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TNG - die beste aller Welten ?

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    #16
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Gute Frage. Ich bin kein Programmierer, aber ich würde mal sagen, ja, das geht, denn es gibt so etwas wie Zufallsgeneratoren.
    Da kommt es drauf an, wie mächtig man das Holodeck sieht. In TNG kann das Ding ja schon unglaublich viel in der Basisversion und die meisten möglichen und unmöglichen (Worfs Dungeon Gekloppe) Szenarien abspielen. Selbst Überwachungsdaten von der Erde seit mindestens 40 Jahren scheinen abrufbar. Insofern bräuchte man da gar keine großartigen Zusatzprogramme mehr, es sei denn man will etwas wirklich ausgefallenes...

    Ich kann nur widerholen, dass ich so eine Vision für erschreckend halte.

    Wenn jeder sein eigenes "Holodeck" zur Verfügung bekommt, wieso sollte der nach einiger Zeit noch soziale Kontakte pflegen wollen. Warum sollte ich den Dirk in der Nachbarsuite besuchen, der war letztes mal so komisch. Da erschaffe ich mir doch meine eigenen Freunde. Und wenn die nerven lösche ich sie einfach oder schreibe sie um. Wozu umständlich einen Partner suchen und eine Familie gründen, wenn ich auf Knopfdruck meine (mir potentiell willig ergebene) Traumfrau erschaffen kann. Selbst Kinder kann ich mit ihr haben und die nervigen Teile (Babyphase, Pubertät) auf Befehl hin überbrücken. Und wenn die Bratzen mir eines Tages über sein sollten - "Computer, bitte alterieren.".
    Genauso mit meinen Lebensumständen. Diese Woche bin ich der Messias einer neuen Weltreligion, die nächste ein grausamer Diktator, dann vielleicht mal nur Schiffskoch auf der NX-01. Und allein das gespeicherte Kulturgut der Völker der Föderation reicht aus für ein ganzes Leben an Studien und kulturellen Angeboten. Wozu dann noch die Realität, wo mal etwas nicht nach meinen Vorstellungen laufen könnte? Keine Konflikte außer ich wünsche sie explizit. Und wozu mir dann bitte Beschränkungen in der Modifikation MEINES Hololebens auferlegen? Dann hätte ich ja gleich in der Realität bleiben können...

    Wie wohl deutlich wird: Ich kann so einem Leben nichts abgewinnen...

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      #17
      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
      Wenn jeder sein eigenes "Holodeck" zur Verfügung bekommt, wieso sollte der nach einiger Zeit noch soziale Kontakte pflegen wollen.
      Ich glaube, genau dies ist der Punkt, der bei TNG und DS9 noch nicht so richtig zu Ende gedacht ist. Was, wenn jeder sein eigenes Holodeck hat ? Diese Frage interessiert mich. Auch rein hypothetisch auf das TNG-Universum bezogen. Unabhängig davon, was wir selbst tun würden.
      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
      Warum sollte ich den Dirk in der Nachbarsuite besuchen, der war letztes mal so komisch. Da erschaffe ich mir doch meine eigenen Freunde. Und wenn die nerven lösche ich sie einfach oder schreibe sie um. Wozu umständlich einen Partner suchen und eine Familie gründen, wenn ich auf Knopfdruck meine (mir potentiell willig ergebene) Traumfrau erschaffen kann. Selbst Kinder kann ich mit ihr haben und die nervigen Teile (Babyphase, Pubertät) auf Befehl hin überbrücken. Und wenn die Bratzen mir eines Tages über sein sollten - "Computer, bitte alterieren.".
      Gut, aber wer sagt, dass viele nicht genau das möchten ?
      Manche trauen sich vielleicht auch nicht, genau diese Meinung zu posten ?
      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
      Genauso mit meinen Lebensumständen. Diese Woche bin ich der Messias einer neuen Weltreligion, die nächste ein grausamer Diktator, dann vielleicht mal nur Schiffskoch auf der NX-01.
      Was uns wieder an die letzte Folge von ENT erinnert, als Troi und Riker ... .
      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
      Und allein das gespeicherte Kulturgut der Völker der Föderation reicht aus für ein ganzes Leben an Studien und kulturellen Angeboten. Wozu dann noch die Realität, wo mal etwas nicht nach meinen Vorstellungen laufen könnte? Keine Konflikte außer ich wünsche sie explizit. Und wozu mir dann bitte Beschränkungen in der Modifikation MEINES Hololebens auferlegen? Dann hätte ich ja gleich in der Realität bleiben können... Wie wohl deutlich wird: Ich kann so einem Leben nichts abgewinnen...

      Was uns zu der Frage bringt: Sind die TNG- und DS9-Charaktere, die viel Zeit auf dem Holodeck verbringen nun eher typisch fürs 24. Jahrhundert, oder Ausnahmen ? Wie geht der Normalmensch im 24. Jhd. (oder auch 25. Jhd., jedenfalls zu einer Zeit, wo jeder einen Zugang hat) mit dem Holodeck um ?

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        #18
        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
        Wie geht der Normalmensch im 24. Jhd. (oder auch 25. Jhd., jedenfalls zu einer Zeit, wo jeder einen Zugang hat) mit dem Holodeck um ?
        Wenn man das Angebot von Quark als repräsentativ für die Nachfragelage im 24.Jahrhundert nimmt, dann wird das Holodeck in erster Linie für irgendwelche Sexprogramme genutzt. Frau und Kind sind da natürlich störend, bedeuten diese doch, dass es keine flotten 3'er, 4'er, 5'er mehr gibt, sondern nur noch Flotter. Insgesamt sollten der Holo-Konsum dem entsprechen, was man heute von Internet und Fernsehen gewohnt ist. Bei einigen wird er deutlich höher liegen, weil das Holodeck ebenso für berufliche Zwecke genutzt werden kann/muss.

        Ganz wird man sich aber trotzdem nicht in den Kunstwelten verlieren, in erster Line einfach, weil es einen Drang gibt, irgendwie auf die Welt einzuwirken. Data nennt das mal als vorläufige Antwort auf die Frage nach dem Sinn seiner Existenz. Ferner haben die Menschen im 24.Jahrhundert auch weiterhin den Wunsch ihre Gene auf die klassische Art und Weise weiterzugeben, was mit einem Holo-Partner nicht funktionieren würde.
        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          #19
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

          Was uns zu der Frage bringt: Sind die TNG- und DS9-Charaktere, die viel Zeit auf dem Holodeck verbringen nun eher typisch fürs 24. Jahrhundert, oder Ausnahmen ? Wie geht der Normalmensch im 24. Jhd. (oder auch 25. Jhd., jedenfalls zu einer Zeit, wo jeder einen Zugang hat) mit dem Holodeck um ?
          Das erinnert mich ein wenig an die aktuelle Debatte über MMO-Sucht... auch wenn mir diese persönlich langsam auf die Nerven geht, gibt es doch ein paar Parallelen.

          In der Zeit von TNG und DS9 sind Holodecks relativ alltäglich geworden, aber es scheint nur seltene Fälle zu geben, in denen Personen regelrecht "süchtig" danach werden. Das kann an ihrer Persönlichkeit und ihrer allgemeinen "Suchtgefährdung" liegen, oder auch daran, daß sie sich aus bestimmten Gründen vor der Welt zurückziehen möchten. Allgemein scheinen die Leute Holodecks wirklich nur zur Freizeitgestaltung zu nutzen, mit den oben genannten Ausnahmen.

          Ich behaupte einfach mal, daß das Holodeck im 24. Jahrhundert etwa den Stellenwert hat wie heutzutage Fernseher und Internet. Man schaltet es an, verbringt etwas Zeit damit, widmet sich ihm ab und zu auch etwas intensiver, aber irgendwann schaltet man es wieder aus und kehrt ins echte Leben zurück. Manchen fällt das schwer, aber zumindest in den Serien scheinen es Einzelfälle zu sein. Die anderen scheinen das unvorhersehbare, "reale" Leben vorzuziehen... denn immerhin heißt es ja "to boldly go where no man has gone before" und nicht "Verbringe deine Zeit mit einem vorgefertigten Programm und lasse das Universum Universum sein" ;-)
          Lieber ein Löffel am Kopf als ein Messer im Rücken.
          "Sch***e, hab' ich eigentlich mein Raumschiff abgeschlossen?"
          Widerstand ist respektlos!

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            #20
            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Wenn man das Angebot von Quark als repräsentativ für die Nachfragelage im 24.Jahrhundert nimmt, dann wird das Holodeck in erster Linie für irgendwelche Sexprogramme genutzt.
            Na, das sah auf der TNG-Enterprise aber noch ganz anders aus . Auch bei VOY gab es doch so etwas nicht, oder doch .

            Wie auch immer, der Punkt ist: Quark will Geld dafür sehen. Die Frage ist, wenn jeder kostenlos im Holodeck wohnen kann, so wie Nog in der Folge "Leben in der Holosuite" - warum sollte sich dieser Lebens-Stil nicht durchsetzen ? Mit allen Vorzügen.
            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Ganz wird man sich aber trotzdem nicht in den Kunstwelten verlieren, in erster Line einfach, weil es einen Drang gibt, irgendwie auf die Welt einzuwirken.
            Was heißt das, auf die Welt einwirken ?
            Insbesondere wenn alle materiellen Probleme und interstellaren Konflikte gelöst sind ?
            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Ferner haben die Menschen im 24.Jahrhundert auch weiterhin den Wunsch ihre Gene auf die klassische Art und Weise weiterzugeben, was mit einem Holo-Partner nicht funktionieren würde.
            Das ist erst mal richtig, aber was hindert ein heiratslustiges Pärchen in eine Holosuite einzuziehen ? Die Entbindungsstation und das Kinderzimmer sind ja dann auch gleich um die Ecke (ein Fingerschnippen entfernt).

            Auch noch ein wesentlicher Punkt: In Star Trek nie zu Ende gedacht, aber in der parallel entstandenen britischen SF-Serie "Red Dwarf" gibt es die Möglichkeit, nach dem Tod als Hologramm wieder auf zu erstehen. D.h. man lebt nach seinem körperlichen Tod als Hologramm im Prinzip unbegrenzt weiter.
            Zitat von Selkar Beitrag anzeigen
            In der Zeit von TNG und DS9 sind Holodecks relativ alltäglich geworden, aber es scheint nur seltene Fälle zu geben, in denen Personen regelrecht "süchtig" danach werden.
            Ich glaube, dieser Punkt könnte genauere Überlegungen erfordern. Heute haben ja die meisten Leute eine mehr oder weniger sinnvolle Arbeit, die auch dem Erwerb von Geld dient, das man zum Leben braucht.

            Was aber, wenn man keine materiellen Sorgen mehr hat ?
            Es, wie Picard sagt, wirklich kein Geld mehr gibt ?
            Was macht man dann den ganzen, lieben langen Tag ?

            Zitat von Selkar Beitrag anzeigen
            Die anderen scheinen das unvorhersehbare, "reale" Leben vorzuziehen... denn immerhin heißt es ja "to boldly go where no man has gone before" und nicht "Verbringe deine Zeit mit einem vorgefertigten Programm und lasse das Universum Universum sein" ;-)
            Gut, hier ist ein Punkt, dass das TNG-Universum mit seinem Science-Fiction-Möglichkeiten wohl interessanter sein könnte als unser tatsächliches Universum. (Auch wenn unser Sonnensystem auch noch seine Reize hat.) Aber wenn man hier auf unserer Erde solche Abenteuer erleben will, bleiben doch nur DVD und vielleicht in ferner Zukunft einmal frei konfigurierbare virtuelle Umgebungen, also unsere irdische Version des Holodecks.

            Wie viel Unentdecktes gibt es noch in der Realität ?
            Vermutlich derzeit noch genug, so viel ist klar.
            Aber warum sehen dann wieder so viele fern ?
            Wie finden die meisten Leute ein Gleichgewicht zwischen dem Leben in der Realität und in der Fiktion ?

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              #21
              Die ST-menschen sind soweit, das sie den Unterschied nutzen um sich zu erholen oder auch mal eine Holo-Gerichtsverhandlung "produzieren" ...
              Es fällt natürlich schwer dabei einen klaren Kopf zu behalten, wie barclay. Aber der mensch ist doch auf natürlichen Input von echten Menschen mit echten Gefühlen abhängig, so bilden sich aus Verhältnissen, Freundschaften und Beziehungen soziale Bindungen die real erfassbar sind. Es wäre keinem menschen geholfen, wenn er seinen Holofreund ständig nur neuprogrammiert, weil der nicht seiner Meinung ist ... so kann sich keine eigenständige persönlichkeit bilden, die in der Lage ist, mit den Ups and Downs des RL umzugehen.
              Weiterhin gibt es draussen genug echtes "Material" das es zu entdecken und erforschen gibt und erst die Fassbarkeit dieser Dinge gibt einem Menschen die Möglichkeit und die sozialen Rahmen in derer er sich entwickeln kann.
              Wenn die Erforschung eines Quasars nur Holo ist, dann sind die Ergebnisse nichtssagend genauso wie Holofreundschaften die auf keiner reellen Basis eine Dynamik nicht entwickeln kann...

              Die Replis sind eigentlich ne gute Sache, und mich würde mal interessieren, wie die Sachen schmecken aber dazu wird es nie kommen... also muss ich weiterkochen
              --|___________|--
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                #22
                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                In TOS gibt es ja einige falsche Paradies-Welten wie in den Folgen "Falsche Paradiese" (1. Staffel), "Die Stunde der Erkenntnis" (2. Staffel) und "Die Reise nach Eden" (3. Staffel), d.h. dieses Zurück zur Natur wird von Star Trek ziemlich abgelehnt. TNG setzt mit dem Holodeck und dem Replikator dann noch eins drauf.

                Beim Schreiben eines Beitrags zur DS9-Folge "Das Paradies-Experiment" kam mir dieser Gedanke:

                Wenn man sich mal die TNG-Society in Reinstkultur vorstellt: Angenommen, Energie ist kein Problem, so dass jeder ohne materielle Not in seiner Phantasiewelt leben kann. Warum sollten die Menschen der Zukunft nicht komplett in Holosuiten und vom Replikator leben ?

                Oder auch so formuliert: Angenommen, es gelingt irgendwann mal alle Konflikte in der Milchstraße zu lösen, die Föderation umspannt alle vier Quadranten .

                Wem dies zu unrealistisch erscheint: Angenommen, irgendjemandem gelingt es die Q davon zu überzeugen, dies umzusetzen, und die Qs lösen irgendwie das Problem, so dass in der Galaxis Friede und Freude herrschen, da alle Konflikte beseitigt sind und materieller / energetischer Wohlstand herrschen.

                Wäre es dann nicht sehr erstrebenswert, wenn jeder in seiner eigenen, selbst programmierten Holosuite / Phantasiewelt relativ großzügig vom Replikator lebt ?

                Was soll denn noch besser werden ?
                Ja diese Fragen werden auch in SI FI behandelt schon in Frühen Perry Rhodan Romanen wird erwähnt das Arkoniden ihre Zeit mit Fernsehen verschwenden.

                Ich denke darüber Folgendes der Mensch benötigt unerwartete Eiflüssse und Erfahrungen. Da ein Holodeck programierbar ist würde dies nur Funktionieren wen es dem humanoiden Holdecknutzer nict bewusst ist das er sich überhaupt in einem Befindet ( siehe Matrix etc.)

                Es ist wie gesagt auch zum derzeitigen zeitpunkt nicht schwer bedingt in einer generierten Fantasiewelt zu Leben ( siehe WOW oder die unzähligen Pornoseiten im I net )

                Besonders in Star Trek wurde des öfteren "ermahnt" was passieren würde wen man zu sehr in einer Fantasiewelt Lebt und die Nachkommen mit den gegebenen abhängigkeiten aufwachsen und niemand mehr den Kasten der das ganze managet bedienen kann geschweigedem das es überhaupt so einen Kasten gibt.

                Ein schönes Kinderreiches Bsp mit Wesley Nerffaktor ist
                - TNG - Die Sorge der Aderaner gegen Ende der ersten Staffel die durch Abhängigkeit von ihrem Computer zeugungsunfähig wurden.

                Ich würde mich auch nicht auf Q verlassen der Mensch hat ja in TNG immer den drang sich weiter über seinen eigenen Horizont heraus selbstständig zu entwicklen. Ich glaube dieses Szenario liegt nicht in der Natur des Menschen und auch nicht in der "Natur" von TNG.

                Fazit Eine Welt in der man abhängig von einem Holodeck und einem Replikator ist ohne zu wissen was Draußen passiert liegt weder im Interesse des Menschen noch ist es empfehlenswert da es immer irgend etwas gibt was wir nicht wissen oder etwas was die schöne heile Welt putt machen will -wie im echten Leben halt

                Liebe Grüße Infinitas
                Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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                  #23
                  Ich habe die Fragestellung noch mal etwas erweitert: Wie könnte mit den technischen Mitteln von TNG (Holodeck, Replikator, usw.) und den noch phantastischeren Möglichkeiten der Q die beste aller Welten Eurer Meinung nach aussehen ?

                  TNG ist ja schon eine sehr freundliche, helle Welt, im Grunde, und mit den dort präsentierten Möglichkeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Technologie und Magie. Die Frage ist dann eben auch, was passiert, wenn diese Möglichkeiten quasi jedem zur Verfügung stehen, also nicht bloß einer Elite, so dass man wirklich die Auswirkungen auf die komplette Gesellschaft untersuchen muss. (Im Fall von TNG eben auch auf eine ganze Föderation von Planeten, wenn nicht sogar die ganze Milchstraße .)

                  @ Gargylnite, Infinitas: Sehr interessante Antworten. Da denke ich mal drüber nach.

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                    #24
                    Wenn man Q hat oder Q ist, dann braucht man den technowust von TNG nicht mehr... Interessieren dich die möglichen Auswirkungen auf Geist+Seele eines dauerhaften Holobesuches, da brauchtst ja im Grunde keinen Q zu, die Technik reicht, glaube ich, völlig aus um in einer völligen Scheinwelt zu leben siehe Barclay+Nog ...
                    --|___________|--
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                      #25
                      Zitat von Gargylnite Beitrag anzeigen
                      Wenn man Q hat oder Q ist, dann braucht man den technowust von TNG nicht mehr... Interessieren dich die möglichen Auswirkungen auf Geist+Seele eines dauerhaften Holobesuches, da brauchtst ja im Grunde keinen Q zu, die Technik reicht, glaube ich, völlig aus um in einer völligen Scheinwelt zu leben siehe Barclay+Nog ...
                      Interessant ist ja auch, dass Riker von Q diese Fähigkeiten bekam, sie aber abgelehnt hat. Die Frage ist eben, mit wem die Q diese Fähigkeiten überhaupt teilen würden. Aber wie Du auch schreibst, man kann auch ohne Q mittels Technik eine Scheinwelt aufbauen. Q kann das auch ohne Technik, aber nicht für sich selbst. Ich glaube nicht, dass sich Q den Täuschungen einer Scheinwelt so hingeben kann, wie Menschen das tun.

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                        #26
                        Wenn man die Gravitationsachse des Universums verschieben kann, dann sind Begriffe wie Realität und Erfahrbarkeit sehr wandelbare Begriffe ... Riker hat abgelehnt weil der Preis, seine Menschlichkeit, zu hoch für die Macht eines Qs ist ... eben weil alle Begrenzungen wegfallen, die einen Menschen definieren wie zB Sterblichkeit, begrenzte Wahrnehmung der angeblichen Realität, Kreativität aus dem Drang heraus gestaltend zu wirken und seinem Inneren Leben nach aussen Ausdruck zu verleihen etc.

                        Ich muss jetzt los eines noch: Selbst Q konnte der Eigendynamik des Sherwood Forest nicht Einhalt gebieten, wie soll dann erst ein mensch mit einer lebendigen Scheinwelt klarkommen... der Bezug zu dem was man als sinnerfahrbare Realität definiert, verliert sich über die Zeit ...

                        so bis nachher *wink*
                        --|___________|--
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                          #27
                          Zitat von Gargylnite Beitrag anzeigen
                          Riker hat abgelehnt weil der Preis, seine Menschlichkeit, zu hoch für die Macht eines Qs ist ... eben weil alle Begrenzungen wegfallen, die einen Menschen definieren wie zB Sterblichkeit, begrenzte Wahrnehmung der angeblichen Realität, Kreativität aus dem Drang heraus gestaltend zu wirken und seinem Inneren Leben nach aussen Ausdruck zu verleihen etc.
                          Okay, darüber kann man nachdenken. Gerade aber Picard hält doch immer wieder große Reden darüber, dass die TNG-Menschen gegenüber den verkommenen Subjekten des 20. Jhd. nicht länger nach Macht und Reichtum, sondern nach irgendeiner (obskuren) Form von Perfektion streben.

                          Wonach soll also der Mensch der Zukunft streben - was ist seine Perfektion ?
                          Wie wird der Mensch der Zukunft glücklich ?
                          Wenn die Q nicht die Menschen der Zukunft sind, was dann ?

                          Ein gutes Beispiel für eine solche Entwicklung liefern doch serienintern auch die Zalkonianer in der TNG-Folge "Transfigurations".

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                            #28
                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            Okay, darüber kann man nachdenken. Gerade aber Picard hält doch immer wieder große Reden darüber, dass die TNG-Menschen gegenüber den verkommenen Subjekten des 20. Jhd. nicht länger nach Macht und Reichtum, sondern nach irgendeiner (obskuren) Form von Perfektion streben.
                            Ja das ist das was er sich wünscht das stimmt -dieser Satz hat ihn auch schon öffters streiche gespielt -denke ich- und ist er els ein Leitbild zu verstehen. ( so habe ich jedenfalls verstanden)
                            also ich strebe nach einer art von Perfektion die ich mit meinen momentanen mitteln ereichen kann der einzige unterschid zu Picards ausage ist lediglich das ich dafür noch Mäuse bzw Euros brauche denn Macht interesiert mich nur in soweit das möglichst wenige welche über mich haben.

                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            Wonach soll also der Mensch der Zukunft streben - was ist seine Perfektion ?
                            zum Beispiel:
                            Sein Wissen und Erfahrungschatz kollektiv der Menschheit zur Verfügung zu stellen und dabei Man selbst bleiben oder sich weiterentwickeln wie du möchtest solange du die Risiken und Auswirungen berechnen kannst und auch in unvorhergesehenen oder unberechnenbaren Situationen gute Lösungen bieten kannst. Dafür gibt es XY Weisheiten. Wenn du möchtest such dir eine Aus

                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            Wie wird der Mensch der Zukunft glücklich ?
                            Naja Glück ist unvorhersehbar und individuell. Meiner Ansicht nach gehört zu einer Glücklichen Erfahrung auch die ein oder andere schlechte.Da man sonst das Glück nicht zu schätzen weis.Das Spiel zieht sich durch die ganze Menscheitsgeschichte und wird denke ich auch in Zukunft so bleiben.

                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            Wenn die Q nicht die Menschen der Zukunft sind, was dann ?
                            Q ist nur eine Moglichkeit es gibt noch X andere Varianten in B5 z.B.
                            Es kommt immer auf eine Zielsetzung an so kann man in seiner Fantasie eine Entwicklungskurfe erstellen und sein Zukunftswesen erschaffen.Dafür sollte man wissen was es erreichen will und was es benötigt Q scheint nichts zu benötigen außer Captain Picard zu ärgen und die Menschhiet auf sehr Humorvolle weise in den Kakao zu ziehen.

                            LG Infinitas
                            Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

                            Kommentar


                              #29
                              Neulich habe ich ein paar VOY-Folgen gesehen, was ja im Grunde eine Fortsetzung von TNG ist, in der die technischen Möglichkeiten weiter ausgereizt beziehungsweise auch kritisch hinterfragt werden. Mag sein, dass hier VOY sogar der idealistischen TNG-Welt einen Spiegel vorhält .

                              In der Doppel-Folge "Das Tötungsspiel" wird es zwar nicht klar, was die Hirogen nach dem Verlassen der Voyager mit der Holodecktechnologie anfangen werden, aber die Idee ist, dass deren Volk dadurch vor dem Aussterben bewahrt werden kann, in dem es auf dem Holodeck auf Jagd geht und dadurch nicht in der Galaxis zerstreut und ausgedünnt wird. Das Wesentliche hierbei sind die abgeschalteten Sicherheitsvorkehrungen, d.h. ein Hirogen kann auf dem Holodeck auch sterben. In gewisser Weise ist die Jagd dadurch echt.

                              Seltsam hingegen mutet die nachfolgende VOY-Episode an, wo Tom Paris auf dem Holodeck an einem holographischen Auto bastelt, d.h. offenbar seit hunderten Stunden ein holographisches Auto repariert ? Okay, da würde ich auch sagen: Was für ein Quatsch ? Welchen Sinn macht denn so was ?

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                                #30
                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                Seltsam hingegen mutet die nachfolgende VOY-Episode an, wo Tom Paris auf dem Holodeck an einem holographischen Auto bastelt, d.h. offenbar seit hunderten Stunden ein holographisches Auto repariert ? Okay, da würde ich auch sagen: Was für ein Quatsch ? Welchen Sinn macht denn so was ?
                                Ja... was für einen Sinn macht das? Es macht Spaß! Tom Paris hat einfach Spaß daran, an diesen Auto rumzubasteln. Und nicht nur weil es irreal ist, ist es langweilig. Sonst hängen die anderen Crewmitglieder doch auch auf dem Holodeck herum, dies hat auch keinen Sinn.

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