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    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
    Daughterty erwähnt Picard gegenüber, dass ihnen (der Föderation) der Planet gehört, und den Son'a die Technologie. Wie kann ihnen der Planet gehören, wenn die Ba'ku der Föderation nicht beigetreten sind? Anscheinend erwächst der Anspruch aus rein kolonialer Logik.
    Die Son'a zerfallen ja nicht ohne Grund. Sie sind im Grunde so alt, wie die Ba'ku, also 200 oder 300 Jahre, nur haben sie halt nicht die Regeneration der Genstruktur erfahren und mussten per Genmanipulation praktisch "künstlich" am Leben gehalten werden. Und dass die Ba'ku auf einem Planeten der Föderation leben, obwohl sie keine Föderierten sind, ist docch ok, ist doch das Gleiche wie bei den Indianern. Sie zogen zu einem Planeten und siedelten sich an. Da steht doch nirgends eine Flagge oder ein Schild wo steht: "Dies ist Privatbesitz, Betreten nur für Mitglieder der Föderation!"
    Das ist das gleiche, wenn Du einen Campingausflug machst und Dir eine schöne Wiese suchst zum campen, aber die Wiese gehört einem Bauern, der dafür verantwortlich ist und der das Recht hat, dich von der Wiese zu jagen...

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      Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
      Die Son'a zerfallen ja nicht ohne Grund. Sie sind im Grunde so alt, wie die Ba'ku, also 200 oder 300 Jahre, nur haben sie halt nicht die Regeneration der Genstruktur erfahren und mussten per Genmanipulation praktisch "künstlich" am Leben gehalten werden.
      Das ist ja im Grunde eine mögliche Antwort auf meine Fragen bezüglich der Alterung der Son'a. Ich habe das übrigens ähnlich gesehen ... nur wissen tut man's halt nicht wirklich.

      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
      Was ist mit den Indianern, die Picard auf einen anderen Planeten verfrachten sollte? Die wären vom Föderationsrat auch gegen ihren Willen umgesiedelt worden, wenn Picard nicht in letzter Sekunde Gewissenbisse bekommen hätte(praktisch ein Serienvorgriff auf Insurrection).
      Diese Indianer haben sich offensichtlich nicht als Föderationsbürger empfunden, was die Föderation aber nicht davon abgebracht hat, sie als solche zu behandelt und ihr Gebiet am Verhandlungstisch zu verteilen. Genauso empfinden sich die Ba'ku nicht als Föderationsbürger, was von der Föderation gleichfalls ignoriert wird. Daughterty erwähnt Picard gegenüber, dass ihnen (der Föderation) der Planet gehört, und den Son'a die Technologie. Wie kann ihnen der Planet gehören, wenn die Ba'ku der Föderation nicht beigetreten sind? Anscheinend erwächst der Anspruch aus rein kolonialer Logik.
      und:

      Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
      Und dass die Ba'ku auf einem Planeten der Föderation leben, obwohl sie keine Föderierten sind, ist docch ok, ist doch das Gleiche wie bei den Indianern. Sie zogen zu einem Planeten und siedelten sich an. Da steht doch nirgends eine Flagge oder ein Schild wo steht: "Dies ist Privatbesitz, Betreten nur für Mitglieder der Föderation!"
      Das ist das gleiche, wenn Du einen Campingausflug machst und Dir eine schöne Wiese suchst zum campen, aber die Wiese gehört einem Bauern, der dafür verantwortlich ist und der das Recht hat, dich von der Wiese zu jagen...
      Die Details und Rechtfertigungsgründe bezüglich der Umnsiedlungsproblematik sind sicher vielschichtig. Letztendlich hängt alles von der Frage ab, ob die Föderation das Recht dazu hatte, so zu handeln, wie sie - in beiden Fällen - gehandelt hat (die moralischen Hintergründe mal ganz außer Acht gelassen). Ich will da jetzt selbst nicht zu tief einsteigen, weil ich weder "Der Aufstand" noch die Serienepisode in letzter Zeit gesehen habe und die Details nicht wirklich im Kopf habe. Wobei ich diese Episode sicher das letzte mal vor über 5 Jahren gesehen habe.

      Grundsätzlich hat der "Campingwiesenvergleich" von picard2893 schon was, denn wenn es sich tatsächlich um Föderationsplaneten gehandelt hat (hat es das jeweils in dieser Deutlichkeit? Ich weiß nicht ... ), dann ist eine gewisse rechtliche Handhabe zu vermuten ... auch wenn kein Schild:

      "Föderationsbesitz! Betreten und Besiedlung nur mit Genehmigung des Eigentümers.
      Ihr Föderationsplanetenverwaltungsamt"


      ... aufgestellt war. Das ist einfach so. Über die Art und Weise dessen, wie dort gehandelt wird, ist damit natürlich noch überhaupt nichts gesagt ... auch ein Bauer darf ja z.B. nicht gleich die Schrotflinte auspacken, wenn da jemand campiert. Die Methoden wären es also dann, die am Pranger stehen, nicht die Handlung selbst ...

      Aber wie gesagt: Hintergründe, Besitzrechte der Föderation usw. ... da bin ich jetzt nicht so 100%ig "drin" ...
      Zuletzt geändert von Himmelsläufer; 08.06.2008, 10:44.
      "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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        Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
        Die Details und Rechtfertigungsgründe bezüglich der Umnsiedlungsproblematik sind sicher vielschichtig. Letztendlich hängt alles von der Frage ab, ob die Föderation das Recht dazu hatte, so zu handeln, wie sie - in beiden Fällen - gehandelt hat (die moralischen Hintergründe mal ganz außer Acht gelassen). Ich will da jetzt selbst nicht zu tief einsteigen, weil ich weder "Der Aufstand" noch die Serienepisode in letzter Zeit gesehen habe und die Details nicht wirklich im Kopf habe. Wobei ich diese Episode sicher das letzte mal vor über 5 Jahren gesehen habe.

        Grundsätzlich hat der "Campingwiesenvergleich" von picard2893 schon was, denn wenn es sich tatsächlich um Föderationsplaneten gehandelt hat (hat es das jeweils in dieser Deutlichkeit? Ich weiß nicht ... ), dann ist eine gewisse rechtliche Handhabe zu vermuten ... auch wenn kein Schild:

        "Föderationsbesitz! Betreten und Besiedlung nur mit Genehmigung des Eigentümers.
        Ihr Föderationsplanetenverwaltungsamt"


        ... aufgestellt war. Das ist einfach so. Über die Art und Weise dessen, wie dort gehandelt wird, ist damit natürlich noch überhaupt nichts gesagt ... auch ein Bauer darf ja z.B. nicht gleich die Schrotflinte auspacken, wenn da jemand campiert. Die Methoden wären es also dann, die am Pranger stehen, nicht die Handlung selbst ...

        ABer wie gesagt: Hintergründe, Besitzrechte der Föderation usw. ... da bin ich jetzt nicht so 100%ig "drin" ...
        Vielleicht war das ja der Grund warum man sie zuerst heimlich Umsiedeln wollte

        Denn mit Gewalt durften sie sie nicht vertreiben also musste eine andere Lösung her, die Umsiedlung währe eine.

        Als dann aber die wahren Vebindungen zwischen den Baku und den Sona bekannt wurden, und die Sona auch einen Schritt zu weit gehen wollten, hatt der Rat nochmal darüber nachgedacht.

        Ich hätte jedenfalls an Picards Stelle genauso gehandelt
        Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

        Kommentar


          Zitat von picard2893
          Und dass die Ba'ku auf einem Planeten der Föderation leben, obwohl sie keine Föderierten sind, ist docch ok, ist doch das Gleiche wie bei den Indianern. Sie zogen zu einem Planeten und siedelten sich an. Da steht doch nirgends eine Flagge oder ein Schild wo steht: "Dies ist Privatbesitz, Betreten nur für Mitglieder der Föderation!"
          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
          ABer wie gesagt: Hintergründe, Besitzrechte der Föderation usw. ... da bin ich jetzt nicht so 100%ig "drin" ...
          Zitat von matze8254 Beitrag anzeigen
          Vielleicht war das ja der Grund warum man sie zuerst heimlich Umsiedeln wollte

          Denn mit Gewalt durften sie sie nicht vertreiben also musste eine andere Lösung her, die Umsiedlung währe eine.

          Als dann aber die wahren Vebindungen zwischen den Baku und den Sona bekannt wurden, und die Sona auch einen Schritt zu weit gehen wollten, hatt der Rat nochmal darüber nachgedacht.
          Nun, ich habe auch keinen Magister in föderativem Besitzrecht, deshalb mal meine leienhafte Deutung der Lage.

          Der Planet Ba'ku liegt im sogenannten Briar Patch. Dieser war zur Zeit der Erstbesiedlung durch die Ba'ku/Sona (vermutlich)Teil des klingonischen Reichs.
          Die Klingonen kannten aber offensichtlich nicht den Planeten und haben die Gegend weitesgehend gemieden, weil Kommunikation und Fortbewegung dort erschwert wird und Sensoren größtenteils nutzlos sind. Oder anderes formuliert: Man dachte der Patch sei eine Wüste, ohne je auf den Gedanken gekommen zu sein, dass sich dort eine metaphasische Oase verbergen könnte. Im 23. Jahrhundert gab es im oder in der Nähe des Patch eine große Schlacht gegen die Romulaner, in der die Klingonen obsiegten(Schlacht von Klach' D'Kel Brakt). Rund ein Jahrhundert später in Insurrection gehört die Gegend nun plötzlich zur Föderation. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Gebiet vertraglich den Besitzer wechselte, vielleicht auf der Khitomer-Konferenz an der ja sowohl Klingonen als auch Romulaner teilnahmen. Soweit so gut, die Frage ist kann man einer Vertragsseite einfach einen Planeten zuschustern, von dem man nicht einmal wußte, dass er existiert. Die Ba'ku wußten nicht, dass das Gebiet von den Klingonen beansprucht wird. Warum sollte es sie auch interessieren, wenn diese wieso nicht interessiert sind das Gebiet zu erschließen. Sie haben den Planet unbenutzt und unbeansprucht gefunden, haben ihn über 300 Jahre genutzt und plötzlich kommt die große Föderation(die zur Zeit der Erstbesiedlung noch nicht einmal gegründet war) und behauptet der Planet gehöre ihr. Das passt einfach nicht; das erinnert wirklich an eine 19. Jahrhundert Kolonialmacht, die am Grünen Tisch mit den anderen Kolonialmächten Ländereien aufteilt.

          Wenn man hingegen darauf verzichtet der Föderation eine solche imperiale Handhabe zuzuschreiben, haben wir eigentlich kein Problem mehr. Man kann einfach sagen, dass Daugherty und die Drahtzieher im Föderationsrat über die Aussicht auf Unsterblichkeit es nicht mehr so genau hinsichtlich der rechtlichen Absicherung und Rechtfertigung nahmen. Das erklärt auch, warum sie die Ba'ku nicht einfach offen umgesiedelt haben(Zwangsräumung nächste Woche Montag um 9.00. Bitte Koffer packen. Gez: Der Föderationsrat). Sie wußten, dass ihnen der Planet rechtlich eben nicht gehört.
          Picards Argumentation, dass die Oberste Direktive verletzt wird, macht zu guter Letzt so und nur so Sinn, dass der Planet eben kein Föderationsplanet ist.

          Also so wie es matze in seiner Frage schon zusammengefasst hat.


          Beim Nachdenken über den Film bin ich noch an zwei weiteren Punkten hängengeblieben.

          1. Wie halten die Ba'ku es mit der Fortpflanzung?
          Man sieht eine Menge Kinder in ihrer Siedlung. Wenn aber niemand stirbt müßte sich die Bevölkerung alle 30 Jahre oder so verdoppeln. Trotzdem gibt es bisher nur ca. 600 Ba'ku? Und wie wollen sie das in der Zukunft halten?

          2. Sind die Son'a eine Zivilisation oder nur ein paar hundert vertriebende Ba'ku? Es wird letzteres nahegelegt, aber an zahreichen Stellen wird dem widersprochen.

          - Die Son'a haben diverse Schiffstypen, davon einige größer als die Sovereign-Klasse der Sternenflotte.

          - Die Son'a werden als ein Verbündeter des Dominion vorgestellt, die auf industrieller Basis White produzieren.

          - Sie haben zwei andere Spezies unterworfen und in die eigene Kultur integriert.
          Zuletzt geändert von KennerderEpisoden; 07.06.2008, 21:37.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Also so wie es matze in seiner Frage schon zusammengefasst hat.
            Danke für das Kompliment

            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Beim Nachdenken über den Film bin ich noch an zwei weiteren Punkten hängengeblieben.

            1. Wie halten die Ba'ku es mit der Fortpflanzung?
            Man sieht eine Menge Kinder in ihrer Siedlung. Wenn aber niemand stirbt müßte sich die Bevölkerung alle 30 Jahre oder so verdoppeln. Trotzdem gibt es bisher nur ca. 600 Ba'ku? Und wie wollen sie das in der Zukunft halten?
            Eine Gute Frage, vielleicht hatten sie bislang einfach keine Zeit so viel Nachwuchs zu zeugen, oder die jüngere Generation hat mit den Sona den Planten verlassen (Sind die Sona nicht die Nachkommen )

            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            2. Sind die Son'a eine Zivilisation oder nur ein paar hundert vertriebende Ba'ku? Es wird letzteres nahegelegt, aber an zahreichen Stellen wird dem widersprochen.

            - Die Son'a haben diverse Schiffstypen, davon einige größer als die Sovereign-Klasse der Sternenflotte.

            - Die Son'a werden als ein Verbündeter des Dominion vorgestellt, die auf industrieller Basis White produzieren.

            - Sie haben zwei andere Spezies unterworfen und in die eigene Kultur integriert.
            Ich denke das es dann eher anderstrum ist, also die Baku sind eine Splittergruppe der Sona, wieso dies dann aber nicht schon früher versucht haben die Baku zu Verjagen bleibt mir schleierhaft
            Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

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              Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
              Vielleicht war das ja der Grund warum man sie zuerst heimlich Umsiedeln wollte
              Was meinst Du damit jetzt genau?

              Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
              Ich hätte jedenfalls an Picards Stelle genauso gehandelt
              Hmmm ... also ich würde mir wünschen, in einer solchen Situation so zu handeln wie Picard ... aber sicher bin ich mir nicht. Wer kann das schon sein?

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Nun, ich habe auch keinen Magister in föderativem Besitzrecht, deshalb mal meine leienhafte Deutung der Lage.
              Äh ... ja ... äh ... danke. Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich vollends durchgeblickt hätte, aber es waren ein paar interessante Ansatzpunkte dabei ... vor allem, dass es halt viele Unklarheiten gibt, die dann wohl zu Gunsten des "Zieles" beiseite geschoben wurden. Das mag gut sein ...

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Picards Argumentation, dass die Oberste Direktive verletzt wird, macht zu guter Letzt so und nur so Sinn, dass der Planet eben kein Föderationsplanet ist.
              Der Satz hat was für sich.

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Wie halten die Ba'ku es mit der Fortpflanzung?
              Verd.... selten würde ich sagen. Vielleicht sind sie anderweitig "erfüllt" in ihrem (ewig langen) Leben und haben nicht so das "Bedürfnis"? Ist ja insgesamt als Frage recht spekulativ. Geht man von "menschlichem" Verhalten aus, müsste die Zivilisation sicher immens größer sein.

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Sind die Son'a eine Zivilisation oder nur ein paar hundert vertriebende Ba'ku? Es wird letzteres nahegelegt, aber an zahreichen Stellen wird dem widersprochen.
              Auch das ist schwierig zu beantworten .. und meiner Meinung nach auch nicht eindeutig. Ich würde mal in einer Art Mittelweg sagen, dass sie eine Absplitterung der Ba'ku sind, aus denen sich eine eigenen Zivilisation entwickelt hat. Oder???

              Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
              (Sind die Sona nicht die Nachkommen)
              Nein, die Son'a sind ein "verbannter" Teil der Ba'ku ... aber nicht deren Nachkommen. Wenn ich das richtig verstanden habe ...

              Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
              Ich denke das es dann eher anderstrum ist, also die Baku sind eine Splittergruppe der Sona
              Das kann definitiv nicht richtig sein. Die Son'a waren einmal Mitglieder der Ba'ku und wurden wegen ihrer "Tendenzen" vom Planeten verbannt (ähnlich den Romulanern, die von den Vilkaniern von Vulkan verbannt wurden, führe ich jetzt mal groben Vergleich an). Die Son'a sind damit sicher im weiteren Sinne eine "Absplitterung" der Ba'ku ... nicht umgekehrt.
              Zuletzt geändert von -Matze-; 01.02.2013, 22:30.
              "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                Die Baku sind doch von ihrem Heimatplaneten geflüchtet, weil der sich kurz vor der industriellen Selbstzerstörung befand. Sie haben sich im Briar Patch angesiedelt und alles Technische aus ihrem Leben verbannt. Erst die nächste Generation wollte wieder zurück in den Weltraum. Es gab Streit und die S'ona trennten sich von den anderen Baku. Soweit wurde es im Film erwähnt.

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                  Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                  Was meinst Du damit jetzt genau?
                  Damit meine ich das sie aufgrund der Förderationsbestimmungen die Baku nicht mit Gewalt von dem Planeten entfernen durften, deshalb habe sie es mit einem fliegenden Holodeck versucht und wollten sie so unbemerkt auf einen anderen Planeten schaffen. Picard und Data haben Ihnen nur einen Strich durch die Rechnung gemacht, als Ruafo dann trotzdem die Waffe aktivieren wollte hat sogar Admiral Douerty das nicht mehr gewollt.

                  Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                  Hmmm ... also ich würde mir wünschen, in einer solchen Situation so zu handeln wie Picard ... aber sicher bin ich mir nicht. Wer kann das schon sein?
                  Sicher kannst du da natürlich nicht seien, aber Menschen die Blind Ihren Befehlen gehorchen sind veratwortlich für unsere Kriege.
                  Dein eigenes Gewissen würde dich dazu treiben den Baku zu helfen.

                  Wie sagte Data doch so schön:
                  "Ran an die Waffen, laden und schießen"

                  Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                  Nein, die Son'a sind ein "verbannter" Teil der Ba'ku ... aber nicht deren Nachkommen. Wenn ich das richtig verstanden habe ...
                  War denn dieser Sona den Picard überzeugen konnte nicht der Sohn einer Baku

                  Wurde doch im Film so oder ähnlich gesagt:
                  "Unsere Jüngeren Mitglieder wollten hier nicht mehr bleiben und haben den Planeten verlassen"
                  Oder , ich sollte mir den Film unbedingt mal wieder anschauen
                  Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

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                    Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                    Damit meine ich das sie aufgrund der Förderationsbestimmungen die Baku nicht mit Gewalt von dem Planeten entfernen durften, deshalb habe sie es mit einem fliegenden Holodeck versucht und wollten sie so unbemerkt auf einen anderen Planeten schaffen. Picard und Data haben Ihnen nur einen Strich durch die Rechnung gemacht, als Ruafo dann trotzdem die Waffe aktivieren wollte hat sogar Admiral Douerty das nicht mehr gewollt.



                    Sicher kannst du da natürlich nicht seien, aber Menschen die Blind Ihren Befehlen gehorchen sind veratwortlich für unsere Kriege.
                    Dein eigenes Gewissen würde dich dazu treiben den Baku zu helfen.

                    Wie sagte Data doch so schön:
                    "Ran an die Waffen, laden und schießen"



                    War denn dieser Sona den Picard überzeugen konnte nicht der Sohn einer Baku

                    Wurde doch im Film so oder ähnlich gesagt:
                    "Unsere Jüngeren Mitglieder wollten hier nicht mehr bleiben und haben den Planeten verlassen"
                    Oder , ich sollte mir den Film unbedingt mal wieder anschauen
                    Nein nein, stimmt schon...es waren die Söhne und Töchter der Baku, nur mussten sie sich halt mittels ihrer Technik am Leben halten, während die Baku das nicht brauchten...und wer weiß wie lange das schon her ist, vielleicht schon 200 Jahre, wo sie den Planeten verlassen haben...
                    Zuletzt geändert von -Matze-; 01.02.2013, 22:33.

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                      Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                      Sicher kannst du da natürlich nicht seien, aber Menschen die Blind Ihren Befehlen gehorchen sind veratwortlich für unsere Kriege.
                      Dein eigenes Gewissen würde dich dazu treiben den Baku zu helfen.
                      Wenn der Film in der jetzigen Zeit spielen würde, würde ich sagen: Total unrealistisch! Jede Nation auf diesem Planeten würde alles daran setzen den Planeten der Baku in IHren Besitz zu bekommen. Warum die Besatzung der Enterprise nicht eine Sekunde daran denkt im Plan des Admirals mitzuspielen, kann ich mir nur mit der höher entwickelten Moral des 24. Jahrhunderts erklären.

                      Hier kommen wir auch an einen Punkt warum der Film einer meiner Lieblings-Star-Trek-Filme ist: Asdmiral Dougherty is kein schwarz-weiß gemalter Bösewicht, man merkt wie er mit seinem Gewissen hadert (obwohl man ihn oberflächlich betrachtet klar auf Seite der Son'a wähnt) und eigentlich nur das Beste für die Föderation will.
                      Zuletzt geändert von -Matze-; 01.02.2013, 22:33.

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                        Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
                        Nein nein, stimmt schon...es waren die Söhne und Töchter der Baku, nur mussten sie sich halt mittels ihrer Technik am Leben halten, während die Baku das nicht brauchten...und wer weiß wie lange das schon her ist, vielleicht schon 200 Jahre, wo sie den Planeten verlassen haben...
                        Man muss sich fragen: Warum haben sie es in all der Zeit nicht fertiggebracht ein bisschen Nachwuchs zu zeugen. Alle Son'a, die man zu sehen bekommt, sind nämlich gleich alt (d.h. steinalt).

                        Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen

                        Hier kommen wir auch an einen Punkt warum der Film einer meiner Lieblings-Star-Trek-Filme ist: Asdmiral Dougherty is kein schwarz-weiß gemalter Bösewicht, man merkt wie er mit seinem Gewissen hadert (obwohl man ihn oberflächlich betrachtet klar auf Seite der Son'a wähnt) und eigentlich nur das Beste für die Föderation will.
                        Absolut. Ganz stark finde ich die Szene, in der klar wird, dass es man Partei in einer Blutfede ergriffen hat(in der Arrestzelle). Dougherty ist bewusst " Hier kommen wir nicht so einfach mehr raus!", aber mantrartig versucht er weiterhin sein Gewissen zu beruhigen "Alles für das Wohl der Föderation". Da tat er mir richtig Leid. Da haben wir in TNG und DS9 wesentlich verkommenere Admiräle erlebt, die weniger am Allgemeinwohl, als an ihrem perönlichen Erfolg interessiert waren.
                        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                          Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                          Damit meine ich das sie aufgrund der Förderationsbestimmungen die Baku nicht mit Gewalt von dem Planeten entfernen durften, deshalb habe sie es mit einem fliegenden Holodeck versucht und wollten sie so unbemerkt auf einen anderen Planeten schaffen. Picard und Data haben Ihnen nur einen Strich durch die Rechnung gemacht, als Ruafo dann trotzdem die Waffe aktivieren wollte hat sogar Admiral Douerty das nicht mehr gewollt.
                          Danke für die Erläuterung. Ich hatte das im Zusammenhang tatsächlich nicht verstanden ...

                          Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                          Sicher kannst du da natürlich nicht seien, aber Menschen die Blind Ihren Befehlen gehorchen sind veratwortlich für unsere Kriege.
                          Dein eigenes Gewissen würde dich dazu treiben den Baku zu helfen.
                          Ich kenne ja mein Gewissen ... sicher würde es mich in diese Richtung treiben ... aber es gibt leider genug Beispiele dafür, dass "gute" Menschen trotz "ihres" entsprechenden Gewissens letztendlich das "Falsche" getan haben. Man sollte nicht übereilt sagen "Das würde ich niemals tun ..." oder "So würde ich handeln, denn ich könnte nicht anders ...". Was das angeht bin ich recht vorsichtig geworden. Klar, wenn's nach mir geht, würde mein Handeln feststehen ... aber es geht eben doch nicht immer so, wie man das gerne möchte und meint.

                          Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                          War denn dieser Sona den Picard überzeugen konnte nicht der Sohn einer Baku
                          Sicher. Das mit den "Nachkommen" ist in gewisser Weise ja richtig. Es handelt sich ja wohl um "Söhne und Töchter" der Ba'ku (ob um seinerzeit alle, weiß ich allerdings nicht ... ich vermute eher nicht). Meine Bemerkung zielte eher darauf, dass Du geschrieben hast "die Baku sind eine Splittergruppe der Sona" ... das stimmt definitiv nicht.

                          Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
                          Wenn der Film in der jetzigen Zeit spielen würde, würde ich sagen: Total unrealistisch! Jede Nation auf diesem Planeten würde alles daran setzen den Planeten der Baku in IHren Besitz zu bekommen. Warum die Besatzung der Enterprise nicht eine Sekunde daran denkt im Plan des Admirals mitzuspielen, kann ich mir nur mit der höher entwickelten Moral des 24. Jahrhunderts erklären.
                          Da kann man nicht mehr viel zu sagen: Ich gebe Dir da absolut recht. Guck' sie Dir doch alle ... es geht nur um Macht, Ressourcen und Was-weiß-ich ... nahezu jede Nation würde da wohl versuchen, sich "sowas" ohne irgendwelche Skrupel (naja ... vielleicht gelegentlich ein paar ganz kleine ) unter den Nagel zu reißen.

                          Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
                          Hier kommen wir auch an einen Punkt warum der Film einer meiner Lieblings-Star-Trek-Filme ist: Asdmiral Dougherty is kein schwarz-weiß gemalter Bösewicht, man merkt wie er mit seinem Gewissen hadert (obwohl man ihn oberflächlich betrachtet klar auf Seite der Son'a wähnt) und eigentlich nur das Beste für die Föderation will.
                          Auch da stimme ich Dir zu und kann zur Verdeutlichung nur den "Roman zum Film" empfehlen, der noch viel mehr über die Beweggründe Admiral Doughertys offenbart ... was Deine Auffassung absolut unterstützt.
                          Zuletzt geändert von -Matze-; 01.02.2013, 22:34.
                          "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                            Genau... wieso haben sie es nicht schon viel früher versucht? wozu brauchten sie die Föderation? Warum haben die So´na nicht einfach eine Killerschwadron gebildet und das Dorf ausradiert?

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                              Zitat von GGG Beitrag anzeigen
                              Genau... wieso haben sie es nicht schon viel früher versucht? wozu brauchten sie die Föderation? Warum haben die So´na nicht einfach eine Killerschwadron gebildet und das Dorf ausradiert?
                              Der Föderation gehört der Planet und ohne deren Zustimmung geht da gar nichts. Hier musste eine Einigung her, und die Föd wollten, ebenso wie die Son'a an das "Gold" des Planeten, daher der Pakt.

                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Man muss sich fragen: Warum haben sie es in all der Zeit nicht fertiggebracht ein bisschen Nachwuchs zu zeugen. Alle Son'a, die man zu sehen bekommt, sind nämlich gleich alt (d.h. steinalt).
                              Das war doch sicher ein Kriegsschiff, da rennen doch keine Kinder herum. Die sind, wenn überhaupt in den Quartieren, aber ich denke mal, dass es wie bei der Defiant oder bei der Sovereign ist, also keine Kinder an Bord.

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                                Ich hatte mich bereits 2001 (also vor über sieben Jahren!!!) zu ST9 geäußert. An meiner grundsätzlichen Haltung zu diesem Film hat sich seit dem nicht viel geändert. Als kleine Ergänzung möchte ich nachschieben, dass in ST9 einfach die "schönen" Bilder gefehlt haben. Damit meine ich z.B. interessante Locations, Motive, Kameraperspektiven und solche Sachen. Irgendwie ist ja gerade das, was sich im Gedächtnis des Zuschauers festsetzt und einen Film zu etwas besonderem macht. Wer erinnert sich nicht an die Szene aus "Jurrassic Park", wo der Anwalt vom Tyrannosaurus verputzt wird? Oder an das Laserschwert-Duell zwischen Darth Vader und Luke Skywalker in "Star Wars V". Oder die Szene in "The Truman Show", als Truman seine Welt durch die blaue Tür verlässt. Oder, oder, oder …
                                Und genau das fehlt eben ST9. Die Macher von "Der Aufstand" haben sich meiner Ansicht nach zu sehr damit beschäftigt, den Zuschauer mit Informationen und Gags zu bombardieren und die Handlung voranzutreiben, anstatt Stimmungen aufzufangen und die schönen Bilder auf den Zuschauer wirken zu lassen. Wer das als Filmemacher nicht kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn es keinen Oscar gibt.
                                Mein Profil bei Last-FM:
                                http://www.last.fm/user/LARG0/

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