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[SNW] [012] "Ad Astra per Aspera"

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    [SNW] [012] "Ad Astra per Aspera"

    Una muss vor Gericht. Dort wird über ihre Zukunft in der Sternenflotte entschieden.
    Hab die SNW Folge nun gesehen und einfach faaaaantastisch !!!! Mega ! Da war eine Folge mit sehr tiefsinnigen Inhalt...

    Der Vergleich mit den antiquierten diskriminierenden Gesetzen damals, welche aber einst legal waren, war sehr gut gemacht..
    Nicht jedes Gesetz ist richtig und manchmal erkennen Manche das erst viel zu spät..

    Wie man früher die Rassengesetze hatte, oder die Apartheid, oder die Verfolgung von Menschen wegen anderer Sexualitäten, war gut erzählt...

    Z.b wurden Homosexuelle in Deutschland noch bis 1994 verfolgt.
    In 69 Staaten der Welt ist Homosexualität noch immer strafbar.
    In 11 Staaten gibt es immer noch die Todesstrafe für Homosexualität.
    Schwulenfeindliche Beleidigungen sind immer noch die Nummer eins an deutschen Schulen.

    Diese Folge war daher eine wunderbare Parabel auf die Verfolgung von unterdrückten Minderheiten..

    Und das mit dem verstecken müssen, verstehen z.b viele ältere Schwule sehr gut.
    Kannte persönlich einen Opa der sich vor den Nazis immer verstecken musste nur weil er schwul war.
    Und er hat sich auch nach der Hitler Zeit noch in der BRD verstecken müssen..

    Dieser Vergleich der Verteidigerin war von Una war daher mehr als perfekt geschrieben.
    Mega Dialoge und sogar guter Humor drin !!!!

    Der Streit von Spock zum anderen Vulkanier war lustig. Spock mal in Rage zu sehen..
    Und Ericas Nachsynchronsieren fand ich lustig oder das Una wirklich Spock etwas verschwiegen hatte,
    ihr Fabel für Musicals Der Bildschnitt war auch klasse ! 6 Sterne

    Für mich eine Folge so gut wie "Das Standgericht".

    Ich schaue ja regelmäßig die Scifinews Videoreviews, dort hatte Jens das nicht richtig verstanden, was es mit der Statdaufteillung zu tun hatte.

    Das mit der Stadtteillung habe ich wie folgt verstanden: Die Illyrianer wurden qausi in Ghettos gesperrt, wie es einst auch die Nazis mit den armen Juden gemacht hatten
    Die "Normalos" wollten halt mit den Illyrianern nix zu tun haben, so wie leider damals auch die "Normals" in der Hitlerzeit nichts mit den Juden zu tun haben wollen...

    Diese Folge hier hat klar aufgezeigt, das wir alle eine Daseinsberechtigung haben, egal ob man Männlich, Weiblich, Divers, Trans, Schwul, Bi, Hetero, Farbig, Behindert, Christ, Jude, Moslem, Ahteist (und im Star Trek Kosmos: Augment, Illyrianer) etc.pp... Wir sind alle Gleich. Tolle Botschaft der Folge und das ganz OHNE den Holzhammer - So muss Star Trek sein. So schlägt man Diskurse an, so wie es einst Star Trek damals gemacht hatte, oder The Orville.. Ich find es auch gut das die Föderation nicht nur perfekt dargestellt wird... Schließlich geht die Verfolgung von Lebensformen die Augments sind auch noch in der DS9 weiter (Dr. Bashir)

    Das Captain Bathel (oder wie sie heißt) erst so harsch war und dann später sich quasi freute das Una "gewonnen" hst, also einen kleinen "Teilerfolg", hab ich nachvollziehen können. Sie war in der selben Zwickmühle wie später Commander Riker, als der als Ankläger gegen Data in "Wem gehört Data?" vorgehen musste.... Captain Bathel musste wohl die Anklägerin spielen, weil es ein Befehl von Oben war, aber einverstanden war sie damit wohl nicht. So erklärt sich halt ihre ambivalente Präsentation vor Gericht... Denn Captain Bathel sagte in der letzten Folge der 1.Staffel, bei (Unas Verhaftung) nämlich folgendes: "Mir gefällt es auch nicht, aber ich habe Anweisungen !"
    scotty stream me up ;)
    das leben ist ein scheiss spiel, aber die Grafik ist geil :D
    aber leider entschieden zu real

    #2
    Wieder eine tolle Folge. Ja.
    Und in dem Sinn auch keine Einzelepisode, wie bei SNW ja manchmal kritisiert wird.
    Schaue erstmal nur in Englisch. Leider plappern die mir viel zu schnell. Und auch bei englischen Untertiteln komme ich kaum mit.
    Aber okay.... das ist mein Problem.

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      #3
      @ Dominion

      Bitte das nächste mal den Episoden-Thread mit Umfrage versehen oder warten, bis jemand einen damit erstellt (wollte gerade einen eröffnen).

      Die Folge fand ich auf der einen Seite echt gut und erinnerte an tolle Star-Trek-Gerichtsshows wie "Das Standgericht" oder "Wem gehört Data?". Auch gab es eine Moral-Message, welche ich bei Nu Trek leider oft vermisse (ok, wurden auch schon bei ENT und VOY weitaus seltener). Von dem her beide Daumen hoch.

      Allerdings gibt es doch einige kleine Schönheitsfehler. So erscheint mir die Diskriminierung der Illyrianer in Nazi-artigen Ghettos usw. schon seeehr weit hergeholt für die Trek-Föderation. Diese ist immerhin schon ein Utopia. Dass Augments nicht in der Sternenflotte dienen dürfen hat zwar bereits DS9 eingeführt, aber eine berufliche Diskriminierung oder die in der Episode beschriebenen Verhältnisse sind schon etwas gaaaanz anderes. Dazu war der Schluss-Monolog der Verteidigerin sehr klischeehaft und kitschig, dass das Schmalz schon beim Fernseher rausgelaufen ist. So etwas war schon in den 80ern bei TNG tlw. naiv, heute wirkt es fast schon unfreiwillig komisch.

      Von dem her schon eine gute Folge mit wichtiger Botschaft, aber nicht perfekt:
      5 Sterne!

      PS: Erstmals sah man nen Old School Tellariten wieder bei Trek. Das Back to the Roots bei den Masken in der zweiten Staffel SNW gefällt mir sehr.

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        #4
        Ich gebe auch 5 Sterne, für eine schön aufgezogene und interessante Gerichtsfolge und Parabel. Für die Höchstnote reicht es auch bei mir nicht wegen einiger Sachen, die für diese Folge konstruiert wirken. So das Plädoyer der Anwältin und dass "zufällig" sich der von ihr herangezogene Asyl-Passus mit Unas Aussage deckt. Da könnte man als Richter von einer im vornhinein abgesprochenen Inszenierung ausgehen, was zwar nichts am Wahrheitsgehalt ändert (übrigens schön, den TOS-Lügendetektorstuhl zu sehen), aber weniger Wirkung entfaltet. Und dann natürlich die Erwähnung von quasi Augment-Ghettos, Inhaftierung sogar von Kindern und "Exil" als Bestrafungsmöglichkeit. Also ein paar Sachen wirkten wie eine künstliche Steigerung der Dramatik.

        Dass der Beschluss schließlich fällt, dass man künftig individuell von Fall zu Fall entscheiden soll, anstatt alle Augments in eine Schublade zu stecken, deckt dann schön mit den späteren Fällen von Bashir und Dal R'el.

        Etwas schade fand ich, dass bei der Identifizierung der Offiziere im Zeugenstand nie ihr Rang genannt wird, sondern nur Name und Funktion. SNW nimmt es da nicht so genau mit den Rängen, dass den Rangstreifen nach Lieutenant Commander mal Lieutenant und mal Commander abgekürzt werden, wechselt ständig ab, aber auch Una mit dem, was Commander-Rangstreifen sein dürften, wurde auch schon Lieutenant genannt, was die Frage aufwirft. Die Szenen vor Gericht wären eine gute Chance gewesen, mal "aufzuräumen".
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          #5
          Die zweite Folge hat mir schon etwas besser gefallen, als die vorherige. Das liegt vielleicht auch daran, dass dieses mal die Handlung etwas ernster war. Die Anwältin von Una war ne Klasse war, hatte der Folge auch Klasse verliehen.
          Das Verfahren selbst war schon recht gut umgesetzt, hat mir schon gut gefallen.
          Ich fand es allerdings viel zu übertrieben, welche Strafe Una gedroht hat. 20 Jahre dafür, dass Sie als Kind Genmanipuliert wurde, und immer gute Dienste in der Sternenflotte geleistet hat? Ne, das war schon unglaubwürdig. Unas Erzählung aus Ihrer Kindheit fand ich auch etwas zu dick aufgetragen. Am Ende war es auch etwas zu sehr Happy End, aber ansonsten war die Folge ganz solide.

          4*

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            #6
            Eine der schwächsten Folgen bislang. Das war "Wem gehört Data" nur habe ich mich gelangweilt, da mich die Thematik mit der Genmanipulation nicht interessiert und ich die Charaktere noch nicht gut genug kenne. Nummer 1 war bislang einfach nur da und ihre Genetik war das einzig besondere an ihr.
            Picard nehme ich es voll ab, dass er mit allem was er hat für Data kämpft...hier muss es natürlich eine extrem taffe Schwarze sein, die alles im Alleingang regelt und für Diskriminierung und Minderheiten eintritt. Einfach mal wieder erzwungen, zumindest schwingt das Gefühl bei mir mit.

            Kann gerade noch so schwache 3 Sterne vergeben.

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              #7
              Ich finde, dass war eine gute und durchaus emotional bewegende Folge – ganz in der Tradition von TNG's "Measure of a Man.“ Und es ebnet evtl den Weg zu einer etwas differenzierteren Betrachtung der genetischen Einschränkungen, was durchaus in den Canon passt und ihm auch gut bekommen würde. Aus DS9 kennen wir das Verbot der genetischen Manipulationen - auch in PRO spielt das eine Rolle - aber wir wissen nicht so sehr differenziert darüber Bescheid; ob das auch für angeborene bzw. gleich nach der Geburt von Eltern durchgeführten Manipulationen gilt wissen wir nicht. Allerdings bleiben da wohl recht hartnäckige Vorbehalte, da die Vorbehalte ggüber Bashir und Dal nun auch nicht gerade moralisch einwandfrei wirken. Aber wir wissen ja auch nicht, ob es nicht doch einige weitere Vorfälle (abgesehen von den eugenischen Kriegen vor langer langer Zeit) gegeben hat, die die Skepsis/Angst genährt und begründet haben. Dieser Folge hier gelingt es imho - v.a. in Verbindung mit dem bekannten Canon - eine durchaus differenzierte Föderation zu zeigen. Eine die engstirnig und altbacken ist, aber auch noch Veränderungen kann. Mal sehen wie das weiterverfolgt wird. Ich hoffe nämlich durchaus, dass es das wird. Schließlich hören wir in der Abschlussfolge der ersten Season, dass Una in der dortigen Realtität jahrelang in einer Strafkolonie ist ... und es gibt eigentlich keinen Grund anzunehmen, dass das hier anders sein sollte. Oder, falls doch, bräuchte es imho eine (glaubhafte) Erklärung dafür. Ich hoffe die Autoren haben ihre eigene Seriengeschichte hier so gut im Kopf, dass es noch eine Wenung geben wird und Una im Laufe der Serie in die Strafkolonie kommt, was die Födis wiederum in kein gutes Licht rücken würde … es sei denn … es passiert irgendwas mit Una, sie begeht eine Straftat, die aufgrund der genetischen Änderungen überhaupt erst möglich ist bzw vlt sogar ungewollt passiert: Das wäre noch ein Ausweg, um die bereits dargestellte Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen ohne Una oder die Föderation an sich allzu sehr zu verunglimpfen. Mal sehen welchen Weg die Autoren da finden. Ansonsten kann man der Folge natürlich vorwerfen, dass alles etwas zu happy ausgeht … aber auch das kann man ja noch ändern in zukünftigen Folgen …

              EDIT: Wo ist denn die Umfrage?
              Zuletzt geändert von TauLeonis; 12.09.2023, 17:59.

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                #8
                Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
                Ich finde, dass war eine gute und durchaus emotional bewegende Folge – ganz in der Tradition von TNG's "Measure of a Man.“ Und es ebnet evtl den Weg zu einer etwas differenzierteren Betrachtung der genetischen Einschränkungen, was durchaus in den Canon passt und ihm auch gut bekommen würde. Aus DS9 kennen wir das Verbot der genetischen Manipulationen - auch in PRO spielt das eine Rolle - aber wir wissen nicht so sehr differenziert darüber Bescheid; ob das auch für angeborene bzw. gleich nach der Geburt von Eltern durchgeführten Manipulationen gilt wissen wir nicht. Allerdings bleiben da wohl recht hartnäckige Vorbehalte, da die Vorbehalte ggüber Bashir und Dal nun auch nicht gerade moralisch einwandfrei wirken. Aber wir wissen ja auch nicht, ob es nicht doch einige weitere Vorfälle (abgesehen von den eugenischen Kriegen vor langer langer Zeit) gegeben hat, die die Skepsis/Angst genährt und begründet haben. Dieser Folge hier gelingt es imho - v.a. in Verbindung mit dem bekannten Canon - eine durchaus differenzierte Föderation zu zeigen. Eine die engstirnig und altbacken ist, aber auch noch Veränderungen kann. Mal sehen wie das weiterverfolgt wird. Ich hoffe nämlich durchaus, dass es das wird. Schließlich hören wir in der Abschlussfolge der ersten Season, dass Una in der dortigen Realtität jahrelang in einer Strafkolonie ist ... und es gibt eigentlich keinen Grund anzunehmen, dass das hier anders sein sollte. Oder, falls doch, bräuchte es imho eine (glaubhafte) Erklärung dafür. Ich hoffe die Autoren haben ihre eigene Seriengeschichte hier so gut im Kopf, dass es noch eine Wenung geben wird und Una im Laufe der Serie in die Strafkolonie kommt, was die Födis wiederum in kein gutes Licht rücken würde … es sei denn … es passiert irgendwas mit Una, sie begeht eine Straftat, die aufgrund der genetischen Änderungen überhaupt erst möglich ist bzw vlt sogar ungewollt passiert: Das wäre noch ein Ausweg, um die bereits dargestellte Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen ohne Una oder die Föderation an sich allzu sehr zu verunglimpfen. Mal sehen welchen Weg die Autoren da finden. Ansonsten kann man der Folge natürlich vorwerfen, dass alles etwas zu happy ausgeht … aber auch das kann man ja noch ändern in zukünftigen Folgen …

                EDIT: Wo ist denn die Umfrage?
                Die Umfrage hatte ich leider vergessen, und die mods haben sie leider bis heute nicht hinzugefügt.. sorry
                scotty stream me up ;)
                das leben ist ein scheiss spiel, aber die Grafik ist geil :D
                aber leider entschieden zu real

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                  #9
                  Ich bin zwar kein großer Freund von "Gerichtsfolgen", aber diese Episode schaffte es dieses Thema sehr spannend und mit einigen Überraschungen umzusetzen. Weiters hat es mir sehr gut gefallen in Folge der Gerichtsverhandlung einiges aus Unas Vergangenheit und zu den Illyrianerin zu erfahren.
                  Alles in allem konnte die Episode sehr gut unterhalten, deswegen bewerte ich diese mit fünf Sterne!
                  Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

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