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ST XI - Warum eigentlich nicht Meyer?

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  • ST XI - Warum eigentlich nicht Meyer?

    Nachdem Bermans Konzept für ST XI abgelehnt worden war, wurde ja nach einem neuen Macher gesucht, der schließlich ausgerechnet mit Mr. "Mission Impossible" J. J. Abrams gefunden wurde. Warum wurde eigentlich (offensichtlich) nicht Nicholas Meyer gefragt? Der Mann, den ich im übrigen überhaupt für einen sehr guten Regisseur halte, hat mit "The Wrath of Khan" und "The Undiscovered Country" zwei der unter Fans am beliebtesten und im ersten Fall auch den zumindest in den USA kommerziell erfolgreichsten gemacht. Weiß da jemand was?
    Zuletzt geändert von iron_net; 29.05.2009, 18:07.
    Star Trek XI ist doof -.-

  • #2
    Wissen tuhe ich darüber nichts, aber ich hätte auch einen anderen Regieseur als J.J. Abrams für Star Trek 11 bevorzugt!

    Ich fand Star Trek 11 jetzt zwar nicht schlecht, aber J.J. Abrams hat zu krasse Veränderungen im Star Trek Universum vorgenommen, das sagt mir einfach nicht zu.

    Nicholas Meyer wäre sicher eine sehr gute Wahl gewesen und hätte den Film auf jeden Fall besser als J.J. Abrams gemacht!

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    • #3
      Nicholas Meyer hat seit ST6 nie mehr Regie bei einem Hollywood-Film geführt. Nur hin und wieder ein paar Drehbücher geschrieben. Warum er sich aus dem Business so zurückgezogen hat, weiß ich auch nicht.

      Man sollte vielleicht anmerken, dass Meyer - alleine als Regisseur - auch ziemlich viel an Star Trek geändert hat und sicher viel dazu beigetragen hat, dass Star Trek eines millitärischeren Touch bekommen hat.

      Grundsätzlich war er aber nicht der Produzent. Was mir irgendwie gut gefallen würde, wäre Abrams als Produzent und Meyer als Regisseur. Das wäre eine sehr interessante Kombination. Aber ich denke nicht, dass Meyer nach so langer Zeit wieder mal Regie führt. Aber anderseits hat ja Nimoy auch wieder Interesse am Schauspielern bekommen.

      Hey: Wie wäre es mit Nimoy als Regisseur! Von dem weiß man ja schon, dass er gut mit Abrams kann.

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      • #4
        War es nicht so, dass Abrahms an Paramount wegen ST11 rangekommen ist und nicht umgekehrt?

        Falls ich mich täusche, sprechen wohl mehrere Faktoren für Abrahms und sein Team. Zum einen war M:III sehr erfolgreich. Orci und Kurtzman haben mit "Transformers" einen erfolgreichen Film im Genre abgeliefert (mit "Star Trek" wollte man anscheinend das selbe Publikum erreichen). Und mit "Alias", "Lost", "Fringe" usw. hat Abrahms auch Serienerfahrung (und "Star Trek" baut ja auf Serien auf).

        Meyers oder Nimoy hätte ich mir als Regisseure von ST11 gut vorstellen können. Allerdings wollte man ja bewusst einen anderen Look, anderes Tempo usw. schaffen um "Star Trek" wieder "trendiger" und "cooler" für die MTV-Generation zu machen.

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        • #5
          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Hey: Wie wäre es mit Nimoy als Regisseur! Von dem weiß man ja schon, dass er gut mit Abrams kann.
          Stimmt, das wär meine nächste Frage gewesen Aber der hatte sich ja noch sehr viel mehr zurückgezogen. Meyer hat zumindest mit einiger Regelmäßigkeit noch Drehbücher geschrieben. Übrigens habe ich gerade zufällig gesehen, dass er ja auch das Drehbuch für ST IV geschrieben hat, was wohl der dritte Liebling der Trekkies ist.
          Star Trek XI ist doof -.-

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          • #6
            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
            War es nicht so, dass Abrahms an Paramount wegen ST11 rangekommen ist und nicht umgekehrt?
            Ja, als "Belohnung" für seine gute Arbeit an M:I:III durfte er sich sein nächstes Projekt aussuchen, aber Star Trek war eine der Möglichkeiten, die Paramount ihm auch vorgeschlagen hat.

            Meyers oder Nimoy hätte ich mir als Regisseure von ST11 gut vorstellen können. Allerdings wollte man ja bewusst einen anderen Look, anderes Tempo usw. schaffen um "Star Trek" wieder "trendiger" und "cooler" für die MTV-Generation zu machen.
            Ja, vielleicht wirklich nicht so schlecht, das Abrams mal seinen eigenen Stil im Film rüberbringen konnte. Aber vor allem Nimoy, der ja nun den Stil von Abrams kennt, könnte durchaus ja auch wieder Gefallen an der Regie finden. Würde auch bedeuten, dass er gleichzeitig für mehrere Szenen zur Verfügung stehen würde, in der er auftreten kann.

            Im Grunde kann da eine wirklich gute Mischung rauskommen.

            Zitat von iron_net Beitrag anzeigen
            Stimmt, das wär meine nächste Frage gewesen Aber der hatte sich ja noch sehr viel mehr zurückgezogen.
            Aber was die Schauspielerei angeht, scheint Abrams ihn wieder auf den Geschmack gebracht zu haben. Jetzt wird Nimoy ja auch in "Fringe" einen wiederkehrenden Charakter spielen. Vielleicht gelingt es Abrams, Nimoy zu einem Comeback im Regiestuhl zu bewegen.

            Meyer hat zumindest mit einiger Regelmäßigkeit noch Drehbücher geschrieben. Übrigens habe ich gerade zufällig gesehen, dass er ja auch das Drehbuch für ST IV geschrieben hat, was wohl der dritte Liebling der Trekkies ist.
            Naja, Meyer war einer von 5 Autoren.
            Wirkliche ST2- oder ST6-Einflüsse kann ich im vierten Teil auch nicht wirklich ausmachen.

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            • #7
              Ich denke, Abrams ist nicht die schlechteste Wahl gewesen. Schlimmer wäre es gewesen, hätte ein anderer Regisseur den alten Trott fortgesetzt hätte. In dem Fall hätte das Franchise mit Star Trek XI ein letztes Röcheln von sich gegeben und wäre gestorben. Allerdings werfe ich Abrams auch vor, die Handlung zu sehr vernachlässigt zu haben. Gut, der Film hat nur zwei Stunden und es ist sicherlich schwer, neben der Einführung und Entwicklung der Charaktere und dem Neustart des Universums auch noch die Handlung vernünftig zu entwickeln. Da hatten es andere Filme im Franchise sehr viel einfacher, die sich voll auf die Geschichte konzentrieren konnten. Dennoch erlaube ich mir die Frage, ob man den Film nicht zwanzig Minuten mehr Spielzeit hätte spendieren können oder ob das Drehbuch schlicht doch nicht so supderduperfantastisch war, wie es von den Beteiligten behauptet wird.

              Den Vorwurf, dass die Story zu konstruiert ist und einige Star Trek-Tugenden vermissen lässt, müssen sich die Verantwortlichen gefallen lassen. Ich will ihnen zu Gute halten, dass der Film wichtigeres zu leisten hatte, als eine Geschichte mit tieferer Interpretationsebene zu erzählen. Ein solches Werk sollten Abrams, Orci und Co. aber nicht nochmal abliefern und ich hoffe, dass ihre Aussagen in diesem Punkt keine bloßen Lippenbekenntnisse sind und dass die Autoren beim nächsten Film die Freiheiten nutzen, die sie haben werden, da sie die Einführung der Charaktere und Herleitung des Neustarts des Universums nun hinter sich gebracht haben.

              Allerdings wollte man ja bewusst einen anderen Look, anderes Tempo usw. schaffen um "Star Trek" wieder "trendiger" und "cooler" für die MTV-Generation zu machen.
              Irgendwie fühle ich mich von solchen stumpfen Aussagen auch ein wenig beledigt.

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              • #8
                Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                Meyers oder Nimoy hätte ich mir als Regisseure von ST11 gut vorstellen können. Allerdings wollte man ja bewusst einen anderen Look, anderes Tempo usw. schaffen um "Star Trek" wieder "trendiger" und "cooler" für die MTV-Generation zu machen.
                Ja leider muss man heutzutage immer alles auf die MTV-Generation anpassen, wenn ich teilweise höre das jemand mit 35 schon zu alt für eine gewisse Rolle ist dann denke ich mir immer wo soll das noch alles hinführen!?

                Gestern habe ich zum Spaß mal in eine "BRAVO" reingeschaut weil ich seit den 80ern so ein Magazin nicht mehr gelesen habe, in dem Heft ist ein Artikel über Chris Pine, dem neuen Kirk, er wirt da drinn als Teenie-Schwarm dargestellt, und so jemand soll Captain eines Raumschiffs sein?

                Naja auf jeden Fall hat der neue Film ein paar extreme Veränderungen die wir alle Mr. Abrams verdanken!

                Das Design der neuen Enterprise sieht ja irgendwie ganz gut aus, aber jemand der sich mit dem Star Trek Universum befasst hätte niemals einen solchen "Maschinenraum" entworfen, dann die I-Pod Brücke, die finde ich auch grausam, und die ganze Inneneinrichtung der Enterprise ist allgemein zu bunt.
                Zudem sagen die Produzenten ja das sich der neue Film in einer neuen Zeitlinie spielt und die alte weiterexistiert, sie haben aber auch in der alten Zeitlinie eine nicht wieder gut zu machende Veränderung vorgenommen, nämlich die Vernichtung von Romulus, was wäre denn jetzt wenn man doch mal wieder einen Film in der alten Zeitlinie drehen möchte, dann hätte man keine Romulaner mehr, ich weis ja nicht ob es Überlebende gab?
                Zudem finde ich die Vernichtung von Vulkan in der neuen Zeitlinie in der sich der Film spielt auch recht heftig!!!!

                Naja was ich damit sagen möchte ist das ein richtiger Star Trek Fan als Regieseur niemals solche Veränderungen vorgenommen hätte und versucht hätte das Star Trek Universum weitgehend unbeschadet zu lassen!

                Leonard Nimoy oder auch William Shatner, oder sogar Jonathan Frakes hätte ich mir auch sehr gut als Regieseure vorstellen können!

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                • #9
                  Es ist doch nicht so, dass Star Trek XI nur oder überwiegend von "MTV-Teenies" für gut befunden wird

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
                    Irgendwie fühle ich mich von solchen stumpfen Aussagen auch ein wenig beledigt.
                    Warum? MTV hat diese Generation (zu der ich mich mit meinen 23 Jahren auch zähle) maßgeblich geprägt. Schnelle Schnitte, nie stillstehende Kamera usw. sind eindeutig Musik-Videos entsprungen. Allgemein wirken viele moderne Blockbuster wie Musikvideos.

                    Ein Film wie "Star Trek 1" würde heute keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken. Heutzutage zählt großteils Tempo, Tempo, Tempo. Viele Filme der 70er, 80er und tlw. sogar der 90er die zu ihrer Enstehung "schnell" wirkten, sind im Vergleich zu heutigen Produktionen eher gemächlich.

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                    • #11
                      Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                      Gestern habe ich zum Spaß mal in eine "BRAVO" reingeschaut weil ich seit den 80ern so ein Magazin nicht mehr gelesen habe, in dem Heft ist ein Artikel über Chris Pine, dem neuen Kirk, er wirt da drinn als Teenie-Schwarm dargestellt, und so jemand soll Captain eines Raumschiffs sein?
                      Und warum nicht? Es geht doch darum ST bekannter zu machen, vor allem bei einer jüngeren Generation. Ich finde Pine ist kein schlechter Schauspieler und hat seine Sache gut gemacht. Es ist unrelevant, ob er als Poster in irgendeinder Zeitschrift erscheint. Das macht ihn weder ungeeignet für irgendeine Rolle, noch bedeutet es er ist ein schlechter Schauspieler.

                      Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                      Naja was ich damit sagen möchte ist das ein richtiger Star Trek Fan als Regieseur niemals solche Veränderungen vorgenommen hätte und versucht hätte das Star Trek Universum weitgehend unbeschadet zu lassen!

                      Leonard Nimoy oder auch William Shatner, oder sogar Jonathan Frakes hätte ich mir auch sehr gut als Regieseure vorstellen können!
                      Gäbe es keine Veränderungen, gäbe es auch gar keinen neuen Film. Ich bin mir nahezu sicher, dass Paramout einen Film unter der Regie eines der oben genannten Herren nicht zulassen würde, da es ein totaler Flop wäre... wie Nemesis. Es ging doch darum ST moderner, im Hinblick auf den Mainstream/Jugend, zu machen.
                      Vorstellungspost: http://www.scifi-forum.de/intern/com...agt-hallo.html

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                      • #12
                        Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                        Naja was ich damit sagen möchte ist das ein richtiger Star Trek Fan als Regieseur niemals solche Veränderungen vorgenommen hätte und versucht hätte das Star Trek Universum weitgehend unbeschadet zu lassen!
                        Aber was ist an einem stagnierenden Universum das immer beim alten bleibt interessant?
                        DIE GÖTTIN
                        "I'd agree with you, but nope" - The Motherfucking Emperor
                        "My boobs are killing me because you used them to balance an AK-47!!! Now get out!" - Rei Miyamoto
                        "Irgendwann biste als Gegner halt auch mal gebrochen." - Thomas Müller nach dem 7:1 gegen Brasilien

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                        • #13
                          @Han Solo
                          Es gibt genug gute Filme der "MTV-Generation" mit viel Tempo, schnellen Schnitten und anderen neueren Stilelementen. Gut, es gibt auch viel geistlosen Müll, dass war aber in den 90ern, 80ern, 70ern usw. auch nicht anders. Damals schon werden viele bei einem neuen Release innerhalb eines Franchises kritisiert haben, dass dieser neue Release alles über den Haufen wirft, was der Franchise zuvor hervor gebracht hat (20 oder 30 Jahre später lässt sich sowas nur noch schwer beurteilen, weil diese Releases in den akzeptierten Kanon übergegangen sind).

                          Anyway, hättest du es gleich so gesagt (ohne MTV zu erwähnen), hätte ich mich nicht beschwert. Wenn jemand in solchen Diskussionen von "MTV-Generation" anfängt, dann ist damit meist gemeint, dass der diskutierte Release offenbar nur von jungen, dummen Teenies gut gefunden werden kann und alle älteren, vermeintlich reiferen und klügeren Zuschauer nur die Nase rümpfen können. Aber so hast du es es dann wohl nicht gemeint.

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                          • #14
                            Zitat von iron_net
                            Warum wurde eigentlich (offensichtlich) nicht Nicholas Meyer gefragt?
                            Jemanden fragen, der kein Star Trek Fan ist? Wo kämen wir denn da hin.

                            Zu schade, dass Robert Wise schon tot ist, den hätte man ja auch wieder ausgraben können.

                            Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                            wenn ich teilweise höre das jemand mit 35 schon zu alt für eine gewisse Rolle ist dann denke ich mir immer wo soll das noch alles hinführen!?
                            Kadett Kirk als 40 Jähriger Langzeitstudent, so was will die Welt sehen.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                              Aber was ist an einem stagnierenden Universum das immer beim alten bleibt interessant?
                              Das will ich Dir sagen, zum Beispiel eine neue und gute Story oder eine neue Bedrohung, oder auch neue Feinde!


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Parallax schrieb nach 4 Minuten und 53 Sekunden:

                              Zitat von newman Beitrag anzeigen
                              Kadett Kirk als 40 Jähriger Langzeitstudent, so was will die Welt sehen.
                              Aber einen 28 Jährigen Captain der vom Kadetten gleich zum Captain befördert wurde kann ich irgendwie auch nicht ernst nehmen!

                              William Shatner war damals als er zum ersten mal Kirk gespielt hat 35 Jahre alt und das hat auch gepasst!

                              Man ist mit 35 auch noch nicht alt, ich bin 37 Jahre alt und fühle mich auch noch nicht alt.
                              Aber mir kommt es so vor als ob man heutzutage überall nur noch 20 Jährige haben möchte, das ist genau wie im Beruf, die wollen heute am liebsten jemanden der 20 Jahre alt ist und schon 15 Jahre Berufserfahrung hat!
                              Zuletzt geändert von Parallax; 29.05.2009, 19:58. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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