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[Buchreihe] Star Trek - Kelvin Timeline

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    [Buchreihe] Star Trek - Kelvin Timeline

    Vorausgehende Anmerkung: Für die ebenfalls in der Kelvin-Zeitlinie angesiedelten Romane der "Academy"-Reihe gibt es bereits folgenden Thread: [Buchreihe] Starfleet Academy


    Rezension: „The unsettling Stars“

    Lange hat es gedauert! Eigentlich hätte der Roman „The unsettling Stars“ bereits vor ziemlich genau 10 Jahren – am 10. Mai 2010 – erscheinen sollen. Doch während seither viele, viele Comics, Sachbücher und auch „Academy“-Romane zu Abenteuern in der mit dem 11. Kinofilm gestarteten Kelvin-Zeitlinie des Star Trek-Universums erschienen sind, hat irgendein Umstand verhindert, dass vier bereits fertiggestellte Romane erscheinen konnten. Viel wurde spekuliert, aber heutzutage scheint man mehr darüber zu wissen, was alles nicht der Grund für diese Verzögerung war, die andere Tie-in-Produkte zur Kelvin-Zeitlinie offensichtlich nicht beeinflusst hat. Aber ich freue mich, dass immerhin zwei dieser vier Romane im Jahr 2020 doch noch erscheinen.

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    Den Anfang macht „The unsettling Stars“ von Alan Dean Foster. Nach den Ereignissen des 11. Kinofilms wurde die Enterprise mit ihrer jungen Besatzung auf einen ausgedehnten Testflug geschickt, auf dem die Crew nur Routine erwartet. Gänzlich unerwartet schlittert die Enterprise aber mitten in ein Gefecht, das ausgetragen wird zwischen attackierenden Kriegsschiffen der Dre’kalak und einem sich verteidigenden Kolonieschiff der Perenoreaner. Captain Kirk versucht Neutralität zu wahren und per Funk zwischen den beiden Kampfparteien – denen die Föderation zuvor noch nie begegnet war – zu vermitteln. Doch da die beiden Sprachen unbekannt sind, hat der Universalübersetzer die größte Mühe und so ist nur zu erfahren, dass es sich bei den Perenoreanern um Siedler handelt, die versehentlich weit vom Kurs abgekommen sind und dass die Dre’kalak nicht erläutern können, warum sie die harmlos wirkenden Perenoreaner für eine derart große Gefahr halten, dass sie das Kolonieschiff vernichten wollen.

    Schlussendlich verlieren die Dre’kalak in ihrer Panik die Nerven und eröffnen auch auf die Enterprise das Feuer. Captain Kirk muss in Selbstverteidigung handeln und schlussendlich werden die Angreifer verjagt und dem Kolonieschiff Hilfe geleistet. An Bord bestätigt sich der erste Eindruck, dass es sich bei den Perenoreanern um eine fortschrittliche, aber friedfertige Spezies handelt – deren Schiff aber nicht mehr fähig ist, das geplante Ziel ihrer Reise zu erreichen.

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    Was ein lockerer Testflug hätte werden sollen, entwickelt sich zu einer diplomatischen Krise,
    wenn die Enterprise dem Notruf eines perenoreanischen Kolonieschiffes folgt.


    Da sich der neutrale Planet SiBor in erreichbarer Entfernung befindet und Spock – der sich nach Vulkans Vernichtung als Heimatloser gut in die Lage der Perenoreaner hineinversetzen kann – weiß, dass dessen Bewohner den Willen, aber nicht die ausrechenden technologischen Ressourcen besitzen, ihren Mond DiBor zu erschließen, schlägt Spock vor, eine Allianz zwischen den Siedelern und den SiBoronaanern zu schmieden. Die Siedler hätten eine Welt zum Kolonisieren und die SiBoronaaner würden von der fortschrittlichen Technologie und dem unermesslich scheinenden Erfindungsreichtum der Perenoreanern profitieren. Und tatsächlich gelingt es überraschend schnell, ein Abkommen zu erzielen, was auch den schon übertrieben scheinenden Dankbarkeitsgesten der Perenoreanern zu verdanken ist. Die Enterprise verlässt das Sonnensystem, in dem zum Zeitpunkt ihres Abflugs alles glatt zu laufen scheint.

    Aber ein paar Monate später, meldet sich ein aufgebrachter Sternenflotten-Admiral bei Captain Kirk, der ihm eine Beschwerde der SiBoronaaner weiterleitet – und die verdächtig unpräzise wirkt. Genau wie die Vorwürfe, die einst die Dre’kalak gegen die Perenoreaner vorgebracht haben …

    Fazit: Autor Alan Dean Foster hat nicht nur eine Menge originäre Science-Fiction-Romane verfasst, sondern ist auch sehr bekannt dafür, Roman-Adaptionen zu Serien und Filmen zu schreiben. Tatsächlich hat er bereits in den 70er-Jahren Adaptionen von Folgen der klassischen Star Trek-Serie und der Star Trek-Zeichentrickserie verfasst und verfasste ebenfalls einen Entwurf der Story des 1. Star Trek-Kinofilms. 2009 und 2013 adaptierte er schließlich die ersten beiden Kinoabenteuer der neuen Enterprise-Crew in der Kelvin-Zeitlinie zu Romanen. Es lag also nahe, Foster mit einem darauf aufbauenden Roman zu beauftragen.

    Und tatsächlich trifft Foster die Stimmen der Charaktere sehr präzise. Die stakkatoartigen Dialoge, die man aus den Filmen gewohnt war, sitzen sehr gut und man hat sofort den passenden Charakter vor Augen. Das ist auch in gewisser Weise notwendig, um den Roman klar in der Kelvin-Zeitlinie zu positionieren. Natürlich gibt es zwischendurch hier und da eindeutige Anspielungen auf Ereignisse, die nur in dieser Zeitlinie stattgefunden haben. Die Hauptgeschichte rund um die perenoreanischen Siedler ist aber davon unabhängig und könnte in dieser Form auch im Prime-Universum der klassischen Serie stattgefunden haben.

    Aber egal in welcher Zeitlinie man sie positioniert, ist die Geschichte schon sehr interessant und mal etwas anders, handelt nämlich hier ein „Bösewicht“ – sofern man davon überhaupt sprechen kann – nicht aus sinisteren Absichten heraus, sondern aufgrund übertriebener Dankbarkeit in Kombination mit übersteigertem Einfallsreichtum. Es liegt in der Natur der Perenoreaner, ihre Dienste anbieten zu wollen und sie sehen auch keine Bösartigkeit in anderen, die ihre Hilfe ablehnen wollen – nur irrationales Handeln, weil sie die negativen Aspekte ihrer angebotenen Dankbarkeit nicht verstehen können. Das ist ein interessantes Konzept. Zwar nicht ganz neu – es erinnert etwas an diverse Geschichten über künstliche Intelligenz, die Menschen mit Aktionen schadet, die die Menschheit im Gesamten aber schützen sollen – aber doch interessant, dies als Bestandteil einer sich natürlich entwickelten Kultur zu sehen. Der Roman ist nicht besonders lang, aber Foster räumt der Beleuchtung dieser Kultur genügend Raum ein. Er deutet die negativen Seiten dieser Spezies schon früh an, aber ich muss schon sagen, dass das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Eskalation am Ende – wenn man schon fast mit dem Schluss der Geschichte rechnet – mich schon überrascht haben.
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    Überraschenderweise wird die Enterprsise und ihre Crew in diesem Roman
    beinahe Opfer übertriebener „Dankbarkeit“.


    Die Geschichte ist also gut, die Dialoge treffend. Trotzdem gibt es bei diesem Roman doch etwas, das mich störte und offenbar typisch für Alan Dean Foster ist. Vorweg gesagt: Ich lese selten Roman-Adaptionen von Kinofilmen. (Interessanter finde ich Romanvorlagen, die dann verfilmt werden.) Und so habe ich die beiden Romane, die Foster zum 11. und 12. Kinofilm geschrieben hat, nur im Buchhandel durchgeblättert um zu sehen, wie er einige Szenen umgesetzt hat. Dabei fiel mir bereits auf, dass er den Hang hat, für die Handlung Unnötiges zu ergänzen und den Erzählfluss von dynamisch erzählten Szenen zu unterbrechen. Das passiert auch in „The unsettling Stars“ an manchen Stellen. Öfters habe ich mir gedacht, dass sich Foster seitenlang damit aufhält, dem Leser offensichtliche Konzepte zu erklären. Es geht dabei gar nicht so sehr um Star Trek-spezifisches, das man einem Leser erklären müsste, der damit nicht vertraut wäre. Mehr geht es um einfache Handlungen; Prinzipien wie „Eine Hand wäscht die andere“ oder ähnlich Banales. An einigen Stellen steht meiner Meinung nach wirklich schon nach einem Absatz außer Zweifel, warum die Personen so handeln, aber Foster erläutert trotzdem noch bis zu drei Seiten lang ein an sich simples Prinzip.

    Zumindest beim Finale der Geschichte verzichtet Foster aber zum Glück darauf, weshalb der Lesefluss in dieser spannenden Passage erhalten bleibt. Und er bedient sich sogar eines Mittels, das man heutzutage eher selten in Romanen findet: der nachträglichen Erklärung, warum die Geschehnisse am Ende so verlaufen sind, wie sie sind. Das ist mir schon länger nicht mehr untergekommen und eigentlich etwas, das ich unter der Rubrik „Altmodisches“ ablegen würde. Weil ich damit aber nicht gerechnet hatte, hatte es den gewünschten überraschenden Effekt.

    Bewertung: „The unsettling Stars“ erzählt wirklich ein sehr solides Abenteuer der Enterprise-Crew, das über weite Strecken sehr unterhaltsam geschrieben ist. Nur die vermutliche Eigenart des Autors sorgt dafür, dass sich manche Szenen etwas ziehen. Daher gebe ich „nur“ gute 4 von 6 Sterne.


    Anmerkung: Wie erwähnt waren nach dem Erfolg des 11. Kinofilms vier Romane geplant, die die Geschichte hätten fortsetzen sollen. Alan Dean Fosters Roman hätte damals noch den Titel „Refugees“ tragen sollen. David Macks Roman „More beautiful than Death“ soll endlich im August 2020 erscheinen. Die anderen beiden Romane dürften hingegen nicht herausgebracht werden. Laut Aussagen der Autoren hat Christopher L. Bennett seinen Kelvin-Roman „Seek a newer World“ zum TOS-Roman „The Face of the Unknown“ adaptiert und Greg Cox seinen einst geplanten Roman „The Hazards of Concealing“ zum TOS/VOY-Crossover „No Time like the Past“ umgeschrieben. (Wobei ich zumindest bei Cox‘ Roman die Vermutung habe, dass sich dessen geplanter Kelvin-Roman doch deutlich vom Endprodukt unterscheiden dürfte. Immerhin übernahm ausgerechnet Seven of Nine hier die Rolle, die eigentlich dem alten Botschafter Spock zugedacht war.)

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    Frühe Cover-Entwürfe für die vier Romane, die 2010 hätten erscheinen sollen.

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    #2
    Rezension: „More beautiful than Death"

    Wie der früher in diesem Jahr erschienene Roman "The unsettling Stars" hätte auch David Macks "More beautiful than Death" bereits vor einem Jahrzehnt erscheinen sollen. Die Umstände, warum zu den neuen Kinofilmen derart lange keine Romane erschienen sind (ausgenommen Jugendromane), bleiben ominös. Nichtsdestotrotz ist es schön, dass zumindest jene beiden der vier damals geplanten Romane nun veröffentlicht wurden, die noch nicht als TOS-Romane adaptiert wurden. Und David Mack, der für seine ausgedehnten und meist gut geschriebenen Action-Sequenzen bekannt ist, wirkt auch wie eine ideale Wahl für ein halsbrecherisches Abenteuer in der Kelvin-Zeitlinie.

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    Die Enterprise befördert in dieser Geschichte Botschafter Sarek und sein Gefolge zum Planeten Akiron, wo Spocks Vater mit der Regierung ein Schürfabkommen über das dort vorkommende, ungewöhnlich hochwertige Dilithium aushandeln soll. Als die Enterprise im Orbit ankommt, wird sie mit einer planetaren Krise konfrontiert. Im Umkreis einer Dilithium-Mine sind vor kurzem nebulöse Gestalten aufgetaucht, die von den Bewohnern Akirons für Dämonen gehalten werden. Und tatsächlich erweist sich jeder physische Kontakt mit diesen Wesen, deren Zahl stetig wächst, für die Einheimischen als tödlich.

    Captain Kirk geht der Sache im Bergwerk nach und wird dabei von sonderbaren Visionen heimgesucht - bis es zu einer direkten Konfrontation mit den unbekannten Wesen kommt, die anscheinend aus einer anderen Dimension stammen und deren reine Anwesenheit in unserer Dimension eine Gefahr darstellt. Kirk und dem Landetrupp gelingt es gerade noch halbwegs ungeschoren aus der Sache rauszukommen, aber kaum auf der Enterprise zurück, wird der Captain mit der nächsten Hiobsbotschaft konfrontiert: Ein Putsch führte zur Absetzung des Obersten Ministers von Akiron, der auf der Enterprise Asyl beantragt. Eine Handlung, die von Botschafter Sarek gar nicht goutiert wird, denn ohne legitime Führung keine Verhandlungen und ohne Verhandlungen kein legitimer Grund mehr für die Enterprise im Orbit von Akiron zu bleiben. Kirk ignoriert Sareks Drängen auf Rückzug, um den Einheimischen zu helfen. Einen Ansatz dazu scheinen ihm ausgerechnet die rätselhaften Visionen zu liefern, für die der Anführer eines religiösen Ordens Akirons eine Erklärung zu haben scheint ...

    Fazit: In Sachen Action kann man Autor David Mack auch diesmal nichts vorwerfen. Während andere "Star Trek"-Autoren oft Probleme haben, solche Sequenzen mitreißend zu beschreiben, gelingt ihm das auch in diesem Roman sehr gut. Sei es die Flucht aus dem Bergwerk, die Erstürmung einer arktischen Militäranlage oder die für die Enterprise entstehende Bedrohung: In diesem Sequenzen kommt Spannung auf!
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    „More beautiful than Death“ wurde vor dem Erscheinen des Kinofilms
    „Star Trek Into Darkness“ verfasst. Interessant ist, dass es zumindest
    zwei Sequenzen im Roman gibt, die Geschehnissen im


    Wo Mack allerdings versagt, ist die Charakterisierung der Hauptfiguren. Der Autor beweihräuchert sich in seinem Nachwort zwar, er habe sehr gezielt eine Geschichte geschrieben und sie in einem Stil gehalten, um sie an den elften Kinofilm anzupassen bzw. einen Kontrast zu einem Abenteuer der klassischen Serie zu schaffen. Das mag inhaltlich auch sehr gut gelungen sein - im Vergleich hätte Alan Dean Fosters "The unsettling Stars" leichter für die klassische Serie adaptiert werden können. Aber Foster hat im Gegensatz zu Mack diesen besonderen "Flow" bei den Dialogen des Films erfasst, während Mack sich offenbar nur Schlagworte aus Vorbild genommen und Verhaltensweisen abgeleitet hat, damit sie zu der Geschichte passten, die er erzählen wollte. Man meint, es war Macks Ziel, Captain Kirk als zentrale Figur in diesem Roman wie einen Heißsporn dastehen zu lassen, der auch mal harsch gegenüber seinen Untergebenen agiert. Das schafft Mack allerdings nur, indem er die Charaktere rund um Kirk völlig inkompetent dastehen lässt. Gerade das Verhalten von Doktor McCoy ist in einer Situation völlig uncharakteristisch und auch Botschafter Sarek und der Anführer eines Sicherheitsteams erleben auch nicht gerade Sternstunden.
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    Sarek (im elften Kinofilm vom kürzlich verstorbenen Ben Cross dargestellt), wirkt in diesem Roman
    eher wie der typische Föderations-Bürokrat aus der klassischen Serie, der nur dazu da ist, um
    Captain Kirk die Ausführung seiner Mission zu erschweren.


    Warum Mack ausgerechnet Botschafter Sarek in diesem Roman verwendete, um mit Kirk anzuecken, erklärt sich aus der Parallelgeschichte, die meiner Meinung nach wesentlich interessanter ist, als die Rettung von Akiron. Ich will nicht zu viel verraten, aber ein Mitglied von Sareks Beraterstab ist nicht die Person, die sie vorgibt zu sein und ihre heimliche Agenda ist eine sehr schöne Alternativgeschichte zu dem, was wir in der klassischen Serie zu sehen bekamen.

    Bewertung: Die Parallelhandlung rettet einiges, aber sie nimmt halt auch leider nur einen geringen Teil der Geschichte ein. Es bleibt das große Manko, dass sich Mack derart auf eine verwegene und übersteigerte Darstellung von Captain Kirk versteift, die die Leute in seinem Umfeld schlecht aussehen lässt. Das ist etwas, was die neuen Filme nicht tun und ungeachtet ihrer Priorisierung von Kirk und Spock auf den Team-Aspekt nicht vergessen. "More beautiful than Death" verzichtet leider darauf und unterhaltsam geschriebene Action-Sequenzen trösten auch nicht darüber hinweg. Dank der Parallelhandlung gebe ich aber immerhin schwache 3 von 6 Sterne.

    Anmerkung: "More beautiful than Death" mag zwar nicht gerade die beste Werbung gewesen sein, aber ich persönlich würde mich sehr über weitere Romane zur Kelvin-Zeitlinie freuen. Die Akademie-Romane und eine Vielzahl von Comics haben gut veranschaulicht, wie man die Stimmung dieser Ära in gedruckter Form umsetzen kann und ich bin sicher, das kann auch mit längeren Romanen gut gelingen.


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    Zuletzt geändert von MFB; 05.09.2020, 09:26.
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