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Familienbildung in Star Trek

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    #16
    Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
    Zu den gezeigten Familien in ST:
    Bei TNG finde ich es nur schade, dass man nicht mehr Familienleben sieht, weil eben gerade in dieser Serie die Neuheit betont wird, dass auch Familienmitglieder auf der Enterprise sein können. Aber welche Arten von Familien dann im Endeffekt gezeigt worden wären, hätte es mehr gegeben, wäre für mich ziemlich sicher sehr nebensächlich gewesen.
    Ist aber auch nicht allzu verwunderlich, man sieht als Protagonisten ja hauptsächlich die Offiziere. Diese sind an Bord des Flaggschiffes der Sternenflotte, wohl auch noch im Karrieremodus. Das ist die ehrgeizige Elite der Elite, Familienplanung dürfte da bei den meisten eher hinten an stehen. B. Crusher darf ja mit Sohn Familie spielen, Wesley wird ja ohnehin gleich von der Offiziersgroßfamilie adoptiert. Und Picard ist unauflöslich mit der Sternenflotte verheiratet.

    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
    Dr. Sheldon Lee Cooper

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      #17
      Bei den Nebencharakteren scheint es auch sehr viele alleinerziehende Elternteile zu geben. Ich denke da an die Folge, in der die meisten Kinder entführt wurden (" Die Sorge der Aldeaner") oder die Folge, in der sich ein Mädchen mit einem Energiewesen anfreundet ("Die imaginäre Freundin"). Sternenflottler scheinen in der Tat nicht die Familienmenschen zu sein. Wäre spannend gewesen Worf und Jadzias Beziehung noch ein wenig zu verfolgen, aber es ist schwer vorstellbar, dass die von Dauer gewesen wäre.

      O'Brien repräsentiert jedenfalls in den neuen Serien den Normalmenschen, was sich dann auch in seiner Familienplanung widerspiegelt.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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        #18

        Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
        Ich verstehe richiepieps Aussage durchaus. Die O'Briens sind - trotz aller "Modernitäten", die auch in ihnen deutlich werden - die einzige im Fokus stehende Familie, bei der wir mitbekommen, wie sich der biologische Vater und die biologische Mutter über einen längeren Zeitraum, der erzählerisch gesehen auch nicht einfach übersprungen wird, gemeinsam um ihr Kind bzw. ihre Kinder kümmern. (Klar, bei den Siskos gab es diese Zeit auch mal, aber sie wird nicht erzählt, sondern übersprungen.) Das ist auch für mein Empfinden nun einmal ein "klassischeres" Familienleben als das von Rom, Quark und Nog. Wenn man mag, kann man ja gerne dagegen argumentieren, dass die O'Briens jetzt die "klassisch-traditionelle Familie" wären, ja, aber irgendwann einmal bgeinn man dann auch, glaube ich, damit, an richiepieps eigentlicher Aussage, die für mich eher wie ein Vergleich der O'Briens mit anderen Familien klingt, vorbeizudiskutieren.
        Was ist denn für dich, das was die O'Briens zu ner klassischere Familie als die Siskos macht? Einfach nur der Tod von Jennifer?


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          #19
          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen

          Was ist denn für dich, das was die O'Briens zu ner klassischere Familie als die Siskos macht? Einfach nur der Tod von Jennifer?
          Bei dir gehört eine tote Mutter zur klassischen Familie, ja?
          Republicans hate ducklings!

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            #20
            Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
            Was ist denn für dich, das was die O'Briens zu ner klassischere Familie als die Siskos macht? Einfach nur der Tod von Jennifer?
            An welcher Stelle habe ich geschrieben, die O'Briens seien für mich klassischer als die Siskos?

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              #21
              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen

              An welcher Stelle habe ich geschrieben, die O'Briens seien für mich klassischer als die Siskos?
              Also erstmal habe ich nicht gesagt du hättest es geschrieben, ich habe das aus dem geschlossen was du geschrieben hast. Liege ich mit der Annahme denn falsch?
              Sicherlich wirst du wissen wollen, wieso ich das schloss, das erkläre ich dir trotz der voreiligen impliziten falschen Unterstellung deinerseits:
              "Ich verstehe richiepieps Aussage durchaus. Die O'Briens sind - trotz aller "Modernitäten", die auch in ihnen deutlich werden - die einzige im Fokus stehende Familie, bei der wir mitbekommen, wie sich der biologische Vater und die biologische Mutter über einen längeren Zeitraum, der erzählerisch gesehen auch nicht einfach übersprungen wird, gemeinsam um ihr Kind bzw. ihre Kinder kümmern. (Klar, bei den Siskos gab es diese Zeit auch mal, aber sie wird nicht erzählt, sondern übersprungen.) Das ist auch für mein Empfinden nun einmal ein "klassischeres" Familienleben als das von Rom, Quark und Nog."

              Du beschreibst was du bei den O'Briens an Familienleben gesehen hast, und stellst in der Klammer die Siskos gegenüber arbeitest Unterschiede heraus, Im nächsten Satz schreibst du dann, dass "das" (also das vorangeschriebene, die von den Siskos abgegrenzten O'Briens bzw. deren Darstellung in Star Trek) klassischeres Familienleben sei und stellst das Nogs Familie gegenüber.
              Zitat von endar Beitrag anzeigen

              Bei dir gehört eine tote Mutter zur klassischen Familie, ja?
              Nein, aber das liegt bisher daran, dass ich den Begriff der klassischen Familie nicht verstehe. Sind deiner Ansicht nach Menschen mit verstorbener Mutter davon ausgeschlossen zu einer klassischen Familie zugehören? Was gehört denn zu ner klassischen Famile? Vater, Mutter, Kinder, Omas, Opa, Haus und Hund? Ich kenne den Begriff der klassischen Familie nur aus Zusammenhängen, die das Ende ebendieses Familienmodells kommen sehen. "Klassische Familie wird zum Auslaufmodell" etc. dabei geht es niemals um Soldatenfamilien. Mit klassischer Familie werden dabei niemals Familien mit berufstätigen Frauen, die ständig auf Geschäfts- bzw. Forschungsreisen gemeint, der Thread beschäftigt sich mit der Familienbildung. Da muss man eben auch auf den Roboter als Trauzeugen und das Alien als Leihmutter verweisen. Gehören die für dich zur klassischen Familienbildung?
              Wir haben ganz klassisch geheiratet auf einem Kriegsschiff, halt mit nem Roboter als Trauzeugen, die Geburt des ersten Kindes wurde ganz klassich von nem Aliensoldaten begleitet, das zweite Kind wurde ganz klassisch in einen Alienuterus gebeamt.
              Jennifer Siskos Tod ist dahingegen sehr sehr ungewöhnlich, der Tod ist ja ein ganz und gar unklassisches Lebensende.
              O Brien stirbt in "Visionary" und schickt eine andere Version seiner selbst zurück zur Familie in die "richtige Zeit". Jennifer stirbt und ist halt tot. Das erscheint mir als Variante was nach dem Sterben so macht deutlich klassischer.
              Zuletzt geändert von Tibo; 01.09.2016, 12:20.

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                #22
                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Also erstmal habe ich nicht gesagt du hättest es geschrieben,
                Und ich habe auch nie gesagt, dass du gesagt hättest, ich hätte es geschrieben

                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                ich habe das aus dem geschlossen was du geschrieben hast. Liege ich mit der Annahme denn falsch?
                Sicherlich wirst du wissen wollen, wieso ich das schloss, das erkläre ich dir trotz der voreiligen impliziten falschen Unterstellung deinerseit
                Ich kann einfach komplett deinen Implikationen hier nicht folgen. Welche voreilige implizite falsche Unterstellung denn? Ich habe einfach nur deine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, weil mir der Sinn deiner Frage nur dann in den Kopf käme, wenn ich irgendwo aus Versehen geschrieben hätte, die Siskos wären nie eine klassische Familie gewesen.

                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Du beschreibst was du bei den O'Briens an Familienleben gesehen hast, und stellst in der Klammer die Siskos gegenüber arbeitest Unterschiede heraus, Im nächsten Satz schreibst du dann, dass "das" (also das vorangeschriebene, die von den Siskos abgegrenzten O'Briens bzw. deren Darstellung in Star Trek) klassischeres Familienleben sei und stellst das Nogs Familie gegenüber.
                Du beschreibst noch einmal, was ich geschrieben habe, aber irgendwie beantwortet es meine Frage nicht. Welche beiden Aussagen hast du denn jetzt kombiniert, um herauszuarbeiten, dass ich implizit die Siskos als eine nicht-klassische Familie beschrieben hätte?

                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                [FONT=&quot][SIZE=13px]Nein, aber das liegt bisher daran, dass ich den Begriff der klassischen Familie nicht verstehe.
                Es geht bei dem Begriff schlichtweg um das "Klischee" einer "intakten" Familie. Um dieses ganz klischeehafte Familienleben, bei dem Vater, Mutter und Kind(er) mehr oder weniger harmonisch zusammenleben. Und diesem "Klischee" kommen die O'Briens schlichtweg am nächsten.

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                  #23
                  Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                  Es geht bei dem Begriff schlichtweg um das "Klischee" einer "intakten" Familie. Um dieses ganz klischeehafte Familienleben, bei dem Vater, Mutter und Kind(er) mehr oder weniger harmonisch zusammenleben. Und diesem "Klischee" kommen die O'Briens schlichtweg am nächsten.
                  Es macht aber auch nicht gerade viel Sinn, solche Darstellungen bei der Sternenflotte in größerer Zahl zu erwarten. Familienfreundliche Schiffe wie die NCC-1701-D, sind eher die Ausnahme. Wenn man nicht gerade auf einen Planeten oder Raumstation Dienst tut, wird man der Mehrheit kaum Gelegenheit haben mit seiner Familie zusammen zu leben. Wer eine Karriere auf einen Sternenflottenschiff anstrebt, dem dürfte das auch klar sein. Entsprechend wird hier die persönliche Lebensplanung auch aussehen.
                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

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                    #24
                    Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                    Es macht aber auch nicht gerade viel Sinn, solche Darstellungen bei der Sternenflotte in größerer Zahl zu erwarten. Familienfreundliche Schiffe wie die NCC-1701-D, sind eher die Ausnahme. Wenn man nicht gerade auf einen Planeten oder Raumstation Dienst tut, wird man der Mehrheit kaum Gelegenheit haben mit seiner Familie zusammen zu leben. Wer eine Karriere auf einen Sternenflottenschiff anstrebt, dem dürfte das auch klar sein. Entsprechend wird hier die persönliche Lebensplanung auch aussehen.
                    Und das ist jetzt an mich gerichtet, weil...?

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                      #25
                      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen

                      Und ich habe auch nie gesagt, dass du gesagt hättest, ich hätte es geschrieben
                      Das können wir recht lange spielen.

                      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                      Ich kann einfach komplett deinen Implikationen hier nicht folgen. Welche voreilige implizite falsche Unterstellung denn? Ich habe einfach nur deine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, weil mir der Sinn deiner Frage nur dann in den Kopf käme, wenn ich irgendwo aus Versehen geschrieben hätte, die Siskos wären nie eine klassische Familie gewesen.
                      Die Frage wo du das geschrieben hättest impiliziert dass ich davon ausginge du hättest es geschrieben. Das ist falsch und voreilig geschlossen.

                      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen

                      Du beschreibst noch einmal, was ich geschrieben habe, aber irgendwie beantwortet es meine Frage nicht. Welche beiden Aussagen hast du denn jetzt kombiniert, um herauszuarbeiten, dass ich implizit die Siskos als eine nicht-klassische Familie beschrieben hätte?
                      Die Frage ist beantwortet, du hast es nirgends geschrieben. Dachte das hätte dir " Also erstmal habe ich nicht gesagt du hättest es geschrieben,
                      "




                      gesagt. Also der Umstand, dass du die O'Briens im Gegensatz zu den Siskos vorstellst, und diese so vorgestellten O'Briens dann mit Nog und Co. vergleichst und die weniger Klassisch als die O'Briens, die im Gegensatz zu den Siskos stehen, findest, stellt die Siskos was Klassischsein angeht in deiner Argumentation unter die O'Briens.
                      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                      Es geht bei dem Begriff schlichtweg um das "Klischee" einer "intakten" Familie. Um dieses ganz klischeehafte Familienleben, bei dem Vater, Mutter und Kind(er) mehr oder weniger harmonisch zusammenleben. Und diesem "Klischee" kommen die O'Briens schlichtweg am nächsten.
                      Ben, Jake und Jospeh scheinem mir intakt zu sein bzw. zu werden, in Bezug auf Jennifers Tod sehen wir durchaus Prozesse und wir kennen die Familie Sisko und deren Beziehungen untereinander viel besser als jede andere Familie aus ST. Daher habe ich ja auch widersprochen als gesagt wurde, die O'Briens wären die einzige Familie aus dem Maincast, die wir sehen. Das ist einfach Blödsinn. Ich habe mehrere Aspekte bei der Familie der O'Briens aufgezählt, die ich für so ungewöhnlich halte, dass sie eben nicht als klassisch gelten können. Bei den Siskos kam, obwohl ich das immer wieder fragte was sie von einer (klassischen) Familie unterscheidet nichts. Implizit wurde die Distanz zu Joseph, der Tod von Jennifer und die Anzahl der Generationen genannt. Nichts davon ist so ungewöhnlich wie die Teilnahme von Aliens bei allen Geburten der O'Briens und die Zeitparadoxien denen Miles und Molly ausgesetzt waren.
                      Was das intakt sein angeht, haben wir bei den O'Briens mehrfach Streits, die zeigen, dass der Fortbestand der Ehe gefährdet ist. Die Schwangerschaft von Kira ist für Miles zudem sehr verwirrend ob das Verhältnis zwischen Keiko und Kira Yoshi gesund und intakt ist, können wir nicht wissen. Ich denke, so eine Erfahrung kann traumatisch sein, erst recht wenn sie von Miles Gefühlen für die schwangere Kira wüsste. Dazu kommt noch die Bromance zwischen Miles und Bashir. Keiko und Miles haben kein gemeinsames Interesse. Er gibt jetzt für sie den Job und den Freund, den er liebt auf. Viel Spaß auf der Erde.

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                        #26
                        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen

                        Das können wir recht lange spielen.
                        Deswegen der Smiley

                        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                        Die Frage wo du das geschrieben hättest impiliziert dass ich davon ausginge du hättest es geschrieben. Das ist falsch und voreilig geschlossen.
                        Ich sehe einfach nicht, wo die Implikation herkommt. Ich habe dir nirgendwo unterstellt, dass du davon ausgingst, ich hätte es geschrieben. Ich fragte nur, ob ich es aus Versehen irgendwo geschrieben habe, z. B. vertippt (wenn mal ein "nicht" fehlt oder so). Aber wenn du ohnehin nicht davon ausgingst, ergibt deine Frage für mich immer weniger Sinn.

                        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                        Ben, Jake und Jospeh scheinem mir intakt zu sein bzw. zu werden, in Bezug auf Jennifers Tod sehen wir durchaus Prozesse und wir kennen die Familie Sisko und deren Beziehungen untereinander viel besser als jede andere Familie aus ST. Daher habe ich ja auch widersprochen als gesagt wurde, die O'Briens wären die einzige Familie aus dem Maincast, die wir sehen. Das ist einfach Blödsinn. Ich habe mehrere Aspekte bei der Familie der O'Briens aufgezählt, die ich für so ungewöhnlich halte, dass sie eben nicht als klassisch gelten können. Bei den Siskos kam, obwohl ich das immer wieder fragte was sie von einer (klassischen) Familie unterscheidet nichts. Implizit wurde die Distanz zu Joseph, der Tod von Jennifer und die Anzahl der Generationen genannt. Nichts davon ist so ungewöhnlich wie die Teilnahme von Aliens bei allen Geburten der O'Briens und die Zeitparadoxien denen Miles und Molly ausgesetzt waren.
                        Was das intakt sein angeht, haben wir bei den O'Briens mehrfach Streits, die zeigen, dass der Fortbestand der Ehe gefährdet ist. Die Schwangerschaft von Kira ist für Miles zudem sehr verwirrend ob das Verhältnis zwischen Keiko und Kira Yoshi gesund und intakt ist, können wir nicht wissen. Ich denke, so eine Erfahrung kann traumatisch sein, erst recht wenn sie von Miles Gefühlen für die schwangere Kira wüsste. Dazu kommt noch die Bromance zwischen Miles und Bashir. Keiko und Miles haben kein gemeinsames Interesse. Er gibt jetzt für sie den Job und den Freund, den er liebt auf. Viel Spaß auf der Erde.
                        Wenn du halt die Aspekte, die genannt werden, derart selektierst und dazu Aspekte reinpackst, die für den Gegenstand, um den diskutiert wird (Warum nannte richiepiep jetzt die O'Briens eine klassische Familie?) eigentlich gar nicht von Belang sind, redet man halt auch ewig aneinander vorbei. Eine letzte Aufzählung der relevanten Merkmale kann ich dir noch nennen:

                        - Vater und Mutter leben (während der Zeit, über die erzählt wird, hinweg, überwiegend) gemeinsam mit ihren Kindern in einem gemeinsamen Zuhause

                        Um mehr geht es nicht bei der Bezeichnung. Wenn du da gerne noch mehr reinpacken willst, gerne, aber damit gehst du halt an dem vorbei, was richiepiep ausdrücken wollte. Es gibt halt, wie bei so vielen Begriffen, auch bei der Bezeichnung "klassische Familie" verschiedene Definitionen. Wichtig ist, dass man versteht, was der andere jeweils aussagen wollte und Dnge nicht unnötig verkompliziert, wenn es eigentlich um eine einfache Beschreibung des eigenen Emfpindens geht. Mehr kann ich dir - und das ist absolut auch nicht böse gemeint - zu diesem Punkt dann auch nicht mehr sagen, weil wir uns dann vermutlich irgendwie im Kreis drehen würden.

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                          #27
                          @GvN ich kann nur drei Beiträge auf Seite 1 lesen. Keiner davon ist von Riepchiep. Ich habe das anders in Erinnerung als du es hier schreibst. Nach meiner Erinnerung hat er sich explizit auf die Bildung der Familie bezogen. Da sehen wir bei den O'Briens die Eheschließung und die Geburten sowie die Quartiersuche. Nichst davon ist klassich, altmodisch oder irgendwie traditionell.
                          Ich erinnere mich auch nicht, dass jemand vor dir den Begriff "klassisch" benutzt hätte. Ich kann das aber hier nicht nachvollziehen, da da wohl ein technisches Problem vorliegt.
                          @Implikiationen: "Wo habe ich das geschrieben? Impliziert, dass "ich" "das" geschrieben hat. Die Beantwortung der Frage ist nur möglich wenn es geschrieben wurde. Du hast eben nicht nur gefragt ob du das geschrieben hättest. An welcher Stelle habe ich geschrieben, die O'Briens seien für mich klassischer als die Siskos?
                          Ist eine andere Frage als: Habe ich an irgendeiner Stelle geschrieben, die O'Briens seien für mich klassischer als die Siskos?
                          Ich ging nicht davon aus, dass du es geschrieben hast, ich gehe davon aus, dass du es so siehst. Daher ergibt die Frage Sinn. Ich habe dich mehrfach gefragt ob meine Sicht falsch bzw. richtig sei. Du verweigerst da die Antwort und diskutierst lieber darüber ob jemand von uns denkt du hättest es geschrieben. Das ist aber völlig irrelevant.




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                            #28
                            Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                            Ich ging nicht davon aus, dass du es geschrieben hast, ich gehe davon aus, dass du es so siehst. Daher ergibt die Frage Sinn. Ich habe dich mehrfach gefragt ob meine Sicht falsch bzw. richtig sei. Du verweigerst da die Antwort und diskutierst lieber darüber ob jemand von uns denkt du hättest es geschrieben. Das ist aber völlig irrelevant.
                            Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich es so sehen würde. Ich habe nicht einmal irgendetwas geschrieben, das implizieren würde, dass ich es so sehen würde. Ich habe lediglich geschrieben, was ich denke, was Richiepiep meint. Das hat auch absolut nix damit zu tun, ob ich es auch so sehen würde, weswegen ich den Sinn deiner Frage auch nicht ganz begreife. Aber um sie dann auch mal zu beantworten: Ich verstehe schon, warum einem die O'Briens eher wie die "klassische Familie" vorkommen können als die Siskos. Der Grund: Dieses typische "Vater-Mutter-Kind"-Szenario bekommen wir bei den Siskos einfach nie mit.

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                              #29
                              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen

                              Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich es so sehen würde. Ich habe nicht einmal irgendetwas geschrieben, das implizieren würde, dass ich es so sehen würde. Ich habe lediglich geschrieben, was ich denke, was Richiepiep meint. Das hat auch absolut nix damit zu tun, ob ich es auch so sehen würde, weswegen ich den Sinn deiner Frage auch nicht ganz begreife. Aber um sie dann auch mal zu beantworten: Ich verstehe schon, warum einem die O'Briens eher wie die "klassische Familie" vorkommen können als die Siskos. Der Grund: Dieses typische "Vater-Mutter-Kind"-Szenario bekommen wir bei den Siskos einfach nie mit.
                              Ist dieses typische Vater-Mutter-Kind-Szenario typisch für irgendwas außer dieses typische Vater-Mutter-Kind-Szenario? Ich verstehe nicht warum ständig betont wird, dass sei traditionell, typisch klassisch whatever. Siskos Familie ist halt typisch für nen Witwer, so what?
                              Dass du verstehst warum man die O'Briens weniger unklassisch findet als die Sisko ist keine Antwort auf meine Frage ich verstehe das auch, ich gehe da von Vorbehalten aus. Aber ich teile das nicht.
                              Anderes Beispiel: Wenn jemand ganz stark darauf beharrt die O'Briens seien keine typische Familie, weil die Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen kommen aber die Siskos und die Crushers seien typisch, weil da eben keine Mischehen bei sind, dann verstehe ich auch wo er die Abweichung zur klassischen Familie sieht, ich verstehe nur nicht warum die eine Abweichung schwerer wiegt als die andere. Das ist ne Geschmacksfrage, der Rassist mag halt keine Rassenschande, der Schwulenhasser wird sich an ner Regenbogenfamilie stören. Was nun an den verstorbenen Elternteilen so gravierend unklassich ist raff ich halt net. Also ich weiß, dass das traumatisch sein kann und problematisch sein muss, aber wie es die Familie entfamiliesiert verstehe ich nicht. Ich denke das ist auch gut so. Lassen wir es einfach so wie es ist. Ich nehme diese Unterscheide weiter wahr und störe mich nicht daran und jeder der Spaß dran hat stört sich halt.

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                                #30
                                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                                Ist dieses typische Vater-Mutter-Kind-Szenario typisch für irgendwas außer dieses typische Vater-Mutter-Kind-Szenario?


                                Na ja, es ist nun einmal das prototypische Verständnis des Begriffs "Familie". Meinetwegen kann man daraus auch ein Familienduell machen. Wenn man 100 Leute fragt, welche Personen zu einer Familie gehören, wird schlichtweg die Antwort "Eltern", denke ich, häufiger kommen als "Witwer".

                                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                                Anderes Beispiel: Wenn jemand ganz stark darauf beharrt die O'Briens seien keine typische Familie, weil die Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen kommen aber die Siskos und die Crushers seien typisch, weil da eben keine Mischehen bei sind, dann verstehe ich auch wo er die Abweichung zur klassischen Familie sieht, ich verstehe nur nicht warum die eine Abweichung schwerer wiegt als die andere. Das ist ne Geschmacksfrage, der Rassist mag halt keine Rassenschande, der Schwulenhasser wird sich an ner Regenbogenfamilie stören. Was nun an den verstorbenen Elternteilen so gravierend unklassich ist raff ich halt net. Also ich weiß, dass das traumatisch sein kann und problematisch sein muss, aber wie es die Familie entfamiliesiert verstehe ich nicht. Ich denke das ist auch gut so. Lassen wir es einfach so wie es ist. Ich nehme diese Unterscheide weiter wahr und störe mich nicht daran und jeder der Spaß dran hat stört sich halt.
                                Ich denke, du knüpfst da die Bezeichnung "typisch" oder "klassisch" auch zu sehr an eine bestimmte Wertung bzw. Abwertung dessen, was dann nicht mehr dazu gehört. Für mich entsprechen die O'Briens eher dem, woran ich denke, wenn ich das Wort "Familie" höre, als die Siskos, aber das bedeutet nicht, dass ich die O'Briens besser finde als die Siskos.

                                Ansonsten empfehle ich den Wikipedia-Artikel zur Prototypensemantik. Das dortige Beispiel zu "Vögel" passt hier, denke ich, auch ganz gut.

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