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Life (2017) / Scifi-Thriller

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    Life (2017) / Scifi-Thriller

    Ich hab diesen Film gestern im Kino gesehen und danach hier im Forum gesucht. Ich war etwas erstaunt, als ich festgestellt habe, dass es dazu noch gar keinen Thread gibt.

    Darum geht es in dem Film: die Wissenschaftler David Jordan (Jake Gyllenhaal), Roy Adams (Ryan Reynolds), Miranda North (Rebecca Ferguson), Sho Murakami (Hiroyuki Sanada), Hugh Derry (Ariyon Bakare) und Ekaterina Golovkina (Olga Dihovichnaya) haben einen ganz besonderen Arbeitsplatz: Sie forschen auf der Internationalen Raumstation. Dort untersuchen sie Proben vom Mars und machen dabei eine revolutionäre Entdeckung, finden außerirdisches Leben. Die Forschungen auf der Station im All zeigen, dass die Lebensform deutlich intelligenter ist, als erwartet – doch die Arbeit der Wissenschaftler hat sehr gefährliche Konsequenzen: Der fremde Organismus ist tödlich und entwickelt sich rasend schnell. Bald ist nicht nur die Besatzung bedroht, sondern die gesamte Erde. Den Frauen und Männern im All muss schnell etwas einfallen…

    Hier noch der Red Band Trailer:
    https://youtu.be/FVk_d8OHsi4

    Ich bin aufgrund der im Grunde bekannten Story mit eigentlich keinen Erwartungen ins Kino gegangen. Aber verlassen habe ich ihn total begeistert. Es war ein von vorne bis hinten durchgehend spannendes Erlebnis und eine sehr positive Überraschung. Im Grunde ist die ganze Geschichte eine einzige Verbeugung vor Ridley Scotts 'Alien', aber die Umsetzung war sehr überzeugend und gut gemacht.

    Der Überlebenskampf der Besatzungsmitglieder gegen den immer größer und stärker werdenden Organismus im beklemmend engen Raum der ISS ist sehr intensiv dargestellt und teilweise nichts für schwache Mägen. Die dichte Atmosphäre ist nicht nur der Story geschuldet, sondern auch dem durchwegs guten darstellerischen Leistungen der Protagonisten und auch dem sensationell guten Sound.

    Was mich aber am meisten überrascht hat, war die Auflösung am Ende, die ich so nicht kommen hab sehen und die eher untypisch ist. Keine Angst, ich spoilere hier nicht, denn man sollte sich überraschen lassen.

    Alles in allem ein herrlich intensives Erlebnis das einen von Anfang bis Ende zu fesseln versteht. Kommt definitiv in die Suppe!
    Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

    #2
    Bin auch durch Zufall zu diesem Film gekommen und wurde ebenfalls gut unterhalten. Absolut nichts, was ich mir ein zweites Mal ansehen muss bzw. werde, aber durchaus empfehlenswert.
    Das Ende habe ich dann allerdings dann doch recht früh kommen sehen und um ehrlich zu sein, was das von der Crew ziemlich dämlich. Der Organismus war bereits als Tentakel-Qualle extrem intelligent und physisch stark, von daher war das schon ab zu sehen.

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      #3
      War auch im Kino und mich hat der Film auch gut unterhalten. Da ich den Trailer etwas länger her gesehen habe, wusste ich auch nicht mehr genau, was mich erwartet wird. Die Story war jedenfalls spannend, die Effekte waren ganz gut und die Musik konnte bei mir auch punkten. Die Crew hat teilweise dämlich gehandelt, aber dafür durfte sich das Vieh wenigstens etwas austoben.
      SPOILERDas Ende habe ich so nicht kommen sehen, war aber schon sehr cool. Endlich mal kein Happy End.


      Bei Ryan Reynolds muss ich immer sofort an Deadpool denken , ich glaube diese Rolle wird er so schnell nicht mehr los.

      4*
      (7/10)

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        #4
        Was mich überrascht hatte, war, dass SPOILERRyan Reynolds Rolle doch etwas kurz bemessen war. Dachte, der würde länger überleben. So von wegen Deadpool und so.
        Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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          #5
          Hab den Film gestern gesehen. VORSICHT MASSIVE SPOILER!

          Positiv möchte ich mal die ersten paar Minuten mit dem "Einfangen" des Mars-Tierchens erwähnen. War sehr stark und ohne Schnitt insziniert. Auch gefiel mir die Atmosphäre auf der schwerelosen Raumstation und mal nen SF-Thriller im All in der Gegenwart zu sehen. Dass Reyn Reynolds Charakter so früh das Zeitliche segnet hätt ich nicht geglaubt. Das Ende hab ich auch nicht kommen sehen und gefiel mir besser, als wenn der eigentliche Plan aufgegangen wäre.

          Nun zum Negativen. Die Handlung war halt aaaaaltbacken und erinnerte "etwas" an Alien und Gravity. Dazu kommt, dass das CGI Vieh vielleicht realstischer ausschaut, mir aber die "grauslichen" Viecher alter Produktionen wie "Das Ding" oder eben Alien besser gefallen (vor CGI ekelt man sich halt weniger). Etwas mehr Gore hätte bei nem Horrorfilm auch gerne dabei sein können. Dazu kommt, dass sich die Protagnisten seeelten dämlich verhalten (Celvin überlebt im All und dann wollen sie ihn mittels Sauerstoffentzug killen, oookey ).

          Alles in allem ein unterhaltsamer Film, man hätte sich aber mehr erwarten können:
          4 Sterne!

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            #6
            So wie ich das verstanden habe, ist Calvin zwar recht widerstandsfähig gegenüber den Bedingungen im offenen All, was ihn außerhalb der Station eine gewisse Überlebenszeit gibt. Er braucht aber nichtsdestotrotz Sauerstoff zum langfristigen Überleben. Aus diesem Grund können sie ihn ja am Schluss mit den Sauerstoffkerzen ködern. Das mit dem Sauerstoffentzug sollte den Sinn haben, lange genug in einem kleinen versiegelten Abteil zu überleben, bis Calvin draußen in den entlüfteten Abteilen der (im Körper gespeicherte) Sauerstoff ausgeht und er mittelfristig eingeht.
            Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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              #7
              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
              Nun zum Negativen. ... Dazu kommt, dass sich die Protagnisten seeelten dämlich verhalten (Celvin überlebt im All und dann wollen sie ihn mittels Sauerstoffentzug killen, oookey )
              Zitat von Nightdancer Beitrag anzeigen
              So wie ich das verstanden habe, ist Calvin zwar recht widerstandsfähig gegenüber den Bedingungen im offenen All, was ihn außerhalb der Station eine gewisse Überlebenszeit gibt. Er braucht aber nichtsdestotrotz Sauerstoff zum langfristigen Überleben. Aus diesem Grund können sie ihn ja am Schluss mit den Sauerstoffkerzen ködern. Das mit dem Sauerstoffentzug sollte den Sinn haben, lange genug in einem kleinen versiegelten Abteil zu überleben, bis Calvin draußen in den entlüfteten Abteilen der (im Körper gespeicherte) Sauerstoff ausgeht und er mittelfristig eingeht.
              Wenn man bedenkt wie lange Calvin im Weltall ohne Sauersoff ausgekommen ist, dann ist der Plan der Crew mit dem Sauerstoffentzug doch leider sehr dämlich und nicht wirklich glaubwürdig. Das war auch mein negativer Punkt bezüglich der Handlung.

              Aber ansonsten konnte der Film sehr gut unterhalten. Gelungen fand ich die musikalische Untermalung und besonder gut gefallen hat mir das Ende des Films. Aber auch die schauspielerischen Leistungen konnten überzeugen und weiters fand ich die Gruselszenen und Schockmomente gelungen. Auch war ich doch ein wenig überrascht das der Film doch ein wenig brutal und somit sicherlich nichts für schwache Mägen ist.
              Die optische Darstellung von Calvin hat mir gut gefallen und seine Bewegungen, wie zum Beispiel als er auf der Außenhaut der ISS entlang lief, fand ich klasse.
              Alles in allem finde ich das der Film sehr gute Unterhaltung bot, deswegen bekommt dieser auch fünf von sechs Sterne von mir.


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                #8
                Ich habe mir den Film letzte Woche auch angesehen und bin insgesamt leider etwas enttäuscht. Trailer habe ich ich im Vorfeld keine gesehen, wusste von daher kaum was mich erwartet ausser das es ein Sci-Fi Horrorfilm ist. Visuell fand ich ihn sehr gut gemacht, ansonsten war es doch ein allzu typischer Film, der kein Klischee ausgelassen hat, über eine isolierte Gruppe von Menschen die mit einer fremdartigen, aggressiven Lebensform fertigzuwerden versuchen, mich erinnerte der Film einerseits stark an Alien, aber auch an das Ding und Andromeda-tödlicher Staub aus dem All (Original)

                4 von 10 Sternen
                "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
                "Und der Mond"
                "Ja, und der Mond."

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                  #9
                  Ich habe den Film gestern gesehen und bin auch sehr gespalten.
                  Auf der einen Seite bin ich wirklich gut unterhalten worden, auf der anderen nervt mich die immer gleiche Wiederholung der immer gleichen Geschichte ungemein.
                  Warum gibt es auf seit Millionen von Jahren totem dem Mars eigentlich ständig irgendwelche Monster, Killerbazillen und sonst was ?
                  Abgesehen von den ganzen Logiklöchern hat mich am Meisten die Inkompetenz der Wissenschaftler aufgeregt. Die scheinen ähnlich intelligent wie die Engineers aus Prometheus gewesen zu sein was den Umgang mit gefährlichem biologischem Material angeht.
                  Ok, man behandelt die Proben aus Sicherheitsgründen auf der ISS, hat aber nicht mal einen Plan wie man den Inhalt des Quarantänebehälters im Notfall vernichten könnte ?
                  Kein UV Licht, kein Giftgas, keine Feuer, nichts ?
                  Keine Vorkehrungen wie man das Labor abriegeln und dekontaminieren könnte wenn es nötig ist ?
                  Dann gibt es die Aussage "Nichts kommt auf die Erde", aber natürlich geht man das extreme Risiko ein Rettungskapseln zu starten ?
                  Und die Erde lässt die auch noch landen und vernichtet die nicht schon im Anflug ?
                  Wenn das die Leute sind die die Welt vor ausserirdischer Kontamination schützen sollen dann empfehle ich die Raumfahrt völlig einzustellen.
                  Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

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                    #10
                    Habe mir den Film gestern mal angesehen. Abgesehen von den ganz passablen Schauspielern und dem Ende konnte ich dem Film wenig abgewinnen.

                    Mal abgesehen davon, dass die orbitale Navigation mal wieder komplett daneben lag, waren die Kulissen lieblos und die Story ein einziges Logikloch. Was da als Astronauten dargestellt wurde, hätte es nicht einmal ins Auswahlprogramm geschafft. Aber gut, die realistische Reaktion, das Labor abzuriegeln, ggf. auch abzukoppeln und dann gezielt zu dekontaminieren, hätte filmisch auch wenig hergegeben.

                    Witziger Weise sucht die NASA seit einigen Tagen einen "Planetary Protection Officer", dessen Job sich genau darum dreht, biologische Gefahren, die von mit Sonden oder künftigen bemannten Missionen zurückgebrachten Proben ausgehen können, einzuschätzen und abzuwehren ^^

                    https://planetaryprotection.nasa.gov/
                    Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden einig sind ist ein verlorener Abend (Albert Einstein)

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