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[613] "Arkadien" / "Arcadia"

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    [613] "Arkadien" / "Arcadia"

    Buch: Daniel Arkin
    Regie: Michael Watkins

    Inhalt:


    Willkommen in "The Falls at Arcadia", eine der am höchsten eingeschätzten Gemeinden des Landes. Unglückseligerweise sind hier in den vergangenen sieben Jahren drei Ehepaare spurlos verschwunden. Das FBI schickt nun Mulder und Scully in einer Undercover-Mission als verheiratetes Paar nach Arcadia, um dort als potentielle Hauskäufer unerkannt die Vorfälle untersuchen zu können.

    Die sehr hilfreichen Einwohner des Ortes, Big Mike, ein Tierarzt und die nächsten Nachbarn Win und Cami Shroeder helfen Mulder und Scully an ihrem ersten Tag im Ort beim Einzug. Doch Win zögert als Mulder einen Basketballkorb vor dem Haus aufbauen will. Dies scheint gegen die Regeln der Gemeinschaft in Arcadia zu verstoßen. Win bittet Mulder vorher mit Gene Gogolak, dem Präsidenten der Hauseigentümer von Arcadia zu sprechen.

    Als Big Mike plötzlich verschwindet, erklären die Shroeders Mulder und Scully er wäre geschäftlich fort. Danach suchen Mulder und Scully Gogolak auf, der ihnen klarmacht die Regeln würden den Basketballkorb auf der Vorderseite des Hauses verbieten. Er meint Regel wäre Regel, auch wenn es manchmal schwer wäre sich daran zu halten. Doch dieses System funktioniert hier. Mulder lenkt das Gespräch dann auf Gogolaks Einrichtung. Der erzählt ihnen, die meisten der Antiquitäten wären nepalesisch und tibetanisch. Er ist Besitzer von Pier 9 Imports und reist öfters geschäftlich nach Asien.

    Als die Shroeders Mulder und Scully zum Essen einladen zieht Mulder das Gespräch auf Big Mikes Verschwinden. Als Cami das Gespräch unangenehm wird entschuldigt sie sich und geht mit dem Hund hinaus. Scully begleitet sie. Während ihres Spazierganges reißt sich der Hund plötzlich los und verschwindet in einem Regenabflußkanal. Als Scully versucht in herauszuziehen findet sie eine Halskette von Big Mike, die voller Blut ist.

    Als Scully das Blut analysiert, stellt sie fest, daß es verseucht ist. Die Gemeinde wurde anscheinend auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtet. Mulder glaubt die Klines wurden irgendwo im Hof vergraben und als er anfängt zu graben findet er ein malaysisches Artefakt mit einem Aufkleber von Pier 9 Imports. Mulder konfrontiert nun Gogolak mit seiner Theorie, nach der Gogolak auf seinen Reisen nach Asien gelernt hätte nach tibetanischer Art über seine Gedanken eine Kreatur zu erschaffen die voll unter seiner Kontrolle steht. Er glaubt Gogolak hätte die Kreatur aus Müll erschaffen um die anderen Einwohner zu kontrollieren.

    In der Zwischenzeit trifft Scully, die wieder in ihrem Haus ist, Big Mike. Der behauptet von der Kreatur angegriffen worden zu sein, doch es sein ihm gelungen zu entkommen. Er erzählt Scully die Kreatur würde auch zu ihr kommen, da ihr "Mann" die Regeln gebrochen hätte. Er sperrt sie in einer Kammer ein und kämpft gegen das sich nähernde Monster. Als er Schüsse abgibt wird Mulder gewarnt und macht sich schnell, zusammen mit Gogolak, auf den Weg nach Hause. Doch draußen wird Gogolak von seiner eigenen Kreatur angegriffen und getötet.
    Quelle
    15
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
    0%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    40,00%
    6
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    46,67%
    7
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    13,33%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
    0%
    0
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

    #2
    Hey!
    Mir hat die ganze Aufmachung der Story sehr gut gefallen. Am Anfang war es sehr lustig, Mulder und Scully als Liebespaar zu sehen.
    Und danach die Methode um herauszufinden, was da wirklich los ist, war sehr unterhaltsam.
    Darum gebe ich auch 5 Sterne!

    Gruß,
    Soran
    Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
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    Fanprojekt VfB 1906 Sangerhausen
    Ein Hirntumor namens Walter

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      #3
      Als X Phile hätte ich ihr damals noch 6 Sterne gegeben, aber nun mit Abstand ( und ohne M/S-Shipping-Verblendungen ) kommen nur 4 Sterne zusammen.
      Die handlung war einfahc zu hanebüchen. Mit diesem Müllmonster ^^

      Aber dafür hatten Mulder und Scully wirkliche Glanzmomente in dieser Episode.

      Ich sag nur:

      "Right, honeybunch?"
      "Sure, poopyhead!"

      Hehe, schön war auch die Szene, als Scully mit der grünen Gesichtsmaske aus dem Bad kommt und Mulder erstmal entsetzt zurückschreckt

      *C'mon Laura, we're married now!*

      Die Folge hatte wirklich gute Lacher...Mulder, der das Fenster beobachtet udn überlegt in die Osaftpackung zu pullern...lol. Aber wiegesagt, das Monster und die Motive waren zu schwach für volle Punktzahl.
      Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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        #4
        Eine recht unterhaltsame Folge mit einigen witzigen Szenen, wie zum Bespiel Scully mit grüner Gesichtsmaske und die Reaktion Mulders auf diese!
        Die Story mit Mulder und Scully als Ehepaar hat mir sehr gut gefallen, auch Mulders rebellisches Verhalten war auch sehr überzeugend gespielt. Die Szene wo er darauf wartete bis jemand den Briefkasten wieder geraderückt und er nach viel trinken und langer Wartezeit aufs WC mußte, fand ich witzig!
        Alles in allem eine unterhaltsame Folge für die ich vier Sterne vergebe.
        Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 19.02.2008, 20:42.
        Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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          #5
          Eine sehr gute Episode, die mich v. a. durch ihre Frische und Spritzigkeit überzeugte.

          Spannung war genug geboten und die Idee, die Szenerie in eine Wohnsiedlung zu verlegen, fand ich spitzenmäßig. Besonders toll fand ich die Figur des Siedlungsoberhaupts Gogolak.

          Alles in allem etwas zu banal für sechs Sterne, aber fünf Sterne sind ja auch was...

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            #6
            Absolut genialer Plot, hat mir supertoll gefallen. Was mir aber auffiel, hier im Forum in der Episodenliste ist sie gleicht nach der Doppelfolge "Zwei Väter/Ein Sohn" genannt, auf der DVD-Box sind aber 2 Folgen dazwischengeschoben. Ist mir heute aufgefallen, dass in dieser Folge erwähnt wurde, dass die beiden Agenten die X-Akten zurückbekommen haben, in den vorigen beiden Episoden aber nicht.

            Ich fands einfach genial, wie sich Mulder und Scully als Ehepaar ausgeben mussten, das passte so richtig gut. Mulder genoss sichtlich diese Undercovermission, machte sich nen richtigen Spaß daraus, während man bei Scully schon merkte, dass ihr das nicht so behagte. Diese Skepsis wurde von G. Anderson super rübergebracht. Einige gute Jokes waren auch dabei. Toll natürlich auch Mulder, wie er versucht hat, die Nachbarn ein wenig zu ärgern, das waren auch superwitzige Szenen.
            Das Ende leider hat mir überhaupt nicht gefallen, war viel zu trashig, hätte mir besser gefallen, wenn man "Mülli, das Müllmonster" aus der Story rausgehalten hätte. Dieser Mr. Gogolak war schon interessant, auch wie er die anderen Bewohner voll unter Kontrolle hatte, aber mit diesem Monster, dass er nicht kontrollieren konnte, driftete die Story ins Lächerliche ab. Hier hätte man einen anderen SChluss bringen sollen, hätte nicht mal was mysteriöses sein müssen.
            Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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              #7
              Eine durchweg gelungenene Folge, die man getrost in die Comedyschublade von X-Files stecken kann . Dafür sprechen einfach die vielen kleinen Momente zwischen Mulder und Scully, die sich für ein Paar ausgeben umd in diese spiessige Siedlung verdeckt ermitteln zu können, diese "Müllmonsterstory", rückt für mich da schon fast in denn Hintergrund oder ist höchstens eine Anspielung auf das kleinbürgerliche Verhalten von solchen Bilderbuchvierteln.

              Ich vergebe deshalb auch **** Sterne.

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                #8
                Vier Sterne.

                Die Story (mal wieder um ein böses Monster) ist mal wieder Quatsch mit Sosse. Was die Folge aber sehr cool macht, ist hier das Zusammenspiel von Mulder und Scully als Spiesser-Ehepaar.

                Sehr witzig wird hier das Spiessbürgertum in den amerikanischen Vorstädten aufs Korn genommen. Sehr cool hier auch, als Mulder den Briefkasten bearbeitet in der Hoffnung auf eine baldige Reaktion der lieben Nachbarschaft...

                Funny auch der Dialog zwischen Mulder und Gogolak wegen dem Basketballkorb, den er lt. Hausordnung nicht aufhängen darf.
                "Wenn wir damit anfangen ist es nicht mehr weit bis zu einem Boot in der Einfahrt!"
                "Also mit anderen Worten: Chaos und Anarchie!"

                So richtig spannend fand ich die Folge zwar nicht, aber sie etwas unterhaltsames, auch Mulders andauernden Kosenamen für Scully waren sehr witzig.

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                  #9
                  Die Folge, die ich mit fünf Sternen * * * * * bewerte, lebt davon, dass Mulder und Scully ein Ehepaar spielen müssen, was zu einigen, oben bereits genannten lustigen Sprüchen und Szenen führt. Aber auch dieser skurrile Ort mit den vielen Vorschriften bleibt in Erinnerungen. Dass ein "trashiges Müllmonster" (schönes Wortspiel ) vorkommt, wertet aus meiner Sicht die Folge nicht besonders ab, weil mir der Humor wichtiger ist als der Horror bzw. es einfach besser zur Folge passt.

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                    #10
                    Fand die Folge auch sehr kurzweilig, fast schon zu kurz

                    Einfach Großartig wie Mulder bei echt jeder Gelegenheit Scully mit der gespielten Ehe aufgezogen hat. Durch die vielen Humoreinlagen ist nur leider etwas der Mysterieteil in den Hintergrund gerückt, sodass die Müllmonster Story logischerweise nicht besonders ausgearbeitet ist was der Folge aber insgesamt keinen Abbruch tut.

                    Daher 4*

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                      #11
                      Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                      Eine recht unterhaltsame Folge mit einigen witzigen Szenen, wie zum Bespiel Scully mit grüner Gesichtsmaske und die Reaktion Mulders auf diese!
                      Die Szene fand ich diesmal auch wieder ganz lustig und ein wenig verwunderlich fand ich es das Scully mit dieser Gesichtsmaske schlafen ging, weil dann doch diese ganze Masse in die Bettwäsche geschmiert wird!
                      Mulder und Scully als Ehepaar im Undercovereinsatz zuzuschauen hat mir ganz gut gefallen und das Mulder Scully den Glauben an Außerirdische zuschob, fand ich total witzig. Die Idee und die Umsetzung mit dem in der Erde lebenden Müllmonster fand ich auch interessant und diese wurde gut mit Bräuchen und Beschwörungen aus der asiatischen Welt erklärt.
                      Somit gebe ich der Folge wieder gute vier Sterne.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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                        #12
                        In einer Wohnanlage in San Diego sind innerhalb weniger Monate mehrere Bewohner spurlos verschwunden. Um verdeckt ermitteln zu können und die Geschehnisse aufzuklären, ziehen Mulder und Scully als Ehepaar in die Siedlung ein. Die Bewohner erscheinen freundlich, aber es gelten dort absurde Verhaltensregeln, die penibel eingehalten werden müssen; verletzt jemand die Regeln, wird mit Angst reagiert. Fragen nach den verschwundenen Bewohnern wird ausgewichen. Mulder beschließt, die Regeln offen zu brechen, um herauszufinden, was dann passiert - und provoziert dadurch ein Monster, das im Untergrund der Siedlung lauert.

                        "Arcadia" war in der Produktionsreihenfolge die erste Episode nach dem Zweiteiler "Two Fathers / One Son", somit also die erste Folge, in der Mulder und Scully wieder an den X-Akten arbeiteten, wurde aber aus produktionstechnischen Gründen später ausgestrahlt. Großartig thematisiert wird dies in der Episode nicht, lediglich von Mulder wird es kurz erwähnt ("It's our first catch back on the X-Files"), selbst das Kellerbüro sieht man nicht. "Arcadia" ist eine Beziehungskomödie, ähnlich den Episoden im ersten Drittel der sechsten Staffel. Mulder und Scully ziehen als Undercover-Agenten, offiziell als junges Ehepaar, in eine Wohnsiedlung ein, in der in den letzten Monate mehrere Menschen unter verdächtigen Umständen spurlos verschwunden sind. Die Siedlung mit dem Namen "Falls of Arcadia" ist eine der vornehmen, am Reißbrett entworfenen Wohnsiedlungen, wie sie in den USA besonders in den 1980er und 90er Jahren aus dem Boden gestampft wurden. Sie hat eine abgeriegelte Einfahrt, die man nur durch Eingabe eines Codes passieren kann, die exklusiven Häuser gleichen sich allesamt und es gibt ein umfangreiches Werk von Vorschriften, die das Zusammenleben regeln.

                        Mulder und Scully, aka Rob und Laura Petries, gewinnen sofort den Eindruck, dass etwas in der Siedlung nicht stimmt: Die Nachbarn sind ein wenig zu aufgesetzt-freundlich, die Regeln zu pedantisch und abstrus, und die Bewohner scheint es in Angststarre zu versetzen, wenn sie nicht penibelst befolgt werden. Fragen über die Vorbesitzer des Hauses, die zuletzt verschwundenen Klines, wird mit sichtlicher Nervosität ausgewichen. Ein Nachbar, Big Mike, will sich den Anweisungen des Vorsitzenden der Eigentümerversammlung, Gene Gogolak, widersetzen und Mulder und Scully vor der drohenden Gefahr warnen: Ein Monster treibt in der Siedlung sein Unwesen und tötet jeden, der eine der Siedlungsregeln verletzt. Bevor er sein Vorhaben durchführen kann, wird er jedoch selber Opfer des Geschöpfs. Wie sich herausstellt, ist der Verantwortliche für die Vermisstenfälle Gogolak, der eine tibetische Gedankenform, eine Tulpa, heraufbeschwört, um die Einhaltung der Gemeinschaftsregeln zu erzwingen.

                        Im Kern ist "Arcadia" eine schwarze Satire über den Trend zu am Reißbrett entworfenen Wohnsiedlungen in den USA der 1990er Jahre. Die Inspiration stammte laut Drehbuchautor Daniel Arkin aus einer eigenen Erfahrung bei einem Umzug in eine Wohnsiedlung, bei dem eine Verspätung der Umzugsfirma, die die Siedlungsvorschriften verletzte, mit eintausend Dollar Strafzahlung geahndet wurde. Die Idee, dass die Siedlung auf einer alten Müllhalde erbaut wurde, ist clever, vor dem Hintergrund, dass die Gemeindemitglieder bestreiten, dass "Falls of Arcadia" ein dunkles Geheimnis im Untergrund hat: "But every community has its dark underbelly don't you think?" - "We don't have any underbelly." Das Monster, das in dem Müll im Untergrund lauert, wird von der polierten Oberfläche der Reißbrett-Siedlung nur mühsam kaschiert und kann nur durch strengste Einhaltung von absurden Verhaltensregeln im Zaum gehalten werden. Die psychologische Metapher zum dunklen Unterbewusstsein, in dem aus allem möglichen "Müll" die Monster und Dämonen geformt werden, ist nicht zu übersehen. "Arcadia" verknüpft diese Idee mit dem Konzept der Tulpa aus der tibetischen Mystik, einer Manifestation von Gedanken, die durch die Willenskraft eines Eingeweihten, in diesem Fall Gogolaks, erzeugt wird. Wie der Golem in "Kaddish" ist die Tulpa seelenlos und kann letztlich nicht kontrolliert werden. Was die Motive Gogolaks sind, ist mir etwas unklar; es scheint ihm nur darum zu gehen, Konformität zu erzwingen und alle zu bestrafen, die aus der Reihe tanzen (" It's important that people fit in"). Warum er davon derart besessen ist, dass er eine falsch angestrichene Mailbox mit dem Tod bestraft, erklärt die Episode nicht.

                        Die Monster-Handlung wird auf einer Beziehungskomödie um Mulder und Scully transportiert, die hier als Ehepaar agieren. Die Szenen sind durchweg amüsant, werden aber kurz gehalten und sparsam genug eingesetzt, dass sie einem nicht auf die Nerven gehen. Besonders Mulder scheint die Situation zu gefallen und er nutzt jede Gelegenheit, Scully damit aufzuziehen - angefangen damit, dass er sie bei einem gemeinsamen Essen mit Nachbarn als Esoterik-Fan vorstellt ("She's quite the New-Ager. I mean, she's into those magnetic bracelets and crystals and mood rings, what have you"), und behauptet, sie hätten sich auf einer UFO-Konferenz kennengelernt. Ein paar Seitenhiebe auf übliche Ehe-Klischees wie Streit über die Position des Toilettendeckels und die Zahnpastatube dürfen auch nicht fehlen; hier ist es vor allem Scully, die wie eine langjährig frustrierte Ehefrau reagiert. Auffällig ist, dass in diesem Ehepaar-Szenario die Geschlechterrollen ganz traditionell verteilt sind ("Woman, get back in here and make me a sandwich!"), während sie ansonsten in Akte X generell vertauscht sind.

                        Insgesamt ist "Arcadia" eine unterhaltsame Episode mit einem sozialkritischen Hintergrund, die weitgehend solide, wenn auch nicht herausragend inszeniert ist (vor allem beim Monster stößt die Spezialeffekte-Abteilung wieder an ihre Grenzen, weswegen es auch nur selten zu sehen ist). Einige Punkte zu kritisieren gibt es aber auch, so ist mir wie schon gesagt die Motivation Gogolaks etwas unverständlich. Die Art und Weise, wie man in den Fall eingeführt wird, ist etwas erzwungen; eine Szene im Kellerbüro wäre hier vielleicht besser gewesen und auch passender, wenn es schon die erste X-Akte nach der Wiedereinsetzung von Mulder und Scully ist. Die beiden Agenten geben sich auch insgesamt wenig Mühe, hier unverdächtig aufzutreten, schon bevor Mulder anfängt, mit absichtlichen Regelbrüchen zu provozieren. Alles in allem hat mir Arcadia jedoch gut gefallen, ich vergebe vier Müllsäcke dafür.

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                          #13
                          Mulders und Scullys erster offzieller X-Akten-Fall seit langer Zeit.

                          Die Undercover-Mission als Liebespaar hat mir als M/S-Shipper natürlich sehr gefallen und es war einfach herrlich, wie Mulder Scully die ganze Zeit damit aufgezogen hat (dürfte nicht nur der Char, sondern auch der Schauspieler Spaß an der Rolle gehabt haben). Dazu gibt es etwas Sozial-Kritik am Spießbürgertum.

                          Was mir nicht gefallen hat, war die Auflösung mit dem Müllmonster. Dieses erschien mir schon recht trashig. Auch das Ende, wo dieses verfällt, nachdem es seinen Herrn getötet hat, war ziemlich gaga.

                          Von dem her trotz einiger super Ansätze "nur"
                          4 Sterne!

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