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Fidel Castro ist tot

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  • roughman
    antwortet
    Auf alle Fälle ging es der Bevölkerung besser als unter Batista, der das Volk nicht
    nur ausbeutete, sondern auch der US-Mafia in die Hände spielte.
    Dass nach der Revolution trotzdem viel schiefgelaufen ist in Kuba, ist nicht von der
    Hand zu weisen, doch hat auch die USA Mitschuld daran, da es ein Land in Isolation
    sehr schwierig hat, sich weiterzuentwickeln.
    Ich schätze für Castro greift der Satz: "You either die a hero, or you live long enough to see yourself become the villain."
    Rest in Peace!

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  • [OTG]Guy de Lusignan
    antwortet
    Kein Verlust für die Welt oder Kuba.
    Damit ist ein weiteres hemmnis auf dme Weg zu einem lebendiges Kuba aus dem Weg.

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  • Whyme
    antwortet
    Das erinnert mich jetzt an die "Hitler war gar nicht so schlecht, er hat immerhin Autobahnen gebaut und die sind bis heute wichtig." Argumentation.

    Gut, ganz so schlimm wie Hitler war Castro nun nicht, aber das ist kein Grund, die Dinge, die er getan hat, zu relativieren. Allein bei seiner Machtübernahme hat er tausende politische Gegner ermorden lassen. Später wurden Arbeitslager eingerichtet, in denen neben politischen Gegnern auch soziale Abweichler wie Homosexuelle oder HIV-Infizierte zwangsarbeit leisten mussten.

    Bis heute gibt eskeine freie Presse und keine unabhängigen Gerichte. Grundlegende Menschenrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit werden massiv eingeschränkt und Menschenrechtsorganisationen sind sogar verboten. Kunst- und Religionsfreiheit gibt es auch nur, solange keine Kritik am Staat geübt wird. Homosexualität ist strafbar und obwohl Rassismus offiziell verboten ist, wird er immernoch gelebt ohne dass die Betroffenen eine Möglichkeit haben, sich dagegen zu wehren. Dass es keine Abweichler gibt wird sichergestellt in dem man die Bürger in Organisationen wie Gewerkschaften oder Studentenverbände zwingt, in denen Denunzianten jedes mögliche abweichlerische Verhalten melden. Die Verhältnisse in den Gefängnissen sind hart, kaum jemand kommt ohne dauerhafte körperliche und/oder seelische Schäden wieder in Freiheit - wenn überhaupt.

    Ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem sind da doch eher das Opium fürs Volk.

    Dass die Verhältniss langsam besser werden, ist auch nicht Castros Verdienst, denn dieser hat die Regierungsgeschäfte 2006 an seinen Bruder abgegeben, der in vielen Dingen etwas liberaler zu sein scheint. Es wird sich zeigen, wie es ohne Fidel Castro mit Kuba weitergeht.

    LG
    Whyme

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  • pollux83
    antwortet
    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    Und in Miami ist Party.

    Castro war sicher immer eine sehr kontroverse Figur und alles andere als ein Heiliger.
    Aber verdiente er die verteufelung, die er erfuhr?
    Eine Verteufelung hätten viele Menschen mehr verdien als Castro. Aber lassen wir das.
    Castro hat auf Kuba ein Gesundheits- und Sozialsystem etabliert, dass teilweise sogar besser ist als das der USA. (was wohl daran liegt, dass man dort ganz schnell gar keines hat)
    Verglichen mit den Nachbarinseln haben die Kubaner einen recht hohen Lebensstandart. Gemessen an der breiten Bevölkerung könnte man Castro also tatsächlich als Wohltäter bezeichnen.

    Aber dann gibt es auch noch Castro den Diktator, der jegliche freie Meinung so gut es ging unterdrückte und für das Verschwinden von sehr vielen Menschen verantwortlich ist.

    Verdient er also diese Verteufelung? Eher nicht. Dafür gibt es zu viele Übel in der Welt die größer sind als Castro.

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  • SF-Junky
    antwortet
    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    Castro war sicher immer eine sehr kontroverse Figur und alles andere als ein Heiliger.
    Aber verdiente er die verteufelung, die er erfuhr?
    Castro war sicherlich kein Schlächter vom Kaliber eines Saddam und Konsorten. Und im Gegensatz zu vielen anderen "nicht ganz so demokratischen" und "sozialistischen" Ländern hat Kuba wohl ein sehr vorzeigbares Bildungs- und auch Gesundheitswesen zu bieten, das der Masse der Bevölkerung über die Jahrzehnte hinweg einen zumindest erträglichen Lebensstandard garantiert hat. Das ist schon was anderes als das Chaos, das die Möchtegern-Diktatoren in Venezuela zustande gebracht haben.

    Aber man muss nichts beschönigen: Kuba ist bis heute keine Demokratie und zumindest unter Fidel war es wohl auf alle Fälle nicht von Nachteil, den Mund zu halten.

    Dass Barrack und Raúl ein Ende der Eiszeit eingeleitet haben, ist mE ein großer Fortschritt. Ich hoffe, dass auch die lächerliche Embargo-Politik in nicht allzu ferner Zukunft aufgehoben wird. Dieses absurde Relikt aus vergangenen Zeiten gibt es doch auch nur aufgrund des Wahlsystems in den USA und hat offensichtlich in keinster Weise dazu beigetragen, das Castro-Regime zu schwächen. Leider ist mit einem Präsidenten Trump und einem GOP-kontrollierten Kongress damit nicht so schnell zu rechnen.
    Zuletzt geändert von SF-Junky; 27.11.2016, 08:19.

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Ein netter Vorwand um am Abend den ein oder anderen zusätzlichen Cuba Libre zu bestellen.

    So it goes...

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  • HMS Fearless
    antwortet
    Und in Miami ist Party.

    Castro war sicher immer eine sehr kontroverse Figur und alles andere als ein Heiliger.
    Aber verdiente er die verteufelung, die er erfuhr?

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  • SF-Junky
    hat ein Thema erstellt Fidel Castro ist tot.

    Fidel Castro ist tot

    Newsticker vermelden gerade, dass Kubas langjahrzehntiger Revolutionsführer verblichen ist. Was die CIA nie geschafft hat, hat nun "Mutter Natur" "erledigt".

    Das Ableben kommt ja geradezu passend zur Morgendämmerung in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba.
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