Föderation maßlos übertrieben dargestellt - SciFi-Forum

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Föderation maßlos übertrieben dargestellt

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    Zitat von Deflektor Beitrag anzeigen
    Echt? Muss ich dringend nachgucken; würde mir einen Missstand ausräumen, der mir schon vor 15 Jahren zugesetzt hat. Nichts desto trotz finde ich den Platz vielleicht für zwei Kanarienvögel passend, aber nicht für einen Menschen.
    Meinst du den Platz in einem Quartier oder von welchen Platz sprichst du?

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      Zum Thema Toiletten in Star Trek gibt es schon einige Threads.

      -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...toiletten.html
      -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...giene-wcs.html

      Wäre schön, wenn ihr das Thema dort weiter diskutiert. Das hat mit der maßlos übertriebenen Darstellung der Föderation nun nicht viel zu tun.
      Mein Profil bei Memory Alpha
      Treknology-Wiki

      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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        Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
        Es widerspricht eben der sonst oft demonstrierten, übertriebenen Darstellung des utopischen Paradieses.
        Inwiefern?

        Was würdest du sagen, wenn ich dir erzählen würde, dass Menschen mit einem vergleichbaren Profil bereits heute schon therapiert werden und teilweise erstaunlich effektiv arbeiten?
        Wir reden hier über die Zukunft. Wenn Barklay in der Zukunft nicht therapierbar ist, wäre er es in unserer Zeit erst recht nicht. Anscheinend hat die Psychotherapie und Psychiatrie keine grossen Fortschritte gemacht, während es in anderen Bereichen sehr grosse Fortschritte im ST gab. Die menschliche Natur kann, nach den Autoren zu urteilen, nicht einfach "verbessert" werden, wie das mit einem Raumschiff der Fall wäre. Was ich wiederum sehr merkwürdig finde. Wenn man sich die Arbeit von Troi anschaut, ist das Konzept genau das gleiche wie es heutzutage benutzt wird. Trotz all der vielen Jahre hat es dahingehend keine grosse wissenschaftliche Verbesserung für psychisch kranke Menschen gegeben. Entweder das, oder Barklay ist ein überaus schwerwiegender Fall. Eine massive Angststoehrung wird er bestimmt haben, sage ich jetzt mal als Laie, nur das kann man heute ja bereits medikamentös und therapeutisch gut behandeln.

        Noch ein letztes Wort von mir zum WC-Problem. In VOY sind die Gefängniszellen transparent. Die Toiletten werden sich somit ausserhalb der Zellen befinden.
        ____________________

        Mein 3-jähriger Sohn zu einem Song von AC/DC: "Mama, warum kann die Frau nicht singen?"

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          Einige Bereiche wie z.B. Werbeindustrielle, Geisteswissenschaftliche, Psychologische dürften zunächst den Eindruck erwecken Angesichts der Raumfahrtwissenschafts-Fülle leicht in Hintergründe zu treten. Um jedoch die besondere Bedeutung Zwischen`menschlicher` Beziehungen, Emotionen, Wertvorstellungen, Abgründe und Entscheidungsfähigkeiten zu vermitteln (nicht zuletzt um den Zuschauer an die Charaktere zu fesseln) und sie über alle Belange hinaus zu stellen - da sie die Kernpunkte der Humanität ausmachen (siehe-Data´s dauerhafter Emotio-Wunsch) ist ein steter Augenlenk auf psychologische Aspekte der Serien unverzichtbar. Somit ist die Dichte der Psychologie im Ganzen nicht sonderlich zurückliegend - die Grenzen z.B. durch chemisch- medizinische Eingriffe in die Psyche der Protagonisten bleiben bei StarTrek größtenteils negativ konnotiert, es sei denn sie dienen lebenserhaltenden Maßnahmen. Somit entsteht eine immanente Grundtönung, die einzig die Mittel der Psychologie tiefgehend durch die Erforschung vom Zuschauergeistes bedürftigt. Es bleibt Spielraum frei.

          Barclay ist ein labiler Hypochonder mit selektiver Wahrnehmungsstörung, gegen solch eine Diagnose helfen langfristig nur (illegale) Genaufbesserungen ;-) Die medizinischen Optionen guter Medikamente dürften nicht minder sein- welche er meiner Einschätzung nach aber nicht Einnehmen könnte, da er sich bereits beim Informieren über die Substanzen in eine erneute Angststörung hineinsteigern würde...
          Somit bliebe er Deanna´s und Beverly´s Lieblingspatient ^^
          „Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
          - Van Gogh

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            Der Reitz an Star Trek ist ja auch, dass nicht wie in weiteren 1000 SciFi Geschichten (!nicht alle!) ein weiteres Weltuntergangszenario angesprochen, sondern schöne Fortschritte gezeigt werden. Aber ich denke schon, dass Fomalhaut recht hat und die UFP ziemlich hoch dargestellt wird. Das find ich aber nicht schlimm.
            Zuletzt geändert von Puli; 23.11.2012, 15:42. Grund: doppelte Verneinung, Lücke vergessen (sorry;))
            LLAP
            BSIBM
            Seven: "Das Soufflé ist etwas kollabiert, jedoch ist sein Nährstoffinhalt voll intakt."
            Kirk: "Im Weltraum ist Jahrmarkt und wir feiern 'ne Runde mit."

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              Zitat von Puli Beitrag anzeigen
              Aber ich denke schon, dass Fomalhaut recht hat und die UFP ziemlich hoch dargestellt wird. Das find ich aber nicht schlimm.
              Kannst du das etwas präziser beschreiben, was wurde für dich denn übertrieben dargestellt?
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              Mein 3-jähriger Sohn zu einem Song von AC/DC: "Mama, warum kann die Frau nicht singen?"

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                Zum Thema Toiletten in Star Trek gibt es schon einige Threads.

                -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...toiletten.html
                -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...giene-wcs.html
                Wobei insbesondere der erste Thread (wenn auch schon aelter)
                sehr lustig zu lesen ist...

                OT /off
                .

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                  Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                  Mein letztgenanntes Beispiel war der "Trick" von O'Brien die Energiequelle der Orbitalwaffenplattformen von Chintoka als feindlich zu markieren und die Waffen dazu zu bringen ihre eigene Energiequelle zu vernichten.
                  In dem Fall wurde das Ziel eben durch technische und nicht militärische und/oder politische Mittel erreicht. Das scheint in Übrigen auch einer der Vorteile der Förderation zu sein, in der DS9-Folge "Entscheidungen" (6x02) spricht der Vorta (Keevan laut Memory Alpha) von den "berühmten Ingenieuren der Sternenflotte, die aus Steinen Replikatoren machen können". Jedenfalls scheinen die technischen Fähigkeiten der Jem'Hardar im Vergleich dazu schlechter abzuschneiden.
                  Auf die musste sich das Dominion zumindest im Alpha-Quadranten verlassen, eventuell gibt es im Gamma-Quadranten noch Planeten mit guten Technikern/Ingenieren, die dem Dominion unterstehen.

                  Was den Vergleich zwischen Dominion und Förderation angeht: Ich denke, das Dominion aufgrund seines höheren Alters und seiner größeren Aggressivität größer ist als die Föderation. Auch wenn es dafür keinen entscheidenden Beweis gibt.
                  Wenn wir die Gründer als eine misstrauisch bis paranoide Gesellschaft ansehen, die fast pedantisch Wert auf Sicherheit und Ordnung legt, so denke ich, würde das Dominion potentielle immer weiter expandieren, weil die Gründer immer mehr potentielle Gefahren bemerken, je genauer sie ihre Umgebung untersuchen und je breiter die Grenzen werden. Dieser Prozess wird aber nicht besonders schnell sein und vielleicht für einige Zeit (vielleicht sogar Jahrhunderte) ins Stocken kommen. Die Gründer expandieren nicht aus Ruhmsucht wie die Klingonen oder weil sie möglichst viele andere Lebensformen assimilieren wollen wie die Borg, sondern aus Angst vor den unkontrollierten Solids.
                  Allerdings kennen wir auch nur wenige Gründer auf die wir uns bei dieser Charakterisierung beziehen könnten. Eigentlich nur Odo, der als Sicherheitschef sehr viel Wert auf Ordnung und Sicherheit legen muss (und darin offenbar auch Worf ähnelt), den Gründer Laas aus "Hirngespinst" (DS9, 7x14), der sehr misstrauisch gegenüber den "Solids" war, aber nicht unbedingt Wert auf Sicherheit und Ordnung legte und die Gründerin. Von den restlichen Formwandlern hat man für eine Charakterisierung zu wenig gesehen.
                  Dabei scheint sich das Misstrauen gegen die "Solids" als Konstante zu zeigen, nicht unbedingt aber der Wunsch nach Ordnung. Dazu würde auch passen, dass man in den ersten Staffeln von DS9 mal gehört hat, dass viele Welten das Dominion nur als Gerücht kennen und man nie genau wisse, wer eigentlich Mitglied des Dominion sei und wer nur für es arbeitet oder als Zwischenhändler dient.
                  Daher stellt sich mir die Frage, ob sich das Dominion eigentlich in die internen Angelegenheiten der "Solids" einmischt oder ob es "nur" mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass die Solids eine mögliche Gefahr für die Gründer werden?

                  Was die Föderation angeht, so ist ihre freiwillige Basis ein Vorteil und auch eine "dezentrale" Struktur, die sie möglicherweise bedingt, dürfte von nicht von Nachteil sein. Ein Reich wie die Klingonen oder Cardassianer wird wahrscheinlich um den Hauptplaneten herum gewachsen sein, die Födertion dagegen dürfte über mehrere verteilte Plantensysteme verfügen, die schon deshalb relativ autonom sind. Allein das macht es schwerer die Föderation zu erobern. Vielleicht seht das Dominion im Laufe der Zeit auch deshalb die Föderation als ihren Hauptfeind.
                  "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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