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Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

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    Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

    Seit einigen Jahren schreibe ich an einer eigenen Scifi-Fortsetzungsgeschichte. Vor kurzem habe ich endlich den ersten Handlungsbogen veröffentlicht.

    „Anbis City“ ist sozusagen eine Scifi-Serie zum Lesen, mit Krimi- und Space-Opera-Elementen.
    Sie spielt ein paar Jahrhunderte in der Zukunft in der titelgebenden Stadt, eine Kolonie am Rand des menschlichen Besiedlungsbereichs der Galaxis. Die Hauptfiguren sind unter anderem zwei befreundete Polizisten, eine junge Schmugglerin und eine Ermittlerin von einer systemübergreifenden Sicherheitsbehörde.

    Zu meinen persönlichen Lieblings-Scifi-Serien gehören Serien wie Farscape, Stargate, Firefly oder Dark Matter. Ich mag diese Serien vor allem wegen ihrer Mischung aus sympathischen Charakteren, einer reichen Hintergrundstory mit vielen Mysterien und einer guten Portion Humor. Mein Ziel war es, auch meine eigene Serie nach diesen Vorbildern zu gestalten.

    Zu finden sind alle Episoden kostenlos auf meiner Website www.anbis-city.de als PDF, eBook und Kindle. Jede der (vorläufig) 14 Episoden bietet Lesestoff für ca. eine Stunde.

    Viel Spaß!
    Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

    #2
    Hab mal in den Prolog reingelesen.
    Durch die gute Rechtschreibung und Grammatik (es fehlt vllt. mal ein Komma) und die angenehme Ausdrucksweise liest es sich recht flüssig.
    Aber ... eine Geschichte sollte nie mit einer Rückblende beginnen. Denn, so gefährlich kann Nyllas Unternehmen nicht gewesen sein, sonst säße sie nicht in besagtem Büro.
    Auch empfinde ich das Wort "Tür" gerade am Anfang als recht inflationär genutzt, von den vielen Füllwörtern im Text ganz zu schweigen.
    Leider braucht es 10 Seiten Dialog, bevor etwas "Action" einsetzt. Doch da hattest Du mich leider schon verloren.
    Vorschlag: Fang den Leser z.B. mit der Geschichte aus der Rückblende sofort am Anfang ein. Dort kann Nylla sich beweisen, dort kannst Du sie charakterisieren, vllt. sogar ganz grob ihre Welt umreißen. Denn bis Seite 10 hat sie nur erhöhten Puls und macht sich alle möglichen Gedanken.
    Falls Du nicht schon eine benutzt, könnte Dir eine Profi-Software wie "Papyrus Autor" helfen, Deine Texte u.a. noch geschmeidiger zu machen.
    Bsp. aus dem letzten Kapitel:
    >Nylla schoss. Der Computer platzte auf und Funken ergossen sich in alle Raumrichtungen. Sie schoss ein zweites und drittes Mal. Die Verkleidung des Computers schmolz unter ihren Schüssen weg. Aus den Löchern sprühten weitere Funken. Nylla schoss immer wieder in schneller Abfolge. Erst als das Pult aus dem Inneren heraus zu brennen begann, hörte sie auf.<
    Das Potenzial ist da, mach was draus.


    Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
    Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

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      #3
      Zitat von Hofstedt Beitrag anzeigen
      Seit einigen Jahren schreibe ich an einer eigenen Scifi-Fortsetzungsgeschichte. Vor kurzem habe ich endlich den ersten Handlungsbogen veröffentlicht.

      „Anbis City“ ist sozusagen eine Scifi-Serie zum Lesen, mit Krimi- und Space-Opera-Elementen.
      Sie spielt ein paar Jahrhunderte in der Zukunft in der titelgebenden Stadt, eine Kolonie am Rand des menschlichen Besiedlungsbereichs der Galaxis. Die Hauptfiguren sind unter anderem zwei befreundete Polizisten, eine junge Schmugglerin und eine Ermittlerin von einer systemübergreifenden Sicherheitsbehörde.

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      Viel Spaß!
      Ich habe mir den Prolog angesehen. Insgesamt hat mir dieser Auftakt ganz gut gefallen. Es gibt zwar Verbesserungspotential, z.B. könntest du die Beschreibungen besser in der Handlung auflösen, doch insgesamt gehört der Prolog zu den positiven Hobbyisten-Werken. Ich werde mir am WE mal das gesamte Werk zu Gemüte führen - dann folgt auch ein etwas längeres Feedback.

      Ich selbst beginne längere Geschichten (insbesondere aber Serien) auch lieber zuerst einmal ruhig - oft eben auch mit einem Prolog, da sollte man von Bestsellerautoren lernen und den Prolog nicht generell verteufeln. Sprich ich bringe den/die wichtigsten Handlungsträger erst einmal in Stellung, bevor es zu den Verwicklungen kommt. Das hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man so etwas nicht ggf. plötzlich inmitten der Action plötzlich im Hau-Ruck-Verfahren nachholen muss.

      Ein Punkt, der mir aufgefallen ist und den auch ich mitunter nicht recht abgestellt kriege (besser, den ich nicht rigoros ganz abstellen will: Du springst innerhalb desselben Kapitels(Absatzes aus einem Charakter in einen anderen. Ich selbst versuche inzwischen, wenn ich mich IN einer Person befinde, zumindest bis zum nächsten Absatz in ihr zu bleiben und dann erst im nächsten Absatz in eine andere Person zu springen. Insgesamt mag ich es, wenn der Leser an den Denkprozessen (bzw. an dem was er sieht, hört, fühlt, riecht und schmeckt) des jeweiligen Charakters teilnehmen darf. Bei Erzählungen in dieser Form ist man nah dabei.

      Die Zusammenstellung der Hauptcharakter-Truppe lässt mich hoffen. Mal sehen, was da in den nächsten Kapiteln passieren wird und wie das Zusammenspiel funktioniert.


      Zitat von burpie Beitrag anzeigen
      Hab mal in den Prolog reingelesen...
      [...]
      Aber ... eine Geschichte sollte nie mit einer Rückblende beginnen.
      Ein Prolog hat es so an sich, dass das, was er beinhaltet, VOR der eigentlichen Handlung spielt. Also bitte...

      Inzwischen kenne ich deine Abneigung gegen Prologe ja hinlänglich - und sie sei dir gegönnt. Doch bitte tue den Leuten (und besonders mir) einen Gefallen und stelle einen Prolog NICHT als etwas generell Schlechtes hin. Sage bitte stattdessen, dass du persönlich Prologe einfach nicht magst - das wäre IMO gescheiter.

      BTW: Wenn du dir Bücher von Umberto Eco oder James Rollins (oder auch Markus Heitz) ansiehst wird dir dabei eine Gemeinsamkeit auffallen.
      Die nutzen (oft längere) Prologe und die Handlung darin stellt dabei nur zu oft eine Rückblende dar. (Ich sage nur: "Die Zwerge")
      Aber was wissen die schon?

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        #4
        Herzlichen Dank für das Feedback. Ich schätze es sehr, dass ihr euch die Zeit nehmt, euch mit meiner Geschichte zu beschäftigen und eine Einschätzung dazu abzugeben.

        Die ersten Episoden von Anbis City sind tatsächlich schon vor etlichen Jahren entstanden und die Vermeidung von langatmigen Passagen ist mir selbst schon als wichtiger Punkt aufgefallen, an dem ich arbeite. In späteren Episoden ist mir das hoffentlich mit der Zeit besser gelungen.

        Was den Punkt mit dem Springen angeht: Grundsätzlich achte ich auch darauf, jede Szene nur aus Sicht einer Person zu schreiben, außer in absoluten Ausnahmefällen. Im Prolog wüsste ich aber gerade nicht, wo ich da gesprungen sein soll. Der Prolog hat vier Szenen, zwei aus Nyllas Sicht, zwei aus Gruths Sicht. Sollten da noch irgendwo Gedanken der einen Figur in der Szene der anderen auftauchen, wäre das ein Lapsus von mir.
        Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

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          #5
          Zitat von Hofstedt Beitrag anzeigen
          [Was den Punkt mit dem Springen angeht: Grundsätzlich achte ich auch darauf, jede Szene nur aus Sicht einer Person zu schreiben, außer in absoluten Ausnahmefällen. Im Prolog wüsste ich aber gerade nicht, wo ich da gesprungen sein soll. Der Prolog hat vier Szenen, zwei aus Nyllas Sicht, zwei aus Gruths Sicht. Sollten da noch irgendwo Gedanken der einen Figur in der Szene der anderen auftauchen, wäre das ein Lapsus von mir.
          Leider komme ich erst dieses WE dazu, die Episoden zu Ende zu lesen, da ich meine vierte BABYLON 6 Episode fertiggeschrieben habe. Da lief es besser, als gedacht.

          Mir ist dieses Springen speziell an einer Stelle in Auge gesprungen. Mit dem Feedback, sobald ich die Geschichte gelesen habe, werde ich darauf eingehen. Ich halte dieses Springen nicht generell für schlecht - ich finde es gibt Szenen, da ist es sogar ganz sinnvoll. Dennoch versuche ich, in meinen eigenen Geschichten solche Sprünge, innerhalb desselben Absatzes, zu minimieren.
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            #6
            Okay, ich habe jetzt den Prolog und das erste Kapitel gelesen.
            Zunächst einmal muss ich mich korrigieren, in Bezug auf den Sprung. Dieser Eindruck war bei mir deshalb entstanden, da der Wechsel zwischen den Personen genau von einer Seiter auf die nächste erfolgt. (Was der Grund dafür ist, dass ich * * * - oder etwas Vergleichbares - als Trennzeichen zwischen Absätzen nehme.)

            Anders, als geplant, gehe ich auf jedes Kapitel einzeln ein (auch weil ich aktuell und unvorhersehbar nicht die Zeit habe, mehr als ein Kapitel pro Tag zu lesen).

            Zum Prolog sind mir noch folgende Dinge aufgefallen:

            - Bei der Stelle, an der sich Nylla beschwört hätte ich eher die Worte "beschwichtigen" oder "beruhigen" verwendet.
            - Tiefe, dunkle Augen klingt für mich seltsam - da hätte mir "tiefliegende, dunkle Augen" besser gefallen.
            - Insgesamt könnte die Beschreibung von Thorx etwas besser in der Handlung aufgelöst sein. Seine Beschreibung liest sich für mich wie eine Auflistung.
            - als wie ist ein No-Go. Entweder als, oder aber wie - nie beides. Das würde ich unbedingt ändern.
            - Nylla rollte lässig (klingt etwas über-drüber). Da entsteht der Eindruck von Mary-Sue. Man könnte das durch "rollt rasch", "rollt geschmeidig" o.ä. einfach vermeiden.

            Was ich persönlich noch gemacht hätte: Etwas mehr ausgeschmückt, hier und da. Vielleicht noch etwas zur Station selbst gesagt (Größe, Zweck usw.). Das ist zwar kein Muss sondern ein Kann doch ich mag etwas Hintergrundinfo.


            Zu Kapitel 1

            Das Kapitel gefällt mir sehr gut. Einmal weniger darauf eingehend, dass Alsth ein Eingeborener ist, wäre hingegen vielleicht nicht verkehrt gewesen.
            Das Zusammenspiel der beiden Polizisten gefiel mir sehr gut. Die Szene als solche liest sich wirklich spannend und ist gut ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass ich mittendrin bin. Das ist bei Fan-Geschichten nicht selbstverständlich.

            Ich selbst hätte beim Prolog den Satz darunter (Drei Wochen zuvor) schlicht weggelassen und über dieses erste Kapitel stattdessen ein "Drei Wochen später" über das Kapitel gesetzt. Diese Lösung erachte ich persönlich für etwas eleganter..

            Auch falls die beiden Agenten wirklich tot sind und nicht, durch einen vorgetäuschten Absturz, irgendwie die Stadt infiltriert haben:

            - Statt SIE kannst du einige Infos zur Person geben.
            - Dasselbe bei ER - da sind Infos zum Mann denkbar

            Beispiel:
            Khisalls Stimme überschlug sich vor lauter Panik. Die hochgewachsene, dunkelhäutige Frau brüllte aus nächster Nähe und in voller Lautstärke in Jehnirs rechtes Ohr, aber der kräftig gebaute Mann, mit den auffällig tiefblauen Augen nahm die Schmerzen kaum wahr. Er war völlig im Tunnel und viel zu sehr damit beschäftigt, die Steuerkonsole zu bedienen.

            Oft denken die Leute: Wozu die Freunde näher beschreiben, wenn sie zwei Seiten später abnippeln.
            Antwort: Ihr Tod wirkt tragischer bzw. eindringlicher, wenn man etwas über sie weiß.

            Was mir an zwei Formulierungen seltsam vorkam:

            - Das Schiff der Agenten war bestimmt nicht mit Ermittlungen beschäftigt. Nur die Agenten an Bord. Das Schiff selbst steuert i.d.R. auch nichts an, das macht die Person am Steuer.
            - Es wäre für Kosmopol schwierig geworden zu ermitteln, nicht schwer. Ermittlungen werden nicht in Pfund oder Kilo aufgewogen. Dieser Klops passiert mir bei Geschichten allgemein zu oft.

            Insgesamt, abgesehen von den paar Punkten, ein überzeugendes Kapitel, das bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat. Ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie es weitergehen wird. Drei der vier erwähnten Hauptcharaktere sind zu diesem Zeitpunkt bekannt und mir gefallen alle drei. Ich freue mich bereits auf die Ermittlerin.

            Während der Unterhaltung der beiden Polizisten kam tatsächlich so etwas wie Firefly-Feeling rüber, was ich begrüßt habe. Diese Unterhaltung gefiel mir mit am Besten an diesem Kapitel.

            Mehr Feedback gibt es, sobald ich das nächste Kapitel gelesen habe.
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              #7
              Sodele, meine Meinung zu Kapitel 2

              Dieses Kapitel hätte sofort zu Beginn recht gut starten können. Wären da nicht einige Dinge gewesen, die nicht wirklich zusammenpassen würden. Du beschreibst die Agentin Vlorah so:

              Sie war die Seriösität in Person – das war Alsths allererster Eindruck von ihr. Sie musste wohl etwas jünger als Kheilo sein, strahlte aber ein ähnlich hohes Maß an Erfahrung und Selbstkontrolle aus. Ihre Körperhaltung war kerzengerade, ihr schlichter blauer Anzug saß absolut korrekt und sah wie neu aus, ihr kurzes, dunkelrotes Haar wirkte so, als wäre jede Strähne an genau der vorgesehenen Stelle. Ihre strengen Augen hatten Alsth sofort einer genauen, analysierenden Prüfung unterzogen. Und irgendwie hatte er dabei das Gefühl, als hätte sie ihn bereits nach Sekundenbruchteilen in ein exakt differenziertes Persönlichkeits-Schema eingetragen.

              Einige Seiten später wird sie hingegen, und das gegenüber zweier vollkommen Fremder, hoch emotional. Vollkommen "out of Character". Hier wäre weniger mehr gewesen. Hätte hier die Emotionalität (die ja ruhig da sein darf) nur kurz aufgeblitzt, Vlorah hätte sich dabei aber weitgehend im Griff gehabt, so hätte ich das als sehr viel glaubhafter empfunden. Insgesamt verhalten sich in der Szene Vlorah und Alst wie zwei Neunzehnjährige - das beschriebene Alter, gerade für Vlorah, passt nicht zur Handlung der Szene. Deshalb wirken beide hier leider wenig überzeugend.

              Ähnliches gilt für die Szene, als die beiden Mädels zu Gruth zurückkehren. Da dachte ich sofort: "Die Mädels sind bestenfalls sechzehn Jahre alt." Die haben mich, für die Rolle, die sie haben, nicht überzeugt.

              Was dir selbst vielleicht nicht auffällt:
              Du beginnst ungewöhnlich viele Sätze mit dem Wort UND

              Zwei Beispiele von der letzten Seite (es zieht sich aber durch das gesamte Kapitel)
              Zumindest wusste er schon mal, wo er Nyllas Raumschiff fand. Und er ging jede Wette darauf ein, dass Nylla sich ganz in der Nähe aufhielt.

              Ich hätte diesen Satz eher so geschrieben:
              Zumindest wusste er schon mal, wo er Nyllas Raumschiff fand, und er ging jede Wette darauf ein, dass Nylla sich ganz in der Nähe aufhielt.

              Hier der zweite Satz:
              „Ja, da haben Sie recht“, erwiderte Gruth trocken. „Ich bin ein echter Glückspilz.“ Und in gewisser Weise meinte er das sogar ehrlich.

              Auch hier muss das UND nicht den Satzanfang bilden, wenn man etwas umstellt:
              „Ja, da haben Sie recht. Ich bin ein echter Glückspilz.“, erwiderte Gruth trocken, und in gewisser Weise meinte er das sogar ehrlich.

              Was ich wirklich bedauert habe war, dass Vlorah hier so wenig erwachsen gewirkt hat. Andererseits erkennt sie simple Zusammenhänge, beim Ansehen der Rohdaten, die Alst beeindruckend findet. Das wundert mich etwas, denn die Zusammenhänge hätte vermutlich jeder Schüler oberhalb der neunten Klasse ebenfalls festgestellt, da die nun nicht gerade hoch komplex wirkten.

              Zuletzt: Dass das Polizeigebäude das höchste der Stadt ist hast du im letzten Kapitel erklärt - es hier nochmal wiederholt erklärt zu bekommen war mir etwas too much.

              Fazit: Was die generelle Handlung betrifft ist das Kapitel in Ordnung. Doch es hakt hier speziell an den Details und an den Charakteren, die z.T. ziemlich überzeichnet wirken, was ihnen die Glaubwürdigkeit nimmt. Es gibt Charaktere, zu denen so etwas passt, doch dieser Eindruck entstand hier, zumindest für mich, bei Vlorah und die beiden Mädels, die Gruth losgeschickt hatte nicht. Das Verhalten von Alst entspricht nicht ganz seinem Alter, das wäre mehr etwas für eine jüngere Version von ihm gewesen.
              Alsts Kollege und Gruth kamen besser weg.
              Insgesamt fiel dieses Kapitel, hauptsächlich durch die Charakterdarstellung der drei angesprochenen Frauen, etwas zum letzten Kapitel ab.
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                #8
                Eine so ausführliche Analyse hatte ich nicht erwartet, aber es ist auf jeden Fall sehr willkommen. Wird alles notiert und bei Gelegenheit überlege ich mir, was ich davon berücksichtigen kann/will.

                Zu zwei Punkten habe ich noch Anmerkungen:

                Zitat von hawk644 Beitrag anzeigen
                Einige Seiten später wird sie hingegen, und das gegenüber zweier vollkommen Fremder, hoch emotional. Vollkommen "out of Character". Hier wäre weniger mehr gewesen.
                Vlorahs Charakterisierung wird verständlicher, wenn man ihre Situation bedenkt. Normalerweise ist sie eine sehr reservierte Person, allerdings ist sie in dem Moment durch den Tod ihrer beiden Kollegen sehr aufgewühlt. Sie versucht weiterhin, sich ihre Gefühle nicht anmerken zu lassen, weil das nun mal ihre Art ist. Es gelingt ihr nur überhaupt nicht. Daher dieser Gefühlsausbruch. Jemand, der mit seinen eigenen Gefühlen besser umgehen kann, hätte in dieser Situation sicherlich souveräner reagiert.

                Zitat von hawk644 Beitrag anzeigen
                Andererseits erkennt sie simple Zusammenhänge, beim Ansehen der Rohdaten, die Alst beeindruckend findet. Das wundert mich etwas, denn die Zusammenhänge hätte vermutlich jeder Schüler oberhalb der neunten Klasse ebenfalls festgestellt, da die nun nicht gerade hoch komplex wirkten.
                Wie komplex diese Analyse ist, hängt meiner Ansicht nach von drei Dingen ab: Der Dauer der Analyse, der Menge der Daten und davon, wie stark vorgeordet sie schon sind. Je nach Wertigkeit dieser drei Faktoren kann man diese Aufgabe entweder jedem Neuntklässler zutrauen oder, so wie hier, einer geschulten Datenanalystin mit besonderem Talent für das Erkennen von Mustern.
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                  #9
                  Zitat von Hofstedt Beitrag anzeigen
                  Vlorahs Charakterisierung wird verständlicher, wenn man ihre Situation bedenkt. Normalerweise ist sie eine sehr reservierte Person, allerdings ist sie in dem Moment durch den Tod ihrer beiden Kollegen sehr aufgewühlt. Sie versucht weiterhin, sich ihre Gefühle nicht anmerken zu lassen, weil das nun mal ihre Art ist. Es gelingt ihr nur überhaupt nicht. Daher dieser Gefühlsausbruch. Jemand, der mit seinen eigenen Gefühlen besser umgehen kann, hätte in dieser Situation sicherlich souveräner reagiert.
                  Für eine Zivilperson hätte ich das noch durchgehen lassen.
                  Ich habe mir hier vor Augen gehalten, was dieser Charakter darstellt. Darum passte es hier für mich nicht so recht ins Bild.

                  Zitat von Hofstedt Beitrag anzeigen
                  Wie komplex diese Analyse ist, hängt meiner Ansicht nach von drei Dingen ab: Der Dauer der Analyse, der Menge der Daten und davon, wie stark vorgeordet sie schon sind. Je nach Wertigkeit dieser drei Faktoren kann man diese Aufgabe entweder jedem Neuntklässler zutrauen oder, so wie hier, einer geschulten Datenanalystin mit besonderem Talent für das Erkennen von Mustern.
                  Ich kann dir letztlich nicht sagen, wie es vom Autor geplant oder gemeint war, ich kann dir nur sagen, wie ich es, als Leser, empfunden habe.

                  Dabei ist mir die Problematik, der Verschiedenheit der Wahrnehmung von Sender und Empfänger, schon bewusst, denn ich schreibe ja auch selbst - und ich habe auch schon in Feedbacks Dinge gehört, bei denen ich anderer Meinung war. Zumeist wegen Stellen, an denen ich selbst ungleich mehr Infos hatte (weil ich natürlich weiß, was ich da vermitteln will) und die Leser nicht (zumeist, weil ich ihnen nicht klar genug vermittelt habe, was gemeint war).

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                    #10
                    Als kleinen Vorgeschmack auf die 2. Staffel von Anbis City habe ich eine in sich abgeschlossene Bonus-Episode online gestellt.

                    Die Episode trägt den Titel Mädchenabend und ist genremäßig eine Mischung aus Scifi und Schwank – ja, das geht.

                    Sie spielt zwei Jahre vor den Ereignissen aus der 1. Staffel und handelt von der siebzehnjährigen Nylla, die einen Ausflug macht, um ihre erste heiße Nacht zu erleben. Oder auch nicht.

                    Die 2. Staffel startet dann im September!
                    Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

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                      #11
                      Die ersten sechs Seiten lesen sich nicht sehr flüssig, weil Du zu sehr auf die Grammatik achten musstest, da es sich in der Vergangenheit der Vergangenheit der Vergangenheit abspielt. Da holpert der Lesefluss.
                      Dazu kommt, dass, mit dem ersten Satz bereits die Spannung aus der folgenden Schilderung genommen wird, denn Nylla wird nichts zustoßen.
                      Auch von daher vermittelt die Bolodmhono-Begegnung den Eindruck eines Lückenfüllers, es sei denn diese Spezies taucht nochmals und mit weitaus mehr Impakt auf.
                      Nylla kommt an, handelt, muss sich ausziehen und wird eingeölt. Die Aliens verschwinden, sie duscht, zieht einen Pjyama an und kommt ohne Probleme nach Hause. Das empfinde ich als sehr dünn.
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                        #12
                        Zitat von burpie Beitrag anzeigen
                        Die ersten sechs Seiten lesen sich nicht sehr flüssig, weil Du zu sehr auf die Grammatik achten musstest, da es sich in der Vergangenheit der Vergangenheit der Vergangenheit abspielt. Da holpert der Lesefluss.
                        Ja, das waren auch meine Bedenken, ob es eine gute Idee ist, den kompletten ersten Abschnitt im Plusquamperfekt zu schreiben. Ich frage mich, wie professionelle Autoren solche Dinge flüssig hinbekommen. Wie mein Lieblingsautor Peter David, der auch gerne Szenen mitten in der Handlung beginnt und die Vorgeschichte dann von hinten aufrollt. Ich mag diese Erzähltechnik unheimlich gern.

                        Zitat von burpie Beitrag anzeigen
                        Dazu kommt, dass, mit dem ersten Satz bereits die Spannung aus der folgenden Schilderung genommen wird, denn Nylla wird nichts zustoßen.
                        Da hast du recht, spannend ist das alles wirklich nicht. Nicht nur die ersten 6 Seiten, auch der Rest der Story nicht. War auch nicht das Ziel. Übrigens weiß der Leser so oder so, dass Nylla nichts zustoßen wird, denn schließlich tritt sie zwei Jahre später in der 1. Staffel auf.

                        Was war dann mein Ziel? Hauptsächlich einen humorvoll-kritischen Blick auf menschliches Paarungsverhalten werfen und die Seltsamkeiten und Oberflächlichkeiten, die damit einhergehen. Und das zweite Ziel, das damit in Zusammenhang steht, war die weiterführende Charakterisierung der beiden weiblichen Hauptfiguren, die man schon aus der 1. Staffel kennt. Ganz bewusst lasse ich hier zwei Personen auftreten, die eine sehr unterschiedliche, fast schon gegensätzliche Einstellung zu ihrer eigenen Sexualität und zum Umgang mit dem anderen Geschlecht haben. Man soll selbst entscheiden, in welcher von beiden man sich eher wiederfindet und welche der beiden mehr oder weniger Recht hat.

                        Außerdem möchte ich mit der Geschichte Menschen in Nyllas Alter dazu ermutigen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, sondern ihr eigenes Timing zu finden. Deswegen war es mir wichtig, dass Nylla, obwohl sie an dem Abend nicht zum Zug gekommen ist, trotzdem am Ende nicht als Verliererin dasteht, sondern als Gewinnerin. Denn sie hatte letztlich von allen den besten Abend.

                        Zitat von burpie Beitrag anzeigen
                        Auch von daher vermittelt die Bolodmhono-Begegnung den Eindruck eines Lückenfüllers, es sei denn diese Spezies taucht nochmals und mit weitaus mehr Impakt auf.
                        Die Bolodmhono-Begegnung soll zwei Dinge bezwecken: Erstens soll sie Nyllas Gemütszustand am Anfang der Episode erklären. Und ja, ich weiß, dafür erscheint sie übertrieben ausführlich. Aber es hat ja noch einen zweiten Zweck: Am Ende der Folge wird die Situation dann sozusagen gespiegelt und dem Leser soll die ganze Zeit klar sein, was da passiert, obwohl alles aus Sicht des ahnungslosen Arti geschildert ist.

                        Zitat von burpie Beitrag anzeigen
                        Nylla kommt an, handelt, muss sich ausziehen und wird eingeölt. Die Aliens verschwinden, sie duscht, zieht einen Pjyama an und kommt ohne Probleme nach Hause. Das empfinde ich als sehr dünn.
                        Das kann ich gut verstehen.
                        Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

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                          #13
                          Zitat von Hofstedt Beitrag anzeigen

                          Ja, das waren auch meine Bedenken, ob es eine gute Idee ist, den kompletten ersten Abschnitt im Plusquamperfekt zu schreiben. Ich frage mich, wie professionelle Autoren solche Dinge flüssig hinbekommen. Wie mein Lieblingsautor Peter David, der auch gerne Szenen mitten in der Handlung beginnt und die Vorgeschichte dann von hinten aufrollt. Ich mag diese Erzähltechnik unheimlich gern.
                          Dann nutze nur die einfache Vergangenheit, indem sich die Figur "chronologisch" zurückerinnert und nicht über jedes Ereignis nach hinten springen muss.




                          Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
                          Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

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                            #14
                            Heute startet die 2. Staffel von Anbis City!

                            Sie besteht aus 18 Folgen und ab heute erscheint jeden Samstag eine neue Folge, bis zum Staffelfinale am 25. Dezember.

                            Die 2. Staffel ist noch episodischer als die 1. und soll noch mehr den Eindruck einer niedergeschriebenen Fernsehserie erwecken – soweit das in dem Format überhaupt möglich ist. Es gibt diesmal sogar im Lauf der Staffel ein paar reine Stand-Alone-Folgen. Am Anfang ist der Krimianteil recht hoch, gegen Ende geht es in eine etwas andere Richtung.

                            Die erste neue Folge heißt Ringo, Privatdetektiv und ist gleich mal eine recht experimentelle Folge, in der ich ein paar andere Erzähltechniken ausprobiert habe. Außerdem wird schon eine von drei neuen Hauptfiguren vorgestellt.

                            Vorkenntnisse aus der 1. Staffel sind förderlich, aber nicht erforderlich. Es beginnt eine ganz neue Geschichte.

                            Anbis City – eine Scifi-Serie zum Lesen

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                              #15
                              Schade, wir werden wohl keinen gemeinsamen "Literaturnenner" finden.
                              Wäre wenigstens die Reihenfolge Alsth gegen Ringo vertauscht, könnte so etwas wie Spannung aufkommen. Leider beginnst Du die Geschichte mit Beschreibungen und einem belanglosen Dialog. Danach kommt ein Zwiegespräch Ringos, welches ich, ohne Vorkenntnisse, nicht einordnen kann.
                              Auf Seite 19 schlägt dann der Erklärbär mit aller Macht zu und das alles liest sich für meinen Geschmack recht behäbig.
                              Korinthen: Im ersten Satz fehlen zwei Kommas, den Begriff "Ernstheit" hast Du erfunden und man nimmt "Platz".
                              Ich habe dann irgendwann nur noch quergelesen, denn weder Alsth, noch Kheilo oder seine Frau wecken Interesse in mir. Schade.

                              Edit: Da Du ->und soll noch mehr den Eindruck einer niedergeschriebenen Fernsehserie erwecken<- erwähnst, hätte ich zwei Tipps:
                              Story Maps: TV Drama von D. Calvisi, welches Pilotfolgen von bekannten TV-Serien seziert.
                              +
                              Industrial Scripts ® | Leading Screenplay & Screenwriting Specialists welche eine gute Auswahl an kostenlosen E-Books zu ganz verschiedenen Aspekten des Geschichtenerzählens anbietet.
                              Zuletzt geändert von burpie; 04.09.2021, 16:42.
                              Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
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