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"heftige" Filme

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  • "heftige" Filme

    Ich habe eben darüber nachgedacht, dass es ein paar Filme gibt, die für mich persönlich wirklich heftig waren. Damit meine ich, dass ich schockiert, aufgewühlt oder auch verstört war.
    So seltsam es klingt, gibt es IMO viel zu wenig solcher Filme. Denn es ist ja die Aufgabe des Mediums, Emotionen hervorzurufen, seien es positive oder auch negative.
    Und eben die heftigen, deprimierenden, verstörenden Streifen schaffen es, die stärksten Eindrücke zu hinterlassen; mit dem Effekt, dass die einen deprimiert das Kino verlassen und sich das ganze am liebsten nie angesehen hätten, die anderen jedoch tief bewegt bzw. beeindruckt vielleicht noch einige Zeit darüber nachdenken...
    Und jetzt mal ehrlich: Wer sieht sich Filme wie zB. "Dead Man walking" an, um Spass zu haben?

    Ich frage mich, welche Filme solcher Art ihr gesehen habt, die euch auf diese Weise beeindruckt oder auch schockiert haben. Wenns geht, mit Begründung.


    Hier ein paar Beispiele von mir:

    "Der Exorzist"
    Nach dem ersten mal gings mir nicht gut. Einerseits fand ich ihn krank, abartig und nur schockierend (ich halte Friedkin deswegen noch immer für einen Sadisten ). Andererseits halte ich ihn für den besten Horrorfilm, der je gedreht wurde. Er vermittelt nicht das wohlige Gruseln oder spaßige Schockeffekte, sondern schlicht das pure Ensetzen ....und ist deswegen mein Favorit des Genres.

    "Dancer in the Dark"
    Auch einer dieser Filme. Das Ende ist wirklich was für Hartgesottene. Dabei habe ich das erste mal mit dem Gedanken gespielt, abzuschalten, weil ich nicht zu heulen anfangen wollte. Sehr aufwühlend und deshalb auch einer meiner meiner Favoriten.

    "Sieben"
    Den kennt eh schon fast jeder. Aber trotzdem mordsspannend, pessimistisch und seeehr verstörend. Mir fällt ichts besseres ein als Genial.

    "Schindlers Liste"
    Ich war glaube ich 13, als ich ihn das erste mal gesehen habe und fand ihn wirklich erschreckend grausam. Einer der besten und eindringlichsten Filme zum Thema Holocaust ob man nun Spielberg mag oder nicht. Ich sehe ihn noch immer gerne wegen der vielen leisen, ergreifenden Momente und Dialoge ("Diese Liste ist das Leben...", da muss ich jedesmal schlucken ).

    "Mulholland Drive"
    David Lynch-Film. Mehr braucht man eigentlich nicht darüber zu sagen
    Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

  • #2
    Der schockierendste Film den ich kenne ist mit Sicherheit "Sieben" - supperspannend, Wahnsinnsatmosphäre und ein verstörendes Ende. Auch die "grauslichen" Szenen waren so heftig, dass ich überrascht war, dass der Film kein "ab 18" bekommen hat.

    Auch empfinde ich die Hannibal-Lecter-Reihe als ziemlich heftig. Genial ja, aber kein Film für zarte Gemüter. Vor allem das Finale von "Hannibal" dem zweiten/dritten Teil der Trillogie war dann doch schon etwas zu gewagt für meine Verhältnisse.

    Was "Kill Bill" betrifft so ist der Film ne Sache für sich. Mit Sicherheit der blutigste Film den ich jemals gesehen habe, andererseits jedoch wurde das ganze einem so überzogen und comic-haft serviert, dass es deutlich leichter zu vertragen ist als zum Beispiel das Ende von "Psycho" von dem ich trotz absoluter Blutlosigkeit des Finales immer noch fast Alpträume habe.

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    • #3
      Auf Platz 1 meiner Liste der heftigsten bzw. verstörensden Filme steht "Requiem for a dream". Dieser beginnt so harmlos und freundlich, aber am Ende des Films fühlt man fast körperlich das Leiden, welches die Protagonisten im Verlauf ereilte.
      Ich will dazu mal aus dem Review von filmspiegel.de zitieren.
      Der Film ist nicht kompliziert oder so, aber die Wirkung dürfte viele Leute überraschen und gleichzeitig erschrecken. Manche Leute gehen soweit zu sagen, dass "Requiem for a Dream" der beste Film ist, den sie je gesehen haben, und dass sie ihn nie wieder sehen möchten.
      Ich würde mir den Film schon nochmal ansehen, aber für einen gemütlichen Videoabend ist er wirklich ungeeignet.

      Den von WilderKlingone genannten "Dancer in the dark" würde ich auch als sehr "heftig" einstufen. Im Gegensatz zu Requiem steht hier zwar der ganze Film im depressivem Licht, aber am Schluss gibt es noch mal richtig eins mit dem Hammer drüber.
      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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      • #4
        Also bei mir kommt "The Ring" ganz oben. Nach dem Film hab ich mich kaum allein aus dem Kino getraut. Allein schon die eine Szene im Schrank langt da um einen zu verstören.

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        • #5
          Also heftigster Film?

          Hmm ich muss sagen ich vertrage viel, aber Freddie vs. Jason hat mich schon ein wenig schockiert. Aber ich hatte danach keine Psychischen Probleme die ich nicht schon vorher hatte

          Aber ansonsten gibts noch heftige Filme die ich aber nicht geschockt haben...

          -Hannibal
          -John Carpenters Vampire (boah ist der Böse )
          -Kill Bill
          Das Sockylein grüßt alle wahnsinnigen ;-), besonders Arwen, Spooky, NH, Suder, Logic, Super supernova + Zefi und unseren allseits beliebten ARSCHKEKS
          Preiset den Darthschkeks Im Werkzeugkasten liegt der Hammer

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          • #6
            Da ich meist einen großen Bogen um Horrorfilme und dergleichen mache, sind meine "heftigsten" Filme eher unspektakulär...

            Platz 1 hat dabei unzweifelhaft der deutsche Film "Das Experiment", der mich im Kino ziemlich fertig gemacht und relativ verstört zurückgelassen hat, eine Meisterleistung von Cast und Regisseur!

            in anderer Hinsicht heftig sind zB Teile von "Saving Private Ryan" oder auch "The Green Mile", wobei ich die FIlme als Ganzes eher als harmlos bezeichnen würde, bis auf gewisse Szenen eben
            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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            • #7
              Oh ja, das Experiment hab ich vergessen

              Man muss mal darüber nachdenken, welche Thematik der Film aufgreift. Also das hat mich auch schockiert wie weit Menschen gehen können. Das ist imo gar nicht sehr weltfremd, da die Macht eine der größte verführungen für den Meschen bedeutet. Und es gibt nur weinige bis keinen die darüber stehen.
              Das Sockylein grüßt alle wahnsinnigen ;-), besonders Arwen, Spooky, NH, Suder, Logic, Super supernova + Zefi und unseren allseits beliebten ARSCHKEKS
              Preiset den Darthschkeks Im Werkzeugkasten liegt der Hammer

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              • #8
                Es beruht ja auch auf einem authentischen Fall, der wohl wirklich zu mehreren Todesfällen geführt hat.

                Insofern ist der Film, seine Thematik und die Eindringlichkeit der Umsetzung gleich in mehrfacher Weise erschütternd!
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                • #9
                  Jo genau das isses ja was mich so erschüttert hat. Und die Schauspielerische Leistung von Bleibtreu und co war schon klasse.

                  Ich hab mich auch unwohl gefühlt als der MB in die Kiste gesperrt wurde. Dieser Film strotzte nur so von Authenzität
                  Das Sockylein grüßt alle wahnsinnigen ;-), besonders Arwen, Spooky, NH, Suder, Logic, Super supernova + Zefi und unseren allseits beliebten ARSCHKEKS
                  Preiset den Darthschkeks Im Werkzeugkasten liegt der Hammer

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                  • #10
                    Den von WilderKlingone genannten "Dancer in the dark" würde ich auch als sehr "heftig" einstufen. Im Gegensatz zu Requiem steht hier zwar der ganze Film im depressivem Licht, aber am Schluss gibt es noch mal richtig eins mit dem Hammer drüber.
                    Ja, ich denke das ist kaum mehr zu steigern. Eine Freundin von mir ist nach dem Film übrigens vor dem Kino zusammengebrochen...ich sah ihn nur auf DVD und allein da war ich total am Boden. Ich will gar nicht daran denken, wie intensiv das Ganze auf der großen Leinwand wäre.


                    Auf Platz 1 meiner Liste der heftigsten bzw. verstörensden Filme steht "Requiem for a dream"
                    Dieser Film ist natürlich auch außer Konkurrenz und mit Sicherheit einer meiner Lieblinge. Mich hat "Requiem for a Dream" zwar nicht derartig mitgenommen, wie im oben genannten nur hab ich mich vielleicht auch zu wenig darauf eingelassen (ich war totmüde, als ich ihn sah *gleich DVD suchen muss* )

                    @Sternengucker
                    Das Experiment gab es wirklich. Es wurde nur vorzeitig abgebrochen, als die sadistischen Auswüchse einiger "Wächter" immer extremere Formen annahmen und einige "Häftlinge" die psychische Tortur nicht mehr aushielten. Gestorben ist dabei allerdings - zum Glück - niemand
                    Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

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                    • #11
                      Requiem for a dream habe ich wirklich ohne irgendwelche Erwartungen im Studentenkino gesehen und das hat sicherlich viel zur Wirkung beigetragen. Ich wusste vorher nur, dass es irgendwie um Drogen geht, der Film vom Regisseur von Pi ist und die Musik aus dem Trailer zu Two Towers beinhaltet. Naja und dann läuft da dieses kleine Meisterwerk über die Leinwand. Soetwas bleibt natürlich im Gedächtnis und hinterlässt Eindruck.

                      Ein weiterer Film den ich als heftig bezeichnen würde, wäre noch Uhrwerk Orange von Kubrik. Hier gehen die Meinungen ob dies nun ein Kunst- oder doch nur ein abartiges Werk ist, sehr weit auseinander.
                      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                      • #12
                        Wirklich schlimm fand ich "Very Bad Things". Als ich da aus dem Kinosaal rausging, wünschte ich, ich hätte den Film nicht angeschaut. Da ging es größtenteils nur um Blut und vergraben von selbst zerstückelten Leichenteilen. Der Film ist ganz sicher nichts für schwache Gemüter.

                        Ansonsten fallen mir nur noch Filme ein, die ihr schon genannt habt. "Sieben" ist zwar ein sehr spannender und gut gemachter Film, aber auf die Erinnerung an manche Szenen (vor allem der Schluss) könnte ich verzichten.

                        Die eine Szene in "Green Mile" auf dem elektrischen Stuhl ist wohl auch eine der heftigsten, die es gibt. Ich fand das eine Frechheit, sowas einem "normalen" Kinopublikum zuzumuten. Schockfunktion gut und recht, aber wer will schon gerne 5 Minuten zusehen, wie ein Mensch geröstet wird?

                        Hannibal war auch nicht schlecht von den "heftigen" Momenten her. Muss ich mir nicht unbedingt nochmal anschauen.
                        Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
                        Meine Musik: Juleah

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                        • #13
                          Da wäre bei mir z.B. "Spoorloos" (Spurlos), ein kleiner aber feiner Thriller aus den Niederlanden, der mit einem der fiesesten Enden der Filmgeschichte aufwartet.
                          Es gibt auch ein US-Remake mit Kiefer Sutherland (24). Den hab ich mir aber noch nie angeschaut weil ich gehört habe, das der ein Happy End haben soll. Frechheit!

                          Schockierend ist mit Sicherheit auch "Hitcher-Der Highway-Killer" mit Rutger Hauer. Selten war ein Bösewicht böser.

                          Emotional am aufwühlensten finde ich z.B. "Im Westen nichts neues", sowie Stanley Kubricks "Wege zum Ruhm" und "Full Metal Jacket". Für mich sind das die drei besten Antikriegsfilme überhaupt.

                          Gruß, succo
                          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                          • #14
                            Kann mich den meisten hier anschliessen (sieben, Dancer in the dark, Das -experiment).

                            Mir speziell fällt jetzt noch "21 Gram" ein.

                            FMJ und die restlichen Kubrick-Dinger dagegen find ich dagegen nicht so emotional aufwühlend...sie sind unglaublich gut, aber in meinen Augen nicht so heftig!
                            "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                            "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                            Member der NO-Connection!!

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                            • #15
                              LOL - 21 Gramm fand ich so schwach und höchstens "heftig einschläfernd", aber mehr nicht.

                              Zu den erschütternsten Filmen zählt für mich schon "Das Experiment" und Filme wie "Full Metal Jacket".
                              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                              Makes perfect sense.

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