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ST 9 : Der Aufstand

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    Zitat von Cave Beitrag anzeigen
    ...worauf ich mich beziehe ist das heulen. Wie ein kleines Kind. Klar, das macht man, wenn man einen schweren Verlust erlitten hat,....
    Ich finde es immer wieder merkwürdig, dass sich so viele Leute über die Tatsache ereifern können, dass eben auch Männer weinen können. Ganz besonders natürlich dann, wenn schon im nächsten Satz die Erkenntnis kommt, dass dies insbesondere in solchen Situationen völlig normal ist.

    aber da es nie vorher gezeigt wurde bricht es halt meiner Meinung nach sehr den Charakter.
    Picard war vorher auch noch nie mit dem Tod seiner einzigen Blutsverwandten und dem Ende seiner Familie konfrontiert, oder?

    Imo rührt ihn jedoch das Wiedersehen mit seiner Mutter (die natürlich nur eine Vision ist) schon früh in der Serie fast zu Tränen.

    Ich kann mich an keine Folge erinnern, in der Picard so schwach gewirkt hat.
    Ähnliche Zusammenbrüche Picards erleben wir in der Serie z.B. unter der Last von Sareks Emotionen und als er seinem Bruder beichtet was die Borg ihm angetan haben.

    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Picard hatte nicht viele Leidenschaften außer Bücher.
    Picard hatte in der Serie so viele Hobbies und ist ihnen augescheinlich derartig intensiv nachgegangen, dass man sich im Grunde fragen mußte, wann er überhaupt gearbeitet hat.
    Da wären: Fechten und Reiten sowie eine unbekannte Anzahl weiterer Sportarten (generell wird er als Sport-Ass dargestellt), Dixon Hill - Holoabenteuer, schließlich Poker, Musizieren, eingeschränkt Malen, Archäologie sowie eine Vielzahl von weiteren intellektuellen Tätigkeiten.

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      Eine der Aussagen in ST ist, dass man sich ändern kann und sich weiterentwickeln, das hat Picard getan. Und das ist auch gut so !
      Nein, ich nicke nicht jede Charakterentwicklung ab, und erst recht nicht, wenn sie mir unrealistisch erscheint. Im Fall Picard ist der Charakter in Ansätzen bereits in ST9 und voll und ganz in Star Trek 10 in eine "Draufgängerecke" manövriert worden, die ich ganz einfach schlecht finde. Das hat der Würde, Ruhe und Besonnenheit, die Picard immer ausgestrahlt hat und sie seine großen Stärken waren, IMO schon deutlich geschadet. Insofern hat er sich IMO als Mensch sogar zurückentwickelt. Mag sein, dass diese Entwicklung halbwegs kontinuierlich im Verlauf der Filme geschehen ist, aber ich fidne sie einfach nur schwach. Sie sind ein faules Zugeständnis an das Kinopublikum, welches nach Bruce Willis und COnsorten schreit, nichts weiter.

      @ Sheridan:
      OK, das sind alles kleine Hobbys, die ich nicht beachtet hatte, aber wirkliche Leidenschaften sind da IMO etwas anderes. 1x hat er gepokert, 1x gefechtet, 1x gemalt...aber Bücher gelesen und über Archäologie philosophiert, das hat man wirklich mehrmals im Laufe der Serie gesehen. Und wie du schon sagtest, es überwiegen ganz eindeutig die intellektuellen Tätigkeiten, und da gehört der Rallysport ganz sicher nicht dazu, und erst recht nicht das "mit Maschinengewehr auf Buggy durchs Remanerschiff heizen, obwohl Data es sicher besser könnte".

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        Picard hat schon immer getan, was er für richtig hielt...und wenn es auch Befehlsverweigerung bedeutete! Ich erinnere nur mal an geniale Episoden wie "Ensign Ro".

        Bis inklusive ST:IX hat man Picard sehr gut eingefangen, und ich kann keinen Aspekt an seinem Wesen entdecken, von dem man nicht schon vorher mit Überzeugung hätte vermuten können, dass er in ihm schlummert.

        Nemesis ist eine dumme Ausnahme. Der Buggy stört mich aus Sicht des Charakters absolut nicht. Picard, der immer gezwungen war an Bord zu bleiben, will endlich mal seinen neuen Porsche auspacken und die Sau rauslassen.
        Lasst ihn doch! Der Mann will auch mal ein wenig Abwechslung...

        Dass er dann einen auf "Die Hard" macht, ist natürlich absoluter Schwachsinn. Das ist wirklich nicht der Picard, den wir kennen.

        Aber ansonsten sehe ich absolut keine Kontinuitätsfehler!
        Os homini sublime dedit caelumque tueri
        Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

        - Ovid -

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          Nemesis ist eine dumme Ausnahme. Der Buggy stört mich aus Sicht des Charakters absolut nicht. Picard, der immer gezwungen war an Bord zu bleiben, will endlich mal seinen neuen Porsche auspacken und die Sau rauslassen.
          Lasst ihn doch! Der Mann will auch mal ein wenig Abwechslung...
          Picard ist ja auch nur ein Mann. Ein Raumschiff hat er ja schon
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            Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
            OK, das sind alles kleine Hobbys, die ich nicht beachtet hatte, aber wirkliche Leidenschaften sind da IMO etwas anderes. 1x hat er gepokert, 1x gefechtet, 1x gemalt...
            Naja er geht seinen Hobbies schon unterschiedlich intensiv nach, aber z.B. Fechten würde ich sehr wohl als Leidenschaft ansehen:
            Es wird wenigstens viermal in der Serie als sein Hobby vorgestellt: Einmal fechtet er gegen einen unbekannten Offizier, einmal gegen Guinan, einmal im Rahmen von Qs Robin Hood Fantasie und ein weiteres mal lädt er Riker zum gemeinsamen Fechten ein.
            Praktisch immer wird betont, dass er sehr gut ist.

            Die Serie zeichnet schon ein Bild eines ziemlich vielseitigen Menschen; generell weiß er alles und kann alles.

            und da gehört der Rallysport ganz sicher nicht
            Alle Männer mögen schnelle Autos.
            Bei der Vielzahl und der Bandbreite von Picards Hobbies würde ich wirklich nicht ausschließen, dass er auch am Rallysport Gefallen finden kann; immerhin ist er ja ein Sport-Ass und war in seiner Jugend auch ein Draufgänger.

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              Die eine Szene in ST 10 ist in meinen Augen der einzige Ausrutscher. Dass er sportlich aktiv ist wird in der Serie immer erwähnt, wie toll er z.B. den marathon gewann, aber gesehen hat man davon nie etwas.

              Im Übrigen wird mehrmals gezeigt, dass in Picard wirklich ein etwas überheblicher Draufgänger einst steckte. Siehe die Episode, in welcher er sich einen Dolch durchs Herz rammen ließ. Er hatte nur durch diesen Vorfall und spätestens den Tod seines besten Freunds dazu gelernt diese Art zu kontrollieren und professionell distanziert aufzutreten. In der Autofahrt fühlt er sich dann vielleicht wieder an seine Jugendzeit erinnert und es bricht wieder hervor.

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                In der Autofahrt fühlt er sich dann vielleicht wieder an seine Jugendzeit erinnert und es bricht wieder hervor.
                Bei einem supertollen fahrbaren Untersatz wird doch jeder schwach. Soll man es ihm doch gönnen. Picard hat eh so wenig Luft für Fun.
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                  ich bin zum dem Schluß gekommen, nicht zu stolz zu sein um zu sagen: nach reiflicherer Überlegung scheint Picard in Generations doch ganz gut zu passen scheint (wobei ich zB die Sache mit Sarek nicht gelten lasse, da er da mehr oder weniger Sareks Krankheit übernommen hat, solange der am diplomitieren war).

                  Eins möchte ich aber im bezug auf die Buggy Fahrt noch anmerken: sie hat mich nie wegen Picard gestört, sondern weil es sich um völlig unnötige Action handelt, die weder zur Geschichte gehört noch sonst irgend einen Sinn hat.
                  und: Alle Männer mögen schnelle Autos? Hm. Ich nicht^^ ich teile Datas Auffassung über gefährliche Geschwindigkeiten

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                    Unnötig ist das passendste Wort, dass ich mit Nemesis in Verbindung bringen kann. Der Film ist angefüllt mit Unnötigem. Man kauft Picard Actionszenen ohne weiteres ab, aber am liebsten mag ich ihn von seiner menschlichen, emotionalen und besonnenen, philosophischen Seite. Auch das ist einer der Gründe warum mir Insurrection so viel besser gefällt. Ich bin mir nicht sicher ob ich Patrick Stewart leiden und mit ihm überhaupt etwas anfangen könnte, aber Jean-Luc Picard verehre ich in gewisserweise, denn in viel Dingen ist er mir sehr ähnlich und in anderen empfinde ich es erstrebenswert zu reifen und daran zu arbeiten so werden wie er. Auch ähnelt er meinem verstorbenen Opa, der übrigens ebenfalls Franzose war, was ihn mir natürlich noch näher bringt.
                    Trekkies do it better !!!

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                      Zitat von Johnny Beitrag anzeigen
                      [COLOR="Blue"]Der Film ist angefüllt mit Unnötigem.
                      Zustimmung.
                      Zitat von Johnny Beitrag anzeigen
                      Man kauft Picard Actionszenen ohne weiteres ab, aber am liebsten mag ich ihn von seiner menschlichen, emotionalen und besonnenen, philosophischen Seite.
                      Zustimmung.
                      Zitat von Johnny Beitrag anzeigen
                      Ich bin mir nicht sicher ob ich Patrick Stewart leiden und mit ihm überhaupt etwas anfangen könnte
                      Aus allem, was ich von Stewart bis jetzt gehört, gelesen oder gesehen habe, schließe ich, dass er ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist.
                      Os homini sublime dedit caelumque tueri
                      Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

                      - Ovid -

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                        Zitat von Roman Beitrag anzeigen
                        Aus allem, was ich von Stewart bis jetzt gehört, gelesen oder gesehen habe, schließe ich, dass er ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist.
                        ...der übrigens auch leidenschaftlicher Rennfahrer ist. Wahrscheinlich stammt diese Idee mit dem Buggy von ihm

                        Das macht diese Charajkterwandlung aber nicht positiver.
                        Dass er früher mal ein Draufgänger war, in TNG nicht mehr und ab Nemesis dann doch wieder ist und bleibt ein faules Zugeständnis an die actionorientierten Zuschauer. Man kann sich das schönreden, oder aber es so nehmen, wie es ist.

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                          Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                          ...der übrigens auch leidenschaftlicher Rennfahrer ist. Wahrscheinlich stammt diese Idee mit dem Buggy von ihm

                          Das macht diese Charajkterwandlung aber nicht positiver.
                          Dass er früher mal ein Draufgänger war, in TNG nicht mehr und ab Nemesis dann doch wieder ist und bleibt ein faules Zugeständnis an die actionorientierten Zuschauer. Man kann sich das schönreden, oder aber es so nehmen, wie es ist.
                          Draufgänger ist ja auch übertrieben. Außer der Buggy Szene ist in den ganzen TNG Filmen kein Draufgänger zu sehen und selbst dabei besteht seine ganze rebellische Art lediglich in einem Lachen. Ich weiß erhlich nicht was dagegen spricht, dass er etwas lockerer wird. Ich denke da nur an unsere alte Mathelehrerin. Im ersten Jahr war die der graus, distanziert, autoritär und steng bis zum geht nicht mehr. Im nächsten Jahr war sie wie ausgewechselt, sie hat sich an die Menschen gewöhnt, war plötzlich sogar zu Scherzen aufgelegt usw.
                          Bei Picard sehe ich das ähnlich, am Anfang war er neu auf der Enterprise, hat die Menschen hinter den Offiziersrängen nicht gekannt und war daher eben der strenge, distanzierte Obercheff. Im Laufe der Serie und in den Filmen ist er dann aufgetaut, weil aus einem ersten Offizier eine Nr. 1 und Freund, aus einem Lieutenant Commander ein Freund wurde, die Schuldgefühle gegenüber Beverly und dem Tod ihres Mannes verarbeitet wurden, wodurch sich auch hier Freundschaften bildeten. Man sieht im laufe der Serie und Filme eben immer weniger von dem Captain Picard und immer mehr von dem Mensch Jean Luc

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                            Zitat von newman Beitrag anzeigen
                            Draufgänger ist ja auch übertrieben. Außer der Buggy Szene ist in den ganzen TNG Filmen kein Draufgänger zu sehen und selbst dabei besteht seine ganze rebellische Art lediglich in einem Lachen.
                            Also da braucht man sich doch nur mal folgende Fakten anzusehen:

                            Star Trek 7: Picard kämpft (zusammen mit Kirk) einen End(faust)kampf gegen Soran
                            Star Trek 8: Picard bekämpft im Endkampf im Maschinenraum Mann gegen Mann gegen die Borgkönigin
                            Star trek 9: Picard kämpft im Endkampf gegen den Sona, Mann gegen Mann
                            Star Trek 10: Picard kämpft im Endkampf Mann gegen Mann gegen seinen Klon, rammt ihm eine Eisenstange in den Bauch

                            Man hat aus Picard etwas gemacht, was einfach nicht zu ihm passt: Einen Draufgänger ala Willis. Das war im 7. Teil noch ok, aber allein diese Häufung zeigt doch, dass man eigentlich lieber einen Fighter ala Kirk gehabt hätte, um das actiongeile Kinopublikum zu begeistern. In Nemesis war das dann offensichtlicher, als jemals zuvor.

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                              Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                              Also da braucht man sich doch nur mal folgende Fakten anzusehen:

                              Star Trek 7: Picard kämpft (zusammen mit Kirk) einen End(faust)kampf gegen Soran
                              Star Trek 8: Picard bekämpft im Endkampf im Maschinenraum Mann gegen Mann gegen die Borgkönigin
                              Star trek 9: Picard kämpft im Endkampf gegen den Sona, Mann gegen Mann
                              Star Trek 10: Picard kämpft im Endkampf Mann gegen Mann gegen seinen Klon, rammt ihm eine Eisenstange in den Bauch

                              Man hat aus Picard etwas gemacht, was einfach nicht zu ihm passt: Einen Draufgänger ala Willis. Das war im 7. Teil noch ok, aber allein diese Häufung zeigt doch, dass man eigentlich lieber einen Fighter ala Kirk gehabt hätte, um das actiongeile Kinopublikum zu begeistern. In Nemesis war das dann offensichtlicher, als jemals zuvor.
                              Ja und?
                              ST 7: Picard ist zwar gezwungen irgendwie zu kämpfen, erscheint in den Kämpfen aber sehr kläglich und verliert ihn, erst das Einschreiten des wirklichen Draufgängers Kirk rettet die Lage.
                              ST 8: Es kommt nie zu einem wirklichen Kampf Mann gegen Frau , er muss sich frühzeitig den weit überlegenen Borg ergeben und sich der drohenden Assimilierung hingeben, erst Data rettet den Tag.
                              ST 9: Kämpft Picard gegen den Sona? Der entzündet die Dämpfe und jagt dieses komische Ding in die Luft. Kämpfe finden wenn dann auf dem Planeten statt, in denen jeder ein paar dumme Drohnen abschießen darf.
                              ST10: Einzige Ausnahme, aber da kämpft er ja auch gegen sich selbst, da darf er auch mal gewinnen.

                              Der Unterschied zu Kirk ist, dass Kirk fast alle seine Gegner, selbst die ausgebildeten Nahkämpfer oder sogar Klingongen und andere überlegene Spezies, mit seiner planlosen Straßenkampftechnik besiegt und Picard jeden direkten Nahkampf verliert.

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                                Und?

                                Picard stellt sich gefährlichen Situationen. Dass er Faustkämpfe klarer verliert als Kirk ist ja wohl kein Charakterzug!

                                "Draufgänger" (ein Attribut, dem Picard immer dann gerecht wird, wenn es ein Prinzip zu verteidigen gilt) impliziert ja noch lange nicht, dass man die halbe weibliche Galaxie verführen und jeden Bösewicht mit dem kleinen Finger ausknocken kann.

                                Os homini sublime dedit caelumque tueri
                                Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

                                - Ovid -

                                Kommentar

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