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Dragon Age 2

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  • Dragon Age 2

    In zwei Wochen kommt auch hierzulande Dragon Age 2 raus. Die Demo kann bereits seit einer Woche von verschiedenen Stellen runtergeladen werden.

    Holt es sich hier jemand? Die meisten Spielezeitschriften-Reviews sind ja sehr großzügig, wobei man sich da natürlich nicht drauf verlassen kann. Die Demo selbst fand ich jetzt nicht so prickelnd. Im großen und ganzen kann man sich da hauptsächlich mit dem Kampfsystem vertraut machen, das etwas hektischer als im ersten Teil ist, man findet aber viele der alten Fähigkeiten/Zauber wieder. Insoweit fand ich die Demo ein Stück langweilig, da man wirklich nur kämpft, und dann noch ein paar Dialoge führt (jetzt mit so einem tollen Dialograd, dass die Antwortmöglichkeiten nur kurz paraphrasiert aufzeigt und jede Option mit einem Zeichen versieht, damit man gleich sehen kann, wie die Aussage am anderen Ende ankommt -> Friedlich, feindlich, ironisch, flirtend, wasauchimmer ).

    Hinzukommt, dass ich finde, dass man das Kampfsystem eher verschlimmbessert hat, und der komplette Verzicht auf die Iso-Ansicht nervt mich auch ein bisschen. Die bin ich von anderen Party-RPGs einfach gewohnt, um die Übersicht zu behalten, und besser kontrollieren zu können, ob mir da friendlies in den Feuerball laufen könnten.

    Wann immer allerdings ich etwas über die Charaktere und die Haupthandlung lese, wird mein Interesse aber wieder geweckt. Den Plot um die Kirche und die Magier fand ich schon im ersten Teil mit am spannendsten.
    Los, Zauberpony!
    "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

  • #2
    Tja.. Dragon Age 2..
    Der Vorgänger hat mich sehr überrascht, da er sich angenehm "klassisch" angefühlt hat - wie ein gutes RPG im Stile von BG2.
    Nicht so herabgedummt, erwachsen und "realistisch".
    Ich war sehr gespannt auf den Nachfolger und habe mir natürlich direkt die Demo von Steam heruntergeladen.

    Ohje.

    Bioware, Bioware, Bioware.. was machst du nur?
    Die Animationen?
    Kindisch, pseudo-"cool" übertriebene Anime-Moves.
    Zumindest die Darkspawn sehen lächerlich aus, nichts im Vergleich zum Vorgänger.
    Die Kämpfe scheinen deutlich einfacher zu sein, allerdings ist das aus einer Demo schwer auf das Spiel zu übertragne.
    Gegen das Dialograd a la Mass Effect hab ich persönlich gar nichts, vor allem wenn es bedeutet dass man einen sprechenden Helden hat.

    Alles in allem gefällt mir diese Mainstream-Casual-Anbiederung von Bioware in ihren letzten Spielen überhaupt nicht.
    Bei Mass Effect 2 war es noch einigermaßen okay, da Teil 1 auch schon ein Shooter-RPG-Mix war, aber bei DA2 merkt man (zu) stark, dass es eher für die Konsolenspieler gemacht wurde.

    Fazit: Die Demo hat leider bei mir genau das Gegenteil erreicht von dem, was eine Demo erreichen soll.
    Mein Kaufdrang ist stark zurückgegangen, auch wenn mich die Story durchaus interessieren könnte.
    Nothing in this world that's worth having comes easy.
    Carl Sagan - The dragon in my garage

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    • #3
      Ich finde die neudentworfenen Darkspawn haben sich ja schon in Awakening abgezeichnet, zumindestens sehen diese sprechenden Hurlocks den neuen Hurlocks recht ähnlich, am Oger hat sich ja eigentlich nicht viel getan, nur das sein Gesicht irgendwie wie ein Genlock aussieht.
      Ich schwanke auch ob ich Vorbestellung quittieren soll oder nicht, einerseits sind die Kämpfe zwar nicht so actionlastig geworden wie viele befürchtet hatten, aber manche Animationen sind einfach wirklich etwas zu comichaft (hm, andererseits ist der Grafikstil eh fast komplett neu)
      "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
      "Und der Mond"
      "Ja, und der Mond."

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      • #4
        Auf die Kampfanimationen hab ich bei der Demo ehrlichgesagt nicht geachtet. Wie schon gesagt, ich zoome beim Kämpfen eh immer soweit raus wie's geht (ist fürs Feuerbälle schmeißen einfach angenehmer), und vermisse daher die Iso-Ansicht (und ja, ein Argument für ihr Fehlen ist: Die Konsolenspieler hatten sowas ja auch nie, also kann es für die PCler gar nicht notwendig sein. ).

        Aber wenn's mich in der Demo nicht gestört hat, sind die Animationen zumindest für mich kein Grund auf den Kauf zu verzichten.

        Was aber stimmt, ist dass viele RPG-Elemente wie Ascy es sagt, herausgefallen sind und das stört mich doch. In der Vollversion kann man nicht mal das Inventar seiner Companions bearbeiten, von Waffen und Runen-in-Rüstung-Einschmieden mal abgesehen.

        Und dass der Held spricht stört mich ehrlichgesagt etwas. Ich mag stumme Hauptcharaktere. Dann kann ich mir selber vorstellen, wie die Sprechen/betonen/wasauchimmer. Das verhindert auch, dass mich so wie bei Frau Hawke eben diese Intonation etwas nervt. So eine arrogante Tante mag ich nicht spielen.
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        • #5
          Wie man kann das Inventar seiner Companions nicht bearbeiten, in der Demo war das Inventar ja deaktiviert, aber überhaupt nicht?
          Ja die fehlende Isoansicht ist schon nervig vorallem, wenn da so einige (mich eingeschlossen) eh ab schwer aufwärts spielen und friendly-fire aktiviert ist, wird das sicherlich nervig die Sprüche zu platzieren.

          Die Animationen, fand ich persönlich beim Schurken etwas zu übertrieben, insgesamt geht die Grafik in den kurzen Abschnitten aber, vor allem Kirkwall fand ich gar nicht so schlecht.
          Beim vertonten Helden fand ich persönlich das die Dialoge die durch das Dialograd ausgelöst werden, irgendwieaufgesetzt wirken, anders als bei Mass Effect wo das ganze flüssiger wirkt, kam mir das hier sehr hölzern vor (nur bezogen auf die ausgewählten Sätze, insgesamt sind die Dialoge Bioware typisch)
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          • #6
            Nein kann man nicht. Die Rüstung der Companions kann man nur durch Runen einschmieden verbessern (eventuell auch durch Geschenke), oder durch erledigen der Companion-Quests (In der zweiten Spielhälfte sollen die dann angeblich bessere Rüstungen bekommen), aber man kann ihnen nicht mehr das Zeugs umbinden, was man so in der Welt findet oder kaufen kann. Das geht nur noch mit den Waffen. Und man kann für die Companions jetzt auch die Spezialisierungen nicht mehr wählen. aka Isabella wird IMMER Dual Wield Rogue sein, Varric wird immer Armbrustschütze sein, usw. :/
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            • #7
              Gibt inzwischen zwei Mods die den Charaktereditor und den das Inventar freischalten:
              Choose Language | BioWare Social Network

              Habe mal auf Hard gespielt und mich gewundert warum es kein friendly-fire gibt, nur um dann irgendwo zu lesen das es das erst ab Nightmare gibt.
              Zuletzt geändert von heavymetalisthelaw; 05.03.2011, 00:23.
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              • #8
                Erst ab Nightmare?

                Na ja, wundern tut's mich jetzt nicht. Wenn man den Spieler an anderer Stelle so taktisch einschränkt, müssen sie wohl im Gegenzug andere Dinge einfacher machen, damit die Gelegenheitsspieler nicht frustriert werden und das Spiel durch draufhacken und Feuerbälle schmeiße lösbar bleibt.

                Na dann weiß ich ja schon, dass ich beruhigt auf hard starten kann ...
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                • #9
                  durchgespielt

                  Hm, ... ich liebe RPGs in denen man sich richtig verlieren kann. Jeder NPC ist anquatschbar und hat was zu erzählen und jede noch so kleine Quest hat ne anständige Story. Aber manchmal mag ich auch Spiele, die mehr streamlined sind, bei denen sich erneutes Durchspielen nicht unendlich zäh anfühlen wird. Und seltsamerweise hat genau das für mich bei DA2 funktioniert.

                  Es ist wirklich, wirklich erheblich weniger komplex als DA:O (also, wer großen Spaß aus komplexen Charakterbuilds zieht, und gerne bei den Kämpfen rumtaktiert und nebenher Knobelrätsel löst, und sich aussucht welche Quests er lösen möchte, und sich Entscheidungen ungern aufzwingen lässt: FINGER WEG. Und das ist nicht böse gemeint, ihr werdet einfach nur frustriert werden), aber ehrlichgesagt hat mich das beim Spielen nicht gestört. Ich hab nicht mal gemerkt, dass was fehlt, bis ich auf diversen Boards Reviews nachgelesen hab (und bis zu einem gewissen Punkt im Spiel, dazu später mehr). Ok, die super Mini-Sidequests (wie aus so Spielen Marke Hack'n'Slay mit Pseudo-RPG Elementen) bei denen man nur irgendwelchen Leuten, die man noch nie zuvor gesehen hat, irgendwelche Gegenstände bringt, und nicht mal genau weiß warum und überhaupt, die sind etwas arg bizarr (Quests in DA 2 sind in mehrere Gruppen unterteilt. Main, Companion, hab-ich-vergessen, und diese sinnlos-Quests, die nur Gold bringen), aber sonst konnte ich mich nicht beklagen. Das Spiel ist viel mehr darauf fokussiert einfach die Handlung der Main Quest zu erzählen und möglichst schön zu präsentieren, und das funktioniert für mich (von kleinen Logikfragen und hängenden Fäden abgesehen, die für mich nach unkaschierten Sequel-hooks aussehen, z.B. die Story mit den Qunari, die irgendwie nur in Akt 2 überhaupt wichtig sind. Das fühlte sich geringfügig unvollständig an) .

                  Und irgendwie fand ich die Story sehr toll und interessant und gewiss auch spannend, bis zu einem schwer verdaulichen Ereignis relativ gegen Ende. Dann war meine Motivation irgendwie angeschlagen -> da wäre dann so eine offene Welt, bei der man nicht ganz so einem railroading ausgesetzt ist wieder von Vorteil gewesen, aber danach ging's zum Glück wieder bergauf: Das Endspiel selbst war nämlich unheimlich schön und Spaß machend. Ich kann mich an keinen anderen Bosskampf erinnern, der einfach nur derart Spaß gemacht hat, aber gleichzeitig so episch und dennoch fair war.

                  Definitiv nicht das beste Bioware-Spiel (gerade weil das "Die Main Quest ärgert mich grad, aber der Rest ist so vielseitig, dass ich trotzdem Spaß hab" so dermaßen wegfällt. Wem die Story und Charaktere nicht fesseln, für den bleibt irgendwie nicht mehr viel anderes zum gut finden übrig, weil das Gameplay so unspektakulär ist), das es je gab, aber ich freue mich bereits darauf, es bald noch mal durchzuspielen.
                  Los, Zauberpony!
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                  • #10
                    Ich habe es auch durch und bin zufrieden. Allerdings hat mich DAO nicht so begeistert. Ich halte DA2 für das bessere Spiel.

                    Kirkwall ist weitaus besser gelungen als Denerim. Die Umgebung geht in Ordnung, aber da bot DAO ja auch nix Tolles. Das die Levels kleiner sind finde ich gut, denn besonders die Tiefen Wege und der Magierturm gingen mir in DAO gewaltig auf den Senkel.

                    Die Story ist meiner Meinung nach auch viel besser als in DAO und überhaupt besser als in den meisten BioWare-Spielen. Hier geht endlich mal nicht alles glatt, man kann nicht jeden retten und nicht alle sind befreundet. Es gibt echte Tiefschläge und besonders der Arishok und Meridith sind bessere Gegenspieler als z.B. der Harbinger oder der blasse Erzdämon-Drache aus DAO.

                    Die Kämpfe hingegen gefallen mir nicht so gut. Da sind zuviele Splattereffekte dabei, was auf mich einen leicht trashigen Eindruck machte.

                    Insgesamt finde ich das DA2 in die richtige Richtung geht.
                    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                    - Mencius

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                    • #11
                      Naja ob die Richtung stimmt bin ich mir nicht sicher. Fakt ist dass das Spiel weitaus besser geworden ist als manche im Vorfeld meinten behaupten zu können. Meine Befürchtung ist das Bioware diese Richtung weiterverfolgen wird, ich würde es gut finden wenn der nächste Teil wieder etwas mehr vom 1. Teil übernimmt (zumindestens eine Rassenauswahl, jedesmal wenn ich Elfen sehe finde ich es schade das sie nicht spielbar sind, da ich deren Design konsequenter finde als im ersten Teil).
                      Das Charaktersystem finde ich persönlich auch konsequenter, da es das System von DA:O besser umsetzt (gerade als Magier wurde man im ersten Teil mit Sprüchen erschlagen, und das obwohl das System nichtmal umfangreich ist).
                      Und für die Kämpfe wäre es wohl besser gewesen wenn sie beim System vom ersten Teil geblieben wären, diese ständigen Gegnerspawns sind echt nervig, weniger aber stärkere Gegner wären besser gewesen. Und wenn sie schon Blut wollen, hätten sie wenigstens einen Schalter zur Reduktion einbauen können.

                      Insgesamt denke ich aber auch dass das die Zukunft für Rollenspiele sein wird, selbst bei The Elder Scrolls werden von Teil zu Teil Fertigkeiten zusammengestrichen und ich denke das es wohl zumindestens bei Partyrollenspielen mit gesprochenen NPC's nicht mehr gang und gebe sein wird jeden ansprechen zu können (bei einem Spiel wie Oblivion ging es, aber die hatten noch mehr Standardsprecher wie DA:O oder Mass Effect), da ist mir lieber weniger ansprechbare zu haben, als wenn ich ständig die gleichen Sprecher höre, oder eine Firma müsste mal den anderen Schritt gehen und die Texte unvertont lassen.
                      "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
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                      • #12
                        Ja, die fehlende Rassenauswahl ist ein Problem. Allerdings spielte sich DAO ab Ostagar auch immer gleich, egal welche Rasse man gewählt hatte. Wirklich passend zur Geschichte waren auch nur Menschen-Adliger (Krieger oder Schurke) oder Menschen-Magier. Der Rest passte nicht wirklich zur Story von DAO.

                        Da ist es konsequenter wenn man gleich die Geschichte eines Menschen erzählt und die Rassenauswahl weglässt.

                        Hawke ist in DA2 auch wirklich der Typ, der den Unterschied ausmacht. Der Wächter aus DAO blieb so blass, den hätte man glatt weglassen können und keiner hätte ihn vermisst.

                        Also insgesamt schon die richtige Richtung. Nur an den Kämpfen müssen sie noch feilen. Und mehr Rüstungen für die Begleiter bereitstellen.
                        Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                        - Mencius

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                        • #13
                          Hawke ist in DA2 auch wirklich der Typ, der den Unterschied ausmacht.
                          ist er das? Das ist für mich der einzige Kritikpunkt an der Story, Hawkes Entscheidungen zählen nichts, allenfalls bei den Companionquests (und selbst da höchstens bei Isabela und Fenris). Hawke tut zwar viel, aber letztlich wird ihm immer die Entscheidung abgenommen. Das einzig wichtige, was er sich auf die Kappe schreiben darf ist

                          Spoiler
                          die Entdeckung des Lyrium-Idols. Ok, und dass er die Qunari losgeworden ist. Aber dann zählt auch, dass der Charakter in Origins den Erzdämon beseitigt hat. All die anderen Sachen wären doch auch ohne ihn passiert.


                          Die Handlung an sich ist aber weitaus interessanter und schöner inszeniert als in Origins. Ist es einfach die Geschichte von Hawke. Er ist zwar auch nur ein Spielball der Ereignisse, aber im Grunde handelt es sich nicht um den üblichen Weltrettungsplot, sondern es geht einfach dazum zu sehen, wie sich der Protagonist in seinem neuen Leben schlägt. Das ist doch schön


                          Die verschiedernen Hintergründe vermisse ich nicht, vor allem, wenn das es den Writern einfacher macht, einen derartigen Plot vernünftig zu schreiben. Für mehr war einfach keine Zeit da (und das ist bei EA einfach nicht überraschend).

                          Weswegen ich DA2 aber nicht das tollste BW Spiel ever nennen möchte, sind so Dinge, die zwar irgendwo einfach mit kurzer Entwicklungszeit begründbar sind, aber dafür umso schmerzhafter sind. Irgendwann hat es mich doch genervt die gleiche Höhle zum 10. Mal wiederverwehrtet zu sehen. Man hat noch nicht mal versucht, dass durch Editieren der Minimap zu kaschieren. :/

                          Oder die ständigen Gegnerwellen. Irgendwann hat mich das kämpfen einfach nur noch genervt. Das war kein Extraspaß sondern mehr eine Behinderung auf dem Weg zu interessanten Quests.

                          Das klingt jetzt korinthenkackerisch, vor allem, weil ich sonst immer der Meinung bin, dass Story wichtiger als Gameplay ist, aber uneingeschränkt empfehlenswert ist das Spiel darum ja trotzdem nicht.
                          Los, Zauberpony!
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                          • #14
                            Na doch, uneingeschränkt empfehlen kann man DA2 auf jeden Fall. Wenn man so ein Spiel nicht mehr gut finden kann, dann sind 99,99 aller Spiele Schrott.

                            Zudem kann Hawke schon einiges bewegen. Nicht nur im Bezug auf Fenris und Isabella, sondern auch in Hinsicht auf seine Geschwister, im gewissen Sinn im Bezug auf Merill und auch auf sich selbst.

                            Das manche Dinge vorgegeben sind ist nicht weiter schlimm. Das ist in allen Spielen so. In DAO war aber der Wächter komplett blass, in DA2 ist es eben Hawke der den Götzen findet, es ist Hawke der den Arishok erledigt, es ist Hawke der zum Champion wird. Das ist doch weitaus intensiver, das ist weitaus besser inszeniert. Auch bei den Rückschlägen die er erlebt. So fertig war selten ein Hero.

                            DA2 mag Fehler haben, siehe Kämpfe oder Dungeons. Es mag auch "schlechter" sein als ME2. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau.

                            Und alle DAO-Fans sollten nochmal gezwungen werden die Tiefen Wege und den Magierturm durchzuspielen. Dann sollen sie wiederkommen und über die DA2 Dungeons meckern ...
                            Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                            - Mencius

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                            • #15
                              Auch Merrills Companionquest endet in jeder Variation gleich und am Ende bereut sie den Deal mit dem Dämon (nur eine einzige Dialogoption ganz am Ende macht den Unterschied ob zusätzlich auch noch ihr ganzer Clan dran glauben muss ... fast zufällig ).

                              Den Götzen finden und so, das passiert immer. Genauso wie der Warden in Origins am Ende immer ausreichend Verbündete zusammen gesucht hat. Allerdings kann der Warden entscheiden ob er die Werwölfe oder die Elfen rettet, oder sogar beide, ob er den Amboss der Leere zerstört oder nicht, ob er Harrowmant oder Bhelen unterstütz, ob er die heilige Asche verunreinigt oder nicht, etc.

                              Das sind deutlich mehr Entscheidungen als Hawke treffen kann. Und wenn Hawke Entscheidungen treffen darf, ist das weniger "welche Dinge löst Hawke aus", sondern mehr "wie reagiert Hawke auf Dinge". Ich finde das nicht schlecht. Ich mag es, dass DA2 dadurch stellenweise ein Gefühl der absoluten Hilflosig hervorrufen kann - wie in einem guten Thriller - aber das macht es deutlich linearer als den Vorgänger und eine Menge Leute haben damit Probleme (leider Man schaue nur in die Bioware Foren).


                              btw. Ich MAG den Magierturm. Einer meiner Lieblingsparts in DAO. Die Deep Roads sind aber zu lang, da geb ich dir Recht
                              Los, Zauberpony!
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