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Der Untergang der USA

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    Findet eine Massenflucht des Kapitals eigentlich auch in den USA statt, ähnlich Italien und Griechenland?

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      Nein, im Gegenteil. Für 10-jährige US-Treasuries erhält man derzeit etwa 1,9 Prozent Rendite, also faktisch ein Verlust aufgrund der Inflation. Wie ich im Eröffnungspost bereits geschrieben habe, ist der Vorteil der USA, dass der Dollar weltweite Reservewährung ist. Rein statistisch betrachtet sind die USA pleiter als EURO-pa. Aus psychologischen Aspekten genießen sie jedoch paradoxerweise hohes Vertrauen, ähnlich wie Gold.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns gerade in einem Währungskrieg befinden. Die Eurokrise lenkt formidabel von den USA ab, obwohl die Probleme dort mindestens genauso schlimm sind wie hierzulande. Man kann kontern, dass die USA von einer Schwäche eines ihrer wichtigsten Handelspartners nicht profitieren. Dies ist auch richtig, aber der Schaden, der entstehen würde, wenn sich die Anleger auf die US - Probleme stürzen würden, und der Dollar schrittweise seine Reservewährungsfunktion einbüßen würde, wäre viel viel viel viel größer!
      Die Herrschaftsverhältnisse ändern sich nie, lediglich die Methoden der Unterdrückung werden subtiler.

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        Zitat von Cotillion Beitrag anzeigen
        Nein, im Gegenteil. Für 10-jährige US-Treasuries erhält man derzeit etwa 1,9 Prozent Rendite, also faktisch ein Verlust aufgrund der Inflation. Wie ich im Eröffnungspost bereits geschrieben habe, ist der Vorteil der USA, dass der Dollar weltweite Reservewährung ist. Rein statistisch betrachtet sind die USA pleiter als EURO-pa. Aus psychologischen Aspekten genießen sie jedoch paradoxerweise hohes Vertrauen, ähnlich wie Gold.
        Triple A heißt das Zauberwort. Das wird sich aber auch nicht ewig halten lassen.

        Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns gerade in einem Währungskrieg befinden. Die Eurokrise lenkt formidabel von den USA ab, obwohl die Probleme dort mindestens genauso schlimm sind wie hierzulande. Man kann kontern, dass die USA von einer Schwäche eines ihrer wichtigsten Handelspartners nicht profitieren.
        Entsprechend müsste die Devise der Amerikaner sein, den Euro zu schwächen, aber nicht ganz zu zerstören.

        Dirk Müller argumentierte in seinem ersten Buch in eine ähnliche Richtung. Er vertrat dort auch die Auffassung, dass der Irak-Krieg nicht in erster Linie durch Öl-Interessen bedingt war, sondern dadurch, dass Saddam Hussein Anstalten machte, den Dollar als Handelswährung beim Ölhandel zu umgehen. Er schrieb weiter, man solle sich nicht wundern, wenn demnächst etwas ähnliches mit dem Iran passiere, da die dieselben Anstalten machten. Diesen Sommer erschien dann diese Meldung bei Zerohedge: China And Iran To Bypass Dollar, Plan Oil Barter System, And A Deeper Dive Into The Iranian Oil Bourse | ZeroHedge . Und siehe da, plötzlich kommt der Iran wegen angeblicher Atomwaffen-Pläne unter Druck.

        Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass die Festnahme von Dominique Strauss-Kahn auf das Wochenende vor just dem Termin fiel, zu dem dieser eine Neudefinition der Sonderziehungsrechte beim IWF durchbringen wollte - wobei der US-Dollar ein geringeres Gewicht erhalten sollte. Von diesen Plänen hat man mW seither nichts mehr gehört.

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          Um die USA macht sich Dirk Müller tatsächlich eher keine Sorgen, auch wenn er es mit seinen Weltuntergangsphantasien IMHO doch gelegentlich etwas übertreibt: Dirk Müller - Der Iran Krieg kommt 2012 - YouTube
          I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

          - George Lucas

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            Aus Sicht der damaligen Bush Administration war der Irak Krieg durchaus verständlich. Man kurbelt indirekt die Wirtschaft durch Rüstungsausgaben an. Man sichert gewaltige Ölbestände. Man vernichtet den strategischen Zug von Saddam Hussein, Ölkäufe nicht mehr in Dollar zu verrechnen. Man entledigt sich eines Diktators. Man entfacht ein Feuer der Demokratie im Nahen Osten(so die Überlegung).

            Das einzige was dagegen spricht, ist das Fehlen eines wahren Kriegsgrundes.

            Ich bin generell der Meinung, dass man sich jeglicher Moral entledigen muss, wenn man sich in die Köpfe von mächtigen Menschen versetzt. Was dort zählt sind strategische Vorteile, Interessen und Ressourcen. Und es spielt überhaupt keine Rolle, ob das Land diktatorisch oder demokratisch geleitet wird. Der Unterschied ist einzig und allein, die Vermarktung.
            Die Herrschaftsverhältnisse ändern sich nie, lediglich die Methoden der Unterdrückung werden subtiler.

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              Der Müller ist natürlich auch nicht ohne Eigeninteresse; seit er selbstständig ist, lebt er in gewisser Weise davon, Horrormeldungen zu verbreiten.

              Allerdings war er das noch nicht, als er den Crashkurs verfasste, und die Prognose ist schon interessant. Das einzige, was die USA abhalten könnte, oder dürfte, sind in der Tat die klammen Kassen.

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                Die Militärausgaben sind einfach irre. Möcht nicht wissen wieviel Geld noch außerhalb den regulären Militärbudgets dafür aufgewendet wird.
                So wie sie die Sowjetunion zu Grunde gerüstet haben machen sie das jetzt anscheinend bei sich selbst nochmal.

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