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The Bad Batch [102] "Familientreffen" / "Cut and Run"

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    The Bad Batch [102] "Familientreffen" / "Cut and Run"

    Das Bad Batch trifft einen alten Freund.
    Schön ist es auf alle Fälle den Deserteur aus TCW Staffel 2 wieder zu sehen. Ich mag solche Querverweise zwischen den Serien, wodurch das SW-Universum mehr wie aus einem Guss wirkt.

    Ansonsten wirkte die Folge tlw. wie ne klassische "Rebels"-Filler-Folge. Sprich es geht um Flucht, Vorräte usw.

    Omega hat leider etwas genervt. Bringt sich ständig in Schwierigkeiten. Hoffe, dass der Char noch besser wird (Ahsoka hab ich zu Beginn auch nicht gemocht).

    Alles in allem schon klar schwächer als der Auftakt, aber noch immer ok:
    4 Sterne
    5
    ****** - eine der besten Folgen aller Zeiten
    0%
    0
    ***** - sehr gute Folge, hat alles, was die Serie ausmacht
    0%
    0
    **** - gute Folge mit unterhaltsamer Story
    80,00%
    4
    *** - komplett durchschnittliche Folge
    20,00%
    1
    ** - relativ schwache Folge, nicht weiter erwähnenswert
    0%
    0
    * - eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten
    0%
    0

    #2
    Ja, die erste reguläre Folge ist gleich beinahe eine typische "Folge der Woche". Der Bad Batch 99 fliegt zu der Welt, wo der Deserteur aus der zweiten Staffel Clone Wars mit seiner Familie lebt. Dort kann man aber nicht untertauchen, da der Ex-Klon selber auch gerade fliehen will, denn das Imperium streckt seine Finger bereits nach diesem Planeten aus. In einem kleinen Nebensatz wird mal eben fallen gelassen, dass Rex auch gerade einmal einen Tag vorher hier durchgekommen ist - ein kleiner Hinweis auf dessen Weg nach dem Ende von Clone Wars. Die Sache mit dem Inhibitor Chip wird jetzt auch dem Bad Batch erzählt - somit wissen die Klone, wie sie Crosshair eventuell retten könnten.

    Ansonsten verhilft man dem Ex-Klon und seiner Familie zur Flucht, denn das Imperium verteilt nun Ausweise, die jeder Bürger tragen muss. Tech fälscht denen diese Ausweise und die Klone sorgen eher unfreiwillig für genug Ablenkung, damit der Klon-Deserteur bei seinem Abflug nicht erkannt wird. Omega soll eigentlich mit der Familie mitgehen, entscheidet sich aber zur Erleichterung aller dazu, beim Bad Batch zu bleiben. Allerdings geriet sie diese Folge zweimal selbstverschuldet in Gefahr. Ich hoffe, dass das kein Trend wird. Wie einige andere denke ich nun auch, dass Omega nicht einfach nur ein missglückter Fett-Klon ist, sondern dass die Kaminoaner irgend etwas mit ihrer DNA angestellt haben - höchstwahrscheinlich haben sie bei ihr Jedi DNA eingesplict - wobei ich persönlich darauf verzichten könnte, nach Ezra und Grogu erneut ein machtbegabtes Kind als Triebfeder der Handlung zu haben.

    Interessante Erkenntnis aus dieser Episode:
    Offenbar hatte die Republik kein Pass- und Meldewesen, weswegen die Einführung eines Ausweissystems durch das Imperium als etwas zutiefst sinistres aufgefasst wird. Ok, wird es wohl auch sein, da das Imperium das missbrauchen wird, aber offenbar konnte vorher jeder in der Republik ohne Kontrolle frei hin und her-reisen, wie er wollte.

    Ich gebe der Folge 4 Sterne. Eigentlich wollte ich nur 3 geben, aber ein paar positive Dinge, wie die Beachtung der Serien-Kontinuität und einige weitere nette Details haben es für mich über den Durchschnitt gehoben.

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      #3
      Standardfolge, die dem Worldbuildig dient.
      Fand es schön den Deserteur wiederzusehen. Ich frage mich nur woher die Bad Batch ihn kennen. Ansonsten hat Omega jetzt ihren festen Platz in der Gruppe. Fragt sich nur was sie in Zukunft zu tun bekommt?

      Und machtbegabte Kinder/Jugendliche sind nunmal der Kern von SW. Ich würde es aber auch nicht gut finden, wenn der zukünftige Fokus auf ihr liegt. Im A-Team hat jeder seine Rolle und alle sind gleich wichtig. Omega kann sich da gerne einfügen, aber die anderen nicht verdrängen.

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        #4
        Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
        Interessante Erkenntnis aus dieser Episode:
        Offenbar hatte die Republik kein Pass- und Meldewesen, weswegen die Einführung eines Ausweissystems durch das Imperium als etwas zutiefst sinistres aufgefasst wird. Ok, wird es wohl auch sein, da das Imperium das missbrauchen wird, aber offenbar konnte vorher jeder in der Republik ohne Kontrolle frei hin und her-reisen, wie er wollte.
        Das komplette Star Wars Universum ist doch ein einziger Sauhaufen, egal in welche Epoche man geht. Kriminelle überall, jeder Planet hat seine Gangsterbosse die alle kontrollieren. Coruscant ist doch ein einziges Ghetto, ein paar wohnen an der Oberfläche, der Rest lebt tief unter der Erde und sieht niemals Tageslicht.
        Kein Wunder eigentlich, dass das Imperium scheitern musste und letztlich Planetenkiller entwickelte, um irgendwie die Ordnung zu wahren.

        Interessant ist die Entwicklung der 0815 Klone. Durch Clone Wars haben die einiges an Sympathie zurück gewinnen. Es sind gute und loyaler Soldaten, die die Jedi töten mussten, weil ihr Chip sie dazu zwang.
        In Bad Batch scheinen sie zu Arschlöchern zu werden, die stupide Befehle umsetzen und die Zivilbevölkerung unterjochen.

        Die Folge war recht durchschnittlich, leider fängt das Kind an zu nerven. Hatte kurz die Hoffnung, man würde es mit der Familie ziehen lassen. Schade.

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          #5
          Mit Cut, dem abtrünnigen Klon, der sich für ein Leben und eine Familie außerhalb der Kriegsmaschinerie entschied, kommt eine wichtige neue Perspektive ins Spiel. Cuts Entscheidung zeigt, dass die Klone, die als Soldaten erschaffen wurden und eigentlich nichts anderes kennen, sich gegen ihre Bestimmung und für ein anderes Leben entscheiden können. Sie unterliegen zwar einer Programmierung, diese ist aber offenbar nicht so deterministisch, als dass sie nicht überwunden werden könnte.

          Wir sehen in dieser Episode erstmals Hunters Dilemma, der versucht, ein verantwortungsvoller (Ersatz-)Vater zu sein, das Beste für Omega zu tun und sie aus der Kampfzone zu bringen. Omega hat allerdings ihren eigenen Kopf und besteht darauf, bei ihren „Brüdern“, die ihre Familie sind, zu bleiben. Ich muss sagen, ich kann hier Hunter gut verstehen, mit den Bad Batch auf einem Kriegsschiff zu leben, ist nicht der ideale Ort für eine Teenagerin, die fast noch ein Kind ist. Die Szenen, als Omega das erste Mal im Freien auf einem Landplaneten ist, und vor allem, als sie mit Cuts Kindern spielt – sie weiß noch nicht einmal was ein Ballspiel ist - zeigen, was ihr durch ihr Aufwachsen im Labor auf Kamino entgangen ist – dass sie nie so etwas wie eine Kindheit hatte. Sie zeigen auch, wie gänzlich unvorbereitet sie für ein Leben außerhalb des Labors ist, und wie schnell sie in Gefahren hineinstolpert. Dass Hunter sie mit dieser Familie gehen lassen will, ist mehr als verständlich. Für Omega allerdings ist die Marauder, das Schiff der Bad Batch, ihr neues Zuhause und die Bad Batch sind die einzige Familie, die sie kennt. Omegas Weigerung, die Bad Batch zu verlassen, bringt Hunter auf absehbare Zeit in das erwähnte Dauer-Dilemma zwischen dem, was er als Soldat tun sollte und dem, was er als Omegas Ersatzvater tun sollte – umgekehrt bringt sie auch Omega selbst unter den Druck, ständig beweisen zu müssen, dass sie nicht nur eine Belastung für den Rest der Gruppe ist.

          Der Deserteur Cut ist auch der Erste, der offen über die Manipulation durch die Kaminoer spricht. Er erkundigt sich nach Omegas “Zweck” und weist darauf hin, dass die Kaminoer nie etwas ohne Zweck tun. Diese Aussage ist eine große „red flag“, sie deutet darauf hin, dass Omega für etwas Bestimmtes entworfen wurde – die Frage bleibt, was diese Bestimmung ist, und ob sie selber davon weiß.

          Omega spricht jetzt ausdrücklich über den Inhibitorchip der Klone, nachdem sie dieses Thema in der ersten Episode schon andeutete. Es bleibt unklar, ob sie dieses Wissen durch ihre Tätigkeit für Nala Se erlangt hat – Tech sagte, der Chip sei „gut dokumentiert“, sie könnte also auf die Akten zugegriffen haben, mit oder ohne Erlaubnis, oder der Medizindroide AZI könnte es ihr gesagt haben, oder sogar Nala Se selbst. Das Entscheidende ist, Omega ist nicht überrascht, wenn es um die Inhibitorchips geht, was darauf hindeutet, dass sie schon seit einiger Zeit darüber Bescheid weiß.

          Echo weist auf die „Ironie“ hin, dass während Klone mit Nummern sich selber Namen geben, während Menschen mit Namen jetzt Nummern erhalten. Dies ist eine sehr subtile Beobachtung: Die Klone wurden in einer Fabrik in Chargen erschaffen und haben eine Seriennummer, sie erhielten nie eine wahre Persönlichkeit. Ihre Entscheidung, Namen anzunehmen, hat etwas mit der Erlangung von Identität, Autonomie und Würde zu tun. Umgekehrt werden jetzt, da die Republik zu einem Imperium wird, normale Bürger zugunsten von Bürokratie und Kontrolle zu Nummern. Es ist ein erzählerisches Bild dafür, wie das Imperium alle entmenschlicht, nicht nur die Klone. Der Krieg ist vielleicht vorbei, aber die Kontrollsysteme werden gerade erst etabliert und beginnen zu greifen, und alle, ob Klonsoldaten oder menschliche Zivilisten, Kinder oder Erwachsene, sind davon betroffen.​

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