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Tarnverfahren jenseits der Tarnvorrichtung

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  • Tarnverfahren jenseits der Tarnvorrichtung

    In diesem Thread soll es darum gehen, eine möglichst komplette Sammlung aller bekannten Tarntechniken ohne die traditionelle (Sensor-)Tarnvorrichtung zu erhalten.

    Was haben wir also im Angebot (ich verwende kanonische und semikanonische Quellen)?


    Technologien

    Die holografische Tarnung, die MFB in seiner Fanfiction eingebaut hat, ist natürlich nicht kanonisch, aber sie stimmt gut mit dem, was man on Screen sehen konnte überein. Sie stammt aus dem 22. Jh. und wurde dann später von der Sensortarnvorrichtung verdrängt.

    Störsender – ebenfalls nicht kanonisch, aber zumindest vorstellbar, siehe auch:
    http://www.scifi-forum.de/science-fi...sender-st.html

    Hülle polarisieren – dies tut die Voyager in „Equinox“. Es ist fraglich, ob diese Technik mit der Hüllenpolarisation der NX-Schiffe aus dem 22. jahrhundert zusammenhängt.

    Schilde modifizieren – dies wird verwendet um eine Entdeckung im Orbit zu verhindern. Die Schilde können offenbar auch eine optische Verzerrung erzeugen – laut VOY „Vor dem Ende der Zukunft“.

    Modus Grau – eine weitere Methode um die Entdeckung zu verhindern besteht darin, alle Systeme auf ein Minimum herunterzufahren und so den Energieausstoß des Schiffes zu senken. Das kommt gelegentlich vor und wird auch in manchen Romanen erwähnt.

    Warp- und Ionenspur maskieren – dies wird gelegentlich durchgeführt um eine mögliche Verfolgung zu erschweren.


    Manöver

    Ein exakt paralleler Kurs lässt das eigene Schiff wie eine Sensorreflektion erscheinen. Dieses Manöver wurde z.B. in TOS „Spock unter Verdach“ ausgeführt, es taucht auch in den Vanguard-Romanen auf. Eine Durchführung scheint sowohl bei Warp als auch bei Impuls möglich zu sein.


    Natürliche Phänomene

    Nebel – ein Tarnklassiker, es geht nichts über einen Nebel, der die gegnerischen Sensoren lahmlegt. Alternativ dazu kann man auch in einen Gasriesen eintauchen oder sich in der Korona eines Sterns verschanzen.


    Das wäre alles was mir dazu einfällt. Wenn jemand noch weitere Tarnverfahren ohne die konventionelle Tarnvorrichtung kennt, dann immer her damit. Welches dieser Verfahren haltet Ihr für am glaubwürdigsten?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Ein Raumschiff kann sich mit abgeschalteten Systemen über dem magnetischen Pol eines Planeten verstecken.

    Ansonsten schau mal unter Sensor ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki im Punkt Schwächen.

    Ansonsten kann man noch die Warpsignatur verändern und sogar die anderer Raumschiffe kopieren.
    -> Warpsignatur ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki
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    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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    • #3
      Gab es nicht auch noch spezielle Hüllen und Panzerungen, die ein Scannen fast unmöglich machten?

      Ich meine mich daran zu erinnern, dass so was mal vorkam...
      "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
      die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
      (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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      • #4
        Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
        Gab es nicht auch noch spezielle Hüllen und Panzerungen, die ein Scannen fast unmöglich machten?
        In TOS "Bele jagt Lokai" hat Bele ein Schiff, dass mit einem bestimmten Material umhüllt war, wodurch es sogar unsichtbar wurde.
        Yes. It was sheathed in special materials that rendered it invisible.
        Durch Neutronium kann man auch nicht scannen, wie Spock in "Planeten-Killer" sagt.
        The object's neutronium hull makes sensor readings of the inner mechanism impossible.
        Betreffend noch der Tarnung aus der Fan-Ficiton, sollte noch die Canon-Vorlage dazu erwähnt werden: Ein romulanisches Schiff, dass an seiner Hülle Holoprojektoren hatte, um sich das Erscheinungsbild eines anderen Schiffe zu geben (ETP "Babel One" bis "The Aenar").

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        • #5
          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
          Gab es nicht auch noch spezielle Hüllen und Panzerungen, die ein Scannen fast unmöglich machten?

          Ich meine mich daran zu erinnern, dass so was mal vorkam...
          Das Piratenschiff aus TNG "Der Schachzug" hatte auch eine Panzerung, welche die Verfolgung mit den Langstreckensensoren erschwerte.

          Wenn es EM-zerstreuende Materialien in der Realität gibt, gibt es sicherlich in Star Trek auch Stoffe die Subraumwellen zerstreuen.
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          • #6
            ... und wenn nicht Materialien dann wenigstens "Strahlungen" aus denen sich Störsender basteln lassen.

            - Veridium erzeugt Subraumverzerrungen durch Nomalraum-Energie
            - Polaronen durchdringen Standartschilde
            - Tachionen stören Schildblasen
            You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
            Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

            Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
            >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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            • #7
              Etwa die selbe Kategorie wie im Nebel verstecken wäre das hinter dem Mond "parken"

              Unter anderem in "Der erste Kontakt" verwendet um die ENtdeckung der Enterprise NCC-1701 E durch das Vulkanier-Schiff zu verhindern.


              Wäre aber lustig gewesen wie die Vulkanier auf eine Sovereign-Klasse bei einem angeblich unterentwickelten Planeten reagiert hätten.
              Drum hab ich mich der Magie ergeben,
              Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
              Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
              Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

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              • #8
                Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
                Etwa die selbe Kategorie wie im Nebel verstecken wäre das hinter dem Mond "parken"

                Unter anderem in "Der erste Kontakt" verwendet um die ENtdeckung der Enterprise NCC-1701 E durch das Vulkanier-Schiff zu verhindern.


                Wäre aber lustig gewesen wie die Vulkanier auf eine Sovereign-Klasse bei einem angeblich unterentwickelten Planeten reagiert hätten.
                Das war der gröbste fiktiv-physikalische Fehler in dem Film.

                Warpfelder sind Subraumfelder und breiten sich daher durch vier Raumdimensionen aus... da ist nix mit hinter irgendeinen Planeten oder Mond verstecken.

                Außerdem haben die Vulkanier damals schon sehr hochentwickelte Sensoren.
                Lustig war dann auch, dass man den Zeitsprung der Enterprise von der Oberfläche der Erde aus sehen konnte, was wohl auch den Vulkaniern aufgefallen sein sollte.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                McWire schrieb nach 1 Minute und 4 Sekunden:

                Zitat von Hades Beitrag anzeigen
                ... und wenn nicht Materialien dann wenigstens "Strahlungen" aus denen sich Störsender basteln lassen.

                - Veridium erzeugt Subraumverzerrungen durch Nomalraum-Energie
                - Polaronen durchdringen Standartschilde
                - Tachionen stören Schildblasen
                Wobei man mit Beta-Tachyonen die Schilde auch verstärken kann.

                Da ist eine Menge Inkonsistenz mit im Spiel.
                Zuletzt geändert von McWire; 22.06.2010, 22:46. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                • #9
                  Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                  Das war der gröbste fiktiv-physikalische Fehler in dem Film.

                  Warpfelder sind Subraumfelder und breiten sich daher durch vier Raumdimensionen aus... da ist nix mit hinter irgendeinen Planeten oder Mond verstecken.

                  Außerdem haben die Vulkanier damals schon sehr hochentwickelte Sensoren.
                  Lustig war dann auch, dass man den Zeitsprung der Enterprise von der Oberfläche der Erde aus sehen konnte, was wohl auch den Vulkaniern aufgefallen sein sollte.
                  Das es en Fehler war is klar.
                  Aber im Film funktionierts ^^

                  Und die Vulkanier waren wohl etwas zu überrumpelt/erschreckt (im FIlm zu sehen) von der Jukebox des lieben Cochrane um etwas zu bemerken.

                  Stellt sich die Frage was wohl die Sensorlogbücher aufgezeichnet haben.
                  "Zeitsprung zu dieser Zeit nicht logisch - aufzeichnung löschen"
                  Drum hab ich mich der Magie ergeben,
                  Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
                  Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
                  Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

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                  • #10
                    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                    Warpfelder sind Subraumfelder und breiten sich daher durch vier Raumdimensionen aus... da ist nix mit hinter irgendeinen Planeten oder Mond verstecken.
                    Fairerweise muss man sagen, dass die 1701-E zu der Zeit nicht auf Warp war. Hätten die sich nur mit Impulskraft hinter dem Mond verschanzt, dann wäre das schon glaubhafter gewesen. Ich sehe hier eher einen Dialogfehler.

                    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                    Wobei man mit Beta-Tachyonen die Schilde auch verstärken kann.

                    Da ist eine Menge Inkonsistenz mit im Spiel.
                    Waren nicht Tachyonen ohnehin die Allrounder-Partikel?



                    EDIT: Beinahe habe ich die Yonada aus TOS "Der verirrte Planet" vergessen. Ein Schiff zu konstruieren, welches so vollkommen untypisch aussieht, kann man auch als Tarnmanöver betrachten. Wobei die Yonada von den VFP-Sensoren dieser Zeit sehr schnell enttarnt werden konnte.
                    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                    • #11
                      Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
                      Stellt sich die Frage was wohl die Sensorlogbücher aufgezeichnet haben.
                      "Zeitsprung zu dieser Zeit nicht logisch - aufzeichnung löschen"
                      "Der Vulkanische Wissenschaftsrat kam zu dem Schluss, dass Zeitreisen vollkommen unmöglich sind."

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                      • #12
                        Dann hat der vulkanische wissenschaftsrat sich eben geirrt/totalen Schwachsinn erzählt, Zeit ist relativ abhängig von der position des Betrachters im Raum (übrigens, Geschwindigkeit ist abhängig von der position des Betrachters in Restaurants).
                        Die Hansons verwenden einen Multiadaptiven Schild um die entdeckung durch die Borg zu verhindern, der hilft allerdings nur gegen Borg-Sensoren, und selbst die Borg können die durchdringen, wenn sie die richtige Frequenz herauskriegen, dafür müssen sie aber gezielt danach suchen´, und dann ist Widerstand zwecklos!!!:
                        Zuletzt geändert von talatar; 23.06.2010, 22:10.
                        ,,Felis Catus ist deine taxonomische Nomenklatur,
                        ein endothermischer Vierfüßler, fleischfressend von Natur.''

                        Ltd. Commander Data, ,,Ode an Spot''

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                        • #13
                          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                          Fairerweise muss man sagen, dass die 1701-E zu der Zeit nicht auf Warp war. Hätten die sich nur mit Impulskraft hinter dem Mond verschanzt, dann wäre das schon glaubhafter gewesen. Ich sehe hier eher einen Dialogfehler.
                          Das Raumschiff gibt trotzdem eine messbare Warpsignatur ab.


                          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                          Waren nicht Tachyonen ohnehin die Allrounder-Partikel?
                          Jop. Das kritisiere ich auch so sehr bei Star Trek (siehe Partikel-Zoo-Thread), dass in Star Trek Dingen Eigenschaften zugeschrieben werden, die eigentlich von realwissenschaftlicher Warte aus unrealistisch sind.

                          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                          EDIT: Beinahe habe ich die Yonada aus TOS "Der verirrte Planet" vergessen. Ein Schiff zu konstruieren, welches so vollkommen untypisch aussieht, kann man auch als Tarnmanöver betrachten. Wobei die Yonada von den VFP-Sensoren dieser Zeit sehr schnell enttarnt werden konnte.
                          Wie schon gesagt, jedes Raumschiff mit Energiequelle gibt eine Signatur ab.

                          Selbst eine optische Tarnung ändert daran erstmal nix.

                          Außerdem war die Tarnung bei der Yonada keine Absicht, sondern resultierte daraus, dass dieses Raumschiff aus einem Mond/Planetoid gebaut wurde.
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                          • #14
                            Zitat von McWire Beitrag anzeigen

                            Wie schon gesagt, jedes Raumschiff mit Energiequelle gibt eine Signatur ab.

                            Außerdem war die Tarnung bei der Yonada keine Absicht, sondern resultierte daraus, dass dieses Raumschiff aus einem Mond/Planetoid gebaut wurde.
                            Okay, Absicht war der Tarneffekt nicht, aber zumindest vorhanden.


                            Wie kann ein Raumschiff eigentlich eine Warpsignatur abgeben, wenn es nicht mit Warp fliegt?

                            Soll das heißen, dass man ohne technische Spielereien oder natürliche Phänomene nur die Systeme abschalten kann, um nicht entdeckt zu werden?
                            "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
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                            • #15
                              Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                              Okay, Absicht war der Tarneffekt nicht, aber zumindest vorhanden.


                              Wie kann ein Raumschiff eigentlich eine Warpsignatur abgeben, wenn es nicht mit Warp fliegt?

                              Soll das heißen, dass man ohne technische Spielereien oder natürliche Phänomene nur die Systeme abschalten kann, um nicht entdeckt zu werden?
                              Die Warpgondeln sind ständig in Betrieb und geben ständig eine Energiesignatur ab, zumal ein Teil des Materials das aus den Warpspulen besteht, ja Subraumpartikel enthält, damit überhaupt ein Subraumfeld erzeugt werden kann.

                              Diese sorgen dann auch dafür, dass man das Raumschiff über große Entfernungen erkennen kann, weil die ja so natürlich nicht im freien Raum vorkommen.


                              Ein Raumschiff auf dem alle Energiesysteme abgeschaltet sind, ist im Weltall quasi unsichtbar. Im Weltall kann man Objekte nur aufgrund ihrer Abgabe von elektromagnetischer Energie (z.B. Licht) erkennen, egal ob diese die Energie selbst erzeugen oder nur reflektieren. Sobald ein Objekte keine Energie mehr abstrahlt ist es für passive Sensoren völlig unsichtbar.

                              Nur ein aktiver Echoscan könnte dann noch funktionieren, da die Metallhülle des Raumschiffes natürlich EM-Strahlung relativ gut reflektiert.

                              Die perfekteste Tarnung wäre ein absolut schwarzer Körper (Albedo von 0), welcher eine Temperatur von 2,7 Kelvin (entspricht der Hintergrundstrahlung) hat. So ein Objekt entdeckst du nur anhand seiner Gravitation und das aufgrund ihrer relativen Schwäche auch erst unmittelbar vor dir.
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