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    #31
    Was die Reisezeiten angeht ist ST schon vorher sehr unlogisch und widerspricht sich öfter mal selbst. Ich meibne die Voyager braucht 70 Jahre um etwas 75000 Lichtjahre zu durchqueren. Und wielviele Tage braucht die Enterprise A (in ST5) um von der Erde ins Zentrum der Galaxis zu reisen?

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      #32
      übrigens ist die nx-01 völlig neu designt worden. und zwar von dem kerl (ich vergess immer den namen), der seit jeher die star trek schiffe und kulissen (auch der alienrassen) entwirft.
      ich finde auch, ein phoenix-daedalus ähnliches konzept hätte eher gepasst, aber so ist es jetzt nun mal.

      und dass die storys und manche quotensteigernden entscheidungen nicht immer ganz star trek-like waren, hab ich (als ENT-fan, hallo calex) auch schon zugegeben.

      trotzdem halte ich daran fest, dass ENT eine gute ST-serie ist (oder zumindest werden kann, für die leute, die sie jetzt noch scheiße finden) und ich halte es für übertrieben, mit tränen der wut und enttäuschung, dass unsere meinungen, vorstellungen und ideen von den ST-machern nicht erkannt und umgesetzt worden sind, darauf herumzutrampeln.
      "Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter.
      Im Krieg die Väter ihre Söhne."


      (Herodot)

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        #33
        Zitat von Data
        Juhuuu!

        *Nach langer Zeit mal wieder auf ein Calex-Posting stürz*
        *sich auf ein Data-Post stürz* *Auch Juhuuu*

        Eines vorneweg:
        Leider halte ich die 2. Staffel, die ich nun endlich gesehen habe , für keine besonders gelungene - nicht wirklich schlecht, aber doch weit hinter den Erwarztungen und den Möglichkeiten zurückgeblieben und stellenweise auch echt langweilig...
        ...doch kann ich mich Calex´ schon seit den ersten Folgen bestehender Argumentation nach wie vor in kaum einem Punkt anschließen.
        Stimme ich dir doch mal fröhlich zu...

        Sooo...
        ...nun aber auf in die Arena...
        Dito

        Hmmm...
        ...das ist von dir (wie zuvor schon so oft) "einfach so" in den Raum geworfen - wieso sollte die TCW-Story denn nicht durchdacht sein?!
        Nunja, ich MAG die wenigen TCQ Folgen die man hier sehen durfte...
        Aber aus der Sicht der Physikliebhaber verstehe ich auch den Unmut über ein derart Fehleranfälliges Konzept als "hauptaufhänger" einer Serie (wobei es ja eigentlich so gut wie gar nicht vorkam, schon seltsam bei so einem stark angekündigten Plot )

        Und wie - bitteschön - soll denn ein einzigens (!) Raumschiff der Erde innerhalb von 1-3 Jahren einen wirklich großen Grundstein für die Gründung der Föderation legen?!
        Frag Daniels... da hat es ein einziger Mann geschafft... Archy weg, Föderation weg... verstehst du nicht? Ich auch nicht, aber Berman wird sich was dabei gedacht haben


        (OK - da kann man natürlich argumentieren, dass die Serie insgesamt einen kleinen "Aufbaufehler" beinhaltet und die Erde zu diesem Zeitpunkt technisch (und flottenstärkemäßig) ein wenig weiter hätte sein müssen/können, um gleich von Beginn an in Richtung "Föderation" zu arbeiten...)
        Stimmt, auch mit Warp 1 kann man in 88 Jahren ein ganz schön großes Reich aufbauen, Dutzende Welten kolonisieren und man ist ja nichtmal auf 1 beschränkt sondern hat schon ne ganze Zeit Warp 2+ (4-5 Fache Lichtgeschwindigkeit mal mindestens... Warp 5 ist ja schon 25 fache nach der TOS-Skala Warpfaktor hoch Zwo = entsprechende Lichtgeschwindigkeit) also was jetzt?
        Man hätte auch mal bei Alpha Centauri vorbeischauen können bzw die massiver erwähnen...

        Oder zB 4 Jahre später ansetzen, damit der Zeitplan hinhaut

        So denke ich, daß - wenn die Serie lang genug laufen sollte - eines oder einige größere Ereignisse zur Gründung der Föderation führen werden, die wir hoffentlich noch zu sehen bekommen, die aber in den ersten Staffeln einfach zu dick aufgetragen und vollends unrealistisch gewirkt hätten...
        Nunja, die vorsichtigen Kontakte zu den Andorianern könnten sich ja durchaus als wichtig herausstellen... stell dir zB einmal den Battle of Cheron MIT und einmal ohne eine kleine andorianische Flotte vor

        Kann ich nicht beurteilen - spielt für mich persönlich aber auch keine so entscheidende Rolle, ob mir eine Serie grundlegend gefällt oder nicht (zudem haben da mit Sicherheit TNG, DS9, VOY und TOS sowieso mindestens ebenso große Böcke geschossen - und zuimndest einen Teil dieser Serien, findest du ja ebenfalls gut... )
        In Punkto Kontinuität hat wirklich JEDE Serie (angefangen bei TOS) den einen oder anderen Fehler gemacht. Aber so Unfug wie mit Borg oder Ferengi gabs da eindeutig NICHT.
        Das nächstschlimme ist wohl schon das TMP-Klingonenproblem bzw das mit den DS9 Trills...

        Kann ich jetzt nix sagen, weil ich "Carpenter Street" noch nicht gesehen habe und somit nicht weiß, inwiefern sich die Episode mit "Shockwave" "beißt"...
        Anderswo erwähnte Calex, dass Carpenter Street ein "allmähliches Verändern" der Zeit zeige, während Shockwave ja ZAPP von einer sekunde zur nächsten "funktionierte"....
        Ich würde da nur mal auf Voyager verweisen, wo auch ein bissele Verwirrung um die Zeitreisemethode herrschte

        Was den "Sex" angeht, muss ich dir recht geben - aber ich empfinde weniger das [Zitat]"übermäßige Verhältnis"[/Zitat] als Problem sondern in erster Linie die doch recht plumpe Darstellung einer gewissen Erotik als ärgerlich (und nicht notwendig).
        Könnte man so stehen lassen... ach was, lassen wir so stehen

        Rein von der "Action" her gefällt mir ENT eigentlich gut - sauber inszeniert und (bisher) auch nicht wirklich übertrieben, sondern eher realistisch inszeniert.
        Naja, es gibt da gute Momente und schlechte Momente. Nicht ganz astrein war diese Schlacht mit den Romulanern oder die "Todes-Station", wo man hinterher nicht wusste was sie gemacht haben, wie sie es gemacht haben oder weshalb das zum Teufel nochmal funktionierte

        Hmm - intellektueller Anspruch...
        ...ein "leidiges" Thema im Franchise, sehen sich die ST-Fans doch allzu gerne als die "intelligenteren" Fernsehzuschauer - v.a. und wegen TNG. Doch warum?! Ist TNG denn wirklich so viel "intelligenter" als ein Großteil der anderen (vergleichbaren!) TV-Serien (inklusive ENT)?! Ich denke, das ist eine Wunschvorstellung...
        Vor allem: wo hat ENT denn einen intellektuellen Selbst-Anspruch?
        IMO wurde da nicht Werbung mit "sehen sie das ST für die ganz cleveren schauen sie ENT" gemacht

        Hmmm...
        lass mich mal nachdenken...
        Welche Charakterentwicklung hatte Dr. Crusher in den ersten 3 Staffeln? Oder Wesley? Oder Geordie? Oder Mr. Worf *knurr* *knurr*?
        Worf ist ein schlechtes Beispiel da der dank seiner Ehren-Geschichte relativ viel hatte (neben ihm noch Data), aber der Rest war in der Tat ziemlich unbeschrieben.

        Ja - aber genau das macht doch den Reiz der Serie und den Unterschied zur TNG-Zeit aus!!!
        Wichtig ist es doch, dass am Schluss diejenigen Werte obsiegen, die wir in TNG etc. schätzen gelernt haben und die dort postuliert werden - und in ENT wird die Entwicklung dorthin gezeigt (ähnlich wie wir die Entwicklung der Vulkanier zu sehen bekommen)...
        Gewagte These.
        Das will ich sehen, bevor ich es glaube.
        Ansätze in die richtige Richtung gibt es allerding schon (so die Erwähnung einer vulkanischen "Ersten Direktive" durch T'Pol in mindestens einer Folge).

        Wieso sollten betsimmte Spezies nur in bestimmte Zeiten gehören?!
        Ein Indianer im alten Rom würde einem Sandalenfilm mit ziemlicher Sicherheit als "schwerer Logikfehler" ausgelegt werden.
        Ein Borg oder Ferengi in ENT (bzw bei den Borg in "der Schwarze Vogel") ist ein Widerspruch zum Seriencanon, den man sich verdammt gut überlegen sollte, wenn man sich an ihn wagt. Beide Serien scheiterten bei der Erklärung weil ihre Ansätze der Begründung Kindergartenniveau hatten (die Hansens waren zu dritt auf einem Schiff und flogen ganzen Kubusflotten hinterher, kein Wunder dass die Föderation keine Ahnung hatte... dumm nur, dass man das Schiff kaum auf die Beschreibung "wir fliegen mal los und gucken ob wir eine tlödliche Gefahr finden" bekommen hat sondern erwähnt wurde, dass man die Borg suche..., in ENT "vergisst man den Namen zu erfragen".... beides hätte Data zwingend bekannt sein MÜSSEN wo er sonst doch noch den Namen des Schoßhundes der dritten Nebenfrau mit aufzählt wenn er nach Imperator Qarn dem Grausamen gefragt wurde, also muss man es in einer Serie die IRL nach TNG kommt weglassen wenn man keine Widersprüche produzieren möchte)

        Gerade das ist doch auch ein Anreiz und v.a. ein nettes Bonbon für die Fans (z.B. Borg oder Ferengi), ohne dadurch in irgendeiner Form die so geliebte und wichtige Kontinuität zu stören...
        Schlechte Beispiele... es hätte Rassen genug gegeben die nicht per Datum bekannt wären wann man sie zuerst sah... wie das Beispiel Andorianer, Tellariten oder Risaner zeigt Die Klingonen, Borg und Ferengi sind da eindeutig belegt und ihre Verwendung unter fadenscheinigen Ausreden ist naja, mindestens peinlich

        Und wieso verhält T'Pol sich atypisch???
        Hmmm - wir setzen den Calex jetzt einfach mal in eine Zeitmaschine und schicken ihn ein paar Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit...
        ...und dann stellen wir uns vor, wie er einem mongolischen Krieger (wahlweise zu ersetzen durch einen christlichen Kreuzritter, einen kirchlichen Inquisitor oder auch einfach nur einem einfachen Bauern ausdem Mittelalter) erklärt, dass dieser sich "völlig atypisch" verhält...
        1. Aussage aus TOS: Surak lebte vor über 2000 Jahren!
        2. Aussage aus TOS: er legte die Prinzipien der Disziplin und Logik fest wie sie noch in TOS Anwendung finden...

        klingelts?

        Wenn die Vulkanier laut ENT 1850 Jahre wie die Romulaner hausen, wozu haben sich A) die Romus überhaupt losgesagt? Die sind ja eben geflohen, weil ihre Gefühle nach Surak ein Problem waren! und B) wie haben sich in 150 Jahren die Verhältnisse so geändert dass dann die Verbannugn Syboks möglich wurde?

        Alle Spezies verändern sich, entwickeln sich weiter (oder auch zurück), mal schneller, mal langsamer - wieso sollte das ausgerechnet bei den Vulkaniern anders sein?!
        Wegen ihrer Lebensphilosophie?
        Amish von 1850 werden auch nicht deutlich anders gewesen sein wie heute...

        Nun - das ist in gewisser Weise ein Argument, bei dem dir sicherlich einige beipflichten werden. Ich für meinen Teil finde das aber nicht so schlimm - denn sonst müßten wir ja die ST-Filme I bis VI ebenfalls "verdammen" und pauschal als schlecht verunglimpfen...
        Der Grund ist in beiden Fällen derselbe: Ein (zu Recht) gestiegener Anspruch an die Optik einer Serie / eines Filmes.
        Beweise mir doch bitte, wie eine getunte Daedalus das Auge des Zuschauers "beleidigt" hätte?

        Die NSEA Protector zB sah doch absolut GEIL aus und war sehr deutlich an TOS bzw die Filme angelehnt (Galaxy Quest).

        Ein glaubhaftes Konzept der Form-Geschichte hätte doch noch lange nicht bedeutet das Jefferies-Konzept (hinter der Hülle der Serien-ENT steckte Überlegung, nicht unbedingt nur die Notwendigkeit der Tricktechnik) 1:1 umzusetzen... nur ein wenig auf der Linie PHOENIX-CONSTI zu bleiben... da sind doch genug Freiheiten für Plasmabildschirme und Hüllennieten gegeben, man muss nicht noch ein Konzept aus der Zukunft "klauen"...

        Ja is denn jetzt scho Schluss oder was???
        Viele Grüße,
        Data
        Einmal muss es vorbei sein


        Ich habe ja NIE behauptet, dass ENT wissenschaftlich "astrein" ist - ich habe nur geschrieben, dass es ebensolche Fehler in allen Serien und Filmen gab...
        Recht hast du.. aber was hat Warp mit Wissenschaft zu tun? Ich dachte das wäre Technobubble

        ...dadurch wird ENT natürlich nicht "besser", aber der Vorwurf lautet ja auch immer wieder zwischen den Zeilen: Das war bei TNG etc. nicht so...
        Und das ist meiner Ansicht nach einfach falsch! Nicht umsonst wurden mit den Fehlern von TNG zwei Beckmesser-Bücher gefüllt...
        Mit Geschwindigkeiten und sowas war es IMO schon besser... die größten Verhauer (neben Voyager) gab es da bei TOS mit den Folgen am Rand der Galaxis bzw dem fünften Film wo man Reisen von 30-40 Jahren auf 30-40 Stunden gekürzt hat ...
        Anderes ist auch in TNG passiert (vor allem viele Kontinuitätsfehler wenn man sich auf das Filmhandwerk bezieht, also Requisiten-Wanderung oder Kostüm-Veränderung ohne sichtbaren Anlass, Schnittfehler und sowas), was die o.a,. Beckmesser-Reihen-Teile eindrucksvoll zeigen. Synchro-Probs nicht zu vergessen

        Freilich - wenn Ihr argumentiert, dass die ENT-Fehler für Euch rein subjektiv offensichtlicher seien, dann kann ich Euch da nicht widersprechen - aber ich persönlich finde einfach (rein subjektiv... ), dass sich die einzelnen Serien da wenig geben und nehmen...
        Sagen wir es durch die Blume... wenn eine neue Serie als Nachfolger von "HIGHLANDER" spielen würde und sich komplett zB aufs alte Ägypten beziehen würde, wären die Leute wohl ziemlich sauer, wenn die Pyramiden nach dem Vorbild mancher heutiger Kirche vollverglast wären und die Ägypter Kontakt zu Völkern wie den Angelsachsen oder Sowjets hätten

        Ein PREquel drehen zu wollen stellt eben einen nicht unerheblichen Anspruch an seine eigene Arbeitsweise dar und ist NICHT nur ein Weg durch "zeitgenössischeres Aussehen" all dieses SF Krams die Sache ganz neu aufzuziehen.....

        ENT hingegen ist heute nur noch eine von vielen Serien im überfüllten Sci-Fi-Markt und versucht mit einem Mehr an Explosionen und Erotik herauszustechen. Teilweise zieht es dadurch eher naives, triviales Publikum an.
        War dann das PRE Setting wirklich nötig?
        kann es Explosionen und Sex nicht auch NACH Voyager geben? Kann ein Temporaler Kalter Krieg nicht auch im 29ten Jahrhundert geführt werden usw?

        Beim Thema "Sex" und "Erotik" stimme ich ja - wie oben geschrieben - zu.
        Aber dass TNG - egal ob aus heuitiger oder aus damaliger Sicht - so ungeheuer "intelligent" war, da widerspreche ich dann doch eindeutig.
        TNG war eie sehr gut gemachte und unterhaltsame Serie, die inder Tat oftmals soziale und ethische Probleme angesprochen hat (zugegebenermaßen wohl auch häufiger als die anderen Trek-Serien). Wirklich "anspruchsvoll" war die Serie dadruch aber nicht.
        Jein. Wenn man nach einer TNG Folge eventuell über "Hast du die Reaktion nachvollziehen können, war das denn wirklich so nötig" reden konnte soll man sich heute auf "Boah der Knalleffekt war goil" beschränken?

        Und du sagst es selbst: TNG war auch und v.a. deshalb so beliebt, weil es die EINZIGE ernstzunehmende SciFi-Serie war (und auch die beste seit langem, evtl. auch überhaupt).
        Naja, die ernstzunehmenden Serien sind ja auch heute rar gesät... nach SG1 kommt lange nichts, Andromeda ist ja selbst "nicht besser" oder besser: "nicht unumstrittener" als ENT

        Doch ist das doch kein Argument, weswegen ENT besser oder schlechter gemacht werden kann / darf, als es ist...
        Stimmt. Aber auch ohne diese Vergleiche bleibts oft bei deinem letzten Argument aus dem ersten zitierten Post: schlechte Folgen - Schlechte Serie...

        Da stimme ich dir zu!
        [Ich vergleiche ENT ja deswegen immer mit TNG, weil Calex - auf den ja mein Posting als Antwort gedacht war - ja der Verfechter der "TNG war tausenmal besser als ENT"-Fraktion ist...]
        Ist ja auch austauschbar, die meisten Argumente die auf TNG passen greifen auch bei DS9 oder VOY... in Grenzen auch bei TOS

        Natürlich ist eine Charakterentwicklung wünschenswert, natürlich sollen ebendiese Fehler von TNG nicht wiederholt werden, aaaber:
        Ist es fair, ENT nach 2,5 Staffeln deswegen zu verurteilen?!
        Ich meine: Ohne die urspünglichen Charaktere kennenzulernen, macht ja auch eine Entwicklung derselben wenig Sinn...
        Tut man das denn?

        Bestes Beispiel dafür ist z.B. DS9, wo ja in den ersten Staffeln (logischerweise) keine so große Fortentwicklung und Veränderung der Personen zu erkennen war - am Ende der Serie waren diese jedoch kaum zu übersehen...
        Naja, für wenige Charaktere (und da mehr aus dem Haupt-Gast-Charakter Bereich). Während viele der Stammchars aus dem Vorspann schon sehr unverändert waren... O'Brien zB hat ne Menge erlebt, aber er hat sich so gut wie nicht verändert gegenüber alten TNG Zeiten weder durch die Familie noch durch all das Schreckliche was ihm so zugemutet wurde.

        Bashir HAT sich entwickelt, aber ebenfalls sehr wenig anbetrachts dieser Ereignisse (Genveränderung, Kriegsteilnahme usw)... die Reihe ginge noch weiter.

        Bei TNG ists ähnlich (jammer! ich muss was an TNG kritisieren ) ausser Data, Worf, in Grenzen Picard kommen alle anderen Chars eigentlich mit minimalen Änderungen gegenüber Farpoint aus.

        TOS ist sowieso mit Charakterbeleuchtung sparsam umgegangen und für Voyager liesse sich eine ähnliche Liste mit "no reaction" aufstellen... der Holodoc und Kes sind da noch die am weitesten mutierten, während Seven ("veränderungen sind irrelevant, was juckt es mich, dass ich letzte Woche roamntisch werden wollt ediese Woche ist mir nach stoisch") und Neelix die absolut-Kontra-Beispiele sind. (Janeway hat nie einen festen Charakter gehabt, was man an den dauernd bemängelten Entscheidungs-Seltsamkeiten ja sehen kann)

        Übrig bleibt meines Erachtens daher der nicht ganz unberechtigte Kritikpunkt, dass in ENT einzelne Charaktere einfach ein wenig vernachlassigt werden (allen voran in der Tat T. Mayweather). Aber muss das per se etwas Negatives sein (außer für den Schauspieler natürlich...)?!
        Wozu kriegen wir diese Leute denn gezeigt, wenn es nicht wichtig ist, wer da agiert? Wenn man nur 3 Charaktere ausbauen will, wofür werden im Vorspann 7 oder 8 namentlich erwähnt?
        Nur aus Tradition?

        Das wird wohl nur die Zeit zeigen...
        und btw ist das einer der Punkte die auch in sämtlichen anderen Serien zu kurz kamen (das Borg-Erlebnis von Picard spielte in den 10 Jahren zwsichen "Familienbegegnungen" und "First Contact" nahezu KEINE Rolle! und das ist nur ein einziges Beispiel wenngleich ein krasses )

        Müssen Raumschiffe denn - auch über die Jahrhunderte betrachtet - so unterschiedlich aussehen?
        Werden Schiffe, die die hohe See befahren, in 100 Jahren wirklich VÖLLIG anders aussehen, als dies jetzt der Fall ist - oder werden sich gewisse Formen einfach immer wieder wiederholen - bzw. darf das denn nicht der Fall sein?
        Die Enterprise bietet für mich einen schönen und gelungenen Kompromiss zwischen der Notwendigkeit, etwas "Altes" zu konzipieren, das aber dennoch an die zukünftigen Schiffe erinnert.
        Es gibt zB Forscher die verkünden dass in 100 Jahren Ecranoplane (Hybride aus Katamaran und Stummelflügelflugzeug, die wenige Meter über den Wellen fliegen und für den Auftrieb etwas nutzen, das Bodeneffekt heisst, was ihren Betrieb relativ gesehen ökonomisch günstig gestaltet) die Schiffe fast vollkommen abgelöst haben werden. und nun, vergleiche die AIDA und die TITANIC mal da hat sich schon EINIGES getan.
        bzw die BISMARCK und nen Flugzeugträger von heute (ruhig auch die TRUMAN als aktuell neuesten Atomträger mit der LANGLEY als erstem US Träger von 1920) da ist ne grobe Ähnlichkeit drin, aber niemand wird sie verwechseln können.
        Für die Frage nach dem "müssen" empfehle ich Ex-Astris-Scientia von Bernd Schneider, namentlich die Kategorie über den Sinn bzw Unsinn des Hochdimensionierens von Schiffsgrößen (Bird of Prey)

        und sieh dir mal die Reihe von "capital ships" an:

        PHOENIX - NX - DAEDALUS - CONSTITUTION - EXCELSIOR - AMBASSADOR - GALAXY - SOVEREIGN...

        bis auf die NX passt das alles noch zusammen. Auch im Hinblick auf die historische Entwicklung....

        Wie geschrieben: Da mag man unterschiedlicher Auffassung sein - aber mir persönlich gefällt das Schiff und ich finde es nicht deplaziert o.ä....
        (Ich erinnere übrigens an die Diskussionen unter den Fans, als die NCC-1701-D "neu" war - da war die Aufregung auch groß, viele fanden das Schiff unpassend, häßlich, etc. - und eben nicht ins ST-Universum passend. So wiederholen sich die Diskussionen immer wieder... )
        Tja, so kanns gehen... meine erste Erinnerung an TNG ist ein Bild in der Fernsehzeitung das die D zeigte und ich dachte "whow das MUSST du sehen" (da wars noch sechs Wochen bis zum TNG Piloten auf ZDF )
        Die NX-01 ist nicht hässlich (das gilt bei mir eher für die Entwicklungslinie: Voyager - Sovereign - Prometheus - Dauntless). Sie gefällt mir nur im Kontext nicht... Die Zwischenstufe aus den Segelschiffen und dem "ironclad Monitor" (als einer der ersten segellosen Dampfschiffklassen) war eben NICHTS das wie eine Raketenfregatte der Perry Klasse aus den 60er Jahren aussah. Sondern es waren Eisenbeschlagene und mit Masten versehene Dampfschiffe von der Rumpfform eines Segelschiffes.

        Wenn es jetzt ein 40 Jahre altes Modell eines Monitors aus Pappe mit wenig Details gibt, ein 25 Jahre altes Modell aus Plastik das schon einige Details hat und ein 5 Jahre altes Modell des Segelschiffes, was heisst das jetzt zwingend für das eisenbeschlagene Hybridschiff wenn ich nen Modellsatz rausbringen will?
        Wenig bis gar Nichts?
        Richtig, der Kandidat hat 99 Gummipunkte!

        Ich meinte damit, dass die Enterprise 1701 im Film viel "schöner" ist als in der Serie (TOS) - was du ja auch bestätigst...
        Wobei man hier eins beachten muss: das Kino macht deutlich mehr Details notwendig als der Fernseher... immerhin hat man hier ein 10 Meter Bild zum greifen nah wo zuhause nahezu niemand auch nur ein 1 Meter Bild hat!
        Ausserdem sind da tricktechnisch und vom Budget her Welten zwischen gewesen Eine Folge TOS kostete IIRC 150.000 Dollar...

        Rein der Logik einiger ENT-Kritiker folgend, müßte man die Schiffsdesigns in ST1-6 aber "schlecht" finden, weil sie ja augenscheinlich und ganz offenkundig viel "moderner" erscheinen, als dies zu TOS-Zeiten der Fall war, obwohl die Filme ja (fast) in derselben Zeit spielen wie TOS und sogar dasselbe (wenn auch umgebaute) Schiff gezeigt wird...
        Spielen die Filme den VOR der Serie?
        Behaupten sie "damals war alles viel primitiver und unser Warpkern lief noch mit Dampf und/oder Dinosauriern im Laufband?"
        Tun sie nicht? ohhhhh, schade.. Dann haut der Vergleich SO wohl nicht hin ^_^

        und zum 100millionen milliardensten Mal: niemand hat etwas dagegen,d ass due Hülle sichtbar mehr Details hat als die aus der Serie TOS. Aber die Form und deren Ableitung von der AKIRA sind eine Beleidigung für den Teil der Fans die auf so etwas wie Kontinuität etwas geben.

        Es wäre sehr einfach gewesen, ein Mittelding aus Phoenix (die eigentlich AUCH moderner aussah als die Film-ENT-A, was AUCH niemanden gestört hat ) und einer Form der Constitution zu basteln. Allein schon im Hinblick auf die Daedalus

        @Calex:
        Wie schon geschrieben halte auch ich die 2. ENT-Staffel für nicht besonders gelungen (zumindest gemessen an meinen Erwartungen) - doch sehe ich die Gründe dafür einfach in anderen Dingen als du: Gute Stories --> gute Serie (Schiffsdesign, Logikfehler etc hin oder her); schlechte Stories --> schelchte Serie...

        Viele Grüße,
        Data
        Also: ENT = schlechte Serie mit leichten Anzeichen auf Hoffnung? ^_^

        WARNHINWEIS:
        Aufgrund von zu vielen Smileys musste ich das Post ein wenig editieren und es schaut jetzt teilweise etwas ernster aus als es gemeint war *g*
        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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