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Angel besser als Buffy

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    #31
    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Ich denke das liegt einfach in der Natur des Menschen, und bei manchen ist er mehr; bei anderen weniger stark ausgeprägt. Es ist doch eigentlich eine der normalsten Dinge der Welt, alles mögliche miteinander zu vergleichen, und macht uns zu dem, was wir sind. Ein Pullover, der mir heute gefällt und den ich heute kaufe, weil mir die anderen nicht so gut gefallen, kann mir in 2 Wochen schon nicht mehr gefallen.
    Eine Freundin, die ich mir ausgesucht habe, kann zum jeweiligem Zeitpunkt die beste für mich sein, aber in 5 Jahren passt man vielleicht garnicht mehr zusammen. Trotzdem entschließt man sich, sie zur Freundin zu nehmen, weil sie im jeweiligen Zeitpunkt die bessere Kandidatin ist, als alle anderen.

    Das ist IMO das normalste auf der Welt und es ist somit für mich vollkommen logisch, wieso die Leute auch im kulturellen Bereich Dinge miteinander vergleichen - sie tun das in all ihren Lebensbereichen. Das beste heraussuchen. Und i.d.R. teilt man sein persönliches "Ergebnis" (z.B. den Pulli, die Freundin oder eben die Zahl der Sterne für eine Episode) dann auch den anderen mit.
    Natürlich vergleiche ich auch. Das meinte ich auch nicht unbedingt.
    Aber mal auf das "Fan-sein" der Kindheit und Jugend bezogen: es ist eine Sache, ob ich jetzt als Jugendlicher "Die Ärzte" oder "David Bowie" oder was auch immer mochte, oder ob ich NUR noch das gehört habe, weil ich nunmal ein "Fan" dieser Leute bin.
    Wer nämlich Fan von diesem oder jenen Sänger war, der dudelte das mitunter von morgens bis abends, als ob es nichts anderes gäbe.
    Aber selbst wenn ich gerne Rotkohl esse, muss es nicht zwangsläufig nur Rotkohl sein. Das ist nämlich wie mit dem Essen. Rotkohl mag als ein leckeres Gemüse durchgehen, Bratwurst aber geht nicht als leckeres Gemüse durch. Das eine kann das andere nicht ersetzen, aber ergänzen. Natürlich kann ich die Eigenschaften von Rotkohl und Bratwurst miteinander vergleichen. Ich kann sogar sagen, dass mir Bratwürste besser schmecken als Rotkohl. Nichtsdestotrotz müssen sie nicht miteinander im Wettbewerb stehen. Das Mischverhältnis macht es.
    Wenn ich mir also nicht gerade ein Konzeptalbum in einem Stück anhöre, dann werden meine Playlisten eher gemixt sein, da ich nunmal viele unterschiedliche Sachen gerne höre.
    Ich höre sehr gerne Pink Floyd und ich höre gerne die Beatles.
    Ich höre aber auch Dream Theater, Disturbed oder Circle2Circle.

    Wenn ich Lust auf Disturbed habe, dann werden mich die Beatles absolut nicht befriedigen, da ersteres nunmal Metal ist und die Beatles nicht. Man kann einzelne Sachen mögen oder auch nicht. Man kann aber auch alles auf seine Weise mögen. Diese oder jene Band höre ich gern wegen bestimmter Eigenarten der Musik, andere Gruppen höre ich gerne, weil sie so ist, wie sie ist - eben anders als diese oder jene Band.

    Würde ich wirklich die einzelnen Buffy- und Angelfolgen an einer X und einer Y-Achse bewerten wollen, so bekäme Buffy insgesamt mehr Pluspunkte für innovative Ideen.
    Insgesamt dreht sich Angel aber um ein anderes Grundthema. Deshalb deckt die Serie einfach ein anderes Spektrum ab. Das muss sie auch, da sie ja schließlich keine Buffykopie, sondern ein eigenständiges Werk sein sollte - und ist.

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      #32
      Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
      Natürlich vergleiche ich auch. Das meinte ich auch nicht unbedingt.
      Hm... dann verstehe ich wohl nicht so ganz, wo du das Problem siehst.

      Ich finde Ranglisten und Statistiken darüber, was wie wo nun subjektiv besser/schlechter ist, nicht nur ganz normal, sondern halt auch sehr interessant.
      Dass die Erwachsenen dabei über das "mein Transformer ist aber viel besser, als dein Mars, weil der hat einen Phaserstrahl und deiner nur eine Phaserkanone" - Stadium hinaus sind, ist denke ich auch offensichtlich. Aber was ist daran so "falsch", wenn sie weiterhin Dinge vergleichen?

      nochmal, mir gehts um den folgenden Absatz, den ich nicht verstehe:
      Schon als Kind fiel mir bei meinen Mitschülern etwas merkwürdiges auf, was ich bis heute nicht verstehen kann, was aber teilweise auch die Erwachsenen noch tun: sie müssen ständig feststellen, welche Folge, Serie, Band, welcher Song, Spielfilm oder Sänger denn nun der beste ist.
      Da du ja selber auch vergleichst, verstehe ich nicht, wieso du das als merkwürdig ansiehst.

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        #33
        Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
        nochmal, mir gehts um den folgenden Absatz, den ich nicht verstehe: Da du ja selber auch vergleichst, verstehe ich nicht, wieso du das als merkwürdig ansiehst.
        Ich kann nicht mal genau sagen, ob es mir gelingt, das noch deutlicher zu machen. Am Besten ist wirklich noch der Vergleich zwischen Äpfeln und Tomaten oder zwischen Schwarzbrot und Erdbeerkuchen.
        Das eine kann das andere einfach nicht ersetzen, sondern höchstens ergänzen.
        Wenn ich Serien unterschiedlicher Genres bewerte, ist es relativ klar: ich kann sagen: Buffy bekommt den soundsovielten Platz im Bereich Fantasy-Serien und Lost bekommt den selben Platz im Bereich Mysteryserien.
        Aufgrund der offensichtlichen Genreabgrenzungen muss Buffy nicht zwangsläufig einen höheren oder niedrigeren Platz als Lost bekommen. Beide können auf Platz 1 stehen - jeweils für unterschiedliche Genres.

        Aber auch wo es nicht so offenichtlich ist, kann ich auch Serien, die dem selben Genre angehören auf eine Stufe stellen - eben weil die Serien unterschiedlich sind. Möglicherweise erzielt "Angel" eine niedrigere Punktzahl, wenn ich die selbe Skala anlege, die ich bei "Buffy" benutze - aber da die Serie ein anderes Konzept hat, lege ich eine andere Skala an.
        Wenn ich beide Serien auf ihre Art eine etwa gleichhohe Punktzahl gebe, heisst das aber nicht, dass ich dennoch jederzeit auf beide Serien gleich viel Lust habe.
        Wenn ich Buffy sehen will, dann habe ich in der Regel keine Lust auf Angel - dann ist Angel in dieser Situation einfach "schlechter".

        Ich kann auch Musiker bewerten. Ich kann schauen, wie bunt das Programm dieses Künstlers insgesamt ist, wie das handwerkliche und technische Können als Musiker oder auch Sänger ist usw. usf. Dann kann ich dem eine hohe Punktzahl auch dann geben, wenn mir die Musik überhaupt nicht zusagt. Das ist dann eine Geschmacksfrage - aber Geschmack ist mitunter ein so subjektiver und schwankender Wert, dass er eigentlich oftmals relativ nichtssagend ist.
        Bewerte (und kritisiere) ich irgendwelche Serien, gibt es durchaus eine Menge verhältnismäßig objektiver Punkte, an denen man sowas festmachen kann.
        Ein Literatur- oder Filmkritiker geht ja nun auch nicht einfach danach, ob ihm dieses oder jenes einfach gefallen hat - auch wenn ihm in den meisten Fällen das gefällt, was auch handwerklich gut gemacht ist.

        Du hast mich aber gefragt, wo mein "Problem" ist. Ich habe überhaupt kein Problem. Ich sagte lediglich, dass ich oft nicht verstehe, dass man alles in Ranglisten und in "besser" oder "schlechter" einteilen muss.
        Ich denke, dass vieles einfach nebeneinander coexistieren kann, ohne besser oder schlechter zu sein - höchstens vielleicht "für diesen jetzigen Moment besser oder schlechter".
        Bei so manch gutem Film stört es mich, wenn hier oder da so ein bißchen unfreiwilliger Trash durchschimmert. Andere Filme gewinnen dadurch, da sie durch und durch trashig sind. Da ist es aber auch Absicht.
        Wenn ich mir ein ernstes Drama ansehen will, nervt mich dieser Trash-Streifen ebenso, wie eine "lustige" Beziehungskomödie.

        Ich versuche, möglichst oftmals aufgeschlossen für viele völlig unterschiedliche - aber auch sehr ähnliche Serien und Filme zu sein. Gerade bei den Dingen, die sich ähneln, versuche ich jedoch zunehmends, Ähnlichkeiten wohl wahrzunehmen, aber nicht zu bewerten, sondern das Werk eben als das eigenständige Werk zu sehen, was es ist.

        Ich kann nicht verhindern, dass die einen jetzt verstehen, was ich meine und die anderen keinen rechten Sinn in meinen Worten erkennen - was ich auch verstehe. Es gibt da eben unterschiedliche Denkansätze. Und zumindest bei einem dieser Ansätze, ergibt meine Äußerung tatsächlich keinen Sinn.

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          #34
          Mir gefällt Buffy dann doch besser - einfach weil ich mehr den Bezug zu der Serie habe ...

          Ändert aber nichts daran, dass Angel auch eine großartige Serie ist.

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            #35
            Nunja ich habe was die Staffeln von Angel angeht, nicht regelmäßig jede einzelne FOlge gesehen, jedoch habe ich mich bis zur 3.Staffel gequält und muß dazzu sagen das ich Buffy was denn Humor betrifft um längen besser finde, bei denn Angel-Staffeln waren die Charakterentwicklungen hingegen etwas besser, jedoch war mir die Serie dann auch im laufe der Zeit zu düster, weshalb ich sie auch nicht mehr wirklich verfolgt habe, für mich ist die Buffy deshalb die bessere Serie, da man denn Eindruck hatte, das sie sich nicht immer all zu ernst genommen hat. .

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              #36
              Ich finde Angel um Längen besser, als Buffy.
              Die Serie ist erwachsener, ausgewogener und auch düsterer.
              Die vierte Staffel ist das wohl beste (außer Staffel 3 von Babylon 5), was ich bisher im Fernsehen gesehen habe. Da gibt es so gut wie keine Folge, die einen Durchhänger hat.

              Buffy war lustiger, das gebe ich zu.
              Angel aber ironischer, teils sarkastisch.

              Nun lese ich gerade die Comics - nur die Angel-Comics. Da bin ich froh, dass es zumindest so weitergeht

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                #37
                EHM das ist jetzt eine definition des Geschmacks, würde ich sagen.

                ich mochte beides.

                Buffy war mehr für die Teenie-Fraktion und Angel eher für die Erwachsenen würde ich sagen.

                Also meine Vergleiche

                Buffy vs Angel
                Staffel 1 B&A = Buffy ganz klar wegen dem abgesandten
                Staffel 2 B&A= Buffy, wegen Spike
                Staffel 3 B&A= Angel
                Staffel 4 B&A = Angel
                Staffel 5 = Buffy gefiel mir besser wegen Dawn ( Ich mochte den Storybogen in Staffel 5 von Angel nicht so gerne muss ich sagen, wegen der neuen Kanzlei dem unglaubwürdigen ENDE)
                Staffel 6 von buffy war totaler Flop
                Und Staffel 7 war ganz okay

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