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U.S.S. Sebring NCC-38512

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  • U.S.S. Sebring NCC-38512

    Dies ist das Föderationsraumschiff Sebring





    Die U.S.S. Sebring zählt zu den letzten gebauten Schiffen der Miranda-Klasse. Die Miranda-Klasse zählt ihrerseits zu den ältesten, der derzeit aktiven Schiffsklassen. Diese Klasse bildete über lange Zeit zusammen mit der Excelsior-Klasse das Rückrad der Föderationsflotte. Während einige wenige Schiffe der Miranda-Klasse noch einmal eine umfangreiche Modernisierung erhalten und auf den neusten Stand der Technik gebracht werden, ist man dazu übergegangen den Großteil der Mirandas auszuflotten und durch modernere Schiffe zu ersetzen.




    Technische Details des Schiffes:


    Allgemeines:
    Registriernummer: NCC-38512
    Schiffsklasse: Miranda
    In Dienst gestellt: 2337

    Generelle Spezifikationen:
    Länge: 230 Meter
    Breite: 127,1 Meter
    Höhe: 51 Meter
    Anzahl der Decks: 8
    Besatzung: 188

    Warpantriebssystem:
    Normale Reisegeschwindigkeit: Warp 5,8
    Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 9,2 für 12 Stunden
    Maximale Geschwindigkeit: Warp 9,6 [für 12h]

    Waffensysteme:
    • 6 Typ VIII-Phaser,
    • 2 Pulsphaserkanonen,
    • 4 Photonen, Quantentorpedorampen

    Einsatz:
    Patrouille, Aufklärung, Forschung



    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
    [Albert Schweitzer]

  • #2
    Maschinenraum
    [09.12.2380, 20:29 Uhr]

    Ein ohrenbetäubender Knall gefolgt von einer heftigen Druckwelle riss Akio Takasu von den Beinen. Der junge Ingenieur wurde brutal gegen einen Stützpfeiler geschleudert und fiel zu Boden. Es dauerte einen kurzen Augenblick bis er die Benommenheit abschütteln konnte und realisierte was passiert war. Orientierend sah sich der junge Ingenieur um. Ein starker Schmerz in Kombination mit einem beißenden Piepen in seinen Ohren ließ ihn keinen klaren Gedanken mehr fassen. Akio war nicht in der Lage etwas zu hören, doch das hektische Treiben der Mechaniker um ihn herum veranlasste ihn so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Mit aller Mühe zog sich der junge Japaner an der Säule hoch, die ihn vor wenigen Augenblicken noch unsanft gestoppt hatte.
    Noch etwas wacklig auf den Füßen und mit den Händen schützend über seinen Ohren erkannte Akio das Ausmaß der Katastrophe. Er zählte vier verletzte Techniker die von ihren Kameraden in diesem Augenblick vom Warpkern weggezogen wurden.

    Dampf stieg entlang des Warpkerns auf und hüllte ihn in eine weiße Wolke.
    Vorsichtig tastete sich der junge Ingenieur in Richtung des Warpkerns vor. Das schrille Piepen in den Ohren war einem alles überdeckenden, stumpfen Rauschen gewichen. Er hörte leise im Hintergrund die Alarmsirenen, so als wären sie hunderte Meter von ihm entfernt.

    „Bericht!“, schrie Akio einen Unteroffizier an.

    „Es hat eine der EPS-Leitungen zerrissen und das Kühlsystem getroffen“, erwiderte der Petty Officers in derselben Lautstärke.

    „Schalten Sie den Kern ab“, antwortete Akio ohne ein Wort des Petty Officers verstanden zu haben. Der aufsteigende Dampf verriet Akio, dass es ein schwerwiegendes Problem mit der Kühlung gab. Die automatische Notabschaltung war derzeit nicht einsatzbereit, da sich das Schiff noch in einer frühen Phase der Umrüstung befand. Der Warpkern wurde in den letzten Tagen und Wochen neu installiert und sollte nun zum ersten Mal getestet werden – mit den Folgen des Tests hatten die Ingenieure nun zu kämpfen.

    „Sir, die Steuereinheiten reagieren nicht“, schrie der Petty Officers von einer Konsole, während er panisch probierte den Kern abzuschalten. Er war sich der bestehenden Gefahr bewusst: Das Kühlungsleck führte zu einem Ansteigen der Temperatur, welches sich auf die einzelnen Komponenten des Warpkerns auswirken würde. Im schlimmsten Fall würde das Ansteigen der Temperatur früher oder später zu einer unkontrollierten Reaktion von Materie und Antimaterie führen – ein Warpkernbruch mit katastrophalen Auswirkungen.

    Akio eilte zum Petty Officer und schob diesen unsanft beiseite, „Die Steuereinheiten reagieren auf keinen meiner Befehle“, schrieb Akio. „Ein Ausstoßen des Kerns kommt nicht in Frage, wir müssen ihn manuell abschalten.“

    Hektisch stürmte der Japaner durch den Maschinenraum und befahl die Notfallkraftfelder aufzubauen, bevor er seinen Kommunikator betätigte: „Lieutenant Bell, ich brauche Sie sofort auf der Sebring, wir haben hier gleich einen Warpkernbruch!“

    Ohne eine Antwort abzuwarten deaktivierte Akio seinen Kommunikator um ihn im selben Augenblick wieder zu aktivieren: „Takasu an Brücke: Wir haben auf der Sebring ein Problem mit dem Warpkern, ich erkläre das später, evakuieren Sie so weiträumig wie möglich alle Decks rund um die ASDB-Einrichtung. Und schicken Sie ein medizinisches Team. Sofort!“
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    [Albert Schweitzer]

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    • #3
      Maschinenraum
      [09.12.2380, 20:32 Uhr]

      Bell wurde vor dem Schott des Maschinenraum rematerialisiert. Rauch, Dampf und das rote Alarmlicht tauchten den Raum vor ihm in eine gespenstische Szene.
      Bells Sinne verschärften sich und er versuchte zu erkennen, wo sich Takasu befand, konnte ihn aber nicht ausmachen.

      Dann betrat er den Maschinenraum und sah sich um. Die Computerschirme der Hauptkontrolle zeigten an, dass sie versucht hatten, den Kern abzuschalten, aber dies hatte keine Wirkung gezeigt. Er ging zu der Konsole und ließ sich den Status des Warpkerns anzeigen. Sie hatten nur einen Versuch, den Kern komplett herunterzufahren.
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      • #4
        [09.12.2380, 20:30 Uhr]

        Brücke - Starbse 247:

        "Hier Brücke, Lt. Travell. Ein Problem mit dem Warpkern? Sie wissen schon dass eine Evakuierung dieser Sektionen bei einem Warpkernbruch nicht reicht?"
        Dann wurden Befehle weiter gegeben.

        "Die Evakuierung läuft, aber wir sollten versuchen sie von der Starbase weg zu bekommen. Ein medizinisches Team sollte schon auf dem Weg sein. Ich erwarte eine Gefahreneinschätzung Mr. Takasu!"
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        • #5
          Maschinenraum
          [09.12.2380, 20:30 Uhr]

          Akio, der noch immer kaum in der Lage war ein Wort zu verstehen, überlegte einen Augenblick bevor er antwortete: „Lieutenant, wir haben ein Problem mit dem Kühlsystem. Das System arbeitet nur noch mit rund 70 Prozent der ursprünglichen Leistung! Sollten wir das Problem nicht in den Griff bekommen, so haben wir in circa 20 Minuten eine kritische Temperatur erreicht. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer unkontrollierten Reaktion von Materie und Antimaterie…“

          Was eine unkontrollierte Reaktion von Materie und Antimaterie bedeutete, musste Akio nicht weiter ausführen. Ein Warpkernbruch innerhalb des Hangars würde der Station beträchtlichen Schaden zufügen und vermutlich, trotz weiträumiger Evakuation, hunderten Menschen das Leben kosten.

          Der junge Ingenieur wendete sich an den Petty Officer: „Terrell, versuchen Sie die Materie- Antimateriezufuhr manuell zu stoppen.“
          Der Petty Officer nickte stumm, eilte durch den Maschinenraum, um in einer Ecke eine der zahlreichen Jefferies-Röhren zu öffnen, bevor er in diese verschwand.

          Währenddessen fuhr Akio fort: „Wir könnten die Sebring aus dem Hangar schleppen und so viel Distanz wie möglich zur Station gewinnen. Die Schilde der Station sollten dann bei einem Kernbruch das Gröbste abfangen.“

          Dass sie dabei äußerst schnell vorgehen mussten, brauchte Akio nicht zu betonen. Die Situation war kritisch, jedoch nicht aussichtslos.



          Maschinenraum
          [09.12.2380, 20:32 Uhr]

          Schweißperlen zeichneten sich auf der schmalen Stirn des Lieutenants ab, während er ein weiteres Mal versuchte den computergesteuerten Abschaltemechanismus zu aktivieren. Das Programm meldete zwar eine kritische Situation, verhinderte jedoch die Notwendige Abschaltung.

          Angespannt trommelte der Ingenieur mit seinen Fingern auf der Konsole, als Lieutenant Bell den Maschinenraum der Sebring betrat.

          „Lieutenant!“
          Akio sparte sich eine Begrüßung und ging sofort zur Beschreibung der derzeitigen Lage über: „Kurz nachdem wir den Warpkern hochgefahren haben kam es zu einer Überlastung einer der EPS-Leitungen. Wir haben derzeit noch circa 70 Prozent der Kühlung. Das eigentliche Problem ist, dass wir den Warpkern nicht abschalten können; das System verhindert unter diesen Umständen ein ordnungsgemäßes Runterfahren - warum auch immer! Wir müssen dieses System irgendwie überbrücken. Die automatische Notabschaltung ist nicht einsatzbereit.“

          Die Notabschaltung überbrückte sämtliche Sicherheitssysteme des Warpkerns, um ihn innerhalb weniger Sekunden abschalten zu können. Die Überbrückung war zwar riskant, doch nur so war ein Abschaltung innerhalb so kurzer Zeit möglich.
          Doch selbst für den Fall, dass Notabschaltung der Sebring einsatzbereit gewesen wäre, so hätte sie innerhalb der Starbase nicht zur Anwendung kommen können, denn sie erforderte bei Schiffen der Miranda-Klasse eine komplette Entlüftung der Materie- Antimaterieeinheiten und die war innerhalb des Hangars nicht möglich.
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          [Albert Schweitzer]

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          • #6
            [09.12.2380, 20:31 Uhr]

            Starbase 247:

            "Lieutenant Takasu, die USS Lacrima wird kommen und sie aus dem Dock schleppen. Tun sie ihr bestes die Situation zu entschärfen. Viel Glück, Travell Ende"

            [09.12.2380, 20:36 Uhr]

            Wenig später ein unerwarteter Ruf von der Xarfax:

            "Hier spricht Oberkommandant Welyr von der Xarfax. Wir haben bemerkt dass sie Probleme mit ihrem Warpkern haben und bieten unsere Hilfe an. Wir haben sehr viele fähige Techniker die ihr Team unterstützen könnten."
            Zuletzt geändert von Sarah Plume; 09.05.2009, 14:21.
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            • #7
              [09.12.2380, 20:36 Uhr]

              Bell wandte sich nach dem Ruf an Takasu: "Können wir uns von der Xarfax aus der Station schleppen lassen? Dann könnten die Schilde das Gröbste abfangen."

              Er dachte kurz nach. "Wenn wir es schaffen würden den Kern noch 5 Minuten zu stabilisieren..."
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              • #8
                Maschinenraum
                [09.12.2380, 20:36 Uhr]

                Von vorn herein war Akio klar, dass er die angebotene Hilfe der Xarfax ablehnen würde. Er hatte nicht die Zeit fremde Techniker in die Systeme einer Miranda-Klasse, geschweige denn in die Systeme eines Föderationsraumschiffes einzuarbeiten.

                Die Idee des Lieutenants klang dagegen vielversprechender. Obwohl die Sebring bereits von der Lacrima in Schlepptau genommen wurde, so konnte ein zusätzlicher Schlepper nur von Vorteil sein. Akio begab sich zur nächsten Konsole und öffnete einen Kanal:

                „Xarfax, hier ist die Sebring. Danke für die angebotene Hilfe, doch uns wäre mehr geholfen, wenn Sie die Sebring von der Starbase wegschleppen könnten. Bitte koordinieren Sie die Hilfeleistung mit der Brücke der Starbase.“

                Nachdem der Kanal wieder geschlossen wurde wandte sich der junge Japaner wieder Lieutenant Bell zu:

                „Den Kern können wir noch einigen Minuten stabil halten, doch sobald wir weit genug von der Starbase entfernt sind, müssen wir einen Weg finden die Situation zu lösen. Für einen Ausstoßen des Warkerns mit der anschließenden Detonation wird die Entfernung zur Starbase nicht ausreichen…“
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                • #9
                  [09.12.2380, 20:36 Uhr]

                  Xarfax:

                  "Wir warten noch auf die Genehmigung zum Eintritt in den Föderationsraum, bis dahin müssen sie sich leider gedulden, Xarfax Ende."
                  Zuletzt geändert von Sarah Plume; 13.05.2009, 11:51.
                  A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP
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                  • #10
                    [09.12.2380, 20:36 Uhr]

                    "Ach verdammt!" entfuhr es Bell. "Lt. ich geh nach oben und reguliere die Eindämmung." Er lief nach oben und riss eine Verkleidung von der Wand. Er sah auf seine Tricorder und war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie den Kern tatsächlich noch deaktivieren konnten.
                    "Takasu... wenn wir aus der Station raus sind, gehe ich auf die Brücke und bringe das Schiff auf Warp." Das das Risiko bestand, das der Kern aufgrund der Belastung vorzeitig explodieren konnte, überging er.
                    "Wenn ich die Squenz gestartet habe, bleiben vielleicht noch 10 Sekunden, um mich rauszubeamen. Die Lacrima würde sich anbieten."
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                    • #11
                      Maschinenraum
                      [09.12.2380, 20:37 Uhr]

                      Akio bedauerte die Euphorie des Lieutenants einbremsen zu müssen:

                      „Wir haben zwar einen Warpantrieb, doch auf Warp gehen können wir nicht. Die Trägheitsdämpfer sind noch nicht kalibriert. Ohne die Trägheitsdämpfer würden wir die enorme Beschleunigung nicht überleben. Genauso wenig ist der Hauptreflektor einsatzbereit. Außerdem haben wir lediglich mit dem Aktivieren des Warpkerns schon eine Katastrophe ausgelöst, nicht auszumalen, was passieren würde, wenn wir die Leistung erhöhen und auf Warp gehen würden.“

                      Während der Japaner sprach, flogen seine Finger mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Kontrollkonsole vor ihm. Er überflog die Programmierung des Abschaltungsmechanismus um festzustellen, warum sich der Kern nicht herunterfahren ließ. Für einen kurzen Augenblick zog der Ingenieur die Möglichkeit in Betracht ein neues, weniger komplexes, Programm zu schreiben, um eine Abschaltung vorzunehmen, doch schon noch wenigen Augenblicken erkannte er, dass diese Idee zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde – Zeit, die sie nicht mehr hatten.
                      Andererseits würde es ebenfalls zu viel Zeit in Anspruch nehmen das Schiff warptüchtig zu machen. Doch wer sagte, dass das ganze Schiff auf Warp gehen musste…

                      „Dennoch ist die Idee gut!“, fuhr Akio schließlich fort.
                      „Was ist, wenn wir nicht das Schiff, sondern nur den Kern auf Warp bringen? Denke Sie, es wäre möglich, dass wir den Kern ausstoßen, um ihn dann mit Warp wegzuschleppen? Es wäre sicherlich kein Problem das Warpfeld der Lacrima auszudehnen, so dass sich auch der Traktorstrahl samt Kern in der Warpblase befänden – das Problem ist ein anderes: nach Ausstoß des Kerns bleibt vermutlich nicht genug Zeit, bis es zur Detonation kommt. Wir bräuchte mindestens zehn Sekunden, eher 20.“
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                      • #12
                        Maschinenraum
                        [09.12.2380, 20:38 Uhr]


                        "Fragt sich nur, ob der Traktorstrahl stark genug ist..."
                        Der Chefingenieur macht ein paar Berechnungen.
                        "Doch, es könnte klappen, die Lacrima geht unter uns in Position, wir stoßen den Kern aus, währen die Lacrima das Warpfeld stabilisiert, es sollte 5 Sekunden brauchen. Allerdings..."
                        Bell machte eine Pause.
                        "...werden wir nicht verhindern können, dass die Lacrima mit dem Warpkern zerstört wird. Die Besatzung sollte also anfangen, Routinen zu schreiben und sich dann so bald wie möglich zu entfernen."

                        Er hoffte, dass der Computer der Lacrima diese Aufgabe würde erfüllen können.
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                        • #13
                          Maschinenraum
                          [09.12.2380, 20:38 Uhr]

                          Akio gefiel der Gedanke nicht, ein Schiff opfern zu müssen. Auch wenn es nur die relativ kleine Lacrima war, so war sie doch ein ganz besonderes Schiff – sie war das einzige Schiff ihrer Klassen, ein Prototyp. Doch auf der anderen Seite sah Akio keine Alternative: Nur so konnte sie genügend Abstand zur Starbase und der Sebring selbst schaffen.

                          Nachdenklich strich sich der junge Mann durch sein schwarzes, seidiges Haar, bevor er Lieutenant Bell antwortete: „Wir sollten unsere Vorhaben mit der Lacrima und der Starbase absprechen. Ich werde beide informieren, bereiten Sie alles nötige vor.“

                          Dass die Zeit immer knapper wurde, musste der Ingenieur nicht betonen.
                          Akio steuerte zielstrebig eine Konsole am anderen Ende des Maschinenraums an, um von dort aus einen Kanal mit Konferenzschaltung zwischen Sebring, Lacrima und der Starbase zu öffnen.

                          „Hier spricht die Sebring. Ich komme sofort zur Sache: Es wird uns nicht möglich sein den Warpkern zu retten. Wir haben maximale 10 Minuten bis zum Bruch, eher weniger. Der Impulsantrieb der Sebring reicht außerdem nicht aus, um genug Distanz zwischen Sebring und Starbase zu schaffen. So wie es aussieht, ist die beste Möglichkeit den Schaden für alle Beteiligten minimal zu halten, indem wir den Kern ausstoßen und diesen dann mithilfe der Lacrima mit Warpgeschwindigkeit von der Station wegschleppen. Laut der Einschätzung von Lieutenant Bell müssen wir jedoch den Verlust der Lacrima in Kauf nehmen.“
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                          • #14
                            [09.12.2380, 20:38 Uhr]

                            Lacrima:

                            "Bitte um Bestätigung dass wir die Lacrima dafür zerstören sollen! Was zum Teufel denkt ihr Ingenieure euch da drüben eigentlich? Dass bei uns die Raumschiffe auf Bäumen wachsen und wir sie nur pflücken müssen? Wenn ihr was opfern wollt dann nehmt doch eines der Runabouts, die haben sowohl einen effizienten Warp-Antrieb als auch einen Traktorstrahl..."
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                            • #15
                              [09.12.2380, 20:38 Uhr]

                              Bell sah von seiner Konsole auf, arbeitete parallel aber weiter an der Umsetzung, als er die unwirsche Reaktion der Lacrima-Crew hörte.

                              "Chefingenieur Bell hier ", schaltete er sich in das Gespräch ein: "wir haben hier eine äußerst gefährliche Sitation hier unten, und wir brauchen das zuverlässigste Schiff dafür, sonst gibt es hier Tote und ich denke, ihnen liegen Leben auch mehr am Herzen, wie mir."

                              Er holte kurz Luft, und hielt mit der Programmierung inne.

                              "Wir sehen uns mit einer Reihe Risiken konfrontiert. Sobald der Warpkern draußen ist, können wir nichts mehr für seine Stabilisierung tun und wir können nur vage sagen, wielange er hält. Auch wenn sie ihn während des Warpfluges abwerfen, könnte", das betonte er besonders, "es zu einer unvorhergesehenen Reaktion des Subraumes kommen."

                              Er regulierte die Eindämmung neu und wandte sich an Takasu: "Justieren sie die Spulen nach, das sollte die Stabilität erhöhen."

                              Wieder an die Lacrima:

                              "Ihre Chancen stehen jetzt 50:50 und besser werden wir es vermutlich nicht mehr hinbekommen, also tun sie endlich ihre Arbeit und lassen sie uns unsere tun. Sie haben noch..."
                              Erwarf einen Blick auf en Tricorder. "5 Minuten, dann muss das Ding raus."
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