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Freundschaft

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    #31
    Original geschrieben von Khan
    Ich wollte damit eigentlich sagen daß es sein kann daß 2 Menschen unterschiedliche Einstellungen zu Freundschaft haben und der eine der Meinung sein könnte augenutzt zu werden wärend der andere dieselbe Situation als hingebungsvolle Freundschaft sieht.
    Ich verstehe das schon und finde es auch problematisch, obwohl mir in der Praxis selbst so was noch nicht passiert ist.

    Ich versuche mal ein anderes Beispiel: jemand hat eine sehr eifersüchtige Freundin und eine gute, platonische Freundin. Diese ruft an und bittet um dringende Hilfe. Sie könnte jetzt sagen "Wenn du nicht kommst, bist du kein Freund, egal was deine Freundin dazu sagt". Wegen der eifersüchtigen Freundin fährt er nicht, weil ihm seine Beziehung wichtiger ist als seine Freunde. Schon haben er und seine Bekannte unterschiedliche Vorstellungen von Freundschaft, die sich nicht vereinbaren lassen.
    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei... freue mich immer über alte Bekannte!
    Lest *gute* Harry Potter-Fanfiction!

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      #32
      Wenn man davon ausgeht daß Freundschaft in etwa das ist was in diesem Thread geschrieben wurde dann ergibt sich aus Vertrauen und Verlässlichkeit eine gewisse Pflicht dem Anderen gegenüber.
      Da diese Pflicht jedoch beiderseitig sein sollte erscheint es nicht so als Pflicht.

      Kommentar


        #33
        Khan, ich stimme Dir insofern zu, als daß ich von mir erwarte, dieser "Pflicht" (die ich, wie Du schreibst, nicht als solche empfinde, denn ich will ja meinen Freunden zur Seite stehen) nachzukommen. Aber ich erwarte nicht dasselbe von der Gegenseite. (Bei Bedarf würde ich natürlich dennoch nachfragen und in den wesentlichen Dingen nicht auf taube Ohren stoßen - meine ich jedenfalls.) Oder anders: Wenn mein Freund dieser Pflicht nicht nachkommt (man, klingt das doof), dann hat er einen guten Grund.

        Und das glaube ich so lange (Vertrauen), bis ich zweifelsfrei vom Gegenteil überzeugt bin. Dabei kann man sich irren, "zu lange" glauben - und auf die Nase fallen, klar.


        Gruß,

        Pirx
        Versucht, die Welt ein bißchen besser zu hinterlassen, als ihr sie vorgefunden habt.

        Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

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