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  • DJSun1981
    antwortet
    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen

    Ich glaube nicht, dass seine sexuelle Ausrichtung irgendwie thematisiert wurde.
    Nein, aber seine Handlungsweise entsprach der eines "typischen" Romulaners
    Deswegen hätte man am Ende zeigen können, dass es ein Romulaner ist

    Ohne Sichtschirm, aber vl ein gepanzertes Glas oder sowas

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  • Sternenkreuzer
    antwortet
    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
    Steampunk-Elemente wären interessant gewesen. Aber wie du sagst, es wäre eine völlige Abkehr vom bisherigen recht sterilen Star Trek gewesen. Ob da die Fans als große Masse mitgespielt hätten, wage ich zu bezweifeln. Ich vermute vielmehr, dass es wiederum nur eine Randgruppe angesprochen hätte.
    Ja wobei ich mir auch eine Enterprise Brücke in sterilem Design und ohne Bildschirm aber mit kleinen Fenstern vorstellen könnte.
    Aber das wäre für das Massenpublikum wohl nicht glaubwürdig gewesen.

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  • cybertrek
    antwortet
    Steampunk-Elemente wären interessant gewesen. Aber wie du sagst, es wäre eine völlige Abkehr vom bisherigen recht sterilen Star Trek gewesen. Ob da die Fans als große Masse mitgespielt hätten, wage ich zu bezweifeln. Ich vermute vielmehr, dass es wiederum nur eine Randgruppe angesprochen hätte.

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  • Sternenkreuzer
    antwortet
    Was die Sichtschirme angeht: Man könnte ein extrem derb aussehendes gepanzertes Raumschiff bauen, dessen Brücke extrem gut gepanzerte Sichtfensterchen hat. Das ist dann so ne Art Ironclad im Weltraum. Aber das passt wiederum nur sehr bedingt ins Star Trek Universum bzw zur Sternen flotte.
    Solche Arten von Raumschiffen, was ja dann ne primitive Form eines Klingonenschiffes wäre wenn man so will, wären tatsächlich nur schwer vereinbar mit dem Zuschauer. Außer man würde eine Space Ork Serie drehen.

    Mir würde es schon gefallen wenn mehr "primitive Weltraumtechnik" vorgekommen wäre in der Serie.
    Bspw gab es ja mal bei DS9 ein Bajoranisches Sternensegelschiff. Als Nachbau von Cisco.
    Eine solche "Retrofuturistische Technik" ist aber halt immer nur in einem gewissen Rahmen eingesetzt worden.

    Wie gesagt, mich würde sowas nicht stören aber das sonstige Enterprise-Publikum sicher schon.

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  • cybertrek
    antwortet
    Zitat von DJSun1981 Beitrag anzeigen
    Es wurde doch mal gesagt, dass der romulanische Krieg mit primitiven Atomwaffen und ohne Sichtschirm geführt wurde oder?
    Also waren die Waffen wirklich viel zu modern für diese Zeit
    Naja, dass sie in der Serie dann doch einen Sichtbildschirm verwendeten sehe ich ein. Das ist eben das Problem, wenn man Aussagen aus den 60er Jahren (kommt doch von dort, oder?) hernimmt und dann mit einer Serie vergleicht, die 50 Jahre später produziert wird. Die Zukunftsvisionen von damals sind nur noch bedingt kompatibel. Es hätte der Serie auch nicht gerade geholfen, wenn man den Retro Stil von damals jetzt wieder auferstehen hätte lassen. Hardcore Fans hätten vielleicht gejubelt, aber den 0815 Zuseher erreicht man mit aus heutiger Sicht lächerlicher Optik und Retro-Technik nicht. Dass man diesen schlussendlich mit dem tatsächlichen Produkt auch nicht erreichte, war dann natürlich bitter.

    Sichtschirme, halbwegs futuristisch wirkende Waffen, Optik, etc. sehe ich schlicht als Zugeständnis an die Zeit in der wir leben. Ein originalgetreues Remake von Raumpatrouille Orion wird ja schlussendlich auch hauptsächlich von eingefleischten Fans diskutiert und nicht von Otto-Normal-Fernsehfan.

    Der Future Gay hätte sich als Romulaner entpuppen können [...]
    Ich glaube nicht, dass seine sexuelle Ausrichtung irgendwie thematisiert wurde.

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  • DJSun1981
    antwortet
    Es wurde doch mal gesagt, dass der romulanische Krieg mit primitiven Atomwaffen und ohne Sichtschirm geführt wurde oder?
    Also waren die Waffen wirklich viel zu modern für diese Zeit

    Der Future Gay hätte sich als Romulaner entpuppen können, weil der einen Hass auf seine Vulkaninschen Artverwanten hat, weil die sich mit den emotionalen Menschen verbündet haben und die Emotionen unterdrücken und der eine andere primitive Spezies einspannt und Krieg gegen die Vulkanier führt im 22. Jahrhundert.

    Auch weil die Romulaner im 24. Jahrhundert geschwächt sind, hätten die Romulaner den TCW anzetteln können und mit den Sphärenbauern gemeinsame Sache machen können

    Die Xindi vielleicht mit einer bekannten Spezies austauschen und anders benennen, die später auch erwähnt werden

    Und die Aquarianer hätten sich als die Wal-Spezies entpuppen können, deswegen haben sie einen Hass auf de Menschen, weil diese die Kolonie der Aquarianer ausgelöscht hatten und als Essen Missbraucht hatten

    Im 22. Jahrhundert führen die Andorianer wohl einen Zweifrontenkrieg gegen die Tellariten und Vulkanier
    Erstkontakt zeigen zwischen den Andorianern und Tellariten und Andorianern und Vulkaniern und Tellariten und Vulkaniern

    Und wie es zur Gründung der Föderation gekommen ist, nach dem TCW und romulanischen Krieg

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  • Psycho hd
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Außer das Schiff fliegt wie in zumindest 3 Folgen in einer Atmosphäre, wo sich die Enterprise ja auch als sehr manövrierfähig präsentiert hat:
    Passiert so selten, dass dies imo zu vernachlässigen ist, auch ging es dabei nicht darum, einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.

    Eine so tiefhängende, runde Maschinensektion mit zusätzlichem großen Deflektor unten dran zu hängen macht das Schiff auf jeden Fall nicht hübscher.
    Aus meiner Sicht eben doch, dadurch wird der Gesamteindruck entscheidend verbessert.

    Da gibt es ein wesentlich besseres Fan-Design für eine modifizierte NX-Klasse:
    Antennen an Gondeln sind viel zu lang und auffällig, sind generell überflüssig (auch beim anderen). Ansonsten besser als Original, aber schlechter als das Obengenannte.

    Man kann ewig über solche Themen streiten.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    Diese Erklärung ist nicht schlecht, ich hätte dann ja eher ne Sonde geschickt, die sich möglichst unauffällig wieder zurückzieht, möchte nun aber auch nicht pedantisch daherkommen. Man wollte die Staffel halt mit einem Knall einläuten.
    Kann mir gut vorstellen, dass speziell die Reptilianer dafür waren, diese Testsonde auch gleich einen Angriff durchführen zu lassen, anstatt sich "feige" zurückzuziehen. Nicht zu vergessen, dass der Pilot der ersten Sonde auch ein Reptilianer war.

    Der Rumpf zwischen Untertasse und Gondeln ist so dünn, das ganze Schiff wirkt dadurch irgendwie verloren.

    Und na ja, "Aerodynamik" (ja, ich weiß, dass du das im übertragenen Sinne meinst) im Weltraum ist unnötig.
    Außer das Schiff fliegt wie in zumindest 3 Folgen in einer Atmosphäre, wo sich die Enterprise ja auch als sehr manövrierfähig präsentiert hat:

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    Eine so tiefhängende, runde Maschinensektion mit zusätzlichem großen Deflektor unten dran zu hängen macht das Schiff auf jeden Fall nicht hübscher. Da gibt es ein wesentlich besseres Fan-Design für eine modifizierte NX-Klasse:

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    Trotzdem ist mir die Originalkonfiguration deutlich lieber. Nur weil man früher manche Schiffsklassen geschaffen hat, indem man Teile der "Enterprise-Klassen" entfernt hat, muss man nicht an dieses Enterprise-Design unbedingt etwas ranstöpseln.
    Zuletzt geändert von MFB; 27.08.2015, 16:10.

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  • Psycho hd
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Der Angriff durch den Prototypen war im Grunde keine Warnung an die Menschen. Ohne die (von den Xindi nicht vorhersehbare) Hilfe durch den Auftraggeber der Suliban hätten die Menschen selbst nach dem Angriff nicht gewusst, wer für den Angriff verantwortlich war, aus welcher Richtung er kam und dass noch ein weiterer Angriff folgen würde.
    Ja, aber der Angriff liefert einen Grund, wachsam zu sein und die Verteidigung zu verstärken. Nicht, dass etwas davon im Staffelfinale zu sehen ist. Lag aber wohl vermutlich am Budget.

    Im Grunde kann man auch diesen Angriff als Testlauf für den Subraumwirbel-Antrieb der Waffe und für ihre Fähigkeit, unbemerkt bis auf Schussweite an die Erde heranzufliegen ansehen.
    Diese Erklärung ist nicht schlecht, ich hätte dann ja eher ne Sonde geschickt, die sich möglichst unauffällig wieder zurückzieht, möchte nun aber auch nicht pedantisch daherkommen. Man wollte die Staffel halt mit einem Knall einläuten.

    Da bin ich anderer Meinung. Das flache Profil der NX-Klasse passt viel besser zu einem Schiff, das vermitteln soll, dass es sich hier um das schnellste Schiff handelt, das die Menschen bis zu diesem Zeitpunkt je gebaut haben. Die dazugebaute Maschinensektion zerstört diesen Gesamteindruck.
    Gerade die Seitenansicht finde ich am schwächsten.
    http://www.ex-astris-scientia.org/sc...-starboard.jpg
    Der Rumpf zwischen Untertasse und Gondeln ist so dünn, das ganze Schiff wirkt dadurch irgendwie verloren.

    Und na ja, "Aerodynamik" (ja, ich weiß, dass du das im übertragenen Sinne meinst) im Weltraum ist unnötig.

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  • AChristoteles
    antwortet
    Zitat von Commander Crichton Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich ein Argument ;-) Der Beitrag von AChristoteles hat sich für mich so angehört, als ob es gesagt worden wäre.
    Zitat von Commander Crichton Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich dunkel an eine TNG Folge, in der in einer Vitrine alle Enterprise-Modelle standen...alle bis auf die von Archer natürlich. Es war wirklich etwas unglücklich.
    Das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass TNG zu einer Zeit entstand, als an "Enterprise" noch gar nicht zu denken war. Auf der anderen Seite: Wenn wir über die Raumfahrt gehen, hätte eigentlich in Picards Vitrine auch das Spaceshuttle Enterprise stehen müssen, oder?

    Überhaupt - wenn man mit ein bisschen Fantasie herangeht - hatte ein gewisser Zefram Cochranche einen Besuch aus der Zukunft. Warum sollte er nicht vorschlagen, dass der erste, große Tiefenraumer nicht zufällig Enterprise heißen soll?

    Zitat von Commander Crichton Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber es ist schon etwas komisch, dass es in ENT hieß, dass Xindi in der Sternenflotte arbeiten, aber man in den Serien, die zeitlich nach ENT spielen, man vorher nie einen Xindi gesehen hat und den Namen der Spezies nie vorher gehört hat.
    Der reale Grund ist natürlich, dass die Xindi für "Enterprise" als letzte Serie entworfen wurde. Aber das halte ich jetzt nicht unbedingt für unglaubwürdig. Der Star Trek Kosmos ist groß. Ich meine, hat man in TNG/DS9/VOY etwas über die Tellariten gesehen/gehört? Oder die Talosianer? Oder Horta? Man hat (zumindest eine TNG Folge fällt mir ein) mal Andorianer gesehen, aber wirklich erwähnt wurden sie vielleicht zwei oder drei Mal.

    Mein Vorwurf an die Nitpick-Fraktion zielte eigentlich nur darauf ab, dass viele Leute die Serie wegen - aus meiner Sicht - unbedeutenden Kleinigkeiten, ablehnten. Und dazu zählte, meiner Meinung nach, eben auch die Namenswahl Enterprise oder ein Vorwurf, man habe nie wieder etwas "XYZ" gehört.

    Um dir mal ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld zu bringen, das für mich das Ganze realistisch erscheinen lässt: 1848/1849 war die badische Revolution. Eine der populärsten Figuren war Friedrich Hecker, der in meinem Heimatort geboren wurde. Und jetzt rate mal, wie oft ich die Leute von Eichtersheim/Michelfeld über Herrn Hecker und die badische Revolution habe reden hören (explizit ausgenommen der Schulunterricht)... deswegen finde ich es nicht verwunderlich, dass wir nie wieder etwas über den temporalen kalten Krieg, die Xindi und und und gehört haben

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    Nope.
    Ja, es sind eher die "Spatial Torpedos", die eher einen Atomsprengkopf besitzen.
    Spatial torpedo - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

    Von denen hat man nie erfahren, was die ihre Explosion auslöst und sie sind auch nach der Einführung der Photonic-Torpedos noch in großer Zahl auf dem Waffendeck präsent.

    Spatial torpedo - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

    Obendrein ist es völlig daneben und idiotisch, dass die Xindi ihren ersten Prototypen überhaupt an der Erde testen, natürlich nur um sie zu warnen.
    Der Angriff durch den Prototypen war im Grunde keine Warnung an die Menschen. Ohne die (von den Xindi nicht vorhersehbare) Hilfe durch den Auftraggeber der Suliban hätten die Menschen selbst nach dem Angriff nicht gewusst, wer für den Angriff verantwortlich war, aus welcher Richtung er kam und dass noch ein weiterer Angriff folgen würde. Im Grunde kann man auch diesen Angriff als Testlauf für den Subraumwirbel-Antrieb der Waffe und für ihre Fähigkeit, unbemerkt bis auf Schussweite an die Erde heranzufliegen ansehen.

    Das für S5 geplante Refit-Design hätte gerne früher kommen können, nicht weil ich Anhänger der bescheuerten "Akiraprise"-Kritik bin, sondern weil es einfach sehr viel besser aussieht.
    Da bin ich anderer Meinung. Das flache Profil der NX-Klasse passt viel besser zu einem Schiff, das vermitteln soll, dass es sich hier um das schnellste Schiff handelt, das die Menschen bis zu diesem Zeitpunkt je gebaut haben. Die dazugebaute Maschinensektion zerstört diesen Gesamteindruck.

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  • Psycho hd
    antwortet
    Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
    die viel zu modernen Waffen hätte ich Komplett weggelassen.
    Wirklich modern sind die nicht, auch wenn leider vor allem die späteren Torpedos so aussehen.

    Die Xindi, die folgen an sich fand ich zwar ganz gut also zumindest der durchgehende Handlungsstrang. Allerdings hat man in keiner Serie von den Xindi gehört, geschweige von den 7 Millionen Toten.
    Dann findest du es also auch komisch, dass in Serien, die mehr oder weniger in der Gegenwart spielen, der Erste Weltkrieg so gut wie nie erwähnt wird, trotz 17 Mio. Todesopfer und einschneidender Wirkung in der Geschichte? Und der liegt erst 100 Jahre zurück. Dass Ereignisse wie der Dritte Weltkrieg in ST erwähnt werden, hat ja auch immer einen Zweck innerhalb der Handlung. Außerdem sind überhaupt nur wenige Mitglieder der Föd. bekannt, es laufen sogar manchmal Aliens durchs Bild, deren Namen wir nicht mal kennen. HanSolo hat es ja eigentlich schon sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Das Verhalten der Vulkanier fand ich auch dumm, die hätte man von anfang an so lassen sollen wie wir sie immer kannten.
    Arrogante Vertreter gibts auch im 24. Jhdt., z.B Solok, der in Siskos Jahrgang gewesen ist. Ansonsten wurde es in Staffel 4 ganz gut gelöst.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Hab mal wo gelesen, dass die Photonic-Torpedos mit Atom-Sprengkörpern bestückt wären. Von dem her würde es wieder passen.
    Nope.

    T'POL: It's Duras.
    ARCHER: You've been wanting to test those new torpedoes.
    REED: What yield?
    ARCHER: Start low. We just want to get them off our backs.
    (Two torpedoes hit their target.)

    [Duras's ship]

    DURAS: What was that?
    HELM: Antimatter warheads.
    DURAS: Increase shielding and target their weapon ports.

    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
    Die stereotypischen Darstellungen stören mich wirklich, aber man kann sie sich zurechterklären indem man halt von bestimmten Gruppen ausgeht die halt in den Serien behandelt werden. Im Weltall abseits der Heimatwelt sieht man nun mal hauptsächlich Klingonen aus der Kriegerkaste, die Vulkanier sind halt eher wissenschaftlich angehaucht und Ferengis Piraten und Händler. Zum Glück gibt es diese einzelnen Vertreter wie eben die Cardi-Wissenschaftlerinnen, den Klingonen-Arzt und den Ferengi-Attentäter. Auf der Klingonenheimatwelt gibt es dafür auch Politiker und Haushälterinnen, genauso wie auf Cardassia Prime.
    Genau, es treten auch min. drei kling. Anwälte auf.

    ----------

    Der größte Fehler in den ersten beiden Staffeln war wohl die gescheiterte Imitation von TNG/ Voyager. Natürlich gibts ausgerechnet Probleme mit einem gewissen Duras, Auftritt der Ferengi (die für mich wohl schlechteste Ferengi-Episode überhaupt) usw., wobei ich die Borg-Folge generell nicht schlecht finde, am Ende wird auch die Verbindung zu den Angriffen 200 jahre später hergestellt und der kreis somit geschlossen.

    Der Temp. Krieg war auch nicht gut durchdacht, warum löst die Zeitpolizei ihre Probleme nicht selbst? Sie hat mehr Leute, mehr Ressourcen, viel bessere Technik und dafür ausgebildetes Personal. Ebenso wurde der Future Guy einfach in die Geschichte geworfen, ohne Hintergrund, ohne Persönlichkeit. Schade, ich hätte gerne mehr über seine Motive erfahren, er versucht den Klingonen zu schaden, baut eine Terror-Armee von Suliban auf, hilft am Anfang der Xindi-Krise aber den Menschen.
    Mir gefällt die Zentrierung auf Archer nicht, ohne ihn sei also die Gründung der Föderation undenkbar... Darüber hinaus ist er mir zu sauber, zu korrekt. Als etwa die neuen Kanonen des Schiffs getestet werden sollen, sorgt er sich allen ernstes um mögliche Mikroben auf einer Welt ohne Atmosphäre, weil die sich seiner Meinung nach weiterentwickeln könnten.

    Einige Dinge haben sich die Autoren vor allem in der dritten Staffel zurechtgebogen, wie es ihnen gerade gepasst hat. Als Daniels Archer ins 31. Jhdt. holt, verändert sich die Zeitlinie sofort, auch bei sonstigen Eingriffen in die Geschichte wird das so dargestellt.

    (Archer steps through the tangled mass of girders until he comes to a broken window, and looks out on a cityscape of wrecked skyscrapers and a sullen grey cloudy sky.)
    DANIELS: Ten minutes ago, that vista was more beautiful than anything you could imagine.
    ARCHER: Where am I?
    DANIELS: I had breakfast in that room less than half an hour ago. Then I was instructed to bring you here. They told me that the timeline wouldn't be safe if you boarded that Suliban ship. Someone was very mistaken.
    Als es dann um die Xindi geht:

    DANIELS: History doesn't mention anything about a conflict between humans and Xindi.
    ARCHER: How could that be?
    DANIELS: The events that are taking place are the result of temporal incursions. They are not supposed to be happening.
    ARCHER: But they are happening.
    DANIELS: Yes, they are, but the outcome hasn't reached us yet. It takes a while for changes to ripple through the time line.


    Obendrein ist es völlig daneben und idiotisch, dass die Xindi ihren ersten Prototypen überhaupt an der Erde testen, natürlich nur um sie zu warnen.

    Das für S5 geplante Refit-Design hätte gerne früher kommen können, nicht weil ich Anhänger der bescheuerten "Akiraprise"-Kritik bin, sondern weil es einfach sehr viel besser aussieht.

    Alles in allem war die Serie eigentlich schon lange vor dem Ende auf einem guten Weg.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von Commander Crichton Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber es ist schon etwas komisch, dass es in ENT hieß, dass Xindi in der Sternenflotte arbeiten, aber man in den Serien, die zeitlich nach ENT spielen, man vorher nie einen Xindi gesehen hat und den Namen der Spezies nie vorher gehört hat.
    Bei ST4 sieht man bei der Verhandlung so viele Rassen die anscheinend Föderationsmitglieder sind, welche sonst nie vorkommen, dass eine mehr auch schon egal ist.

    Außerdem sieht man in TAS "Die Zeitfalle" einen Außerirdischen, welcher einem Xindi-Insektuiden SEHR ähnlich sieht und eine der bereits erwähnten ST4 Rassen einem Xindi-Faultier. Das man sich beim Design an diesen orientiert hat, um ENT mehr in die bisherige Kontinuität einzugliedern, glaub ich nicht, aber als Fan kann man es, solange es keinen Gegenbeweis gibt, ruhig annehmen .

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  • Sunny
    antwortet
    Zitat von cybertrek
    Warum denn das? Vulkanier sind im Inneren immer noch die gewalttätigen Monster aus früheren Tagen, nur haben sie sich durch die Emotionsblockade unter Kontrolle. Was passiert, wenn dies nicht mehr funktioniert sieht man zum Beispiel an dem Killer-Vulki in der letzten DS9 Staffel. Oder den Trellium-Vulkaniern in Enterprise, die zu Zombies werden. Das Ehrengefasel kaufe ich den Klingonen auch nicht so recht ab, also so viel Unterschied besteht zwischen einem emotionalen Vulkanier und einem Kampfklingonen auch wieder nicht. Aber ich verstehe natürlich was du meinst.
    Gut, dann nimm halt einen Ferengi und einen Menschen. "Große" Vertreter ihrer Spezies wurden, vielleicht nicht unbedingt in ENT, aber in DS9 doch recht facettenreich beschrieben und nicht als Einheitsbrei dargestellt. ENT hat dies allerdings leider auch ausgelassen und sich zum Teil gar nicht mit Charakterentwicklung beschäftigt. Wobei ich die stereotypische Darstellung der Vulkanier in ENT immer noch am besten fand, vor allem die Überheblichkeit und Arroganz der Vulkanier gegenüber den Menschen.

    Wenn ein Vulkanier sein Pon Farr hat (wer hat sich das nur ausgedacht), ist der Unterschied zwischen Klingone und Vulkanier wirklich nicht mehr allzu groß, da muss ich dir natürlich recht geben.

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  • cybertrek
    antwortet
    Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
    Das nicht nur bei ST stereotypisiert wird, ist ja bekannt. MMn hat man dies aber etwas aufgeweicht, indem einzelne Vertreter einer Spezies eben doch anders reagieren, als man es von der Spezies erwarten würde.
    Die stereotypischen Darstellungen stören mich wirklich, aber man kann sie sich zurechterklären indem man halt von bestimmten Gruppen ausgeht die halt in den Serien behandelt werden. Im Weltall abseits der Heimatwelt sieht man nun mal hauptsächlich Klingonen aus der Kriegerkaste, die Vulkanier sind halt eher wissenschaftlich angehaucht und Ferengis Piraten und Händler. Zum Glück gibt es diese einzelnen Vertreter wie eben die Cardi-Wissenschaftlerinnen, den Klingonen-Arzt und den Ferengi-Attentäter. Auf der Klingonenheimatwelt gibt es dafür auch Politiker und Haushälterinnen, genauso wie auf Cardassia Prime.

    Bei der natürlichen Vielfalt die eine gesunde Gesellschaft aufweisen muss, sehe ich keinen Grund, warum es nicht auch unterschiedliche Lebenseinstellungen geben soll. Sofern es keine totalitäre Diktatur ist, wo Andersdenkende unterdrückt werden. Und die natürliche Entwicklung in einem Zeitraum von über 200 Jahren hab ich ja schon erwähnt. Gut, dass die Autoren hin und wieder auch daran denken.

    Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
    Das ein Vulkanier nun nicht wie ein Klingone agieren wird ist ja klar.
    Warum denn das? Vulkanier sind im Inneren immer noch die gewalttätigen Monster aus früheren Tagen, nur haben sie sich durch die Emotionsblockade unter Kontrolle. Was passiert, wenn dies nicht mehr funktioniert sieht man zum Beispiel an dem Killer-Vulki in der letzten DS9 Staffel. Oder den Trellium-Vulkaniern in Enterprise, die zu Zombies werden. Das Ehrengefasel kaufe ich den Klingonen auch nicht so recht ab, also so viel Unterschied besteht zwischen einem emotionalen Vulkanier und einem Kampfklingonen auch wieder nicht. Aber ich verstehe natürlich was du meinst.

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