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Cankooma

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  • GGG
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    Cankooma

    Der Planet Cankooma



    Der Planet Cankooma liegt in einer der am wenigsten erforschten Regionen der Galaxis im wilden Raum hinter dem Outer Rim.
    Der von dichten Urwäldern überwucherte Planet birgt viele Geheimnisse, riesige Tempelanlagen säumen die Oberfläche und sind Quellen der Macht. Durch die starke Konzentration an Pflanzen und Lebewesen ist es nicht möglich Jemanden mittels Macht hier zu finden. Durch ein von den Pflanzen dieser Welt abgegebenes Gas ist die Atmosphäre grünlich getrübt, sie ist aber atembar.



    Die riesigen aus Stein errichteten Tempelanlagen sind fast überall im Urwald zu finden, sie sind mehrere zehntausend Jahre alt und die Reste eine unbekannten Zivilisation. Gerüchten zufolge sollen die wenigen Raumfahrer die sich hier her verirrt haben auf Wilde Eingeborene gestoßen sein die Köpfe sammeln.

  • Space Marine
    antwortet
    Der Dunkle Pilger und seine treue Schülerin begaben sich zum abgerodeten Landefeld des verlassenen Black Unit Basislagers.
    Der Krylianer schritt mit klackenden Schritten die Laderampe der Horizon hoch, Devon folgte ihm nach.

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  • Manor Blake
    antwortet
    Devon sah Merrt kurz an und nickte dann nur, denn sie hatte alles verstanden und machte auf dem Absatz kehrt, um sich zurück aufs Schiff zu begeben. Sie warf keinen Blick zurück und ignorierte auch das leerstehende Camp, denn sie hatte nur Geonosis im Sinn, wo sie auf die Verräter treffen würden.

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  • Space Marine
    antwortet
    "Alles.", antwortete er, immer noch atemlos.
    "Einfach alles.".
    Der Dunkle Pilger kam wieder auf die Beine und klopfte sich den Jahrtausende alten Staub von der Robe.
    "Die Geschichte des Dunklen Pilgers ist jetzt so... klar. Die Erinnerungen meiner ersten Inkarnation kehrten zurück, als ich diesen Ort betrat. Dieser Tempel... die Rakata haben ihn erbaut, vor vielen Äonen. Lange bevor die Republik existierte, oder die Jedi... oder die Sith.".
    Er reckte seine Glieder, die sich etwas taub anfühlten.
    "Kommt mit, wir müssen zum Schiff und nach Geonosis! Ich habe eine Verabredung mit dem Schicksal. Unterwegs ist genug Zeit, um zu reden.".

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  • Manor Blake
    antwortet
    "Meister? Alles in Ordnung? Sie waren bewußtlos.", fragte Devon ein wenig besorgt Merrt und half ihm wieder auf die Beine zu kommen.

    "Was haben sie gesehen?", fügte sie noch fragend hinzu, denn sie hatte so eine Ahnung gehabt, daß Merrt Visionen gehabt haben mußte.

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  • Space Marine
    antwortet
    Der Dunkle Pilger schauderte unwillkürlich, als er die Stimme der untoten Sith-Kreatur vernahm.
    Aber er nickte.
    "Crawn. Das ist der letzte Beweis, dass er wirklich hier war und das Ritual bereits vollführt hat.".
    Er ging weiter, während er sprach - teils zu Devon, teils zu den Sith-Kriegern, aber hauptsächlich zu sich selbst.
    Als er in einem geräumigen Saal ankam, überwältigten ihn die Sinneseindrücke.
    Hier... war die Macht stark. So stark! Es war die Dunkle Seite, aber sie war... falsch! Es war keine Macht, wie sie auf den Lehren der Sith basierte. Es war auch keine Macht, wie sie von den Erbauern dieses Tempels genutzt wurde.
    Es war eine durch und durch falsche und abstoßende Version der Dunkelheit.
    Es musste die Aura des Wahren sein - des Macht-Dämons.
    "Hier war er... und das Necron...", klackerte der Krylianer. An diesem Ort waren die schwache Aura der Sith und der Erbauer, die er in den oberen Tempel-Ebenen noch gespürt hatte, verblasst. Überstrahlt von purer Falschheit und Perversion der Natur.
    Bilder in seinem Kopf!
    "Was...?".
    Schwäche...
    "...passiert...?".
    Erinnerungen! Von Krestoc? Von seinem früheren Leben?
    Merrt Kelynn brach in mitten des Saals bewusstlos zusammen.

    [Rückblick - vor über 2000 Jahren]

    Das rot glühende Lichtschwert traf immer wieder auf sein ebenso blutrotes Gegenstück. Die beiden Krieger fochten wahrhaft meisterlich und schienen ebenbürtig.
    Der eine war Sith, aber doch mehr.
    Der andere sah aus wie ein Sith, aber er war längst etwas ganz anderes.
    "Ich bin unbesiegbar! Wie kann ein Narr wie du erwarten, ein Wesen wie mich aufzuhalten?" - "Du wirst sterben. Vielleicht nicht Heute, aber du wirst sterben.".
    Es zischte, als die Laserklingen sich wieder berührten. Unheilige Energie pulsierten um die beiden Kontrahenten.
    "Ich existiere schon seit Anbeginn der Zeit! Glaubst du, du könntest schaffen, was die Rakata nicht schafften?" - "Die Lehren der Sith sind nicht die der Rakata, Dämon. Dein Ende wird unser ewiges Goldenes Zeitalter einläuten. Es kann noch Äonen dauern, aber es wird geschehen...".
    Der Sith-Krieger parierte einen Angriff. Er trug eine schwarze Rüstung, sein Gegenüber eine goldene.
    "Die Sith liegen mir zu Füßen! Sie glauben mir, dass ich ihr Dunkler Lord bin, Narr. Dein Dissidenten-Haufen wird unterliegen. Du wirst sterben und deine Essenz wird mich unbesiegbar machen. Dann werde ich das nehmen, was du Sith nennst und damit die Galaxis unterwerfen!".
    Der schwarze Krieger antwortete nicht mehr.
    Seine Klinge fuhr herum und durchbohrte eine Schwachstelle der gold gefärbten Cortose-Rüstung des vom Wahren Bessessenen.
    "Was...?".
    Angst trat in die Augen des goldenen Kriegers.
    "Nein... dieser... Körper... NEEEEIIN!".
    Er sank auf die Knie. Stinkendes Blut quoll aus den Sekundärwunden überall neben der kauterisierten Stichwunde hervor. Es roch nach verbranntem Fleisch und Ozon.
    Eine seltsame, geisterhafte Erscheinung löste sich von dem Körper des gefallenen Sith-Lords.
    "Ich werde mir einen neuen Wirt holen... und dann wirst du sterben, Pilger!" - "Nicht Heute.", gab der schwarz Gerüstete trocken zurück und und zog eine kristalline Apperatur aus dem Umhang.
    "Das Necron?! Aber..." - "Du hast es zerstört? Als du Karr'Zes zerstörtest? Nein... dafür, dass du die Rakata kanntest, kanntest du ihre Technologie schlecht, Dämon! Sie regeneriert sich sehr effektiv...".
    Der Sith berührte das Necron, und es begann in blendend weißem Licht zu strahlen.
    Das Geistwesen wollte fliehen, aber es wurde von dem Licht angezogen.
    "Ich... werde mich wieder an der Dunkelheit nähren! Die Bannung konnte mich nicht stoppen.. nicht ewig! Ich werde wieder stark werden und jemanden mit meinem Geflüster rufen... und dann wirst du lange tot sein, Pilger!".
    Von dem Wesen war kaum mehr etwas übrig.
    "...ich komme... wieder...".
    Dann war es völlig im Kristall verschwunden.
    Der schwarze Krieger - der Dunkle Pilger - lächelte matt und steckte das Necron weg. Er deaktivierte sein Lichtschwert und hakte es am Gürtel fest.
    "Ja, das wirst du, Dämon. Und dann wirst du endlich für immer vernichtet.".

    [Heute]

    Merrt schlug die Membranen vor den Facettenaugen auf. Er wusste nicht, wo er war. Er wusste nicht, was er war.
    Nach einigen Augenblicken kehrte die Erkenntnis in sein Bewusstsein zurück.
    Cankooma. Der Tempel des Necron.
    Das Gefängnis des Wahren.
    Die Erinnerungen seiner ersten Inkarnation... er hatte sie wieder. Fast alle! Dieser Ort war der Katalysator... die Vorsehung hatte ihn zu Recht hierher geführt.
    Nun wusste er, was es mit dem Necron tatsächlich auf sich hatte.
    Zuletzt geändert von Space Marine; 16.02.2008, 12:09.

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  • GGG
    antwortet
    Eine der Kreaturen erhob das Wort.

    „Ihr... Ihr seit zurück... nach all den Jahrhunderten... nur Ihr könnt den Wahren noch aufhalten... er hat wahrscheinlich schon damit begonnen den Dunklen Meister der hier war zu Korrumpieren...“

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  • Manor Blake
    antwortet
    "Ah ja, aber trotzdem irgendwie gruselig.", meinte Devon nur knapp und folgte Merrt auf dem Fuße, der forsch davon schritt und tiefer ins Tempelinnere vordrang.
    Zuletzt geändert von Manor Blake; 16.02.2008, 09:10.

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  • Space Marine
    antwortet
    "Sith-Brut...", klackerte Merrt.
    "Durch arkane Alchemie... veränderte Kreaturen... sie wurden hier wohl zurückgelassen, um das Necron zu bewachen. Crawn konnten sie offenbar nicht stoppen.".
    Der Pilger deaktivierte sein gelbes Doppellichtschwert und hob drohend seine Arme.
    "Ich bin die Inkarnation des Dunklen Pilgers. Kniet nieder, Untote!".
    Die Kreaturen rammten nach kurzem Zögern ihre Schwerter in den Boden und verbeugten sich vor Merrt und Devon. Ein Spalier von ihnen säumte nun den Weg, den die beiden gehen mussten.
    "Der erste Pilger muss sie erschaffen und hier gelassen haben. Deshalb sind sie an seinen... an meinen Willen gebunden.".

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  • Manor Blake
    antwortet
    Devon hatte ihr Lichtschwert gezogen, aber nicht aktiviert, denn Merrt schien halbwegs zu wissen, was er tat.
    Das Auftauchen dieser halbverwesten Humanoiden schreckte sie nicht sonderlich auf, denn so etwas in der Art hatte sie erwartet, denn alles andere wäre zu einfach gewesen.
    Sie beobachtete Merrt und die Untoten und wartete darauf, daß etwas geschah, denn Devon stand total unter Spannung.

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  • Space Marine
    antwortet
    Der Dunkle Pilger und seine Schülerin drangen noch tiefer in die unteren Ebenen der Anlage vor.
    Alte Statuen waren hier aufgereiht und schienen jene zu warnen, die den Tempel und seine Geheimnisse plündern wollten.
    Die Statuen waren größtenteils verfallen, aber der Krylianer glaubte, eine seltsame Spezies in ihnen zu erkennen, mit ambossartigen Köpfen und abstehenden Stielaugen.
    Wohl die Erbauer des Tempels.
    Plötzlich flackerte eine neue Präsenz auf. Ein ungewöhnliches Zerrbild der Dunklen Seite.
    Merrt aktivierte auch die zweite Lichtklinge seines Doppelschwertes und nahm Kampfhaltung an. Mit einer seiner vier Chitin-Hände wies er Devon an, zu stoppen.
    "Wir sind nicht allein.".
    Er spähte in die diffuse Dunkelheit des Ganges vor ihm. Da bewegte sich etwas.
    Er öffnete sich weiter der Macht... und nahm mehrere Wesen wahr, die sie eingekreist hatte und näher kamen...
    Wie hatte er sie übersehen können?! Es mussten Diener des Wahren sein!
    "Vorsichtig, meine Schülerin... es könnte ungemütlich werden.".
    Aus den Schatten traten nun halb verweste humanoide Gestalten in arkanen Sith-Rüstungen. Die untoten Krieger hielten Sith-Schwerter in ihren knochigen Klauen.
    Merrt zögerte, als sie sich weiter nährten.
    "Wartet...", sandte er Devon durch die Macht.
    "Unternehmt vorerst nichts...".

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  • Manor Blake
    antwortet
    "Ja, ein Ort des Todes.", meinte Devon nur knapp und eilte hinter Merrt hinterher, der forschen Schrittes durch die Tempelgänge schritt, als würde er irgendwo gezielt hingezogen.

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  • Space Marine
    antwortet
    [Tempelinneres]

    Nachdem sie den Eingang passiert hatte, führte der Weg sie in die tieferen Ebenen des Tempels.
    Die Macht war hier greifbar stark. Es war eine dunkle Energie, aber nur teilweise und oberflächlich jene der Alten Sith.
    An den Wänden befanden sich Runen in einer Sprache, die Merrt bekannt vorkam, die er aber nicht begreifen konnte.
    Es war also nicht die Sith-Sprache, denn diese verstand er instinktiv, dank des Wissens des Ersten Pilgers, welcher vor 2000 Jahren über die Welten der Galaxis wandelte.
    Der Krylianer aktivierte eine klinge seines Doppelschwertes.
    Gelbes Licht ließ die Dunkelheit um ihn herum weichen und offenbarte unzählige gestapelte Leichen.
    Einige schienen uralt, andere waren ganz frisch.
    Assassinen mit dem Wappen der Black Unit auf ihren Roben.
    "Ich denke hier sind wir goldrichtig.".

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  • Manor Blake
    antwortet
    Devon eilte Merrt hinterher und warf nur einen ganz kurzen Blick auf das verlassene Lager, denn auch sie spürte, daß der Tempel Merrt magisch anzuziehen schien.

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  • Space Marine
    antwortet
    [Noch später]

    Merrt Kelynn verließ sein Schiff über die Laderampe und trat ins Freie. Der Krylianer schaute sich in dem verlassenen Basislager um, welches Crawns verräterische Anhänger offenbar zügig aufgegeben hatten.
    Er sah sich nach Devon um.
    "Folgt mir zu der Tempelanlage. Es ist ein Ort der Dunklen Seite, das spüre ich deutlich. Wie Dux Cambri ist diese Welt ein Machtnexus, und der Tempel ist das Zentrum. Aber es ist keine Anlage der Alten Sith... nein, dieses Gebäude ist... noch älter!".
    Wieder blitzten Erinnerungen seiner ersten Inkarnation auf.
    Der Pilger machte sich zügig auf den Weg zum Tempeleingang.

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