Zitat von Cmdr. Ch`ReI
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John Bolton - neuer UN-Botschafter der USA
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Wie viele Chancen willst du diesen Organisator des Terrorismus (in Mittelamerika in den 80ern) und Anhänger von Angriffskriegen noch geben?Resistance is fertile
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Im Gegensatz zu dir, bin ich wirklich bereit jemanden eine Chance zu geben. Nur weil dir seine Ansichten nicht passen muss er keinen schlechten Job machen. Und wie ich das sehe, hat man ihm international bislang recht wenig Chancen gegeben. Klar ist er ein rechter, konservativer Hardliner der von der UN in der Form nicht gerade begeistert ist.Zitat von maxWie viele Chancen willst du diesen Organisator des Terrorismus (in Mittelamerika in den 80ern) und Anhänger von Angriffskriegen noch geben?
Aber das muss nicht gleich schlecht sein.
Ich halte es für sehr kurzsichtig jemanden schon vor seinem Amtsantritt abzustempeln.
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Wenn das der einzige Kritikpunkt an ihm wäre.... Er hat evtl. Geheimdienstdokumente missbraucht und weibliche Kollegen gemobbt und belästigt. Ganz so einfach ist der Fall also nicht.Zitat von Cmdr. Ch`ReIIm Gegensatz zu dir, bin ich wirklich bereit jemanden eine Chance zu geben. Nur weil dir seine Ansichten nicht passen muss er keinen schlechten Job machen. Und wie ich das sehe, hat man ihm international bislang recht wenig Chancen gegeben. Klar ist er ein rechter, konservativer Hardliner der von der UN in der Form nicht gerade begeistert ist.
Aber das muss nicht gleich schlecht sein.
Ich halte es für sehr kurzsichtig jemanden schon vor seinem Amtsantritt abzustempeln.
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Ich habe gefragt, wie viele Chancen du jemanden geben willst. Und nicht, ob man jemanden eine Chance geben soll. Bolton hat schon oft genug mehr als deutlich demonstriert, für was er steht und wie seine Politik aussieht.Zitat von Cmdr. Ch`ReIIm Gegensatz zu dir, bin ich wirklich bereit jemanden eine Chance zu geben.Resistance is fertile
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Wie viele? Ich würde ihm wie jeden anderen Botschafter der USA bei der UN eine faire Chance geben sich in seinem Amt zu beweisen. Und am Ende seiner AMtszeit werde ich darüber urteilen ob mir sein Wirken zusagt oder nicht.Zitat von maxIch habe gefragt, wie viele Chancen du jemanden geben willst. Und nicht, ob man jemanden eine Chance geben soll. Bolton hat schon oft genug mehr als deutlich demonstriert, für was er steht und wie seine Politik aussieht.
Was jemand schon alles demonstriet hat ist mir ziemlich egal, ich hatte es nicht zu entscheiden, das er auf diesen Posten kam. Aber ich finde es nur gerecht gegenüber ihm, ihm eine Chance einzuräumen.
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Würdest du jemanden, der Terroranschläge gegen die USA organisiert hat, ebenso einen Chance geben?Zitat von Cmdr. Ch`ReIWie viele? Ich würde ihm wie jeden anderen Botschafter der USA bei der UN eine faire Chance geben sich in seinem Amt zu beweisen. Und am Ende seiner AMtszeit werde ich darüber urteilen ob mir sein Wirken zusagt oder nicht.
Was jemand schon alles demonstriet hat ist mir ziemlich egal, ich hatte es nicht zu entscheiden, das er auf diesen Posten kam. Aber ich finde es nur gerecht gegenüber ihm, ihm eine Chance einzuräumen.Resistance is fertile
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Ich weis schon auf was du hinauswillst
Um das ganze abzukürzen, poste schon mal ein paar Quellen zu dem Terror der von Bolton untersützt (o.ä.) wurde.
Wahrscheinlich läuft es eh wieder auf "Doppelmoral" hinaus, aber spielen wir das Speil halt weiter.
Bislang hatten wir noch niemanden in der UN sitzen der Terror gegen die USA organisiert hat. Aber wahrscheinlich würde ich ihm wenig Chancen geben, wäre aber bereit anzuerkennen, das er einen guten Job macht (wenn es den so wäre).
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Ich weiß, was Du meinst. Aber worauf Max hinaus will, darauf würde auch ich hinaus. Wenn der Mann wirklich, mehrmals(!) solche Taten begangen hat, kann man nicht bei jedem neuen, also anderen Job, der er antritt, ihm wieder seine "erste" Chance geben!Zitat von Cmdr. Ch`ReIWas jemand schon alles demonstriet hat ist mir ziemlich egal, ich hatte es nicht zu entscheiden, das er auf diesen Posten kam. Aber ich finde es nur gerecht gegenüber ihm, ihm eine Chance einzuräumen.
Max Frage nach einem extremeren Beispiel finde ich berechtigt. Hätte Hitler überlebt, macht woanders dann nen Job... ist ja ein anderer, neuer Job!
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)
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Ich wäre aber bereit anzuerkennen, das er da dann einen guten Job macht.Zitat von ValenWenn der Mann wirklich, mehrmals(!) solche Taten begangen hat, kann man nicht bei jedem neuen, also anderen Job, der er antritt, ihm wieder seine "erste" Chance geben!
Inwieweit Bolton irgendwelche halb illegalen Sachen gemacht hat kann ich schlecht beurteilen, da könnte max noch ein paar Quellen für mich suchen.
Allerdings sollte man hier zwischen einem Terroristen und jemanden unterscheiden, der im Auftrag seiner Regierung sowas organisiert. Ein kleiner, aber feiner Unterschied (den max mit Sicherheit nicht erkennen kann) besteht nunmal.
Warte aber erst mal ab, was max so aufzutischen weis.
Mobbing oder die Beführwortung von Angriffskriegen sind für mich jedenfalls kein Kriterium ihn nicht als UN-Botschafter eine Chance zu geben. Auch nicht, das er ein Kritiker der UN ist.
Beim Rest warte ich auf mehr Infos.
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Nach deiner Logik könnte ich auch Gadafi oder Kim Jong II einen Job bei der UN geben. Mobbing UND die Befürwortung von Angriffskriegen sind wirklich nicht die besten Vorraussetzungen für einen Diplomaten. Von mir aus kann er im Parlament sitzen wenn es leute gibt die ihn wählen. Aber als Botschafter braucht man Toleranz,Fingerspitzengefühl, die Fähigkeit andere Meinungen zuzulassen und sollte wissen was völkerrechtlich erlaubt ist. Seine Biographie lässt auf keins von diesen Attributen schließen. Und ihn rein auf Verdacht, er könnte solche Fäahigkeiten entwickeln einzusetzten, wäre reichlich komisch.Zitat von Cmdr. Ch`ReIMobbing oder die Beführwortung von Angriffskriegen sind für mich jedenfalls kein Kriterium ihn nicht als UN-Botschafter eine Chance zu geben
Für mich war seine Nominierung nur ein weiterter Versuch von Bush die UN zu umgehen und seine vorstellungen von einer "friedlichen Welt" durchzusetzten.Alle Personen mit meinem Namen sind Lügner
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John Bolton deckte als Mitarbeiter des Justizministerium der Regierung Regean die illegale Finanzierung der von den USA organisierten rechten Terrorgruppen (Contras) in Niceragua. Diese Finanzierung flog auf: die sogenannte Iran-Contra-Affäre (Irangate). Diese rechten Terrorgruppen kämpften gegen die gewählte Regierung der Sandinisten unter Daniel Ortega.
(s. z.B. The Dubious Career of John Bolton, wo auch auf die sonstigen Positionen und Aktionen von Bulton, z.B. die Unterstützung von Pinochet, eingegangen wird)Resistance is fertile
Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
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Um, denkst du nicht du spielst hier Mobbing etwas ungerechtfertigt herunter? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass auch noch sexuelle Belästigung im Spiel ist?Zitat von Cmdr. Ch`ReIMobbing oder die Beführwortung von Angriffskriegen sind für mich jedenfalls kein Kriterium ihn nicht als UN-Botschafter eine Chance zu geben. Auch nicht, das er ein Kritiker der UN ist.
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Von seiner Biographie kannst du recht wenig schliesen. Du kennst den Mann nichtmal (genausowenig wie ich) und meinst, er hätte keine Ahnung wie man so einen Job erledigt. Sowas ist schlciht Vorverurteilung.Zitat von infinitusAber als Botschafter braucht man Toleranz, Fingerspitzengefühl, die Fähigkeit andere Meinungen zuzulassen und sollte wissen was völkerrechtlich erlaubt ist. Seine Biographie lässt auf keins von diesen Attributen schließen.
Ob man als Botschafter immer einen Wichling der die Wahrheit immer hinter einem Wortvorhang verstecken muss um ja nirgens anzuecken wag ich auch zu bezweifeln. Ebenso könnte ein "kritischer Geist" in der UN auch nicht schaden. Da ist nicht alles so toll wie es manche annehmen.
Er ist zwar kein Borg, aber ein Mensch und kann sich deswegen anpassenZitat von infinitusUnd ihn rein auf Verdacht, er könnte solche Fähigkeiten entwickeln einzusetzten, wäre reichlich komisch.
Um ehrlich zu sein, ich hätte Bolton wahrscheinlich ncith ausgewählt (einfach um auf die üblichen Kommentare verzichten zu können) aber der US-Präsident hat entschieden und nun muss man sehen, wie sich der Typ so macht. Von vorneherein gleich sein "Sündenregister" rauszukramen, halt ich für falsch. Schon oft haben sich genau solche echt gut in solche Institutionen reinpressen lassen.
Möglich.Zitat von infinitusFür mich war seine Nominierung nur ein weiterter Versuch von Bush die UN zu umgehen und seine vorstellungen von einer "friedlichen Welt" durchzusetzten.
Nenn mir mal einen Staat der nicht versucht, die UN für seine Interessen zu gebrauchen.
So wie die UN heute aufgebaut ist, würde ich sie auch nicht gerade für toll finden und ihr den Weltfrieden überlassen. Im Prinzip ist das da nur ein großer Debatierklub ohne das man je etwas bewegen kann. Und das liegt mit Sicherheit nicht allein an den USA. Das Problem bei der UN ist, die Organisation hat kein Rückrad, Härte und Durchhaltevermögen. Wenn es ernst wird, ist die UN sehr schnell ganz weit weg. Das fängt nvor 1967 an, als die Ägypter die UN-Schutztruppen aus dem Sinai ausgewiesen haben, geht weiter zum Balkan und hört beim Abzug aus dem Irak nach einem Bombenanschlag noch lange nicht auf.
So wie die momentane Konstellation im SR mit den Vetomächten aussieht (an der sich absolut nichts ändern wird, weil sämtliche Vetomächte einen MAchtverlusst scheuen), kann man die UN als Streitschlichter getroßt vergessen. Zum einen können sie keine Härte beweisen wenn es nötig wäre und wenn doch etwas geschehen sollte hat einer der Vetomächte was dagegen. Die aktuelle Iran-Frage ist da nicht das unmgeeigneste Beispiel, obwohl man da noch nicht soweit ist.
@ max
Danke. Auf dich ist doch immer Verlass
Immer diesen tollen ganz und gar objektiven Seiten. Aber gut schauen wir mal wohin mich mein Englisch bringt
Zunächst aber noch dieser Link, wo das Thema mal etwas anders angegangen wurde:
http://handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204047,205389,894115/SH/0/depot/0/
Um es kurz zu machen:
Ich will nicht abstreiten das Bolton ein echt schwieriger Typ Politiker / Hoher Staatsbeamter ist. Er spricht halt die Dinge so aus, wie sie seiner Meinung nach sind und das ist a) nicht unbedingt die Meinung der Menschen in Europa und b) nicht gerade Diplomatensprache. Aber sowas muss nicht schlecht sein, diplomatisches Fingerspitzengefühl geht in vielen Fällen viel zu weit. Eine klare Anssage wäre oft besser.
Das er in Iran-Contra involviert war: War sehr viele zu dieser Zeit.
Ich bin auch nicht allzusehr angetan, wie die das damals durchgezogen haben. Die Grundabsicht, die Ausbreitung des Kommunismus in Nicaragua nach einem Bürgerkrieg (den deine die gewählte Regierung der Sandinisten erst ausgelöst hatte) zu verhindern ist im Zuge des Kalten Krieges aber nachvollziehbar. Damals war eine andere Zeit mit anderen Methoden (solche die den USA den Sieg im Kalten Krieg glücklicherweise erst möglich machten), bei deren Anwendung man aber dann doch teilweise über die Stränge geschlagen ist. Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten vorher.
Sowas ist falsch gewesen und man hätte die Sache aus heutiger Sicht anders anpacken sollen. Damals waren die USA ber noch im Kalten Krieg gegen die UdSSR und im Zuge dessen galten für beide Seiten etwas andere Regeln als heute, aufgrund deren die Politiker und deren Hanlanger sich kaum einer Schuld bewusst waren. Aus heutiger Sich mag das was sie gemacht haben recht dreckig aussehen, aber damals brauchte man nur Möglichkeiten um den Vormarsch des Kommunismus aufzuhalten. Da gab es aber in den Fall ein paar Gesetze in den USA dagegen und so musste die Exekutive das ganze mit ein paar halb-illegalen Methoden umgehen.
Bolton war sicherlich nicht eine Hauptfigur der ganzen Sache. Klar hat er sich damals (wie so ziemlich die ganze Exekutive) nicht vollkommen an das geltende Recht gehalten, aber aus seiner Sicht war es damals wohl richtig es so zu machen. Ihn (und andere) deswegen zu brandmarken und von politischen Ämtern auszuschliesen halt ich nicht für richtig.
Mach mal aus einer Mücke keinen Elefanten.Zitat von IrmoUm, denkst du nicht du spielst hier Mobbing etwas ungerechtfertigt herunter? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass auch noch sexuelle Belästigung im Spiel ist?
Ich will Mobbing und was alles noch dranhängen mag nicht herunterspielen.
Allerdings ist sowas in der höheren Politik in nahezu jedem Land recht normal. Einen Hinderungsgrund, deswegen nicht UN-Botschafter zu werden sehe ich da nicht. Jemand hat es schon mal geschafft trotz einer sehr peinlichen Affäre udn einer dreisten Lüge weiterhin Präsident zu bleiben...
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Sorry, aber du machst es dir wirklich extrem leicht. Boltons Qualifikationen wurden ausgiebig von den Leuten, die dafür zuständig sind, sie zu bewerten, diskutiert.Zitat von Cmdr. Ch`ReIVon seiner Biographie kannst du recht wenig schliesen. Du kennst den Mann nichtmal (genausowenig wie ich) und meinst, er hätte keine Ahnung wie man so einen Job erledigt. Sowas ist schlciht Vorverurteilung.
Es gibt in der UN mehr kritische Geister als du dir vorstellst. Boltons Auffassung ist aber, dass die UN das Problem IST und nicht ein Problem hat. Mit Kritik hat das nichts zu tun.Ob man als Botschafter immer einen Wichling der die Wahrheit immer hinter einem Wortvorhang verstecken muss um ja nirgens anzuecken wag ich auch zu bezweifeln. Ebenso könnte ein "kritischer Geist" in der UN auch nicht schaden. Da ist nicht alles so toll wie es manche annehmen.
Ich denke nicht, dass es dir zusteht, den verfassungsgemäßen Prozess der USA in Frage zu stellen.Von vorneherein gleich sein "Sündenregister" rauszukramen, halt ich für falsch. Schon oft haben sich genau solche echt gut in solche Institutionen reinpressen lassen.
Das ist sachlich falsch. Die UN hat eine Menge erreicht und mehrere frühere Diktaturen in die Demokratie geführt. Das Balkan-Beispiel zeugt von deinem Missverständnis der Rolle der UN. Die UN, wie sie primär konzipiert wurde, soll die Beziehungen der Mitgliedsländer untereinander regeln. Die Zuständigkeit für interne Ereignisse wäre etwas, worüber man in einer Reform der UN nachdenken kann, ist aber nicht das, wofür sie originär gedacht ist.So wie die UN heute aufgebaut ist, würde ich sie auch nicht gerade für toll finden und ihr den Weltfrieden überlassen. Im Prinzip ist das da nur ein großer Debatierklub ohne das man je etwas bewegen kann. Und das liegt mit Sicherheit nicht allein an den USA. Das Problem bei der UN ist, die Organisation hat kein Rückrad, Härte und Durchhaltevermögen. Wenn es ernst wird, ist die UN sehr schnell ganz weit weg. Das fängt nvor 1967 an, als die Ägypter die UN-Schutztruppen aus dem Sinai ausgewiesen haben, geht weiter zum Balkan und hört beim Abzug aus dem Irak nach einem Bombenanschlag noch lange nicht auf.
Wiederum sachlich falsch. Die UN hat sowohl im vorigen Golfkrieg als auch in Haiti Härte bewiesen.So wie die momentane Konstellation im SR mit den Vetomächten aussieht (an der sich absolut nichts ändern wird, weil sämtliche Vetomächte einen MAchtverlusst scheuen), kann man die UN als Streitschlichter getroßt vergessen. Zum einen können sie keine Härte beweisen wenn es nötig wäre und wenn doch etwas geschehen sollte hat einer der Vetomächte was dagegen. Die aktuelle Iran-Frage ist da nicht das unmgeeigneste Beispiel, obwohl man da noch nicht soweit ist.
Der Artikel ist eine Frechheit. Das Handelsblatt sollte froh sein, dass es unwahrscheinlich ist, dass die von Bolton angegriffenen Geheimdiensleute ihr Blatt lesen, sonst hätten sie eine Klage am Hals. Bolton hat NICHT wegen Inkompetenz durchgegriffen, sondern weil die Geheimdienstleute es gewagt haben, die Wahrheit zu sagen -dass nämlich Boltons Behauptung, Kuba hätte Massenvernichtungswaffen, durch keinerlei Daten gedeckt ist.Zunächst aber noch dieser Link, wo das Thema mal etwas anders angegangen wurde:
http://handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204047,205389,894115/SH/0/depot/0/
Sorry, aber mit diesem Artikel disqualifiziert sich das Handelsblatt.
Propagandalügen haben mit mangelndem diplomatischen Fingerspitzengefühl nichts zu tun.Um es kurz zu machen:
Ich will nicht abstreiten das Bolton ein echt schwieriger Typ Politiker / Hoher Staatsbeamter ist. Er spricht halt die Dinge so aus, wie sie seiner Meinung nach sind und das ist a) nicht unbedingt die Meinung der Menschen in Europa und b) nicht gerade Diplomatensprache. Aber sowas muss nicht schlecht sein, diplomatisches Fingerspitzengefühl geht in vielen Fällen viel zu weit. Eine klare Anssage wäre oft besser.
Sorry, aber wenn du jetzt auch noch anfängst, Entschuldigungen für den Bruch der US-Verfassung zu finden, nur um für Bolton Partei zu ergreifen, fängt es an, sehr fragwürdig zu werden.Das er in Iran-Contra involviert war: War sehr viele zu dieser Zeit.
Ich bin auch nicht allzusehr angetan, wie die das damals durchgezogen haben. Die Grundabsicht, die Ausbreitung des Kommunismus in Nicaragua nach einem Bürgerkrieg (den deine die gewählte Regierung der Sandinisten erst ausgelöst hatte) zu verhindern ist im Zuge des Kalten Krieges aber nachvollziehbar. Damals war eine andere Zeit mit anderen Methoden (solche die den USA den Sieg im Kalten Krieg glücklicherweise erst möglich machten), bei deren Anwendung man aber dann doch teilweise über die Stränge geschlagen ist. Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten vorher.
Ahja. "Halb-illegal". Du merkst nicht, wie du die Argumente an den Haaren herbeiziehst? Wie du bereit bist, jeglichen Maßstab über Bord zu werfen?Aus heutiger Sich mag das was sie gemacht haben recht dreckig aussehen, aber damals brauchte man nur Möglichkeiten um den Vormarsch des Kommunismus aufzuhalten. Da gab es aber in den Fall ein paar Gesetze in den USA dagegen und so musste die Exekutive das ganze mit ein paar halb-illegalen Methoden umgehen.
Nein? Wenn ein Staatsdiener sich den Hintern mit der Verfassung abwischt ist das kein Grund, ihn von politischen Ämtern auszuschliessen?Bolton war sicherlich nicht eine Hauptfigur der ganzen Sache. Klar hat er sich damals (wie so ziemlich die ganze Exekutive) nicht vollkommen an das geltende Recht gehalten, aber aus seiner Sicht war es damals wohl richtig es so zu machen. Ihn (und andere) deswegen zu brandmarken und von politischen Ämtern auszuschliesen halt ich nicht für richtig.
Darf ich fragen, ob es für dich IRGENDEINEN Grund gibt, jemanden von politischen Ämtern auszuschliessen?
Und, das macht es besser?Mach mal aus einer Mücke keinen Elefanten.
Ich will Mobbing und was alles noch dranhängen mag nicht herunterspielen.
Allerdings ist sowas in der höheren Politik in nahezu jedem Land recht normal. Einen Hinderungsgrund, deswegen nicht UN-Botschafter zu werden sehe ich da nicht. Jemand hat es schon mal geschafft trotz einer sehr peinlichen Affäre udn einer dreisten Lüge weiterhin Präsident zu bleiben...
Du spielst Mobbing durchaus herunter,was aber nicht verwunderlich ist, denn die Einstellung, sowas sei harmlos, ist leider weit verbreitet. Würdest du mir auch sagen, ich würde aus einer Mücke einen Elefanten machen wenn er jemandem die Arme gebrochen hätte?
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Du meinst: viele Mitglieder der heutigen Bush-Regierung.Zitat von Cmdr. Ch`ReIDas er in Iran-Contra involviert war: War sehr viele zu dieser Zeit.
So viel zu deinem Demokratieverständnis. Die Sandinisten waren eine demokratisch gewählte Regierung, die demokratisch legitimiert Veränderungen durchführen wollten. Die Regierung Regean ist gegen diese demokratische Regierung mit terroristischen Methoden vorgegangen, wofür sie die US-Verfassung gebrochen hat und wofür sie für die eingesetzten Methoden vom Internationalen Gerichtshof verurteilt wurde.Zitat von Cmdr. Ch`ReIDie Grundabsicht, die Ausbreitung des Kommunismus in Nicaragua nach einem Bürgerkrieg (den deine die gewählte Regierung der Sandinisten erst ausgelöst hatte) zu verhindern ist im Zuge des Kalten Krieges aber nachvollziehbar.
Das Vorgehen der US-Regierung war dabei nicht etwa halb-legal (schon wieder so ein Euphemismus für ein Verbrechen), sondern selbst nach US-Recht eindeutig illegal.
Nein, wenn jemand Verbrechen begeht, hat er ja dafür keine Verantwortung oder?!?Zitat von Cmdr. Ch`ReIBolton war sicherlich nicht eine Hauptfigur der ganzen Sache. Klar hat er sich damals (wie so ziemlich die ganze Exekutive) nicht vollkommen an das geltende Recht gehalten, aber aus seiner Sicht war es damals wohl richtig es so zu machen. Ihn (und andere) deswegen zu brandmarken und von politischen Ämtern auszuschliesen halt ich nicht für richtig.
Bulton hat in seiner Laufbahn mehr als deutlich gemacht, wofür er steht. Ich finde es bezeichnend, dass du so jemanden eine Chance geben willst. Es ist wohl kein Zufall, dass du einen US-amerikanischen Rechten verteidigst, aber es für gerechtfertigt erachtest andere Leute, die Terror organisiert haben, zu ermorden. So viel zu deiner typischen Doppelmoral.Resistance is fertile
Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
The only general I like is called strike
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