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Nofretete-Büste an Ägypten zurück geben ?

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  • Nofretete-Büste an Ägypten zurück geben ?

    Sollte man die 1912 von dem deutschen Archäologen Ludwig Borchardt im Süden Ägyptens entdeckte und ein Jahr später von der Preußischen Orientgesellschaft erworbene Nofretete-Büste an Ägypten zurück geben, oder nicht ?

    Derzeit weigert sich Westerwelle, die Büste an Ägypten auch nur auszuleihen.

    Und was haben wir eigentlich davon, dass die Büste in einem Berliner Museum steht ?

    Mir persönlich reicht es auch, ein Foto der Büste zu sehen.
    (Als Avatar hier im Forum würde sie mir vielleicht gefallen ).
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  • #2
    Warum sollte sich ein Museeum eines Landes brüsten, ein solches Kunstwerk zu besitzen, wenn es damit nichts zu tun hat?
    Selbst wenn es von einem Deutschen entdeckt worden ist, es ist ein Kulturgut einen anderen Landes.
    Ich habe noch nie verstanden, warum sie in Berlin steht.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      die büste stammt aus ägypten, zeigt eien der wichtigsten persönlichkeiten der ägyptischen geschichte udn ist einmalig, gehört für mich klar nach ägypten.
      mir würde auch ein foto oder abguss reichen.
      aber derartigeoriginal gehören in musene der ursprungsländer, sofern dort deren erhalt gesichtert ist.
      was in ägypten jawohl der fall ist.
      also allein aus gründen des anstandes, gehört die büste zurück nach ägypten.

      wäre ungefähr so,als würden wir die mumie von ramses II. austellen udn sagen "die ist unser, weil wir die damls hier hin gebracht haben"!

      klein westerwellchendoofi will mal wieder von irgendwas ablenken.
      >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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      • #4
        Hm, mit dem Erwerb hat Deutschland natürlich auch die Nutzungsrechte erhalten. Als Leihgabe von mir aus, aber einfach zurückgeben ? Nein, so wie unsere finanzielle Situation aussieht zurückverkaufen ok, aber verschenken ? Zu verschenken haben wir wahrlich nichts.
        Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
        Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
        Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
        und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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        • #5
          Ich denke, wenn die Büste "von Deutschland" gekauft wurde, dann gehört sie dem Land auch, und dann ist es nur dumm dieses Stück zu verschenken. Und wozu sollte man sie verleihen, man macht doch auch hier Geld mit der Büste, denn die Leute kommen ja ins Museum.

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          • #6
            Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
            Ich denke, wenn die Büste "von Deutschland" gekauft wurde, dann gehört sie dem Land auch, und dann ist es nur dumm dieses Stück zu verschenken.
            Das Argument von Ägypten ist wohl, der Kauf sei nicht legal gewesen.
            Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
            Und wozu sollte man sie verleihen, man macht doch auch hier Geld mit der Büste, denn die Leute kommen ja ins Museum.
            Ist das so ? (Ich habe keine Ahnung.) Museen werden ja oft eher bezuschusst.
            Und die meisten Besucher kommen durch Schulklassen zustande ?

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            • #7
              Also, ich hätte da Bauchschmerzen, die Nofretete an Ägypten zurückzugeben. In islamischen Gesellschaften gibt es das Konstrukt des Bilderverbots, d.h. es gibt die Idee, dass die bildliche Darstellungen von Göttern, Menschen oder Tieren Gotteslästerrei sei. In Afghanistan haben die Taliban deshalb vor einigen Jahren die weltberühmten Buddha-Statuen in die Luft gesprengt. Da die arabischen Länder (auch Ägypten) politisch recht instabil sind, ist die Nofretete in Deutschland zur Zeit besser aufgehoben.
              Mein Profil bei Last-FM:
              http://www.last.fm/user/LARG0/

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              • #8
                Die Büste der Nofretete, auch als Kopf der Nofretete oder nur als (die) Nofretete bezeichnet, zählt zu den bekanntesten Kunstschätzen des Alten Ägypten und gilt als Meisterwerk der Amarna-Zeit und der Bildhauerkunst. Sie wurde in der Regierungszeit Königs (Pharaos) Echnatons zur Zeit der 18. Dynastie (Neues Reich) zwischen 1353–1336 v. Chr.[A 1], gefertigt.

                Die Büste der Königin Nofretete wurde am 6. Dezember 1912 bei Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG) unter Leitung von Ludwig Borchardt in Tell el-Amarna in Haus P 47,2, der Werkstatt des Oberbildhauers Thutmosis entdeckt. Sie wurde im Januar 1913 im Rahmen der Fundteilung mit Genehmigung der ägyptischen Altertümerverwaltung nach Deutschland gebracht. 1920 ging die Büste der Nofretete durch eine Schenkung von James Simon mit weiteren Objekten, die zuvor Dauerleihgabe an die Ägyptische Abteilung der königlich preußischen Kunstsammlungen waren, an den preußischen Staat.[1] Heute ist sie Besitz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und befindet sich unter der Inventarnummer 21300 als Hauptattraktion im Ägyptischen Museum Berlin, das seit dem 16. Oktober 2009 wieder im Neuen Museum (Nordflügel) auf der Berliner Museumsinsel untergebracht ist. Der Wert der Büste der Nofretete wurde von einer Versicherung auf 390 Millionen US-Dollar[2] beziehungsweise 300 Millionen Euro[3] geschätzt.
                Büste der Nofretete ? Wikipedia
                wenn man sich mal den wert anguckte.....
                zu der damaligen zweit, konnte man aus ägypten ausführen, was man wollte.

                Zum Zeitpunkt von Borchardts Arbeiten in Tell el-Amarna stand Ägypten unter britischer Besatzung und der damalige ägyptische Antikendienst (Service d'Antiquités Égyptiennes, auch Département d'Antiquités), das heutige Supreme Council of Antiquities (SCA), unter französischer Leitung. Die Fundteilung dieser Grabungskampagne fand am 20. Januar 1913 gemäß den damals geltenden Bestimmungen „zu gleichen Teilen“ (à moitié exacte) für Ägypten und das die Ausgrabung durchführende Land statt. Borchardt hatte die beiden Teile zusammengestellt, was bis zum Jahr 1914 das Vorrecht des Ausgräbers war. Gaston Maspero, der Direktor des Antikendienstes beauftragte seinen Mitarbeiter Gustave Lefebvre mit der Regelung der Fundteilung. Der eine Teil enthielt die Büste der Nofretete, der andere, den Lefebvre schließlich für das Ägyptische Museum in Kairo auswählte, den sogenannten Klappaltar von Kairo, ein farbiges Altarbild, das das Königspaar Echnaton und Nofretete mit drei seiner Kinder zeigt. Laut Borchardt besaß das Museum in Kairo bisher kein Altarbild, wünschte sich jedoch ein solches Fundstück, was ausschlagend gebend für seine Zuordnung der Objekte war.
                die ägypter wurden ja nichtmal gefragt, das ahben paar leutchen, äh kolonialherrne, unter sich ausgemacht.
                >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                • #9
                  Trotzdem, nach beinahe einem Jahrhundert in Besitz der Deutschen....und bei dem Wert....geben wir ihnen etwas Rabatt aber verschenken ist nicht.
                  Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
                  Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
                  Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
                  und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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                  • #10
                    Solche Objekte von Weltrang füllen natürlich das jeweilige Museum, in dem sie stehen. Allerdings muss man das nun auch nicht überbewerten, soo groß sind die Beträge dann auch nicht und zweitens ist das Neue Museum auch so ein Touristenmagnet. Die hatten in einem Monat 125.000 Besucher. Das ist schon recht viel, soviel haben andere große Regionalmuseen im ganzen Jahr.
                    Republicans hate ducklings!

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                    • #11
                      Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                      Warum sollte sich ein Museeum eines Landes brüsten, ein solches Kunstwerk zu besitzen, wenn es damit nichts zu tun hat?
                      Selbst wenn es von einem Deutschen entdeckt worden ist, es ist ein Kulturgut einen anderen Landes.
                      Ich habe noch nie verstanden, warum sie in Berlin steht.
                      Kunst ist eines der dreckigsten Geschäfte und ein politisches Machtmittel. Die Kunstgegenstände die die UdSSR 1945 vom Nazi-Reich erbeutet hat wirken ähnlich wie die Kriegsgefangenen die Adenauer in den 50er durch seinen Moskau-Besuch nach Hause holen konnte.
                      Zur positiven Seite: Museen mit Kunst fremder Kulturen bringen Respekt für Fremdes. Meinetwegen könnten Ägypter und Iraker als freundschaftliche Geste freien Eintritt auf der Museumsinsel erhalten (die babylonischen Kunstwerke haben m.E. einen vergleichbaren Stellenwert).
                      Noch ein Beispiel: Napoleon verschleppte die Quadriga des Brandenburger Tores im Zuge eines Angriffskrieges nach Frankreich. Es gibt (GB&NI natürlich dito) viele Staaten mit Dreck am Stecken.
                      Fazit: entweder geben alle alles zurück,oder es bleibt wie es ist.
                      Wie so oft: normative Kraft des Faktischen
                      \\// Dup dor a´az Mubster
                      TWR www.labrador-lord.de
                      United Federation of Featherless
                      SFF The 6th Year - to be continued

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                      • #12
                        wenn wir unsere "imperialen errungenschaften", um es mal allgemein so zu nennen, alle zurückgeben würden, wäre von unserem wohlstand ein gutes stück weg. grundsätzlich sehe ich also auch sinn beim "behalten wir es doch einfach..". aber gibt es bzgl. archäologischen funden heutzutage nicht geltendes internationales recht, nach dem man handeln könnte?

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                        • #13
                          Zitat von Fiesel Beitrag anzeigen
                          wenn wir unsere "imperialen errungenschaften", um es mal allgemein so zu nennen, alle zurückgeben würden, wäre von unserem wohlstand ein gutes stück weg. grundsätzlich sehe ich also auch sinn beim "behalten wir es doch einfach..". aber gibt es bzgl. archäologischen funden heutzutage nicht geltendes internationales recht, nach dem man handeln könnte?
                          Das gibt es und darauf beruft Ägypten sich ja: Die Büste soll ohne Einverständnis der zuständigen Antikenverwaltung damals aus Ägypten rausgeschmuggelt worden sein.
                          Möp!

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                          • #14
                            Zitat von Cu Chulainn Beitrag anzeigen
                            Das gibt es und darauf beruft Ägypten sich ja: Die Büste soll ohne Einverständnis der zuständigen Antikenverwaltung damals aus Ägypten rausgeschmuggelt worden sein.
                            och genehmigt qwurde es schon.... von franosen, engländern, die damasl die altertumsverwalltnung kontrollierten. ägypter hat man jedenfalls nit gefragt. geschah ja alles zur kolonialzeit.#
                            da hat man die eingeborenen nicht gefragt, ob die was dagegen haben, wenn man ihre kulturgüter ausser landes karrte..wo käme man da hin.
                            also ich würde das als gestohlen bezeichnen.
                            >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                            • #15
                              In den USA stehen noch deutsche Flugzeuge, ein U-Boot, ein paar Fieseler Fi 103 und A4 Raketen.

                              Die wurden auch alle gestohlen bzw. erbeutet.
                              Ein paar praktische Links:
                              In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                              Aktuelles Satellitenbild
                              Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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