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I am Mother (2019)

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    I am Mother (2019)

    Nachdem die Menschheit auf der Erde ausgestorben ist, nimmt ein Roboter in einer geschützten Wiederbesiedlungsanlage, die die Menschheit bewahren soll, einen der über 60.000 menschlichen Embryonen, legt diesen in einen Inkubator und erzieht das 24 Stunden später ausgereifte Kind, als sei er seine Mutter. Das Mädchen glaubt, dass die Außenwelt unbewohnbar ist, und hält sich daher im Inneren der Einrichtung auf. Dort entwickelt es sich zu einem fröhlichen, intelligenten Teenager. Es übt Ballett, schaut sich alte Videos von The Tonight Show an, unterzieht sich einer strengen Ausbildung und lernt alles von der Anatomie bis zur Philosophie. Die weitläufige Anlage wurde „vor den Kriegen“ von Menschen entworfen, um die Erde im Falle eines globalen Aussterbens neu zu besiedeln. Das Mädchen kann sich in der Anlage nur nachts ohne Aufsicht bewegen, wenn „Mutter“ sich mehrere Stunden lang aufladen muss.

    Eines Tages findet es bei einem seiner Rundgänge in der Luftschleuse, die sie von der Außenwelt trennt, eine Maus, die nach einer Störung im Stromnetz des Komplexes hineingelangte. Doch der ungebetene Gast wird von der „Mutter“ unverzüglich getötet. Eines Nachts taucht vor der Luftschleuse eine leicht verstörte Frau auf und bittet um Einlass; sie ist jedoch nicht so leicht zu entsorgen. Menschlichkeit und Mitgefühl beginnen im Leben des Mädchens an Bedeutung zu gewinnen, als es versucht, sie aufzunehmen und gesund zu pflegen. Die verwundete Fremde behauptet, dass sie zu einer kleinen Gemeinschaft von Überlebenden gehört, die sich in einer Mine verstecken würden. Sie sei von einem der Droiden angeschossen worden, die die unfruchtbare Welt jenseits der Wände des Bunkers überwachen.

    Die „Tochter“ weiß nicht, ob ihre „Mutter“ oder die Frau die Wahrheit sagt. Als sie feststellt, dass beide nicht ehrlich sind, unternimmt sie mutige Schritte, um das Überleben ihrer Spezies zu sichern.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_Mother



    Hab den Film zum Wochenende gesehen. Den Trailer fand ich klasse und natürlich ist es immer wieder schön Hillary Swarn in einer Rolle zu sehen.

    Optisch gefällt mir auf alle Fälle das Roboter Design von WETA Workshop. Aber auch die sterile Umgebung vermochte atmosphärisch zu überzeugen. Neben Swarn war die junge Schauspielerin der Tochter nicht nur sehr talentiert, sondern auch sehr hübsch (sieht Natalie Portman recht ähnlich).

    In Sachen Spannung war die erste Hälfte doch etwas träge und diente eher dem Spannungsaufbau (ob jetzt Mutter oder die Fremde lügt). Die zweite Hälfte war dann aber schon fast ein Fingernägelbeißer und hatte einige hammerharte Twists:

    Spoiler
    Etwa, dass Mutter auch die draußeren KIs ist und somit für die Vernichtung der Menschheit verantwortlich.


    Den Schluss fand ich leider dann aber recht schwach und hinterließ mich eher mit einem großen Fragezeichen. Ich hab nix gegen offene Enden, aber das war IMO schon recht unbefriedigend.

    Alles in allem ein guter kleiner SF-Film. Die erste Hälfte hätte vielleicht minimal mehr Tempo vertragen können und der Schluss etwas runder wirken:

    Gute
    4 Sterne!
    1
    ****** - einer der besten Filme aller Zeiten
    0%
    0
    ***** - sehr guter Film, hat alles was einen Blockbuster ausmacht
    0%
    0
    **** - guter Film mit unterhaltsamer Story
    100,00%
    1
    *** - komplett durchschnittlicher Film
    0%
    0
    ** - realtiv schwacher Film, nicht weiter erwähnenswert
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    * - einer der schlechtesten Filme aller Zeiten
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