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[1104] "Der Mandela-Effekt" / "The Lost Art Of Forehead Sweat"

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    [1104] "Der Mandela-Effekt" / "The Lost Art Of Forehead Sweat"

    Original Erstausstrahlung: Mittwoch, 24.01.2018 (FOX)
    Deutsche Erstausstrahlung: Mittwoch, 14.03.2018 (ProSieben)

    Regie: Darin Morgan
    Drehbuch: Chris Carter

    Handlung:
    Special Agent Reggie Purdue behauptet, auf eine große Verschwörung gestoßen zu sein: Ein gewisser Dr. Sie soll in der Lage sein, das menschliche Erinnerungsvermögen zu manipulieren. Dana Scully und Fox Mulder haben tatsächlich Erinnerungen an etwas, wofür sie im realen Leben jedoch keine Beweise finden. Vor allem Mulder lässt sich immer tiefer auf Reggies Geschichte ein. (Quelle)
    12
    ****** Die beste Folge aller Zeiten!
    8,33%
    1
    ***** Sehr gute Folge!
    41,67%
    5
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0%
    0
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    16,67%
    2
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    25,00%
    3
    * Die schlechteste Folge aller Zeiten!
    8,33%
    1
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    #2
    Für alle Mitleser, die diese Folge gerne noch sehen wollen: Ab hier gibt es Spoiler.

    Kurzfassung: Die Serie demontiert sich in dieser Folge selbst.
    Die Autoren (oder allgemein die Verantwortlichen) wollen wohl wegen den sich verbreitenden Verschwörungstheorien im Internet, vor allem aber wegen der derzeitigen politischen Lage (muss ich eigentlich noch mehr sagen? Die Folge war auch voller Seitenhiebe auf Trump) kein "Öl ins Feuer gießen" und nutzen daher das Mittel der Selbstparodie.

    Die Langfassung:
    Man könnte sagen, diese Folge hat zwei große Themen, das Gedächtnis und die Lüge.
    In der ersten Hälfte der Folge geht es mehr oder weniger darum, welche Macht und Kontrolle die Manipulation des Gedächtnisses jemanden verleihen könnte. Dabei bedient man sich anfangs einer Anspielung auf den "Mandela-Effekt". Dabei handelt es sich um eine "Theorie" oder eine "Behauptung" aus dem Internet, derzufolge es abweichende Erinnerungen für bestimmte Ereignisse geben soll. Die Existenz dieser Erinnerungen, so wird dann in den Raum gestellt, beweise die Existenz von Zeitreisen oder Paralleldimensionen und die Reise des Menschen dazwischen. Die naheliegendere Erklärung ist natürlich, dass sich Menschen manchmal falsch erinnern und diese falschen Erinnerungen einen manchmal "echter" vorkommen als die korrigierte Realität. Im Internet ist dabei die Wahrscheinlichkeit am Größten, dass sich mehrere Leute treffen, die sich ähnlich falsch erinnern. Beispielsweise "War das Logo früher nicht rot?" und schon hat man Leute, die glauben, irgendwie aus einem Paralleluniversum zu sein oder sowas. Der größte Erkenntniswert davon könnte darin liegen, welche Veränderungen dem Hirn noch plausibel erscheinen, also warum das Logo in Rot plausibel wirkt, aber ein komplett anderes Logo nicht.
    Der zweite Teil der Folge beschäftigt sich dann mit der Lüge. Das findet seinen Höhepunkt bei Dr. Sie, der offen zugibt, er könne den Geist der Menschen überhaupt nicht manipulieren. Es reiche aber, wenn genug Leute es glauben würden. Überhaupt rät dieser Mann Mulder, er solle doch einfach glauben was er will, so wie alle Menschen das tun.
    Das entspricht meines Erachtens einer radikalen Abkehr von der bisherigen Herangehensweise von Akte X. Da ging es immer darum, wie weit man etwas "noch als glaubwürdig" und ab wann man es schon als völlig unplausibel abtun würde. Darauf baute die Spannung der Serie auf. Doch diese Folge erzeugt nicht die alte Spannung, sondern Konfusion und Zerknirschtheit. Das wahrscheinlich als bewusstes Stilmittel. Wenn die Wahrheit fließend geworden ist, dann ist alles klares Handeln nicht mehr möglich, will man uns wohl vermitteln.
    Die Rede des Aliens ist höchstwahrscheinlich an eine Rede Trumps angelehnt oder lehnt sich an seinen Standpunkt an ("Höhstwahrscheinlich", weil ich mir bisher noch keine Trump-Rede angehört habe...). Eine bizarr-komische Mischung aus der Zoo-Hypothese, trumpscher Abschottungsrhetorik und dann der finale Vorwurf, dass der Mensch anscheinend das einzige Lebewesen im All ist, das fähig ist zu lügen. Aus dem Letzten hätte man vielleicht etwas Interessanteres machen können, aber das würde der Absicht der Selbstparodie zuwider laufen. Deshalb bekommt Mulder das uralte Dilemma zu spüren, dass er zwar einerseits seine Ziele erreichen will, andererseits aber auch keine motivierenden Ziele mehr hätte, sobald dies geschehen ist. Der emotionale Ausbruch war in diesem Zusammenhang ebenfalls als Selbstparodie zu begreifen.

    Okay, machen wir einen neuen Absatz und folgen wir der Handlung, nachdem ich meine Deutung an den Anfang gestellt habe.
    Anfangs begegnet Mulder im Parkhaus des FBI (?) einen bisher unbekannten Mann. Diese Person zeigt sich verwundert darüber, dass Mulder sich überhaupt nicht an ihn erinnert. Er sagt, dass die Erinnerung der Leute manipuliert werde und führt als Beweis die erste Twilight Zone-Episode an, die Mulder als Kind gesehen haben soll, die aber nicht existiere. Plötzlich erscheint ein weiterer Unbekannter und der Mann löst sich augenscheinlich in Luft auf.
    Mulder beginnt daraufhin die Suche nach dieser Twilight Zone-Episode und kann sie tatsächlich nicht finden. Scully bekommt wenig später auch Besuch von diesen Mann, der ihr einen Pudding schenkt, den sie als Kind gern gegessen hat. Beides sind liebevolle Erinnerungen aus der eigenen Kindheit.
    Dann führt die Recherche die Agenten zu einem Trödelhändler (?), der ihnen noch mal vom Mandela- oder "Mengele-Effekt" erzählt.
    Dabei gibt es tatsächlich den ein oder anderen gelungenen Gag, so z. B. die Aussagen des Händlers "das Cover war auf eine andere Weise rassistisch" oder das mit der Action-Figur, die durch Beschädigung nur "authentischer" wird. Bei der Karrikatur taucht übrigens der Wahlkampfslogan von Trump auf, "American First".
    Ingesamt kann man den Trödelhändler vielleicht als eine Anspielung auf den Science-Fiction-Roman "das Orakel vom Berge" sehen. Immerhin spielte auch dort die historische Authentizität von vermeintlichen Artefakten eine gewisse Rolle. Das wäre jedenfalls eine subtilere Anspielung als das mit Orwells 1984.
    Das mit dem "Darkweb"-Video haut dann wieder alles raus. Neben der offensichtlichen Anspielung auf Trump (bei seiner Amtseinführung waren laut seiner Aussage Massen von Leuten, Medien berichteten dagegen von weniger Menschenauflauf) wirkte das ganze sogar für ein Internet-Video extrem weit hergeholt. Der Kommentar des Mannes, er habe das Video veröffentlicht, weil er Antworten finden wollte, ist sogar eine halbwegs gelungene Anspielung. Auch auf dem realen Youtube gibt es eine Reihe von offensichtlichen Schauergeschichten, bei denen sich auf das "Darkweb" berufen wird.
    Der Fake-Vorspann von Akte X war dann etwas "over the top".
    Beim Tod des Trödelhändlers gibt es dann auch wieder einen Gag mit den "Garten-Darts". (Die scheint es übrigens laut einer Internetrecherche wirklich zu geben, nur ist das mehr eine Art "Boccia". Auch scheinen die Spitzen da im Allgemeinen (es gibt verschiedenen Hersteller) nicht ganz so Spitz und gefährlich zu sein. Damit hat dieser sehr lang Text zumindest etwas Informationsmehrwert.) Der Gag bezieht sich darauf, wie gefährlich aus heutiger Sicht früheres Kinderspielzeug doch war. Allerdings hat man den Witz auch schon besser gebracht.
    Irgendwann kommt dann die Wahrheit ans Licht: Die scheinbaren Beweise des unbekannten Mannes lösen sich in Wohlgefallen auf (bis auf Scullys Pudding, bei dem der Gag mit den gefährlichen Inhaltsstoffen eigentlich reicht) und es gibt auch eine plausible Erklärung, woher dieser Mann sein Wissen hat. Er hat Scully und Mulder bis zu einem Nervenzusammenbruch wohl abgehört.
    Zum "letzten gemeinsamen Fall" und den Besuch bei Dr. Sie wurde oben ja schon genug geschrieben.

    Wie ist daher meine Bewertung?
    Ein Teil der Gags hat gefruchtet. Auch ist klar, dass sich eine verschwörungstheoretische Serie wie Akte X gegen die Politik der "alternativen Fakten" abgrenzen will.
    Dennoch war es irgendwie nicht "Akte X". Es fehlte der typische Spannungsaufbau, die Fragen nach der Glaubwürdigkeit waren eigentlich kaum zu stellen und es fehlte auch an Subtilität.

    Daher von mir 3 Sterne. Verbunden mit der Hoffnung, dass auch mal wieder eine normale "Alien-of-the-Week"-Episode kommt.

    P.S.: Teile meiner Bewertung werden wohl mit der subjektiven Stimmung zu tun gehabt haben, in der ich diese Folge gesehen habe. Außerdem sind die Eindrücke noch recht spontan.
    "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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      #3
      Diese Folge wurde noch mehr als die bisherigen von der deutschen Synchro ruiniert. Sowohl die Übersetzung als auch die Sprecher (ja, auch Pigulla) sind ein Grauen. Der Humor geht völlig den Bach runter; was im Original zum Brüllen komisch ist, klingt auf Deutsch fast schon peinlich. Im Übrigen haben sie bei der 20:15-Ausstrahlung den Anfang "vergessen". Es fehlten fast 10 Minuten der Episode.

      Es ist wirklich ärgerlich. Man kann nur jedem empfehlen, die 2,50 € zu investieren und sich das auf Amazon im Original anzuschauen. Auf youtube gibts ein paar Clips, die einen Eindruck vermitteln:

      https://www.youtube.com/watch?v=Cr9U6FBY6TQ
      https://www.youtube.com/watch?v=7EWrzMQjA38
      https://www.youtube.com/watch?v=cXjGJdqzGcg

      Mir hat das Original sehr gut gefallen, typische Darin Morgan-Episode (der u.a. auch die Kakerlacken-Episode, den Zirkus und die Werechse verantwortete). Betrachtet die X-Akten, Mulder und den Zustand der Gesellschaft aus Sicht des "weisen Narren" (der geistige Verwandte der Werechse), und schafft es so, durch die Darstellung im Absurden und Überzeichneten die gewünschten Botschaften herüberzubringen.
      Zuletzt geändert von Janet18; 15.03.2018, 00:43.

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        #4
        Der kleine Fox mit dem erwachsenen Duchovny-Kopf war skurril. Hat man das nicht kurz zuvor mit dem jungen Cal-El in Supergirl gemacht oder ist das auch nur wieder so 'ne "Fake-Erinnerung"?

        Starring: Reggie Something... Ich lach mir 'nen Ast.

        Am Ende dann dieses shatnersche Overacting von Mulder. Hat nur noch gefehlt dass er laut "SPENDEEEEEEEER!" oder "SCHUUUUUUUULZ!" oder so ähnlich schreit.

        P. S.: Über die Jetsons-Soundeffekte aus der Konserve könnte man sich jetzt vermutlich stundenlang streiten^^
        Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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          #5
          Nicht so gut wie die Folge mit dem Wermonster, aber ich musste auch hier immer wieder lachen. Besonders am Ende. Dass wir nicht allein sind, aber keiner etwas mit uns zu tun haben will hat mich sehr an die eine Folge von Southpark erinnert.

          Ich selbst bin letztes Jahr auf den Mandela-Effekt auf Youtube gestoßen und ich habe sogar selbst so einen Fall. Ich hätte wirklich gedacht, dass Daffy und Co Looney Toons (richtig, Looney Tunes) heißen, was aber an den Tiny Toons liegt.

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            #6
            Also ich muss leider sagen das mir diese Folge nicht wirklich gefallen hat, ich fand die Handlung einfach zu sehr überdreht und wirr. Es gab zwar ein paar ganz witzige Momente bzw. Szenen wie der junge Mulder mit dem alten Gesicht auf der Couch oder Scully hinterm Steuer des roten Autos, jedoch war das für eine gute Episode einfach zu wenig. Vielleicht gefällt mir die Handlung ja beim nächsten mal anschauen etwas besser, jedoch jetzt bekommt die Folge nur schwache zwei Sterne von mir.
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              #7
              Ja auch ich mag Paralleluniversen.....

              Akte X wird politisch. Man parodiert sich selbst, aber äußert auch die eigene Meinung zu Trump.
              Auch die bei der Serie obligaten Verschwörungstheorien werden ins Lächerliche gezogen, aber dann mit der Aussage von Dr. Z äußert man sich dann doch soweit, dass dies in Zeiten des Internets wohl eine Strategie ist um die Wahrheit zu sagen.
              Eine Episode die eigentlich OK ist, aber wohl nicht wert sie sich ein zweites Mal anzusehen. Natürlich gab es gelegentliche Schmunzler, aber ich ertappte mich auch immer dabei auf die Uhr zu sehen wie lange es noch dauert.

              3 Sterne
              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


              das geht aber auch so

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                #8
                Ich fand die Folge "saukomisch". Klar war der Fall jetzt nicht groß spektakulär, aber einfach ne witzige Selbstparodie. Vor allem die Einbettung des "dritten Agenten" in alte Szenen hat mir gefallen. Oder das Ende mit der Wahrheit (die Menschheit ist nicht alleine, aber niemand will sie haben, Big Foot ). Dazu gibt es einige gute Politanspielungen (eben die Aliens bauen ne "Mauer" um unser Sonnensystem). Und ein nettes Wiedersehen mit Dr. Lee aus "Stargate".

                Alles in allem eine Folge die sich selbst nicht ernst nimmt und die man deshalb auch nicht ernst nehmen sollte. Dann IMO beste Unterhaltung:
                5 Sterne!

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                  #9
                  Mein Hauptproblem mit der Folge ist eigentlich, dass ich Akte X nicht als Comedy-Serie sehe und sehen will. Wenn das jetzt eine Folge einer eher politischen und/oder komödiantischen Serie wäre, dann hätte ich wahrscheinlich eher weniger Probleme damit.
                  Der Akte X-Humor war bisher nicht so aufgebaut. Vor allen Dingen wurde deshalb die eigentliche Handlung nicht zur Seite geschoben.
                  "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                    #10
                    Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                    Mein Hauptproblem mit der Folge ist eigentlich, dass ich Akte X nicht als Comedy-Serie sehe und sehen will. Wenn das jetzt eine Folge einer eher politischen und/oder komödiantischen Serie wäre, dann hätte ich wahrscheinlich eher weniger Probleme damit.
                    Der Akte X-Humor war bisher nicht so aufgebaut. Vor allen Dingen wurde deshalb die eigentliche Handlung nicht zur Seite geschoben.
                    Grade die Folgen, die Darin Morgan geschrieben hat, sind doch alle so. Vor allem der Zirkus, Mulder und Scully gegen das Wermonster, und Andere Wahrheiten.

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                      #11
                      Bisher habe ich keine Akte X Folge von Staffel 10 und 11 komplett gesehen. Gerade mal 15 min. etwa von der ersten Folge von Staffel 10 und dann mangels Qualität abgebrochen. Nun blieb ich beim zappen bei der ersten Szene im Parkhaus und der Unterredung mit Reggie? hängen und was soll ich sagen. Ich finde die Folge einfach furchtbar. Die deutsche Synchro ist grottenschlecht. Ich kann mich nicht erinnern, so eine lustlose und unprofessionelle Arbeit in den letzten 20 Jahren gehört zu haben. Der Humor soll selbstironisch wirken. Für mich funktioniert er überhaupt nicht.

                      Ich mag die Akte X Folgen Der Zirkus und Krieg der Koprophagen. Da stimmte für mich der Humor. Auch weil Duchovny und Andersen ihre Rollen noch mit Leben erfüllten. Inzwischen wirken sie nur noch wie leere Hüllen. Das Produktionsniveau wirkt lange nicht mehr so hoch wie in den 90ern, wo die Mystery-Atmosphäre filmtechnisch hervorragend umgesetzt wurde. Das nachträglich Einfügen von Reggie? als vergessenen dritten Agenten im Opening und in alten Szenen wirkt billig und unstimmig. Das war ja schon in Forest Gump besser umgesetzt worden. Auch die Handlung dieser Folge ist wirr und teilweise sogar eher langatmig.

                      Schade, denn eigentlich liebe ich Akte X bis einschließlich der 7. Staffel. Selbst in den Staffeln 8 bis 9 ohne Mulder fühlte ich mich gut unterhalten. Aber der Film von 2008 und der Neustart seit 2015 kann mich überhaupt nicht mehr überzeugen. Mmn hätte man es mit dem Ende von Staffel 9 dabei belassen sollen und alle hätten die Kultserie in guter, vielleicht auch etwas verklärter Erinnerung behalten.

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                        #12
                        Zitat von Janet18
                        Diese Folge wurde noch mehr als die bisherigen von der deutschen Synchro ruiniert. Sowohl die Übersetzung als auch die Sprecher (ja, auch Pigulla) sind ein Grauen.
                        Mir ist das auch aufgefallen. "Muffige" Klangqualität. Nach den Eskapaden bzw. den exorbitanten Gagenfoderungen von Völz Junior (und dem damit verbundenen Rauswurf) ist es einfach nicht mehr dasselbe. Auch Frau Pigulla scheint im Vergleich zu ihrer UFO-Dokuserie (die auf N24 mein' ich, nicht "Future Fantastic") von vor ein paar Jahren drastisch gealtert zu sein. Desweiteren glaubte ich, im Hintergrund ein konstantes Klappern zu vernehmen - So als hätte sie erst vor kurzem einen kompletten oder teilweisen Zahnersatz erhalten, an den sie sich erst noch gewöhnen muss. Selbst Skinner scheint merkwürdigerweise erneut die Stimme gewechselt zu haben.

                        Was die grundsätzlichen Qualitätseinbußen angeht, so vertrete ich die Theorie, dass man bei Projekten/Fortsetzungen, die sich in erster Linie durch Kickstarter/Crowdfunding finanzieren (War das hier der Fall?), im Allgemeinen keine Quantensprünge erwarten darf.
                        Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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                          #13
                          Zitat von Schpucki Beitrag anzeigen

                          Mir ist das auch aufgefallen. "Muffige" Klangqualität. Nach den Eskapaden bzw. den exorbitanten Gagenfoderungen von Völz Junior (und dem damit verbundenen Rauswurf) ist es einfach nicht mehr dasselbe. Auch Frau Pigulla scheint im Vergleich zu ihrer UFO-Dokuserie (die auf N24 mein' ich, nicht "Future Fantastic") von vor ein paar Jahren drastisch gealtert zu sein. Desweiteren glaubte ich, im Hintergrund ein konstantes Klappern zu vernehmen - So als hätte sie erst vor kurzem einen kompletten oder teilweisen Zahnersatz erhalten, an den sie sich erst noch gewöhnen muss. Selbst Skinner scheint merkwürdigerweise erneut die Stimme gewechselt zu haben.

                          Was die grundsätzlichen Qualitätseinbußen angeht, so vertrete ich die Theorie, dass man bei Projekten/Fortsetzungen, die sich in erster Linie durch Kickstarter/Crowdfunding finanzieren (War das hier der Fall?), im Allgemeinen keine Quantensprünge erwarten darf.
                          Die Klangqualität ist mir jetzt gar nicht so aufgefallen. Der neue Synchronsprecher hört sich beinahe an wie ein Nachrichtensprecher. Klar, dass die Gags da auf der Strecke bleiben, vor allem, wenn sie dann noch so schlecht übersetzt werden.

                          Wobei auch Völz lange nicht so gut war, wie es teilweise dargestellt wird. Der kam mir auch immer viel zu glatt und gestelzt herüber.

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                            #14
                            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                            Ich fand die Folge "saukomisch". Klar war der Fall jetzt nicht groß spektakulär, aber einfach ne witzige Selbstparodie. Vor allem die Einbettung des "dritten Agenten" in alte Szenen hat mir gefallen. Oder das Ende mit der Wahrheit (die Menschheit ist nicht alleine, aber niemand will sie haben, Big Foot ). Dazu gibt es einige gute Politanspielungen (eben die Aliens bauen ne "Mauer" um unser Sonnensystem). Und ein nettes Wiedersehen mit Dr. Lee aus "Stargate".

                            Alles in allem eine Folge die sich selbst nicht ernst nimmt und die man deshalb auch nicht ernst nehmen sollte. Dann IMO beste Unterhaltung:
                            5 Sterne!
                            Ich liebe genau diese selbstironischen X-Files Folgen ebenfalls. Solche sind über die ganze Serie verstreut und immer wieder sehenwert. Auch nach Jahren !
                            Diese Folge nimmt die aktuelle Popkultur und "Fakenews" auf Korn, prima hätte nicht besser laufen können, ein weiterer Pluspunkt ist, das es selbst für abgebrühte Fans nicht vorhersehbar ist, wie die Folge ausgeht. und am Ende muss man sich dann eben wieder seine eigene Meinung bilden, obwohl es schon verdächtig ist, das der typ nur im Parkhaus erscheint ! Die Sache mit den Aliens hatte fast was " Per Anhalter durch die Galaxis" mäßiges. Außerdem wird hier eine andere Lieblingsserie von mir erwähnt Twilight Zone!

                            Ich vergebe volle 6 Sterne.

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                              #15
                              Glückwunsch an die Macher, da mussten sie ganze 25 Jahre lang warten, um die schlechteste Folge der Serie abliefern zu können.
                              Ich habe die Folge nach 15 Minuten abgeschaltet und erst beim zweiten Versuch zu Ende geschaut. Der Humor war kindisch und peinlich, hat aber bei der Serie sowieso nur sehr selten funktioniert. Die Handlung war weder interessant, noch unterhaltsam. Schade, dass man bei diesem Comeback Chris Carter nicht die Leitung entnommen hat.

                              Ich bin jetzt schon froh, dass uns eine 12 Staffel erspart bleibt.

                              2*

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