. Der Fall wurde Agent Spender zugeteilt, der verlangte Mulder von der Untersuchung auszuschließen. Trotzdem platzen Mulder und Skinner in Spenders Vortrag des Falles. Während sie das Videoband des Anschlags ansehen, gelangt Mulder zu der Überzeugung das Ziel des Schützen war Gibson, nicht wie angenommen der Russe, da der Junge sich kurz bevor der Schuß fiel wieder auf seinen Platz setzte. Agent Diana Fowley, eine attraktive Frau, stimmt Mulder zu. Spender sieht sich das Band noch einmal an und kommt zu demselben Ergebnis.

    Der Cigarette-Smoking Man trifft sich mit den Mitgliedern des Syndikats. Sie bezeichnen Gibson als Bedrohung und bitten den Cigarette-Smoking Man um Hilfe bei der Beseitigung des Jungen.

    Mulder, Scully und Diana Fowley besuchen Gibson in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Der Junge lehnt Mulders Bitte seinen Verstand an einem billigem Schachcomputer zu testen ab, was Mulder zu der Vermutung kommen läßt der Junge wäre kein Schachgroßmeister sondern ein Gedankenleser. Dies stellt sich auch nach Tests des Gehirn des Jungen als wahr heraus. Später besucht Mulder den Schützen in seiner Zelle und bietet ihm Immunität im Austausch für seine Kooperation an.

    Scully bemerkt eine Verbindung zwischen Mulder und Fowley und stattet den Lone Gunman daraufhin einen überraschenden Besuch ab. Sie gibt ihnen Daten aus dem Test von Gibson und bittet sie um eine Analyse. Scully fragt außerdem nach Diana Fowley. Die drei bestätigen ihr, daß Fowley und Mulder ein Paar waren als Mulder frisch von der FBI-Akademie kam die X-Akten entdeckte. Scully kehrt nun zurück zum Krankenhaus um Mulder die Ergebnisse ihrer Arbeit zu zeigen. Doch als sie zu Gibsons Zimmer kommt bemerkt sie Diana und Mulder darin, Diana hält gerade Mulders Hand. Dies verursacht bei Scully eine leichte emotionale Verwirrung und sie verläßt das Hospital wieder. Als Mulder später die Tiefgarage des Krankenhauses betritt bemerkt er dort Spender der mit dem Cigarette-Smoking Man spricht. Mulder fragt Spender was der Cigarette-Smoking Man von ihm wollte, doch der bestreitet die Identität des mysteriösen Mannes zu kennen. Er erklärt dann der Schütze wünscht Mulder zu sprechen.

    Scully trifft sich mit Skinner und Mulder um die Ergebnisse der psychiatrischen Tests an Gibson zu besprechen. Es hat sich herausgestellt, daß bei dem Jungen ein Teil des Gehirns, von Neurophysiologen das "Gottesmodul" genannt, eine außerordentliche Aktivität zeigt. Mulder glaubt das Kind wäre wegen seiner Gabe in Gefahr, da es der Schlüssel zu einigen ungeklärten Fällen in den X-Akten sein könnte. Auch der Attentäter könnte einiges Licht in die Verschwörung um ihn bringen. Doch Skinner wirft ein, die Bitte um Immunität für den Killer an den Staatsanwalt könnte die Geheimhaltung der X-Akten gefährden. Später sucht Mulder den Schützen auf und befragt ihn. Der gibt zu Gibson wäre ein Bindeglied, der Beweis für die Verbindung der Menschen zu einer außerirdischen Rasse.

    Doch später setzt der Cigarette-Smoking Man seinen Plan um, der Attentäter wird in seiner Zelle erschossen. Kurz darauf trifft auch Fowley eine Kugel als sie Gibson bewacht. Der Cigarette-Smoking Man kommt so an das Kind und liefert es an den Well-Manicured Man und Krycek aus. Als Mulder Spender im Büro trifft drängt er ihn an die Wand und wirft ihm vor in das Verschwinden des Jungen verwickelt zu sein. Andere Agenten halten Mulder zurück und Spender antwortet ihm seine Tage wären gezählt. Später informiert Scully ihren Partner über Pläne die X-Akten zu schließen. In der Nacht bricht der Cigarette-Smoking Man in Mulders Büro ein und entwendet eine Akte über Samantha Mulder. Auf dem Rückweg trifft er Spender und erzählt ihm er wäre sein Vater. Plötzlich ertönt eine Feuersirene und Agenten strömen auf den Flur. Der Cigarette-Smoking Man verschwindet in der Menge. Nachdem die Feuerwehr ihre Arbeit getan hat schaut sich Mulder in seinem ausgebranntem Büro um wo die total zusammengeschmolzenen Schränke mit den X-Akten stehen. Als er fassungslos davor steht, legt Scully ihre Arme um ihren Partner.



    Quelle
    12
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
    33,33%
    4
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    58,33%
    7
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    16,67%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
    0%
    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

    #2
    Hi!

    Ja toll, der Krebskandidat hat es mal wieder geschafft, Mulder das Leben schwer zu machen. Mehr noch, er hat die Arbeit von Mulders ganzen Leben zerstört.
    Allein das macht diese Folge schon ziemlich dramatisch. Aber auch der Junge mit den hellseherischen Fähigkeiten war sehr interessant, ist schon unheimlich, dass der buchstäblich jeden Gedanken lesen konnte egal in welcher Situation.
    Ach die anderen Kleinigkeiten wie das Mulder und Fowley sich von früher kennen oder das der Raucher der Vater von Spender sein soll machen diese Folge wirklich interessant.
    Aber die Folgen in denen es um den Kern der Story geht ... oder sagen wir lieber die Folgen in denen der Raucher mitspielt sind eh die besten.
    Also 6 Sterne!

    Gruß,
    Soran
    Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
    Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball
    Fanprojekt VfB 1906 Sangerhausen
    Ein Hirntumor namens Walter

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      #3
      sehr gute Folge, für mich eine der letzten wirklich guten "Mythologie" Folgen, ausser dem Film und ein bisschen was in STaffel 6, kam dann ja eher nur noch schwaches dahingehend.
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        #4
        Wirklich gute Folge, die den Weg für den Film (und die nachfolgenden schwächeren Staffeln) ebnet und einem beklemmenden Ende für die X-Akten. Leider erhält der kleine gedankenlesende Junge im Verlauf der Episode nicht genug Möglichkeiten, dem Zuschauer die Gedanken von Mulder und Scully zu enthüllen.

        Von mir gibts vier Sterne. ****
        Forum verlassen.

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          #5
          Eine sehr gute und dramatische Folge, sicherlich auch wegen der Beteiligung des Cigarette-Smoking Man. Er bringt immer wieder Spannug, sehr viele Intrigen und einen Hauch von Verschwörung in die Folge.
          Agent Spender kam sehr unsympathisch rüber und ich fand auch das er sehr arrogant ist. Weiters kann er mit Mulder intellektuell nicht wirklich mithalten, was ihn wahrscheinlich so abweisend gegenüber Mulder macht.
          Sehr gut gefallen hat mir die "Dreiecksbeziehung" von Scully, Mulder und Agent Diana Fowley. Durch diese Beziehung entstanden einige gute Szenen.
          Die Story rund um Gibson hat mir auch recht gut gefallen und wurde interessant umgesetzt.
          Alles in allem eine klasse Folge, für die ich sechs Sterne vergebe.
          Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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            #6
            Ein furioses Staffel-Finale, das an Spannung und Verzweiflung kaum zu überbieten ist.

            Der CSM als Überlebenskämpfer und dann als zynischer Kritiker am Syndikat hat mir sehr gut gefallen.

            Gibson Praise alias Jeff Gulka spielt seine Rolle sehr überzeugend.

            Der Plot war auch sehr spannend und tragisch, wie zum Ende die X-Akten allesamt verbrennen - oder doch nicht alle?

            Fünf Sterne für eine klasse Episode!

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              #7
              Eine ziemlich wegweisende Folge, hätte auch gut für das Serienende gepasst, der schluss wirkte sehr dramatisch. Zuerst kriegt man bestätigt, der CSM ist noch am Leben und arbeitet nun wieder für das Syndikat. Schön dass er wieder dabei ist, einer der absolut besten Nebencharaktäre.
              Schön dass auch wieder auf Scullys Gefühle für Mulder eingegangen wird, sie wirkt doch ein wenig eifersüchtig, als plötzlich die Ex von Mulder auftaucht.
              Das Ende dann fulminant, als Mulders Büro abbrennt und die X-Akten geschlossen werden. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
              Der Part rund um Gibson hat mir nicht so gut gefallen, ich fand diesen Jungen einfach komisch. Hoffentlich wird der Part um ihn noch besser erklärt, die Aussage "er ist der Schlüssel zu den X-Akten" fand ich nich so prickelnd.
              Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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                #8
                Zitat von Soran Beitrag anzeigen

                Ja toll, der Krebskandidat hat es mal wieder geschafft, Mulder das Leben schwer zu machen. Mehr noch, er hat die Arbeit von Mulders ganzen Leben zerstört.
                Gerade dieses Element der Folge, macht sie so sehenwert wie ich finde, immerhin tirtt noch ein anderer charismatischer Nebencharakter auf der leider erstmal im Hintergrund aggiert, Krycek findet denn Krebskanidaten in seinem abgelgenen Landhaus in Kanada, und prompt wird man als Zuschauer wieder mit dem Syndikat konfrontiert, dass hier an einem kleinen Jungen interessiert, ist der das Bindeglied der X-Files seien soll, nun da die Folge ein Zweiteiler ist bin ich mal gespannt was das zu bedeuten hat . Dramatisch war natürlich das Inferno in dem Mulders Akten verbrannt sind, ironischerweise hatte Skinner sie ja vorher noch schön sortiert .


                Zitat von Soran Beitrag anzeigen
                Allein das macht diese Folge schon ziemlich dramatisch. Aber auch der Junge mit den hellseherischen Fähigkeiten war sehr interessant, ist schon unheimlich, dass der buchstäblich jeden Gedanken lesen konnte egal in welcher Situation.
                Ach die anderen Kleinigkeiten wie das Mulder und Fowley sich von früher kennen oder das der Raucher der Vater von Spender sein soll machen diese Folge wirklich interessant.
                Aber die Folgen in denen es um den Kern der Story geht ... oder sagen wir lieber die Folgen in denen der Raucher mitspielt sind eh die besten.
                Also 6 Sterne!
                Naja in der Serie ist man eigentlich schon schlimmeres gewohnt, als Wunderknaben die Gedanken lesen können, da hatten wir schon Wunderheiler, Phyrokinese und Thelepatie und was weiß ich noch alles, das interessante an dem Jungen ist nicht seine Fähigkeit sondern das er die Balance zwischen Mulder und Scully erschüttert durch seine Komentare zu Mulders Ex-Kollegin. Aber über die Folgen mit "dem Raucher" gebe ich dir recht, die vermitteln meistens denn unverkennbaren Charme der Serie, übrigens sehen wir hier einen Auschnitt aus einer Simpsonsfolge vielleicht ein kleines Dankeschön dafür das Mulder/Scully ja auch einen Gastauftritt in einer Simpsonsfolge hatten .

                Ich vergebe auf jedenfall ****** Sterne. Für ein gutes Staffelfinale, mit allem was X-Files ausmacht.

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                  #9
                  Sechs Sterne.

                  Wieder eine sehr gute Mythologie-Folge, diesmal geht um ein scheinbares Schach-Wunderkind, das Gedanken lesen kann.

                  Sehr gut gefallen hat mir hier der Gibson Praise, der seine Rolle sehr gut spielt. Auch das Auftauchen von Mulders Ex-Diana fand ich interessant.

                  Sehr cool fand ich auch, wo Mulder Spender am Anfang bei der Besprechung vorführt.

                  Krass dagegen, dass der Raucher zum Schluss Mulders Lebenswerk zerstört, er ist und bleibt halt einer meiner Lieblings-Fieslinge.

                  Danach sollte man übrigens chronologisch den ersten Akte X Film gucken! Dafür gebe ich sechs Sterne, da er einfach klasse gemacht ist. Der zweite Film hatte mir nicht so gut gefallen wie der erste (Vier Sterne).

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                    #10
                    Highlight dieser Folge war sicherlich der Umstand das der Cigarette Smoking Man wieder mitmischt, einen genialen Schachzug gegen Mulder und die X-Akten macht und am Ende auch dann gleich mal fast die gesamten Akten in Mulders Büro dem Feuer übergibt. Die Einbindung von Agent Spender und Agent Diana Fowley, Mulders ehemaliges Schnuckelchen, in die Handlung fand ich gelungen, sowie auch die Handlung rund um Gibson spannend umgesetzt wurde.
                    Ich bewerte diese Folge somit mit fünf Sternen.
                    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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                      #11
                      Bei einem öffentlichen Schachturnier in Vancouver wird ein russischer Schachmeister erschossen. Als Mulder das Überwachungsvideo sieht, erkennt er, dass das eigentliche Ziel des Anschlags das Gegenüber, ein zwölfjähriges Schachwunderkind, war. Er vermutet, dass der Junge eine telepathische Begabung hat. Zusammen mit Scully versucht er, die Hintermänner des Anschlags ausfindig zu machen und herauszufinden, was es mit dem Jungen auf sich hat.

                      "The End" ist in mehrerlei Hinsicht das Ende einer Ära der X-Akten. Es ist die letzte Episode, die in Vancouver gedreht wurde, bevor die Show nach Los Angeles übersiedelte. Zum ersten Mal in der Serie ist der Drehort auch der Ort des Geschehens; die vielen Zuschauer beim Schachturnier gleich zu Beginn der Episode wurden aus Akte X-Fans in Vancouver rekrutiert. "The End" sollte ursprünglich auch tatsächlich das Ende von Akte X als TV-Serie sein; der Plan war, die Show in ein Kinofilm-Franchise zu überführen. (Daraus wurde dann zunächst einmal nichts, so dass die Serie nach dem ersten Kinofilm "Fight the Future" mit der sechsten TV-Staffel in Los Angeles weiterging.) In dem Schachspiel sitzen sich ein russischer Großmeister und das zwölfjährige Wunderkind Gibson Praise gegenüber. Gerade als der Junge den Großmeister schachmatt gesetzt hat, zielt ein Heckenschütze in Richtung der Spieler und erschießt den Großmeister. Das eigentliche Ziel des Anschlags war allerdings Gibson, der sich rechtzeitig vor der Kugel wegducken kann. Der Schütze ist ein früherer NSA-Agent; er wird gefasst, verweigert aber jede Aussage.

                      Geleitet werden die Ermittlungen nach den Hintergründen des Attentats von Jeffrey Spender, dem der Fall vom Raucher zugeschanzt wurde, und der ausdrücklich nicht wollte, dass Mulder an den Ermittlungen beteiligt wird. Durch Skinners Intervention wird Mulder aber dennoch Teil des Ermittlungsteams. Ebenfalls mit von der Partie ist Agent Diana Fowley, eine ehemalige FBI-Partnerin und Lebensgefährtin von Mulder, die mit ihm an den X-Akten arbeitete, bevor Scully Mulder zugeteilt wurde, und sich zwischenzeitlich in Europa aufhielt. Natürlich geraten Mulder und Spender gleich bei der ersten Sitzung aneinander; Spender führt dem Ermittlungsteam das Überwachungsvideo vor, erkennt aber nicht, dass Gibson das Ziel des Anschlags war, und Mulder stellt ihn öffentlich bloß. Auch später in der Episode gibt es einige Zusammenstöße zwischen den beiden. Fowley hat einen Hintergrund im Bereich der Parawissenschaften und war Mulders Lebensgefährtin, als er von der Akademie kam (es ist auch möglich, dass die beiden verlobt oder verheiratet waren, was den Ehe- oder Verlobungsring erklären würde, den Mulder in "Unusual Suspects" und "Travelers" trägt). "She was there when he discovered the X-Files", erklärt Langly auf Scullys Nachfragen. Scully ist durch Dianas Anwesenheit offensichtlich irritiert, scheint Diana doch die einzige zu sein, die Mulder ebenso gut wie Scully (oder vielleicht sogar noch besser) versteht. Dass Scully eifersüchtig reagiert, lässt sich nun wirklich nicht mehr übersehen. Die Untersuchungen mit Mulder zusammen, die Fowley erwähnt ("Agent Mulder and I spent some time in psychiatric hospitals. There were some patients serving criminal sentences who we felt had been misdiagnosed.") könnten aus frühen Arbeiten an den X-Akten stammen oder noch aus seiner Zeit als Profiler. Fowley erhielt dann 1991 einen Auftrag in Europa, um über arabische Terrorzellen zu ermitteln.SPOILERZumindest ist dies die offizielle Version, in Staffel 6 erfährt man, dass etws anderes dahinter steckte. Nicht ganz klar ist, von wem und warum sie in "The End" angeschossen wurde.

                      Gibson Praise, das Wunderkind, wird von Mulder als eine Art Heiliger Gral dargestellt, das "Missing Link", das die Lösung seiner Suche nach der Wahrheit ist: "[T]he answers I might have spent a lifetime searching for may fall together like a million puzzle pieces." Gibson wurde zum Schachwunderkind, indem er die Gedanken seiner Gegner liest. Seine telepathischen Fähigkeiten ermöglichten ihm auch, das Attentat auf dem Schachturnier zu antizipieren. Fowley führt mit ihm eine Reihe von Tests auf telepathische Fähigkeiten durch, die Gibson allesamt mit Bravour besteht. Unter den Tests sind Kartentests, die von den bekannten Zener-Karten abgeleitet sind und bei denen die Testperson herausfinden muss, was das Symbol auf der Karte ist, die ihr Gegenüber verdeckt in der Hand hält und an das die Person denkt. Auch Scully untersucht das Kind und führt neurologische Tests durch anhand eines Spezial-EEGs. Wie sie sagt, zeigen die Resultate eine außergewöhnliche Aktivität im Temporallappen von Gibsons Gehirn, "an area of the brain that we are only beginning to understand". Der Begriff des "Gottesmoduls" fällt in der Episode; es ist eine Bezeichnung, die man in den späten 1990er Jahren dem Temporallappen gab, weil eine Studie zu dem Ergebnis kam, dass religiöse Erfahrungen zu einer erhöhten Gehirnaktivität in diesem Bereich führten. (Neuere Studien legten demgegenüber nahe, dass an solchen Erfahrungen mehrere Gehirnregionen beteiligt sind.) Mulder glaubt, mit den Ergebnissen den Schlüssel zu einem Beweis aller spirituellen paranormalen Phänomene gefunden zu haben: "This kid may be the key not just to all human potential, but to all spiritual unexplained paranormal phenomena. The key to everything in the X-Files", und auch Scully bezeichnet ihre Erkenntnisse als "quantifiable scientific proof of everything Agent Mulder and I have investigated over the past five years". Mulder ist die Sache so wichtig, dass er dem Attentäter im Austausch gegen sein Wissen Immunität verspricht, selbst wenn das bedeutet, dass er die X-Akten dafür riskiert.

                      Der Attentäter bezeichnet Gibson als das "missing link", woraus Mulder folgert, dass Gibson der genetische Beweis einer Verbindung zwischen Außerirdischen und Menschen ist. "Most of us have genes we don't use. They lie there dormant, turned off. Science doesn’t know what they're for, or where they came from." Es geht um die so genannte Junk-DNA, oder nicht-kodierende DNA, DNA-Abschnitte, die nach heutiger Kenntnis funktionslos sind. Akte X führt hier erstmals die Theorie ein, dass diese Gene im Zusammenhang mit Außerirdischen stehen: "There's a long-held but unpopular theory tied to prehistoric evidence of alien astronauts." - "You're not going to go out there and say the kid's part alien." Wirklich klar wird der Zusammenhang mit den Außerirdischen an dieser Stelle der Serie noch nicht. SPOILERErst später in der Show, vor allem Ende der sechsten und Anfang der siebten Staffel wird die Theorie weiter ausgeführt: Die funktionslosen Gene sind außerirdischen Ursprungs; ihre Aktivierung bringt außerirdische Eigenschaften hervor, wie beispielsweise Hellsichtigkeit.. Mulder bleibt vage und sagt nur, "the kid's not superhuman, he's just more human than human" - Gene, die bei anderen Menschen zwar auch vorhanden, aber funktionslos sind, sind bei Gibson aktiv.

                      Das Syndikat will Gibson beseitigen, da er ein zu offensichtlicher Hinweis auf die Verbindung zu den Außerirdischen ist. Mit dem Attentat auf dem Schachturnier hätte man den Eindruck erwecken können, dass sein Tod ein Unfall war, und das Ziel der russische Großmeister war. Man hätte einen diplomatischen Zwischenfall hervorgerufen und die Aufmerksamkeit von Gibson abgelenkt. Gibson jedoch antizipierte den auf ihn gerichteten Schuss, und der Anschlag schlug fehl. Das Syndikat setzt nun den - von Krycek aus seiner Hütte in Kanada zurückgebrachten - Raucher auf die Angelegenheit an. Der sorgt dafür, dass der Attentäter im Gefängnis erschossen wird. Des Weiteren kümmert er sich um einige Familienangelegenheiten. Nachdem er im "Redux"-Zweiteiler vergeblich versucht hat, Mulder auf seine Seite zu bringen, ist sein nächstes Ziel sein Sohn Jeffrey. Der Raucher war es, der dafür gesorgt hat, dass Jeffrey den Gibson Praise-Fall bekam; in "The End" gibt er sich Jeffrey offen als sein Vater zu erkennen. Die Begegnungen wirken fast, als nähme er Jeffrey auf einen Initiationslehrgang. "Control the board. Know which men to sacrifice and when. " ... "Don’t become part of someone else’s cause or crusade. Pursue your own self interest. Always."

                      Schon im "Cassandra"-Zweiteiler wurden die beiden Charaktere Mulders und Jeffrey Spenders miteinander kontrastiert; hier in "The End" wird die Gegenüberstellung weitergesponnen. Während Mulder für seine Suche nach der Wahrheit seine Karriere hintenangestellt hat (manche würden sagen, er hat sie weggeworfen) und in "Redux II" das Angebot des Rauchers, dem Syndikat beizutreten, abgelehnt hat, nimmt Spender hier das Hilfsangebot seines Vaters an, und wird damit endgültig von einem etwas nervigen Hindernis zu einem echten Antagonisten. Als Mulder Spenders Kontakte zum Raucher herausfindet, sorgt dies für zusätzlichen Zündstoff zwischen beiden, denn Mulder verdächtigt ihn nun erst recht der Kooperation mit dem Syndikat. Mulder ist ein weitaus besserer Agent als der unerfahrene Spender, dem noch dazu überhaupt nicht klar ist, wo er da hineingeraten ist.

                      Nichtsdestoweniger hat sich Mulder mit dem Immunitätsersuchen für den Attentäter verpokert; am Ende passiert das, wovor er gewarnt worden ist. Das Justizministerium schließt die X-Akten, Mulder und Scully sollen anderen Stellen zugewiesen werden. Diana Fowley wird angeschossen und liegt im Krankenhaus und Gibson Praise landet in den Händen des Syndikats. Zu allem Überfluss aber steckt der Raucher das Kellerbüro in Brand, und fünf Jahre Arbeit von Mulder und Scully gehen in Flammen auf. Die einzige Akte, die unversehrt davon kommt, ist Samanthas - sie wird vom Raucher mitgenommen.

                      In "The End" ist wieder sehr viel, vielleicht zu viel los, und das ist eigentlich der Hauptkritikpunkt an der Episode. Die ganze Bedeutung von Gibson Praise, weswegen er so zentral für die X-Akten ist, warum das Syndikat ihn erst loswerden und dann seiner habhaft werden will, und vor allem die von Mulder angedeutete Beziehung zu den Aliens wird allenfalls andeutungsweise erklärt. Das kommt in Akte X zwar öfter vor, aber hier in "The End" ist das selbst für die Serie äußerst kryptisch, besonders, wenn man in Betracht zieht, dass die Folge eigentlich als Finale der TV-Serie vorgesehen war. Auf die Erklärung der Zusammenhänge muss man bis in die sechste und siebte Staffel warten, zum Zeitpunkt von "The End" steht der Zuschauer wieder mal vor diversen Rätseln. Nichtsdestoweniger ist "The End" eine spannende Episode, und mit den Zusammentreffen Mulders mit Jeffrey Spender und Scullys mit Diana Fowley ist einiges an Konfliktpotenzial gegeben. Sehr willkommen ist die Rückkehr des Rauchers und Kryceks, auch wenn letzterer in "The End" nicht allzuviel zu tun hatte. Auch Skinners Unterredung mit Mulder im Kellerbüro über die interessante Frage, was Mulder eigentlich genau zu finden hoffe und was er tun würde, wenn er am Ende seiner Suche angekommen ist, war interessant, aber auch dieser Punkt wurde lediglich angerissen. Hochdramatisch und emotional war natürlich das Ende, als Mulder und Scully das zerstörte Kellerbüro betreten. Die Einstellung mit den Überresten des "I Want To Believe"-Posters ist eines der denkwürdigsten Bilder der Serie, und Mulders und Scullys stumme Verzweiflung ist großartig inszeniert und gespielt. Insgesamt wirkt "The End" jedoch leider etwas überfrachtet, und vor allem für ein geplantes Serienfinale bleibt doch zu vieles in der Luft hängen. Ein Zweiteiler wäre vielleicht besser gewesen. Ich vergebe knappe fünf Zenerkarten dafür.

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                        #12
                        Die Finale Folge der 5.Staffel hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich auch gerne 4 Simpsonsfolgen vergebe, Interessant finde ich gleich zu anfangs das die Zuschauer des Schachspiels alle samt X-Files Fans waren, die so in ihrer Liebelingsserie mitspielen konnten. Auch der Verlauf der Folge blieb typisch für eine Finale Folge sehr spannend. Mulder hatte also schon eine Partnerin, in mit Ihm zusammen die X-Akten entdeckt hat. Rätselhaft bleiben erst mal wieder die wahren Absichten des Syndikats und was genau dahinter steckt. Mulder eckt natürlich bei der Aufklärung des falls ordentlich an, da sich Agent Spender von Mulder bzw seiner Art der Argumentation nicht ernst genommen füllt. Das Wunderkind, treibt eigentlich obwohl es bestimmt nicht vor hat einen Keil zwischen Mulder/Scully und Spender/Fowley. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht.

                        Kommentar


                          #13
                          Ein wirklich sehr gutes und dramatisches Finale.

                          Dass der Raucher überlebt hat und der Vater von Agent Spender ist, hat man bereits in der letzten Szene des "Cassandra"-Zweiteilers gesehen. Trotzdem fand ich das "Ich bin dein Vater" (wortwörtliches TESB ) sehr cool. Spender ist echt ein arrogantes A-Loch, welches man liebt zu hassen.

                          Daneben werden noch Gibson Praise und Agent Fowley eingeführt, welche ja beider noch wichtiger für den weiteren Serienverlauf sein sollen. Gerade Praise hat als gedankenlesendes "Schach-Wunderkind" sehr gut gespielt und schließt der Zuseher schnell ins Herz. Fowley dient halt hauptsächlich als Mulders Ex dazu Eifersucht bei Scully hervorzurufen, was mir aber als Shipper auch sehr gefällt. Im kommenden Film soll es ja fast zum ersten Kuss der beiden kommen.

                          Das Ende mit dem Verbrennen von Mulders Lebenswerk ist natürlich ein hundsgemeiner Cliffhanger und hätte, wie schon das letzte Finale, auch als (geplantes) Serienfinale funktioniert. Übrigens ist dies die letzte Folge mit dem Well-Manicured Man, welcher im Kinofilm das Zeitliche segnet.

                          Alles in allem ein sehr gutes, sauspannendes und dramatisches Finale, dem ich die Höchstpunktezahl gebe:
                          6 Sterne!

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