Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[612] "Ein Sohn" / "One Son (2/2)"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    [612] "Ein Sohn" / "One Son (2/2)"

    Buch: Chris Carter, Frank Spotnitz
    Regie: Rob Bowman

    Inhalt:


    Mulder ist dabei den Abzug an seiner Waffe zu drücken und Cassandra Spenders Leben zu beenden als CDC Mitarbeiter seine Wohnung stürmen. Mulder, Scully und Cassandra werden daraufhin verhaftet.

    In einem Quarantäne-Bereich in Fort Marlene, einer Militär-Basis, werden Mulder und Scully von Diana Fowley angesprochen. Sie erklärt ihnen Cassandra hätte sich einen hochansteckenden Virus zugezogen und müßte bis auf weiteres in totaler Isolation bleiben. Scully bezweifelt dies, sie glaubt Cassandra wurde entführt um die Experimente fortführen zu können. Doch Mulder erwidert die Tests bräuchten nicht weitergeführt zu werden, da sie bereits erfolgreich waren. Cassandra wäre die erste menschlich-außerirdische Hybrid. Cassandra wußte dieses, daher bat sie Mulder ihr Leben zu beenden um die Außerirdischen an der Kolonisation zu hindern.

    Auf einem Flur innerhalb von Fort Marlene trifft Mulder Marita Covarrubias. Sie ist nur noch eine blasse Gestalt, ihr ehemals gutes Aussehen ist vergangen. Sie erzählt ihm von den Tests die an ihr durchgeführt wurden. Damit sollte ein Gegenmittel für das schwarze Öl gefunden werden. Das Hybriden-Programm wurde in Zusammenarbeit mit den Außerirdischen durchgeführt, doch die Verschwörer hätten niemals beabsichtigt es zum Abschluß zu bringen. Sie wollten nur Zeit gewinnen bis es ein erfolgreiches Gegenmittel gab. Doch nun, da das Experiment mit Cassandra Spender erfolgreich war wird die Kolonisation beginnen.

    Scully bittet Mulder in die Unterkunft der Lone Gunmenzu kommen, wo sie ihm von ihrem Verdacht gegen Diana Fowley erzählt. Scully glaubt Diana würde mit dem Syndikat zusammenarbeiten, doch Mulder weigert sich ihr zu glauben. Daraufhin verschwindet Scully und Mulder macht sich zu Dianas Wohnung auf. Er beginnt die Wohnung nach Beweisen zu durchsuchen, als eine weitere Person eintritt - der Cigarette Smoking Man. Mulder richtet seien Waffe auf ihn, doch der Cigarette Smoking Man ist von der Richtigkeit der Vorgehensweise des Syndikats überzeugt. Er erklärt Mulder weiter, Mulders Vater hätte seine Schwester Samantha an die Außerirdischen als Bürgschaft für ihre Aufrichtigkeit übergeben. Dafür bekam das Syndikat ein außerirdisches Embryo für seine Forschung zur der Erschaffung eines Hybriden. Der Cigarette Smoking Man glaubt damit hätte Bill Mulder Millionen von Menschen das Leben gerettet und würde letztendlich auch Samantha und andere Familienmitglieder wieder zurückbringen. Es war auch Mulders Vater der die Idee hatte die DNA des außerirdischen Embryos zu nutzen um ein geheimes Gegenmittel gegen das schwarze Öl zu entwickeln.

    Agent Spender sucht später seinen Vater in Fort Marlene, findet in den verlassenen Räumen aber nur Krycek vor. Krycek erzählt ihm, alle wären unterwegs zur El Rico Air Force Base um die Hybriden-Gene zu erhalten. Spender Vater, der Cigarette Smoking Man, wäre dagegen auf den Weg zu den Außerirdischen um ihnen Cassandra zu übergeben. Doch Spender glaubt ihm nicht.

    Aber Cassandra wird inzwischen wirklich zur Übergabe vorbereitet. Mulder spricht sich inzwischen mit Diana Fowley aus. Er erzählt ihr vom Cigarette Smoking Man, den er in ihrer Wohnung getroffen hat. Sie bestreitet aber in die Verschwörung verwickelt zu sein. Dann kommt sie auf ihn zu und küßt ihn.

    In der Zwischenzeit warten die Elder auf der El Rico Air Force Base mit ihren Familien auf ihre Rettung, doch plötzlich erscheint ein grelles Licht und Außerirdische kommen und töten alle. Nur der CSM und Diana Fowley die dazugekommen waren können sich rechtzeitig retten.

    In AD Kersh Büro treffen sich Spender, Mulder und Scully zum Bericht. Spender bittet Kersh Mulder und Scully wieder die X-Files zu übertragen. Später alleine im Büro der X-Files trifft Spender den Cigarette Smoking Man. Nach einer kurzen Unterhaltung zieht der Cigarette Smoking Man seine Waffe und schießt, enttäuscht von seinem Sohn, auf ihn.

    Quelle
    9
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
    44,44%
    4
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    55,56%
    5
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0%
    0
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
    0%
    0
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

    #2
    Hey!

    Hmm.
    Schade, Cassandra wurde nicht von Mulder erschossen, aber dafür gab es eine unerwartete Fortsetzung der Handlung.
    Die Story war jedenfalls mitreißend bis zum Ende. Und es sieht ja dann nun wohl so aus, als wenn Mulder und Scully wieder an die X-Akten dürfen.
    Absolut unerwartet war am Ende, dass der Krebskandidat seinen eigenen Sohn erschießt.
    Man darf nun auch gespannt sein, wie sich die Handlung um die Außerirdischen weiter entwickelt.

    6 Sterne geb ich hier mal!

    Gruß,
    Soran
    Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
    Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball
    Fanprojekt VfB 1906 Sangerhausen

    Kommentar


      #3
      Die Weiterführung der Story wurde sehr gut inszeniert und blieb bis zum Schluß hin spannend. Gut fand ich es das Mulder und Scully endlich wieder an den X-Akten arbeiten werden.
      Das Täuschungsmanöver vom Cigarette Smoking Man, wo er die gesamte Gruppe verrät und den Tod überläßt, wurde sehr gut umgesetzt.
      Schön fand ich es auch das Marita Covarrubias wieder mitspielte. Aber was geschah mit ihr, könnte sie Agent Spender aus der Anstallt rausschmuggeln?
      Das Ende fand ich jedoch etwas brutal. Das der Cigarette Smoking Man seinen eigenen Sohn erschießt finde ich schon ein wenig übertrieben.
      Ich vergebe für diese Folge fünf Sterne.
      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2018
      Wahl zur Miss SciFi-Forum 2019
      Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
      Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

      Kommentar


        #4
        Die Fortsetzung der Geschichte ist sehr gut gelungen, besser als der Vorgänger.

        Das Ende des größten Teil des Syndikats lässt vermuten, dass sich die Handlung der Mythologie ab sofort scharf zuspitzt. Die Rebellen allerdings sind für mich zu viel des Guten.

        Die Quarantäne-Situation, Marita Covarrubias und Alex Krycek verleihen all dem einen nostalgischen Reiz, weiß man doch - wie erwähnt -, dass andere Zeiten hereinbrechen...

        Fünf Sterne für die sehr gute Episode.

        Kommentar


          #5
          Absolut geniale Episode, hier nimmt die Handlung rund um die Kolonisierung so richtig Schwung auf. Außerdem sieht man viele Gastcharaktäre aus früheren Episoden.
          Besonders wichtig für den weiteren Verlauf der Serie ist, dass das Syndikat durch den Verrat des CSM ausgelöscht worden ist, und anscheinend verlieren die feindlichen Aliens den Kampf gegen die Rebellen. Mal sehen was das für die Zukunft der Erde bedeutet. Besonders gut haben mir die Szenen von 1973 gefallen, als die Aliens gelandet sind und die Kinder der Syndikat-Mitglieder mitgenommen haben.
          Das Ende dann auch schockierend, als der CSM auf Agent Spender schießt, aber man hat seine Leiche ja nicht gesehen, halte es durchaus für möglich dass wir Spender nochmal sehen werden.
          Auch das Schicksal von Marita, Krycek und Agent Fowley ist ungewiss, sodass wir diese Charaktäre wohl auch nochmal zu Gesicht bekommen werden.
          Und schließlich bekommen Mulder und Scully wieder die X-Akten, gefällt mir sehr!
          Eine durchaus gelungene Doppelepisode, wo der ganze Alien Handlungsstrang nochmal gut erklärt wurde!
          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
          die Internationale erkämpft das Menschenrecht


          das geht aber auch so

          Kommentar


            #6
            Extrem geniale und eine sehr fesselnde Episode... was anderes als 6 Sterne kann man dafür ja nicht geben, einfach weil man jetzt eig. schon die komplette "Agenda" erfahren hat (was sich eig. eh schon alles angedeutet hat) und die Inszenerinug war super und das Gespräch zwischen CSM und Mulder hat mir sehr gut gefallen, war klar dass Mulder ihn wieder nicht erschießen konnte
            Und dann auch noch kurz eine Eifersucht seitens Scully, die mittlerweile wohl ganz an die Sache glaubt - endlich.
            Space is the Place!

            www.last.fm/user/Zaphbot

            Kommentar


              #7
              Yeah Mulder und Scully bekommen wieder die X-Files, das war für mich das absolute Highlight der Folge . Auch sonst boten sich viele Überraschungen Mulder hat Cassandra doch nicht erschoßen, das Syndikat wird ausgelöscht und der CSM entkommt, die Rebellen scheinen die Oberhand zu gewinnen und Spender wird höchstwahrscheinlich erschossen, die Folge war sogar noch spannender als der erste Teil, sie hatte einfach alles was X-Files ausmacht, Kritikpunkte fallen mir keine ein . Ich vergebe deshalb auch ****** Sterne.

              Kommentar


                #8
                Mhm, ihr findet die Folge wirklich gut. Für mich ist die eine der ärgerlichsten der gesamten Serie.
                Es fängt an mit einem weiteren Auftritt des nervigsten und überflüssigsten Charakters der Serie: Diana Fowley. Der gesamte Handlungsstrang um sie war komplett unglaubwürdig nach den Ereignissen des Filmes oder Folgen wie "Dreamland I +II" oder "How the Ghosts stole Christmas". Aber ich habe ja schonmal erwähnt, dass ich die alternative Version des Filmes vorgezogen hätte, nachdem die Serie einen anderen (glaubwürdigern)Verlauf genommen hätte.
                Mulder handelt auch ziemlich OOC, als er mit Fowley mitgeht und Scully sozusagen kurz vor dem (vermeindlichen) Weltuntergang stehenlässt.

                Viel ärgerlicher ist das Ende des Konsortiums

                Spoiler
                und somit das Ende der bisherigen Mythologie der Serie. Was danach kam (Supersoldaten und die Rebellen) war nur noch verwirrend. Die Kolonisationsgeschichte nahm mitnicht an Fahrt auf, es sah erst so aus, als wäre die Kolonisation verhindert worden sein.

                Das Ende der Verschwörer wäre was für die Finalfolge der Serie gewesen, mich hat schon das klägliche Ende des WMM (= Well-Manicured Man) im Film geärgert.

                Spoiler
                Die eine Verschwörung zu vernichten um noch etwas viel undurchsichtiges an die Stelle zu setzen, ohne dann dieses im Serienfinale zu klären war äusserst unklug von den Machern.

                Samanthas Schicksal wurde immer noch nicht geklärt, Marita Covarrubias hat einen unwürdigen Abgang, Cassandras ging so.

                Ich hab mal Spoiler-Tags gesetzt, evtl. gibt es doch noch Leute, die die Serie noch nicht zuende gesehen haben.

                Die Folge ist bestenfalls unteres Mittelfeld, die 6. Staffel hatte mit Folgen wie "Monday", "The Unnatural", dem Zweiteiler "Dreamland" und der völlig durchgeknallten Episode "Milagro" viel bessere Geschichten zu erzählen.
                Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
                Orson Welles

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Talitha Cumi Beitrag anzeigen
                  Mhm, ihr findet die Folge wirklich gut. Für mich ist die eine der ärgerlichsten der gesamten Serie.
                  Es fängt an mit einem weiteren Auftritt des nervigsten und überflüssigsten Charakters der Serie: Diana Fowley. Der gesamte Handlungsstrang um sie war komplett unglaubwürdig nach den Ereignissen des Filmes oder Folgen wie "Dreamland I +II" oder "How the Ghosts stole Christmas". Aber ich habe ja schonmal erwähnt, dass ich die alternative Version des Filmes vorgezogen hätte, nachdem die Serie einen anderen (glaubwürdigern)Verlauf genommen hätte..
                  Sicherlich ist es auch Geschmackssache, wenn man eine Episode gut oder schlecht findet in dem Fall finde ich die Folge eben gut, weil ich als Fan nun nicht weiß, wie die Serie weitergeht, da viele Haupthandlungen mit dieser Folge beendet scheinen. Es ist sichelrioch auch geschmackssache welche Charakter man mag und welche nicht , mir zum Beispiel war Spender von anfang an unsympatisch, weil er einfach nur ein schlechter Mulderersatz für die X-Akten war. Aber gerade das die Geschichte mit der Auslöschung Konsortiums eine besonders überraschende Wendnung bekommt, lässt die Folge für mich überdurchschnittlich erscheinen, in dieser Folge passiert einfach zuviel, um sie als durchschnittlich zu bewerten.



                  Zitat von Talitha Cumi Beitrag anzeigen
                  Ich hab mal Spoiler-Tags gesetzt, evtl. gibt es doch noch Leute, die die Serie noch nicht zuende gesehen haben.

                  Die Folge ist bestenfalls unteres Mittelfeld, die 6. Staffel hatte mit Folgen wie "Monday", "The Unnatural", dem Zweiteiler "Dreamland" und der völlig durchgeknallten Episode "Milagro" viel bessere Geschichten zu erzählen.
                  Ich habe die Staffel bisher noch nicht zu Ende gesehen deshalb kann ich nicht bewerten ob die nachfolgenden Episoden wirklich besser/schlechter sind. Jedoch finde ich es auf jedenfall gut das du einige Details gespoilert hast , dadurch bleiben mir einige wichtige Ereignisse der Serie noch unbekannt .

                  Kommentar


                    #10
                    Sechs Sterne.

                    Das Mulder Cassandra nicht tötet, war ja klar.

                    Ansonsten eine super Folge mit Marita Dingenskirchen, dem Raucher und vor allem dem Ende des Syndikats.

                    Schön, dass Mulder und Scully wieder an den X Akten arbeiten dürfen.

                    Sehr spannend und sehenswert!

                    Kommentar


                      #11
                      Der Abschluss der Doppelfolge und das Ende des Syndikats durch die Rebellen (mal abgesehen vom Cigarette Smoking Mann) lieferte sehr spannende Unterhaltung. Gelungen eingebaut in diese Handlung wurde Marita Covarrubias und man erfährt somit endlich was aus ihr geworden ist. Interessant war es auch zu erfahren wieso jeweils ein Angehöriger jedes Syndikatsmitglieds "entführt" wurde.
                      Heftig war dann die Schlussszene wo der Vater den eigenen Sohn erschießt!
                      Von mir bekommt die Folge somit wieder fünf Sterne.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2018
                      Wahl zur Miss SciFi-Forum 2019
                      Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
                      Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

                      Kommentar


                        #12
                        Cassandra wird zusammen mit Mulder und Scully von einem Seucheneinsatzkommando unter Quarantäne gestellt. Die Agenten werden bald wieder freigelassen, Cassandra jedoch wird festgehalten und soll den Kolonisten übergeben werden. Scully verdächtigt Fowley, mit dem Syndikat zusammenzuarbeiten, und als Mulder in Fowley Wohnung nach Beweisen sucht, trifft er dort auf den Raucher, der ihm über den Pakt mit den Außerirdischen und die Arbeit des Syndikats erzählt.

                        In "One Son" wird die große Enthüllungsreihe fortgesetzt, und man erfährt nun endgültig auch die restlichen Hintergründe über den Pakt des Syndikats mit den Außerirdischen, das Projekt "Purity Control" und die Rolle von Bill Mulder. Zunächst aber werden Mulder, Scully und Cassandra in Mulders Wohnung von einem Seucheneinsatzkommando unter Leitung von Diana Fowley überfallen und in eine Quarantänestation gebracht. Es heißt, Cassandra sei der Ausgangspunkt einer unbekannten Virusinfektion. Nach Dekontaminationsmaßnahmen werden die beiden Agenten wieder freigelassen, Cassandra hingegen bleibt weiter isoliert und Fowley weigert sich, Scully zu ihr zu lassen. Scullys Misstrauen hat nun endgültig die Alarmstufe Rot erreicht und zusammen mit den Lone Gunmen überprüft sie die Vergangenheit von Fowley. Wie sich herausstellt, sind Fowleys Personalakten manipuliert und es deutet vieles darauf hin, dass Fowley in Europa nicht arabische Terroristen jagte, sondern für das Syndikat arbeitete und Hybridisierungsexperimente überwachte. Fowleys wirkliches Motiv für das Seucheneinsatzkommando waren nicht irgendwelche Infektionen, sie wollte die geflüchtete Cassandra wieder unter die Kontrolle des Syndikats bringen. Noch immer tut der hinzugerufene Mulder Scullys Hinweise als unbedeutend ab. Die Episode lenkt hier wieder einmal die Aufmerksamkeit darauf, dass Mulder entgegen seinem "Trust No-one"-Credo gegenüber bestimmten Leuten viel zu vertrauensselig ist, und durch vermeintliche Verbündete wie früher schon Deep Throat (in "E.B.E.") und hier Fowley sehr leicht in die Irre zu führen ist.

                        Immerhin macht er sich aber auf den Weg zu Fowleys Wohnung auf, um selbst nach Indizien zu suchen. Dort trifft er alsbald auf den Raucher, der erstaunlicherweise (oder auch nicht) anscheinend dort nach Belieben ein- und ausgehen kann. Der klärt ihn über die Hintergründe der Entführungen von Cassandra Spender, Samantha Mulder und weiterer Familienmitglieder der Syndikatsangehörigen auf. Er bezeichnet sie als "the most painful decisions of our lives" (es erinnert an Opfer, die Göttern dargebracht werden), und erklärt, die Entführten seien den Kolonisten als eine Art Faustpfand übergeben worden, um im Gegenzug von den Kolonisten den außerirdischen Fötus zu erhalten, ohne den die Hybridisierungsexperimente nicht weitergeführt werden konnten. Die Entführten dienten als Testpersonen im Purity Control-Projekt, sollten aber, so die Vereinbarung, nach erfolgreichem Abschluss des Projekts als fertige Hybriden zu ihren Familien zurückgebracht werden ("we sent them so they would come back to us"). In der Regel wussten die Entführten nichts über diese Vereinbarung und die Verwicklung ihrer Familien in die Experimente.

                        Bill Mulder war einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige Gegner der Kooperationsvereinbarung, und wollte niemanden aus seiner Familie übergeben. Er lenkte schließlich ein, sorgte aber dafür, dass Samantha nicht wie die anderen für die Übergabe an die Kolonisten zur El Rico Air Force Base gebracht, sondern zuhause im Beisein ihres Bruders entführt wurde - möglicherweise in der Hoffnung, dass Fox später einmal alles tun wurde, um die Verschwörung aufzudecken. Hybriden und Klone von Samantha sind an verschiedenen Stellen in der Serie aufgetaucht; es ist durchaus wahrscheinlich, dass die anderen Hybriden und Klone auch von Familienmitgliedern des Syndikats abstammten.

                        Bill Mulders Bedingung, doch noch einzulenken, war, dass parallel zu den Hybridisierungsexperimenten an einer weiteren Immunisierungsmethode gearbeitet würde, der Entwicklung eines Impfstoffs, der nicht nur die Familien der Syndikatsmitglieder, sondern alle retten würde. Dieses Projekt musste vor den Kolonisten geheimgehalten werden. Seit "The Red and the Black" war Marita Covarrubias (die Mulder zuvor in Fort Marlene in einem furchtbaren Zustand aufgefunden hat) Versuchsperson dieses Projekts. Der Plan war, die Hybridisierungsexperimente zu verzögern, um Zeit für die eigentliche Hoffnung, den Impfstoff, zu erkaufen. Um dies zu erreichen, ging das Syndikat so weit, die eigene Arbeit zu zerstören, wenn sie zu erfolgreich zu werden drohte - wie beispielsweise die Versuche von Dr. Berube ("The Erlenmeyer Flask") und Dr. Ishimaru ("Nisei" / "731"). Gleichzeitig verzögerte man so die Kolonisierung, denn bevor nicht ein erfolgreicher Hybride existierte, konnten die Vorbereitungen für die Kolonisierung nicht abgeschlossen werden. Nun ist jedoch Cassandra Spender ein Erfolg, und für die Entwicklung eines Impfstoffs ist es zu spät. Der Raucher glaubt, er habe keine Wahl, als sie den Kolonisten zu übergeben, und die Kolonisierung beginnen zu lassen (tatsächlich bringt er es nicht fertig, Cassandra zu töten, obwohl diese ihn geradezu flehentlich darum bittet).

                        Aus den Gesprächen mit Mulder und Fowley geht klar hervor, dass der Raucher glaubt, das Richtige getan zu haben ("it was the right thing to do"). Er verteidigt alle Entscheidungen und zeigt anders als Bill Mulder vor seinem Tod keine Reue. Immer noch versucht er, mit dem Köder eines Wiedersehens mit Samantha, Mulder auf seine Seite zu ziehen.

                        Spoiler
                        Wie sich später in "Closure" herausstellt, war Samantha zu diesem Zeitpunkt längst tot; der Raucher lügt hier.
                        Mulder steht hier vor derselben Wahl wie der Raucher und sein Vater, und er kommt dem Punkt, dieselbe Entscheidung zu treffen, gefährlich nahe. Als der Raucher ihn verlässt und Diana Fowley die Wohnung betritt, ist Mulder in eine fatalistische Haltung verfallen und glaubt, sein ganzer Kampf gegen das Syndikat sei sinnlos gewesen: "... something found me. Fate. Destiny. Whatever it's called when you... when you realize the choices you thought you had in life were already made." Es hat den Anschein, als sei er bereit, mit dem Syndikat an den Übergabeort zu reisen, und die Kolonisierung zu akzeptieren: "Because there's nothing to be done. And at some point, you just have to accept that the only way those you love are going to survive is if you give up." Er will Diana und Scully mit zum Übergabeort nehmen, aber es ist Scully, die sich widersetzt, und Cassandra vor der Übergabe bewahren will: "Mulder, I'm going there, whether you're coming or not." Es gelingt Scully, Mulder aus seinem Fatalismus zu reißen und sich ihr anzuschließen: "This may be our last chance to stop them."

                        Es wird an dieser Stelle wieder einmal deutlich, dass Mulder nicht der klassische Held der Heldenreise ist, denn als solcher hätte er diese Entscheidung treffen müssen, und zwar ohne "Nachhilfe" von Scully. Es gab schon früher in der Serie Szenen, in der Mulder drohte, vom Weg abzukommen, und Scully ihn wieder in die Spur brachte - vor allem in "Little Green Men" in Staffel 2, aber auch im "Redux"-Dreiteiler. In "Redux II" gibt es eine Szene an Scullys Krankenbett, an die mich diese Situation stark erinnerte: "I knew you'd talk me out of it if I was making a mistake." Genau dies ist hier geschehen, und zwar in der alles entscheidenden Situation, der wichtigsten vielleicht in der Serie überhaupt, als es darum geht, ob Mulder den Weg des Rauchers einschlägt oder nicht. Man kann schon mit guten Gründen argumentieren, dass Scully die eigentliche Heldin der Serie ist.

                        In der Zwischenzeit hat auch das Syndikat von Alex Krycek die Wahrheit über die Bedeutung Cassandras erfahren. Der Raucher setzt es durch, dass die Entscheidung zugunsten der Übergabe Cassandras an die Kolonisten fällt, stößt dabei aber auch auf wenig Widerstand. Sowohl er als auch die restlichen Syndikatsmitglieder begehen damit zum wiederholten Mal denselben Fehler und entscheiden sich, zugunsten ihrer eigenen Interessen die Menschheit der Kolonisierung zu überlassen. Der Raucher bringt es nicht über sich, Cassandra zu töten, obwohl sie ihn anfleht, oder sie zumindest anderweitig in Sicherheit zu bringen - und es kommt, wie es kommen muss: Die Rebellen entdecken Cassandra und benutzen sie als Druckmittel gegen das Syndikat. Mit der Entscheidung, weiter mit den Kolonisten zusammenzuarbeiten, hat das Syndikat sein Schicksal selbst besiegelt; es ist für die Rebellen nur ein Hindernis, das es zu beseitigen gilt. Als das Syndikat samt Anhang auf der El Rico Air Force Base eintrifft, stellt sich heraus, dass sie in eine Falle gelaufen sind: Empfangen werden sie dort nicht von den Kolonisten, sondern von den Rebellen, die sämtliche Anwesenden töten - lediglich der Raucher und Diana Fowley können rechtzeitig fliegen.

                        Auch den außerirdischen Fötus bringen die Rebellen in ihren Besitz. Damit sind sowohl die Hybridisierungsexperimente als auch Arbeiten an einem Impfstoff am Ende, und es gibt keine Möglichkeit mehr, ein neues Abkommen mit den Kolonisten auszuhandeln. Davon scheint selbst Krycek überrascht; falls er eine Übereinkunft mit den Rebellen hatte, war dies kein Bestandteil.

                        Für den Moment ist durch die Intervention der Rebellen die Kolonisierung abgewendet. Das Syndikat und die Familienmitglieder, die sich auf der El Rico Air Force Base eingefunden haben, sowie Cassandra Spender, sind alle tot. Überlebt haben nur der Raucher und Diana Fowley sowie Alex Krycek und Marita Covarrubias. Auch Jeffrey Spender blieb verschont; er hat durch die Ereignisse eine völlige Kehrtwende vollzogen und sich Mulder und Scully angeschlossen. Er quittiert seinen Job bei den X-Akten und setzt sich bei Kersh für die Wiedereinsetzung von Mulder und Scully ein. Für den Raucher ist dieser Verrat Jeffreys die ultimative Enttäuschung und gegen Ende der Episode schießt er auf Jeffrey - bezeichnenderweise sieht man nicht, was nach dem Schuss mit Jeffrey geschieht.

                        Auch in "One Son" gibt es wieder etliche Bezüge zu früheren Episoden, so tauchen in der Erzählung des Rauchers die Bienen aus "Herrenvolk", "Zero Sum" und "Fight The Future" wieder auf: "A state of emergency will be declared because of a massive outbreak of the alien virus delivered by bees". Die wöchentlichen Reisen Diana Fowleys nach Tunesien, auf die Scully hinweist, sind ein Bezug zum Aufenthaltsort Strugholds, der dort im Exil lebt; auch die MUFON-Frauen, die sie in Europa überwacht hat, sind aus früheren Episoden bekannt. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Fötus aus "The Erlenmeyer Flask" und auch mit Marita Covarrubias. Insgesamt, würde ich sagen, sind die wichtigsten losen Handlungsfäden wieder aufgegriffen und ohne allzugroße Plotlöcher zusammengeführt worden - was angesichts des Tatbestands, dass für Akte X nie eine Series Bible oder ein Masterplan existiert hat, schon bemerkenswert ist. Da die Serie noch nicht zuende ist, sind noch einige Fragen offen. Vor allem ist immer noch nicht klar, was mit Samantha Mulder geschehen ist. Auch die Frage, wer Mulders (biologischer) Vater ist, ist nicht definitiv geklärt. Jedoch wurde mit der Vernichtung des größten Teils des Syndikats und dem Ende der Verschwörung ein wichtiges Kapitel der Geschichte abgeschlossen, und Raum für neue Entwicklungen geschaffen, was zu diesem Zeitpunkt, da die Mythologie immer undurchschaubarer wurde, vielleicht überfällig war.

                        Wenn man etwas kritisieren kann, dann ist es die weitgehende Beobachterrolle von Scully, vor allem aber von Mulder in diesen beiden entscheidenden Episoden. Für ein Heldenpärchen haben die beiden sehr wenig Einfluss auf die Geschehnisse. Scully gelingt es, Diana Fowleys Komplizenschaft mit dem Raucher zu enttarnen und den sich im Fatalismus verlierenden Mulder wieder in die Spur zu bringen. Beide scheitern jedoch im Versuch, Cassandra zu retten. Die Handelnden sind vor allem die Rebellen, und die Geschehnisse gehen über Mulders und Scullys Köpfe hinweg.

                        Rob Bowman, m.M.n. der beste Akte X-Regisseur, führte in dieser Episode die Regie, entsprechend gibt es wieder etliche großartig inszenierte Szenen. Vor allem die Rückblenden im Teaser zum ersten Treffen des Syndikats mit den Aliens, sind sehr gut gelungen: Die Szene, als der Raucher den Aliens eine zusammengefaltete US-Flagge zu Füßen legt, ist ein großartiges Bild. Die Charaktermomente funktionieren; Mulders Fatalismus, Cassandras Verzweiflung, Jeffreys schockierte Erkenntnis und seine Kehrtwende sind allesamt überzeugend gespielt. Die Zusammenkunft des Syndikats im Hangar, der Überfall dort durch die Rebellen und die Bilder der verbrannten Körper sind hervorragend inszeniert. Alles in allem wäre der Zweiteiler, vielleicht noch erweitert um die Beantwortung der offenen Fragen, auch ein ordentliches Serienfinale gewesen. Etwas Punktabzug gibt es für die Beifahrerrolle der beiden Agenten und die doch etwas gezwungen wirkenden Expositionsszenen. Ich vergebe gute fünf außerirdische Föten dafür.

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                          Yeah Mulder und Scully bekommen wieder die X-Files, das war für mich das absolute Highlight der Folge . Auch sonst boten sich viele Überraschungen Mulder hat Cassandra doch nicht erschoßen, das Syndikat wird ausgelöscht und der CSM entkommt, die Rebellen scheinen die Oberhand zu gewinnen und Spender wird höchstwahrscheinlich erschossen, die Folge war sogar noch spannender als der erste Teil, sie hatte einfach alles was X-Files ausmacht, Kritikpunkte fallen mir keine ein . Ich vergebe deshalb auch ****** Sterne.
                          Ich würde die Folge heute ähnlich bewerten, sie gehört zu den besten aus der 6. Staffel und hat absolut alles was Akte X ausmacht. es gibt einige Momente wo man als Fan wirklich fassungslos ist. schließlich fallen hier viele Charaktere einfach weg. Aber es wurde inzidierend. und X-Files typisch bleibt hier auch hier einiges im dunkeln, es wird nicht alles aufgeklärt. so zum beispiel ob CSM wikrlich Mulders biologischer Vater ist. leider sieht er ja weder Bill Mulder noch CSM wirklich ähnlich. Naja ansonsten hätte diese FOlge auch gut als Staffelfinale funktioniert. von mir gibts 5 Syndikatsmitglieder.

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X