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    ethische Frage

    Ich schaue gerade TNG, die Folge "Illusion oder Wirklichkeit", 2. Staffel, 2. Folge:
    Picard plant die Selbstzerstörung mit einem Countdown von 20 min.

    Jeder Erwachsene, der auf einem Sternenflottenschiff anheuert, weiß, was für Risiken auf ihn zukommen können. Aber die Enterprise hat Familien mit Kindern an Bord.
    Bekommen die Kinder die Selbstzerstörungssequenz mit? Oder die Unruhe ihrer Lehrer und Betreuer?
    Ich frage mich gerade, was so eine Situation mit den Kindern und Jugendlichen auf dem Schiff macht?

    Eure Gedanken dazu?
    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

    #2
    Vermutlich kriegen die Kinder irgendetwas mit, allerdings wäre das auch dann der Fall, wenn Nagilum die halbe Besatzung (inklusive diverser Kinder) der Reihe nach durch seine Experimente töten würde.

    Familien auf dem Schiff zu haben, war angesichts der auch sonst oft gefährlichen Missionen schon immer etwas fragwürdig. Das sollte wohl demonstrieren, dass es sich nicht um ein militärisches Schiff handelt, was ich prinzipiell auch nicht schlecht finde, wurde dann aber immer wieder ignoriert, auch weil die Hauptcharaktere gar keine Familie haben. Statt den Familien auf dem Schiff hätte man öfter mal zur Erde fliegen können, in Reichweite war die schließlich immer.
    Zuletzt geändert von Iden; 15.11.2025, 13:10.

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      #3
      Zitat von Aramis Beitrag anzeigen
      Ich schaue gerade TNG, die Folge "Illusion oder Wirklichkeit", 2. Staffel, 2. Folge:
      Picard plant die Selbstzerstörung mit einem Countdown von 20 min.

      Jeder Erwachsene, der auf einem Sternenflottenschiff anheuert, weiß, was für Risiken auf ihn zukommen können. Aber die Enterprise hat Familien mit Kindern an Bord.
      War für mich immer eine der ganz wenigen "Schwächen" von TNG, und zwar dass Kinder bzw. Jugendliche an Bord sind. Dafür gibts VIEEEEEELLL zu viele haarige/gefährliche Situationen, egal ob Kämpfe mit anderen Schiffen oder Gefahren jeglicher Art im Weltraum. Keine Eltern der Welt würden sein Kind auf Monate oder gar Jahre solche Gefahren aussetzen, nur um Karriere auf einem Schiff zu machen. Aber das lass ich ihnen unter "Dramaturgie" durchgehen. Bei ENT/VOY sind grundsätzlich gar keine Kinder an Bord, bei DS9 wird bei Gefahr sofort evakuiert und bei TOS gab es sowas auch nicht wenn ich mich erinnere.
      "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
      Azetbur

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        #4
        In den Werbevideos und Broschüren der Starfleet Recruiter wurde vermutlich die Relevanz der Kampfsektion zu sehr betont. In Folge gingen die Familien davon aus, das Schiff würde sich in den wenigen kritischen Situationen schon teilen. Dass am Ende eigentlich quasi immer das komplette Schiff an Schlachten teilnahm, war zumindest zu Beginn noch nicht vorhersehbar.

        Davon abgesehen ging man wohl davon aus, für die Kinder ist es wichtiger dauerhaft bei ihren Elternteilen zu sein als aufgrund einer potenziellen Gefahr für einen längeren Zeitraum von ihnen getrennt zu bleiben. Das Risiko wurde schlichtweg in Kauf genommen. Wie gesagt mit dem Glauben im Hinterkopf, die Zivilisten würden schon verlässlich - wenn irgendwie möglich - auf der Untertasse in Sicherheit gebracht werden.
        "Ich bin ja auch satt, aber da liegt Käse! " | #10JahresPlan
        "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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          #5
          Als Kind habe ich neben einem kleinen US-Flughafen gewohnt, der Umstand das Kinder auf einem Sternenschifff sind, habe ich mir selbst eigentlich erstmal damit erklärt, das Kinder eben auch auf US-Militärbasen leben, zur Schule gehen und somit auch in einen militärischen Lebensstil integriert sind. Da ich damit aufgewachsen bin, empfand ich das zur TNG Zeit also zunächst als vollkommen normal. In TNG gab es eigentlich Beverly und Wesley, welcher schon fast ein junger Erwachsener ist, die restlichen Kinder waren meist die Nachkommen von Nebendarstellen. Besonders bei der Schlacht (Wolf 359/Borg) war es für Jake Siko sicherlich sehr dramatisch.

          Heute erkläre ich mir das aber eher mit dem Prinzip Fernsehserie, den das, was die meisten fiktiven Figuren im Plot erleben und Überleben geht weit über den Erfahrungsschatz einer Lebenspanne eines sich im RL befindlichen Individuums. Daher sind diese gefährlichen Dinge (auch in Verbindung mit Kindern) eine Bereicherung der Spannung und der Dramaturgie (selbst in TNG ) und somit auch mit rationalen elterlichen Entscheidungen nicht vergleichbar. Das Leben auf einem Flugzeugträger in einem internationalen Krisenherd ist für ein Kind, solange eine coole Sache, bis nichts Schlimmeres passiert. Ich weiß jedoch nicht, ob es sinnvoll ist, ein Kind jeden Tag der Ansicht eines Tötungswekzeugs wie Gewehre oder Schweres aussetzen, selbst wenn dies erlaubt und erwünscht wäre.In Bezug auf TNG würden bei Kindern sicherlich einige Traumata entstehen, wenn die Fernsehserie der Realität entsprechen würde.

          - In Voyager gab es Naomi und die Borgkids.
          - In ENT gab es ganze Generationen von Familien, die ihr Leben auf Frachtschiffen führen (Im Weltraum durchaus gefährlich).
          Das Kinder in den beiden Serien nicht vorgekommen sind, stimmt nicht ganz, sie wurden weniger und auch etwas anders thematisiert.

          Ein Steuerfachangestellter führt ein anderes Leben als ein Wirtschaftsingenieur und dieser wiederum ein anderes als ein Soldat eines Nationalstaats oder eines Polizisten. In der Summe sind manche Berufe eben riskanter als andere, aber jeder kann eine Familie gründen und das hat immer eine unmittelbare Konsequenz auf das Familienleben und somit Einfluss auf das Kind. Die Enterprise ist zwar kein Flugzeugträger, jedoch wohl der Nr. 1 Föd. Konfliktlöser und Botschafter, es kann schon davon ausgegangen werden, dass es von Zeit zu Zeit "brennt". Der "Feueralarm" wird also irgendwann für ein Kind langweilig (Countdown T-20 min. bis zur Selbstzerstörung). Die Kinder wissen jedoch auch dann, was zu tun ist.( ob sies machen ist ein anderes Kapitel). :P
          Zuletzt geändert von Infinitas; 16.11.2025, 20:19.
          Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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