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Filmmusik - Wie wichtig?

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  • Filmmusik - Wie wichtig?

    Moin!


    Ich möchte mal einen Thread zu Filmsoundtracks aufmachen. Wenn es geht auch eine kleine Umfrage dazu starten lassen.

    Filmmusik ist für mich sehr wichtig weil sie die Atmosphäre schafft und Emotionen betont. Es gibt echt geniale Kompositionen die einen nicht mehr aus den Kopf gehen.

    Hier möchte ich mal ein paar Favoriten aufzählen. Die Numerierung ist nicht verbindlich. Das ändert sich bei mir auch schnell. Genauso wenig ist es schlimm wenn ich mal den einen oder anderen vergesse :

    1.) Braveheart
    2.) Herr der Ringe
    3.) Gladiator
    4.) Star Wars
    5.) Indianer Jones
    6.) Beverly Hills Cop
    7.) Full Metal Jacket
    8.) Alien
    9.) Terminator
    10.) Matrix

    Also die ersten 4 sind für mich einfach nur überwältigend und bei mir immer an erster Stelle. Außerdem finde ich noch die "Star Trek Voyager Theme" echt gut. Und Musik von den Filmen "Wallstreet" , " Das schwarze Loch", "Black Rain", oder "Shogun". Könnte eigentlich noch stundenlang so weitermachen.......
    165
    Ohne Musik ist ein Film undenkbar
    80.00%
    132
    Kann ich drauf verzichten
    0.61%
    1
    Es kommt drauf an bei welchen Filmen
    19.39%
    32

  • #2
    Tststs... das ist aber kein Indianer Jones, sondern ein Indiana Jones!

    Tjo... aber Filmmusik ---> unverzichtbar, es sei denn, es ist irgendein Stilmittel, um im Film irgendwas zu unterstreichen... was auch immer das dann sein mag.

    Jemand, der ja von Anfang an richtig stark mit Soundtracks gearbeitet und sie nicht einfach nur als Untergrundsdudelei benutzt hat, war Alfred Hitchcock. Der hat eine menge tolle Musiken in seinen Streifen gehabt... Besonders "Vertico" fand ich gänsehautfördernd... Und Bernard Hermann (der die meisten Soundtracks für ihn geschrieben hatte) hat auch sonst eine menge starke Sachen geschrieben... Die Musik für "Citizen Kane" war z. B. auch großartig.

    Welche Komponisten ich auch noch mag sind Danny Elfman, Basil Polepouris, Carter Burwell und Philip Glass. Wer mir allerdings nicht ins Haus darf, ist James Horner, weil der schafft wirklich jeden Film mit seinem Gesülze zu versauen... oder ihn mindestens 10 Klassen schlechter zu machen, als er eigentlich ist. Hans Zimmer ist auch so ein ähnlicher Fall. Ich weiß zwar, daß der Preise und Nominierungen noch und nöcher hat und aus irgendeinem Grund sehr gefragt ist... aber ich finde ihn völlig uninteressant und langweilig.
    ...somebody is videotaping me in my spaceship...

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    • #3
      Filmmusik finde ich sehr wichtig.
      Schafft einfach, wenn sie richtig eingesetzt wird unglaublich Atmossphäre, weckt Gefühle, was ohne sie, gerade bei nicht gerade überzeugenden Schauspielern ungemein schwerer gewesen wäre.
      Gleichzeitig lässt sie den Zuschauer etwa durch bedrohlichkeit Dinge vorrausahnen, oder erwarten, die dann nicht unbedingt so eintreffen müsssen... ganz tolle Sache einfach, diese Filmmusik.
      Nur finde ich, sollte Hintergrundmusik sich auch ihrem Namen entsprechend verhalten und im Hintergrund bleiben, gerade bei Dialogen.
      Nettes Beispiel "Die purpurnen Flüsse": Den ganzen Film lang hat die Musik nicht ein einziges mal ausgesetzt, aber sie hat nie gestört.

      Einen Favoriten kann ich nicht nennen, da ich nicht alle der genannten Filme kenne.
      Los, Zauberpony!
      "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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      • #4
        Ich habe die 3. Antwort gewählt.

        Generell liebe ich Musik und natürlich gehört sie zum Film dazu. Aber es gibt Beispiele, wo sie auch nicht oder nur zum Teil notwendig ist.

        So fand ich es z.B. im Film Cast Away genial, dass man erst nach gut 2 Stunden das erste Mal wieder das Thema hört, welches kurz am Beginn des Filmes auftaucht. Dazwischen keine einzige Musik. Fand ich toll und ich erinnere mich, wie intensiv ich die Musik wahrnahm, als sie gegen Ende wieder einsetzte. Gänsehaut per Exelelence!
        "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
        DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
        ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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        • #5
          Ohne die richtige musikalische Untermalung kann man einen Film knicken. Allerdings muss die Musik musikalisch und auch von der Lautstärke her zum Film passen. Es gibt ja immer wieder Filme bei denen die Musik lauter ist als das gesprochene.

          Zu meinen Favoriten zählewn Braveheart, HdR und Der Patriot.
          If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
          - Paul Walker
          1973 - 2013

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          • #6
            Ich finde die Film Musik auch sehr sehr wichtig, da sie unter anderem die Spannung sehr untzermauert.

            Naja bei Cast Away kann ich dir nicht zustimmen, da ich den Film sowieso richtig schlehct fand und gar nicht auf den Ton geachtet habe
            "Indeed" Teal'C "Darth Vader"
            "Do or do not, there is no try" Yoda
            "Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet." Peter Bamm

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            • #7
              Also ein perfektes Beispiel dafür, was schlechte Musik anrichten kann ist eindeutig "Crusade". So eine schlechte Musik, die den Rest so verhunzt habe ich noch nie erlebt.
              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
              Makes perfect sense.

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              • #8
                Musik ist einfach ein Teil von Filmen und ein sehr wichtiges Stilistisches Mittel. Man kann vielen Scenen mit anderer Musik eine vollkommen andere Aussage verleihen.
                Also ist Film-Musik absolut unerlässlich. Wobei es nicht ausreicht es auf den Aoundtrack zu beziehen, denn jegliche Art musiklischer Untermalung in einem Film kann ihn verändern.

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                • #9
                  Ich hab mich auch mal für die erste Antwort entschieden ! Speziel bei Braveheart und Terminator ist der Track sehr gelungen . Der Terminator Track wurde auch von einigen DJ's genutzt und es kammen sehr gute Mixe raus , genau wie beim Braveheart Track allso ein muß .
                  Freiheit ist nicht, daß man tun kan, was man will, sondern daß man nicht
                  zu tun braucht, was andere wollen.

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                  • #10
                    Zitat von Liberty
                    Der Terminator Track wurde auch von einigen DJ's genutzt und es kammen sehr gute Mixe raus , genau wie beim Braveheart Track allso ein muß .
                    Ok, die waren ganz nett. Aber die Originale sind natürlich um Längen besser.

                    Tjo... aber Filmmusik ---> unverzichtbar, es sei denn, es ist irgendein Stilmittel, um im Film irgendwas zu unterstreichen... was auch immer das dann sein mag.
                    Ich finde das Filmmusik gerade als Stilmittel genutzt wird. Um eben bestimmte Situationen, die bestimmte Emotionen transportieren sollen, zu unterstreichen. Die Musik ist ja nicht einfach zur Unterhaltung da, sondern themenbezogen.

                    Welche Komponisten ich auch noch mag sind Danny Elfman, Basil Polepouris, Carter Burwell und Philip Glass. Wer mir allerdings nicht ins Haus darf, ist James Horner, weil der schafft wirklich jeden Film mit seinem Gesülze zu versauen... oder ihn mindestens 10 Klassen schlechter zu machen, als er eigentlich ist. Hans Zimmer ist auch so ein ähnlicher Fall.
                    Irgendwie gehen unsere Geschmäcker und Ansichten was Filmmusik angeht ganz weit auseinander. James Horner hat große Musik für große Filme gemacht. U.a für Legenden der Leidenschaft,Titanic, Troja, 200 Jahre Mann und eben Braveheart.

                    Hans Zimmer hat sich durch Arbeiten für König der Löwen, wofür er verdient den Oscar bekam, Rain Main, Tage des Donners, Black Rain, Pearl Habour, Hannibal, Gladiator, Project Peacemaker, Crimson Tide, The Fan usw.

                    Alles gute bis sehr gute Filme mit ebenso guter Musik. Oder eben noch genauer - ohne diese spezielle themenbezogene Musik wären sie nur die Hälfte wert.

                    Und zu Hitchcock: Die Musik war nicht schlecht - passend zum Film. Aber nicht etwas was ich mir zwischendurch mal anhören könnte.

                    Wahrscheinlich magst du auch Mainstreamkino nicht so. Anders kann ich es mir nicht erklären. Aber vielleicht ist es einfach nur Geschmackssache!

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                    • #11
                      Zitat von Skymarshall
                      Ich finde das Filmmusik gerade als Stilmittel genutzt wird. Um eben bestimmte Situationen, die bestimmte Emotionen transportieren sollen, zu unterstreichen. Die Musik ist ja nicht einfach zur Unterhaltung da, sondern themenbezogen.
                      Ich glaube er meinte, dass Musik unverzichtbar ist, außer wenn sie als Stilmittel weggelassen wird und nicht, dass er Musik nicht als Stilmittel haben will - würde ja wenig Sinn machen.
                      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                      Makes perfect sense.

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                      • #12
                        @Harmakhis: Also für mcih hört sich dass genau umgekehrt an. Vielleicht hat er sich ja verschrieben!

                        Tjo... aber Filmmusik ---> unverzichtbar, es sei denn, es ist irgendein Stilmittel, um im Film irgendwas zu unterstreichen... was auch immer das dann sein mag.
                        Mal ein wenig gucken.....hmmm.....also Film Musik hält er für unverzichtbar. Und jetzt.....es sei denn, es ist irgendein Stilmittel usw.

                        Es hört sich für mich so als wenn er das als etwas negatives ansieht. Das mit dem Stilmittel!

                        Aber kann sein das ich mich irre. Kann er ja klarstellen.....

                        PS:Oder er meinte es umgekehrt - wegen dem Grinsen!

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                        • #13
                          Er schreibt Musik sein unverzichtbar
                          es sei denn, es ist irgendein Stilmittel, um im Film irgendwas zu unterstreichen...
                          Der Nachsatz ist wichtig, dann ergibt es nämlich Sinn. Es gibt ja viele Filme, wo die Musik bewusst als Stilmittel ausgelassen wird, und da ist sie dann nicht unverzichtbar.
                          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                          Makes perfect sense.

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                          • #14
                            @Harmakhis:
                            Öhm... ja, so habe ich das auch gemeint. War aber blöd formuliert.

                            James Horner hat große Musik für große Filme gemacht. U.a für Legenden der Leidenschaft,Titanic, Troja, 200 Jahre Mann und eben Braveheart.
                            Ich finde seine Musik zu weiten Teilen einfach kitschig und pathetisch. Die Panflöte of doom in "Titanic" fand ich zum Beispiel absolut grausig. "Braveheart" habe ich nie länger als ein paar Minuten ausgehalten... und davon halt auch nur Auszüge. Und in denen hat mir die Musik auch schon gereicht.

                            Hans Zimmer hat sich durch Arbeiten für König der Löwen, wofür er verdient den Oscar bekam, Rain Main, Tage des Donners, Black Rain, Pearl Habour, Hannibal, Gladiator, Project Peacemaker, Crimson Tide, The Fan usw.
                            Das Main Theme von "Rain Man" ist wirklich ein Klassiker, aber das meiste von ihm klingt irgendwie so nichtssagend. Den Oscar für den "König der Löwen"-Score habe ich auch nicht so recht nachvollziehen können, weil ich ihn so belanglos fand. Also... in der reinen Szenenuntermalung ist Hans Zimmer wohl ganz gut... aber im Ohr bleibt er mir nie.
                            ...somebody is videotaping me in my spaceship...

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                            • #15
                              @Die Welt: Ok, du gibst zu das es an deiner Formulierung lag!

                              Ja, dann haben wir eben verschiedene Geschmäcker was gute Musik angeht!

                              PS: Man sollte nur gefühlvolle Melodien nicht mit Kitsch verwechseln. Kitsch und Kitsch ist ein Unterschied. Titanic war mir auch zu kitschig. Besonders das Lied von Kate Winslet. Braveheart war melancholisch-dramatisch und angebracht.

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