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Spendenaufrufe für Hilfsorganisationen...wie steht Ihr dazu?

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  • Spendenaufrufe für Hilfsorganisationen...wie steht Ihr dazu?

    Zitat von Vidar Beitrag anzeigen
    Jede Werbung die mit Saturn oder Mediamarkt zu tun hat finde ich nervig, seit Jahren schon.
    Dann hätten wir da noch die Werbespots sämtlicher Hilfsorganisationen (Brot für die Welt usw.), was wollen die eigentlich?? Das ich mich beim Anblick von afrikanischen abgemagerten Kindern schlecht fühle!? Mir spendet auch keiner was, so hart das klingen mag.
    Warum soll man dir eher etwas spenden, als halbverhungerten Kindern? Wir jammern hier auf arg hohem Niveau wenn wir mal über Tellerrand hinaussehen.
    Wenn Du mal wirkliche Armut erlebt hast, auf Cuba oder in Afrika oder Indonesien...ach selbst hier in Deutschland, dann überlegt man sich schon, was man für solche Menschen tun könnte.
    Ich weiß nicht ob Spenden das Mittel zum Zweck sind. Aber ich kann das Leid nicht lapidar mit dem Spruch abtun: für mich tut auch keiner was.
    Zumal das nicht stimmt. Ich habe liebe Freunde, die mir schon aus mancher Not geholfen haben.
    Solche Aufrufe müssen immer kritisch betrachtet werden....aber das Leid an sich sollte uns dennoch auch berühren.Damit meine ich nicht: blind zu spenden.
    Doch so ein Satz: für mich tut auch keiner was...puh in unserem Sozialsystem erschüttert mich das.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

  • #2
    Zitat von TimeGypsy Beitrag anzeigen
    Na aber gerade bei der Werbung gehts doch weniger um Mitleid. Das mit dem "über 6 Millionen Menschen" soll nunmal den Analphabeten zeigen, dass sie nicht allein mit ihrem Problem sind und Mut machen, ettwas dagegen zu tun.
    Stimmt da war was...aber ich fürchte auf diesem Wege wird man wenige dieser Menschen erreichen. Ich habe mich als Vorschüler nicht sehr für das Fernsehgucken interessiert, wenn man lesen kann eröffnet sich einem ja sozusagen eine völlig neue Welt, ich kann nur spekulieren, aber mir würde, könnte ich nicht lesen, Fernsehen keinen "Spaß" machen, es hätte keinen Sinn.
    Aber auf der anderen Seite, wie soll man sonst an die Menschen kommen, schwierig, sämtliche Printmedien fallen ja schonmal weg, also muss es doch der verbale weg sein und mit dem Fernsehen erreicht man eben die meisten. Man könnte dazu fast einen eigenen Thread aufmachen.

    Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
    Warum soll man dir eher etwas spenden, als halbverhungerten Kindern? Wir jammern hier auf arg hohem Niveau wenn wir mal über Tellerrand hinaussehen.
    Wenn Du mal wirkliche Armut erlebt hast, auf Cuba oder in Afrika oder Indonesien...ach selbst hier in Deutschland, dann überlegt man sich schon, was man für solche Menschen tun könnte.
    Ich weiß nicht ob Spenden das Mittel zum Zweck sind. Aber ich kann das Leid nicht lapidar mit dem Spruch abtun: für mich tut auch keiner was.
    Zumal das nicht stimmt. Ich habe liebe Freunde, die mir schon aus mancher Not geholfen haben.
    Solche Aufrufe müssen immer kritisch betrachtet werden....aber das Leid an sich sollte uns dennoch auch berühren.Damit meine ich nicht: blind zu spenden.
    Doch so ein Satz: für mich tut auch keiner was...puh in unserem Sozialsystem erschüttert mich das.
    Natürlich jammern wir hier auf hohem Niveau, und ich tue es auch nicht ab. Ich finde es nur unverschämt wie sich "Hilfsorganisationen" immer über derlei Werbung unglaublich penetrant in das öffentliche Bewusstsein drängen, ja, es nervt mich einfach. Ich werde nichts spenden, nur, um sozusagen mein Gewissen zu beruhigen, bestimmt nicht, davon mal abgesehen, dass ich nicht weiß ob das Geld überhaupt ankommt und bei diesem Punkt sage ich mir; ist das Geld beim nächsten Tierheim besser aufgehoben. Dort sehe ich was damit gemacht wird, wie es beispielsweise einem Tier besser geht weil es den nötigen Tierarztbesuch bekommen hat - das lässt sich natürlich auch auf andere Institutionen übertragen, Tafeln, Hospize...die Liste ist lang.
    Ich würde mal behaupten, man muss sich schon ein ziemlich dickes Fell zulegen, würde man sich über jedes Unrecht, jedes verhungernde Kind, über all das Gedanken machen, ich schätze man würde daran kaputt gehen und den Leuten wird auch nicht geholfen.
    Wie Du schon richtig bemerkt hast, wir haben hier in Deutschland auch Probleme mit Armut und das nicht zu knapp, hier gibt es nur, weil "reiche" Industrienation, nicht so viele große "Hilfsorganisationen" die auf die Leute aufmerksam machen die es nicht selber zu tun vermögen.
    Der Komentar war wirklich nicht herabwürdigend, oder gleichgültig gemeint, mir war schon klar, dass sich viele an meinem Satz "mir spendet auch keiner was" stoßen würden, Absicht von mir. Wir sollten erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor wir nach Hilfen für ärmere Länder schreien und die Spenden lösen mit Sicherheit das Problem nicht. Solange mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, solange die EU gute Geschäfte mit den "Hilfen" macht, solange immer nur beispielsweise Essen rangekarrt wird anstatt den Menschen zu zeigen wie sie sich selbst versorgen...solange wird sich nichts ändern.

    Aber ich denke das weißt Du und das gehört hier ansich garnicht rein.

    Deswegen zum Schluss: Kennt ihr diese Werbung mit den Schuhen? Und den kreischenden Frauen/Männern?? Wenn ich das Wort mit Z schon höre schalte ich um...

    Vidar
    "Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." (Danzelot von Silbendrechsler)

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    • #3
      Vor allem hilft man keinen Menschen wenn er täglich seinen Reis bekommt.
      Ist es Absicht das wir keine richtigen Hilfsgüter schicken sondern NUR Essen und Medikamente?

      Ich meine nein!
      Stellt euch vor USA und die anderen Alliierten würden NUR Essen nach Deutschland schicken...wo wäre Deutschland heute?
      Kinder sollten auf gar keinen Fall sterben....es ist das Unmenschlichste was ein Mensch tuen kann.
      Aber so wird denen auch nicht geholfen...eher wird denen alles ausgeraubt für ein Teller Reis und ein paar Pillen....
      Ausgeraubt von denen die uns bitten diese Leute zu helfen. Den diese Menschen die großzügig spenden kommen ins Rampenlicht und gelten als "gut"....steigert auch den Verkauf (hier kommt dann die Werbung ins Spiel). Keiner denkt aber daran das diese "Ausgaben" von der Steuer absetzbar sind....die schließlich AUCH von uns ausgeglichen wird.
      Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

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      • #4
        Zitat von Vidar Beitrag anzeigen
        Ich werde nichts spenden, nur, um sozusagen mein Gewissen zu beruhigen (...)
        Naja, also wenn ich spende, dann nicht um mein Gewissen zu beruhigen, sondern um tatsächlich zu helfen. Niemand sollte sich unter Druck gesetzt fühlen, das ist der falsche Weg. Und Hilfsorganisationen, die mit rührseligen TV-Spots u.a. gezielt auf die Tränendrüse drücken, sollte man meiner Meinung nach boykottieren.

        Zitat von Vidar Beitrag anzeigen
        (...) davon mal abgesehen, dass ich nicht weiß ob das Geld überhaupt ankommt (...)
        Das ist ein wichtiger Punkt, der mich immer wieder nachdenklich macht, wenn ich mich zu einer Spende aufrappeln will. Natürlich beteuern die Hilfsorganisationen, dass der Verwaltungsapparat und damit die Kosten so gering wie möglich gehalten werden, aber kann der Spender dies tatsächlich nachprüfen? Welche Mittel und Wege es gibt, den Verbleib seiner Spende wirklich nachzuvollziehen, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Dennoch halte ich es für einen Fehler, sich prinzipiell davon abhalten zu lassen, zu spenden. Selbst wenn nur ein Teil des Geldes am Bestimmungsort ankommt, ist das für die Betroffenen immer noch besser als nichts. Ungeachtet dessen halte ich Hilfe zur Selbsthilfe aber auf Dauer für den besseren Weg.

        Zitat von Vidar Beitrag anzeigen
        (...) ist das Geld beim nächsten Tierheim besser aufgehoben. Dort sehe ich was damit gemacht wird, wie es beispielsweise einem Tier besser geht (...)
        Wenn ich spende, dann überwiegend für Umwelt und Tiere (z.B. BUND oder das örtliche Tierheim). Gut finde ich auch die Idee, an Supermarkt-Kassen Spendenbehälter für Tierfutterdosen etc. aufzustellen, die regelmäßig von den Tierheim-Mitarbeitern geleert werden. Ich denke, hier kann man sich relativ sicher sein, dass die Sachen auch dort ankommen, wo sie benötigt werden.

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        • #5
          Du sprichst mir aus der Seele...

          Das ist es eben was mich so stört: Es wird Druck ausgeübt, es wird versucht ein schlechtes Gewissen zu machen "bloß weil du keinen Euro übrig hattest sind schon wieder zehn Kinder in Afrika gestorben" -> so auf die Art und sowas geht finde ich garnicht.

          Zum Thema rührselige TV-Spots und Deinem nächsten Absatz: Wer bezahlt denn die ganzen TV Spots, Werbetafeln und Plakate der Hilfsorganisationen?? Die Anbieter aus reiner Nächstenliebe?? Bestimmt nicht und da geht würde ich sagen, auch eine riesige Summe Geld drauf, nicht nur für die Verwaltung. Das finde ich dann schon fast unverschämt, sagen man brächte das Geld an die, die es brauchten und es gehe nichts für Verwaltung drauf, aber dann riesige Werbeflächen mieten etc...

          Sicher ist Etwas besser als Nichts, und sicher muss man bei diesem Thema vom Kleinen her denken: Jeder einzelne, gerettete Mensch ist ein Erfolg, für diesen Menschen hat sich die Sache schon gelohnt.

          Die Spendenboxen für Tierheime sind eine Tolle Sache das stimmt, ich bin früher auch am WE ab und zu einfach Tiere streicheln und knuddeln gegangen, natürlich mit Fresschen im Gepäck, wie sich die Leute darüber freuen ist wirklich erstaunlich

          Vidar
          "Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." (Danzelot von Silbendrechsler)

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          • #6
            Oh wir "armen" ewig zum Spenden aufgerufenen Leidenden!
            Fürchterlich ist das, was diese raffgierigen Organisationen, die eh alle mafiös sind, von uns abverlangen.

            Wie können die es überhaupt nur wagen, unser so ausgeprägtes Mitgefühl mit so unsinigen Forderungen nach einer Schüssel Reis für die Hungernden zu malträtieren?
            Schließlich weiss doch ein jeder, dass eine Schüssel Reis einen Menschen nicht hilft. Was soll denn der mit ca. 400 kcal anfangen? Der hat doch eh nichts zu tun und außerdem weiss unsereins genau, was Hunger bedeutet, wenn man auf der langen Fahrt auf der Autobahn sich nicht mal einen Maxi-King leisten kannn, wegen der unerhörten Preise. Erlebt das mal. 4 Stunden nichts zu essen!! Horror!! "Eine Schüssel Reis", ich werd nicht mehr!!

            Na ja, und schließlich will ich mich doch nicht an Geldverschleppung beteiligen!! Schließlich informiere ich mich jeden Tag am seriösen Nachrichteninstitut "Stammtisch", wo eindeutig nachgewiesen wurde, dass Spenden gar nichts bringen! Die sind im Gauselmanns Münzautomat weitaus besser aufgehoben.

            Nein, ich als aufgeklärter und leiderprobter Weltenbürger verwahre mich gegen solche blödsinnigen Forderungen!
            Wieviel Welten wollen wir uns eigentlich noch leisten? Dritte Welt? Ich denke eine reicht wohl, oder?

            So, nun geh ich was essen, denn schließlich habe ich schon wieder ganze 3 Stunden nichts zwischen meinen Goldkronen gehabt. Bon Appetit!

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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            "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
            DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
            ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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            • #7
              Das meiste Spendengeld geht für die Verwaltung und sonstige Kosten drauf. Von gespendeten 10 Euro verbleiben rund 1 Euro für diejenigen, für die das Geld gedacht war. Manchmal sogar weniger. (Hab das mal vor einer Weile gelesen.)

              Besser wäre, wirklich vor Ort zu helfen und nicht immer nur Geld zu zahlen.

              Spenden: Mit Geld Gutes tun - geldsparen.de

              Da steht einiges drin. 10 bis 20 Prozent im allerhöchsten Fall gehen an die Bedürftigen, aber so gesehen dürfte es weniger sein.

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              • #8
                Ich habe mehrere Jahre "vor Ort" gearbeitet und spende seit dem erst recht. Man kann in heutigen Zeiten sehr differenziert wählen.
                Es gibt viele Menschen, und darunter gibt es auch Arschlöcher. Es gibt viele Hilfsorganisationen, und darunter gibt es auch schlechte Beispiele.

                Versteck ich mich vor den Menschen, weil es Arschlöcher darunter gibt? Ignoriere ich sie alle deshalb?

                Anstelle ewig die gleichen Vermeidungsargumente zu bringen, sollte man/frau sich informieren. 1 Euro hat in Bangladesh den Gegenwert von 2 Hauptmahlzeiten. Jeder Euro hilft.Aber OK, ich kann mir auch alles mies reden und mich zurück lehnen.
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
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                • #9
                  Auch wenn das etwas egoistisch bzw. patriotisch klingen mag, finde ich sollte zuerst mal an alle Österreicher bzw. Deutschen, die in Armut leben etwas gespendet werden. Jeder der eine Mindestpension erhält bzw. eine Arbeit im Geringverdienersektor hat sprich alle unter 1k Euro Nettoeinkommen sollten von Spendenorganisationen automatisch Geld zugeschossen bekommen (kann auch in Essens oder Kleidungsgutscheinen sein), bevor man es in ein anderes Land spendet. Gerade wenn diese Menschen noch Kinder haben, sollte noch mehr an diese Familien gespendet werden, weil meistens leiden die Kinder an der Armut, obwohl diese nichts dafür können ob sie in einer reichen, mittelständischen oder armen Familie geboren werden.
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                  • #10
                    Zitat von Knörf Beitrag anzeigen
                    Auch wenn das etwas egoistisch bzw. patriotisch klingen mag, finde ich sollte zuerst mal an alle Österreicher bzw. Deutschen, die in Armut leben etwas gespendet werden. Jeder der eine Mindestpension erhält bzw. eine Arbeit im Geringverdienersektor hat sprich alle unter 1k Euro Nettoeinkommen sollten von Spendenorganisationen automatisch Geld zugeschossen bekommen (kann auch in Essens oder Kleidungsgutscheinen sein), bevor man es in ein anderes Land spendet. Gerade wenn diese Menschen noch Kinder haben, sollte noch mehr an diese Familien gespendet werden, weil meistens leiden die Kinder an der Armut, obwohl diese nichts dafür können ob sie in einer reichen, mittelständischen oder armen Familie geboren werden.
                    Wow , das erste Mal etwas das ich von Knörf lesen und dem voll zustimmen kann.
                    Life is the Emperor's currency - spend it well

                    Ein Deutscher windet sich nicht in juristischen Formulierungen, sondern er spricht Fraktur ! (aus : "Er ist wieder da" von Timur Vermes)

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                    • #11
                      Ein Land wie Österreich oder auch Deutschland kann es sich leisten, beidem zu begegnen. Der Armut hier und dem Hungerleiden in der Welt.
                      "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                      DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                      ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                      • #12
                        Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
                        Ein Land wie Österreich oder auch Deutschland kann es sich leisten, beidem zu begegnen. Der Armut hier und dem Hungerleiden in der Welt.
                        Mir stellt sich nur die Frage ob die Hilfe nicht noch grausamer ist.
                        Im Endeffekt geben wir den Menschen gerade genug um zu überleben, aber nicht genug um ein angenehmes Leben zu führen. Fühlt sich etwas sadistisch an. Zudem machen wir die Menschen von uns abhängig. Vielleicht wäre es sinnvoller ihnen dabei zu helfen sich selbst zu ernähren.
                        Life is the Emperor's currency - spend it well

                        Ein Deutscher windet sich nicht in juristischen Formulierungen, sondern er spricht Fraktur ! (aus : "Er ist wieder da" von Timur Vermes)

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                        • #13
                          Spenden behandeln sowieso nur ein Symptom, heilen aber nicht die Krankheit.
                          Die "failed states", die Agrarpolitik der EU, das Verkaufen des Bodens an amerikanische, asiatische und europäische Investoren, das ändert sich nicht dadurch.

                          Uns sollte man am wenigsten das schlechte Gewissen einreden.
                          When I feed the poor, they call me a saint.
                          When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


                          ~ Hélder Câmara

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                          • #14
                            Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
                            Ein Land wie Österreich oder auch Deutschland kann es sich leisten, beidem zu begegnen. Der Armut hier und dem Hungerleiden in der Welt.
                            Klar kann es sich Deutschland leisten. Aber tut es das auch? Ganz klares: NEIN!

                            Und wenn es nicht mal im eigenen Land (Deutschland in dem Fall) klappt (trotz gut gehender Wirtschaft), wie soll es dann erst im Rest der Welt funktionieren?

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                            • #15
                              Mich stören die Spendenaufrufe eigentlich nur zur Weihnachtszeit. Denn dann nehmen sie überhand.
                              Aber ich kann auch die Hilfsorganisationen verstehen. Zu Weihnachten sind die Leute nun mal spendabler als im restlichen Jahr. Da versucht natürlich jeder, davon zu profitieren.

                              Ich selbst spende nicht und werde ich wohl auch nicht. Außer ich werde mal Millionär, was wohl aber sehr unwahrscheinlich ist.
                              Mein hart erarbeitetes Geld kann ich selbst gut genug gebrauchen. Außerdem spendet für mich auch niemand, wenn es mir oder meiner Familie schlecht geht.
                              Dazu wurde eigentlich auch mal das Sozialnetz eingeführt, dass z.B. keine Familie in Deutschland hungern muss. Wieso sollte ich also das ausbaden, was die Politik vermasselt hat?
                              Zugriff verweigert - Treffen der Generationen 2012

                              =/\= STARFLEET UNIVERSE =/\=

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