[Planetarischer Verteidigungsjäger] Ch-01 "Interceptor" - SciFi-Forum

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[Planetarischer Verteidigungsjäger] Ch-01 "Interceptor"

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    #16
    Nach wenigen Minuten war die Stadt bereits in Sicht und der Jedi Meister Kaio Quin drosselte die Geschwindigkeit des Jägers. Er flog eine Runde über die Stadt und schaute dabei aus dem Cockpit. Mehrere kleine Punkte konnte er auf den größeren Haupthandelsstraßen von Hannah City erkennen.
    "Die Bevölkerung scheint die Überhand nun endgültig errungen zu haben. Wir werden wieder im Palast landen. Dort wird unsere Fracht wohl am Sichersten sein.", sagte Quin und steuerte den Jäger auf den Palast zu. Die Hangartore waren genauso, wie er sie hinterlassen hatte. Sie qualmten noch leicht und waren durch ein größes Loch geprägt. Vorsichtig drosselte Quin die Geschwindigkeit auf ein Minimum und leitete den senkrechten Sinkflug des Jägers mit den Repulsorlifts ein.
    Wenige Minuten später setzte der Jäger auf dem Boden aus Durastahl des Hangars auf.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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      #17
      Gale sprang in ds Cockpit des Jägers. Der Jäger sollte auf Anweisungen seines Meisters sofort startklar gemacht werden. Dies fiel Gale nicht sonderlich schwer. Während sein Meister in den Hangar der Miene gegangen war, konnte er die Zeit nutzen, um sich mit den Kontrollen des Jägers vertraut zu machen.
      Er drückte relativ routiniert die notwendigen Knöpfe und die Cockpitbeleuchtung aktivierte sich. Sämtliche Anzeigen begannen zu leuchten und der junge Padawan
      überprüfte die angezeigten Daten. Sie schienen alle im grünen Bereich zu sein.
      Sogar die Treibstoff- und Sauerstoffanzeige zeigte an, dass die Tank zu hundert Prozent gefüllt waren.

      Plötzlich kletterte Quin die Leiter am Jäger hoch und ließ sich auf dem Sessel des Piloten nieder.
      Er schaut zu Gale, der noch auf dem Copilotensessel saß.
      "Alles bereit?", fragte er mit neutraler Stimme.
      Gale nickte.
      "Wir können starten, Meister."
      Quin gab keine Antwort, sondern drückte auf den Knopf, der die Triebwerke aktivierte. Sie heulten auf und der Jäger erhob sich sanft. Quin brachte ihn vorsichtig in die vertikale Fluglage und drückte den Steuerknüppel voll durch.
      Die "Interceptor" schoss durch die offenen Hangartore in den Himmel und verließ wenig später die Atmosphäre des Planeten Chandrilas.

      Einige Minuten flogen sie noch mit normalen Triebwerken in die tiefen des Alles.
      "Der Navigations-Computer hat den Kurs nach Sullust berechnet, Meister Quin."
      "Sehr gut mein Schüler. Ich bereite den Sprung durch die Lichtmauer vor.", sagte Quin.
      Wenige Sekunden später war es soweit.
      Der Jäger und seine beiden Insassen beschleunigten rapide und flogen nun nicht mehr innerhalb des normalen Raumes.
      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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        #18
        Gale sah nur kurz auf den faszinierenden Tunnel, den der Sprung durch die Lichtmauer erschaffen hatte. Bald wandte er sich an seinen Meister und brach die Stille.

        Gale: "Ich selbst konnte noch nicht vollkommen erfassen was mir Meister Alarn sagen wollte, doch ihr scheint etwas zu wissen, dass ihr mir bisher noch nicht eröffnet habt. Was werden wir auf Sullust finden, dass die Sith so sehr interessieren könnte?"

        Quin schreckte aus seinen Gedanken hoch. Er war momentan immer nachdenklicher geworden und sowohl die neue Situation, wie auch seine unkontrollierten Gedanken, machten ihm zu schaffen.

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          #19
          "Ich bin mir nicht sicher, junger Padawan. Die Zukunft ist ungewiss und was uns auf Sullust erwarten wird, kann ich nicht voraussehen.", sagte Quin.
          "Jedoch wird es sicherlich nichts Gutes sein.", ergänzte er noch mit leiser, fast hörbarer Stimme.
          Seine Visionen über seinen alten Schüler Azgar und die neusten Erkenntnisse auf Chandrila stehen in einem engeren Zusammenhang, als es sich der Jedi-Meister wünschte.
          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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            #20
            Gale: "Wir können unser Vertrauen nur in die Macht legen. Denn je ungewisser die Zukunft, desto größer der Zweifel. Und je größer der Zweifel, desto größer die Angst. Aus Angst entsteht Leere und diese wird durch die dunkle Seite gefüllt."

            Er rezitierte die zweite Lehre, die ihm Meister Jiron-t´har immer wieder erzählt hatte. Und obwohl es monoton und heischend wiedergegeben war, nickte Quin nur kurz, doch versank sofort wieder in seinen Gedanken.

            Gale: "Ich weiß der Flug wird lange Zeit in Anspruch nehmen und ich würde die Zeit gerne nutzen, um mit euch über meine Verfehlung zu sprechen. Ihr ward es, der mich erneut bewahrt hat und ihr könnt mir sicherlich auch zu geistiger Ausgeglichenheit verhelfen. Denn mein Inneres ist aufgewühlt und ich fürchte mich immer wieder vor der Furcht selbst, die mich zur dunklen Seite führen könnte."

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              #21
              Quin ließ sich entspannt in seinen Sessel zurücksinken.
              Er schloss die Augen und ließ Stille in das Cockpit einkehren. Nur das gedämpfte Summen des Hyperraumantriebes war noch zu hören.
              Mit seinen Gedanken versuchte er die letzten Stunden noch einmal zu erfassen.

              "Dein Fehlen war zum Teil die Schuld von mir. Ich brachte dich in eine Situation, auf die ich dich nicht vorbereitet hatte. Ich ließ mich für einen kurzen Moment nicht von meinen Gefühlen leiten und dies war der Funken. Jedoch warst du selbst das Pulverfass. Du hattest deine Konzentration verloren, hattest dich nicht an die zahlreichen Lektionen, die ich dir beigebracht habe erinnert und hast nicht daran gedacht, dass du ein Jedi-Padawan bist. Dies musst du Lernen mein Schüler. Denke wie Jedi, fühle wie ein Jedi und ganz besonder, handele wie ein Jedi."
              "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                #22
                Gale senkte einmal mehr den Blick, doch ihm war klar, dass sein Meister selbstkritisch gesprochen und gleichzeitig vollkommen Recht hatte.
                Schweigen breitete sich in dem engen Cockpit aus, doch beider Gedanken bewegten sich sehr schnell in verschiedene Richtungen.
                Nach über einer halben Stunde hob Gale wieder die Stimme:

                Gale: "Habt Dank für eure Ehrlichkeit. So werde ich die Zeit nutzen, mich am Kern des Problems selbst zu versuchen."

                Quin öffnete schlagartig die Augen und sah seinen Schüler an.

                Quin: "Versuchen? Nein, es gibt kein Versuchen in der Macht! Tu es oder lass es bleiben!"

                Damit versanken sie wieder in tiefem Schweigen und erst als sie die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht hatten und in einem fernen System aus dem Hyperraum traten, wurde das Schweigen gebrochen.

                Quin: "Wir haben den ersten Punkt der Route erreicht. Es wird Zeit neue Koordinaten einzuspeisen."

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                  #23
                  Quin schaute aus dem Cockpit und blickte in den Weltraum hinaus. Er konnte zahlreiche helle Sterne aufleuchten sehen. Sterne, die vergleichbar waren mit hellen Diamanten auf schwarzem Samd.
                  Der BLick des Jedi-Meisters fiel wieder auf den Nav-Computer.
                  "Wir befinden uns in einem relativ kleinen System. Vier Planeten und ein Zwergstern. Keine Besiedlung. Hast du die Koordinaten, Gale?"
                  "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                    #24
                    Gale: "Ja, Meister. Wir werden allerdings, kurz vor dem Ziel, ein letztes Mal die Koordinaten neuberechnen müssen. In direkter Linie gibt es große Bereiche, die von der Navigatorengilde noch nicht aufgedeckt wurden. Kurz gesagt, wir nehmen einen Umweg, der uns aber durch sicheres Gebiet führt."

                    Er bestätigte die Navigationsdaten und warf einen letzten Blick auf die dreidimensionale Karte des Universums. Während der Kern mit vielen bekannten Punkten versehen war, wurden die Gebiete zum Rand hin immer schwärzer. Bis heute wusste keiner wie groß das Universum wirklich war und der Bereich der nur "Der Rand" genannt wurde, mochte bei weitem nicht der "Rand" des Universums, sondern nur der Rand des Erforschten Raumes, sein.
                    Würden sie jetzt einfach gen Sullust fliegen, ohne sich bei der Route einigermaßen auf Navigationserkenntnisse zu stützen, würden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein schwarzes Loch oder einen Asteroiden rasen.

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                      #25
                      Quin nickte.
                      Er schaute weiterhin auf den Nav-Computer und wartete darauf, dass Gale ihm die Koordinaten gab. Der Jedi-Meister hätte sie auch ohne weiteres selbst herausfinden können, doch er wollte seinen Schüler zu soviel Routine wie möglich verhelfen.
                      "Ich habe sie Meister. Ich schicke sie an den Nav-Com."
                      Quin gab keinen Ton von sich, sondern wartete lediglich auf die Koordinaten. Ein blinkendes Signal auf dem Bildschirm zeigte an, dass die Koordinaten eingetroffen waren. Mit ein paar Knopfdrücken speiste er die Koordinaten an und steuerte den Jäger auf den nächsten Sprungpunkt zu.
                      "Wir betreten den Hyperraum in zwei Minuten. Irgendwelche unbekannten Signale?"
                      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                        #26
                        Da die gewählte Route bereits mehrmals beflogen worden war und als sicher galt, verneinte Gale die Frage und schaltete den Astrogationscomputer auf "Stand-by". Erst in ein paar Stunden würden sie ihn wieder benutzen müssen.
                        Quin nickte kurz und zog den Hebel für die Hyperraumbeschleunigung zu sich heran. Einmal mehr sprang die Geschwindigkeitsanzeige auf 999+, als die Sterne zu dem wurden was sie ausmachte. Gleißendes Licht!

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                          #27
                          Das Licht nahm wieder ab und wurde durch das Tiefe schwarz des Weltalls getauscht.
                          Die Geschwindigkeit nahm ebenfalls wieder ab und die Geräuschkulisse des Hyperraumgenerators verstummte.
                          Drei Stunden hatte der letzte Hyperraumflug gedauert. Quin hatte schon die ganze Zeit darüber nachgedacht, ob dieser Jäger überhaupt für solch Langstreckenmissionen gedacht war, schließlich war es nur ein Schiff, dass für planetarische Missionen eingesetzt wurde, doch bis jetzt hatte er seinen Arbeit gut gemacht.

                          Quin drückte auf einen Schalter und deaktivierte den Autopiloten. Er nahm den Steuerknüppel in beide Hände und drehte des Schiff nach rechts.

                          Ein paar Grad später kam der große Lavaplanet Sullust zum Vorschein. Quin hielt direkt drauf zu.
                          "Berechne den Anflugvektor auf die höchste Energiekonzentration des Planeten. Dort müsste sich auch die Hauptstadt befinden.", sagte er zu Gale.
                          Zuletzt geändert von Jaro; 13.03.2005, 11:45.
                          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                            #28
                            Gale scannte die vor ihnen liegende Oberfläche und sagte schließlich:

                            Gale: "Es gibt verschiedenste Turbulenzen auf der Oberfläche. Eine große Anzahl Vulkane produzieren dauerhaft Asche und blockieren die Sensoren. Vermutlich müssen wir noch näher heran!"

                            Der Jedi-Meister akzeptiere diese einzige Option und näherte den Jäger der Atmosphäre.

                            Quin: "Wenn wir uns nicht auf die Technik verlassen können, so wird uns die Macht leiten!"

                            Sein Schüler verstand sofort und schloß entspannt die Augen.
                            Einige Minuten flogen sie so dahin, bis sie in das Aschechaos von Sullust eintauchten. Quin blieb weiterhin ruhig, auch wenn er sich nicht versenkt hatte. Einen gewissen Spielraum durften sie haben, bis sie die Oberfläche erreichen würden. Wenn nicht, dann wird das der kürzeste Landeanflug der Geschichte!


                            Weitere Minuten vergingen, bis Gale plötzlich scharf die Luft einsog.

                            Gale: "Dort unten! Koordinate 2,6."

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                              #29
                              Bei „Gyndine“ sprang Jaruun aus dem Hyperraum. Die Zeit, auf seinem Armband, war beinahe abgelaufen und er errichtete hektisch eine Com-Verbindung.

                              Jaruun: „Code 13D2C77F.“

                              Nichts passierte. Die Verbindung rauschte leise und der Zähler lief in den zweistelligen Bereich. 90 Sekunden! Das Com knackte leicht.

                              Jason: „Jaruun? Mensch, wir dachten schon dich....“

                              75 Sekunden!

                              Jaruun: „Jason, halt den Mund. Stell mir sofort ne Verbindung zu Rango her!“

                              Jason: „Wow. Da läuft wohl wem die Zeit ab....“

                              63 Sekunden!

                              Jaruun: „Egal wie lange dieses Gift brauchen sollte, dich leg ich noch um, bevor ich krepier. Also mach lieber hin!“

                              Stille.
                              46 Sekunden!
                              Dann knackte das Com wieder.

                              Rango: „Sieh mal an, ich komme wohl doch noch zu meinen Credits. Was hat dich solange aufgehalten?“

                              Jaruun: „Ich hab alles zur vollen Zufriedenheit erledigt und bin auf direktem Weg zurück.“

                              22 Sekunden!

                              Rango: „Und was soll ich unserem Kunden sagen, warum du solange gebraucht hast?“

                              Jaruun (in leichter Panik): „Verdammt, Rango. Das muss warten.“

                              14 Sekunden!

                              Rango (amüsiert): „Sieh an. Dem abgebrühten Jaruun wird die Luft knapp und er gerät in Panik.“

                              Jaruun (panischer): „Schalt endlich den Zähler ab. Ich bin in 34 Stunden da und....“

                              6 Sekunden!

                              Rango (unterbrechend): „Wie sich das wohl anfühlt, wenn man langsam an Gift zugrunde geht!?“

                              Jaruun ergriff das Armband und zog und zerrte daran. Es bewegte sich kein Stück, doch sofort hörte er Rango´s Warnung in Gedanken: Wenn du versuchst das Armband zu entfernen, wird sich das Gift automatisch injezieren.

                              2 Sekunden!

                              Verdammt. Das war´s....

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                                #30
                                Bei 0 Sekunden hatte der Zähler angefangen zu blinken und Jaruun hatte den tödlich Stich erwartet.
                                Doch die Injektion blieb aus und stattdessen knackte das Com wieder.

                                Rango: „Ich denke es wird dir eine Lehre sein, die du so schnell nicht wieder vergessen wirst. Ich erwarte dich in genau 35 Stunden vor Ort. Anderenfalls wird das Armband doch noch seinen Dienst tun.“

                                Die Verbindung riss ab und Sekunden später erschien eine neue Zahl auf dem Display des Armbands: 35:00:00.

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